Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 29-30 (11.4.1922)
- Date
- 1922-04-11
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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I 30׳ 28 •־ Bhkl tcrk‘■•״, d- , stimmend! «Kien (jö! ״ Btgrün.! Htc״ sollen 1sollen ük. -tade, da; 1 s‘•*! die ״«gsgcseil- Vcrfüguj^ * h» Ere* Widere bc!: » UuuJcn! Jen. Das <fc״ Kate J1I der im 30׳29 .זא J U EPISCH E RUNDSCHAU dene 1wj Der ״Hainasclibir“ Von Dr. Arje Tarta*ovrer. Herr Dr. A. Tartakowcr, von Beruf Volkswirt, der einige Monate in Palästina als Chaluz gearbeitet hat, verfaßte eine instruktive Broschüre ״her das Genossenschaftswesen in Paiiisuiw, die in Kürze erscheinen wird. Durch das Entgegenkommen des Verfassers sind wir in der Lage, den Abschnitt über Hamaschbir schon jetzt zu veröffentlichen. Bei der großen Bedeutung, die dem Konsmnvereinswescn im jüdischen Leben Palästinas zukommt, können die Reform Vorschläge des Autors großes Interesse beanspruchen. Die Redaktion. Das ländliche Konsumvercinswcscn ist nur in sehr Taigen Ländern (in Europa nur in Dänemark und in .. jj-jßland) zur größeren Entwicklung gelangt. Es ist kanclidat'cül<ten cin ßTÖßcrcs Bedürfnis danach nicht vorhanden. ‘ ' 0e weiten Möglichkeiten der Selbstversorgung in der yndwirtschaft bringen es mit sich, daß der Bauer dem Kutiswnverein gegenüber gleichgültig, wenn nicht ge- ״jfzu feindlich gesinnt ist, da ihm vielfach daran gejfgert ist, die Lebensmittelpreisc hoch zu halten. Das tuavg wird!«* auch >*» Palästina lange Zeit nicht anders. Allerdings in Einvcr-liit der Stand der Selbstversorgung in den südpalästi- Zentrale!«5״ischen K°I°n'crb die sich im Pflanzumgsbau speziali- Arbeiterin haben, kein besonders günstiger. Sie sind dafür *B(ist sehr wohlhabend und daher auch auf den Konsum- «rein nicht angewiesen. Fn den nördlichen ackcrbautreibenden ärmeren Kolonien ist wiederum die Selbstversorgtmg weit fortgeschritten. Auch die Arbeiterschaft, die fast in allen Kulturlindern den Anstoß zur Gründung von Konsumgenossensdia’.en gab, stand in Palästina dieser Form des gcaossenschaftlichen Zusammenschlusses bis zum Ausbruch!ach dem to Weltkrieges gleichgültig gegenüber. Die landwirtippe, zur, scliaftlichen Arbeiter, die übrigens zusammen mit den chaft und »verwandten Arbeitszweigen, insbesondere bei öffent- Dieselbe! Men Arbeiten beschäftigten Arbeitern den weitaus »edlungspöBeren Teil der jüdischen Arbeiterschaft des Landes e Okku■!»machen, wurden entweder bei den Kolonisten, bei » an der k״en sie arbeiteten, verpflegt, oder aber sie führten in eren Abpeinschaftlichcn Küchen und Haushaltungen überhaupt chaft ereine Art kommunistischer Wirtschaft, wo die Einkäufe t werden 3 großen besorgt wurden. Einzelne Familienwirtkr Ame- |!schäften der Arbeiter gab es nur in geringer Zahl. Es hr wichtig!9 die Gc. fimpft UM »ach Ercv,- י Arbeits*- dem bzw mmen. roer ver- Arbeitern!fung der fern, Am sw, Sorge ilästinent und im Vertragson jenen itgliedem Arbeiter!i ebneten ledlungsren und! zu sorum die Hung im Kolonie •nen, erwerden mderung nan hat F. mehr für die tn rcch- 