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Jüdische Rundschau · 1922-05-12 · Heft 38 (12.5.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 38 (12.5.1922)
Date
1922-05-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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tm A *י•■• •M Seite 244 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 38 anzuerkeuuen. 1km Zionismus ist gelungen, was weder die Orthodoxie noch der Liberalismus vermocht hatte: ' die Jugend für das Judentum wicdcrzugcwinncn. Die Jugend kam unter dem Einfluß der zionistischen Idee wieder zu jüdischem .Selbstbewußtsein und hat sich auch in steigendem Malle dem jüdischen Schrifttum wieder zugewandt. Die Verdienste des Zionismus um die Wiedererweckung und Verbreitung der hebräischen Sprache sind eine große Leistung, der niemand die Anerkennung versagen kamir Mit den Zionisten arbeite icli persönlich gern zusammen, auch im Keren llajessod, und ich habe gar nichts dagegen, wenn sie für dieselbe Sache mit einer anderen Begründung cintrcten als ich. Ich betone aber ausdrücklich, daß ich eine Identifizienmg mit nationalen Bestrebungen ablehnc. Ich habe mich stets auch für Wohltätigkcitsangelegcnheiten interessiert, aber propagiert habe ich nur solche Unternehmungen, die eine Wissenschaftliehe und geistige Bedeutung haben. Darum habe ich meinen Namen unter den Aufruf des Keren Hajcssod gesetzt. Denn ich glaube daran, daß diese Sache einem der wichtigsten Dinge dient, denen unsere Sorge heute gelten muß: der Erhaltung des Judentums.״ “* 1 Von der Deutschen Keren Hajessod Kampagne Berlin. In den Räumen des Hotel Ka i s c rh o f in Berlin fand am Mittwoch, den 10. Mai 1922, ein T e e statt, zu dem das allgemeine Keren H a j e s so d - K o m i t e e eingeladen hatte. Herr Direktor Wassermann bcgrüßte die Erschienenen und entwickelte in beifällig aufgenommenen Ausführungen die Gründe, die heute jeden Nichtzionisten veranlassen müßten, Seite an Seite mit den Zionisten *am Aufbau jüdischen Lebens in Palästina mitzuarbeiten. Dann sprach Herr Sanitätsrat Fei I che 11 fei d. Er erinnerte an Morris Roscufclds Gedicht ״Sturm“, das ihn tief ergriffen und ihn aus einem Gegner der zionistischen Bewegung zu deren Freund gemacht habe. Auf eine Anfrage von Herrn Silberstein über die Entwickhmgsmögliclikeiten der Industrie in Palästina antwortete Direktor W a ssc rm a nn und Direktor David. Die Veranstaltung in den gcschmack-' vollen Räumen des Kaiserhof hinterließ bei allen Anwesenden den besten Eindruck und wird dazu beigetragen haben, den gegenwärtigen Drive für den Keren Hajessod in Berlin erfolgreich zu gestalten. Insterburg. Anläßlich der Tagung des ,,Nordostdeutschen Gruppcisvcrlximtes“ in Insterburg am 7. Mai fand am Abend eine öffentliche Versammlung statt, die sich, besonders durch den Verlauf der Diskussion, zu einer eindrucksvollen Kundgebung für das Palästinawerk gestaltete. Nach dem Redner des Abends, Herrn R.-A. Gins borg, Königsberg, führte der Gemeinderabbir.cr, Herr Dr. Ncufeld, etwa folgendes aus: Der Deutsche Rabbi 11 ervtrband, der alle Riehtungen des deutschen. Judentums um fasse und vorwiegend! aus Nichtzionisfen bestelle, habe sich einmütig auf de 111 Boden des Keren Hajessod und in den Dienst des Palästinaaufbaus gestellt, in der Erwartung, daß von der neuen Siedlung im Lande der Väter eine religiöse Erneuerung ausgc heu werde. An knüpfend an die Erzählung von R. jochanan ben Sakkai schloß er mit dein Zitajt: ״Mit unserer ganzen Seele sind wir dabei“. Herr Rosen bc rg erklärte, er sei Zentralvercinlcr, und als solcher folge er der Weisung des Zentralvereins, daß ma.1 nichts für den Keren Hajessod geben dürfe, solange noch Wohltiitigkeitsanstalten ■wie Waisenhäuser usw. zu unterstützen seien. Hier antwortete Herr S.