Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 34 (28.4.1922)
- Date
- 1922-04-28
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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jbEDISCHE RUNDSCHAU Seite 215 «1011 und f:r. rnncudstcn ״J• R." :!;!ז \ד»יליז ז Balfour. stellt, die »ösriich, ja ßdc 1 dclit! hat, auch ost- ״t](j tute steht Kraft aus eniieit gf. Üfbauwerk I. der viel trten oder später die *,Hajessod *ת Kreisen äch einem , Hajcssod I »nistisclwn 1 davor zu andelt ~ Ir manche iclie Miß. Ile Arbeit 5Ike noch Tade jetzt « schulelebendige, int, als cs u׳ar. Die Kn Arbeit es Volkes ׳H Zionis• Methoden sorgfältig gen Zu• isache. ton kann mm Zeit• st i sch er• nte. Teil- Erwachen Aktion ist fcn Winkel tise sogar ׳Tätigkeit , es, daß 6 wir es?erden die I Arabern, ‘und dann > Redite“ »te gelten loch nicht fcvölkertes '״Rechte׳‘ t einziges Üe Bereit- י Die Gc• (It eilige• f rechnen; K1 Kräften ׳beit nicht h! werden. ' Betracht, f Aufba11״ tid außer• io nis tische Rechen• od-Aktion bar sind,!teilte ih״ ihn dazu esen nach Internat«• ft solcher tum nod'; rugruui1' sben. Dif »ionismus, riebt, sieb I wende»1! impfe lag een י״*וח If wahre *Ul. I* Ui revol«• j. den pftgöt . gewesen liustelh*1^ *1' Geg«־״ tzwiscll*11 jationale״ ImirierteA anz sicbcr ^lonism»15׳ wic er sich im Laufe der dreißig Jahre ausgcbiklet 1t1 nicht mehr berechtigt. '׳Es ist aber umlenkbar, diese scharfe Trennung!)ciriilichaltcn, den Kampf gegen die moralische und «fistige Zersetzung der Assimilation weiterzuführen und deich zeitig von antinationalen oder aucli anatioiwleii Elementen der judenlicit finanzielle Unterstützung zu verlangen. Es wäre nicht nur geschmacklos, solidem ״CI1 praktisch kaum durchführbar: in dem verstauch Ij.clicii Streben, die Sammelaktion nicht zu stören, die! Leute nicht zu erschrecken usw. wird, oder ist man schon ״./wungen, die Spitzen abzubrechcn und die Propaganda;u verflachen. Die Tatsache allein, daß dieser ocieii ,,.per (ieldmagiiat für Keren Hajcssod spendet, wobei!0חמ Judcntumsauffassung, seine ganze Haltung der ״tionalcn und kulturellen Arbeit, den Problemen der fjjiscltcn Aktualität, dem nicht jüdischen Milieu gegenaber die alte blieb, genügt noch nicht, um aus ihm einen ömpfesgciiossen des Zionismus zu machen und schwächt 1ur in sehr geringem Grade die nationale Gefahr, die!11r!ms in seiner Auffassuiig des jüdischen Lebens liegt; jurcli dieselbe Tatsache des Geldgebens sind wir aber;ns moralischen und praktischen Gründen verhindert, tS laut auszusprechcn und den Kampf gegen Um mit derselben Schärfe wie früher zu führen. Aus diesen Feststellungen: der Notwendigkeit des unmittelbaren Aufbaues, des Heranziehens der weiten Kreise des jüdischen Volkes, der Fortsetzung der zionistischen erzieherischen Arbeit und der Unmöglich- Keil, die zwei letzten Aufgaben in einem Organismus rii verbinden, folgt •es, daß'der Zionismus auf eine von den beiden verzichten muß, und da dies ohne weiteres licht geschehen darf, muß ein Kompromiß gesucht werden, der nur darin gefunden werden kann, daß das Aufbauwerk nicht in den Händen von Zionisten bleibt. Der Gedanke des neutralen Keren Hajcssod muß weiter jiisgebaut werden, und das nicht nur lokal, in einzelnen lindern, sondern auch in 9einer zentralen