Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 40 (19.5.1922)
- Date
- 1922-05-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 262 2/tdni&ttsd>6 Beivtg 111 g Die Ausgaben der Palästina-Exekutive Die Ausgaben der Palästina-Exekutive bcfragen in der Zeit vom 1. Oktober 1921־ bis ztun 31. Marz 1922; Im Oktober 1921. 28.451,323 ägypt. Pfund ״ November ״. ״ ״ 28.355,775 ״ Dezember ״ . ״ 27.351,217־ ״ Januar 1022 . ״ ״ 51.354,765 , ״ Februar ״ . . . . . ״ 38.115,681 ״ März ״ . ״ 34:228,678 In diesem Zeitraum verteilen sich die Ausgaben auf die einzelnen Ressorts folgendermaßen: Erziehung. 35,051,603 ägypt. Pfund Landwirtschaft. 34.208,570 Einwanderung . ״ 36.005,374 Hadassa . ״ 47853,006 Ocffentliche Arbeiten tmd Anleihen. ״ 22.793,060 Versuchsstationen . . ״ ״ 6.108,370 Universitätsbibliothek . . ,, ' ״ 68,003<> Bau des Technikums . . ״ 6.767,756 Spezialbudget . ״ 7.204,003 Handel und Industrie . . ״ 500,188 Zahlungen auf das prov. Budget . ״ 286,016 Ungcs. Anleihen .... ״ ןי J7j035 Gcliälter und Verwaltung 10.755,351 Einnahmen und Ausgaben betrugen in diesem Zeitraum je rund 200 000 ägypt. Pfund. Ausgaben des jüdischen Nationaifonds Der J. N.-F. hat vom 1. Oktober 1921 bis zum 31. März 1922 ausgegeben für: Landkarte . 65.634,332 ägypt, Pfund Häuserbau.. . 2.030540 Pflanzungen . ״ 5.140,845 Bodenverbesserung (bes. im Euiek Jesrcel) . . . 18.722,620 Anleihe für Straßen- und Wasserleitungsbau , . 1.006,000 Gehälter und Diverses , ״ 1.300,000 Keren Hajessod in Chile Der Besuch von Dr. Wilensky als Vertreter des Keren Hajessod-Direktoriums hat viel bei der Durchführung der Keren Hajessod-Arbeit in Chile genützt. Trotz der geringen Zahl der jüdischen Bevölkerung und des Fehlens von reichen Juden im Lande hat die Leitung des Keren Hajessod in Chile den Betrag von 100 000 Pcsas nach London überweisen können. Der Bericht aus Chile stellt fest, daß sämtliche Juden M a a s s e r vom E i!1 k o m m en und Vermögen gezeichnet und die bisher fälligen Raten bezahlt haben. Arthur Schnitzler*) Z11 seinem sechzigsten G c b u r t s t a g. Von W. Mann Für das Schaffen Arthur Schnitzlers ist bereits sein Erstlingswerk ״Ana toi“ von charakteristischer Bedcutung. Der junge elegante Lebemann, der die Gora nicht minder bedenkt als die Gabriele und das Leben sucht, wo ,es am heitersten fließt, bringt es doch nie zu der k-icittscligcn Hingabe des wirklichen Genießers, Sündern noch im Augenblick des zartesten Vcrstmkeiiseins kommt ihm ״das Episodenhafte der Geschichte deutlich zum Bewußtsein“. •Was liier noch unsicher nach Gestaltung ringt, wird dem reifen Dichter zem bewußte!» Symbol: Er empfindet die Liebe als. die prägnanteste Spiegelung des Lebens, in der die Gebundenheit des Instinktes und die Weite des Geistigen dicht nebeneinander liegen, die Körper tmd. Seele in gleicher Weise wach hält und erschlaffen läßt und ruhelos zu neuen Abenteuern treibt. Der Rekrut und der Kavalier, der Graf und der Ehemann, alle finden sich in dem einen lächerlichen und bedeutsamen Reigen, jeder heiligt die Frau, die Frau belügt ihn, doch die Geschlechter