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Jüdische Rundschau · 1922-04-11 · Heft 29-30 (11.4.1922) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 29-30 (11.4.1922)
Date
1922-04-11
Page
– (sequence 5)
Language
German
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I 1 ::Ui N t /, f- 20/30 isli hun u״d (ikcl Nau. S anderes lifi/.icrunp »nderlieit Nr. 29/30 y mit einem glücklichen Vergleich Bubers anf_ auch so zu formulieren, ob der Jude Herr oder ״echt der Mischung, die er darstellt, werden will. \3umann und seine Freunde werden von solchen ^Wandlungen nicht berührt. Sie fühlen sich so : c ibstverstä n d I ic h als Deutsche und nur als vergleich. tu|Sche, daß sie zur Pflege dieses Deutschtums ttandenen K|, jüdisch organisieren. Die gedankliche und tcheniung 1,fische Armut und die logische Absurdität des : ntaunend tjiimannschen Standpunktes kann damit nicht n hervor-|1(l|t1icher gemacht werden, tisch ge.! :h' nichi I gs hieße die Existenzberechtigung der Na- »er Weise |״[)j|i{ii1cnstaaten verneinen und angesichts der w‘c dies | nmöglichkeit, bei der Vermischung der Völker deutsche tjjg|jCh reine Nationalstaaten zu begründen, auch g»ht. Es J:;1njj den ewigen Krieg proklamieren, wenn man in dichte- |iie Ansicht vertritt, das Nationalgcfühl einer ״is noch pnorilät sei mit der Staatsbürgergesinnung, die tcnschait-iujh der Nationalitätenstaat verlangen muß, ungkeit und | m;nbar. Man wird hier mit einem Anschein von »ner Um-entgegnen, daß aber Deutschland, nach dem , *ennt föicge noch viel weniger als vorher, eben kern »den wie l^^ajitätenstaat ist und im Nationalstaat Na- ■ p.^ers|anal• und Staatsbürgerbewußtsein zusammenfallen, Richard ly, decken müssen. Dieser Schluß ist nun keinesncher an-| cgs logisch begründet. Das eine scheint zunächst Bekennt-S״r fjnzulcuchten, daß in einem1 national fast völlig ide“ oder 1 he״ Staate andersnationale Splitter nicht um unt* l^inoritätsrechte beanspruchen können und sollen, unsagbar!,jf. jn einem Nationalitätenreiche, in dem das Wle ■Vorhandensein mehrerer oder zahlreicher VolksnUp e‘.n:!|tirome auch sonst (absolut genommen) kleinen t S 'slpinoritäten eine ganz andere Bedeutung und andere •4 ■,xilitiscbe Möglichkeiten geben kann. Das hat aber!zeichnen, gj dcr jm Grunde gar nicht politischen, sondern ls‘ "‘'1"־»;rinzipiellen und moralischen Frage nichts zu tun, n Wesen*), pflege cjnes besonderen Nationalgefühls Iverschie-jy v0Hster staatsbürgerlicher Treue unvereinbar ־fr j'ji Prinzipiell betrachtet, ist es absurd, daß für »deutsch- |j;n Deutschen in Dresden, Freiburg und Königs- Sl*nS’ ”׳Hl 2 ^eulsc'1cs Nutional- und deutsches Staatsrkcrc ß1 f Srgergefühl zusammenfallen müsse, während der vererbten!^1^1,0 j״ prag guter tschechoslowakischer, in * t kP™'1 5“•°״ Schweizer und in Riga lettländischer einfach das Voräfte und nheit bc fferen/ir ahrgangs: 1( auf die,;h feiner;ס bisher jäher russischer), Bürger sein darf. Noch schärfer jiit die völlige Unmöglichkeit und fanatische Einätigkeit des Naumannschen Standpunktes hervor, enn man an die Vereinigten Staaten denkt, die »tz der verschiedenen Abstammung ihrer Beöikerung stets den Anspruch erhoben, ein Nationalhat zu sein, mit denen also ein Vergleich viel ier liegt. Sind die Deutschamerikaner, die Nau- »in und seine Parteigenossen