Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 29-30 (11.4.1922)
- Date
- 1922-04-11
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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% 29/30 J U EDI SC H E RUNDSCHAU. 30׳ 29] *lufzuii{׳ tina, (]cr , wurde, inen des * »«achte ■h sofort EUstellen iraft mit rfüguiij, » Vag״ f dahin * unver *en Ver. ne Kral, bensaui. Eit nach ©t, War ׳erlegen, äh diese Sa Rund- I» Haniwhrung für igjahrigen Itct. Wir der Rcd< end hielt ht Dank iine Tu- — glauds sonst als ein pfunden ene und sen und sspraclie kt, und Es ist frischen, * ind sein ׳ Tränen! ו einmal; ן Jahren i »es Jahr; Moskau, lig Mit- und die > Rischon1 0 w und verstanne Mit-;ow und' :r Realir berei- *alästina rale des ,den vor vir, wir gehen. »de wie eie- und Sn Aufmer; sie recenübet sercr Oe• mit ihnen, von Oetäglichem ft seine» (wie ih» aber auch ®weiche״' lebevoll« pas erfuhren unsere Eltern und stellten uns des- ״LC11 zur Rede. Meine Mutter verbot Tschlcnow un1ser Haus und die Mutter Tschlcnows verbot miir ihr־ Haus, um unseren Verkehr zu stören. Aber jjäS alles nützte nichts, wir bereiteten uns zur (jf|5C vor. Dann kam der Befehl aus Charkow, Odd u sammeln. Die Pioniere mußten Geld in je allgemeine Kasse cinzahlen. Wir brauchten damals 450 Rubel. Ich hatte eine goldene Uhr u״(| die versetzte ich. Tschlenow hatte bloß eine silberne Uhr. Er nahm noch die Silberlöffcl seiner Muitcr und versetzte auch die, und wir konnten da! vollen Betrag cinzahlcn. Dann kam ein junger Mensch» aus der Zentrale, um unsere Tätigkeit zu kontrollieren. Er erklärte uns, daß mit dem Oelde, das wir in unserer Kasse hatten, bloß sieben Famiiicn angcsiedelt werden könnten. Wir mußten 3|W unter uns wählen, wein das Glück, unter den ersten zu sein, zuteil würde. Tsdilenow und ich mußten Zurückbleiben, — und damals weinte ich. Wenn ich damals nach Palisiina gegangen wäre, würde mein ganzes Leben siel anders gestaltet haben. Individuell ginge es mir vielleicht besser als jetzt. Die Nachrichten, die später aus Palästina eintrafen, waren schrecklieh und in Odessa bereitete sich die erste Konkreuz vor. Wir gingen also nach Odessa und stellten uns Pinskcr vor. Ich muß Ihnen sagen, da® die Verehrung und Hingabe für Pinsker und Lilienblum zu jener Zeit genau so groß wai wie die Ihnen bekannte Verehrung und Hingäbe für Herzl. Nur, daß Herzl noch einen äußeren Glanz hatte, während jene mit uns wie einfache Kameraden verkehrten. Die Verehrung stammte daher, weil wir alle wußten, daß diese Männer nichts anderes in ihrem Leben als unsere heilige!des vor Augen hatten. Es gab noch Zweifel genug in der Bewegung, und wir bedurften einer moraiisclen Unterstützung. Da kam A c h a d H a a m aus Palästina, und trotz aller Meinungsverschiedenteiten schuf er unter uns eine kräftige, gesunde Atmosphäre, die uns alle beherrschte. Herzls fudenstaat wurde mir nach Jckate- 1i!10»slav von einem Bekannten in Wien, von Man Birnbaum, zugeschickt. Birnbaum ersuchte mich, die Broschüre zu verbreiten. Ich as sie und antwortete: Sie ist für uns belanglos. Vas darin von Interesse ist haben wir bei Pinskcr clcmt, was nicht Pinskerisch