Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1922-04-18 · Heft 31-32 (18.4.1922) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 31-32 (18.4.1922)
Date
1922-04-18
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2651273-2652410-2652438--14846-2673257
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seile 204 JU EDISCHE RUNDSCHAU wirklich fördern wollen? Ist cs der Miilte wert, oder besser, k:mn es wirklich nut/.hcli sein, Zeit /u ver- ”emlcii und die Aufmerksamkeit auf die Diskussion von Einzelheiten der Verwaltung /u lenke n, die man kimstlieh /tt Irngcti lebendiger Politik aufbauscl», indem man eine besondere Koni'eren/ /11 ihrer Besprechung in diesem Augenblick emberul’t, vv o nichts von so großer Wichtigkeit ist, als dal! w euigsteiis diejenigen, die sieb Zionisten nennen, der Welt eine ebenso grolle wie solide ungeteilte l’ltal.סיס zeigen sollten, die geschlossen den zahllosen b'eiitden gegefmlHTslcht, die sieit bemüh: n, die Bewegung zu hindern und zu zerstören? Stehe!heb muhten Männer wie |. II. Kamt, Haag, I )r. M.irmorck, Paris und Jean bischer, Antu erpen, alles alte Zionisten mit v iel I ofahrtmg, selten, dal! kein I ehler, den sie glaubhaft I >r. Wcizmmms I iilo'ei schalt oder der zionistiselien Vor- Haltung zttsehieben können, etwas anderes sein kann als ein Möller entschuldbarer Irrtum im Vergleich zu dem beider, den sie selbst uneben, indem s!e 11er gemeinsamen Sache zu nützen glauben, (wie wir sie kennen, wollen sie das, denn wir kernten sie als aufrichtig), durch die Entwicklung eitver derartigen zerspaltenden Taktik Wie die, der sie sieh ergeoeu haben. Kein Argument kamt gegen diese einfache Behaiiphmg sprechen. Das Daus niedorziibrcimcii, ein das Schwein zu brnicu mau verzeihe die etwas seltsame Analogie ist weder vernünftig, noeli :ritte l'olnik. Durch solche Mittel wird es uns niemals geli»g..׳n, die jüdische Heimstätte in Palästina zu errichten, für welch:■ jeder einzelne auf der I lautier Konferenz zweifellos ehrlich sieh so besorgt ätillerte. Wir hoffe» aufrichtig, dali, nachdem auf der Hanger Konferenz die Ventile geöffnet worden sind, (wir t'iUiiehmeii dies wenigstens dem Bericht, den wir veröffentlichten), die verantwortlieben Herren zuftietlen sein mul sich als fällig; erweisen werden, ihre 0|)|\1sitiou:־!!ct1 Kräfte bei sielt zu beit,alten, bis der nächste z.ionislische Weltkongreß ihnen eine geeignete (iclegeiiheit bietet, sie zur Geltung zu bringen,‘' Die Stellung der Brandeis-Gruppe New York. (J. C. B.) bitter der Führer der ׳zionistischen Mimlerhcitsgmppc, Riihter Julian Mack, veröffentlicht in dem Ornat! der amenkauiseheu zionistisehen (>1׳g;u!isatinn ,,New l,alestine'' den Wortlaut eines von seiner Gruppe mich l’alästiin gesandten Telegramiits, web her die Stellung vier Brnmleis-Gnippe gegenüber der jüdischen Aktivität m Palästina kennzetelmei. In dem Telegramm wild betont, die Organi •atinn der Minoritäts-Zionisten ,,Palestine Development Gumeil" sei bereit, jegliche nnpar׳teiisehe Bewegung, die die Wohlfahrt Palästinas fordert, zu unterstützen, verschmäht es jedoch, sieh mit irgendwelcher politischen Bartet oder Bewegung itt Palästina zu identifizieren. Ferner wurde in dem Telegramm erklärt, eine prominente Füllten« der