'i er urig*- f en und! wissen n mehr w groß {en Anr »F. um er nun Boden• zu be• als bis- Kolonie unserer bergien tsd den Arbeit Bindert. ich P»־ lenvieh. lerinär* Sichren *׳erden, itee עז i Agro״ äig ab. Icurrenz sh. per Blästina « I fätouse* | je“ »n<* | Reis* abrikco eine an, die heute den Hamaschbir als ihr vollberechtiglcs Mitglied betrachtet, man suche schließlich durch lebhafte Agitation unter den Arbeitern den Gedanken liochzubalten, daß sie ihre sämtlichen Einkäufe nur Im Konsumverein zu besorgen haben. Allerdings sind auch heute unter den Käufern des Hamaschbir Leute der verschiedcivcn Stände vertreten, so daß cs öfters bestritten wird, ob er als Arbcitcrkonsnmvcrcln zu betrachten sei. Dies ist insbesondere bei denjenigen Artikeln der Fall, die entweder nur im Hamaschbir überhaupt, oder doch zu bedeutend niedrigeren Preisen zu erhalten sind. So sieht man täglich in der jüdischen Stadt Tel-Awiw bei Jaffa des Morgens eine große Anzahl von Menschen vor dem Laden des Hamaschbir anstehen, die auf die Milch warten, die von jüdischen Arbeitersiedlungen der Umgebting dem Konsumverein zum Verkauf geliefert wird. Nichtsdestoweniger sind die Arbeiter noch immer die Hauptabnehmer des Hamaschbir und auch ihr Einfluß auf dessen Leitung und Oeschäftsgcbarung ist der entscheidende. Es ist übrigens auch statutarisch bestimmt, daß nur Arbeiter und Arbeiterorganisationen oder Arbeitergenossenschaften ordentliche Mitglieder des Hatnascbbir sein dürfen. Der Hamaschbir ist allerdings, was schon aus dem Vorficrgcsagten erhellen dürfte, kein spezifisch ländlicher Konsumverein, Er bezweckt vielmehr die Versorgung der gesamten Arbeiterschaft des Landes, der städtischen sowohl als auch der landwirtscliaftlichen. Er hat daher auch seine Niederlassungen in allen bedeutenderen Städten Palästinas eröffnet (Jaffa, Tel-Awiw, Haifa, Tiberias) mit Ausnahme von Jerusalem, wo die geringe Zahl der jüdischen Arbeiter die Eröff-! nung einer besonderen Filiale als entbehrlich erscheinen ließ. Aus dem starken Uebcrwiegcn der landwirtschaftliehen Arbeiter innerhalb der allgemeinen Arbeiterschaft des Landes ergibt sich nichtsdestoweniger sein überwiegend ländlicher Charakter. Auch die Versorgung aller landwirtschaftlichen Arbeiter-Produktivgenossenschaften, sowie fast aller Arbeitsgenossenschaften obliegt den städtischen Filialen, die in ihrer Geschäftstätigkeit viel mehr auf dieselben als auf die Einzclkundschaft aus der Stadt angewiesen sind. Um einen Begriff über den Umfang der gegenwärtigen Geschäftstätigkeit des Hamaschbir zu geben, teile ich folgende Ziffern aus dem Zentrallager Beridht für das jüdische Jahr 5681 (September 1920 bis September 1921) mit: Die Gesamtbilanz des Hamaschbir am Schluß de■ Jahres war: Aktiva 1. Konto: Kassa, bar 271.451 In der A. P. C, 6.020 2. Konto: Lager, laut Schätzung am ersten Tage des folgenden Jahres 3. Konto: Ware unterwegs (Wert der bestellten Waren) . ........ 4. Konto: Forderungen1) .. 5. Konto: Arbeiterbank, Anzahlung au! 100 Aktien.. 6. Wechsel zur Einziehung 7. Inventar .. . ... .......... 