Leitung, in »ner ganzen Organisierung, in Verwaltung der Gelder usw.. bis er von der Zionistischen Organisali 0 11 vollständig getrennt wird. Der Zionismus muß zu seiner wesentlichsten Aufgabe zurückkehren — zu der nationalen Erziehung und nationalen Organisierung des jüdischen Volkes, er muß wieder hi werden, was er tatsächlich ist — eine Partei in der Iuilenheit, die wohl glaubt, daß sie die stärksten Tenilen/en und Kräfte der jüdischen Vergangenheit und jii- ־eben Zukunft vertritt, die aber sich bewußt ist, daß die Einstellung der breiten Kreise der gegenwärtigen liiiienhcit zu diesen Tendenzen eine negative oder in» Afferente ist und daß deshalb noch ein langer Kampf innerhalb der Judenbeit auszufechten ist. Der natürlichste Weg zu solchem Ausbau des neuiralen Keren Hajessod ist die Einberufung des allge- ״einen jüdischen Weltkongresses, der nur und »schließlich den Aufbau von Erez-Israel zum Pro•;ramm und Ziele• haben soll. Ein solcher Kongreß, m dem alle diejenigen, die für den neutralen Keren Hajcssod schon gewonnen sind und noch zu gewinnen 'Ören, die für den Aufbau irgend welches — grofie9 dcrkleincs — Interesse haben, alle diejenigen, die sich »rwungen sehen, aus der Zionistischen Organisation «zutreten oder in ihr verbleibend, eine sterile Opposiionssfellung einzunehmen, teilnehincn werden, hafte die Schaffung einer allgemein-jüdischen Aufbau- 0*ganisation zur Hauptaufgabe, in welcher dann Zionistische Organisation je nach dem Kräftcver• öltnis vertreten wäre Durch einen solchen Kongreß «d durch die von ihm geschaffene Organisation konnten filc antizionistischen oder azionistischen (im Sinne der Geologischen Voraussetzungen) jüdischen Kräfte zum Aufbauwerke in weit höherem Maße als durch den neuhalcn Keren Hajessod, der doch letzten Endes, wenig• '!ciii vorläufig, von Zionisten geleitet wird, heran gezogen• *erden; alle Hindernisse der Zusammenarbeit, sei cs theoretischer, sei es persönlicher Natur, würden beseitigt verden. Der Zionismus andererseits hätte nicht nur die ungeheure Verantwortung, die jetzt auf ihm ruht, wesentlich vermindert, sondern auch seine Freiheit '*iedergeWonnen. Man würde nicht ,׳mehr gezwungen *'"> in tausend kleinen 'und großen Kompromissen i:c zionistische Ideologie zu vcrtusclien und immer *Kxler anzupassen( Iris man sie kaum wiederkennt; ue Männer, die an der Spitze der Bewegung stehen, e nach außen vertreten und uns als Symbol der Wiedermmrt teuer ist, wären nicht gezwungen, Hilfe und 'brstützung bei denen zu ■suchen, die für uns als l'ntbol unserer Entartung gelten und die zu bekämpfen זיי berufen sind. Die Galuth-Arbeit, von der Kompe- 1112 des Kongresses von vornherein ausgeschlossen; *1זנ' v°n keinen Rücksichten mehr gehindert, und der P Pf mit dem natürlichen Feinde des Zionismus, der ״!Nationalisierung könnte in seinem ganzen Umfange auf der ganzen Linie wieder aufgenommen, werden y mit schonungsloser Bramdmarkung jedes nationalen crraics, nicht nur desjenigen, der von weniger zah- I U1jS*kräftigen, aber uns manchmal in Wirklichkeit ״a'Cr ak manche Keren Hajessod-Zahler stehenden K׳״sen verübt wird. ,Die — nicht ideologische, sondern realisierende — jaimng eines Volkes darf nur dann übernommen IVltf’• Wc״n man die Sicherheit hat, daß die große ״» ׳t* lics oder seiner im gegebenen gej 1(ןר,"י Momente maßgebenden Faktoren wirklich c« ist — ernst, aufrichtig, konsequent — Folge zu Andernfalls — und das ist heute der Fall mit i Am ■r°nismtls Verhältnis zur West- und •l( .Wlkai^cHhdt.ist es besser, für die Wahrung der Crt Ziele und für das Werk der Realisierung selbst, *ich mit der Stellung einer. Partei zu begmigm <י*^ ףי Aufruf der Aegyptischcn Groß •Loge Anläßlich ,des Mussah-Festes veröffentlicht die Groß-Loge der Aegyptischcn Freimaurer den nachstehenden Aufruf an die palästinensischen Ara Ire r: Aufruf an die Bevölkerung von Palästina! Im Namen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, den geheiligten Symbolen und unsterblichen Prinzipien der Freimaurerei, im Namen des allgemeinem Friedens, dem höchsten Ideal aller Wcishcitskhreii und aller Religionen, wendet sich die Groß-Loge der ägyptischen Araber an die Imams (Priester) und Verwahrer des Hciligen Gesetzes, welche durdi ihre geheiligten Eide mit höchster moralischer Autorität über alle Glaubensgenossen, die Araber von Palästina, ausgestattet sind, an die geistlichen Oberhäupter aller anderen Religionen, Christen, Juden usw., ohne Unterschied von Kult und Glauben, an alle geistigen Führer, an alle, die sich selbst ein Urteil bilden und sich nicht fürchten, die Wahrheit zu sagen und laut in die Welt zu rufen, an alle Schriftsteller und Publizisten, deren Feder das Werkzeug ihres Gewissens ist und die ehrlich bestrebt sind, die öffentliche Meinung aufzuklären, an die moslemischen Notnbcln, die Träger des glorreichen Ansehens der arabischen Lehre, deren Mission es ist, die vornehme Tradition ihrer Vorfahren zu wahren und fortzusetzeii, welche früher als irgendein anderes Volk das dreifache Prinzip von Meinung, Rede und Tat aufgestellt und geheiligt haben, an diejenigen Würdenträger und Machthaber aller Grade, denen Gott und ihr eigenes Gewissen die Pflicht aufcrlcgt, Frieden aufrechtzwerhaltenj Recht und Gleichheit zu schaffen unter allen Teilen der Bevölkerung von Palästina, * an diejenigen Geschäftsleute, deren Interessen jeder Gewalt, Blutvergießen und Akten der Zerstörung entgcgengcsetzt sind, .. an die Arbeiter und Handwerker, die durch die Entwicklung Palästinas Reichtum1 und Wohlstand zu gewinnen hoffen, an die Grundbesitzer in Stadt und Land, welche durch die Wertsteigerung infolge der Entwicklung Palästinas gewinnen wollen, an die Landwirte, welche durch neue Methoden, die ihre eigene materielle und moralische Situation verbessern, gewinnen wollen, '. ' an die jungen Studenten, welche die edlen Früchte von Stätten geistiger Kultur, die in Palästina zu gründen sind, genießen wollen, ebenso wie die jungen Studenten Syriens, durch die von Missionären gegründeten Institute gewonnen haben, ungeachtet ihrer religiösen Tendenzen. Die künftigen geistigen Zentren Palästinas werden rein wissenschaftlich sein und als nationales Ziel das Aufleben des Ostens haben, die Erneuerung seiner ehemaligen Größe, um seinen Einwohnern wieder die vorherrschende Stellung zu verschaffen, die sie dereinst in der Wcltkultur eingenommen haben, an die Agitatoren und. diejenigen, deren Handlungen nur Schaden den wahren Interessen der Araber bringen können; an die, welche Insgeheim den leichtgläubigen