Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1922-03-14 · Heft 21 (14.3.1922) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 21 (14.3.1922)
Date
1922-03-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2652410-2652429--14759-2673161
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

beite 132 - J A wurden, angemddet, Die zwangsweise Slciiercinhvbtmg , ist leider mir von 50 (kmeimlen durchgeführt worden, j Das Budget dieser (kmeimlen betrug im letzten Jahre j 5'/ג Millionen Mark, von vvelcJier Summe 33 0״ allein fiir ( Kulturzwcdcc, 30 <V0 fiir soziale Fürsorge verwendet wtirj den. Die Gemeüulcnbteilung des Ministeriums war vor 1 allem bestrebt, die Bildung der Gemeinden auf Grund allgemeiner Wahlen und des Prinzips des Steuerzwanges durclizufülireii. Das bisherige System hat sich durchweg als gut erwiesen. Referent schlügt daher vor, die bis• lierigeii Riditlinieu des Ministeriums zu billigen, ln der darauffolgenden Sitzung werden von der politisdien Korn• missiou Resolutionen über die Tätigkeit der Sejmfraktion, des Nationalrats uml des jüdischen Ministeriums vorgelegt und ein Dankvotum beantragt. Nach einer längeren Dvbalte werden diese Resolutionen mit 66 gegen 50 Stimmen angenommen. Stürmische Schlußsitzung Kowno, 2. März. (Verspätet. J.C. B.) Die Schild)- Sitzung der jüdischen Gemeindckonfcrcnz ist überaus stürmisch verlaufen. Die Spradiciiirnge im jüdische» Schulwesen verursachte erregte Auseinandersetzungen zwischen den Zionisten, Orthodoxen und den Jiddischistcu. Vor Schluß der Sitzung verliehe 11 die Linken den Kongreß, da die Orthodoxen in bezug auf den religiösen Unterricht eine unbedingt unnachgiebige Haitun״ an den Tag legten. Bei den hierauf vorgenommcnen Wahlen wurden die Sitze der Linken, in Erwartung ihrer Rückkehr, nicht besetzt Ein Pogrom im Gouvernement Slonin Warschau, 5. März. (J. C. B.) Im Städtchen Kossowo in der Nähe von Slonin inszenierten betrunkene Bauern wahrem! des Markttages' einen Judenpogrom und benützten hierbei Schußwaffen, indem sic sich auf die jüdische Bevölkerung mit der Losung ,fTötet-die Juden“ stürzten, Die jüdische Jugend organisierte eine wirksame Abwehr, bis ihr die Polizei und die lokale polnische Bevölkerung zu Hilfe kamen. Es gab auf beiden Seiten viele Verwundete. JUEDISCH E R l JN D SC H AU Amerika und die licbräiscbc Universität in Jcnoalcin | Von Ab. Oold borg, ,New York. In Kürze begibt sidi eine Abordnung der amerikanischen jüdischen Acrzteorganisation^ nach Palästina, 11111 die Vorbereitungen hip die Errieli- , 11mg der medizinischen Fakultät zu überwachen. Die Kommission wiixl sich auf der Durchreise auch in Berlin »ufhaitc» lind hier von dem Uiiiversitätskomitee empfangen werden. Aus diesem Aulall wiixl unseren -Lesern der ,Aufsatz unseres geschützten amerikanischen Mitarbeiters willkommen sein, der die Beziehungen der amerikanischen Juden zum Universitätsprojekt bespricht. Red. Die Idee der Gründung einer hebräischen Universitiit in Jerusalem hat bereits eine Geschichte von meh» rereu Jahrzehnten, Dennoch hat inan in Amerika dieser Idee wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gleich zu Beginn der zionistischen Bewegung hegte Prof. Hermann Scliapiro, der Gründer des Nntkuialfonds, diesen geölte» Plan. Er war einer der größten Mathematiker und zugleich einer der größten Träumer des Gheltxi. Selbst genial veranlagt, glaubte er an die genialen schöpferischen Kräfte ries jüdischen Volkes. Er hoffte, daß das jüdische Volk dem Wiedcraiifbaiirufe wie ein