Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 31-32 (18.4.1922)
- Date
- 1922-04-18
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 203 /|j 3 t .uv Nr. il32׳ »Mcitun׳. % da«', euisnaj *n, diircf ״״״It dJ *fien (_ן-יף| läuft de{ je kür?]ic|l :reiß״s«| *״ gehört eepublik, lission (ן״ Ln)d)rfj 1r zioni'siij ״'•en Ein! EuwendonJ jüdischfl ren. Aacf politische! SympathiJ DerViyJ 3fe> spracti ipiratione! len 1ץ un,!ich dahij *eklara&l Ruhe un s jüdisch! f Gesetz! Dichtigkeit politisch! len amen! ׳n. Nid)! les amenj Silvcrl n heftige! in! seine i des Pal ikanischel onfcrcim: ation v.ii itifizierim! i eine erst! Er bene« die inner! itina. Del Pick, uni »erichtctci ׳ der Ein! regelt5 dia ie palästil dauernde* t Freitag! arabische' Jerusalem nweit derl dien, hatl •on einem! hat siclil Unruhcnj arabisch! then Dclcl : Zeittmgl s die Auf Leiter hfl Häuserbau Jerusalem, 5. April. (J. C. B.) Der Arbeitsmarkt Tcl-Äwiw lwt sich in den letzten Tagen wesentlich!•(■bessert. MO Arbeiter sind bei der Ebnung der Sandiiiinen im neuen Viertel der ״Wohiiungskascn“ und in jer Lilicnblunt- und Jehuda-Halevy-Stralk' beschäftigt. Die Bauperiode hat begonnen. Als Bauunternehmer .!scheinen einerseits Privatfirmen, andererseits die jü- 1fische Arbeiter-Kooperative. Es wurde mit dem Bau!«1 150 Häusern in dem Arbeitslosenviertel und von >2 Häusern im Bortichow-Viertel begonnen. Diese ArüJiten zusammen mit dem Bau von privaten Häusern geschäftigen 500 Bauarbeiter. Die jüdische Arbeiter- Kooperative eröffnet in Tel-Awiw eine eigene Tischlerei, die besten Arbeiter beschäftigt sein werden. Ocffcnlliclie Arbeiten ln den letzten Tagen hat die palästinensische Regieivng mehrere große Arbeitsaufträge vögelte». So wurde der Firma Fischclsohn & Lcvontin die Fertigstellung des Hospitals in Gaza übertragen. Die Stadtverwaltung von Haifa wurde angewiesen, alle Straßenzüge auf Kosten der Regierung zu pflastern. Eine Jaffaer Firma wurde mit der Instandsetzung aller Brücken des Landes bcauf-!ragt. Auf Grund dieser Maßnahmen hat die Arbcitsiosigkcit im Baugewerbe erheblich nachgelassen. In den kommenden Monaten wind die Bautätigkeit voraussichtlich rogar so rege werden, daß die Unternehmer einen Mangel an Arbeitskräften befürchten müssen. (Ziko.) Bohrungen nach Oel Die Ingenieure der amerikanischen Standard Oil Company haben Vorbereitungen zu einer genauen geologischen Untersuchung der Gebiete in der Nähe des Toten Meeres getroffen, da mau dort Oelcjtiellen zu erschließen hofft. Die Konzession Iwurdc der Standard Oil Company von der türkischen Regierung noch vor dem Kriege erteilt. Nun lut die palästinensische Regierung diese Konzession bcstifigt. Die praktischen Arbeiten für die Odhohrungcn dürfen aber gemäß dein Palästinamandat nicht vor der Ratifikation des Mandats beginnen. Forderung des Reiseverkehrs In einer Besprechung unter dem Vorsitz von Sir Wyndham Deeds wurde beschlossen, eine Gesellschaft für die Förderung des Reiseverkehrs in Palästina zu bilden. Die Gesellschaft hat die Aufgabe, über die Sehens- Würdigkeiten Palästinas zu orientieren, Erleichterungen des Reiseverkehrs zu schaffen, den Aufenthalt im Lande so angenehm wie möglich zu gestalten und den zuständigen Abteilungen der Verwaltung Unzuträglichkeiten zur Kenntnis zu Dringen, die vielleicht existieren und einen ungünstigen Einfluß auf den Reiseverkehr ausüben. Dcnt Vorstand der Gesellschaft gehören Vertreter der Regierung, der Banken, der Reisebüros, Scliiffahrtsgesellschäften, Hotels, Handelskammern sowie des Handels- und Industriedepartcnients der Zionistischen Organisation an. Die ״American Expreß