ist. entspricht unseren Anschauungen nicht. Im selben Jahre besuchte ich Wien. Dort kam Birnbaum zu mir im Namen der Kadimah und schlug mir vor. Herzl w besuchen. Ich weigerte mich. Ich sagte: Ich feite schon zehn Jahre lang, Herzl erst ein halbes ahr. Am nächsten Morgen erhielt ich einen Brief wn Herzl. in dem er meinen ihm von Birnbaum »tgeteiiten Standpunkt vollständig billigte. Da er iberin Wien ansässig sei, wo er sein Haus und *in«! Garten besitzt, während ich als Gast im Rotel wohnte, so ersucht er mich, seinen Brief >15 Ersten Besuch anzusehen und ihm doch einen!Gegenbesuch“ abzustatten. Damit erklärte ich sicli einverstanden und suchte Herzl auf. Unsere fewtntei. ■ Der erste Platz in dieser neuen Strömung Ifelirt ohne Zweifel Martin Bubcr, Sicher ist Bubcr kein Tradition׳- lund Massen ver- *brtr.. Audi er hat als Individualist angefangen, und fe Worte, die er, in ״Drei Reden“, an den Einzelnen, <fit jüdische Persönlichkeit gerichtet hat, gehören bis |pf beute zu dem beredtesten und tiefsten, was darüber ®erhiujit gesagt wurde. Wenn man nur Anfänge des ■fersclien Werkes berücksichtigt, 90 kann es scheinen, ‘,5 04 es ihm nur auf die Rettung des Einzelnen aus ״inneren Zerfahrenheit ankommt. Das Volk ist auch iIm nicht nur Gegebenes, sondern auch Aufgabe, und *1t ־der Kritik der jüdischen (Gegenwart hat er nie 'pari: sein ״Kriegswucherer, der Teffilin legt“ ist he- I?LMU®e1K*cr und ״schauererregender“ als ״Krämer und 1^i ׳' |c1rkr von Brenner (manchmal ist sogar seine Kritik, V1C |l Ü• des sogenannten offiziellen Judentums, m. E. u k nungegangen, nicht ganz die Geschichte berück- 1^ liisl •end> u״d cs 'st nur zu begrüßen, wenn er gerade 1.1״, ״! letzten Werke dieser Kritik gewisse Grenzen ••TJ? ~ S• XLVII-XLVII1 des Geleitwortes). Auch *V ן wünscht eine Revolution, einen Bruch herbei; c IC Cf *©!,l die einzige Mögliclikeit dieser Revo- JiitirilViT11 dcr Arbeit ״von innen“, also in rein persönt tden-ltn!!1 ^r,cknts ״״d der daraus unbedingt folgenden c in Iw °ts ^'Hzelnen ln dieser Fläche ist also kein Ocgen- ״Ph,|sן *wischen Buber und maskiliscli-nationalastisch- '?! 9״;״• l1״r!nc5s<d’er Tendenz herzustellen, wie es manchmal rr * dk Sind w'rds *1•er Schönfärberei, ״salonfähiges“ Ost- 1 en<-ne־lvh1״h,n1’ ^onKU1Pk (was übrigens an sich gar nichts ״ Pnfrlk1,n1lr<:s w»fe), da mutiges und konsequentes Wahrjese Ef I serkemiea An dein Mut in der Feststellung des cllen Verfalls, der ״Teffiün Gottes, die zur Erde ^1nZnid1t| sind״* fehlt e9 Buber wahrhaftig nicht uns »**w ■ vji lid1tliche#peJjT8 8ber in dem ganzen Werke von Buber das ütfsch *** das Neue und ungemein Schöpferische, Be- An trieb reiche ist was ihn von fast allen anderen Seite 187 Unterredung dauerte 3'Ä! Stunden. Zum Schluß : erklärte ich Ihm: Ich steile mich Ihnen bei der | Durchführung des Kongresses ganz zur Verfügung. ן Nach Rußland zurückgekchrt, wurde ich von allen j Seiten bestürmt: Wie konnte ich dem zustimmen, daß Herzl, ein ganz unbekannter Mensch, plötzlich an die Spitze des Volkes gestellt werde. Ich antwertete : Ich habe mit Herzl gesprochen und habe mich überzeugt, daß er an seine Worte, an seine Kraft glaubt, und das