Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 28 (7.4.1922)
- Date
- 1922-04-07
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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t /] JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 18 t jtfman von | Bewcguiw rauiiß- E״ Würze« HU Cu;. [ von der »eriode bis I Palästinas ort re f flicht «chm Bo t treibe mit lönus. Di« tchen Vcr- Ü»c besten Ptches das Ben Führer!rer besten י" gcplü״■ nachte, ist der Asche wehen der l. aus dem rncs Wun-!er idealen lesen Pio■ farbeit be» htsanwältc ieg-riff von "נ ans, daß h mit dem i, daß die P Menschtu11g einer Gemeinde i zwischen besten gephisch die so ist cs Jk• etlmo in Völkern lerbclebtcn Christlichen , Lajidmaa rme Juden Sk geistige Heilmittel (uden, und iropa und Sie Ucbcrdem Mcs• ent» immer immer die Menschheit dien ihres :klung des kxlen des eiterbank letzte das in Europa Preis in!rk a u f Eist Mitte snd, Leute t für dort ftaler ugcnblicker letzten , einzelne enige öc־ 8 anderen jnd Koni• Ische Oe־ l Porträb die osition ist vic er zu־ ic schwo־ den Fra־ a. Einiges zu sagen, n an te schrei• men Vcr־ uBgcrcck»• ״־Gebet le liäitdj cr stunt״ ehe s die Vertrauensleute des Keren Hajessod Nachstehende Lichtbildcrscricn sind für Keren üicssod-Vorträgc bestimmt. Die Lichtbilder können r serienweise abgegeben werden, und werden den ,״retnen Vertrauensleuten bei rechtzeitiger Anforderung!,f vier Tage zur Verfügung gestellt. Keren Hajessod tidisches Palästinawerk) E.V., Berlin W15. Lichtbiider-Verzelchnis A. Bauwesen Antike Baudenkmäler (Serie 1) 316 Mosaikplan von Palästina, gefunden in Madaba, 548 Jerusalem II, Madaba-Mosaik, 5/ 355 Synagoge Kasr Be rem, Galiläa, s׳f‘ 537 Hiskiateich, Jerusalem, \2138 % 135 Ruinen von Aschlit, .(33) 207 ־ Städteansichten (Serie 2) Sr, 232 Tempelplatz in Jerusalem, 22 Jerusalem, Innenstadt, Nf! 554 Jaffa, Landungsplatz, l'ir! 300 Am Jaffator in Jerusalem, \r! 508 RamMi, Palästina, tr, 503 PatriarchengTäbcr (Höhle MaChpelah), Hebron. Arabische Bauwerke (Serie 3) Nr, 612 Kanzel im Felsendom, Jerusalem, Nr. 306 Via dolorosa in Jerusalem, Sr, 1018 Bnuinen am Wege Jaffa-lerusalcni, Nr, 1044 In dein Araberdorf Esdud, Nr. 543 Damaskus mit Omajadcnmoschee, Nr. 536 Zimmer eines arabischen Hauses, Nr. 628 Sommerhütteil auf den Dächern. Jüdische Bauten (Serie 4) Nr. 161 Kolonie in Galiläa, Nr. 512 Getreidespeicher in Nazareth, Sr,2128 Ycmcniten beim Bauen in Tel-Awiw, Nr. 301 Straße in Tel-Awiw, Nr, 998 Herzl-Straße in Tel-Awiw, Nr, 987 Verwaltungsgebäude der Kellerei in Rischon, Nr, 160 Kolonie in Galiläa, Nr. 204 Straßcnbild in Tel-Awiw, Sr. 282 Jaffa vom Nordufer aus. Baupläne (Serie 5) Nr. 889 Bürger). Dreizimnierhaus mit flachem Dach, S'r, S82 Kleinwohnungen im großen Viereck, Nr. 871 Dreiziinmeircihcnhaus, Nr. 876 Kleinste Wohnung (Projekt), Nr. 887 Reihenhäuser für Palästina, Nr, 998 Hebräisches Gymnasium (Technikum), (1. Schulwesen Kindergärten (Serie 6) Nr. 332 Yemenitenschulc in Jerusalem, Nr, 2105 Kindergarten in Jerusalem, Nr, 2122 Jüdischer Kindergarten, Nf. 122 Kindergarten in Petach-Tikwah, Nr.2127 Jüdischer Kindergarten in Jerusalem, Nr,2119 jüdischer Kindergarten in Jerusalem, Nr. 2111 Leseunterricht im Kindergarten, Nr. 2112 Waschtag im Kindergarten, Nr. 2105 Kindergarten in Jerusalem, Nr. 2123 Mittagessen im Kindergarten. Mädchenschulen Nr. 65 Jaffa, Mädehenausflug zum Meer, r. 252 (5), 1161 .