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Jüdische Rundschau · 1922-05-05 · Heft 36 (5.5.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 36 (5.5.1922)
Date
1922-05-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
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;111)' welche wir dii• Aufmerksam- 111 :11101׳ Ehrfurcht lenken mochten, Seite 2J0 Ein agudisüschcs Memorandum an den Völkerbund Der Wand il(1״ I Inasclikeiinsi 11:11 m (iemciiisehalt mit der i'nläsliiicn-ischen Agttdas Jisroel I'11111 Mar/ ein Memorandimi an (len Rat *11״' Völkerbund(■' in (11:11( geruhtet, worin es nach kin/er Einleitung wie folgt heißt: ״Wir 111׳inm1!׳ unsere tiefe Ifankharkeit ilalnr /um Ausdruck, (lall 11er Völkerbund in die Sphäre seiner Tätigkeit die Bestätigung des hritisdien Palästina- Mandates einbegriffen hat, auf iimnd jener liochlier/igen Erklärung, die dein leidenden wandernden jüdischen Volke die Möglichkeit f^ibt, ein sicheres Heim in dem Laude seiner zweit,׳uiscmljälirigcn Sehnsucht /ti eibauen, in jeitcnt I niide, dem es ungeachtet einer zwangsweisen Trcnumifi von 1tahe/1t zwanzig Jahrhunderten ,allezeit innig verbunden blieb Die Bemerkungen, keit des Völkerbundes sind folgende: 1. In dem Lnlwiirlc־ des Mandates wird die /ionistisrhe Organisation als die Vertreterin des ganzen jiidisdten Volkes anerkannt. I )cmgegciiübcr ist jedoch die Tatsache (est/ustellen, dal! ungefähr eine Million orthodoxer Jtulen es aus religiösen Gründen für notwendig erachtet haben, sielt Gesondert unter dem Haitner der ,Agudas Jisrnel' /u organisieren und daß diese die Zionistische ()rganisntiou nicht als iltre Vertreter anerkennen. Infolgedessen ist ein großer und wichtiger Peil des Volkes tatsächlich in *Jur jüdischen Agentur für Palästina nicht vertreten. Linen bedeutenden Teil des jüdischen Volkes jedoch seiner Vertretungsrechte /ü berauben, ist nicht ■nur eine Verneinung ,der grundlegenden Prin/ipieu der Gerechtigkeit, sondern es verzögert dies auch in gewissem Maße den Wiederaulbau des l;indes, das ihren Herzen und Seelen so lener ist. Wir bitten daher den Völkerbund, diesen l'aragraphen des Mandates derart ah/.iiäudern, daß er (len Wünschen aller Teile des jüdischen Volkes anliehmbar erscheint, die das Recht haben, die Vorteile der Balfoiir-Deklaiation zu genießen. Dies sollte geschehen durch KooptieriMig von Vertretern der Agudas Jisroel in die׳ Jcwisli Agency. 2. Die orthodoxen .Juden, in ihrem bifer fiir die Erhaltung des jüdischen Glaubens, der ihnen der Leitsteril ihres ganzen Lehens ist, waren von jeher ininicr bereit, diesen Glauben z.u verteidigen, wenn er nach ihrer Ansicht in befahr wir. Und weil unsere (iemciiischaft, die sich ans den Pionieren der gegenwärligcu Aiisiedluug und ihrer In-titiitionen /11* sammeiiset/t, diese befahr neuerdings für gegeben erachtet, haben sie 'sich veranlaßt gesehen, ihre (icmcimle unabhängig zu organisieren, von der Uchcrzctigung durchdrungen, daß nur ilurch dieses Verfahren 'die zukünftige Erhaltung der' jüdischen Religion im Lande gesichert weiden kamt, und daß nur auf dem Wege der Unabhängigkeit Streit und Zwistigkeiten vermieden werden können. Lin ähnliches Verfahren wurde von vielen judiselten (iemeiiischafteu in verschiedenen Ländern beobachtet, wann immer das Judentum durch Irrcligiosität und die begner der Religion bedroht war. ’ Kraft der vorstehenden Bemerkungen und un Namen j der religiösen hreiheit bitten wir, daß eine spezielle ן Klausel in das Paläslina-Mamlal cingcfügt werde, welche I die ab :׳)litten