Minoritäts-Zionisten, Frau Fels, interessiere sieit sehr für die Kulturarbeit vier ,,B'ne Benjamin-Organisation" (Vereinigung der jüdischen Kolonistensöhne Palästinas) und sei entschlossen, unter der jüdischen Jugend Amerikas das gleiche Interesse zu erwecken. Das ״Palestiue Developmeut Ujumil" ist mit dieser ihrer Tätigkeit einverstanden, nimmt aber selbst weder Anteil an der Arbeit vier B’ne Benjamin, noch;111 den Bestrebungen irgendwelcher politischen Partei oder Uuleniehmitiig in Palä- Mina. Das Count ׳idmet alle seine Kräfte mtsschlioßlieh dem wirtseha •11 Werke in Palästina, J1£ 'hu des Misraclii Der Misraclii k, in diesem Jahre das Fest seines zu .׳mzigjäluigeit BcsUiicus feiern. Diese unsere älteste Föderation erstrebt bekanntlich die Verwirklichung des Baseler Programms auf der Grundlage und im Sinne des traditionellen jüvlischen (iesetzes. Begründer vles Misraclii war der Rabbiner Reines ans Lula, der bereits bis dahin vier Zionistischen Organisation angehöl'L halte. Fr war auch der erste Vorsitzende des Misraehi, l>er Alisruelii ist bekanntlicli heute zahle n m ä ft ig eine der stärksten Gruppen der Bewegung; besonders in Polen, Amerika und Palästina spielt der Misraclii eine grolle Rolle im jüdischen Leben. Keren!)ajessod Vom Keren Hajessod in Amerika in Philadelphia hat eine Sitzung stattgefunden, bei der die Staaten O s t - P e tu! s y I v a 11 i e 11, Süd- New-Jersey und Delaware durch zahlreiche Delegierte vertreten waren. Es referierten der Schatznieister des Keren Hajessod, Hermann Cohn 11 ei in, der (ienera Jsekre tä r Emanuel Neu mann, Louis Lipsky und Jabotinsky. Es wurde beschlossen, einen Betrag von I 230000 Dollar aufzubringen, und die' via für notwendige Organisation wurde geschaffen. Atu Abend fand ein Massenmeeting statt. bür den grollen ״Drive" in New York, der am 1(t. April beginnen soll, haben sich bis jetzt HO() frei- Rillig‘‘ Mitarbeiter zur Verfügung gestellt, Hierbvi sind die vom Frauenverbanvl gewonnenen freiwilligen־ Mitarbeiteriimen nicht 'mitgezäldl. Es sollen zunächst 100000 Personen, deren Namen listenmälSig feststehen, besucht werden. Man erwartet sowohl in New York wie in Chicago die besten Ergebnisse von dem grollen Drive. Wie aus Buenos Aires berichtet wird, macht die von Dr, Wilensky, dem Vertreter des Keret: Hajessod- Direktoriums, itt ganz Argentinien cingeleitcte Arbeit gntle Fortschritte, obwohl die ökonomische Lage, des Landes dttreh den ungünstigen Verlauf der Ernte stark beeiltträchtig( ist, Die Tätigkeit des Delegierten besteht hauptsächlich darin, die im Jahre 1021 gezeichneten Beträge cnizifzielicn und eine starke Keren Hajcssod-Orgamsation zu schaffen. Die argentinischen Juden unterstützen diese Bestrebungen sehr eifrig, so daß man gute Sanimelergebitisse erwarten kann. Argentiniens anpcscheuste Zeitung, die ״Nacioti“, hat von ür. Wilensky i I ( eitlen grollen Artikel über ״Palästina-Aufbau durch den Maasser‘‘ veröffentlicht und so zur Fördonmg des Keren I lajc«rod beigetragen. Vor seiner Ankunft in Argentinien hatte l>r. Wilensky in Brasilien und Chile gearlieitct, wo die Presse ebenfalls lebhaftes Interesse für vielt Keren llajessod bekundete, (/iko.) Eine Firmcnzelchnung in Antwerpen Unter den neuesten Keren I InjcsswI-OiiigängeM in Belgien befiiulet sieh eine Zeichnung der ■ungesehene« Antvverpciier Firma Charles 11 11 d Paul Toik,־)\vskv von 100000 Franken. (Ziko.) Herr Utiiveraitäfsprofcasor Df. rOuOf spricht am Donnerstag, den 27. April! 