Company“ Die palästinensische Regierung hat vor kurzem eine neue Gesellschaft unter der Firma ״American Express Company“ für Bankgeschäfte, allgemeine Warenagcnturen, Reisebcförderungen usw. registriert. Das Grundkapital beträgt 6 Millionen Dollar, verteilt in 60000 Anteilscheine zu 1000 Dollar. Die Zentrale der Gesellschaft befindet sich in Harford (Amerika). Die Leiter der Filiale in Jerusalem sind die Herren Dultabis, Moor 11, a. Bekanntlich hat die ״American Express Company“ ihre Filialen in mehreren europäisclven Städten, 11. a. auch in Berlin. Brand in der Synagoge Kairos London. (J. C. B.) Am Donnerstag, den 6. April frühmorgens, brach in der alten Synagoge Kairos ein Brand aus, der sich schnell ausbreitete. Ein »großer Teil des kulturhistorisch wertvollen Gebäudes wurde ein Opfer der Flammen. Zionistische Bewegung Der Verlauf der Oppositionskonferenz Wir haben bereits kurz über die Konferenz der oppositionellen Zionisten, die im Haag stattgefunden hat, berichtet. "Wir eiitrielmien dem ״Jewislt Cnronicle“ den nachfolgenden Bericht, den die Exekutive der K<mferenz verfallt hat: ״Zionisten aus allen Ländern habe« es für nötig befunden, sich zu einer Konferenz über die Lage des Zionismus zusammenzufinden. Beseelt von dein Wunsch, der Erreichung unseres Ziels zu dienen, halten sie cs für notwendig zu erklären, daß die Einigkeit der Organisation und ihre Erhaltung Sache aller Parteien der zionistischen Bewegung sein muß. Das Resultat diese» Meinungsaustausches ist die Annahme der folgenden Resolutionen: Palästina muß die öffentlich anerkannte, gesicherte Heimstätte des jüdischen Volkes weide». Die Zionistischc Organisation ,wird an dem festlialten, was bereits durch die Uebernahtne des Mandats erreicht worden ist, das den Beginn unseres nationalen Heims bezeichnet. In dankbarer Anerkennung der Balfour-Deklaratkm, die von der britischen Regierung wiederholt bestätigt wurde, erwartet die Konferenz von der Mindatarmacht in Erfülluivg ihrer Pflicht Beistand beim jüdischen Werke des Aufbaus Palästinas. Nachbarliche Gefühle gegenüber der arabischen Be* vötkerung Palästinas mit Anerkennung der Rechte beider Parteien müssen einen entscheidenden Teil unserer ganzen Tätigkeit im Lande bilden. Die Mandatarmacht und eine geeignete Abordnung der Zionistischen Organi* sation in Palästina haben die Aufgabe, die Atmosphäre friedlicher Entwicklung zu schaffen. Die Zionistische Organisation hat zu der einzigen Aufgabe zurückzukcliren, ihre Ziele zu verwirklichen und sich gänzlich von fremder Politik fcrnzubaltcn. Die Zionistische Organisation muß der künftige Führer des jüdischen Volkes bei der Verwirklichung seiner Ziele sein. Das Judentum kann ohne Hilfe von außen den Aufbau Palästinas erfolgreich in Angriff neluncn. Die Hinzuziehung der großen jüdischen Körperschäften und Organisationen zu allgemeiner und spe* zieller Arbeit — ohne unseren Hauptstandpunkt auf* zugeben — ist wünscltenswert Eine Reorganisation unserer Wirtschaftsführung und Verwaltung muß in die Wege geleitet werden, die mit dem Ziel und der Richtung unserer Bewegung überein* stimmt. Eine Exekutive von drei oder höchstens fünf Personen wäre wünschenswert. Ein und dieselbe Person sollte niemals mehrere Aemter bekleiden. Gewählte Führer unserer Bewegung dürften nicht gleichzeitig Leiter anderer, nicht reinzionistischer Organisationen sein. Beamte und Distrikts* beamte dürfen sich nicht mit interner politischer Proitaganda befassen. Alle Ernennungen zu leitenden oder kontrollierenden Stellungen in der Bewegung müßten im Falle ernsthafter Unvereinbarkeit geprüft werden, und