ist genug. Nach einiger Zeit war ich in Paris. Dort hörte ich vom Beitritt N o r d a u s zum Zionismus. Ich war überhaupt erstaunt, als Ich hörte, daß Nordau Jude ist. Zaddok Kahcn wollte mich überreden, vom Kongreßgcdauken abzusehen, da er nur geeignet ist, Unheil über die Kolonien zu bringen. Ich antwortete ihm aber: Ich kann diesen Gedanken nicht aufgeben, ich glaube, daß Herzl eine ewige historische Sache schafft. Als ich später mit Rothschild zusammentraf, war sein erstes Wort: Was sagen Sie zur Phantasie von Herzl? Und ich erwiderte ihm: Ich unterstütze diese Phantasie, weil ohne sie der Jischuw nie aufgebaut werden wird. Ich traf auch mit Nordau zusammen, und dieser richtete zwei Fragen an mich: Ob sich Juden in genügender Zahl finden werden, die nach Palästina gehen wollen und ob man in Palästina ein modernes Leben unabhängig von den übertricbencn konservativen Forderungen der Jerusalemer Rabbiner führen kann. Der Redner vorfolgt des weiteren seine Erinnerungen, gelangt zum ersten Kongreß, auf dem eine einzige hebräische Rede gehalten wurde, nämlich von Mordcchai ben Hillel Hakohen,’ und erklärt: Zu jener Zeit hatten wir weder Geld, noch irgendeine politische Bedeutung, aber wir hatten etwas mehr; die Kraft des Glaubens, die von Herzl ausging und uns alle erfüllte, die sogar Achad Haam für sich gewinnen konnte. Dann spricht er über die Ereignisse vor dem VI. Kongreß, über die ״eiserne Wand“, an die wir gelangt waren, über Herzls ״historischen Irrtum“, über die Zerrüttung in der Partei während des Ugandakampfes und der russischeu Revolution, und erinnert an seine Rede in einem vieltausendköpfigen Meeting in Petersburg, wo cr sagte: Juden, denket daran, es kommt ein Tag, an dem die ganze Welt unter einem besseren sozialen Regime leben wird, dann wird man aber unsere Marx und Lasalle vergessen, wie man jetzt in der christlichen Welt vergißt, daß Jesus und Paulus auch von unserem Volke abstainmen. Da entstand in der Versammlung ein furchtbares Getümmcl, man war nahe daran, mich persönlich anzugreifen. Auch weiterhin hatten wir mit dieser Verständnislosigkeit gewisser Teile unseres Volkes zu kämpfen. Wir haben aber in den schwersteh Zeiten unsere Ideale bewahrt und die Oedanken über Ausgang und Ziel unserer Geschichte in die breiten Massen getragen. Ich persönlich könnte mit meinem Schicksal zufrieden sein. Ich wollte mich in Palästina dauernd niederlassen und hier ein nationaltrcucs Haus gründen, und das habe ich erreicht. Mit dem Rest meiner Kräfte werde ich jüdischen Denkern des verflossenen und unseres Jahrhunderts scharf unterscheidet und in heutigem geistigem Leben zur Zentralfigur macht, sind die klaren Wege, die er der jüdischen Revolution gezeigt hat, ist seine ״Verbundenheit“ — und darin liegt das Geheimnis seines Wirkens. Aus reiner Kritik, die weiter als bis zur Negation nicht vordringt und keine schöpferischen Elemente und Materialien anzcigt und anzeigen kann, aus Verneinung von alledem, was das jahrhundertelange jüdische Leben ausmachte, kann keine starke Volksbewegung entstehen. Der entwurzelte Einzige, von der Vergangenheit seines Volkes losgelöst, aus der ״Kette der