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Jüdische Rundschau · 1922-05-12 · Heft 38 (12.5.1922) · page 11

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 38 (12.5.1922)
Date
1922-05-12
Page
– (sequence 11)
Language
German
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■וי «י.י : ׳ י Nr. 3b f Nr. 38 ienlrtt jüdisch(, Krr Debet. Depositenbank oder Industriebank? In einem kurzen Aufsatz, über die wirtschaftliche tätig 1mk des Keren Hajessod weist A. B. in Nr. 20/30 kr J, R “ meine Forderung, unsere Banken zu den!]»entliehen Trägern des wirtschaftlichen Aufbaus Paich (k!! idiiMS /n machen, u.;1. mit dem Hinweis darauf zurück, die nach einer von Hoofien, dem Direktor der ’ין ץ“'ז c., abgegebenen Erklärung es für die Bank nicht Higingig sei, sich vorzugsweise dem Geschäftszweig!,r Industrialisierung zuzuwenden, wie es etwa seitens j,rdeutschen Banken gehaodhabt wird, vielmehr wäre es ״einiger, nach dem Beispiel der englischen Banken sieh kdiglich auf das Kontokorrent- und Depositengeschäft zu :»schränken. Ohne auf alle •sonstigen Argumente des Viiisattcs von A. B. schon an dieser Stelle cüuugehen, mnehte ich hier lediglich diesen Punkt einer noch- ,נ!!«» Erörterung unterziehen, weil cs für die Eutwiek- - -1 f-••-- __ A .. i : t .1,... ...II.*״ uns!B. Fcivt!der Tätig.) |ch langa׳ י Amin',., e in ncw landlim״■,«׳ j dort bc- •heu. fern Kriege ll,AH!S ng vorgt.liuöerordentlich wesentlich ist, wie man sich grumlsätz- I Bank Wcrzu vcrhält• btwickeln. Ingen und {ngetrdcn | küngmigciil große rtenf ttsge rüstet, | I: und das! ii in dir tm anvet• firden a!> Iw richtunggebende Frage und als solche verlangt sie gesteigert Jmc klare Antwort, Eine Erklärung des gegenwärtigen Js wesent. I itendcn Direktors der Bank kann als eine ausreichende »fang und Ld bindende Antwort natürlich keineswegs so ohne I Aufbau- [׳!viferes anerkannt werden, und bei allem Respekt vor ן!Wien möchte ich sogar im voraus sagen, daß, wenn i daher h wirklich die von A. B. zitierte Anschauung■, die [es vor I״!;lisch-ökonomisch orientiert• ist, vertreten sollte, dies | daß alle Juch nur in meiner Auffassung bestärken würden* daß es 'ferstützen. I'nngend notwendig erscheint, nun auch einmal die Erfi Weste« yihrungen für das Aufbauwerk nutzbar zu machen* die Jund Ost• Basere deutschen Gesinnungsgenossen innerhalb des »sehnliche!! utschen Wirtschaftslebens erwarben haben. Zumindest des Landes inid für unseren Anteil an derselben Im Grunde genommen ist natürlich auch dies nicht 1!e!,niizipicufrage etwa im Sinne eines Dogma» — ,׳:! selbst sträube mich gegen jeden Dogmatismus in uftschaftlichen Dingen und kenne kein Prinzip, welche* rirker ist als die Notwendigkeit, sich in wirtschaftlichen hngen und Formen den jeweilig gegebenen und sich ,wertig ändernden wirtschaftlichen und sonstigen Ge-;,benheiten elastisch anzupassen. Immerhin aber ist die frage, welchen Typus Bank wir drüben schaffen wollen, en Zeich. ag der 10 10 ׳1 18 JUEDIGCHE RUNDSCHAU Seite 251. rik das eine sehr gesunde Mischung geben. Es wäre durchaus falsch, aus der Tatsache, daß in utschland dieses, in England jenes Banksystem sich rehgesetzt hat, voreilige Schlüsse zu ziehen. Ins- •■!andere wäre cs falsch, das eine, oder das andere i Palästina zu übertragen, nur weil es sich in seinem iimatlande bewährt hat. Man muß natürlich diegrund- ׳rschiedcnen Verhältnisse der Entwicklung wie auch vor km der Intentionen berücksichtigen — und hier haben r gleich einen entscheidenden Punkt: weder in Eng- •riil noch in Deutschland kann man wohl von Intentionen An, die bei Bevorzugung gerade des einen Systems j|«chlaggcbend gewesen wären, denn beide Länder Eri nicht das gewesen, was Palästina heute ist, nämlich » Kolonisationsland, an dessen Aufbau man heute!'