wollen den Betrug, weil noch der Elendeste in ihn ein Stück seiner Sehnsucht legt. Aber nie wird die Flamme dieser Sehnsucht gestillt: Im ,,Schleier der Bcatriee“ schlügt das Lehen über den Menschen zusammen, ohne daß sie seiner teilhaftig wurden; wo sie sich den Umarmungen liingeben, da wirf der Wille zu besitzen unendlich viel׳ mehr als ein bloßes Zueinanderkominen,. in ihm sammeln sich die geheimen Kräfte, die hinausgreifen über den engen Rahmen des Erlebten nach einer nur geahnten Erfüllung. Die Wollust treibt die Bürger Bolognas im *) Dieser Aufsatz ist uns als Vorabdruck aus einem Sammelband ״Juden in der deutschen Literatur“ zur Verfügung gestellt worden, der unter Mitarbeit von Bab, Buber, Ehrenstein, Wolffenstein, Zweig u. a,, herausgegeben von Gustav Krojanker, in einigen Monaten im Weltverlag erscheint, JUEDISCH E RUN DSC H A U Nr, 40 Eine Opjvositio3״st:.;1mc für den Keren Das Organ der Belgischen Zionisten, ״H a t i k \v a h“, bringt einen Leitartikel, der zu den beiden Hauptstreitpunkten, wie sie von der Opposition formuliert werden, nämlich dem Galuthproblem und der Keren Hajessodfrngc, Stellung nimmt. Oie Ausführungen über den Keren Hajessod beweisen einen vernünftigen, einen Ausgleich suchenden Standpunkt, und wir konstatieren mit Genugtmmg, daß der Verfasser B. schreibt, nachdem er seiner Meinung dahin Ausdruck gegeben hatte, daß der Keren Hajessod nicht ganz das geworden sei, was seine Urheber gewollt hatten: ״Der Keren Hajessod ist trotzdem das mächtigste Werkzeug 'für die Arbeit der Organisation in Palästina gehliehen. Es ist der Nerv, die Quelle, die diese Arbeit speist. Die zionistische Welt hat dies begriffen.“ Der Verfasser gibt dann rückhaltslos seiner Bcwunderung für Sokolow und Jabotinsky Ausdruck, die durch ihre Tätigkeit in Amerika den Gedanken des Keren Hajessod in die Wirklichkeit umgesetzt haben. Dann schreibt er: ״Nicht die alte Theorie, sondern die Realität des Keren Hajessod von heute und morgen wirf die neue Grundlage der Zionistischen Organisation schaffen.“ Der Verfasser schließt mit einer Kritik der Haager Beschlüsse, deren Grundsätze für den palästinensischen Aufhau nur dann als berechtigt anerkannt werfen dürften, wenn vorher die entscheidende Bedeutung des Keren Hajessod fcstgestellt worden sei. Eine Sonderaktion der französischen Zionisten Es ist Dr. Wei/.mann, wie wir seinerzeit berichtet haben, gelungen, eine Keren Hajessod-Kampagnc in Frankreich in die Wege zu leiten, bei der freilich von vornherein klar war, daß die hinter Marmorek stehende intransigente Opposition sich nich beeiiigen würde. Jetzt bringt ״Echo Sioniste“ einen von Marinorck und anderen Unterzeichneten Aufruf für eine ״Societe fonciere et i in in o b i 1 i e r e" französischcr Zionisten. Die Gründer dieser Gesellschaft lehnen grundsätzlich jede Beteiligung am Keren Hajessod ab und wollen ihre Verpflichtung gegen Palästina durch diese Gesellschaft erfüllen, Hauptaufgabe sei jetzt Bodenkauf und Häuserbau. Eine Verbindung der beiden hauptsachlichsten Triebfedern menschlichen Handelns, des Idealismus und des eigenen