Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 29-30 (11.4.1922)
- Date
- 1922-04-11
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ו I Seite 194 JUEDISCHE RUNDSCHAU schäften, sowie sonstige Arbcitergriippcn beziehen versdiiedene Aitikei vom Hamaschbir gegen spatere Zahlung. Selbst verschiedene Kolonisatronsgcscllscliaftcn, wie z. 13. die Pflanzungsgcscllschaft Agndath Nctaim, bezahlen in Zeiten von Geldnot ihre Arbeiter mit Kreditbriefen, die fast nur vom Hamaschbir an Zahlung« Statt äuge* nominell werden, was wiederum eine Kreditierung an die Gesellschaften bedeutet. Wiewohl nun zugegeben werden mag, daß cs bei der Landwirtschaft, wo Geld nur »1 bestimmten Zeiten des Jahres vorhanden ist, mul bei den öffentlichen Arbeiten, wo Zahlungen seitens der Regierung mir von Zeit zu Zeit erfolgen, ohne Kredit schwer anszukommen wäre, so bedeutet doch die Höhe, bis zu der die Kredite gellen (7000—SOOO £ allein an das Amt für öffentliche Arbeiten), sowie die sehr häufige Verzögerung von Rückzahlungen einen Unfug, der imbedingt abgeschafft werden müßte. Der Hamaschbir bat der Arbeiterorganisation schon öfters mit dem Abbrucli weiterer Kreditierung gedroht. Es müßte damit einmal Ernst gemacht werden. Jedenfalls müßten die Kreilitc auf eine verständige Maximalhölie reduziert werden, über die imbedingt nicht gegangen werden darf. Sonst ist Schwierigkeiten aller Art Tür und Tor geöffnet. Der Grundsatz des Verkaufs nach Marktpreisen und Gewinnverteilung nach Maßgabe der Einkäufe ist im Hamaschbir bisher ganz, unbekannt geblieben. Es wird zum Selbstkostenpreis mit Zuschlag zur Deckung von Vcrwaltungskostcn und Verlusten verkauft. Dies hat zur Folge, daß einen wirklich großen Absatz mir diejenigen Artikel finden, die zu einem geringeren Preise als der marktläufigc zu bekommen sind. Bei den anderen läßt man sieh durch Bequemlichkeits- oder Geschmackrücksicliten leiten und kauft sehr häufig in anderen Läden. Mit Klagen wegen der mangelnden Solidarität, die deswegen oft in der palästinensischen Arbeiterpresse zu hören sind, ist da nicht viel geholfen. Man muß den Spartricb der Menschen ausnützen, wenn man sie dauernd an den Konsumverein fesseln will. War auch der Verkauf zum Selbstkostenpreis zur Zeit der Gründung des Hatnaschbir, wo es sich darum handelte, den Arbeitern durch■ Beschaffung von billigen Lebensmitteln die Existenz zu ermöglichen, ganz gewiß berechtigt, wie er auch immer zu Zeiten außergewöhnlicher Teuerung berechtigt ist, so ist dessen Anwendung in normalen Zeiten sehr inopportun. Es wird sich daher auch der Hamaschbir, nachdem er sein Defiz.it bereits gedeckt hat, zu diesem Prinzip bekehren müssen, um ein wahrer Volkskonsmiiverein zu werden. Gegen Dr. Rnppin, der die Beiheh;!]- tung des Systems der billigeren Verkaufspreise mit Rücksicht auf die gegenwärtige Teuerung befürwortet5), möchte ich doch cinwcndcn* daß es nicht angeht, wegen einer vorübergellenden Erscheinung, wie die Teuerung, die mit dem unmittelbaren Anschluß an den Weltmarkt und dem Unabhängigwerdeii von Aegypten ein Ende finden dürfte, sicli auf ein System fcslzulcgcn, dessen üble Folgen von der Genossenschaftstheorie allseitig hervorgelioben werden. Ich möchte cs übrigens betonen* daß beim Festhalten am System der billigeren Preise eine direkte Schädigung der inländischen, insbesondere der gewerblichen Produktion herbeigeführt wird. Denn, sollte es angesichts der diesbezüglich sehr schweren Bedingungen in Palästina, auf die ich gleich zurückkomme, es dem Hamaschbir