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Jüdische Rundschau · 1922-03-10 · Heft 20 (10.3.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 20 (10.3.1922)
Date
1922-03-10
Page
– (sequence 4)
Language
German
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r / •m. Seite 124 Tel Chaj Von ], Qi. B1 c «m e r. Die nadiMgvmlcn Worte stammelnder Ei־׳ sdiütterung schrieb Brenner nach dem Tode TrumpcVlors in Tel Qiai (11. Adar) in der Zeit• »dirift ״Haadamah״. Heute, zwei Jahre nach jenen Ereignissen, gehört auch Brenner schon zu det» teueren Opfern der ivitk)aalen Aufcrstehungskampfcs. Er iwt seine Worte durch sein Blut!»csiegvit. Sein Andenken sei verbunden mit dem Trumpeldors lind seiner Genossen. Auf der Gedcnkvcrsammlung zu Ehren von Aron Scher im Arbeitcrheim zu Jaffa, als den Versammelte« die Lage derjenigen dargelegt wurde, die hodi im Norden ohne Hilfe auf der Waelil stehen, da erhob sieh der alte A. S. Rabinowitsdi und sprach seinen Zweifel daran aus, ob man überhaupt dort stamlhalten solle: ״Teuer ist ein jüdisches Leben, teurer als alles. Dreißigtauseml Pfund sind nichts im Vergleich zu ihm, und man darf nicht ein Leben in Gefahr steilen.“ So zjttcrte die hebe Stimme des Greises. Er, der Greis, hatte den Mut, du״! Angst und diesen Zweifel auszusprechen. In der Tat: die Rechnung war klar - - ganz und gar keine kalte Rechnung, keine Bilanz von Inventar und Pfund und Budget. Oie Keduumg war klar: datl Dutzende Arbeiter nicht gegen tausende mit allen europäischen Waffen ausgerüstete Araber staudhalten werden können, dal! selbst Hunderte von uns nicht ausreichen werden, da 11 den Versprechungen der Führer der ״Aufständischen", ihr Schwert sei nicht gegen die jüdischen Siedlungen erhoben, kein Vertrauen zu schenken ist, weil inan dem Worte eines Arabers überhaupt nicht trauen kann. -״ Die Rccluumg war klar, aber das Herz, das treue Herz, das glaubte an Wunder. Das glaubte, datl die Gesetze der Natur uns zuliebe geändert werden, daß Ergebenheit und Selbstaufopferung alles überstellen werden, dal'. Liebe zu unserer Scholle Berge versetzen wird; und diesem Glauben sind neue Rechnungen entsprungen, Traumreclmungen: Uns gegenüber stellt kein organisiertes Heer . . . nur Schutz gegen Mörder . , . und ihnen werden wir widerstehen, wenn wir nur viele sein werden. Waren wir viele gewesen, wäre Selrer nicht gefallen Ja, Scher - er verpflichtet . , . Und außerdem: wenn wir den Punkt verlassen müssen, weil Gefahr droht, dann müssen wir alles vorlassen, von allen Punkten zurücktreten — und wohin? ״Und schließlich - hieß cs weiter - ob Hilfe aus dem Süden kommt, oder ob sie nicht kommt, die, die dort sind, werden auf der Wacht ausharren bis zu ihrem letzten Atemzuge, von Verlassen kann keine Rede sein. Und sie!sielten stand. Einem Feinde gegenüber, der zehnfach, der zwauzigfach stärker war, als sie. Und an jenem bitteren Tage schützte den Platz uiuuiterbrochen ein Häuflein von dreißig jüdischen Arbeitern gegen Huu derte, die vor dem Tore standen und gegen die ״Offi ziere“, die Häuptlinge des feindlichen Heeres, die, mit Handgranaten ausgerüstet, in den Hof cingedrungen wareu, eingedrungen durch List, indem sie sich als Be Schützer Ausgaben und i!1 ihrem Munde Worte des Friedens führten. Des Friedens und der Heuchelei. Aber dieses Bewußtsein, daß das selbstlose Helden tum nicht von