Mann folgen und mit voller Hand die für den Wiederaufbau des jüdische» Landes nötigen Mittel geben wiixl. Auch die nmcriknnisdtc» Juden waren damals ein ansclmliclier Teil des jüdischen Volkes. Ihre Nt, 2 Zionismus sehr günstig. Man hoflle auf große Tä, man glaubte, das jüdische Volk würde sieh erheben für seine Befreiung die nötigen Mittel liefern. £s aber anders. Das Volk hat sich nicht erhoben, besonders die reiche» Juden!)lieben abseits stellen t sahen gelassen zu, wie eine Gruppe Juden all : Kräfte an strengte, um rlie große zionistische Id« verwiiklklien. Das U UI. das die Zionisten jr, letzten Zeit gesammelt linben, reicht bei weitem t< um die notwendigste» Arbeiten in Gang zu bri Demvoeli wtmlc der l!»iversitatsplan nicht aufgo!;, Die Propaganda hat stell weiter entwickelt. Auge «• Persönlichkeiten haben sich der Bewegung angeschl, und ihre geistige Unterstützung versprochen, sobald, Universität gegründet!«in wird. Mit geistiger l Stützung allein kann man aber keine Universität .. liaitcn. Es müssen materielle Opfer pcbradit v, den, uivJ diese können nur von A tu c r i k a konirr Das europäische Judentum ist dazu nicht imstande. Al diesmal haben sieh in Amerika die reichen luden n: für die Uiiivcisität eingesetzt. Einet) großen Teil Schuld hieran haben die Mitglieder der frühere» Zio4״ scheu Leitung in Amerika auf sich geladen, sic ha! durch ihre Forderung nach Garantien, daß das Geld r für andere Zwecke verschwendet wird, die reichen Ju abgcschrcckt, die ohnedies keine großen Geber sind, l Glück hat die UniversitätsiJcc andere Freunde gefun■ die es übernommen haben, ihre Gründung zu sicht Der Verein jüdischer Acrzte hat sich«, pflichtet, für die Universität eine Million DoH Beteiligung an der zionistischen Bewegung war jedoch i m beschaffen. Dies ist eine große Summe, und denn. ז .. d __ e..1.״I. I , , . . >. .... Hmcriha Ein jüdischer Minorilätsantrag zur neuen amerikanischen Immigrationshill Washington, 3. März. (J. C. B.) Wie wir erfahren, haben die jüdischen Kongreßmitglieder Siegel aus New York und Sabath aus Chicago einen Minoritätsantrag zur neuen Immigrationshill vorbereitet, den sie gelegentlich der Verhandlung des vom Präsidenten der EinwaiHlerimgskommission des Repräsentantenhauses, Mr. Johnson, cingebraelüeu Repporls in Ive/n; auf die 3 ״/o-Quole verlreteii werden. In der Verteidigung ihres Minoiitälsvolums werden rlie jüdischen Koitgreßmiinner u. a. auch darauf hinweisen, daß die 3 ״ö-Quotc es Tausenden von Immigranten, die bereits Im Besitz der amerikanischen Visen sind, unmöglich macht, d.n B.xkn der Vereinigten Staaten zu betreten. Die jüdischen Kongießinanner weiden ferner de Aufmerksamkeit des Kongresses darauf lenken, daß in der von der Majorit;it emgcbraeiiten Bill sich keine Ausnahme zugunsten der aus religiösen oder politischen Gründen Verfolgten befindet, sie werden darauf bestellen, daß dieses Gesetz des Quotensystems nicht auf den Zensus der amerikaniscltcii Bevölkerung im Jahre 1910 basiert, sondem daß man den Zensus vom Jahre 1920 zur Grundläge des Quotensystenis macht. Es bestehe jedoch wenig Hoffnung, daß der letzten Forderung vom Kongresse stattgegeben wird. Die neue Joltnson-Bill trägt die Zahl 268 und führt den Namen ״Ein Akt zur Beschränkung der Miinvanderung von Fremden in die Vereinigten Staaten, gcnelnnigt am 19. Mai 1921 und verlängert bis einschlieülieh 30. Juni 1923“. Die jüdische Auswanderung nach Amerika Warschau, 6. März. (J. C. B.) Die polnische Regierung erhielt von ihrem New Yorker