8. Immobilien*), Anzahlung auf einen Lagerplatz in Tei-Awiw . 9. Dubiose Forderungen ... 10. Ausgaben für 5682, Mietzins und Telcphongcbühr «•» Kt*.•! ׳ ••■Ml ״ IM■•■ - £ MiUteme 277 471 6779 311 2485 525 8052 557 25 20 — 187 425 240 450 319 2?5 1C0 Summa 18802 708 Passiva. 1. Konto: Wechsel zu zahlen . .... 2. Konto: Schulden an Verschiedene . 3. Konto: Schulden an die Zion. Organ. 4. Konto: Grundfonds, Einzahlung auf die Aktien aus der Kriegszeit 321.356 Aktien von 5680 ..... . 963.435 Aktien von 5681 .. 686.200 5. Konto: Fonds für dubiose Fordewogen (am dem Gewinne ausgeschieden) ... 6. Konto: Gewinn und Verlust. Gewinn (nach Deckung des Dcfizitea von 1918) £ Mülieme■ 4028 671 5479 6299 151 454 1970 991 450 319 574 122 Summa 18802 708 Auf die einzelnen Filialen aufgeteilt, sieht die Bilanz folgendermaßen aus: Filialen: ährten daher die winzigen Konsumgenossenschaften, die w dem Kriege in einigen Kolonien bestanden, nur ein Scheinleben und gingen nach kurzer Zeit an allgemeiner Interesselosigkeit zugrunde. Es bedurfte erst der schweren Prüfungen des Krieges um bei den Arbeitern, *ie auch in anderen Teilen der Bevölkerung, Sinn und Verständnis für die Konsumgenossenschaftsidee wachzu- ™!fit Der unmittelbare Anlaß zur Gründung der ersten pfien Konsumgenossenschaft des Landes, die bis auf to heutigen Tag auch die einzige ist, die sich über die frntucn einer einzelnen Ortschaft heraus entwickelt bat, tan Geschäftsbereich bereits heute cin sehr ansehnlicher «t und in der Zukunft zweifellos bedeutend wachsen »ird, des ״H a m a s c h b i r“, war die katastrophale Lebensmiftelteuerung im Lande während der Kriegszeit,!»folge der völligen Abschließung von der Außenwelt »d der ständigen militärischen Requisitionen, war der öetreidepreis in Palästina auf das vierfache des Friedens- Preises gestiegen. Für den Arbeiter, dessen durchxhnittlicher Verdienst 50 Fr. monatlich war, war der ta von 6—7 Fr. pro Rottel (zirka 4 kg) Weizen volllummen unerschwinglich. Da tauchte nun der Gedanke *» genossenschaftlichen Großeinkaufs auf. Da man die Wahrnehmung machte, daß die Preise sofort nach der Ernte verhältnismäßig niedrig blieben und erst später “ch einigen Monaten gewaltig stiegen, beschloß man, Oetreidc in der günstigen Zeit in großen Massen wlzukaufen und es sodann zum Selbstkostenpreis an die Mitglieder weiter zu verkaufen. So entstand der Ha׳- ®«chbir. Die Erfolge waren über Erwarten gut. Der Ws des Getreides fiel im Hamaschbir auf l</ä—2 Fr. Rottel — ein Drittel, manchmal sogar ein Viertel *ä Marktpreises. Nicht nur Arbeiter, auch Lehrer. Bey״le, überhaupt Leute, die mit der wirtschaftlichen Not «s Krieges schwer zu kämpfen hatten, wurden Mitglieder «5 Konsumvereines, der ihnen erst die Existenz ermög- יך,<!• Allmählich erweiterte der Hamaschbir seinen Ge- «üftskreis, trotzdem blieb aber der Qetreidehandcl die Hauptsache, und dies wurde dem Konsumvereine zum! frhängnis. Die Sommcremte 1918 wurde wiederum ‘״'gekauft, als aber nach dem Einzug der britischen huppen das Land von der Blockade befreit und durch *stralisches Getreide überschwemmt wurde, fielen die reise bedeutend, und der Hamaschbir erlitt einen be?