Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 26 (31.3.1922)
- Date
- 1922-03-31
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Deutsche Land- -cliah gsb ihm das U״crlebnis des Naturgefühls; deutsche y,f.1d1e die Möglichkeit der Bildur.gserlebmsse. Besonders diese Tatsache, daß die deutsche Sprache die finzige ist, die der deutsche Zionist so vollständig belicrtsclit, wie man ei.ie Sprache beherrschen muß, wenn sic mehr als Begriffe vermitteln, wenn sie durch den Otist ihrer Form in Tiefen führen soll, wo das wahre Verständnis, jenseits des Begriffes, gerade erst beginnt diese Tatsache besonders ist einfach ausschlaggebend. £i״ Rasscnthooretiker, ein Deutschvölkischer könnte sie lur belanglos halten. Aber wenn man gleich Naunnann de» Deutschen nicht als Rassentyp, sondern nach der Starke seines deutschen Gefühls bestimmt, dann wäre nur noch die Frage zu entscheiden, was das eigflitlich ist: das deutsche Gefühl. Mir scheint eine ungeheure, nie zu lösende, innerlich ewig Sindcnde Verkettung mit dem Deutschtum für jeden;u bestehen, der in diesem Deutschtum aufgewachsen und einer seelischen Bildung durch KuUureintlüs.e überhaupt fällig ist. Und in dieser tatsächlichen inneren Verknüpftheit sehe ich den Gradmesser für die Beziehungen, die jemand zum Deutschtum unterhält. Ich spreche in diesem Zusammenhang absichtlich niclit von Liebe und Dankbarkeit, weil das bereits bewußte Affekte sind, die erst aus der Tatsache eines Durch!ranktseins mit deutscher Kultur abgeleitet werden können. Naumann hingegen spricht nur von diesen abgeleiteten Affekten (sofern er niclit überhaupt das deutsche Gefühl vorwiegend negativ als ein Befrcitsein von jüdischen Gefühlen bestimmt). Ein Deutscher aber, wenn dies Wort kein Rassenbegriff sein soll, ist ein Mensch deutscher Kultur. Und ich wage die Behauptung, daß <n dieser Beziehung zwischen einem nationaldeutschcn Juden und einem jüdischnationalen bei sonst gleichen Qualitäten menschlicher Art gar kein Unterschied besieht. Nur, daß es dem Zionisten unnötig und?cschmacklos erscheint, diese Tatsache seines deutschen Kulturbcwußtscins dauernd als ein lärmendes und aufdringliches Bekenntnis von sich zu geben. Der Jüdischnationale allerdings fühlt sich durch diese *ine Veiknüpfung nicht gehindert, die ganz andersartigen Zusammenhänge, die ihn mit dem Judentum verbinden, nicht auch als innerliche und verpflichtende anzusehen. Nim kann man von der Zugehörigkeit eines Menschen zu zwei oder gar nach mehr Lebenskreisen, die an sich getrennt sind, in der theoretischen Darstellung nur schwer ein zutreffendes Bild geben. Vor vielen Jahren hat Franz Oppenheimer über Min Zugehörigkeitsbewußtsein zum deutschen und jüdischen Lebenskreis berichtet und sich dabei in ein Konglomerat der verschiedensten ״Bewußtseine" zerlegt. Später hat Max Brod in der rNeuen Rundschau" über die Art seiner inneren Stellung zu Deutschen, Juden und Tschechen geschrieben. Und beide Male entstand scheinbar ein wandelndes Mosaik, von dem man den Eindruck hatte, daß es nur mühsam und durch die kompliziertesten seelischen Kunstgriffe zu- '-inmiengchaltcn werden könne. In Wahrheit liegt das keineswegs in der Matur der Sache, sondern nur in der Natur einer begrifflichen Darstellung, Etwa wie ein Psydio'oge einen Menschen in viele Teile zerlegt, aber keines "egs fähig ist, ihn nun auch wieder zusammenzusetzen, ® daß aus der