Interessenten, Weklte miteinander in Konflikt stehen oder in Gegensatz geraten müssen ausgeschlossen werden. Das Wahlrecht zum Kongreß sollte nicht an den Schekel gebunden sein, sondern an die Zahlung eines bestimmten jährlichen Beitrags an die Zionistische Or* ganisation. Diese Zahlung muß in der Landeswährung erfolgen. Bei der Stimmenabgabe für die leitenden Posten in der Bewegung und für Eintritt in die Exekutive sollte nur persönliche Befähigung und nicht die Zugehörigkeit zu irgend einer Partei ausschlaggebend sein. Die Gelder der zionistischen Bewegung sind die Gelder des Volkes. Daher ist größte Sparsamkeit unsere Pflicht. Beschränkungen in den Gehältern für Aemter und Beamte, Vermeidung aller überflüssigen Ausgaben und öffentliche Recliniungslcgung müssen verlangt werden. Die Ernennung der Beamten muß in Uebercinstimmung mit Befähigung!und Geeignetheit erfolgen. Die Zugehörigkeit zu einem besonderen Teil der Organisation ist keine Qualifikation. Wir müssen der Fürsorge für diejenigen, die im Dienste der Bewegung ergraut sind, mehr Beachtung schenken, als der Rücksicht auf den Gesimsen aus Marmor und Alabaster findet man dort überall. Man braucht nur die Erde ein bis zwei Fuß Hef aufzuschütten, um wundervolle Mosaikplatten, Marmorstufen, Fundamente von Säulenhallen und anderen Bauwerken palastartigen Charakters bloßzulegen. Einige besonders massive Fundamente, die angeblich zu dem *on Herodcs dem Großen erbauten Palast Tilidins Ilf gehörten, findet man in der Nähe. All dies beweist, *laß das Tiberias des Altertums eine Stadt von Palästen "׳ar, der wahrscheinlich kaum eine zweite in der ganzen Welt gleichkam. Im vorigen Sommer hat Professor Slousch in der Gegend der Thermalbäder einige Ausgrabungen vorgenommen und dabei nur einige Fuß unter dem Boden die Ueberreste einer großen Synagoge und anderer Gebäude von großem jüdischen und archäologischen Interesse entdeckt. Es ist wahrscheinlich, daß das alte *iberias sich von der Gegend der heißen Quellen bis *ur heutigen Stadtgrenze ausgedehnt hat. Urkunden Beweisen, daß zur Zeit de!* Römer die Einrichtung ®"■1י Thermalbäder höchst prädttig und sorgfältig war. Die Quellen besitzen zweifellos in hohem Maße!teilende Wirkung, besonders bei Gelenkrheumatismus und gewissen Haut- und Nervenkrankheiten. Das Winterklima Von Tiberias ist angenehmer und gemäßigter als das der Zeit fortgefressen, und es ist müßig, etwa nach Schlössern und Türgriffen zu suchen, die seit langer Zeit verschwunden sind. Es heißt, daß es dort einmal Privatbäder gegeben habe; aber es scheint, daß die Baderöhren seit Jahrhunderten nicht repariert oder gar ersetzt worden sind. So muß jeder, der dort Heilung sucht, in ein großes Bassin steigen, das jedermann( zur Verfügung stellt. Acrztlicbe Aufsicht Ist nicht vorlianden. Mittel zur Regulierung der Wasserten!peratur gibt es auch nicht. Man findet in den Bädern weder Toiletten noch Waschräume, natürlich auch keine Ab* külilungs* und Ankleidezimmer. So muß man denn aus dein heißen Dampf des Baderaumes in die kühle Winterluft hinausgelien. Aber trotz dieser unangenehmen Zustände strömen die Leute während der Wintersaison! aus allen Teilen des Landes nach Tiberias, um Heilung und Gesundung in den berühmtem Bädern zu suchen. Und so erfolgreich und heilend sind diese Bäder, daß die Stadtbehörde, der sie gehören, den größten Teil ihrer Einnahmen aus ihnen bezieht Von allen Möglichkeiten, die Palästina der praktischen Kapitalsanlage bietet, kann es keine anziehendere und aussichtsreichere geben als die Schaffung eineß modernen Einrichtung der heißen Bäder von Tiberias, und zwar