Generationen“ ausgeschaltct, im ״Kerker seines Individualismus“ gefangen, kann keine dauernden fruchtbaren Spuren im jüdischen Leben hinterlassen. Er kann unter Umständen sein persönliches Leben umwandeln, kann cs in neue Bahnen lenken und damit wird «in Jude gerettet; so haben sich einige von •den Bilu gerettet, bis das Opfer für sie nicht zu schwer wurde, so retten sich jetzt einige Chaiuzim. Eine große völkische Bewegung kann aber nur entstehen, wenn sie ״verbunden“ ist, wenn sie starke Wurzeln in der Geschichte und der Gegenwart hat, wenn sic aus dein alltäglichen Volksleben die Baumaterialien anfachcn und sie zu verwenden versteht. Solange man uns sagt, daß im ,Ghetto alles Tod und Erstarrung Ist, ein fauliger Sumpf, der nur Sumpf- )pflanzen aufsteigen läßt, ist jede Hoffnung auf eine große, breite Volksbewegung nichtig und eitel: in solchem Boden kann man keine Wurzel schlagen, und die Einzclncn können sich retten, nur indem sic sich von diesem Volke innerlich lossagen, nur Indem sie sich ihm gegen• überstellen: das Volk aber Ist verurteilt. Ganz anders ist aber das jüdische Volk, wie es uns Buber zeigt und ganz anders deshalb unsere Einstellung dem Volke und der zu vollbringenden Revolution gegenüber; das Volk ist verrottet, das Volk geht moralisch zugrunde, und trotzdem finden wir in ihm lebendige geistige Kräfte, auch weiterhin der zionistischen Sache dienen. All meine Aufmerksamkeit ist jetzt dein Ankauf von Boden und der Kulturarbeit zugewandt. Viele von meinen Träumen sind schon verwirklicht, andere nahen allmählich heran. So ist die Organisierung des palästinensischen Judentums eine Tatsache geworden. Redner erinnert, daß nach jener denkwürdigen Versammlung in Sichren-Jacob, der Straße, in der die Versammlung abgehalten wurde, der Name ״Ussischkinstraße“ verliehen wurde. Nach* * dem aber ein anderer Wind wehte, rissen die Sichronianer die Anschläge an der Straße her* unter. Jetzt boten sie mir an, sie wieder anzuschlagen. Ich bedankte mich für diese Ehre... Es wurde mir nicht leicht, mich zur Ucbcrnahme meiner jetzigen Funktion in Palästina zu entschließen, ich dachte, es wäre schon Zeit, auszuruhen. Meine Freunde drängten aber darauf, und als ich mit meinem Sohne (einem jungen Studenten) mich beriet, sagte er mir: Du mußt die Arbeit übernehmen und solange ausharren, bis man dich verjagt . . . Und glauben Sie mir, wenn ich irgendwie an dem Ausgang unserer Arbeit rweifeln würde, ich würde nicht auf meinem Platze bleiben. Es ist wahr, Wahrhaftigkeit und Unerschrockenheit sind die Grundzüge meines Wesens. Ich bin nicht wie Ahron, der, dem Frieden zustrebend, da9 goldene Kalb schuf. Vielmehr halte ich mich an Moses, der in seinem Kampf um die Wahrheit trotz des Gebotes: ״Du sollst nicht töten“, einen Bruderkrieg auf Tod und Leben entfachte. Ich werde meine Kräfte meinem Volke widmen, sei es in der zionistischen Leitung oder außerhalb derselben. Einst erfuhr der Stadthalter von Odessa, daß Pinsker illegal eine Arbeit für die palästinensische Kolonisation betreibt Er stellte ihn zur Rede, und Pinsker gab es ohne weiteres zu. Da geriet der Machthaber in Zorn und rief: Wissen Sie