sicherlich als Reneden bezeichnet hätten, wenn sie selbst unter dem! ■ nick der großen Deutschenhetze im Kriege, ihrer Zionisten«tammung untreu geworden wären, in Amerika »den deifiemde? Nach Naumanns Konstruktionen wären inter den im, und er sanktioniert damit die Forderung jener lerzliclicrfpraamerikaner, die gegen sie Maßnahmen wie! Dekretfeen feindliche Ausländer verlangt hatten. Noch ftäuschenlid schlimmer als die Deutschen hetze in ן anderesf®erika, jn England, wo der Fall des Sir Ernest liniilationfassel u. a. doch auch zum Nachdenken anregen und un-Wte, und in allen anderen Staaten ist die von t wegzu jpi Juden Naumann gegen die nationaljüdisch 1t darauifcinnten deutschen Staatsbürger betriebene luldigungjiidenhetze. Denn hier handelt es sich nicht z‘on'si'"lr ■ י™ wen'£e Generationen, die im Lande an- Ire, wciu'fes^ sind, sondern um viele Jahrhunderte der ) ciiiheil jpknüpfung mit diesem Lande, also um eine haraktcrstoli unvergleichlich stärkere Beeinflussung durch wache, Boden und Kultur. Man versuche einehauptd.pl Zweifel darüber zu äußern, daß die noch dem s1c||™’sch empfindenden Amerikaner keine vollwerinfessio".1:;en Amerikaner seien, und man wird an dem iie Sfclkj/aa der darauf antwortenden Empörung erkennen, * frenldl aufreizend und verletzend eine solche Anschul- »>t cinCI?'äfing 'st• Dem gemeinen und dummen Rassenche JU*|»kd, dessen Wiege auch in Deutschland steht, Substan!'!'1 Naumann aber sicherlich mit Vehemenz be- *nist ״^gpP't, setzt er den gleichen Nationalitätswahnl ererb 1■יין zur Seite. Es gibt jetzt nicht nur hoch- und tften aus | aderwertige Rassen, sondern auch eigene und tisc v״|®»de Bürger desselben Staates. Ein Jude stellt ^se״! h'I3d Maxime seines wirklichkeits- ״Weן ״ waluhcitswidrig-en Reglements unterschiedst ißen׳ *ri“ ״"iformierung, gehässiger Ausschließlichkeit finstern׳ l^ oberBächncher Betrachtungsweise den zioniiß satl Teil des deutschen Judentums unter ׳ IfaaT uä•0rec*1?־* Ein Jude veranstaltet einen kleinen *danke׳״ f. ״bürgerlichen Pogrom1 gegen Juden, proklar und )l1! ־n gewissermaßen die Ausweisung der Zionisten y jakob * Deutschland. f also n״'|. Es ist (Jen vor• j U EDI SCH E RUNDSCHAU Seite 189 <11 '1ש\ ז'"‘ *war audr ein ״fremdes“, unübersetzper»?erfaii 0r*’ ^as 8^י e1ncm! Betrachtung solcher |e Frig1 lrlnJ!8C1?c^lc‘nunffen •m׳ deutschen Judentum auf-!"' ,.j *her es charakterisiert sie he.scer als! iedes es charakterisiert sie besser als jedes ijd ־י" ׳ ״‘ viiuraiuerksien sie 1 Es lautet: moral insaaity. Durch die amerikanische Brille*) 11. Vita miova? Ein neues Leben? Wird es sein und wie kann cs kommen? Die Beantwortung dieser Fragen bildet der Inhalt des Schlußkapitels .des Buches von Kallen, Der Vertrag von San Remo hat vor die Juden ein Problem gestellt, wie es in gleichem Umfang die ganze Geschichte der Diaspora nicht kennt. Der Vertrag ist ein Wechsel, dessen Erfüllung viel mehr von denjenigen abhängt, denen er gegeben wurde, als von denjenigen, die ilin ausgestellt haben. Die Schnelligkeit der Erfüihing ist wesentlich für den Erfolg und sic hängt in erster Linie davon ab, daß die Juden eine neue Orientierung sich zu eigen machen, eine neue Orientierung, die den . Forderungen dieses Vertrags entspricht. Es handelt sich darum, daß die Gefahr überwunden wird, daß