- tu^"rien Verlust von dem er sich trotz der sonst freßen Erfolge der letzten Jahre bis zum heutigen Tage ״!t hat vollständig erholen können. Nach den Ergeb- Sscn der anfangs 1920 eingesetzten Revisionskommission *arendie Aktiva des Hamaschbir 7113.550 £, die Passiva «0.871 £, lm ganzen also ergab sich ein im Verhältnis f" Ocsamtkapitai riesiges Defizit von 6107.311 £. Unter Umständen konnte vielen finanziellen Ver- »whtungen, insbesondere den zionistischen Instituten Mhstinaamt, Zionistische Kommission, A, P. C.) gegen- J?f nachgekommen werden, was ein starkes Miß- J!« ihrerseits dem Hamaschbir gegenüber zur Folge j״ *• das die Tätigkeit desselben eine geraume Zeit unmöglich machte und bis auf den heutigen Tag *•׳* behindert. Nichtsdestoweniger sudite man energisch, dem Ver- ״Wiederum auf die Füße zu helfen. Es gelang auch, *״?*miete Filialen in den bedeutendsten Städten und «Oien,!p5n direkte Qeschäftsbeziehungcn mit Großeinkaufsge Seilschaft der englischen Kansumver- A.k t i v a Jaffa Haifa Tiberias Tel-Awiw Sichron Rechowoth Ben Schemen £ Mill. £ Mill. £ Mill, £ Mill, £ Mill. £ Mill. £ Mill. 1.Konto: Kassa. 170 661 83 839 29 150 18 847 24 934 6 140 MM MM 2. ״ Lager. 8105 851 1248 420 1603 070 187 416 360 167 136 160 61 246 3. ״ Ware unterwegs 2486 625 m. — — — — — — MM 4. ״ Forderungen . 6884 833 401 845 1217 740 800 690 76 265 160 784 12 MM 5. ״ Arbeiterbank . 6. ״ Wechsel zum 25 —־ — ־“ — — — — — — — — — Einziehen. . 20 — - _ -r . - 7. ״ Inventar . . , 8. ״ I׳nmobiIien , . 47 500 20 40 62 160 27 775 _ 240 —- — — ... «M» M,״ 9. ״ Dubiosa . . . 823 273 88 430 7 680 25 934 «Mi •M. MM 10. ״ Ausgaben!. 5582 240 — 45 100 _ — — — — MM MM Summa 12 647 093 1836 184 2967 640 663 602 614 067 802 024 63 946 Zentrallager Filialen: Passiva Jaffa Haifa Tiberias Tel• ■Awiw Sichron Rechowoth Ben Schemen £ Mill. £ Mill. £ MilL £ Mill. £ Mill. £ MilL £ MilL 1. Wechsel zu zahlen . . 3978 40t 65 270 .... mmm mmm _ MM - . 2■ Schulden. 3. Zionistische Organisation 8855 267 714 036 880 322 4 010 26 617 MM _. MM 62519 454 — MM MM MM 4. Aktienkapital. 1970 991 — ... — __ M. MM MM 6. Fonds für Dubiosa . . 828 278 88 480 7 680 25 936 _' Immm MM MM. 6. Gewinn und Verlust . 674 122 — _ — — — — — — Summa 17 70t 609 967 785 888 002 4 010 61 453 — — MM M_ Die Entwicklung des Hamaschbir innerhalb eines Jahres dürfte die folgende Tabelle veranschaulichen, die den durchschnittlichen Monatserlös der einzelnen Filialen in den Jahren 1920 und 1921 gegen&berstellt: O r t Oründungsjahr Monats* Monatserlös 19.0») erlös 1921‘) ln £ in £ Jaffa . ... . . .. 1918 1000 2000 Haifa ..... . ....... 1920 700 15 0 Tiberias ...... 1920 1300 2500 Sichron Jakob . .. . . 1916 250 230 Rischotv-lc-Zion .. . . 1917 250 — Tel-Awiw .... . 1917 400 800 Rechowoth ... .. 