״ Madchcnsdiule in Jerusalem. Turnunterricht (Serie 7) Nr. 307 Jüdische Studenten an den Satomon-Teichen, Nr. 248 Turnunterricht in Jerusalem, '331 •ז Schülcrausflug. Knabenschulen in Bezalel, Abendkurs (Serie 8) Nr. 216 Beim Unterricht, N,r; 247 Bezalelschule, V.1049 Bczalelhäuser in Jerusalem, Nr. 239 Saal im BczaleL Ansichten von Kolonien (Serie 14) Nr. 153 Rosch-Pinah, Nr. 155 Rosch-Pinah, Nr. 163 Rechoboth, Nr. 171 Kincreth, Nr. 149 Jcssod, Nr. 184 Rosch-Pinah, Nr. 314 Rosch-Pinah. Nr. 231 Dorf im Libanon, Nr. 553 Haifa, deutsche Kolonie. Wadi (Serie 15) Nr. 182 Wadi Ganin, Nr. 841 Wadibitir, Palästina. (Weitere Listen folgen.) י> י Hilfswerk Nr. 617 Nr. 618 Nr, 555 Nr. 1008 Nr. 336 Nr. 185 Nr, 188 Nr. 107 Nr. 172 Nr. 125 Nr. 111 Nr. H7 J Baumwolle (Serie 11) '.f• 938 Baumwollanbauversuclie in Petach-Tikwah. y u Kleintier (Serie 12) Nr 1« (׳^) Das Melken der Ziegen, 51' 'S Taubcnsclilag in Merdiawja, Nr 110 P0'!11 Butlern, w,'!'״ Klemtieriwf in Ben-Schemen, 31׳ Hammclherde Leben in den Farmen (Serie 13) Nr’!1? Aufgang ,mm Turm von Küiereth, Nr. S Outshor hi.Merchawja, . Nr 10* יי aschtag m einer Kolonie, Mädcherdi rm Kinereth. C. Landwirtschaft Oliven (Serie 9) Oebnülile, Olivenpresse, (551) Ol iverlernte, rrüclitetragcnder Oclbaum, Olivengruppe, Olivennflanzung Ben-Schemen, (180) Sichrem (Maulbeeru. Olivenpflanzungen). Wein und Orangen (Serie 10) (15), Keller in Sichrem Jakob, Weinkeller von Sichren, ltn Laboratorium der Kellerei von Rischon, (22) Weinernte. Reaktionäre Wahlgcographie Warschau. (J. C. B.) Die polnischen reaktionären Parteien, die in der konstitutionellen Sejmkonimission stark vertreten sind, haben in dieser Kommission einen Beschluß durchgesetzt, wonach die bisherige Wahlkreiseintcihuig aufgehoben und eine neue Wahlgcographie eingeführt wird, welche eine Verminderung der Zahl der städtischen Abgeordneten zugunsten der ländlichen Wahlkreise vorsieht. Besonders haben es die Anreger dieses Beschlusses darauf abgesehen, die Zahl der jüdischen Mandate auf cm Minimum zu beschränken. Dieser Bc* Schluß, der demnächst vor das Plenum des Sejm kommen soll, hat in der gesamten städtischen Bevölkerung Polens, auch der christlichen, große Aufregung hervorgerufen, da eine Umsetzung dieser Idee in die Tat eine Nivellierung des Einflusses der Städte und ein Uebcrwiegen des ländlichen Einflusses in der gesamten Gesetzgebung zur Folge haben würde. Der Krakauer Stadtrat bat im Vcrein mit den autonomen Korporationen anderer Städte gegen den Vorstoß der reaktionären Parteien gegen die Städte Protest eingelegt. Man erwartet, daß die Behandlung der Frage vor dem Plenum des Sejm heftige Kämpfe auslösen wird, wobei die Frage des jüdischen Einflusses auf die Gesetzgebung eine gewisse Rolle spielen wird. Subvention des jüdischen Schulwerk• durch die Regierung Warschau. (J.C. B.) Wie aus Wilna gemeldet wird, hat die polnische Regierung den jüdischen Schulen ein Subsidium von 30 Millionen Mark bewilligt. Ferner eine außerordentliche Geldhilfe für die jüdischen philanthropischen Institutionen. Konferenz der jüdischen Mandatare Lemberg, 29. März. (W. M.-Z.) Die Zionistische Exekutive hat, wie bereits gemeldet, für den 1. April eine Konferenz sämtlicher iüdischiiationalcn Mandatare der Kultusmkl Stadtgcmduden eiuberufen: Auf der Tagesordnung dieser Konferenz stehen folgende Referate: 1. Der Zustand der jüdischen Gemeinden von Kriegs»- ausbruch bis jetzt; 2, Die Lage der Stadtgcmcimlen; 3. Die jüdischnatkmale Autonomie und die Kultusgemeixn den; 4. die wirtschaftlichen Aufgaben der jüdischen Gemeinden und 5. Die midisten Aktionen und taktische Fragen. Jiddisch oder ״Jargon" K o w n o. (J. C. B.) Anläßlich der zweiten Lesung des