Israel geschwunden ist, dieses Bewußtsein, das uns Tel Giaj von neuem verlie, hat uns Opfer gekostet, derenglächen es nicht mehr gibt von Dan bis Bccrseba. Josef Trtimpeldor, der liebe und holde, der ' mutige und auserlesene, das Symbol des reinen Helden׳ tums, ist auf seinen Hügeln gefallen, Durch Männer des 3UEDISCHE RUNDSCHAU_ Frevels floß sein Blut. Und mit ihm fünf: Benjamin Munter, Sara Tsdüszcfk, Dworah Dradiler, Tocker, Scharf: unzertrennbar im Tode wie ha Leben. Unser bestes Blut Durch Männer des Frevels floß unser bestes Blut Was wir befürchteten und was wir nicht bctiirditeteri, traf ein. Unheilbar sind wir geschlagen. Sind wir, die geblieben sind, dieser Opfer würdig? Wir, da Unreinheit des Lebens, Leere und Wesenlosig• keit wn »ins und in uns ist, haben wir das Recht, unser Auge aufzutun. mul die Reinen und Tapferen zu schauen, die selbst ihr Leben von siel» warfen, die selbst hingingen, dem Dolch entgegen? Wir, die aus der Ferne, :ms den Zcitungssp;tJtcu die Hunderte junger Chatuziin, die Brüder Josefs schauen, aufbrcchcnd von Ost und West, aufbrechend und zurückgedrängt aus Mangel an Geld, aus Mangel an Genehmigung, und ruhig dasitzen imd nicht einen Finger rühren, utn ihnen die Möglichkeit der Alijah zu verschaffen? Wir, die von den Fenstern unserer Häuser zusahen, wie die Männer der 38. und 30. jüdischen Legion nach Hause zurückkehrten, nicht im Luide frei wurden, und schwiegen, als sei dies nicht unsere Angelegenheit — wir, haben wir das Recht, Tel Chaj auf unseren Lippen zu tragen? Und was jetzt? Ist doch der Bogen der Helden gebrachen, der Helden der Front ohne Hinterland, der Pioniere ohne Volk, gebrochen im Laufe einiger Tage, wie eine Selbstverständlichkeit Und wenn dort ein Wunder geschah, so war es dieses: daß nicht alle niedergemetzelt wurden, «laß noch ein Rest geblieben ist. Und jetzt, was nun? Lauert doch die Gefahr an allen Enden, und wenn sie an uns hcranriickcit wird, morgen, übermorgen, in dieser oder einer anderen Gestalt, werden wir wenigslens alle wissen, daß es keine Flucht gibt? Wird in uns das Bewußtsein der Notwendigkeit leben, auf der Höhe zu sein, wenn die schwere Priifungsstundc kommt, die vielleicht schwerer sein wird, als die vor fünf Jahren, weil wir es damals mit einer feindseligen Regierung zu tun halten und jetzt mit feindseligen Nadiharn - wird dann ein jeder von uns mit dem Namen Josef Trumpeldor und seiner Freunde auf den Lippen dort stehen, wohin ihn sein Schicksal entsendet? Tel Giaj ist verbrannt. Des Volkes Herz ist lebendig. Unsere Brüder und Schwestern, die, die dort gefallen sind und die, die uns dort am Leben erhalten blieben und zu uns zurückgekehrt sind, sie bezeugen uns, daß das Herz lebendig ist, daß es in Feuer geläutert ist. Sie bezeugen and», wo sich dieses Herz befindet. Und wir, die zerstreut sind und schwach, wird jeder Schwache unter uns sprechen: ״Stark bin ich‘1, und wird ein Starker werden? Tel Chaj. Der lebendige Hügel. Lebendig ist des Volkes Herz. Aber seine übrigen Glieder? Werden audi sie lebendig? Sind wir alle bereit, bis zum letzten Atemzuge mit dem Schlage dieses Herzens lebendig zu sein? Sind wir alle in diesen Tagen des Unheils, die nidtt so schnell versdtwinden werden, in das Innerste unseres 1 lerzens gedrungen, und haben wir dort alle den Wider׳!»all des erhaben stillen Rufes des einarmigen Helden vernommen: ״Es ist gut, für unser Land zu sterben."