Rechte mul die Lreiheit der in Palästina j unabhängig mit eigenem Rahhinat bestehenden jüdischen (lemeinden sichert und daß geeignete Anerkennung ihnen j sowohl in ihren inneren (iemciiideangelegenheiteii, als ן auch in ihren Beziehungen zu den Behörden nach außen gewährleistet wild. Line derartige Schut/klansel würde eitlen unerwünschten und nutzlosen Zwang, ausgetiht von einem Teile der (icmcinsdial't auf den anderen Teil verhindern, sobald ein Teil aus brütidcu des Prinzips di.e Autorität des anderen nicht an/ueikemieii imstande ist, Lm solcher Zwang, abgesehen von den Schwierigkeiten und der Verhittcrung, die er schafft, gefährdet auch unsere religiösett Anschauungen 1111*1 Bestrebungen. Nur die Siche• ritug vollkommener Lreiltei* wird in dieses Land Juden , aller Richtungen und Schattierungen liitiein/ielieij, die alle von dem Liier beseelt sind, die Ruinen au',zubauen mul die Ocde in einen (iarten Eilen zu verwandeln ziun' Besten des Landes und aller seiner Bewohner“ Zu vorstehendem Memorandum, tlas von den Agttdas Jisroel-Blättern v^׳ reif feiitlicht wird, körnten wir nur wiederholen, was wir bei ähnlichen Gelegenheiten bereits mehrfach gesagt haben: 1. Im Artikel 4 des Mandates wird die Zionistische Organisation als diejenige jüdische Organisation, die ganz und ausschließlich dem Mamiat/wcck z.u dienen bestimmt ist. mit den Punktionen der Jcwisli Agencv betraut und erhält den Auftrag, die Mitarbeit aller jener Juden zu sichern, die am Aufbau Palästinas mitwirken wollen, . Solche bntppcn gibt es in letzter Zeit auch außerhalb der Zionistischen Organisation, die zweitellos unter dem Einfluss und Eindruck der zionistischen ,Arbeit ■• in steigendem Malle sich an dein Aufbau Palästinas zu beteiligen wünschen. Es ist für uns eine erfreuliche Genugtuung, daß sogar alte Gegner des zionistischen Programms der Schaffung eiltet׳ nationalen I Icimstätte. für das jüdische Volk itt Palästina jetzt, nachdem durch die unermüdliche zionistische Arbeit die Verhältnisse sich geändert haben, ihre ״tiefe Dankbarkeit“ für die Balfour-Deklnration zum Ausdruck bringen. Es ist aber naiv, wenn man durch eine bloße dialektische Eridärung auf Grund eines schnellen Umlernens den Andie JUED1SCHE RUNDSCHAU sprach auf Vertretung in der Jcwisli Agency zu erwerben meint. Dieser Anspruch kamt mir durch wirkliche Arbeit, durch materielle Leistungen erworben werden. Liner Gruppe, die ein solches tätiges Palästinaintercssc den lag legt, wird die Zionistische Organisation Mita«heil, die ihr gebührt, cinrnunicn. '.׳ Selbstverständliche Voraussetzung jedoch für eine solche Zusammenarbeit ist die Ausschaltung aller innerindischen Lrngen in *lein Verhältnis zur Maudatanflaeht. Ls ist eine uiicrträgliehc, das jüdische Gefühl auf *las schwerste verletzende Taktik, wenn die Orthodoxen immer wieder zum Selmtz ihrer religiösen Interessen sich au die nichtjjidischcu Machthaber wenden. Wir wünschen, daß sich das jüdische geistige und religiöse Leben in voller L'rcilteit in, Palästina entwickelt und verwehren jeder fremden Macht' jeden Eingriff in diese Bezirke. Wir bekämpfen ferner jeden Versuch, aus einer religiösen Anschauung politisches Kapital ztt schlagen. Wir können auch auf keine Vereinbarungen eiugeheu, die lei/ten I mies darauf hinattslaufcn, (las ganze Leben Palästinas einem klerikalen Diktat zu unterwerfen. Gerade dies aber ist doch das I lauptprogramm der Agud.t- Orthodoxie, die sich deshalb schon in den anderen I ändern ׳ von der jüdischen Gesamtheit getrennt hat. Mn einer