81/, Uhr über das Thema: Per Vortrag ist auch für Nichtaaathematiker ver stündlich• Gäste Winnen eingßfülirt werden Ort ■wird noch bekannt gegeben Ritualmordhetze Aus Bratislava wird dem ״Lidovc Noving“ geimklet: Wir berichteten bereits kurz von dem Verschwinden eines jungen Mädehens in der (kineimle Ik-lu-a, Diesen I Imstand benützten einige gewissenlose Individuen, 11m mit dem Rittialmordmärchen gegen die jüdische Bevölkerung der (iemeinde und der umliegenden Dörfer zu hetzen, Diese Hetze blieb auch nicht ganz, ohne Erfolg, denn die unwissende Bevölkerung wurde immer unruhiger, und m mehreicn Dörfern spielten sieh auch vor v.ett Wohnhäusern vier Juden hednuerliehc Szenen ah, s<» d.dl die tiendarmerie gezwungen war, energisch auf/iiücteu, Die Onlmiiig ist vv iederhcrgestellt, die Gendarmerie führt eine strenge Untersuchung und hält Nachforsdumgcii nach dem Verbleib des Mädchens. Die ohwaltenden Umstände lassen darauf schließen, dafl das Mail eben Selbstmord begangen habe. Warschau, (J. C B.) Obwohl verschiedene in der 1etzteu Zeit itt mehreren Städten Polens attfgelauchle Ritualmimlgerikliie sofort entlarvt wurden, hat sich die Ritunlmordpsydiosv! in den breiten Bevölkcrungskreisen Polens angesichts der bevorstehenden Passalllage nicht vermindert. Täglich hört man von neuen Ritualmordgenieliten in den verschiedensten (Arten, Der kleinste Vorfall genügt, die aufgeregten Massen gegen die jüdische Bevölkerung attfz.ubet/en. Nur dank dem ruhigen Gleichgewicht innerhalb der jüdischen Bevölkerung ist die 1 letzpropaganda bis jetzt: ahne Opfer verlaufen. Bericht der Vertreter-Versammlung der B. Z. V. Auf der Tagesordnung stand als einziger Punkt die Neuwahl des Vorstandes der B. Z. V. Hierzu lag ein Antrag llacr und Genossen (Arbeitsgemeinschaft) vor, einen provisorische« Vorstand, aus drei Mitgliedern bestellend, zu wählen, der die Aufgabe hätte, die Wahlen zur neuen Vertreterversamiiilung bis Ende Mai d. J. durch/iiführcn. Die Antragsteller wurden von Herrn Dr. M. Rosenhcrg aufmerksam gemacht, dal! der Antrag statutenwidrig sei, da ij 10 der Satzungen die Vorschrift enthalte: der Vorstand setzt sich aus dem 1. Vorsitzenden und mindestens 5 Mitgliedern zusammen. Der Antrag wurde darauf zurückgezogen. Herr I )1. Max Rosenbcig wurde als Kandidat für das Amt des 1. Vorsitzende» der B. Z. V. aufgestellt mul i» geheimer Wahl mit 17 .Stimmen gewählt; die Arbeitsgemeinschaft hat Stimmenthaltung geübt durch Abgabe weißer Zettel. Gleich ח :!eh Antritt seines neuen Amtes legte Herr Dr. M, Roscnbcrg der VertreterversammUmg folgende Kandidatenliste für den übrigen!Vorstand vor: Dr. Clione, Hans Goslar, Gnuiliaum, Josef Lewin, R.-A, Mannheim, Dr. Michaelis. 111 »aiuentticlHT Abstimmung wurde die Liste mit H) von 32 Stimmen gewählt. Zum Vorsitzen,len der Vcrtretttrversammlung wurde Herr Dr. Bah gewählt, Lin Antrag Garbatzki, dem zuriickgetreteoeii Vorstand den Dank ג!)zustatten um! zur Ehrung des Herrn Dr. Egon Roscnbcrg einen ()arten auf seinen Namen zu pflanzen, wurde einstimmig angenommen. Eine sofort vorgenammene Sammlung hat einen größeren Betrag ergeben. Sorge für Palästinawanderer in Berlin 1 )er V c r ba ף d jüdischer F r a ü e n für K u 1 - tu rarbeit in Palästina, Burgstr. 