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Jüdische Rundschau · 1922-03-14 · Heft 21 (14.3.1922) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 21 (14.3.1922)
Date
1922-03-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JSfc *,ס«, Tal Dcut0*land י *‘!heben g׳;,׳. Esi!‘; Aufruf! Is stehen :1 Mitglieder der B. Z. V. I U1U-11 nj! J ihr schon für den Keren Hajessod Maasscr entse.ie Idee J^td? «Sien, ״, dJ j^ht Ihr sclion Euren Maasscr an Zeit gegeben? 'v ileni 1ן:)ן״,| QjCSc Fragen werden die wenigsten toi» Euch mit ja j 11׳ bri״.(rcJ:1ant«'0rten können. Denn sonst wäre es nicht möglich, ■ flufgegcbciiliJ Mitglieder, die dafür in Frage kommen, noch nicht! AlHresel!cj1|^Tval von uns in persönlicher Rücksprache zur Zeichui.'icschlosscc’jang des Maasscr auf ge fordert, über seine Bedeutung a* sobald dij ./cklärt worden sind! Mitglieder der B. Z. V., das ist itiuer Um3]' ,״e Schuld, die Ihr nicht einmal dazu zu bekommen versit-it auid, ein paar Besuche für den Keren Hajessod zu ebradit wcr.Lvlich der doch Eure Sache ist. Denn worin soll sich א a hom1ncn,j[U(r Zionismus dokumentieren, wenn nicht in der AufuikIc. Aurlii kt;Juden nicht en Teil der fen Zionidi, I» ^e liabrn' ■ Geld nicht icben Juden [jdi nach Zionisten, wo es doch offenbar ist, daü Mir sdils zur Erfüllung dieses Zionismus tut! Muss er an Zeit heißt tiiglich fast eine Stunde; Mitglieder der B. Z, V., wir verlangen -- durch Eure nnsivität zur Resignation gezwungen — weniger von Euch. Jeder, der seinen ״Wasser entrichtet hat, überfiiiajung der Mittel für Palästina! Warum nennt Ihr jüdischen en gebaut ersilät, die Palästina *cssaclifest begonnen Sehe, darr anderen, usf., eine t in ihrer iuchtturm Ird. [3er B Aerzte!bräisclien ieschichte dstischer (׳ )finde.) | r sclion j luß der i em Vcr- J erbandes i k. mod. f Sder der t ngchört. |c dieser sich ein- Und der ibe lieht I Arbeit len und Dingen heu den Ufübren. Referat rbamlcs, stagtmg die Errgesetzt di mit l, eine jen der <indung; in Padtf-clud- Cr jüdi• rsitäten itsdirift können, riciiticr» en und bleiben, fift den rbamlc» r allem Frag'en Seirten, fl. Wir 1 Arbeit le zio- | ihrer Ergeh- 9 ig ani- |f dem Bl zio• t Anöe dem Gedanken des Keren Hajessod doch zugänglich du sollten!), Ihren Maasscr zu entrichten, nachdem ersieh bei uns infonniert hat; wer seinen Maasscr noch acht entrichtet hat, tue es zuvor. Nur so ist cs möglich, daß wir mit gutem Gewissen m «Rlisten Monat an die Nichtzkmisten berantreten und »» Binen das Opfer für Erez-Isracl verlangen, damit זרז nicht gewärtigen müssen. zu hören, daü ein nicht »bedeutender Teil derer, die die Idee stets laut hinausposaunten, noch nichts für diese Idee getan Haben. Mitglieder der B. Z. V., wollt Ihr Zionisten sein, dann eosiidit, gut ru machen, was Ihr verschuldet habt, und t4 was wir von Euch verlangen! Die Vertraiicnskommlssion von Groß -Berlin. listln Ascher; Arthur Hantke; Berthold Leh- 1)100; Sicgbert Wolff; Georg Wollstein; Hugo Z a d i k. Der Sekretär f ür Oroß,1-B erlin. Ernst Wöllstein. Für die Gruppe Charlottenlnrrg: Werner Bab. Für die Oruppc Nord: Leo L i nd e n st rau ß. Für die Gruppe Nordwest: Hans Zamory. Für die Oruppe Ost: Hugo Wolfermann, für die Gruppe Süd: Gertrud Zadik-Baumgardt. Für die Gruppe Südwest: Moritz Levi. Für die Gruppe West: Kurt Hammerstein. Für den J. T. V. Bar Kochba: Carl Sobersky, Für den Hapoel-HazaTr: Albert Baer. Für den Misrachi: Laz. Barth; A. Strom, Für das K.J. V.: Moritz Bileski, Für den B. Z. K.: Josef Lach mann, fürd. Herzl-Club: A. Abrahamsohn; Arth. H irsch. Für die Oru1>pe der Zionisten aus dem Osten: Beiizion Fett. j>? JU EDI SC HE RUNDSCHAU **s fl a ר־״, iU*״Mä B«rUn*r Zioalatk«!!