Gruppe, deren oberster Prograinmpiinkt die Trennung ist, läßt sich schwer eine (iesamtheitspolitik durchführen Dies mußte gesagt sein, um einmal den Kernpunkt zu berühren, um den in dfn Kundgebungen der Agttdas Jisroel geschickt licrumgegangcit wird, Int übrigen versichern wir nochmals, daß wir mit jedem Menschen und mit jeder Gruppe, die für die nationale Heimstätte ehrlieh und ohne I Imteigedankcii in Palästina arbeiten will, Zusammengehen wollen und daß wir uns auch daiiii anssprcchen werden, daß Gruppen, deren Leistungen für Palästina denen der Zionistischen Organisation auch mir nahekommen, die gleichen Rechte wie die Zioinstisdtc Organisation erhalten. Nr. 36 Hingen überzeugt haben, folgendermaßen f.irtf;!(!. ״Was uns iiottut, ist die Linigkeit in unser, Reihen und eine I 1 n 11 e i t s f יו o 11 t nach nu||( . Diese hat jedoch au-, mehrfachen Gründen Risse n. Bi liehe bekommen. ,Ls gibt Leute, welche die ("1||", hin für!11 der Tätigkeit der Opposition zu iiiidrn , glaubt haben, mit I die judiselie Presse he-pneht mehr oder minder übel gesinntem Tone die Konfer! der Oppositionellen in! Ifang. Könnte man uhiie y( urteile urteilen, dann wurde man klar *•1 kennen, oh ,! Haager Konferenz Gutes oder Hehles getan hat" א . begründet dann imcltmals, daß die Haager Konfa, kein Dolchstoß von hinten gegen die heutige sein sollte, sondern mir die Organisation /11r |)y,( fülinmg von Reformen, die fiir nötig gehalten wcrif Und daß trotz der vrrsrhicdriien Meinungen ulk ein gemeinsames Ziel ansfreben usw. N. T. hum; sich vielleicht optima fiele, die Aktion der OppoM!״ als harmlos liinzu.strllen, Was sic aber m Wirklich^ bedeutet, geht viel besser• als aus allen Artikeln ,! ״I latikwah" und als aus dem Haager Text obigem Zitat der ״Times“ hervor. Was sagt א d a z 11 V Noclt tiefer sinkt in einem Leitartikel, Millncrs widmet, die liehen. Die ״Times“ daß die zionistische Nr, 141 ilcr״! tiiisi ror ■ * lft Nk'iiicr It! "■,ן־.; י «äiili a Wcl/lilUl null ihr* 11.r Bedr mt in ־Vm ’;stillum »""cg״ Presscscha» Der n e u e l< 111׳ s d e r ״T i m e s“ Die ״Times" fährt in aller Konsequenz auf dem neuen Wege weiter fort, den Lord NortucliÜ'c gewiesen hat. Die Zeitung scheint eimv systematische Kampagne gegen den Zionismus führen zu wollen. Dazu sind ihr alle Mittel willkommen. So z. B. veröffentlicht sie in einer der letzten Nummern ein Zitat ans der Zuschrift eines gewissen Herrn Dr.!dieser Horowski aus Clevelami an *len ״I lebrew Standard“ vom 41. Marz. (Naherliegende andere bilormatmiisipielleii über Zionismus scheint die ״Times“ nicht finden zu können.) Wir geben die charakteristische Notiz der ״Limes" nachstehend im Wortlaut ,wieder: ״Dr. Borowski erklärte in seinem Brief, det ein interessantes Lieht auf die Gegnerschaft gegen den politischen Zionismus wirft, daß er der Agudas Jisroel angi höre, einer unabhängigen orthodoxen Körperschaft mit bestimmtem Programm und bestimmten Zielen, wilche in offenem Gegensatz zum srngciumutcu Kultur- Zionismus stehen. ,Agud'is JisivnT, so fügt er . hinzu, bi trachtet jedes judiselie Problem stib spccic acternitatis tlir jüdischen Religion. Er kritisiert in scharfen Worten die Mißwirtschaft mul den Mangel an politischem Vi rstäiuliiis, den die gegenwärtige Zionist Goniniissicm in Palästina an den Tag legt mul glaubt, daß das; Telegramm der ()benabbiner um Palästina ati die j ,'Linus‘ (gemeint ist offenbar das Protesltelegraimn , gegen de Llaaits Deputation. Red, ,J, R.