Summe der Teile der ganze ungeteilte, einmalige Mensch entstünde. Es ist sehr leicht, den Zionisten in seine seelischen Bestandteile zu zerlegen und aus dem so gewonnenen Präparat das Zwiespältig■ Disharmonische dieses Wesens nachzuweisen. Der Nach- "eis aber wird am Präparat und nicht am lebendigen Menschen geführt, in dessen Brust das begrifflich Gc- ♦rennte durchaus harmonisch sich einen kann. Wenn es *nders wäre ,— würde die große Mehrzahl aller Menschen >״ einem unerträglichen Zwiespalt dahinvegetieren. Denn die zentrale, alle Lebensziele umschließende Gruppe, in der Abstammung, Qlatibc, Sprache und Staat restlos s׳ch deckende Kreise bilden, dies endlose Ziel, wie Mcinecke es nennt — ist noch in geschlossenen National• Maaten nicht erreicht; von den Nationalitätenstaaten ganz *יי schweigen. Die große Mehrzahl aller Menschen wird חסי verschiedenen Motiven nach verschiedenen Seiten gezogen und doch niclit zerrissen; es kann im Qegentcil die Verschiedenartigkeit der Nährquellen ihres Wesens sie zu viel reicheren, wertvolleren und umfassenderen Menschen machen, als jener Zufall der Geburt es könnte, in die Einheit aller Lebenskreise stellt, ohne die innere Bemühung des Ausgleichs zu verlangen. Ein Zwie- 8Nt, häufig die Unerträglichkeit eines Zwiespalts, wird svesentlich dursh ein äußeres Moment bedingt: durch die Unduldsamkeit jener Gruppen, die glauben, den Men schen mit Haut und Haaren verlangen zu müssen. Kurz: ״leist macht erst religiöser und nationaler Chauvinismus einem schwer iiberbrückbarcn Gegensatz, was der Natur der Sache nach durchaus keiner zu sein braucht. Und damit sind wir wieder beim Problem des Anti semitismus, von dem wir ausgingen. Seine taktische Be »ampfung muß in der Bekämpfung jener Einstellung be*!—י""» die, eng und stumpf, das Normalmaß des guten ״entschen aufstetlt und jede Abweichung von der Norm ״״spitzelt und verdächtigt. Es ist kein Zufall, daß die deutschvölkische Gruppe, der Bannerträger des Antisemi- ”6*יייי®! sich audi sonst so unbändig beliebt zu machen verstanden hat. ln ihren Spuren tritt Naumann einher wie einer von den dümmeren preußischen Offizieren des alten Regimes. Das ist der Typ, der die Polen mit so viel Verständnis germanisiert und im Elsaß so große Sympathien für Deutschland geworben hat. Der Typ, der im Kriege das Erzbecken von Briey für eine deutsche Lebensnotwendigkeit hielt und die kleinen Marken mit der Aufschrift ״Gott strafe England" als schönen Abortschmuck wohlgefällig betrachtete. Und der Typ, der heute ein eifriger Förderer aller Maßnahmen ist, durch die man Ausländer von deutschen Universitäten femhält, sic nach Paris und der Schweiz jagt, damit sie nur, wenn es einmal darauf ankommen sollte, wieder da sind, gegen Deutschland zu zeugen. Es ist Oeist von diesem Geiste, der jede Zeile unseres Autors sozusagen beseelt. Hier ist die hohe Warte, von dqr herab ein Jude die Gc- Schmucklosigkeit hat, das Deutschtum seiner Stammesgenossen zu bemängeln. Ein Jammer sondergleichen, daß die deutschvölkische Gruppe eine Rassentheorie aufgestellt hat, die Herr Naumann aus sehr naheliegenden Gründen niclit umhin kann, scharf zu tadeln. Sie hätte sonst in ihm den jüdischen Führer gefunden, den der Antisemitismus einem alten Witz zufolge schon lange gebraucht. Sie wird ihn schwer entbehren, während cr seinerseits sich nach einer Partei umgetan hat, die auch noch reaktionär