denn nicht, daß man Sie wegen solcher Dinge nach Sibirien verschicken kann? Pinsker antwortete aber ganz gelassen: Das weiß ich, aber glauben Sie mir, ich werde auch dort Juden finden und unter ihnen für Palästina arbeiten können. Ich werde auch immer die Gelegenheiten und die Möglichkeiten, für mein Volk zu arbeiten, finden, und glauben Sie nur an den Triumph unserer Sache. Wir werden den Sieg erringen, und die jüdische Fahne wird mit Stolz in diesem Lande wehen. Verfolgung der Juden in Persien London, 5. ApriL (״W. M.-Z.) Wie der Londoner ״Zeit“ aus Massud (Persien) gemeldet wird, wurde dort ein Gesetz publiziert wonaen alle Juden in Massud spezielle Hüte tragen müssen, um auf diese Weise von der übrigen BcvöUerung unterschieden zu werden. Ebenso müssen sie im Sinne dieses Gesetzes spezielle Kleider mit Flecken wie im Mittelalter tragen. Sodann wurde den Juden verboten, mit Wein und anderen Lebensmitteln zu handeln. In der dortigen Judensciraft hat dieses Gesetz Verzweigung hervorgerufen. Alle Juden wollen ehestens Persien verlassen, um nach Palästina zu emigrieren, da eine weitere Existenz für sic dort 90 gut wie ausgeschlossen ist. 11• —— einen unbesiegbaren Revolution.»■ und Verwitklichungs- Willen, u.istil.baren sittlichen Durst. Dann stört uns nicht mehr, daß diese Kräfte iin Laufe der Geschichte verschiedene Formen .mnehmun, verschiedenes Gewand tragen, und daß diese Formen und Gewänder uns heute fremd sind — hinter ihnen sehen wir das. was wir brauchen, eine ungeheure sittliche Potenz. Die Krämer und Makler sind nunmehr für uns nichts als Masken, hinter welchen wir das Gottesantütz leicht durchschauen. .Und wir, die jüdischen Modernen, wissen.: wir haben das Baumaterial, wir haben die Wurzeln, wir haben Traditionen, die, in die Bahnen unserer Revolution gelenkt; ihr den Sieg verbürgen. Die jüdische Geschichte und die jüdische Gegenwart, Gallith und Palästina, Bibel und Ghetto einerseits und die neue Schöpfung andererscits werden mit organischen Bändern verbunden. Die Vergangenheit ist nicht mehr tot und erstarrt, sondern Mon dem ״Feuer des Geistes“, der angeblich keinen Einlaß in die jüdischen Ghettohäuser fand, durch glüht, und das ist dasselbe Feuer, Feuer des Absoluten, der Verwirklichung der allmenschlichen und allweltlichen Liebe, in dem wir unsere Rettung sehen. Bubcr verlieimlicht nicht die ungeheure Schwierigkeit des Werkes, er unterschätzt nicht die furchtbare Widerstandskraft der revolutkmsfcmdlichen Mächte, nicht zuletzt im Volke selbst, aber die Möglichkeit der Arbeit ist da und es hängt von der jüdischen Moderne ab, sie voll und ganz auszunützen. Das ist die größte Bedeutung von Buber (als nationalcm, nicht als sozialem und religiösem Denker): daß cr die Mögliclikeit der menschlichen und jüdischen, der persönlichen und völkischen Erneuerung zeigt, daß er die jüdische Moderne die Wege der Revolution, die auf Traditionen aufgebaut ist, gehen läßt, die weder auf Neubau, noch auf organische Volkskräfte zu verzichten braucht und verzichten kann. Die Einreihung in die ״Kette der Generationen“, den Verzicht auf egozentrisch* Uebcrhebung, den Aufbau der neuen Gemeinschaft mit