Interesses, erübrigt die Schaffung eines großen Beamtenapparates. IXas Statut soll nach erfolgter Legalisierung veröffentlicht werfen; seine Grund/.iige sollen sein: Die Gesellschaft will Grundstücke und Häuser in Palästina kaufen und verwerten. Das Aktienkapital soll anfangs 200 000 Frcs., in S00 Aktien ä 230 Frcs״ betragen. Ucberschüsse sollen wie folgt verwandt werden: 5 *ס/י an den gesetzlich vorgeschriebenen Reservefonds, 5 ״> Dividende an die Aktiowäre, 10 ס/״ an die Angestellten, 43 0/0 für einen speziellen Reservefonds, 45 ",0 sollen als Subventionen an gemeinnützige palästinensische Unternehmungen gegeben werden. Der Aufruf verlangt von den französischen Zionisten die Beteiligung an der Societe, weil 1. das Geld dort 5 0׳״ Zinsen bringe, 2. nichts für Beamtengchälter verschwendet werde und 3, es die vernünftigste Methode zum Aufbau von Palästina sei. Die Form des Aufrufs läßt die ganze Angelegenheit unverhohlen als Gegenaktion gegen den Keren nächtlichen Wirbel des Schlosses zueinander, docli das Glück der Erfüllung leuchtet ihnen fremd und fern wie die Sterne durch den Schatten des herzoglichen Parkes. Das Gefühl der unerfüllten Sehnsucht bedeutet bei Schnitzler mehr und weniger als bei anderen Dichtern. Nirgends in seinen Werken treffen wir auf Lehen, Taten und Untergang eines Helden wie etwa im Florian Geyer, wo die Personen und Vorgänge aus sich selbst schon jene tragische Perspektive erzeugen. Die Sdiuitz.lerschen Menschen begehren nicht nur und leiden unter ihrer Sehnsucht, sie suchen and! diese geheimnisvolle Kraft mit aller Inbrunst ihres Denkens zu ergründen. Fast von ihrem ersten Auftreten an stellen sie die Kardinalfrage nach dem Sinn de* Lebens, sie wachen mit einer langsam bis zum Unheimlichen steigenden Bewußtheit über sieh und dem Dasein und dringen bald zu anderen Zweifeln vor. Wenn das Erleben selbst so wenig gewähren kann und der Drang doch unablässig glüht, wo liegt die Wirklichkeit? Ist nicht dieser Drang, nicht jeder Wunsch und Traum ebenso wahr wie die ewig unzureichende Erfüllung? ״Alles Lebens Fülle“, sagt Paracelsus, ״ist von weit geringerer Macht als die Träume . , . Geheimnis alles, nur der Augenblick ist unser — und der datiert schon davon“, - - und er findet schließlich als letzte Klarheit die völlige Undurdisichtigkcit des Lebens: ״Wir spielen alle; wer es weiß, ist klug,“ Diese Verwischung jeglicher Grenze verdichtet sieh im ״Grünen Kakadu" zu einem großartigen Ausdruck gänzlicher Auflösung. Wie hier der Schauspieler Henry alle Anwesenden von seinem Mord überzeugt, und als man endlich die Täuschung erkennt, wirklich Grund zur Eifersucht bekommt und wirklich den Mord begeht; und wie die Gäste den ins Lokal dringenden Trupp von Aufrührern auch nur für eine geniale 111sze nie rung halten, während doch die Revolution schon mit vernichtender Kraft über Paris hcrcingehrochcn ist, — dies wilde Durcheinander von Spiel und Wirklichkeit, in dem niemand mehr das Sein vom Theater unterscheiden kann, wird mit lebendiger Kühnheit in einen Akt zusnmmcngcprcßt. Aber der Hauptgedanke bleibt die Auflösung. Wir