genug ist, um ihm als hinreichend deutsdh zu erscheinen, und doch wieder nicht so reaktionär, um ihn seinerseits als unzureichend deutsch zu betrachten. Und nun liegt er in den Armen der Deutschen Volkspartei und zeigt uns lockend die Herrlichkeiten eines Daseins, in dem man kerndeutsch empfindet. Die Jugend wird für diese Herrlichkeiten, denkt er, Verständnis Iud>cn. Er will den Kampf um die Herzen der Jugend führen und ihre Begeisterung für deutsches Volkstum und Vaterland entfachen. Das denke ich mir an sich gar nicht schwer, denn das wahre Deutschtum ist eine große und verlockende Aufgabe, wohl geeignet, jugendliche Herzen zu entflammen. Ob aber Max Naumanns Deutschtum, ,dies Preußentum mit Pickelhaube und der Moderluft vergangener Zeiten, einer neuen Jugend wird etwas zu sagen haben — das allerdings dürfte zweifelhaft sein. Unser Jugendführer hat Pech, daß die Umzüchtung, die an ihm geschah, offenbar so langsam v׳or sich ging, daß er noch in früheren Jahrzehnten weilt und ernsthaft glaubt, mit jener abgestandenen Ideologie, mit der einige Rechtsparteien ihren unvermeidliehen Todeskampf halb komisch kämpfen, eine lebendige, heute von ganz anderen Strömungen beseelte Jugend ergreifen zu können. Und eins wird Herr Naumann dieser Jugend ganz i gewiß nicht begreiflich machen können: warum sie sich nämlich ihre Begeisterung für das deutsche Vaterland in besonderen jüdischen Gruppen holen soll. Sie wird finden, daß das ohne Herrn Naumann viel bequemer geht. Und sie wird ihm vielleicht die peinliche Frage stellen, was das eigentlich sei: eine jüdische Gruppe. Und wenn sie dann dahin belehrt wird, daß dies eine Gruppe sei, in der urdcutsche Menschen von größerem Temperament, dementsprechend lebhafteren Oebaren und sonst unterschiedlichen Acußerlichkciten der geistigen Veranlagung sich zusammengeschlossen hätten, dann könnte sie vielleicht der Ansicht sein, daß ein besonderer Verband lediglich zu dein Zweck, sich' mit lebhafterem Gebaren am Deutschtum zu begeistern, bei Licht betrachtet möglicherweise doch nicht ganz existenzberechtigt sei. Sie wird, ernsthaft gesprochen, von einem jüdischen Verband verlangen, daß cr Ihr über da# Judentum etwa» anderes zu sagen hat, a!9 daß es für sie als Sache lebendigen Empfindens nicht zu existieren habe. Es leuchtet der Oral; umgeben von urdeutschen Kornmerzien- und sonstigen Räten hütet ihn Naumann. Aber keine Jugend, die eine ist, wird von diesem Glanze verlockt werden. V, Eine Zeitlang mag Herr Naumann, sanft eingewiegt, von parteipolitischer Wahlmache, über das Maß seiner Wirkung auf das deutsche Volk sich täuschen; eine Zeit* lang mag er eine Partei mit ihren Zufallsgrößen und ihrer Zufallskonstellation für das Volk selber nehmen. Aber vielleicht eines Tages, wenn er gerade — um in seinem eigenen Schwulst zu reden — neben seinen Brüdern nichtjüdisehen Stammes vor dem Tempel des Deutschtums steht und dort uns anderen den Eintritt wehrt (das hat er wirklich geschrieben!) — wird er belehrt werden, daß man da# Amt eines Gralshütera auch an den zudringlichsten Apostaten nicht zu vergeben pflegt. Und was vollends das jüdische Volk betrifft — das ist bereits dabei, Naumanns gedruckte Emanationen mit verstehendem Lächeln in sein ehrwürdiges Archiv zu stellen. Da ist bereits eine Abteilung, in der schon viele verstaubte Bücher ganz gleicher Art vorliegen: vom Juden in der griechischen