• Vweiöignn®, Berlin 0 tf, BijrdaUtr. f T«!0|)hont Zentrum mtifU PoiUelwcIikonfco No. 29006 נו!1ז»ת י׳ NW 7, Kfcnn!c dur B. Z. V. Hakenkreuz-Idealismus Oie ״B. M. P." bringt nadistchende Mckiimg: 0er Brünner Privatier Schindler hat den deutsch- »nonalcn Abgeordneten Dr. ßacran am Tage, nach- ™ dieser im Prager Parlament eine Stinkbombe Kworfcn hatte, zu seinem Universalerben ein-!«etr.t. Das Testament wurde gestern dem Gericht »fgdegt. Außer zwei Legaten, von denen eines im “rage von 70000 Kronen a!n seine langjährige Dienerin J7. eines von 60000 Kronen an einen Bekannten ®indkrs fällt, erhält Dr. Baeran allein das ganze ™Re Vermögen im Betrage von 1!/״ Millionen tschcchi- ״,e« Kronen ״in Anerkennung seines vcr- Jfnstyollen Wirkens“, wie es in dein Testa- C|u heißt. Unter letztwilligcn Anordnungen des Vcrorbenen findet sidi audi die Bestimmung, cs sei nach ״»״. Tode von einem christlichen Arzte, der Jen nicht jüdisdier Abstammung sein müsse, der Herz- י™ an ilnn vorzundimen. Weiter sei dafür Sorge zu 'gen, daß sich an seinem Begräbnis kein Ldc beteilige. Das Testament Schindlers ist von ssen Verwandten, die leer ausgehen, angefochtcn wori sind angesichts der vollkommen gesetzmäßigen w» n8u״* des Testaments ihre Aussichten höchst ‘■,eifdliaft. ״Um Verzögerungen zu vermelden, Jten w*r ®He unsere Mitarbeiter, Belaller Art, die für die ,Jüdische Rund- ״au' bestimmt sind, nicht an einzelne ctionen, sondern an die ״Redaktion‘* zu «reagieren. Unverlangten Manuskripten g״״•״ Rücksendung beansprucht wird, *Porto beizufügen. •tml« 1ö (Huf). — OnfifTnat Montag, tJItlwooh und*^) ob-?,* r ,**, vo? ülir. — Katt alle babrfluchan Zaitnnpen nnd UoDatahaue der Walt liegen ana. — Au»kanfu.t«ll» für hobiftlaoh* Angelegenheiten, - Treffpnnk' aller Krennd• dar habr&Uohan Bpraoha. KI u I r I ׳ ( frei. Mittwoch, <1an lfi Mftra ahend» 8 Uhr «rappt Nirdwe.t, im Bentanrant Krankt, Brüoktnalltt 90 Ul.te-Abead Vortrtr T״n Herrn Dr. Keil* A. Thellhtberi ״nie gefährdete Zakaeft der deatlehet Jndea“ Sonntag, den IB MlLra Ifrta.-B»nktep»ll| Im glagrerband.ban« Blamo.bot Montag, den 20. Mkr« »bände 8 Uhr «rappe der Zlo.litei tat dem Osten, Im Lohrerreretnehane, Aloxandemr. 41, Vortrag von Herrn Knrt Boeonbaum, Leiter de* Paltstinaamtf 1 ״Die Amriabea de■ PellnUoemt.“ Mittwooh, den 22 M&r« abend■ 8 Chi «rappt Üet, ln dan ü״lon«lllon, Ortlftwalder Str. 222, «äiteabend Vortrag von Herrn Dr. Han t k 01 .P.llatlaa ala Toraxiataaig lld. Katwlrkioag“ Zar Deckung dor Unkoitan vrlid ein Ktntrlttugold von M. 9.— erhoben. Dienetag. den 23 Mftra abend■ 8 Uht «rappt Chatlottenberg, Im ontoren Saal doa Dantaeban Opembane- Baetnornnti, ßlamarokatr. R4-B7 Oeiellaehaftiabead mit Vortriga■ *ad Ta■■ Eintritt M. 6 - and M 140 Stoaer, Inkl, M, 6.40_ Hebrdlachef kladergartea ffeel, Huhwnetaatanatw. dl, bol Endak Montag—Freitag von 10—1 Ohr. Moldtraipaa an Krau Dr. Boaanbarg, Aagebargor Strafe 11 (Qtotnpl. tKlJI) oder an da• Kaltar• daaarnat dar B. Z. V״ Bevdeletra•• 8 (Zantr. Mti/Ift) Privatinitiative und Keren Hajessod Mau hört gelegentlich in Kreisen, die aus irgendwelchen Gründen nicht für den Keren Hajessod arbeiten wollen, das Argument, daß Palästina nur