׳" ganz bestimmten Absichten und Zielsetzungen herantt. ln England und Deutschland ist alles ״von selbst“ Morden, das bedeutet im wirtschaftlichen Leben: durch «Verhältnisse und vor allem, was noch entscheidender!« dürfte — durch die Individualität der führenden rtschaftlichcn Persönlichkeiten. Wenn in Deutschland |! Großbanken eine so außergewöhnlich starke Position Rkr Industrie einnehmen, so dürfte dies letzten Endes » darauf zurückzuführen sein, daß diese Großbanken jw Persönlichkeiten verfügten, welche die ungeheuren ׳״glichkeitcn, welche für eine Bank in einem sich ■«trialisicrenden Lande gegeben sind, die Mö.glichf'tcn an Machtzuwachs vor allem, begriffen und auszu- Aen verstanden. Dort, wo derartige Persönlichkeiten * in der Industrie als in der Bank zu finden :i(l. ist eine derartige Entwicklung schwerlich so ohne ״teres möglich — und wir erleben cs gerade jetzt 'Deutschland, daß das Schwergewicht der aktiven Wirt- 6 fWtspoSitik wiedei• von den Großbanken zur Groß- Astric zurückglieitet, weil zurzeit allem Anschein nach Unwirklich ganz großen Sinne schöpferischen Kräfte ן., mehr in den schwerfällig gewordenen Bank- |osscn diejenige Bewegungsfreiheit und Souveränität J "tn׳ f»e sie benötigea Umgekehrt scheint zurzeit in j|btmeich z. B. die Situation so zu liegen, daß durch Begabung und Tatkraft einiger Bankier-individualie״ dort die Beherrschung der Industrie durch die > iken!eine ungleich absolutere geworden ist als es Deutschland jemals der Fall war. Bit ganze Frage: Depositenbank oder Industriebank nicht damit zu beantworten, daß man dem einen ,"1*jP vor dem anderen den Vorrang einräumt. Sie vielmehr nur eine Frage der Personen. Man darf l'rrLIC'nen Direktor unserer Bank nicht danach be- I® f i!*11’ er sich nach dein deutschen oder nach 5 1. pnßBschen Prinzip richtet, sondern nur danach! K״ aus d!er Bank zu machen versteht. Wenn er ׳*־ 'v‘r(k er sowohl nach dem einen wie nach anderen die Bank sehr gut entwickeln können 4r ,r'^Frage ist, ob wir nicht über die Rentabilität IV... .ank an sich hinausgighemle Ziele verfolgen, deren, ,511.. זו;,,iiSfuiig üns z. B. dahin führen würde, daß %g. Bctteffenden, wenn er sich für dm einen Typus iiola Ct U,K* sicl' seiner Arbeit mit Geschick und unterzieht, zwar als tüchtigen Fachmann loben HcrreJ t .11‘,ufügeii müssen, daß wir eine andere Enfwi ‘ tonn, ין• zde1>״ für wünschenswert gehalten hätten. Und jnon, 1ןנ1■ ׳*״ fi® Möglichkeiten sind doch in einem Laiidj das W l'!c Rp kn'^e|1en wül, von vornherein sehr stark mit in ’V 0■ •י®״ zu stellen. Wir Wollen doch nicht nur, *e st'roek 1)1(! ^-־chaftlicbe Lei»» ln Palästina sich normal tj H,״gslos (entwickelt, wir wollen viel mehr: wir wollen einen möglichst bestimmqmlen Einfluß auf diese! wirtschaftliche Entwicklung nehmen, Wir wollen es aus nationalen und auch aus sozialen Gründen, doch sind die Gründe unwesentlich. Wesentlich ist nur, daß wir eine dominierende Stellung erstreben und wenn wir das im Auge behalten, kann die Frage nach dem Bankprinzip