‘) item j Pristige ihres Amtes mehr Schaden zuftigeti wird als i ihre Ratgeber begreifen. Er und seit) Verband haben Vertrauen zur Politik und zum stanlsmännischcu Geist voll Sir Herbert Samuel, meinen aber, daß das Paläsiinaprohlcm nicht durch die /.ionistisehc Organisatiou gelöst werden kamt. Je früher dieser Wahrluit gemäß gehandelt w'ird (anerkannt ist sie schon lange Zeit), um so besser fiir uns alle. Die Lösung, die Dr. Borowski für die gegen- '(׳,artige KrisT Vorschlag!, ist eine geniciiisamc Kattfeien/ von Delegierten der Zionistischen Orgattisailo 1, welche, wie er sagt, sielt um den au ihr klebem.'e!» | Hi amten befreien müßte, der Ilra.1t<leis-(i111׳p|xv, dem Economic Council und der Agudas Jisro I Ein solclus Komitee wäre weder zionistisch noch agudistisek, sondern jüdisch, Demi die Zionistische, (')rganisation in ihrer heutigen Verfassung hat, s» hentukt er, niemals das jüdische Volk in seiner Gesamtlud vertreten. Das heutige zionistische Rumptparla- ״mit vermag nicht einmal alle Zionisten zu umfassen. ״Mächtige Körperschaften und Einzelpersonen befinden sielt 1 ntweder in offener Revolte (z, B, Dr. Marmorek, Dr. Norilnu, Jaeobust Kann, Binjan Haare/ in I)1 iitsclilaud), oder Italien sielt vollkommen von ihm getrennt. (Das bekannteste Beispiel ist die Brandeis- Mack-üruppe in Amerika.)“ Ls ist bemerkenswert, daß ein Blatt wie die ״Times“ von dem Zitat eines obskuren Schreibers, das ihr zugesteckt wird, Gebrauch macht und sieh ans irgendwelchen noch nicht ganz durchsichtigen Gründen zum Werkezug einer von ihr selbst nicht verstandenen Partei- Politik macht. Daß bei einer Attacke, die gegen die Zionistische Organisation geführt wird, .auch die zionistische Opposition von Marmorek bis Binjan Haare/ als Kronzeugin ,lieraugc/ogcn wird, sollte den Herren dieser Opposition eigentlich ztt denken geben und wird attcl't denjenigen der Haager Protestanten, die es bisher nicht verstanden •haben, darüber aufklären, warum wir die Methoden dieser Opposition so entschieden bekämpft haben Vielleicht wird attdr Llerr N. T., umlcriicu, der in der letzten Nummer der ״Hatikwah" nach einem Hinweis, daß die Angriffe der Weltpresse gegen den Zionismus in der letzten Zeit schwächer werden und daß die meisten der unparteiischen Besucher Palästinas sieh von der Grundlosigkeit der ,arabischen Befürcji die Polemik der ״lim •,“ hu den• sie den Aciißcmiigcii (, wii an anderer Stelle verölte, spricht dam ihre Meinung Bewegung den wahren /.hm!■,,:, verdicht hat und ein falsches Bild vm den wirklich Wünschen der judeiihed gebe. In Wahtlteil seien Jahrhunderte ulten Hoffnungen des jüdischen Vnf. rein geistiger Natur, und die Juden streben nicht!1;! einer Rückkehr nach der konkreten Stadt |eru-;״r sondern nach dem ,,goldenen" Jerusalem. Die mdi-i Tradition bezüglich Palästinas sei nicht mehr als , Swnbol und ein Traum. Man sieht also, daß das No;t eliffe-Bl.att nicht mir bei den Agtidistcn, sondern j״; bei den liberalen .Missiousrahbineni m die Schuh, gangen ist. Nachdem es jahrelang den Zioni-mu- 1,, gilt verstanden hat und seine ganze konkrete Bedeut!: die Rückkehr des zcr-ticntcn jüdischen Volke- 111 heute schwach bevölkerte Palästina als ein Uitteritchii von wirtschaftlicher und politischer Bedeutung auch England unterstützt hat. sind ihm jetzt plötzlich Augen aufgegangcn über den ״wahren Wert" des l nismiis, der leider von den Zionisten so b danu, entstellt wird. Hier bleibt allerdings nichtamlc mehr übrig, als an eine absichtliche Entstellung ׳ Irrelülmmg des englischen Lesers zu glauben. Interessant ist auch, daß das Blatt der ciigh-c:׳ liberalen Juden, ״The Jewislt Guardian“, sich par. der politischen Linie der ,, Lime-"' bewegt. 