durch Privatinitiative und nicht durch solche nationalen Fonds, wie der Keren Hajessod, pufgebaut Werden kann. Als ob der Keren Hajessod jemals, mit der Behauptung begründet worden wäre, daß durch ihn die Entfaltung einer jüdisehen Privatinitiative unnötig gemacht werde! Aber die Kreise, die sich noch nicht entschließen können, zuzugeben, daß Arbeit für den Kercit Hajessod die erste Pflicht eines Juden ist, der ain Aufbau der jüdischen Heimstätte aktiv mitzuarbeiten wünscht, glauben für ihre Passivität oder Opposition ein Mäntelchen gefunden zu haben, wenn sie einen Gegensatz zwischen Keren Hajessod und Privatinitiative konstruieren, und hierbe veiweist man gern auf die Erfahrung in Amerika, Wo angeblieh alle Kreise, die bereit sind, sich an einzelnen konkreten Unternehmungen in Palästina, auf der Grundlage der Privatinitiative, zu betätigen, im Gegensatz zum Keren. Hajessod stehen. 1 Es ist deswegen interessant, darauf hinzuweisen, daß dies durchaus nicht der Fall ist. Eine tler aktivsten Gesellschaften in Amerika, die in den letzten Monaten״ bemüht ist, jüdisch-amerikanisclies Kapital zur Förderung der Privatinitiative in Palästina zusammenzufassen, ist die American Palestine Company. Diese Gesellschaft, deren Initiator und gegenwärtiger Sekrc׳• tär der bekannte Ingenieur S. Benderly ist, hat sdion zwei Unternehmungen cingeleitet: The Urban M.ort» gage Bank (nicht zu verwechseln mit der durch den Keren Hajessod geschaffenen General Mortgago Bank of Palestine) und eine Industrielle Kredit Kompagnie. Am 19. Dezember 1921 veranstalteten die Gründer und Aktionäre der American Palestine Co. im Hotel Astor In New York ein Bankett, bei dem beschlossen wurde, ״daß die Aktionäre sich verpflichten, au der industriellen Wiederherstellung Palästinas, durch die Schaffung gesunder wirtschaftlicher und finanzieller Institutionen in Palästina, zu arbeiten, die durch die Entwicklung von Landwirtschaft, Industrie und Handel alle Einwohner Palästinas in den Stand setzen werdet», ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen." Den Teilnehmen» an diesem Bankett einer Gesellschaft zur Fönlew rung der Privatinitiative, wurde eine gedruckte Denkschriit der American Palestine Go. vorgelcgt, in der auf die Verpflichtung der amerikanischen Juden hingewiesen wird, beim Wiederaufbau Palästinas durch Geld und geschäftliche Organisation zu helfen, ln dieser Broschüre handelt ein Abschnitt über den Keren Hajessod. Dieser Abschnitt lautet: ״In erster Reihe verlangt Palästina einen großen Spendenfonds. Die Zionistische Organisation nennt diesen Fonds den Keren Hajessod oder Gründungsfonds. Erziehung, Gesundheitspflege, soziale Hilfe, Unterstützung der Emigranten, bevor sie Beschäftigung finden, Wicderbcwaldung, Unterstützung an Kolonisten^ der Bau einer großen Universität — all dies muß hauptsächlich durch die großherzigen Beiträge der amerikanisehen Juden geschaffen werden. Und es ist zu hoffen, daß kein Jude zugeben ,wird, daß sein Name in der Ehrenliste des Keren Hajessod fehlt." Seif* 133 Purim- und Jubiläums-Aktion des jüdischen Nationalfonds An der Purimaktion des N.-F, die zugleich den» Jubiläum 20 jähriger N.hF.