nur noch so lauten: weiches Prinzip eröffnet uns die größeren!Möglichkeiten, zu einer solchem Position zu gelangen? Und die Beantwortung einer so formulierten Frage kann nicht zweifelhaft sein. Da reicht das englische Prinzip keineswegs aus, da muß man zu ei11,em Prinzip greifen, das durch seine Natur aktiv, initiativ und überhaupt kolonisatorisch ist. Dickes Prinzip liegt in der Industriebank. Was würde es uns, um ein krasses Beispiel zu formulieren, schon nutzen, wenn wir als reine Depositen- und Clearingbank den Gcldvcrkehr für!eine palästinensische Wirtschaft abwickcln dürften, deren Industrie und Verkehrsapparat in den Händen eines Mannes wie Stinncs liegen würde - und warum soll nicht Stinncs auf der Suche nach irgendwelchen Dingen, mit denen er seinen neu aufgebauten um! zum großen ״Teil noch lecriaufendcti Transport- und Exportapparat auffüllen kann, außer anderen exotischen! Lätv• dem auch!einmal Palästina entdecken? Und ist es nicht er, so kann es ein anderer sein ■ kurzum, wir müssen! rechtzeitig/ daran denken, unseren Banken eine andere Rolle zu geben als die des Geldlcihers und Geld- Wechslers, die manchem von unseren Freunden noch allzusehr ini Blute steckt, die aber, auf Palästina übertragen, kauin einen wesentlichen Fortschritt gegenüber dem Gaiiithjudenturn bedeuten würde. Es kommt hinzu, daß wir auf rein industriellem üebict noch nicht soviel wirkliche Begabungen haben, daß wir hier so ganz risikolos den Wettbewerb mit Großndustrielkn anderer Nationen werden aufnehmen können. Unsere Banken aber von der IndustriaUsicnmgstütigkeit als Hauptzweig fernzuhalten,'würde bedeuten, daß wir, kolonisatorisch gesprochen, den Aufbau der Industrie der zufälligen Entwicklung anheimstellen und s:c diesem ungünstigen Wettbewerb völlig ausliefern. Kolonisatorisch befähigte, konstruktiv denkende und schaffende Bankiers dagegen sind bei uns nicht, so selten, und zweifellos sind wir auf diesen Gebieten sogar den meisten anderen Völkern überlegen. Auch die 'Großindust.rie bedient sich heute ihrer, weil die allenthalben vorherrschend gewordenen Tendenzen zur Vertrustung riesiger Gebilde gerade diese Begabungen auch in der Industrie an die Front ge■ rufen •hat, Warum sollen wir nun nicht bei tunseren Aufbauplänen auch darauf bedacht sein, wie wir die bei uns besonders vorhandenen oder in uns schlummernden Fähigkeiten am besten nutzbar machen? Und auch diese Fragestellung drängt zum Typus der Industriebank nach deutschem Muster hin. Allerdings — und damit, berühre ich einen heiklen inkt, den ich heute nur streifen kann -- ist es damit allein nicht getan, daß wir theoretisch diese Konsequenz ziehen und selbst, unseren guten Willen zur Verwirk• lichung bekunden. Wir müssen stets das eine in Erinne■ rung behalten, ׳ was ich schon obenstchcnd erwähnte: daß nämlich die wirkliche Nutzbarmachung und' Auswertung, gauz gleich welchen Banktypus, in erster Reihe eine Frage der Persönlichkeit, ist. .Und da stellt sich einem etwaigen Bestreben, die besten Kräfte pi einer solchen Bank zu konzentrieren, das schwerste Hindernis entgegen, das e:3 gibt: unsere Bank ist kein Institut, das der persönlichen Initiative und der Gestaltungskraft einer starken wirtschaftlichen Begabung denjenigen Spielraum läßt, ohne weichen jede solche Begabung rettungslos Schiffbruch leiden muß. Ueber unsere, Bank critscheiden nicht Kaufleute, sondern