1916 250 120 Summa 4150 7170 Der Warenumsatz hat sich somit innerhalb eines Jahres fast verdoppelt. In den letzten zwei Jahren hat die Tätigkeit des Hamaschbir anläßlich der Beschäftigumg von tausenden von jüdischen Arbeitern in den von der palästinensischen Landesregierung in Angriff genommenen öffentlichen Arbeiten bedeutend zugenommen. Da die Arbeiter in großen Lagern, oft weit von den Städten untcrgcbracht wurden, richtete der Hamaschbir im Ein• Verständnis mit der allgemeinen gewerkschaftlichen Organisation der jüdischen Arbeiter Palästinas in den größeren Lagern Filialen ein, von denen aus er die großen allgemeinen Arbeiterk&chen mit sämtlichen Konsumartikcln versorgt. Außerdem bekommen die Arbeiter׳ in einigen Lagern einen Teil Ihres Lohnes in Anweisungen ausbczahlt die nur von der Filiale des Hamaschbir gegen spätere Verrechnung mit der Organisation an Zahlung»• l) Nach Schluß der Bilanz gingen auf Konto der Forderungen 3000 £ ein. *) Nach Schluß der Bilanz wurde für den Lagerplatz noch 90 £ gezahlt. 8) Entnommen dem Bericht des Zentralkomitees der jüdischen sozialistischen Arbeiterpartei Poale-Zion Über die Palästinaarbeit. ‘) Entnommen <kd Ckachjift®be*kht tflr daa Jahr ־׳;';•• ■ '־• .1921 statt angenommen werden, wodurch sie gezwungen werden, wenigstens einen Teil ihrer Einkäufe dort zu besorgen. Die durchaus günstige Entwicklung der letzten Jahre* die auch die Rückzahlung des unglückseligen Defizits( vom Jahre 1918 ermöglicht hat, so daß der Hamaschbir bereits in diesem Jahre schuldenfrei geworden ist, bercchtigt jedoch nicht, die Augen vor vielen großen! Mängeln und Schwierigkeiten der Organisation zu versehließen, die, wenn sie nicht beseitigt werden, der weiteren großzügigen Entwicklung desselben ganz gewiß im Wege stehen werden. Von den drei berühmte« Rochdaler Grundsätzen, die die Bedingung einer günstigen Entwicklung jeder Konsumgenossenschaft sind, nämlieh: Unbedingte Demokratie und Offenstehen der Oenossenschaft, Verkauf nur gegen Barzahlung und Verkauf nach Marktpreisen gegen Rückzahlung des Gewinnes nach Maßgabe der Einkäufe ist nur das erste voll Im Hamasdv! bir verwirklicht. Die Form einer Aktiengesellschaft, die er aus bereits erwähnten Orunden annehmen mußte, ermöglicht jedem Arbeiter ohne weiteres den Eintritt durch Erwerbung einer Aktie, deren Preis, 2 £, ziemlich mäßig ist. Der Grundsatz der Barzahlung wird dagegen im Statut selbst durchbrochen, indem es dort bestimmt ist, daß der Konsumverein einem Mitglied Kredit auf die Dauer eines Monats gewähren darf, bis zum fttnf-1 fachen Betrage der von ihm gezeichneten und eingezahlte« Aktien, Wenngleich nun die Kreditierung bei den tagliehen Detailvcrkäufcm glücklicherweise fast nie von• kommt, so ist sie doch im Verkehr mit den Organisation nen, insbesondere mit der Allgemeinen Arbciterorganisation fast zur Regel geworden, was sehr oft von großen Unzukömmlichkeiten begleitet ist und seinerseits wiederum( die Zahlungsfähigkeit des Hamaschbir beeinträchtigt. So liefern die Filialen desselben in den Arbeiterlagem diq Produkte für die Arbeiterküchen durchwegs auf Kredit, und spätere Abrechnung mit dem bei der Allgemeine« Arbeiterorganisation!»stehenden Amt für öffentliche Arbeiten und verkaufen außerdem oft gegen Scheine! was abermals eine. Kreditierung. zugunsten der Organsaattoo bedeutet. Audi' die Arbelter-Produktivgenosaei*■1 1