? Es ist gut. Wohl dein, der in diesem Bewußtsein starb, -- und Tel Chaj zu seinen Häupten. ח¬ ״׳len '*, (!nisten Es 'st nkn mü Wo sin Ls wir■ ifjunchn« große iistctn I it ,Innung* y.t bei in bei .^,wertet Innen, B ׳.Vir h ken'11 H* iltung « rd innen k ,)ts Keren wir habet Wir Ul ,amtitzen Die nächste A.-C.-Sitzung Die nächste Stitzung des Ädions-Comites 4,j Zionistischen Organisation wird am 15. Mär* j. Berlin statt finden. Auch Dr. Weizmann,<) Präsident der Zionistischen Organisation, wird j. ihr teilnelnnen. Die Sitzung soll drei Tage dauei Unbequeme Bemerkungen über die Keren Hnjessod-Arbeit Von Dr. Georg Wöllstein, Berlin. Die Keren Ha jess»xl-Aktion ist in Deutschland ein neues Stadium der Entwicklung getreten. Das trale Komitee zur Durchführung der Keren Ilajev^jgf^ Aktion in Deutschland ist Wirklichkeit geworden, de: alte Traum Thetxior lierzls, daß der Aufbau Li*".,01״)1 ]׳ lästinas das einigende Band aller Juden werdet» »;inp!‘'י jCIl soll — wenigstens in Deutschland — nach Zeiten ht!jp,jtn Mt tigen Kämpfern! und Ringens Wahrheit werden Wir Zionisten sollten uns dieses Erfolges fr«!, und doch können wir es nicht, wenn wir die Unzifeg lichkeit der Mittel betrachten, die »ms zur Ausweitudieser Stimmung in d!־n kommenden Monaten zur V>! fiigung stehen. Es ist merkwürdig, wie wenig ■»: die Zionisten mit dem Gedanken des Zeitmaasu vertraut gemacht haben. Man hat es zwar aitmälil gelernt, daß der Aufbau Palästinas heute ein Gekloph verlangt, und hat sich — wenigstens diejenigen, de*׳ Zionismus eine ernste Angelegenheit ist - daran wohnt, daß man für zionistische Dinge im allgemeine,■ mmt und für Keren Hajessod im besonderen Summen gehe. I ״! f |wj>CJ muß, die früher niemals für jüdische Zwecke gegtbr *' worden sind. IX׳r Gedanke aber, daß inan mit der Geben des Gcklmnasscr geratle eben erst am An!a!>: der Verpflichtungen steht, die heute billigcrweise vm jedem Zionisten verlangt werden sollten, wird zv»! häufig als berechtigt anerkannt, in nur verhältnisinalt!; wenigen Fällen aber fuhrt diese Erkenntnis auch m dem Entschluß, ihr Taten folgen zu lassen Wir haben ein Jahr lang Kercn-Hajcssod-Arbeit hu■ ter uns, und wenn wir beispielsweise die Verhältnis* in Berlin betrachten, so müssen wir sagen, daß wir schon die Aktion unter den Zionisten mit so um reichenden Hilfskräften geführt haben, daß wir vor ein« allgemeinen Aktion große Bedenken haben müssen. Iktw das ist klar: alle diejenigen, die heute sich dem Keren Hajessod »!»schließen, werden erst durch lange und müh selige Ai beit dahin gebracht werden müssen, Maas*: oder einen maasscrähnliehen Betrag für den Keren Ha jessod zu zahlen. Die Arbeit aber, den deutschen Juden einen Begriff von der Größe des Opfers, das verlang werden muß, zu geben, wird uns kein Mensch abnehrma Es gehörte schon eine große Ueberwindung für einen Z10nisten dazu, zu ihm unbekannten Gesinmtngsgcriow״ 7.u gehen und Maasscr zu verlangen; aber diese Ucber- Windung war und ist möglich in dem Bewußtsein, da# für den Zionisten der Aufbau Palästinas die entscheidende Angelegenheit seines Lebens ist, und daß der Maasscr, den ein Gesinnungsgenosse von einem anderen fordert keine Spende irgendwelcher Art ist. Den Besuch ke Zionisten kann man in dem GefülU machen, daß man vor. dem Zionisten nichts erbittet, sondern