Politiker. Ausschlag■ gebend für ihre Politik ist das Votum des Kongresses, vor dem man den größten Respekt haben kann, ohne zuzugeben, daß die von sporadisch zusamincntrctcnJcn Delegierten aus allen Ländern gefaßten Beschlüsse in wirtschaftlichen und noch dazu in palästinensischen Dingen diejenige Sachkunde aufweben, die nun einmal erforderlich ist. Noch niemals hat eine Bank, auf welche ein Parlament oder überhaupt, eine Körperschaft von ailzuviden Köpfen einen mnjorisiereiulen Einfluß aiisiibt, wirklich führende Köpfe gefunden, die sich einem solchen Einfluß unterwerfen. Die Deutsche •Bank ist ein Sehulbeispii'l dafür, wie eine Bank, ohne direkt einer poli■ tischen Instanz zu unterstehen, politische, nationale K<>- Ionisation treiben, kann - wäre sie jemals das ge׳ worden, was sie geworden ist, wenn Parteipolitiker über sie zu bestimmen gehabt hätten? Auch unsere Bank muß so sein, daß sic zwar ׳ in den Inten tionen der Gesamtheit arbeitet, daß aber ihre leitenden Kräfte in ihren Entschließungen völlig unbehindert und gegen jegliche parteipolitischen Schwankungen und Kon- Situationen geschützt bleiben. Nur danh wird es möglich sein, sie zu einem Sammelbecken 'produktiver Kräfte zu machen und sic aus ihrer jetzigen Zwerghaftigkeit zu jener dominierender» Rolle zu erhebe!!, die sie erwerben . muß, wenn anders wir wirklich im!.»׳aide zu Einfluß kommen wollen Heinrich Margulic s. freidifßc״ kglatiW C. T. können. Dies habe ich im vorletzten Absatz meines Artikels sehr *leutlieh gesagt. Aus diesem Grunde plädierte ich dafür, daß der Kfren Hajesscxl, namentlich iin Anfang, so wie es am Kongreß beschlossen wurde, nach Möglichkeit einen Betrag für Imlustrickrcdit he reit stelle. Mein Artikel beschäftigte sich nur mit dem Keren Hajcssod und war nicht der Erörterung der Frtigc der Bankpolitik gewidmet. Trotzdem' ist darin festgestellt•, daß unsere Banken und daran könnten auch noch so geniale Leiter nichts ändern ihrer ganzen Struktur nach nicht mit den deutschen» oder englischen Banken verglichen werden können. Heute wird der Ausweg gewählt, daß der J.(’., T. für seine Anlagen in Palästiiia seine eigenen Aktien ausgibt. I>ics is! eben nur ein Ausweg, der durch die Situation geboten ist. ln einem ferneren Zeitpunkt wird cs vielleicht möglich sein, daß er seine Beteiligungen durch Emission von Aktien von Industrieunterucltmungen usw״ die er alimentiert, zum Teile deckt. Immer aber wird der Unterschied bestehen bleiben, daß unsere Banken nicht in dem Maße wie jene Banken, die mit Geldern der eigenen Volks- Wirtschaft die Industrien des eigenen Landes (und, sofern die eigene Volksw irtschaft bedeutende Ueberschüsse ablicfert, wie in den großen Industrie- und .Kapitalsstaaten auch auswärtige Anlagen) alimentiert, aus Depositen und Finanzicrungsemissionen den Aufbau Palästinas werden stützen können. . Es wäre gut, wenn H. M. auf diese Frage näher cingehcn würde, denn sie und keine andere ist unsere ״Bankfrage“ kat exochen. A. B. Die Tätigkeit der Arbeiterbank Am 30. November K)21 fand die erste Hauptversa mm hing der Aktionäre statt. Anwesend 208 Aktionäre, in Vollmacht vertreten 360. Nach dem Bericht des provisorischen Vorstandes konnte dank dem Vorschuß von 20 00(1 Pfund, den die Zionistische Organisat'ion ättf ihren vertragsmäßig zugesagten Kredit (von 30000 Pfund) angewiesen hat, die Bank noch‘vor ihrer offiziellen Eröffmuig