sogar gelingen, vollkommen von ihm abhängige gewerbliche Produktivgenossenschaften oder Produktivaningen mit Lohnarbeiten] zu gründen, so wird er doch kauin in absehbarer Zeit dahin gelangen können, niedrigere Gestehungskosten zu erzielen, als es die Preise der importierten Gewerbcartikcl, in erster Reihe der Bekleidungsindustrie, sind, deren Billigkeit im Herstellungslande entweder durch schlcchtbczahltc Heimarbeit oder durch fabrikmäßige Massenerzeugung erzielt wird. Es wird schon einen großen Fortschritt bedeuten, wenn man sie um denselben Preis im1 Laude wird hcrstcllcn können. Ein großer Absatz wird aber bei Beibehaltung der generell ermäßigten Preise, sofern man nicht wird draufzahlen wollen, und das wäre ja für einen Konsumverein total unmöglich, sofern man also die wirklichen Gestehungskosten sich wird zahlen lassen, sehr unwahrscheinlich aus den bereits erwähnten Gründen. Man wird sieb eben die Wäsche, die Kleider, die Schuhe und dergleichen, insbesondere in der Stadt, aber aucli auf dem Lande, in einem benachbarten Laden, wo man es näher hat, oder in einem größeren Geschäft־, wo die Auswahl größer ist. und wo natürlich nur ausländische Ware verkauft wird, ansehaffen. Ganz anders wäre es natürlich bei!Durchführung des Rückvergütaogs- Systems, Wo jedem naturgemäß daran gelegen sein muß. so viel als möglich in der Konsumgenossenschaft einzukaufen. Audi der Vorschlag Fritz Stembergs״) scheint mir nidit sonderlich glücklich zu sein. Sternberg möchte einen Mittelweg eingcschlagen sehen: Die Einführung von generellen Preisermäßigungen z. B. um 5 0/0 unter den Kleinhandelspreisen und Rückvergütung, wenn sich noch ein Gewinn ergeben würde. Scheint mir schon die Einführung von generell ermäßigten Preisen ein sehr gewagtes Unternehmen zu sein (cs muß dabei in Betracht gezogen werden, daß der Hamaschbir auch heute viele Artikel nur zu demselben Preis wie andere Händler verkaufen kann), so kann ich auch an einen günstigen Einfluß auf das Vcriiältnis des Publikums zum Konsum)« verein, der auf diese Welse herbeigeführt werden sollte, nicht recht glauben. Die hierdurch gewährten Erleichtcrtmgcn wären ja natürlich mir sehr gering und würden den Käufer kaum bewegen, auf seine bisherige Einkaufsquelle zu verzichten. Ganz anders wäre es bei der restlosen Durchführung des reinen Rückvergütungssystems, 5) Arthur Ruppin•. Die Entwicklung des Genossenschaftswesens in Palästina, ״Der Jude“ 1921 Heft 10. *) Fritz Stcmbeig: Die Juden als Träger einer neuen Wirtsduft in Palästina, Wien 1920. dessen glänzende Resultate in England, Deutschland und anderen Ländern ja genugsam bekannt sind u id das außerdem den Vorteil hätte, die Organisation des Hvtnaschbir sehr z.u vereinfachen. Auch die Berufung auf den sogenannten fünften Stand, den man auf diese Weise dem Konsumverein zuführen könnte, ist kaum stichballig. Das Lumpenproletariat wird auch die billigeren Preise nicht bar bezahlen können und muß immer wieder den kreditgebenden Kleinhändlern in die Hände fallen. Man hat ja fast überall auf dessen Einbeziehung in die Konsiiiiiorgaiiisationen verzichten müssen. Hier muß auf eine andere Weise helfend eingegriffen weiden. Ich möchte übrigens darauf aufmerksam machen, daß es unter den jüdischen Arbeitern Palästinas ein Lumpenproletariat in dem üblichen Sinne des Wortes gar nicht gibt. Die Ursachen seiner Entstellung sind ja meist in der moralisdien Minderwertigkeit der in diese Klasse eingereihten Arbeiter z.u suchen, (Trunksucht, ausschweifendes sexudies Leben