Umwelt, vom Juden in der spanischen Umwelt und in den sonstigen Umwelten, die Lockung genug für restlose Assimilation boten. Das ist eine sehr umfangreiche Abteilung, pbschon in all diesen Schriften ziemlich dasselbe zu lesen ist. Habeant sibi, denkt der Archivar, indem er nun auch dies registriert, und wendet sich dann wieder zu wichtigeren Geschäften, Unter solchen Umständen sollte Herr Naumann die Zwischenschicht nicht so beschimpfen, wie .er es tut. Denn von ihren Onaden lebt er. Das deutsche Volk und das jüdische gehen unbekümmert um ihn ihres Weges; sehr bekümmert aber wird die Zwischenschicht, die sich nun schon gar nicht mehr zu helfen weiß. Ihr deutsches Herz, dachte sie, schlüge laut genug. lieh geräuschvoller. Es Ist, als hätte gegenüber der Synagoge Fasanenstraße, wo cs doch schon hochpatriotisch genug herging, einer ein Konkurrenzunternehmen aufgemacht, mit dem glücklichen Einfall, den Mögen Dovid kurzerhand durch den preußischen Adler zu ersetzen. Gegen soviel Hemmungslosigkeit ist natürlich schwer aufzukoininen. Di stehen sic nun und gucken besorgt auf das Prachtportal gegenüber. Naumann aber, ein jüdischer Ludcndorff, diktiert ihnen das Gesetz ihres Handelns. Der helle Angstschweiß bricht ihnen aas, der große Konkurrent gegenüber könnte sie beim deutschen Publikum verpetzen, sie handelten mit verfälschten Oefühlen. Und tatsächlich macht die große Konkurrenzpetze auf diese traurige Art ihr Geschäft. Aber während die einen noch gebannt auf den Nebenbuhler blicken, schließen sich schon andere zusammen, die eine beherztere und würdigere Auffassung der Lage haben. Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird; aber ich weiß, daß eines Tages, eines strahlenden Tages der große Umschwung kommen wird. Dann ziehen die einen in den nahrhaften Wurstladen. Die andern aber, die mit dem Funken, die sich keine Häuser bauen auf Erden, — schlagen sich durch zu dem schwierigen Gelände, auf dem es um die Sache des jüdischen Volkes geht. Liegt Berlin in Deutschland? Unter dieser Ueberschrift veröffentlicht die ״Kölnisdie Zeitung“ einen Artikel von Dr. Max Naumann, von dem wir ohne weiteren Kommentar folgende Proben geben: ״Zu den fremden Elementen, die uns von dem Zasammenhang mit dem Heimatboden abzudrängen drohen, gehört auch eines, das keinem anderen an Gefährlichkeit für das deutsche Volkstum nachstcht und trotzdem seitsamcrweisc gerade nach dieser Richtung hin noch immer niclit richtig gewürdigt wird. Das jüdischnationale Eiement ist ein Fremdkörper im deutschen Volke wie nur irgendeine Oattung ausländischer Zuwanderer, aber es überwiegt sie alle an Schädlichkeit. Denn während jene anderen fremden Pflanzen jenseits der Grenzpfähle wurzeln und nur schmarotzende Triebe zu uns herüberranken, hat das jüdischnationale Gewächs in unserem eigenen Boden Wurzeln geschlagen, mit denen cs Kräfte aus der deutschen Erde saugt, und emsige Qärtner arbeiten daran, die Verwurzelung noch fester zu gestalten. Der Russe, Pole, Rumäne, Tscheche, auch der aus einem dieser Länder stammende Jude, ist doch immerhin Ausländer, den man schließlich aasweisen kann, wenn er es gar zu toll treibt, so viele Rücksichten das einst so stolze Deutschland auch bei derartigen Maßregelungen heute nehmen muß. Der Jüdischnationale, der sich häufig Zionist nennt, obschon cr niemals ernsthaft an’s Auswandern gedacht hat, pocht auf sein deutsches