von ihm etwas «1 fordern hat, ja sogar, daß der andere ihm dankbar dafür sein muß, daß man ihm behilflich ist, sich einer An• standspflidit zu entledigen. Anders liegt die Situation bei den Nichtzionisten. Der Nichtzionist beginnt heute einzusehen, daß der Aufbau Palästinas eine wichtige Es g« :/Kxiismua r.an van Vernimmt /rit" Wir fc Ein;ts Keren Ion־!neu J ioUoren rgcmlciius Abschluß tiuftslebe läge sind mgemesse! tislen, Si 41'iit sein;rsten Jai :*stellen, aus der C <tehcn, aj 2. Md ur.eatgeim!.»jeswrxl 3 Eil ach tätig! Beinen «k'henllii ns mach« 4. a >!g.nnlisß Ijcrsod ist Auswert in sinmmgsg MügUeiakt Der Chatuz Vom Arthur H ol i t s cli«r. Im Märzheft der ״Neuen Rundschau“ läßt Arthur Idol it sch er den ersten Teil seiner ״Aufzeichnungen aus Palästina“ erscheinen, die bereits im April in Buchform vorliegen werden. Auf einer Studienreise fand der Verfasser Golegenheit, die Oh ah!/.im zu beobachten, deren Leben er nun beschreibt. Erfüllt von dem Heldentum unserer Pioniere, gedenkt er ihrer grenzenlosen Hingabe, aber zugleich ihrer Not, die, auch nach seiner Meinung, nur der wachsende Anteil der jüdischen Gesamtheit am Aufbauwerk zu bannen vermag. Der Verlag S. Fischer, Berlin, hat uns den folgenden Auszog freundlichst zur Verfügung gestellt. D. Red. Di« Klij)|x־n von Jaffa, sie sind keine Metapher; es sind wirkliche Klippen, boshafte, zackige Riffe, die bei rauher Sec das Landen der Schiffe und das Ausbooten der Passagiere unmöglich machen. Dann muß das Schilf nach Haifa weiterfahren; oft aller gelingt es erst in Beyrouth, den Einwanderer an Laml zu setzen. In Haifa sah ich im Haus der Chahrzim einen neu׳ eingetroffenen Tr.־u1s|x>rt junger rumänischer und ukrainischer Arbeiter. Das große Haus war überfüllt. Es gewährte nur 300 Aufnahme. Unten im Garten, der mit Palmen und Agaven gar herrlich auf die offene Bucht bis nach Acoo und den blauen Libanon in der Ferne blickt, waren Zelte errichtet, in denen weitere 100 Platz fanden. Furchtbarer Regenguß hatte den Boden unter diesen Zelten aufgewühlt, Bettzeug, Matratzen, alle Habscligkeiten der Bewohner durditränkt. Im Speise, saal. einer ehemaligen Kapelle, saßen die jungen Menscheu bei Tisclic. Der erste Gang der Mahlzeit bestand aus Giiiidt. Ich ging »mit den Herren vom Snwandcrungsamt an den Tischen vorüber, Weid» wunderbarer Menschen׳ schlag! Kräftig, froh, mutig, geschwellt vom Atem des oufgelieuden Abenteuers: IsraeBamd, der Erfüllung des Traumes seit K'mdhcitstagen, Erwartung der Arbeit, der Muskeln und Seele entgegenglühten. Glühend audi vom Fieberschauer, den das morderische Klima über den Europäer verhängt. Freunde, Genossen, ihr meines Stammes! Nicht lange, drei, fünf Wodien Lang, stellt der Chaiuz unter Obhut der Zionistischen Kommission. Daju» »null er weiter für sich sorgen. In Jaffa, Haifa, in Jen!» salem registriert zugleich mit dem Einwanderungsamt die Histadruth, koojMuaUvc Vereinigung und Arbeit snadsweis der Arbeiterparteien, die Ankömmlinge, verteilt sic übers Land, an die Stellen, im die Gewerbe, die Arbeiter verlangen, in die lamlwirtsdhaftlidicn, städtische»», in den Straßenbau. Der Weg, dein der Gialuz. durd» zu machen hat, bis er 111 die ersehnte kmtwirtsdiaftlidie Stelle vordringt, ist mitunter ein langwieriger Schmerzcnswcg, »md »lidit jeder legt ihn heil an Körper und Seele zurück. Der Beginn ist zumeist