Gesetzentwurfes üoer die litauische staatliche Universität im litauischen Sejm brachte die klerikale diristlich-dcmokratisdie Partei einen Ahänderungsantrag zu der vom Minister für jüdischen Angelegenheiten, Dr. Soloweitschik, vorgeschlagencn Klausel ein. Gemäß ׳diesem Abäiidcmngsantrag soll die jüdische Abteilung in der Universität statt ״Abteilung für Jiddisdi und jüdische Gesehiditc“, ״Abteilung für Jargon und jüdisme Geschichte“ genannt werden. Gegen diese Abänderung protestierten die soziale Volkspartci und die Sozialdemokratie, deren Redner betonten, Jiddisch sei eine Sprache und nicht ein Jargon. Jcdodi gelang es der christlichen demokratischen Partei, die die Majorität im Sejm besitzt, ihre Fassung durchzusetzen. Die jüdischen Delc• gierten hoffen jcdodi, daß sich! der Sejm bet der dritten Lesung für das Wort ״Jiddisch" und gegen ״Jargon“ entsdieiden wird, Pögromlsien sind straffrei Budapest, 31. März. (W.M. Z.) ״Az Ujsag“ bcrichtet: Der Budapcstcr Gerichtshof verhandelte gestern über die Strafanzeigen gegen die ״Erwachenden“, die vor einigen Wochen in der Königs- und Dobstraßc, den! jüdischen Vierteln Budapests, einen Pogrom vcranstaL teten, bei dem sie die Gäste der Kaffeehäuser und die Straßengiingcr, die sie für Juden hielten, blutig prügelten. Vor Gericht standen merkwürdigerweise nur vier Angcklagte, die zu ihrer Verteidigung anführten, daß sie ״aus begreiflicher Empörung über die überwältigende Rolle des Judentums“ zu ihrer Tat be,wogen wurden. Der Gen rkhtsbüf sprach alle vier frei. 11» der Begründung hieß cs, der Freispruch sei erfolgt, well die Angeklagten Teilnehmer am Aufstande im! Burgcnlande waren und weil sie sich am Gefechte von Budaörs beteiligten. Die Poale-Zion auf der Konferenz der drei Internationalen Berlin. (J.G Bd Als Teilnehmer an der jetzt i Berlin stattfindenden Einigungs-Konferenz der drei soziü lrstisdicn Internationalen weiten jetzt in Berlin die Vcr trcter der rechten Gruppe der Poale-Zion. die Herren S. Kaplanski und B. Locker. Die Vertreter der Poale-Zion hatten sich audti an der Gründungs-Konferenz der Wiener Internationale beteiligt und nehmen jetzt als die Vertreter der Wiener Arbeitsgemeinschaft an der Berliner Einigungs-Konferenz teil. Ein neuer Ftfichtlingsstrom * Lemberg. (J.C.B.) Aus dem Grenzgebiete treffen Meldungen ein, daß sich neue Ströme jüdiseber Heimatloser aus dem tiefen Rußland .und aus der Ukraine der polnischen Grenze nähern.. Die Lage der Heimatlosen ist eine verzv,׳eifeite. Sie leiden furchtbar an Hunger und Epidemien. Die polnische Regierung hat strenge Maßregeln getroffen, die verhindern sollen, daß die Flüchtlinge die polnische Grenze überschreiten. Einstellung der jüdischen Hilfstätigkett in Skandinavien Warschau. (J.C. B.) Das skandinavisch-jüdische Zcntralhilfskomitcc, welches im Jahre 1916 in Kopenhagen, zur Zeit, da diese Stadt zu einem Zentrum jüdischer Flüchtlinge aus Rußland und Polen sidi herangebildet hatte, gegründet wurde, ist infolge der Abreise eines großen Teils dieser Flüchtlinge vor kurzem aufgelöst worden. Während seiner Existenz hat dieses Komitee bedeutende Summen für die notleidenden Juden in Osteuropa gesammelt und den Hilfsnvecken zugeführt. Tagung des Bezirksverbandes Sachsen-Anhalt Am Sonntag, den 19. Marz, fand in Halle a. S. eine , Tagung des Bczirksverbandes Sachsen-Anhalt der Z. V, f. D. statt. Herr Kurt Rosenbaum vom Pa- I ä s t i n a a m t legte die Schwierigkeiten dar, mit denen bei der Besorgung einer Einreiseerlaubnis nach Palästina zu kämpfen ist. Schwierig sei aber auch die