Staatsbürgerrecht und auf die Verfassung, die jedem Staatsbürger die Befugnis zu freier beruflicher und politischer Betätigung gibt. So erleben wir das groteske Schauspiel, daß Menschen, die sich selbst als Angehörige eines fremden Volkes fühlen und offen bezeichnen, trotzdem in Deutschland mitreden, als ob sie wirklich Deutsche, nicht nur dem Buchstaben nach, deutsehe Staatsbürger wären, daß sie sich anmaßen, an amtlichen Stellen und in den Schriftleitungen großer Tageszeitungen uns Deutschen vorzuschreiben, wie wir Deutsche Politik zu machen haben. Und ein noch groteskeres, aber schon ins tragische hinübergreifende Schau־ spiel erleben wir: Wir müssen mit ansehen, daß diese fremden Menschen auf unserem eigenen Boden, in uascrcn eigenen Häusern Deutsche zu Fremden zu machen trachten, daß sie skrupellos, besessen von ihrem nationalcn Wahn, in deutsche Familien eindringen, daß sie Kinder, die ohne ihren Einfluß Deutsche besten Schlages hätten werden können, durch verführerische Phrasen nenebeln, bis die Berauschten den geraden Weg nicht mehr sehen und sich abseits locken Tassen auf den schlüpfrigen Boden der Heimatlosigkeit. So ist der Jüdischnationale ein Feind des Deutschtums, dem er wertvolle Kräfte entzieht, mag er sich noch so betulich durch Amtshandlungen und Ratschläge oder gar durch Ausnutzung seiner Beziehungen zum politischen Ausland tun Deutschlands Wohl bemühen. Und wir müssen endlich erkennen, daß er ein um so gefährlicherer Feind ist, je enger seine Beziehungen zum Auslande sind, je weniger Verständnis er für die Empfindtmg hat, die heute jeden deutschfühlendcn Menschen erfüllt, daß wir uns im Verkehr mit dem Ausland fürs erste einmal auf kühlste Behandlung rein geschäftlicher Dinge beschränken, daß wir erst wieder mit uns selbst sicher sein müssen, che wir Gcfühlsbcziehungen über die politischen Orenzen hinwegsninnen dürfen. Wir brauchen' um dieses deutschen Gedankens willen den Menschheit»- gedanken nicht zu verleugnen. Aber jede gesunde Ent- Wicklung führt aus dem Engeren ins Weite, jedes Ff aus muß erst auf festen Fundamenten stehen, che man auf dem Dach den TelcgraphendraJit ansclilicßen kann. Erst müssen wir wieder Deutsche, Nationaldeutsche sein, ehe wir an übernationale Dinge denken können. Darum ist uns der Jüdischnationale doppelt gefährlich, der seine Werbearbeit im Zusammenwirken mit dem Auslande treibt. Gerade jetzt, während diese Zeilen geschrieben werden, prangen wieder an den Berliner Anschlagsäulen großbedruckte Zettel, mit denen der zurzeit hier tagende ״Aktionsausschuß“ (gemeint ist das Actions-Comite. Die Red.) der Zionisten zu einem ״Jüdischen Massen-Meeting" aufruft. AI# Redner sind drei Ostjuden angemeldet, darunter ein Allgeordneter des polnischen Sejm. Was wird auf diesem Meeting geschehen? Es wird wieder einmal mit allen Künsten der Verführung um Seelen und Geld geworben werden, um deutsches Geld, das in offener oder kaum verschleierter Form dem Au»• land zugclcitet werden soll, und, was seid immer ist; um die Seelen junger Menschen, der Kinder deutsch" fühlender Eltern. Ob das Geld sehr reichlich strömen wird, bleibt •abzuwarten. Trotz aller Opferwilligkeit der deutschen Zionisten werden sich die fremdländischen Organisatoren allmählich überzeugen müssen, daß aus Verhängnisvoller. Wahn: Naumanns schlägt noch wesent* ' dem verarmten Deutschland für ihre Zwecke nicht mehr