sind gewohnt, daß die Dramatiker Menschen erschaffen, die ihre eigenen Gesetze haben, Hajessod erscheinen. Man hat das Aignnicnt d1׳r!10ן Beamtengchälter so lange verwendet, daß man der ״זןן Gesellschaft mit nichts einen so großen Dien!,) K weisen zu können glaubt, als wenn man ihtieif v J spricht ־־ was natürlich nicht zu halten sein wird daß keine Spesen gemacht werden sollen. In Wahrt! werden gerade byi einer Bank, sofern sie sich־״ Kräfte sichern will, ohne die sie zum Eingehen eurteilt ist, höhere Gehälter gezahlt werfen müssen hei yen Institutionen der Zionistischen Organisat;,'■ Und wenn sie gelingt, was durchaus zu wünschen; wird sie nur dann einen Sinn haben und arbeiten kom! wenn neben ihr und vor iitr ein starker Keren Hajes,, steht, der Grundfonds, der die Grundlagen scha•; Nr־ 40 Kxti Erleichterung der Immlgrationsbeschränkungen Der tausch״! 1111 auf■!,'׳ cistliafte ,H'geioatZ!r bi-.lier er eh'rlit!u /II b ,!r gcgei '1uier/cit litisdier!,׳ ״,!mpf n sc ubn,. י ווו stelle Per ׳de 1 eiche d ch, iiye!׳ ■inrlite :־igeU, Jerusalem. (J.C.B.) Sir Wyndlian; De cd der Zivilsekretär der palästinensischen Regiert«,! •ul durch hat seine am Anfang dieses Monats einer AborJ! 1 rsiiumte mirig des Waäd Halettmi gegebene VersicherurrfL -j(,' daß die neuen Immigrationsgesetze eine EiTeicr« ■1' gcrad terung der Emigration für solche Personen, die .■!״'•״Kc,s e Palästina Verwandte haben, gleich zur Tat werdi■ | p[?|t^ch^p'; 111׳' Art _ , j i Wukiic j!:c Parole lassen. Wie jetzt bekannt gegeben wird, sind a! Verbote, die sich auf die Immigration von Pt, sonen beziehen, die in Palästina Verwandte hak־ zurückgezogen worden. Die Zahl der Einwanderer in Palästina betrug «a; rend des’ Monats April 880, :0 den 2 ,!nmieiihai ״Ik’ii: .,I xtrcincii appte F0 alleres al ar den F; aimal eir bration hne sich' :1 macliei i, all die, 4־ ■ 45 f'.icscs seit :11.־ Ziomsi traben! g» xtrcinei! j iiige zion innigemir wären tiiti/ionist» dt, die I ¬ז den XX ׳.'greifen? bert W. Rückkehr der jüdischen Fraktion in den litauischen Sejm Die jüdische Fraktion, die bekanntlich nadi 1)1 Sejm-Beschluß über das jüdische Ministerium und d Sprachenfrage den litauische״ Sejm demonstrativ verk-־ hat, ist nunmehr zu den Sejm-Sitzungen zu r ückgv kehrt. Der Vertreter des J.C.B. erfährt, die Rüg kehr der jüdischen Deputierten sei das Resultat « persönlichen Aktion des Sejm-Präsidenten, der nach!!׳ Verfassung gleichzeitig auch Präsident der litauisdu Republik ist. Amerika und Litauen New York. (J.C.B.) Das Mitglied 11? am eri k ani sch e 11 Repräs e n t an t en v e rsamrl ihatiliskV lung Chandlcr hat dem litauischen bevollmächtigtg,׳rtreton I Minister in Washington, Tscharneckis, einen Bgier nächst such abgestattet und ihm sein Befremden über die A'f nem staf lelmung der nationalen Mindcrheitsrcehtc seitens d.