Beschaffung des Reisegeldes. Der Keren Hajessod reiche nicht aus, und die Gründung eines Alijahfonds 9ci notwendig. Dieser dürfe natürlich die Einnahmen des Keren Hajessod und des Nationalfonds nicht beeinträchtigen. Er solle dalier von den einzelnen Bezirken eingerichtet und nicht für ganz. Deutschland zentralisiert werden. Ein weiteres wichtiges Problem sei die Ausbildung der Chaluzim. Es müsse für ihre Unterbringung gesorgt werden. Nach eingehender Diskussion wurde folgender Beschluß gefaßt: 1. Der Gruppenverband Sachsen-Anhalt macht es allen Ortsgruppen zur Pflicht, Untcrbringungsmögltchleerten für Chaluzim zu besorgen. Jede Ortsgruppe, soll möglichst mindestens einen Chaluz ausbilden und mit gründlicher Ausbildung nach Palästina schaffen. Der Gruppenverband erhofft hiervon eine engere Verknüpfung der Ortsgruppen mit Ercz-Israel. Zur Durchführung dieses Beschlusses ernennt jede Ortsgruppe einen Chaluzkominissar. 2. l>er Gruppenverband Sachsen-Anhalt schafft ehren KcrenAlijahmit dem Sitz in Halle. Jede Ortsgruppe ist verpflichtet, 20 M. pro Mitglied an den Keren Alijah zu zahlen. Aus dem Keren Alijah sind nur die Reisekosten der im Bezirk ausgebildctcn Chaluzim zu bestreiten. Falls für ausgebildetc Chahtzbn des Bezirkes die Mittel des Keren Alijah nicht ausreichen, sind diese durch Umlegung auf die einzelnen Ortsgruppen aufzubringen. Die Beratungeg über die Ortsgruppen- und Geineindearbeit zeigten, daß che Verhältnisse in den einzellten Städten so verschieden liegen, daß nur allgemeinste Richtlinien aufgcstellt und durch Austausch der Erfahrungen Anregungen gegeben werden konnten. Man bctonte, daß die Ortsgruppen nod» mehr als bisher zionistisdics und allgemein jüdisches Wissen vermitteln und Gelegenheit geben tnüßten, sich durch Diskussionen über zionistisch(; Tagesfragen Klarheit zu verschaffen. Die Redner der einzelnen Gruppen sollen ausgetauscht werden. Die Wichtigkeit der Jugendarbeit würde anerkannt. Es wurden ferner die Keren Hajessodarbeit, das Gcmcindcwahlrcclit und die Schulfrage erörtert. Sodann berichtete Herr Rechtsanwalt Strauß aus Berlin ausführlich über die zionistische Weltlage. In der sich an seine sehr interessanten Abführungen ansddieBeuden Aussprache wies Herr Professor Dr. Fodor aus Halle auf die Wichtigkeit der Universitätsfrage hin. Die Frage, ob man in Palästina eine Universität oder ein Fore schimgsinstitut errichten solle, und welche Aufgaben soldhe Einrichtungen zu erfüllen hätten, werde in der zionistischen Ocffcntlidikeit kaiuti erörtert. Es sei aber imbedingt notwendig, in Palästina ein Forschungsinstitut zu errichten, durch das die Herstellung hochwertiger Erzeugnisse übertiaupt erst möglich gemacht werde. Palästina sei aber auf die Ausfuhr derartiger Erzeugnisse angewiesen. Folgender Antrag wurde angenommen: ״Bei der eminenten und grundlegenden praktischen Wichtigkeit der Errichtung eines Forschungsinstitutes für angewandte Chemie und Biologie im Interesse der wirtschaftlichen tmd industriellen Entwicklung des Landes Palästina hält es der Bczirksvcrbandstag Sachsen-Anhalt für dringend notwendig, eine öffentliche Meinung ׳ in dieser Frage unter Zionisten und Nichtzionisfen durch aufklärendc Vorträge bzw. Schriften ins Leben zu rufen und zu fördern.“ Um Verzögerungen zu vermelden, bitten wir alle unsere Mitarbeiter, Betträge aller Art, die für die ,Jüdische Rundschau" bestimmt sind, nicht an einzelne Personen, sondern an die ״Redaktion" zu adressieren. Unverlangten Manuskripten, ist, wenn Rücksendung beansprucht wird, Rückporto beizufügen. ,