die Diaspora in Zion nach wie vor das erblickt; was Zion im jüdischen Leben immer war, — ein ״ergänzendes“ (compensatory) Ideal; die außerhalb Palästinas lebenden Juden waren immer bereit, als Erfüllung einer religiösen Pflicht für Palästina m geben und die Juden in Palästina waren immer bereit, zu nehmen, dies als ihr religiöses Recht betrachtend. Es handelt sich um eine Art von Wohltätigkeit, wobei die Zionistische Organisation in großem Maße ihren eigenen Wünschen entgegen zu einer wohltätigen Institution wurde, und die jüdischen Einwohner Palästinas zu den Objekten solcher Wohltätigkeit. Die Gefahr besteht darin, daß für die meisten Zionisten mit Ausnahme einer kleinen Gruppe von amerikanischen Führern Palästinas nach wie vor mir ein symbolisches Gebilde von einer jenseitigen Zukunft ist, daß sie nicht verstanden haben, daß Palästina aufgehört hat, ein Land an und für sich zu sein, sondern ein konkretes und lebendes Palästina geworden ist, welches einen Knoten darstellt in dem Netz von kompürierten ,Beziehungen, die von England nach Indien gclien und die ganze Welt mit ihrem ökonomischen Fortschritt tmd der modernen Zivilisation in sich einschlicßcn. Dis Problem, das jetzt vor den Juden steht, ist von einer gewaltigen Bedeutung für die ganze Entwicklung, — in Palästina und in der Diaspora. Nur der Erfolg in Palästina kann auch das Leben in der Diaspora in normale Bahnen lenken. So stehen wir vor der Alternative: Entweder Erfolg in Palästina und mit ihm Verbunden Normalisierung des jüdischen Lebens in der Diaspora, oder Zerstörung des Judentums — durch Gewalt in Zentralcuropa und durch eine progressiv immer schneller werdende Assimilation wie in den Vereinigten Staaten. Die gewaltige, ganz neue Aufgabe verlangt eine Umwälzung im jüdischen Leben und im Zionismus. Neue Bedingungen verlangen neue Ideologie, neue Philosophie von Zion, neue Arbeitszicle, neue Institute, neue Mensehen und neue Technik der Arbeit, Die Amerikaner haben diesem Gedanken ihren Ausdruck durch die Formel gegeben, daß das Baseler Programm durch das Pittsburger Programm ersetzt wer־ den soll. Bevor Kallen zu diesem eigentlichen Thema des letzten Kapitels!, zu den Forderungen des Pittsburger Programms und zu seinen Auswirkungen im׳ praktisehen Leben übergeht, betrachtet er die politischen, ethnographischen und ökonomischen Bedingungen, welche den Charakter und die Formen der zukünftigen jüdischen Gemeinschaft in Palästina bestimmen. Die künftige Entwicklung ist in erster Linie durch den Inhalt und den Charakter des Mandats bestimmt. Das Mandat selber ist nicht mehr in Frage gestellt, denn hinter ihm steht nicht nur die englische Regierung, sondern mit Ausnahme von bestimmten Vertretern der Interessen der Kirche und der Mission, sowie der cingeschvvorerven Antisemiten der vereinigte Wille des gesamten jüdischen Volkes, insbesondere der Arbeiterschaft. Die englische Arbeiterschaft aber hat sich für die Sache eingesetzt, weil sie das Pittsburger Programm der amerik;mischen Zionisten als eine ernste gewissenhafte Verpflichtung betrachtete, ein großes Experiment der schöpfe■ rischen Demokratie in Palästina durchzuführen. Ke Be- Stimmungen des Mandats hängen davon ab, ob das Foreign Office letzten Endes sich durch die Bemühut»- gen der Zionisten oder der englischen Militaristen beeinflussen lassen wird, d. h. es ist nur eine Teil■ erschcinung in dem großen Kampf zwischen den Besitzenden und den Arbeitern, welche die neueste Geschichte Englands bezcidinot. Vielleicht noch tiefere Momente lassen sich in der Grenzfrage erkennen. Für die ökonomische Entwicklung Palästinas , für die Zahl der Bevölkerung, die es erhalten kann, für den kulturellen Status und die soziale Organ!