|' ,'trciuisiiu litauischen Sejm ausgedrückt. Der Kongrcßmnnu Chattd! , warnte den litauischen Botschafter und sagte ihm, Litaiaן würde die amerikanische Unterstützung verlieren, (נ |;Cs\.s es sein Versprechen bricht; die Gegnerschaft der M!c־p־׳(mjS|״,ls’ Iranischen Juden könne die de jurc-Ancrkcnnung Litauc:' -,dit, weil seitens der amerikanischen Regierung gefährd-11. .ismtis Tscharneckis erwiderte, Litauen habe nicht die ■י sich sicht, sein Versprechen unerfiiKt zu lassen. Er wies ג ein Telegramm 9eincr Regierung hin, in dem es ho■ es bestehe nur die Absicht, das jüdische Ministen״ aufzulösen.!,:eiiumir 'len und A ״Time Hierzu ,Times“ m ihren Stern, dem sie folgen müssen, sei es zum ^1“'i 1׳er ״lansat sei es zum Untergang. Der Dramatiker Schnitzler vc״ •!;,־ן |׳H,jn zweifelt daran, den wahren Kern auch nur des Geringeן ן ־! <jvn| zu ergründen, ja, er läßt es im Dnnkcln. ob dcrgleiclr ן i^rtifendm überhaupt vorhanden ist. Der Traum wird Lehen, <״ן) ן,| '׳■ Lehen Traum, tmd die es so empfinden, die sch«: | :njL.r kenden Geschöpfe, sind um nichts bestimmter: F J!ott w ״hj! Leidenschaften versickern, als hätten sie ihnen ״R'.!1־r.iile hört; eine flüchtige Laune füllt im Augenblick die So |■'»tiseiu.-n, und führt sie zum Verderben. Es gibt keinen Sch"« | eselilossJni punkt als nur das allen gemeinsame Gefühl der Sc■: « |10|u.r (ן sucht, jeder einzelne birgt gleichsam jede Kraft in ■s;• *j ,,.alieii sie aber keine einzige wirkliche Kraft ist am Werke, 31,1 |der Liebe löst sich, wirf unfaßbar, verschwimmt ... \ ׳sie- 1T.111,’ Nicht zufällig verbindet sich mit dieser Welt,«'ן!,,ן v״r fasst!״״ ein besonderer Scharfblick im Psycholo״isd|l':Y Wer der Struktur der menschlichen Seele so von Gn״ auf mißtraut, der muß schon um ihre Ni1a״r‘ r.־i Kescheid wissen. Schnitzler sieht seine Gestalten!־ף in großen einheitlichen Bewegungen, sondern faßt ‘*',ן besser zerleg! ' sie in unzählige psychologische D tikclchen. und seine besondere Kunst gehört einer Kb- : von Menschen, deren Beruf sozusagen das Psvchokig1' ist; Den Literaten. Sie durchsetzen mit wenigen '׳״ יeite \J ,«'seilen, 1,1 Sa 1,1, d, Ile von;'׳er Frt'a ,iliilener < r Welt•‘,• r Wirklich ul . Vergeh nnltinen all seine Stücke und ziehet! in allen Scliatt«^^ Y'ispektiven gen vorüber: Vom heruntergekommenen Journalist1'11 ״ f. ■Ihing und schnell vergessenen Modedichter bis /.um PuppcnT«,‘‘ | A. Aber t dem das Spielen mit Menscheuseelen das VerhunT *׳u! ״Lmsa, erleichtert, und weiter zur klagenden Höhe Fiüpp05׳ i'‘i'1L wird f;,heute Gott und morgen Affe ist“, Schnitzler sd'u'| : <;m ()ru| oft überdies buutgemischte Volk zu spotten; aber w-1 ׳jruug ,\y0[J fühlt an den Besten unter ihnen, wie sehr geraut' ־|ל Y׳v11st;(״g das darstellen, was dieser Dichter zu sagen hat. vj >6*1! jj1״ besitzen ja in erhöhtem Maße jette lastende Ikwu״ J‘ | H v״n׳,! jenen Blick für das Differenzierte, der den *,(:;"'1":in 7,ur Verneinung alles Individuellen führt. Und "'änu•..1;1־,'Welt v sie das Dasein in ihre Werke cinfangeu wollen, währe■ sie, immer unbefriedigt, sich im Gestalten aufbrauc«!, ־, js( ( merkt ihre Sehnsucht zu spät, daß das Leben g*-r |,l|rd! dc״ ״ ihnen ungenutzt und unwiderbringlich entflicht, _;? «ht 1|||(ן ( Da wirf denn an einem Literaten der ganze Kcj'׳,l;111’׳enl11l״ e H-r JTC ersg tum und die ganze Fragwürdigkeit Schnitzlers offet'b■■