27, Bürohaus Börse, Norden ‘)011, hat die Fürsorge für die Durch- Wanderer nach Palästina übernommen. Es handelt sidi darum, die Durelnv.tndercr vor der Abfahrt auf dem Anhaltet■ Balmliof mit Erfrischungen zu versehen und vor allem den durchreisenden Frauen. Mädchen und Kindern, die wahrend ihres Aufenthaltes in Berlin im alten jüd!sehen Krankenhaus, Auguststr. 15, Unterkommen, mit Rat tmd 1 at zur Seite zu stehen. H e I f e r i 1111 c n werden gebeten, sieh mit dein Verband, sowie mit!־'rau Lilly Glaser, Düsseldorfer Str. 65, Ultiand 51 100, in Verbindung zu setzen. Nf. 3lj3; Heittemann: Lewkowitz: Rubin: er Re/.mkow Rtilf: Sänger: Simattsohi!: jüdisch-wissenschaftliche Kurse in Breslau Seit Januar 1Ö22 bestellen am Seminar akoelem׳ Kurse für studierende Mitglieder Von JugemJvervv Ihr Zweck ist, solchen jungen Leuten, welche die und geistige Anregung der Jugendvereme übermTwollen, diejenige Schulung auf dem Gebiete der ' H'heit Wissenschaft zu gewahren, vieren sie zur jener Aufgaben bedürfen. Uebcrdics soll solchen dieremlen, welche sich dem höheren Lehrfach vv.d־ wollen, sei es in Deutschland, sei cs an de!! ־ gegründeten jüdischen Lehranstalten im Osten, ijj, Bereitung für die Erteilung hebräischen tmd Rd! Unterrichts gegeben werden. Au den Kursen nahmen 33 Mitglieder der Ver! Blau-Weiß, Kameraden, Je ehttrim, K, J. V. teil. Es wurde in folgenden Fächern gelesen; Prof. Gittlmann: Mi sch nah für An tanger 1־ o r t g c* s c 11! i 11 c n e. 11 e I) rä i s c he G ra in m at ik. j 11 d i s c 11 c R e I i g i o 11 s p h s «1 p h i e. Die Jude» » tt t e r p c r s i s c 11 e r r s c n a f t. H i s to ri v, e b u 11 g en, A g a 11 a :1 tt s ן m »11 tt » 1! M i 111 a s c 11. N e 11 h e b r ä t s c h. Hebräische Gram m a t i k A » f ä » g e 1. I’ e 111 a t e 11 e h. Pe » 1 a t e 11 eh und Prophet!״ t ü r F o r t g e s c 11 r i 11 e 11 e. Sommer werden folgende Vorlesungen gtlnlt! Hebräisch und Aramäisch. Hebräische (iraum* Hebungen tür I orlgesclirittcne (das scliuj Verbum) und Einführung in die aramäische Uranim. mit Lektüre aus dem Buche Daniel (2 Stunden, Dr, H׳״ mann). Hebräische Grammatik für Anfänger (2 ä Dr. Jacob). Hebräische Konversation für Ania׳; (2 Std״ Lehrer Reziitkow). bür Fortgeschrittene* (2 St Lehrer Reznikow). Bibel. Lektüre ausgewählter Bibelstücke (ans Tin Geschichtsbüchern mul Rutlv) zur Veransvhauiivlum^!׳ Stellung der l'rau, für l■ortgesclmtteue (2 Stil., Dr.Hu; mann). Die historischen Bücher der Bibel, für An (;in, (2 Stil״ Dr. Jacob). Der Prophet Jeremias, für,!' geschrittene (2 Stil״ I )!־. Raltiu). »uter den Makkabäern Ins zur Unterwerfung unter K Koeliba (2 Stil., I)r. Rabiu). Religionspliilosophie. Die l,.elK׳ns.1־nsdt,1־un11״ y nozas (I Stil., Dr. t.ewknvvitz). l.ektnre von Sptrio/. Ltliik (1 Stil., Dr. Lewkowitz). Talmud und Miiinc Mischna (Sanhcdrin) für Anfänger (2 Stil., Prof. (!::־ mann). Gentara (T'aanith) für Fortgeschrittene (2 Sr■: Prof. Guttmatm), Einleitung in den Midrasch (I S: Dr. Rabiu). - Alle Vorlesungen sind unentgeltlich. Anmeldungen sind an