und dergleichen.) In dieser Beziehung steht der jüdische Arbeiter Palästinas schon wegen seiner Intelligenz und meist auch ziemlich hohen Bildung liirrtmelhoch. Es ist daher ein äußerst seltener Fall, daß sich jemand verschulden müßte, weil er seinen täglichen Unterhalt aus seinem Lolin nicht zu bestreiten vermag. Ich möchte dabei natürlich nicht mißverstanden werden, als ob ich die Oroli/iichtimg einer Dividenden- Jägerei, wie sie sieb in dem sonst so gesunden englisdien Koiisiimverciiiswcsrn entwickelt hat, befürworten würde. Worauf es mir aiikoiiimt, ist einzig und allein fcstzustcllcn. daß eine Politik der niedrigeren Preise für einen gesunden Konsumverein nicht zweckmäßig, ja sogar schlimm ist, weil sic angesichts des wechselnden Geschäftsganges eine stete Gefahr von Verlusten herauf* beschwört, und daß auf diese Weise auch das PubHkutn nicht zu gewinnen sein wird. Es wäre selbstverständlich möglich, daß nach alljährlicher Feststellung der an jeden einzelnen aiiszuzahlcndcn Rückvergütung beschlossen wird, den ganzen Betrag oder einen bestimmten Prozentsatz «lesseiben für allgemeine Zwecke zu verwenden, etwa zur Gründung von .Sanatorien und Erholungsheimen für Arbeiter, Einrichtung von Lehrkursen, Bibliotheken 11. dgl, mehr. Da ein großer Teil von Waren des Hamaschbir ja ohnehin an organisierte Kollcktivwirtsciiaitcn ahgegeber wird, wie die landwirtschaftlichen Produktivgcnossenschaften oder die Lager der öffentliehen Arbeiter, so wird sich eine derartige Verwendung der Rückvergütung für KoIIektivzwecke von selbst ergehen. Aber auch bei den Einzelkindern wäre ein derartiger Entschluß angesichts der Tatsache, daß es sich liier in der Hauptsache um Arbeiter handelt und diese ohnehin fast ausnahmslos gut organisiert sind, ohne weiteres möglich. Es wäre auch denkbar und sehr zweckmäßig, daß alljährlich in gemeinsamen Versammlungen der Aktionäre und Käufer (die Begriffe fallen natürlich beim Hamasclibir nicht zusammen), beschlossen wird, einen Teil der zu zahlenden Dividenden und Rück- Vergütungen zur Gründung oder zum Ausbau von Protiuktiv.mlagen zu verwenden. Das Entscheidende ist, daß jeder das Bewußtsein haben soll, durch seine Einkäufe eine .Summe erspart, und das Gefühl, sie ganz oder zum! Teil für Zwecke der Allgemeinheit direkt zugewendet zu haben, iiieinawkm benommen werde. Da wird auch von Mangel der Solidarität wohl kaum noch die Rede sein. Große Schwierigkeiten bereitet auch das Profilern der Verbindung von Produktion und Konsumtion durch den IJamaschhir, das fast zugleich mit der Gründung desseihen aufgetaueht ist. Ist doch der Hamaschbir nicht mir eine Konsum-, sondern auch zugleich als eine Zentralabsatzgenosscnschaft gegründet worden, und diese beiden Seiten der Tätigkeit werden im Statut als gleich wichtig bezeichnet und behandelt. Man hat das Problem bisher auf diese Weise zu lösen versucht, daß man die Ernten der landwirtschaftlichen Arbdlerproduktivgenosscnscliaften (Getreide, Milch, Gemüse, im letzten Jahre auch Honig) aufkaufte und auch einigen gewerblichen Procluktivgcnossciisdiaften ((!::.besondere der Schneider und Schuster) gegenüber als Abnehmer fungierte. Gerade in dem zweiten Falle ergab sieb jedoch sofort der Widerstreit der Interessen der Produzenten und Konsumenten* von denen die einen so teuer als möglich verkaufen, die ,amte reu so billig als möglich kaufen möchten. Es ge« seilt sich hierzu noch der Umstand, daß die gewerbliche Produktion des Landes angesichts der starken Konkurrenz des Auslände:; und des mangelnden Zolischut7.es nur schwer vorwärtskoinmen kann. Und so hört man auch oft Klagen, daß viele Artikel (Schube, Kleider, Stoffe) im I intnasclibir teurer zu stehen kommen als anderswo, wo 111 .an billige ausländische Ware bekommen kann. Da sind nur zwei Auswege möglich. Entweder wird außerhalb «les Hamaschbir eine besondere große Absatz.