müßte damit der Bau eines Hotels verbunden guten Namen der Inkompetenten. Die Errichtung eines Pensionsfonds ist notwendig. Genaue KontroUe der Ausgaben durch einen ständigen Finanzausschuß, der aus unabhängigen Leuten bestellt, ist wünschenswert; Mit* glieder dieses 1kontrollierenden Ausschusses dürfen keinen anderen Posten in der Bewegung bekleiden. Andere solche Aufsichtsräfe müßten die politischen, Wirtschaftliehen imd Organi■uitioiis-Abtcilungcn kontrollieren. Beim Aufbau des Lande» muß die Bewegung die Führezii», nicht aber die ausübende Organisation sein. Die Mandatarmacht hat es übernommen, die Nation aufzubauen; die Zionistische Organisation ist verantwortlich für alle änderet» Aufgaben im Zusammenhang mit der jüdischen Siedlung mit Ausnahme desjenigen, was durch Privatinitiative unternommen wird. Kolonisatorische Bcmühungen, die die An Siedlung jüdischer Einwohner, Sanitätswesen, Kulturarbeit, wie Schulen usw. betreffen, sind eben»(» Angelegenheiten der Organi vitian, wie des Jischtib selbst, und solange die bestehenden Hilfs- Organisationen außerhalb des Jischub nicht in Tätigkeit treten, müssen sie diese Pflichten übernehmen. Schließlich müssen sie für ihre eigenen inneren Bedürfnisse sorgen und es nicht gestatten, daß sie ihnen von der inneren Politik des Jischub vorgeschrieben werden. Die Größe dieser Aufgaben kann nach der Ausdehnung der vertilgbaren Hilfsquellen aDgcschätzt werden; und jene Aufgaben müssen bevorzugt werdet», welche die produktiven Kräfte des Landes vergrößern. Schließlich muß das Budget für die Schulen, für sanitäre Fürsorge usw. Ein- Schränkungen unterworfen werden können, wie dies bei nationalem Angelegenheiten üblich ist, bei denen die erforderlichen Mittel durch Steuern beschafft werden. Ferner muß als Grundsatz und als Ziel festgchalten werden, daß der Jischub sobald wie möglich sid» wirtschaftlich selbst erhalten muß, und Hilfe von auswärts müßte allmählich und systematisch entbehrt werden können. Eine wirksame und praktische Kolonisation durchzufültrcn, müßte vor allem Sadic der Privatgescllschäften seit», die für die Bewegung gewonnen oder zu diesem Zweck geschaffen werden sollten Der Wirtschaftsrat und ähnliche Einrichtungen sollten dem Zwecke dienen, die Bewegung zu unterstützen und für sie zu arbeiten, und die zionistische Maschinerie müßte ihnen beistchen, wie sie audt alle jüdischen Unternehmungen unterstützen sollte, die den Aufbau des Landes zum Ziel haben. Hypothekenbanken, große, auf Darlehen basierende Kolonisationsprojekte usw. können unter den Auspizien der Bewegung, jedodt nicht von der Bewegung selbst, unternommen werden. Eine Andeutung der tn nationaler Politik tinzuschhgcndcn Richtlinien enthalten die Grund- Sätze des Jüdischen Nationalfonds, wie sie auf der Loitdoncr Konferenz im August 1020 interpretiert wurden. Die Zunahme des jüdischen Landbesitzes ohne Rücksicht auf den Kaufpreis wird nidit zur Befreiung de9 Landes führen. Die Anlegung der enormen Kapitalien und die Einführung von Arbeitern aus allen Ländern mit jüdischer Bevölkerung wird für private Landcntwicktungsgcscll* schäften leichter seü» als für die allgemeine wirtschaftliche Körperschaft. Eine Dezentralisation der für diesen Zweck bestimmten Fonds ist ratsam. Die Arbeit eines einzigen allgemeinen Aufbaufonds hat in der Praxis bewiesen, daß cs unmöglich ist, durch die jetzigen Stcuermcthoden eine Summe aufm bringen» die groß genug ist, um mit der effektiven Aufbauarbeit zu beginnen. [Deshalb muß der Karlsbader Kongreß seinen '25 000 000 £ - Fonds auf ein Jahresbudget reduzieren. Der Keren Hajessod ist ein Mittel