■ sation des Landes ist der Orad der Industrialisierung entscheidend, den Palästina erreichen kann. Dies hängt wiederum davon ab, über welche Kraftquellen das Land veriiigen wird, d, h. davon, in wessen Händen die Verfügungsrechte über die Gewässer von Litani, Jarmuk und Jordan liegen. Es ist also entscheidend, ob diese Rechte Palästina oder der internationalen Hochfinanz, deren Hauptquartier in Frankreich ist, zugesprochen werden. Sogar eine schlechte Grenze ist aber viel ungefährficher für die Ausführung eines solchen Experimentes wie es das jüdische Palästina ist, als eine ablehnende öffentliche Meinung in einem Land wie England, wo die öffentliche Meinung die einzige tatsächlich tragende Macht des Experimentes ist. Und die Erhaltung der Sympathien dieser englischen öffentlichen Meinung ist gefährdet durch die Unfähigkeit der Monistischen Führer und der großen Masse der Zionisten, insbesondere in England, sich die weiten politischen Ausblicke und die im Buch von Kallen angedeuteten Gesichtspunkte zu eigen zu machen. Sic sind sentimentale Menschen mit einer ausgesprochenen Abneigung fey• politische und ökonomische Realitäten Dasselbe wiederholt sich in der Unfähigkeit, einen klaren Einblick in die ethnographische Einbe- Ziehung der Juden in den Komplex, nicht nur der palästinensischcn, sondern auch anderer nichtjüdischer Völkerschäften im vorderen Asien, zu gewinnen. Von diesen Völkerschaften bildet die arabisch spre-! chcndc die Majorität. In der Vergangenheit hat die kulturelle Zusammenarbeit der Juden mit den Arabern das goldene Zeitalter der arabischen Kultur geschaffen. Die Juden müssen verstehen, daß, um eine schneite tmd volle Entwicklung Palästinas als ein jüdisches National Home zu erleichtern, die Sympathien, der gute Wille und die Mitarbeit ihrer arabischen Nachbarn absolut notwendig ist. Die guten Beziehungen zwischen Arabern und Juden liegen im Interesse der beiden Völker; denn sie haben gemeinsam eine sehr wichtige Aufgabe, die Aufrcehterhaltuog des Mamiatprinzips zu sichern. Von ihnen wird es in erster Linie abhängig sein, ob dieses Prinzip bona fide durchgeführt oder zu einem heuchlerischen Mäntelchen über die imperialistische Ausbeutung benutzt wird. Eine solche Durchführung wird einen der Grundpfeiler für die internationale Neuordnung der Welt bilden. Ein religiös gestimmter Mensch würde es als eine Gottesfügung empfinden, daß man dem! Volke des Jcsaija die Aufgabe anvertraut hat, an der Schaffung des Weltfriedens zu arbeiten. Das Endresultat einer solchen jüdischen Politik wird eine Assimilicrung von Juden und Arabern auf einer allgemeinen europäischen Grundlage sein und in Palästina und außerhalb Palästinas die Realisierung derjenigen Konföderationen der Völker de« vorderen Orients bringen, von der Sir Mark Sykes geträumt hat. der ״J *! ז»ץ ־. R.