- genosscnsdiaft gegründet, die mit Ihm in enger Fühlung arbeiten kann, sonst aber völlig unabhängig zu gestaltcn wäre, oder aber müßten im Rahmen des Hainaschbir besondere Produiktivbctricbe. mit Lohnarbeitern* oder vollständig abhängige Produktivgeniosscnschaftcn crrichtet werden, ebenso wie cs bei den englischen Konsumvereinen der Fall ist, um sich auf diese Weise jederzeit den Bedürfnissen des Publikums in bezug aut Größe und Art der Produktion unpassen zu können. Vielleicht könnten auch beide Wege kombiniert werden, indem der eine mehr für die landwirtschaftliche, der andere mehr für die gewerbliche Produktion in Betracht kommen würde. Die in Europa bisher gemachten Erfabmugeu scheinen auf die Zweckmäßigkeit einer denartigen Lösung dieser Frage hinzuweisen. Von sehr großer Bedeutung für die Zukunft des Hamasclibir wäre die Gründung einer genossenschaftlieben Großeinkaufsgcsellschaft in Palästina, wie sie heute Nr- 26/30 in allen Ländern mit entwickeltem Konsmngcmx schaftswcscn bestellt. Man muß es bedenken, (jag' bisher meist deswegen unmöglich war, große O״!!. zu erzielen* weil das Kapital, das dem Ilamaschhir h Verfügung stand, zu gering war, um Einkäufe «In׳:; aus erster Hand besorgen zu können. Freilich ■ ziun Zwecke der Gründung einer GroßeinkaufsgK,'• schalt entsprechend hohes Kapital notwendig (nach pin zumindest 30000 .€). Es könnte entweder durch \ dimg einer besonderen Aktiengesellschaft zu di׳»! Zwecke, oder durch eine große, langfristige Anleihe,!׳« aus dem Reingewinn der Großeinkaufsgcsellschaft ning zuzalilcn wäre, aufgebracht werden. Vom genosscnsd)aliehen Standpunkt aus. wäre der zweite Weg gewiß zuziehen. Da der Hamaschbir der größte und stärk••®1‘ Konsumverein des Landes ist (der städtische bürgtrliij, Konsumverein ״Hamasmin“, der 1020 begründet vvurri. bat es bisher zu keiner größeren Entwicklung gebrad!! so wäre eine derartige Großeinkaufsgcsellschaft wohl seinem Rahmen zu gründen. Freilich müßte er!; diesem Falle aufliören, ein Arbeiterkonsumvercin zu und müßte allen Ständen zugänglich gemacht werde. Gelingt es dem Hamasclibir, all der vorher au!g׳ zählten Schwierigkeiten 1 lerr zu werden und sich d? Forderungen der Zeit gemäß unmigestaiten, dann half eine grolle Zukunft vor sich. Er wäre berufen, bere, in kurzer Zeit, dieselbe Rolle im Wirtschaftsleben d; Landes zu spielen, wie die große Konsumentenorgär: tion Englands. Er könnte aber auch über diese En: wicklungsstufe hinaus durch allmähliche Heranziehung de Produktion in den Bereich seiner Tätigkeit zu tim״ zentralen Wirtschaftsorganisation des Landes sich «!;. wickeln. fischen l *trand si ״ Haifa . in Te» - . rung vot!Mf f1״ l Und { '»;aurft (E ‘ '111־ (Er /dl Atlas jSahar Rul ןן׳ Kiacho Am Meer« ו Jerusah Ja Haifa So t 00 000 t Von den Institutionen I. Kapital serhöhung der Palcsline Land Developmentto Von Adolf B ö h m , Wien. Die vc Dr. Ruppin bei Uebemahme des i>; lästiaaamts, 1903, geschaffene Pa lest ine Last Development Co. hat der Sache der jüdisch Kolonisation bedeutende Dienste geleistet und in de wichtigen Jahren nach dem Kriege ihre Tätigkeit ve viclfacht. Dennoch ist von allem Anfang an die breite 