beim Straßenbau, bd der Entwässerung und Trockenlegung von Sümpfen, vielen Formen der Bauarbeit, die mit einer Gesamtbezächk nung ״Schwarzarbeit“, ״tsdtomaja rolwta", genannt wiid - aus guten Gründen. Die sdiwere Arbeit des Stcineklopfcns, des Mauems imd Bauens im Soniienbrand, des bis an die Knie im-Sut11pf׳stchct»-müssens entspricht nidit den Wünschen, aber auch nidit den physischen Bedingungen der jungen Arbeiter und Arbeiterinnen. Es sind Notstandsarbeiten, sie fallen, soweit es sidi um den Straßenbau handelt! nicht »lern Sättel der Zionistischen Kommission zur Las(; die englisdic Regierung teilt sie aus. Man drapiert wohl diese Not jiiit der Formel: alle Arbeiten im Linde, die letzte, sdnverste, sdiwärzsestc so gut wie die heilste, freudigste, müsse von den Unseren geleistet weiden. Keine dürfe abgelehnt werden. Nur so könne 418־ Land restlos erobert werden. Aber es ist Immenhin die bare Not, die auf den heißen Straßen die Jungen und Mädchen ihnen Hammer führen läßt. (In TcLAwiiv sah idi einen Studenten der Chemie, der dra mit Sandsädken beladene Kamele trieb; fröhUdi pMf der Ghaluz. hinter seinen Kamelen drein; es war weife Arbeit.) ln »nandier dieser Schvvarzarbeitergruppen wbrachte idi denkwürdige Stunden. An der Straße Haifa--Jejnnia liegt eine, nadi ihrem bulgarischen Führer benannte, 4111 ganzen Land bekannte Gruppe. In ihr etwa 40 junge Männer, drei, vier jime Frauen arbeiten dga beisammen, — sind viele Nation«» Europas, alle Parteien der palästiuciisisdu״׳ Arbeiterschaft vertreten. Die Gruppe zieht seit Jahr» im lande herum, baut einmal in Galiläa, dann Irgendwo im Süden Straßen und Häuser die Leute scheinen a» dieser Art Arbeit, an der freien Ungebmidcnhcit d« Umherzichcns Gefallen gefunden zu haben. So Müßten einige, mit denen ich eingehend sprach, von der sonst so innig begehrten Seßhaftigkeit auf Grund und Boden nichts wisseii. Lieber 1־on Kwisdt zu Kwisehi Sie verdienten an die 40 Piaster täglich, eine große Summe, auch für palästinensische Begriffe. Für Nab rung und Unterkunft, sowie für sonstige Sporteln mußte״ sie allerilings täglich etwa 20׳ Piaster an die Organisation abführen; aller es ließ sieh leb«» in der Gr 11 p»!>0- Manche hatten bandagierte Hände, andere Wh» unter der Malaria, aber ־ es war Samstag — man aß giA hatte sogar den süßen Wein Rischon fc Zions nid den Tischen stehen, unterhielt sich und sang, die m«1« 7.u1n Fußballspiel hinunter an den Strand ging. Id> traf da auf Genossen, die mir manches Wissenswerte über die Struktur der Arbeit und des Zusammenlebens »h’f Gruppe zu erzählen wußten. (Auf meiner ganzen Reis« durch Palästina wurde ich durch meine vorjährige Re!י* nach Sowjetrußland arg bednträditigt; ich mußte inehf berichten, als mir berichtet wurde.) Ende des Jahres sollte die Kwischarbeit aufhören, dann hoffte die Orupl* bei dem Häuserbau in Tiberias oder Jerusalem Vcrw1״*■ düng zu find ca Wenn die Kommission bis dahin für diese Bauten haben wird. , . Aud ürupj»c I »mtcren f I riedhofs Berähebaimea) leben eh?.war wat olirn d! ihren Ze Meilxn! i'ule c . a ircuk (T. '1«Hl üb« V'.im 'nir und wtnlen! Bekommt Ürübcn % hol ,El Land bommen. im Alten ,üicr den «>: 1gre*j1 disciier* 11 i s t e n ׳antralbt grtvne 1 k'nißuiigt wirejn€ debatten . ,:י l;' ׳eü »11c dieji . Krcßprot 9thei״cn f “di

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