Generalkonsul, Tolkowski, die telegraphische Mitteilung, wonach seine Intervention im amerikanischen Staatsdepartement zugunsten einer Vergrößerung der linmig 1ה ׳ »t c!1 z a 111 ans Pole n nach Amerika einen gcwisse» Erfolg hätte. Das Departement versicherte ihn!, daß im nächsten Qnotenjahr 15 000 Immigranten aus Polen über die Quote des vorigen Jahres Einlaß finden werden. Diese Entscheidung wird vielen, jüdischen Familien die langersehnte Möglichkeit geben, in die Vereinigten Staaten ciuzuiwamlern. so gering, daß cs Prof. Scliapiro sicherlich nicht eingefallen ist, daß sie cs sein werden, die die Idee des Aulbaus vier jüdischen Universität in Jerusalem verj wirklichen werden, | Was sollte in der Wirklichkeit einfacher sein, als i der Aulbai! einer eigenen Universität durch das west- , jüdische Volk? Unsere schlimmgleu Feinde können unj seren Einüuß auf die Kultur der Völker nicht verkennen , und suchen mit verschiedenen Mitteln, diesen Einüuß! licrab/.ttwürdigcn. Viele jüdische Gelehrte werden auf : Rechnung fremder Völker gebucht. Nicht nur Christen, ' solidem auch Juden selbst wissen oft nicht, wie groß י unser Verlust an geistigen Kräften ist. Außerdem werden; jüdische Gei. iirtc und Studenten der Wissenschaft künst- : lieh fenigchaiten. Schließlich muß auch ein Genie ge- ■ wisse Möglichkeiten haben, um anerkannt zu weiden. , In der Wissenschaft werde» Experimente vorgenommen, die der ICgiciuug oder wissenschaftlichen Körperschaften vorgelegt werden. Da aber die jüdischen Gelehrten zu den Rogienmgsinstitutioncn und wissenschaftlichen Körperschaften keinen freien Zutritt haben, so ward es ihnen oit unmöglich gemacht, ihre wissenschaftlichen j Arbeiten fort/.usetzen. Wenn auch die Juden trotz j aller Bc .elnäiikiiivgen und Schikanen dennoch eine solche Rolle spielen, w> zeugt das van der Größe des jüdischen (ieides, der alle künstliche» Mauern durchbricht und j sich seinen Weg bahnt. Aber viele jüdische Gelehrte j gehen doch infolge dieses überflüssigen Kampfes zuj gründe. Der beste Beweis hierfür ist Einstein, der unt geheuer viel Energie für einen Kampf aufwenden muß, j vier, wie er sieh selbst geäußert hat, weniger wissen• | schaftliehe als antisemitische Motive hat. Professor Ehrlich konnte cs nicht zum Ordinarius bringen, und I jahrelang wurde Hermann Goiicn verschwiegen, nur weil! sie Juden waren. I Im Interesse der freien Entwicklung des jüdischen I Geistes muß irgendwo eine jüdische Universität bestehen, wo die jüdischen Gelehrten ihre wissenschaftlichen For• schlinge» unbehindert durch antisemitische Anfeindungen fortsetzen können, deren Ergebnisse wiederum dem jüdischen Geiste und nieltt irgendeinem anderen Voükc ßutgesciirieben werden. Der beste Ort für ein solches w issenschaltiiclies Institut ist Jerusalem, eine Stadt, die sicherlich die jüdischeste der ganzen Welt ist und mit der die Glanzperiode der jüdischen Geschichte unauslöschlicit verknüpft ist. Die Idee der Gründling einer werden sie sie langsam beschaffen. Aber die Idee 1: Wurzel geschlagen, es stellt eine organisierte <m:;; hinter ihr, u!