-R. Dr. Ivosenkrantz: Er sei Vorsitzender der Instcrburger Ortsgruppe des Zentralvereins und als solcher müsse er Herrn R. erklären, daß zwar der Zentralvercin als solcher an der Keren Hajcssod-Arbeit nicht teiLnehme, jedem einzelnen Mitglicde aber die Stellungnahme freistelie. Diejenigen, die früher den Zionismus damit hätten abtun Wollen, daß sic i|1n als eine Utopie erklärten, seien Jetzt ins Unreellt gesetzt, nachdem der Zionismus zu einer Realität geworden sei. Jetzt, wo in Palästina ein jüdisches Loben entstehe, sei es Pflicht jedes Juden, an diesem Werke, das seinesgleichen nicht in der Weltgeschichte habe, teilzunehmen. Niemand, der jiidiächc.s Empfinden Italic, gleichviel welcher Partei angchörend, könnte hier beiseite stehen; er. sei das Gebot der Stunde, daß aus ׳;km Volke etwas werde. Und leisha ft er, immer wieder sich erneuernder Beifall der ganzen ycrsanimlung stimmte dem Redner zu, als er in sichtlieber Ergriftenlieit mit der Erklärung schloß, er werde sich mit seinen ganzen Kräften für das Gelingen des Werkes cinsetzcn. Königsberg. Auf Einladung des neutralen Keren Hajessod-Komitees sprach am 2־. Mai itn großen Sale des ״Artushofes“ Herr Rabbiner Dr. Bacck, Berlin. Die Forderung, am Palästinaaufbauwerk mitzuarbeiten, so führte der Redner aus, sei auch eine religiöse, die nur eine bejahende Antwort baden könne. Kein Jude, der sich seines jüdischen Menschentums bewußt sei, komme an der Mitarbeit an dieser Aufgabe herum. In einer Zeit, in der wir von 150000 in der Ukraine hingemetzelten Juden hören, könne kein Jude kalt beiseite stellen, wenn sieh eine Möglichkeit biete, den Heimatlosen eine Stätte zu schaffen, Weder der Einwand gegen die Entwicklung, die die Heimstätte in Palästina möglicherweise nehmen könne und die niemand heute Voraussagen könne, dürfe eine Ausrede sein, noch der genügsam bekannte Hinweis auf andere dringlichere Aufgaben in unserer Nähe, der stets von denen erholwn werde, die bei jedem Sammelwerke sich der Gebepflicht entziehen. Der Redner schloß mit der Warnung vor dem harten Urteil der Welt, das mit Recht auf die Juden herniedergehen werde, wenn sie gegenüber der großen .und heiligen Aufgabe, die ihnen jetzt gestellt werde, vertagen und durch Gleichgültigkeit und Geiz das Gclingen des Werkes in Frage stellen. An den Vortrag schloß sich eine Sitzung des Komivr.eS an, in der gemeinsam mit dem Gaste die Grundzüge der Werbearbeit erörtert wurden. Das Haager Manifest Von N. To rczyn er,' Antwerpen Gern geben wir einem der Unterzeichner der Haager Kundgebung das Wort zur!Darlegung seines Standpunktes. ׳ Wenn man das Recht der Kritik nicht bestreitet und den Personen, die kritisch an die Erscheinungen heran treten, die heute das Leben und Tit'ibcn unserer Bewegung charakterisieren, nicht immer unlautere Motive unterschiebt, dann muß zugegeben werden, daß die Veroifentlidiiiiig des Resultates der im Haag versammelten Zionisten nichts für die Bewegung Schädliches enthalt. Wenn dies in einer Form fcsfgcstellt wird, die dies mit Harmlosigkeit bezeichnet und die darin sogar eine Taktik linden will, die absichtlich gewählt sein sollte, um An-!länger durch eine solche Harmlosigkeit herau/.uziehen, so ist dies gelinde gesagt ein Irrtum. Niemandem, der seine Unterschrift• unter diese Veröffentlichung setzte, ist es um eine Opposition um jeden Preis zu tun. Und wenn in dieser Veröffentlichung nichts von all den Vorwürfen enthalten ist, die die oppositionelle Presse - ihrer Ansicht nach'nicht unbewiesen’ — publizieren mußte, so geschah dies nicht darum, weil diese Vorwürfe nicht stichhaltig genug sind, sondern weil wir der Ansicht waren, daß von uns der erste Schritt ausgchcii müsse, um aus der immer persönlicher