-Arbeit gilt, beteiligen sich über 00 Städte, So bedauerlich es ist, daß nur ein Drittel unserer Vertrauensleute diese höchst wichtige Aktion durchführt, so ist doch zu hoffen, da alle großen Städte die Sammlung vorbereitet», daß das Ergebnis einen des großen Anlasses würdigen Erfolg haben wird. Die zweite Grandschule Sn Berlin Am 1. April eröffnet der Jüdische Schulverein seine zweite jüdische Grundschule in Berlin, und zwar in den Räumen der Religionsschule Rykestraße. Es werden zwei Klassen eröffnet. Bisher sind 27 Anmeldungen erfolgt. Weitere Meldungen an Dr. Michaelis, Raabestraßc 17, erbeten. Geplante Schalgründang Es wird beabsichtigt, hier in Berlin ein j U d i »ehe! (hebräisches) Gymnasium — fUr Knaben und Mädchen, von Sexta aufsteigend — zu gründen. In dieser Anstalt 8011 das Lehrziel der allgemeinen höheren Schulen mit einer starken Pflege des Hebräischen verbunden werden. Eitern, die den Wunsch haben, ihre Kinder in einer solchen Schule ausbilden zu lassen, werden gebeten, möglichst umgehend mit Herrn Dr. Liebermann, Berlin NW, Tile-Wardenbergstr. 11, sich schriftlich in Verbindung zu setzen. Abendkarte de« Verbandet der Oltjaden Hilfiabcthr.tr. 57/58, nahe Alexandcrplatz, Im Königstädtischen Gymnasium, Hof 1 Tr., Zimmer Nr. 12, Englisch: Montag und Mittwoch von 7—8y» Uhr für Anfänger, von 810—2/י Uhr für Fortgeschrittene. Hebräisch: Montag und Mittwoch von 71/8—8>/> Uhr für Fortgeschrittene, von 8>/a—9'/! Uhr für Anfänger. Deutsch: Dienstag und Donnerstag von 7—9 Uhr. Rechnen: Dienstag und Donnerstag von 9—10 Uhr. Talmud: Dienstag von 71/8—9</a Uhr im Hause des Talmud-Thoravereins, Unienstr. 19, vorn 1 Tr. Anmeldungen werden an allen Unterrichtsabenden Elisabeth str. 57/58 entgegengenommen. Schulgeld 20 M. monatlich. Warnnng Wir warnen alle Gesinnungsgenossen vor einem jungen Mann namens Schächter, der angibt, der Sohn des Prof. Schächter aus Czernowitz zu sein und versucht, auf Grund falscher Angaben sich •Geld zu beschaffen. Er behauptet, wegen Militärangelegenhciten desertiert zu sein und jetzt die Absicht zu naben, zu seinen Eltern zurückzukehren. Kennzeichen: 20 bis 21 Jahre alt, schwarz, schlank und intelligent ausschcnd ״Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge“ veranstaltet am Mittwoch, den 15. er, abends 8 Uhr, in der Aula der Knabenschule, Gr. Hamburger Straße 27, eine Pu rimfeier, zu welcher die Besucher und die Besucherinnen der ״Alten Synagoge״ fmündlichst cingeladen sind. Rabb. Dr. Emil Cohn, Bonn, Ist, wie die ״Jüdische Presse" vom 3. März meldet, dem Misrachi beigetreten. Emil Gohn war bisher Mitglied von ״Binjan Haarez". Beth Waad Iwri: Donnerstag, den 16. März, Großer Purimabend. Eintritt 25 M. -... ' ׳ ,׳«; Die Ortsgruppen Düsseldorf. Am 20. Februar sprach hier in der Aula der Luisenschule vor nahezu 500 Zuhörern Herr Dr. Fritz Kahn, Berlin, über ״Judentum und Weltkuitur“. Der Eindruck der Rede auf die Anwesenden war außerordentlich. Liegnitz. Am 28. Februar sprach Herr Regierungs• rat Dr. Markus aus Breslau in einer von der hiesigen Ortsgruppe ein berufenen öffentlichen Versammlung über ,,Die Ucberwindung des Antisemitismus“. In der Dis»• kussion erklärte ein Vertreter der nichtzionistischen Kreise seine Ueberdnstimmimg mit den Ausführungen de* Redners. Die üegnitzer Ortsgruppe nimmt die Gelegenheit wahr, auch an dieser Stelle Hern» Regierungs• rat Dr. Markus ihren besonderen Dank auszusprechen. Wochenkalendcr: Sonnabend, 18. März, 18. Adar 5682, Ki thissa, Sabbath Tarah, Nacht 6.55. Schluß des redaktionellen Teilt. iMlw* %£ I r» n ■’•*■ץ ץייץ־״ן ן * «■ ן ^״--—■^! uj!taril liktfi״h ^״w\ .* nsrv -F. -Arbeit! 1•

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