׳ den ersten Artikel in der vorigen Nummer Wenn die Entwicklung der politischen und Ökonomischen Verhältnisse eine innere Verbindung mit den Verkündigungen der jüdischen Propheten von dem Frieden der Völker lut, 90 haben auch die ökonomischen Bedingungen einen solchen Charakter der Anknüpfung an altjüdische Ideale. Es ist in Palästina an die Juden als Vorbedingung des Erfolges die Forderung gestellt, durch die Bedingungen des Lebens selber das Ideal der prophetischen Gerechtigkeit zu realisieren. Es würde der Höhepunkt des Wahnsinns sein, wenn man die ungeheueren Schwierigkeiten des PalästinaproblcmS noch dadurch steigert, daß man solche Lebervsbedingungen dort schafft, die eine ״Arbeiterfrage“ entstehen lassen. Ein Versuch, die richtige Lösung zu finden, ist durch das Pittsburger Programm gegeben. Fast sofort nach der Balfourschen Deklaration hat sich in Amerika eine kleine Gruppe von acht oder neun Menschen gebildet, die sich ״Paroschim“ nannten und sich zur Aufgabe gestellt haben, die Frage der ökonomischen Entwicklung in Palästina zu erforschen. Als Resultat ihrer Arbeit wurden Prinzipien formuliert, die nach kritisehen Auseinandersetzungen mit den ״besten Köpfen in der amerikanischen Organisation“ einschließlich Mf. Brandeis auf der Pittsburger Convention der amenkanischen Zionisten im Juli 1918 angenommen und alsr Pittsburger Programm bekanntgeworden sind. Das Pittsburger Programm fordert Eigentumsrecht am Boden und an allen natürlichen Reichtümern und an allen öffentlichen Arbeiten für das gesamte Volk. Das kooperative Prinzip 9011 soweit wie möglich in der Organisation von allen landwirtschaftlichen, industriellen, finanziellen 1und Handelsuntcrnchmungen angewendet werden usw In praxi müßte man die Bildung einer Assoziation aller Konsumenten und einer anderen Assoziation aller ProdUzenten anstreben. Auf diese Weise würde ein jeder Bewohncr des Landes zweimal mit anderen Mitbürgern in eine ökonomische Verbindung eintreten, als Verbraucher mit allen seinen Mitbürgern, als Produzen* mit den anderen Mitgliedern seines Berufszweiges, oder des Zweiges der Industrie und des Handwerks, dem er angehört. Die beiden Kooperativen würden durch ausgewählte Beamte vertreten werden, die zusammen die Koordinierung der Interessen der* beiden Gruppen in die Wege leiten würden. Die Beamten würden durch zwei allgemeine Versammlungen — der Produzenten und der Konsumenten — gewählt werden. Die Achnlkhkeit sowie die Unterschiede dieser Theorie mit derjenigen der Gildcnsozialisten ist für einen jeden Kenner klar. Das Wichtigste ist, daß nur die Durchführung dieses Systems die Verwandlung Palästinas ln ein jüdisches Heim ermöglicht Ke Juden kommen in ein Land mit einer Bevölkerung, die auf niedrigeren» Standard of Life steht und billigere Arbeit liefert Jede andere Form der Wirtschaft würde also nur dazu führen, den Juden vor die Alternative zu stellen: Auswandeni oder durch Hunger sterben. Solche Entwicklung würde nur dazu dienen, die Juden fern von Palästina zu halten. Was den Boden anbetrifft, 90 sind die Ansätze für eine solche nationale Wirtschaft im Nationalfonds vorhanden. Schwieriger, aber nicht unmöglich, liegt die Sache auf dem Oebiet der natürlichen Bodenschätze und der öffentlichen Arbeiten. Daß eine Sozialisierung

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