*d so wird die Sache zustamlekcminic Die ungefähr 8090 in Amerika lebenden jüdischen Aet! können allein die Universität bauen und sie die erste; Jahre aushalten. Aber die Aerztc dürfen nicht all! 1 hlcibrn. Genau so, wie man die Acrzte organii , hat, kann man die Rechtsanwälte, Ingenieure und and( ' Akademiker organisieren. Ein Anfang dazu ist beit: gemacht worden. Jeder Beruf sollte eine eigene ,V : teilimg an der Universität aus eigenen Mittel» schal 1 und aushalten. Es scheint so, daß Palästina ,von den jüdisch־; Massen allein, ohne Hilfe der reichen Juden gebav, 1 werden wird. Sogar eine Anstalt, wie die Universität, d! überall von Reichen gebaut wird, ,wird in Palast)־., j von dem Volk selbst erbaut. Nach dein Pessachle: soll mit dem Bauen der ersten Fakultät begönne, werden. Zunächst wird eine chemisch-biologische, darauf die medizinische usf., eine Fakultät nach der andere.־, auf die medizinische Fakultät errichtet werden usf., eit!: Fakultät nach der anderen, bis die Universität in ihm Vollendung auf dem Har lia/ofim als ein Lcuchttura der jüdischen Wissenschaft sich erheben wird. Oer Name der kleinen Gruppe der amerikanischen Aente mit Dr. R a t n o w׳ an der Spitze, die der hebräischen Universität zu Hilfe geeilt sind, wird in der Geschieh!( dos Aufbaus Palästinas verewigt bleiben. Habt I ,Atet? Habt 1 Diese ,uitworte Mitgü .nmal *M;:(•klart Schu ״I, ich ca «;«er Zk>n vh ״» ,Als zur Maas* 1,;tjdicder vital!!ich. J» ,:!wie 3 I ick dem < n sollt! , sich be nicht entri Nur i fo twdist׳ iet) öu1« זוס nidht mbedeute rosaunten Mitgü ersucht, tut, w» י O: Martin A mann; D Für Für t Für Für -!Für die F! Für d Für d• Für Für d. H Für ZciischriJtcnschau Zionistisch Akademische Blätter (Mitteilungen für die dem Wdtverbande zionistisch« Studentenorganisationen aitgcschlosscncn Verbände.) Auf dem Karlsbader Kongreß hat der schon vor dem Kriege angestrebte Zusammenschluß der zionistischen Studentenschaft der Weit zu einem Ver• barnle stattgefuiidcn. Die Leitung dieses Verbamies befindet sich in Deutschland, Präsident ist Dr. 11)«I. . Oiitzki, der elvcnso wie die anderen Mitglieder <1« I IVtragc Exekutive des Weltverb,'iiulcs dem K. J.V. angebört |und ein Uns liegt die erste Nummer der Zeitschrift vor, die dieser 1 Schindle! Verband hcrausgibt. Die Sehrütleitung äußert sich ein■ I ■übrige V leitend über die Aufgaben des Weltvcrbandcs und d« von ihr hcrausgegcbciien Schriften. Seine Aufgabe rieht Die Der [nationale j dem di« | K c w o r . gesetzt, j wgelejf 1״״י ־“;״־« -״״ ״״“׳״ ktd’•־“! s Ä.äfi; sie anch misgeluhrt werden mußte, wenn cs keine zio . ■m p^Uistina im besonderen. Es soll vor allen Ding!‘״ lusiisaic Idee und Bewegung gäbe. Und wen» reich״ , versucht werden, eine geistige Verbindung zwischen da Juden de» jüdischen Namen ehren wollen, können sie ן zerstreuten Gliedern des Weltvcrbandcs herbeizuführen nichts besseres tun, als eine jüdische Forschungsstätt« j Die erste Nummer der Zeitschrift umfaßt das Referat zu gründen, statt ihr Geld fiir alles Mögliche zu verj «"•her Erzicliiiiigsfragen, das der Präsident• des Verbandes, schwende». Ein jüdischer Millionär hat der Frauen- 1 Derr Dr. Oiitzki, auf der Karlsbader Gründlings(,!׳״!mg Universität in Amerika eine halbe Million Dollar gegehalten und in welchem in klarer Darstellung die tr־ Palästina-Vorlesung Professor Warburgs In Kallformen. Auf Einladung der Universität von Kalifornien hielt Professor Wartung dort einen wissenschaftlichen 1Vortrag vor den hervorragendsten Professoren der Akademie im Staate Kalifornien. Professor Wartung wies auf die Bewegung in Palästina zur Anwendung der kalifornischen Pflatmsngsmethodcn und kalifornischer Maschinen hin und sprach dabei seine Ueberz.cugung aus, daß es gelingen werde, mit Hilfe der amevikanischeu Methoden und Maschinen, Palästina zu einem blühenden Paradies wie Kalifornien zu gestatten. Jahreskonfcrcnz der amerikanischen ZcYre-Zion« Hier wurde die zweite Jahreskoniercuz. der