Dr. J. Rabiu, Breslau, U'.. strafte 11, z» richten. Nr. 31/ 40 jäh( Berit ,• ן e fl S1 jubilä n'tmlunß j;,r Arber;״lens B׳ ' Otdcn m I Um bitten י träge al chau“ I Person( üressii st, wer Rflckpo oora R ■sh»'*« i-C alfjrt *.i £נדי Ti 8ךי£אדא■ 8ר»" או,* erfel wai Hebräische Sprachschule In Berlin VIII. Semester. I. Ende April werden neue A n I ä n g e rk 1 a s s e *ln * »C* für Schüler und Erwachsene im Zentrum u: J 1 Westen eröffnet. II. Die Vorbesprechung zwecks Fcstsct/u: des Stundenplans in den Anfängerklasscn findet sta". a) Für Sdiii.cr: Mittwoch, den 26. April, 6 Uhr abentk im Zcntralbüro des Misradii, Monbijouplatz T (1־ Stadtbahnhof Börse). b) Für Erwadiscne: Mittwoch, den 26. April, 8 Pr abends, im Zentralbiiro des Misraclii. III. Audi diejenigen, wddie im Westen lern wollen, werden zu' der Vorbesprcdiung im Zent«1 Agetretel smöfirlie L. C.Tert! hen Ru cingcladen, da hier and! der Stundenplan für die M g füngerklassen im Westen festgesetzt werden wird. IV, Schriftliche Anfragen sind an den Unterwelt neten zu richten. Rückporto ist beizufügen. N. Berggrün, NW 87, Solinger Str, 8,111• ä lebend( dringlicl Warnung Das P a I ä s t i 11 a a m t sicht sieh gezwungen, "י folgenden Personen zu warnen: 1. Dr. Beer A 11 t 11 ״ i e vv i cz aus Lodz: er pk an, ei» Neffe des Sejm-Abgeordneten, unseres UtsimiAb genossen Dr. J. R o s e n b I a 11 aus Lodz zu sein w־•׳ versucht unter Berufung auf seinen Onkel von zionU•׳ sehe» und anderen Institutionell Geld z.tt erhalten. B wandte sich auch an das Berliner Palästiitaamt aid Eu’p■ fchhmgen von Gesinnungsgenossen aus IKutseJikiw׳ Herr Dr. Rosenblitt warnt vor ihm, da Autonic«i(׳' iiiciit sein Neffe, sondern ein Schwindler sei. , 2. Moixlediaj Avrahatn T e m k i 11, der sich at»■ Michael A I i vv k .1 oder l. ejzerowiez nennt, in B'f• litt, Wien und Prag mehrere Diebstähle ausgetithrt k1'• und von der Wiener Kriminalpolizei gesucht wird. ist Inhaber eines palästinensischen Passe*. 3. Wladimir W o I o z v n s k i, augehlieh Medi/jm't aus Riga, der wegen verschiedener Diebstähle in W!vf׳ darunter auch bei Palästiuafalirorn, vom Gericht in ^1׳cn zu drei Monate» Kerker verurteilt wurde. -L Ei» gewisser T e i t e 11> a » m , der mit נ1גין’ s t i 11 e n s i s c 11 e m P n ß hcnmirc'st, in veröchicdettcr Städten Oesterreichs SeJiwimleleien verübt hat und J" Grimvi seines palästinensischen Passes in die Chili'‘־ lieinte aufgenommen ztt wenlen versucht. 5. Boris Elia sch borg, der ein pal;i stinensiscdi‘5 Einreisevisum in Riga erhaben hat. Unter falschen Vor Spiegelungen sucht er überall Geldmittel für die Reise •u erhalten, verwendet das Geld jedoch für andere Z.wcc*‘ und denkt nicht daran, nach Palästina zu reisen. Er גת• auch mit Erfolg vom Verein Hachnosativ Oreltim, Antstv'j■‘ dam, die gesamten Reisemittel zur Verfügung gcsR"' erhalten, oluie sie jedoch für diesen Zweck zu v*• wenden. Sein Vater ist Arzt in Palästina. 0. Familie Salotnon M a 1 i e » b tt rge 1, Dir f* mtlic hat ihr Eiiireiscvisum in Riga erhalte» und vcr.ut» über ausreichende Geldmittel. Sie versucht denn<K־h, du*׳״ ■orren sidi weitere Gelder zu verseliaffen. ■ wird r»U! '«0. M.N Ostern B»um» ■iiaUlUo] ^•hrÄf. (Hi *rUiltüi Moraon teUll (Elnlachi

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.