111 -c:; letzten Nummer vom 28. April druckt dieses Blatt! Brief von Dr. Borowski seinem vollen Wortlaute 11.1 all, obwohl die l enden/ des Blattes der orthotL diametral entgegengesetzt ist. Ip einer redaktion״ Notiz, zu einem von dem Blatt veröffentlichten Inten mit einem Lräulein llnimn Gölten über Palästina seit:. ״Jcwisli Guardian": ״lräulein Gohen bekräftigt die Wahrheit w tnuli rbareii'Seliildeningen über Palästina, welche I MilitcT am Mittwoch in der ,Times‘ gegeben r Wir selten mit Genugtuung, daß unsere älteren St! mamter und Pari Balfour wird, wie wir w sichtlich hoffen, sich ihnen bald aii-rhiieBc'i luitlieb jene Haltung entnehmen, die wir im Gegen־ ׳zur Politik der Extremisten, die Politik des gemalic Zionismus genannt haben. In «lieseifl Zus iiimie'tli lu grüßen wir die Anschauung, welche war in 1• friiltlreii AetiHenm״ der ,Times' vermißt haben, .״ Wert und Bedeutung der geistigen Bestreb ingen Zionisten Idir Juden, die in ihrer re׳igiö<en I rad' erzogen sind, sagt das Bl itt, ist Pal.istiua ein $?:l' mul ein Traum; mul wir stimmen mit der Bcnteö überein, daß ,der Zionismus leider zu einer (»litis.r Angelegenheit lierabge/errf worden ist'. Dir ,L: wird bei diesen Anschauungen geleitet von dm mittelbaren praktischen Interessen der l!ri!1> Politik in Palästina, welche die Zionist!-,.׳In׳> ׳ tnission ahztibicgcn gesucht hat auf Veran!.1-1111: ׳ Extremisten, Ahe, sie wird gleichzeitig die alten I1 ntuigut der jüdischen Religion unter-t it/.c.i unJ Stellung Sir Herbert Samuelin den bei irstel1׳״' Besprechungen in I;mdon stärken,*‘ S a m 11V I und St o r 1 s. Anläßlich seines Besuches in London Ik::iuIÜ >4 w i s 11 ('. h r 0 n i c I c" den lltgh G01!1mis-m1:e׳' glaubt, daß nach seiner Rückkehr nach Palästina > neue Aera beginnen wird. ,,Denn," so schreibt Blatt, ״während seiner Anwesenheit in England Sir Herbert Samuel sieh der Aufklärung Geier M11 stämlnisse widmen können, die eatstnuen sind 1 /ule tzt infolge des t Imstamles, daß er in Palästina׳ Beamten umgeben ist, welche der englischen z!■׳■' sehen Politik widerstreben und keine Bedenken m ilne Stellungen dazu zu verwenden, diese l’oli'1׳' stören. Es ist kriit gutes Vorzeichen, dall Storrs, der Gouverneur von Jerusalem, es so 1 richtet hat, tlall er England gleichzeitig 11,.,י Herbert Samuel besucht. Der High Gonutii“ verdient *he Unterstützung der Regierung, um. t:|[ lästina eine It 0 m o g c 11 e Administrativ" sichern. Wir hoffen, daß die Gelegenheit des Be1״‘ Sir Herbert Samuels dazu benutzt werden wird, n"1' Verständigung zwischen der Zionistischen Organ!' und den Arabern zu fördern.“ Die ״Kabale K a 11 u - M;t r nt o r c k“. In einer Besnrednmg der Haager Konferenz)^ ״Zionist Review“, das offizielle Organ d* lislt Zionist Federation": ״Wir Italien uns ehrli durch sorglältigc Durchsicht der von der seldossuten Tüten ahgehaltencn Versammln!! lichten Beschlüsse herntiszufiuden, was in Wirklichkeit wollen. Wir müssen gest Das tleii dem 1ms. dies ״RiinilscL gegebene entsprich׳ ,vir auf der ..J. ■ ״Zio geha'tell, /loni-nill \'on /ie'cdi darauf h und ihre /10111-tisi Das /iixaimne Palä -l.itte dl 1 irg.uusa wirkte t völktrrei irktiimrr wie,leihe Kon l'eref Pflit Uten ,mter-tüt I rie ruschin beide rsei laude fc geeignel l'ala-inu :m .11!׳. hi I he gaben keinen 1 halten, . Die in der wirkliellt i'l stark Erfolg i großen : .tilge mei rrin/ipK -tri I» n. 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