werdenden Debatte eine sachliche zu machen. Sachlich kann, die Debatte jedoch nur dann werden, wenn von beiden Teilen Konstruktives herbeigeschafft wird und man nicht mehr über Erinnerungen, sondern über Richtlinien für die künftige Arbeit diskutiert. Das Resultat der Aussprache im Haag, wird gesagt, bringt nichts Neues. Mag sein. Es hat niemand von seinen Verfassern den Ehrgeiz gehabt, um jeden Preis Neues zu suchen. Wir haben uns sogar erlaubt, manche Prinzipien unserer Leitung zu akzeptieren, wie wir ja oft genug unseren Führern Anerkennung gezollt haben für ihre Arbeit. Wir haben uns nicht gegen Personen gewendet, deren Verdienste für die Bewegung feststehen, selbst wenn wir mit manchem nicht einverstanden wären. Wir wenden uns nur gegen ein Sestern und haben versucht, aus den herrschenden An- Schaltungen und aus den unseren das zu konstruieren, was wir als wünschenswerte Reform unseres Organisnlionsapparates und als Feststellung unserer Ziele erstreben. ■1 - •׳־ •■׳■׳ Was vorließt, ist kein Programm. Es ist nur der Entwurf zu cimjjn solchen. Nichts kann uns erwünschter sein, als wenn ein Teil oder die ganze Leitung mit diesem Entwürfe einverstanden wäre. Wenn ihr nur ein Teil entspricht, ist ja unsere Arbeit schon leichter. Wir haben dann nur mehr den anderen Teil derehzusetzen. Der Entwur[ ist auch nichts starres. Er ist diskutabel. Das Rcsul• tat der künftigen Diskussion erst wird jenes Programm sein, das der OdfcuUichkcit den Weg weisen wird, den unserer Meinung nach die Zionistische Organisation zu gehen hat Wir müssen auch nicht unbedingt recht haben. Uns ist bei der Besprechung desheutigeu Standes unserer Bewegung nicht so sehr alles Reale entgangen als inan z.u glauben scheint. Wir wissen, daß der Mangel eines Kolonisationsplanes nicht Schukl unserer Leitung ist. Er ist auch picht unsere Schukl. Er ist zum Großteil Schuld der Umstände, aus denen heraus sielt auch viele Fehler erklären lassen, die die Leitung unserer Bewegung machen mußte. Es lassen sich aber nidit alle Fehler daraus erklären, wobei betont werden muß, daß niemand von uns an der Lauterkeit der Absichten unserer Führer zweifelt. Wir alle, ob wir nun zu den ״Millvergmigten״ gezählt werden oder nicht, wir alle haben ein einziges gemeinsames Interesse. Wir wollen den Sieg unserer Sache. Wenn wir nun glauben, daß unsere Bewegung nicht genügend rasche Fortschritte macht, wenn wir glauben, daß es auf andere Weise leichter wäre, unsere Bewegung volkstümlicher und damit schlagkräftiger zu machen, so haben wir wohl die Pflicht nicht• nur dies festzustellen, sondern auch den Weg zu zeigen, der unserer Meinung nach dies am ehesten erreichen läßt. Solange einzelne Personen nur kritisches Material brachten, wurde gesagt, mau erwarte etwas Positives. Als jetzt ein Versuch gemacht wurde, positive Grundlagen zu schaffen, scheint man das Kritische schmerzlich zu vermissen. ״Viele der Thesen sind zionistische Gemeinplätze“, wird gesagt. Dies wäre richtig, wenn man auf unserem Standpunkte stellt und nur dann wäre cs verständlich, wenn man in einer sachlich sein sollenden Besprechung der einzelnen Punkte Dinge ausläßt, die vielleicht doch Wesentliches enthalten Es ginge zu weit, an der Hand der Veröffentlichung den Nachweis hierfür zu erbringen und hieße diese Spalten mißbrauchen. Der Hinweis auf Pflichten der VLuidataniiacht gegenüber unserer Aufbauarbeit in Paläsiina, auf ihre Verpflichtung, an der Schaffung einer friedlichen Atmosphäre zwischen uns und den Arabern init/uarbeiten, war bisher in keinem offiziellen Schriftstück enthalten und sollte cs doch sein. Die Forderung einer homogenen Leitung, und die Festsetzung einer geringeren Zahl von Personen für die Exekutive gehen unserer Ansicht nach Hand' in Hand, Niemand