Teil ihrer Mitbürger zu Bluttaten verführen wollen, diq dem' arabischen Gewissen widersprechen, an die palästinensischen Pilger, welche aus allen Teilen der Welt sich herbeidrängen zum Grabe des Ncbi-Mussah am Jahrestag dieses großen Propheten, zu welchem Allah selbst gesprochen hat, dem Jahrestag, der ein Symbol von Liehe und Frieden auf Erden ist; an die unter dieser frommen Schar, welche die Wühler und Hetzer zu Verbrechen und zum Vergießen unschuldigen Blutes verführen wollen, an das ganze Volk von Palästina, Qroß und Klein, Männer und Frauen, ohne Unterschied von Nationalität und Religion, an sic alle richtet die Aegyptisdve Groß-Loge im Namen der Freimaurerei und Humanität folgenden Ruf: Gedenket (und möge der Herr eurer Erinnerung Wert und Kraft geben) der Franzosen und Engländer in Kanada, die trotz der Verschiedenheit von Volkstum und Nationalität als ein Volk in Frieden und) Harmonie Zusammenleben; gedenket, daß in der Schweiz Deutsche, Italiener und Franzosen eine Nation bilden, trotz der Verschiedenheit des Glauben«. Die Schweiz findet ein wertvolles Element ihrer Kraft und, Blüte in der engen Zusammenarbeit diese Völker für ihr* gemeinsames Ideal. Ihre Solidarität irnd Homogenität verleihen der Schweiz nilijnreirhes Leben und wertvolle Freiheit. Palästinenser, erinnert euch, daß di« Juden unsere Brüder und Schwestern sind, welche gezwungen, waren, unter Fremden zu leben, wo sie Erfolg und Wohlstand fanden. Heute sind sie erfüHt von dem* Wunsche, zu euch zurückzukdiren, zur Größe und zuiin, Wohlstand des gemeinsamen Vaterlandes durch ihren Reichtum, ihre Erfahrung, ihre Kenntnisse beantragen. Araber und Hebräer sind Zwillingsbrüder, Produkte des gleichen Ursprungs; ihre Väter sind Isanad und Isaak, beide Abrahams Söhne. Ihre Zusammenarbeit wird nur Vorteile und Segen bringen.; Höret aufmerksam auf die Stimme, die Aegypten, eure große und ältere Schwester, t»n euch richtet. Aegypten fordert von euch Frieden und gegenseitige» Einverständnis in eurem Interesse und im Interesse des Orients, das über dem! Interesse jedes eintaelnen Landes steht. i Höret auf diese Stimme, den Ruf der Wcishciit und Mäßigung; diese Stimme, die eine Saite eurer Hcracir! zum Schwingen bringt, kommt aus eurem, Vaterland, dem! Lande des ruhmreichen Saladiit, des wegen seiner Menschlichkeit und Toleranz bewunderten Monarchen, der wie ein Stern über dein Orient und dem Islam glänzt. Infolge seines wunderbaren Geistes der Toleranz gegenüber Juden und Christen, die aus seiner teifen Durchdringung mit dem Geiste des Islam folgt, der das Gute befiehlt und das Böse verbietet, hat er au Großherzigkeit alle Könige und Fürsten übertroffen. Diese Ueberlegenheit über alle seine Zeitgenossen ha| er durdi die große moralische Kraft erlangt, die all« Völker der Erde zivilisiert hat, und diese moralische Kraft heißt ״Arabisch". Zollet Fluldigung der alten Ehre und dm Glanz, des arabischen Namens, lasset euch nicht durch unsichtbare Hände zu Gewalttaten und Unrecht hindrängen! Hütet euch, hütet euch vor Blutvergießen, das Allah verboten hatl Dies ist die Meinung der Groß-Loge von Aegypten Sie ist 'überzeugt, daß die Söhne der arabischen Adelsrasse auf diesen Ruf hören werdem der ein Ruf der Humanität an alle Volksgenossen