2k> nistisclie ()Öffentlichkeit dem Schicksal dieser GeseTscliaft fast teilnahmslos gegeniibergestanden und aue heute, trotzdem durdi sie sämtliche Bodenkäufe in Ei» Israel, darunter die grollen Flächen im Einck und i Jerusalem (Partriarcliatsbodcn) durchgeführt werde sind, ist «las Interesse der Zionisten für diese Gts״> scluft viel zu gering. Und doch bandelt cs sich k. ihr nicht nur lun eine der wichtigsten Institute:, die wir haben, sondern um eine Erwerbsgescllschilt die Dividende» zahlt (6 ״/o) und deren Gelder sich« angelegt sind, nämlicli in Boden. Alle Flächen, die seit 1908 für die jüdische Kob nisation erworben worden sind, hat die P.LD.C 1 jüdischen Besitz gebracht. Sie verstand es, unter des türkischen Regime, wo beim Bodenerwerb die us,־••• heuersten Schwierigkeiten zu überwinden waren, «b Transaktionen glatt abzuwickeln. Aber auch lieute sial die Bodentransaktionen, obzwar die P. 1״ D. C. als ge■ meimuitz.ige Gesellschaft anerkannt worden ist, durch• aus nicht einfach. Sowohl der Kauf der Emd• ländcrcicn* als jener der Patriarchatsböden in Jerusalem erforderte jahrelange, mit Zähigkeit und Ausdauer ge führte Verhandlungen. Dank der Erfahrungen und d« besonderen Fälligkeiten der Leiter der P. L. D. C. (Dr. Ruppin und Dr. Thon) und ihrer ausgezeichneten Be amten, Joschina Hankin, der seit 30 Jahren den Bodec׳ kauf zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat 1B!d «V!Advokaten Aron Alnni, eines der beste* Kennet de: vernickelten Bodenreebte in Palästina, ist heute dk P. L, D. C. überall dort, wo Boden verkäuflich ist. 51 der Lage, fast konkurrenzlos aufzutreten. Das früh« so üppig wudicrndc Maklertum ist verschwunden, Wc® {man die Zustände bezüglich des Bodenkaufs vor W bis 15 Jahren mit den heutigen vergleicht, «0 ist dd Unterschied ungeheuer. Vor 10 bis 15 Jahren der Bodenkauf für den Privatmann ein lebcnsgeük• liebes Wagestück. Selbst wenn er das Glück hatte, nicht in die Hände von unehrlichen, sondern chrlidirt Maklern zu fallen, hatte er doch niemals die Sicherheit ob der Bodenkauf wirklich gesetzlich einwandfrei s> stAsndekommen würde, imd viel jüdisches Geld ist diese Weise durch die Unkenntnis der Käufer und der Makler verloren gegangen. Die Gesellschaft hat auch ein technisches Büro f“f Vermessung und ein solches für Städtebau. Das ei®־ zige im lande. Ucbcrblickcn wir die Bodenkäufe der P. L 0. C• vom 1. Oktober 1920, «km Tage der Eröffnung de« Katasters, von dem angetängen erst der Kauf von Bodo in Palästina wieder möglich geworden ist, so könne« ** bis Ende 1921, also üi M Monaten* folgende Er"tf' bungen aufialvkni 1920/21. (Tcihveisc vollkommen effektuiert, teilweise durch Ko־״ trakt gesichert.) Du ns•8 Bei Haifa (zur Hälfte für die Fabrik von Ooklberg und Konsorten) ...............2״16 י Bei Ain Chaj für Achuzah New York . durch sie Unbes Uitct, ״ rheitet. .Hrem N!500 SF bgesetzt shares un der Zkmi deren kl« hut Bilar Jene 250 ärincl f an ten at and eig« eben. D gekaufter den. Ds Hutten 1 :icträchtii Zeit inve Menkau höheres 1 bisher V Siehe, <JU 'vor Abs< nchmer f Sie ist t werten 1 Boden X Ansieillw 111cm d Einzelpei sich nac die Ausl Boden 1 Aud!euer Zl D.C. vt privatem sagen, d gekaufto gegen ei aus Man alle Bod erwerbe» sind fai schäften städtisch Bauverpl!echt, «] immer s heit gej D.C.,ר Händen national Lage u könnte Cczwunj uischlag V'orverh fitktant« 1״ körn Die P.lD. Lage t feboten die jüd Eb! eine Ak *u unt» Ranisatl finanz« Thon I Erwerb der p. Hoffen «chritt tolischa ßerechl ״ Di. , *־s Valuta