legt sich dabei auf die Zahl fest. Die Reform des Wahlrechtes zum Kongresse ersdicint uns ebenso wichtig. Wir sind niaht gegen den Schekel. Wir sind aber nidit dafür, daß zufällige Schekclzahlcr die Zusammensetzung unseres Parlaments bestimmen, ,das in Lebensfragen unserer Bewegung und in kritischer Zelt aus den ernstesten und besten Elementen unserer Organisation zusammengesetzt 'sein ■müßte. Hierher gehört auch der Grundsatz strengster Inkompatibilität für. Führer und Beamte, ,Nr. >3$ Niemand von uns ist so naiv gewesen, an blinde Einschränkung von Brno und wahllose Herabsetzung der Bcamtcnzalil zu denken. Die kritischen Betrachte,1gtn haben eine Hypertrophie unserer Beamtenapparats fest, stellen lassen, der Einhalt geboten werden soll, Es möge nun dahingestellt sein, inwiefern die. jenigen, die zur Opposition gezählt werden, sich bisher bei der Auftreibung von Geldern für zionistische Zweck( beteiligt haben. Gewiß ist, daß die überwiegende Mehr zahl der Unterzeichner der Haager Veröffentlichum reichlich Deining in dieser zionistischen Arbeit hat, (1,t. zionistische Ocffcntlidikcit bedarf hierfür wohl keine, Beweises. Die empfohlene Teilung nach Zwecken ^jr(j es nur den einzelnen Sammlern erleichtern, Geldbeträge zusammenzubringeii und sie wird der Sammlung mehr innerliche Berechtigung geben, weil die Gelder wirklich den Zwecken zugeführt werden dürften, für die sie gespendet sind. Bei einem einheitlichen Fonds ist dies schwerer durelizuführen, namentlich heute, wo die Dring• iichkeit der einzcl cn Ausgabeposten nidit nach dem Willen der Geber 1 •stgestcllt werden können. Grundlegend für unsere Ansichten in der Aufbau arbeit ist der Gedanke, daß die zionistische Bewegung selbst nur Führerin und nicht vollstreckendes Organ sein kann. Es ist nicht unsere Sache, persönlidie Vorwürfe gegen einzelne Unterzeichner des Entwurfes ahzuwehren Es ist auch für den weiteren Weg, den unsere Bewegung nimmt, nicht grundlegend, von wem der eine oder der andere Gedanke stammt. Trotzdem ist die Feststellung irrig, daß der Economic Board allein die Schöpfung unserer Führers Weizmann sei. Es verringert - durchaus nicht die Bedeutung Weizmanns, daß die Idee des Eco nomic Board von J. H. Kann stammt, der selbst den Beitritt einer der einflußreichsten Persönlichkeiten vorbereitet hat. Es ist übrigens von keiner Seite je mit• geteilt worden, daß dem Economic Board im Sommer 1920 weitgehende Rechte gegeben wurden, wie ebenfalls noch nicht bewiesen ist, daß derselbe nicht aktiv werden kann. Dies alles gehört jedoch in ein anderes Kapitel, Wichtiger ist der ■Vorwurf, daß von der sogenannten O[ipositioii nichts Tatsächliches für Palästina selbst [׳c• piacht wird. Als Beispiel wird uns die Brandcisgruppc vorgehalten, wobei zu bemerken wäre, daß der Widerstand gegen diese Gruppe und ihre Tätigkeit erat in der jüngsten Zeit und noch ininier nicht ganz au(׳ gegeben wurde. Beim Zusammentritt der Haager Besprechung wir man sich klar, daß eine allzu deutliche Stellungnahm« gegen bestehende Institutionen der Bewegung Schade bringen könnte. Wir wollten dies vermeiden, ln der Frage des Keren Hajessod war es nicht darum zu tin, uns der Leisvung zu entziehen, sondern das Unrichtige ries Systems zu kennzeichnen. Es wurde jedem persönlich die Freiheit gelassen, seine materielle Leistung dem Keren Hajessod zuzuführen. Für die, die dies aus prinzipiellen Griindcn nicht tun wollen, gilt die Verpflichtung, einen entsprechenden Betrag für die Er• haltung der Organisation zu entrichten. Ob die Ver• mögenden dieser ncugeschaffencn Gruppe in anderer Form Leistungen tür den Aufbau des Landes vorbereiten, war nicht Sache der Besprechung und konnte es nidit sein. Diese Feststellung ist notwendig, Die Veröffentlichung