der Arbeiterorganisation die nötigen Mittel zur Ucbernahme und •Ausführung verschiedener wirtschaftlicher Unternehmungen geben, durch die viele Tausende neuer Chaiuzim Beschäftigung erhielten. Bis zur Hauptversammlung sind verliehen worden: Ocffeutlichc Arbeiten Chaussee Rosch-Pinah Tabehah. Eisenbahn Pctach-Tikwah— Rasch-el-Ajn Eisenbahn Ludd -Sarfcnd.... .. Ber Scheba, Denkmal für die gefall. Soldaten Neue Chausseen. Netto Chausseen (Haftung d. Waad Ha/.irirh). Amt für öffentliche Arbeiten . Bauarbeiten in Haifa (Haftung d. Arbeitgebers' Chaussee Tel-Avviw (Haftung d. Arbeitgebers; äg. lrtd. 3(18,750 473.031 247.920 010.520 3000. 3000 2500. 337.051 348.410 Vorsteht.,ab /׳:!״;: tiges enthalten, 1 Frage demvKli englischen ab 11J die Gelder, die «•.?■ i Uebcrschilrr:»:, Pc׳׳ ::\.״. der der ei ge 11 c n V'׳ Beim. Aufbau PN 1 daß au» den 1).., » . selbst an :i»!; nieinnützige, M ׳ ׳.'׳ Wasserkraft«•:!‘., 'ז werden kön,, .. ninpeil, die r uf c!.;n v.v../'• .will sehr viel Riehird'Mc.!» Punkt der i siel! s־«HVi;״l bei ,1 twr! ' <’bü 1? svk' über \v .st Gc :!! so!*•:.von sei;!, i.t Lande r Nb ' c;e- •׳.׳io etwa :r J. 2־48 11.106 Kooperative Tischlerei Karmel, Haifa ...... 475.— Hamalbisch, Jaffa. 350.—; Gruppe Bezalelarbciter, Jerusalem . 500.— Druckerei Hapoel-Hazai'r, Jaffa .,. 240.— Achduth, Jaffa .)00.— (mit Haftung der Maschinen) Hamaschbir Jaffa, Wcchsclkredit ... 600.000 4 lanüvvirtschaftl. Kwuzoth, Haftung des W.1ad Hazirim . ..78L— Verschiedene ■ ... 240 - 3 516,000 zus. 14 713 382 Im Laufe des Dezember und Januar sind hiervon 6000 Pfund /.urückgjzahit worden. Dagegen sind in dieser Zeit folgende neue Kredite gewährt worden: Amt für öffentliche Arbeiten äg. Pfü. Zur Beendigung der Chausseen ... 1500,— 4 Kwuzoth zur Vergrößerung einer Milch- Wirtschaft .. 1400, - Zionistisches Arbeitsamt für Arbeitszwecke . 600.— Für Chaussccarbcit in Rischon-lc-Zion ... 20(4:1. - Kau eines Regierungsgebäudes in Ramlch . . 800,— ׳ »Maurcrgvitossenschn 11 in Rischon. 300.-־- Hamaschbir . 800,-- Verschieden*’ .. . 700. - «17/8100,— Außerdem wurden weitere 3000 Pfund der großen Buuarbeitergenossenschaft, welche den Bau von» 150 Häusern in Tel-Awiw übernommen hat, geliehen. Ferner wurden zwei neue Genossenschaften durch die Bank •organisiert. Eine für Tischler und eine für Metallarneiter. ln der Hauptversammlung wurden in die Verwaltung gewählt: Jos. Ahronowitz.E, Blumenfeld, Ben Gorion und J. Sprinza k für die Arbeiter, ferner E. Berlin, J. Roso f f und Dr. Ruppin für die Zionistische Organisation. Die Verwaltung setzte als provisorischen Geschäftsführer Elijah« Berlin ein, zum Sekretär wurde E. Mimczik bestellt. Aus den Mitteilungen des Direktoriums vom 20. März dieses Jahres entnehmen wir, daß das Amt für öffentliehe Arbeiten seine Schuld fast ganz getilgt hat und über ein neues Darlehen für 1 täuserbau verhandelt. Neue Kredite wurden bewilligt: An landwartschuftl. Betriebe für Ankauf von Arbeitsvieh u. Milchkühtn äg. Pfd. Gdtid Haavvodah auf Namen Trumpeldor . . 100,3 — Siedlung Nahahal (100,— Siedlung Giwat Ezechiel . (100.— Kwuzah Giwah . 300,- - Kfar Uriah . 400.-- Nachtat Jchuda . 460.—, 6 verschiedene Kwuzoth. 2000.— Kooperative 7 verschiedene Koop. u. städt. Arbeitetwuzoth 2000 — Hamaschbir .. . . .2000 ׳ . ׳,— Amt für öffentliche Arbeiten. 8500.— 7 ' zu».' 17860[—

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