ist. Dieser Ruf witd von den Palästinensern allgemein gehört werden, umi besonders von den Arabern, die durch i^rc,ererbte, und ihre besondere Tugend ausgezeichnet .sinfj, jeder Kundgebung ein williges Ohr zu leihen, die aus ehrliche«! Herzen kommt und den Stempel der Loyalität trägt. Die Grofiloge von Aegypten erfüllt durch diesen Appell eine ihrer heiligen Missionen inerechlicher Solidarität Die Groß-Loge von Aegypten hofft zuversichtlich, daß ihr Appell ein frcmidlidics Echo in den Reihers der anerkannten Führer unserer Brüder, der Juden, Christen und Moslem in Palästina finden wird, welche Zusammenwirken werden, und ihre Brüder, Verwandten und Glaubensgenossen zur Enthaltung von jeder verbrecherischen Handlung, von Gewalttat und Ruhestörung im ganzen Lande Palästina veranlassen) werden, so daß Einigkeit alle Volksstämme, die das Land bewohnen; beherrschen soll, nun endlichen) Triumph von Frieden und Harmonie. Kairo, den 2. April 1922. Der Großmeister: Idris Ragheb. Erster stellv. Großmeister: Zweiter stellv. Großmeister: Mohamcd Rcfaa. Taha Ibrahim. Generalsekretär: Abicl Magule Youhis. Dieser Aufruf, der von anerkannten geistigen Füllrcru Aegyptens gezeichnet ist, ist ein Beweis, daß der Gedanke einer jüdisch-arabischen Kulturgemcinschaft auch in arabischen Kreisen in seiner historischen Größe erkannt wird. Möge er in arabischen und jüdischen Herzen Wurzel schlagen. Es ist allerdings die Gefahr vorhanden, daß der Kongroß nicht gelingen wird; daß die Westjudcnheit sich auch zum allgemeinen jüdischen Palästinaaufbau ebenso lau verhalten wird, wie zu dein zionistischen. Dann muß die Arbeit notgedrungen mit zionistischen und prozionistisehen Kräften weitergefiibrt werden. Der Versuch muß aber gemacht werden. Es ist selbstverständlich, daß die Frage des allgemein jüdischen Palastinanufbauköngresses redit kompliziert ist und mehrere Nachteile und andere Vorteile in pch bergen kann. Mein Zweck) war, auf die Frag« nur von einem etwas beschränkten, man möchte saget» parteipolitischen, aber prinzipiellen Aspekte hinzuweisen, die Idee des neutralen Keren Hajcssod konsequent weiterentwickelnd. Die Tournee der ״Hablmab"• Wie J.C. B, erfährt, wird sich das hebräisdu,* Theater-Ensemble aus Moskau ״Habimah“ in nnächster Zeit auf eine Tournee nach dem Ausland begeben und wird in den Hauptzentrcn Europas, Amerikas und auch in Palästina Vorstellungen geben. Dr. Nathan Birnbaum aus Agudas •Jisroel austtschieden Wien. (J.C. B.) Dr. Nathan Birnbaum hielt vor kurzem einen Vortrag, in dem er bekannt gab, daß er seine Verbindungen mit der Ag uda s- J i sro e I gclöst habe. Dr. Birnbaum sdilug die Gründung einer Organisation vor, die die Gläubigen aller Rcligionen vereinigen und die Bildung einer Einhcits« front von religiösen Juden, Mohamcdanern und Christen gegen die sich immer mehr ausbreitende Ungläubigkeit in der Welt vorbereiten soll. Dr. Birnbaum erklärte, er fühle sich einem frommen Katholiken mehr verwandt als einem jüdischen ״Apikorcs“. « — .— Keren Hajessod Spende einer jüdischen Gemeinde Prag. (J.C.B.) Die Jüdische Gemeinde in Mährisch-Ostrau (Tschechoslowakei) hat beschlossen, die Summe von 100000 Kronen für den Keren Hajcssod bcizustcucm. Der Betrag wird in fünf jährlichen Raten eingczahlt werden.