geworden, die laufenden Ausgaben der Organisation sowohl innerhalb wie außerhalb Palästinas zu decken. Die Finanzierung des Aufbauwerks in Palästina muß auf einem anderen Plan basiert werden. Die Rcorganisation des Keren Hajessod oder eine Veränderung in der Verwandlung der Gelder scheint nach den Resultaten der Zentralisation der Sammlungen erforderlich zu sein. Das nichtpalüstinensisclie Budget müßte ganz vom pa- . lästincnsischcn getrennt sein; das eine ist Sache der Zionisten, das andere ist die Pflicht des gesamten Judentums. Denn die Sielterung des dauernden Fortschritts der Organisation ist unsere Pflicht, und wir können uns nicht verhehlen, daß wir die Kosten des Unternehmet» zu bestreiten haben. Die Einberufung einer zweiten Konferenz wird den Zweck haben, ein Programm für diese Vorschläge zur Verbesserung der Organisation aufzustellen. Diejenigen, die mit uns übercinstimmen, müssen erfahren, daß es notwendig ist, sich zu vereinigen, und jene Verbesserung kann nur durch sofortiges Eingreifen erreicht werden. Durch Klarlegung dieser Punkte wünschen wir für die Stärkung der Bewegung, der Wiederherstellung der Einigkeit unter uns und ihrer Identifizierung mit der gesamten Judenheit zu arbeiten.“ Der obige Bericht ist unterzeichnet von: Bruno S. Adler, F. Bernstein, Dr. D. Gölten, Rüben Cohen, Dr. H. Edcrshcim, A, Ehrenfeld, Jean Fischer, Oscar Fischer, Dr. A. Friedemann, Charles P. Friedmann, j. H. ,Kinn, Professor Dr. C. Lewin, M. Lewin, Nehcmia de Lieme, Dr. A. Marmorek, Alfred Polak, S. Secligmann, Dr. M. Schloss!nger, A. Simons, N. Torczyncr. Die Konferenz war also außer von den Herren Friedematm und Lcwtn aus Berlin und Marmorek-Paris von holländischen und belgischen Zionisten besucht. Die Meinung des ״Jewish ChronicIe<: Der ״Jewish Chronicte“ äußert sich in einem ״Die Taktik der Opposition“ überschriebenen Artikel zu diesem Bericht wie folgt: ״Der Bericht, den wir über die Vorgänge bringen, ist alles, Was wir geben könnea Er hat die Form einer Mitteilung, die von denjenigen ausgeht, die für die Konferenz verantwortlich sind, die es vorzogen, sich im geheimen zu treffen und unser Angebot!zurück- ^1־ meistbegünstigten Riviera-Kurorte, und die Szenerie werden, das jeden Komfort und alle Bequemlichkeiten wiesen, einen Vertreter zu entsenden» der über den 11 —.1 * *? ״ ' . . I ’ * _ . . . . .. .. I Ln_:M,4A,. cnl 4n 4Un■ 1..AMH ••»1» rl *יו» A *4 ta-v** Ulxl Landschaft kann an Schönheit nidit übertroffeni "J«rden. Mit diese« natürlichen Vorzügen sollte Tiberias än Winterkurort und ein Bad ersten Ranges werden. . Aber augenblicklich ist der •Zustand d«cr Bäder mit׳ ״«erregend. Der Schmutz von undenklichen Zeiten »kbt an den brüchigen Mauern und Fluren. Die Gebäude *״Kl im letzten Stadium des Verfalls. Das Holzwerk Türen und Fenstern ist gänzlich vom Zahn bietet, die derartige Bäder nun einmal bieten müssen. Durch diese Unternehmungen, die natürlich in würdigem Maße geleitet werden müssen, würde Tiberias nicht nur den Ruf eines der größten Winterkurorte erlangen^ sondern auch auf das allgemeine Gedeihen des Landes günstig einwirken können. Verlauf berichten sollte. Aber wenn wir diese Art von Bericht, der uns übermittelt wurde, lesen, so fragen wir ehrlich diejenigen Herren, die ihn unterschrieben haben: Ist cs nicht ganz lächerlich, diese kleine Höhlen- Verschwörung (englisch ״AduUams cave“ unter Beziehung auf die Höhte, in der sich David mit seinen Anhängern vor Saul versteckte, f. Sam., 22. Die Red.) gerade in diesem, für die Sache 90 überaus kritischen Augenblick zu machen, für eine Sache, die sie, wie wir sicher sind,