des Resultates der Aussprache der im Haag anwesenden Zionisten hat versucht, ein Bild zu geben von jener Umformung der herrschenden Ideen und Methoden, die uns nötig erscheint, um unsere Bewegung ohne Schaden über die Hindernisse des Augen• blicks hinüberzubringen. Sie hat versucht, alle Fragen zu berühren, was schwer ist bei dem ungeheuren Kom• plex von Fragen, den der Zionismus heute um'aßt. Sie hat versucht, positiv zu sein und alles Negative zu vermeiden. Sic soll vor allem kein Manifest sein. Sie ist nicht an Oppositionelle gerichtet, sondern an alle Zionisten, denen sie Ansichten und Arbeitsmethoden zur Diskussion stellt, die gewiß nicht in allen Punkten, aber in vielen, mit den allgemein üblichen in Gegensatz stehen. Wir werden versuchen, die zionistische Ocficntüchkeit für unsere Methoden zu gewinnen, weil wir diese für die richtigen halten. Wir werden versuchen, unsere Leitung davon zu überzeugen, daß ein Systemwechsel nottut und wollen mit ihr mitarbeiten und nicht allein und nicht gegen sie.!Deshalb wird auch die zweite Konferenz, deren Einberufung in Aussicht gestellt wurde, nicht Sonderbrötclci bedeuten, sondern Arbeit im Rahmes unserer Organisation, die uns alle umschließt, uns die Unzufriedenen, und diejenigen, die sich zufrieden nennen, Unserer Meinung nach liegt die Bürgschaft für die Durch• führbarkeit unserer Bestrebungen in der Einheit unserer Bewegung. Die Zionistische Organisation ist HerzJsches Erb«■ dessen patentierte Hüter wir alle sein müssen. י Erwiderung Nichts ist uns willkommener als die Gelegenheit, auf Grund des vorstehenden Artikels des Gesinnung*- genossen Torczyner der Diskussion über die Grund• fragen der zionistischen Tätigkeit eine andere Richtung zu geben. Wir glauben, schon in unserem ersten Artik* über das Haager Manifest deutlich gesagt zu haW"׳ daß für sachliche Kritik unseres Erachtens in der »0• nistischen Presse und Oeffentlielikeit der Weg °“c־ steten muß. Daß die im Haag organisierte OpP0' sition dabei einen dicken Strich unter ihre bisherig* Vergangenheit gemacht wissen will und vor allem Kundgebungen gewisse׳• Teile ihrer Gruppe nicht <u die ganze Gruppe akzeptiert, war vor Torczyners Art!« noch niemals deutlich ausgesprochen worden; ך״ dennoch haben wir schon in dein ernten Artikel und unserer ן urer Gruppe ' i mit dc»ic"'!':itisehe״ NoN *!!liehe Kritik f|ich sein W ״; oft das R!rauf auch in ״ Artikel von vor, daß die ‘״״(e Organif;dem daß si ’ g3nze zioni! ,[ Grund diei i ihren Anse Große Teile r restlos unt! rzen Entgegn ,-cnstand ersc!Here n zen Man muß!eitlen zwischi;he unlöslich;le von Mcit teil kann, un ,gen, die im der zur Eni :1 Mciiiuugsve :schieden wer einem seiner ״irkower Koni :61, wo — wei iibcrbrückbare iren. Die Ug! ־!!als handelte die, die jede nur eine Scp: 1 diese Stelluri doch vcrstäi gen der prak •uede nicht sc;:;•cn und es •tscheidung an 1 Keren H eine ״Teilti g erfolgversp :;ge selbst eil •וי nicht uner lerer Ansicht ׳meiden, so m :!schieden Weden, und c wenn übe bst wenn To ijessod für ei;rang halten, Schluß f1jgen, ׳mistischen Ot ■t ganzen jüdi« •11 Aufbau Pa »ländlich frei stritten wonic B. durch die sichende Priv; :hau Palästina 'cn Hajessod einzelnen 01 rt, dann ist d airteilt werden (sdlbeschlüsse 'Wurf, den wi Ein grundle! A auch, daß r Zionistische :a. Die Kolon knüpft, die Wals durchfüh pcit völlig illi vielen Zwe 'tionale In יי• daß die :•Mnisation, di« jten vertritt, rantwortung ir |;t angedeutet Daß besond« w andere Kri r Balfour-Dekls oerenz im Ja dort wurde, t 0״fn1ic Counc gekniipf 'י 'falle ikteili Qewiß ist c '!"״» n״r dav! kfar Meininif sich zur Hegen die ' cJk1' Fragen ,Fünsti& :^citbare Kr! sonder '5״K• zu arb 1 ׳ «ce wir a! 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