amerikanjscheu Zcirc-Zion in Gegenwart zahlreicher Delegiertet! aus vielen Städten der Vereinigten Staaten abgchalten. Die Konferenz be ׳schloß mit 20 gegen 9 Stimmen die Organisierung der amerikanischen Zei're-Zion in einen cinncitUrJtcn Verband uiul dessen Anschluß an den Weltverband der ״I litacliduth״ und. au die Zionistische Welt- Organisation, wil jedoch außerhalb der amerikanischen Zionistischen Organisation zu verbleiben. schenkt, ein anderer hat chic Million Dollar für eine diplomatische Schule gespendet. Mit diesen Stimme» könnte man bald die Existenz, einer hebräischen Uni• versität in Jerusalem sicher». Vor acht Jahren wurde wiederum ein ernster Schritt vorwärts gemacht, den Universitätsplan zu verwirklichen. Auf dem letzten Zioivistcnkougreß vor dem Kriege in Wien wurde offiziell beschlossen, an die Gründung der Universität zu gehe». Einige reiche russische Juden waren bereit, größere Summen für diesen Plan zur Verfiigung zu stelle». Auch Baron ,Rothschild soll seine Unterstützung versprochen haben. Die amerikanischen Delegierten mußten sich mir mit dem Ausdruck ihrer Zustimmung begnügen. Materielle Verpflichtungen konntat sie nicht übernehmen. Es schien damals auch nicht dringend notwcmlg zu sein; so sicher rechnete man mit den russischen Versprechungen. Inzwischen brach aber der Krieg aus. l>ie russischen reichen Juden sind verarmt, uml auf sic ist nicht mehr zu rechnen. Die Idee an sich hat aber in der letzte» Zeit im nationalen Bewußtsein tiefe Wurzeln geschlagen, und das erste, was die Zionistische Leitung nach der Eroberung Palästinas tat, war die Grundsteinlegung auf dem Skopusbcrg, Diese Tat fand auch in Amerika Widerhall und großes Interj esse, und man begann ernstlich von der Universität j zu sprechen. Die Zeit des Kriegsabsditusscs war für den ' zichimgsprinzipien des K. J. V. auseiiiandergcsctzt worden. Ein anderer , Artikel beschäftigt sich mit der Rechtsstellung der jüdischen Studenten, Reihe von Paliistiintnachrichten folgen, die Fragen der Universität, der Jerusalemer Rechtskurse, der Gründung eines Verbandes der Alten Herren des K. J. V. in lJa״ lästina u. ä. umfaßt. Den Schluß bilden Hociisdiijf nachrichten, die über die allgemeine Situation der jW' scheu Studenten an den europäischen Univcrsitätei* orientieren. Gerade hier scheint uns die Zeitschrift auch eine eminent praktische Aufgabe lösen Zu könne״• Bis heute existiert keine Stelle, die darüber orientier' ist, wo jüdische Studenten immatrikuliert werden wo Versuche ki dieser Richtung ergebnislos bleiben- Im ganzen macht die erste Nummer der Zeitschrift de# Eindruck, als ob sich die Leiter des Weltverb:u1dc9 durchaus im klaren darüber sind, daß cs sich vor alle» um die Behandlung bestimmter gemeinsamer Frage« handelt und nicht um die Bildung einer umfassenden, weite Aufgabengebiete behandelnden Organisation. W״ sind überzeugt, daß der Weltvcrband nützliche Arbeit leisten kann und glauben, daß insbesondere die zto mstische Studentenschaft Deutschlands auf Grund ihr« fi'mfundzwanzigjä 11 rigen Erfahrungen und guten Erficb־ nissc, die sie nicht nur auf dein Gebiete der orgu»• satorischcn und der Werbearbeit, sondern auch auf dem der Erziehung erzielt hat, imstande sein wird, den «־״ nistischen Studenten anderer Länder wesentliche A»׳ regungen za bieten, dienst ment h« Torbene!einem weh nie 'üdi an l!״€cn, Jude t dessen ' den, ikx Visfert( ׳weitelh. Ui bitten träge 1 schau Per»o adres׳ ist, w Rück! ‘4 :

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.