Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 15 (21.2.1922)
- Date
- 1922-02-21
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Die WahlkrCjSe sind derart eingeteilt, daß die Wiederwahl von auch nur 11 jüdischen Deputierten aussichtslos erscheint,!״den Städten Lublin, Cholm, Bendin und Krakau gilt die jüdische Vertretung als vollständig verloren. Selbst in Warschau und In Lodz, wo die 500 000 köpfige jüdische Bevölkerung fünf Dcputierte im gegenwärtigen Sejm hatte, werden diesmal bestenfalls drei Juden gewählt werden können. Im allgemeinen rechnet man mit der Wiederwahl von höchstens sechs jüdischen Deputierten in ganz Polen, da das neue Wahlgesetz von der gegenwärtigen antisemitischen Mehrheit im Sejm sicher angenommen werden wird. Oer Keren Kajemeth Lejisrael Im Jahre 1921 Der Jahresertrag 1921 des Keren Kajemeth (Jüdischen Nationalfonds) beträgt an beim Hauptbüro im Haag eingeengten Spenden £ 128900, das sind, in unserer Landeswährung, zum Kurs am Jahrcsschluß 101 Millionen Mark. Die Jahrcssumme setzt sich zusammen aus £ 126900 eigener Sammlungen des Keren Kajemeth und aus £ 2 000 als Anzahlung auf die 20 0/oige, dem Keren Kajemeth aus den Reineinnahmen des Keren Hajessod gebührenden Quote. Die Jahrcssumme von £ 128900 bedeutet gegenüber dem Ergebnis des Jahres 1920 einen Rückgang von £ 32400, das sind 20 °/0. Dieser Rückgang ist eine bedeutsamc, seit 1914 nicht mehr verzcichnetc Tatsache. Als Erklärung lassen sich verschiedene Gründe anführen. Die Valutenentwertung hat in fast sämtlichen Gebieten Zentral- und Osteuropas weitere rapide Fortschritte gemacht, und auch noch anderwärts gab es empfindliche Wirtschaftskrisen. Zur. Steuerung der Not des Augenblicks erwiesen sich überall große Sammlungen für Wohtfahrtszwecke als nötig, und auch die Neuorganisation des Keren Hajessod hat, zwecks Beschaffung der Mittel für den Aufbau Erez-Israels, viele Kräfte für sich beansprucht Schließlich sind vorwiegend die großen Spenden für den Keren Kajemeth, welche mehr Zufallscharakter haben, vom Rückgang betroffen, während die regelmäßigen Beiträge der breiten Volksschichten sich, auch bei Umrechnung in Pfund, auf ihrer Höhe behauptet haben. In den Valutaschwachen Ländern ist sogar eine ganz bedeutende Steigerung der Einnahmen, in der Landeswährung gerechnet, fast ausnahmslos zu verzeichnen. Leider wurde dieses Beispiel an Eifer und Disziplin von den Juden der Valutastarken Länder meist in nicht genügendem Maße nachgeahmt Alles in allem ist kein Grund zu zweifeln, daß die stetige aufsteigende Linie, welche die Sammiungen de9 Keren Kajemeth kennzeichnet und selbst durch Krisen, wie den Ugandastreit, Herzls Tod und den Ausbrudi des Weltkrieges, stets nur vorübergehend gestört werden konnte, auch in Zukunft beibehalten wird. Die Organisation des Keren Kajemeth Bat sich jedenfalls auch in diesem Jahre ausgebreitet und gefestigt. So trugen zur Jahressmnmc 53 Länder bei, gegenüber bloß 40 lm Vorjahre, und die Zahl ihr Ortscuid Ikvirksliommlssäie stieg von 4000 auf 5000. Die Jahrcssumme von £ 126900 verteilt sich, in englischen Pfund, auf folgende Länder: Vereinigte Staaten 35 010; Mesopotamien 15947; England 8401; Rumänien 5865; Deutschland 5165; Argentinien 4445; Polen 4303; Erez-lsrael 3606; Siidafrika 2955; Tschechoslowakei 2757; Australien 2714; China 2659; Ostgalizien 2331; Oesterreich 2250; Neu- Seeland 2196; Jugoslawien 1957; Holland 1699; Italien ■50S; Indien 1472; Straits Scttl. 1440; Elsaß-Lothringen '114; Litaucn-Kowno 1390; Lettland 1332; Transsyl- Manien 1256; Belgien 1156; Bulgarien 1113; Bukowina ®II; Kanada 935; Beßarabien 935; Schweiz 899; Finnbnd7U; Westgalizien 689; Ungarn 674; Schweden 635; Estland 549; Ostsiblrien 542; Aegypten 532; Griechen- 'and 516; Frankreich 285; Brasilien 279; Smyrna 225; Dänemark 205; Holl.-Indien 199; Litauen-Wilna 173; Türkei 155; Norwegen 118; Chile 100; Japan 59; Tunis 56; Fiume 15; Portugal 10; Philippinen 7; Jamaika 1; Summe: £ 126899. . Deutschland steht demnach an fünfter Stelle ״ut einem Betrag, welcher den Gegenwert der Samm- 11111gen in Landeswährung per 2007 200 M. darstellt. Das Berichtsjahr leitet in der Geschichte des Keren *ajemeth eine neue Aera ein; denn cs gelang ihm, 8einen Bodenbesitz in Erez-I sracl durch großz,Jg1ge Käufe von 22 500 auf 75000 Dunam zu verm«1ren. Durch diese entschlossene Tat ist unser Volksschätz als ״Träger der jüdischen .Bodenpolitik in Erczsfael“ seinem Ziel um ein Stück näher gerückt. Die .0"J- Bedeutung weiterer Bodenkäufe, welche durch die *anre Einwanderung notwendig werden, war erst kürz- ׳ch in dem Aufruf hervorgehoben, den die Exekutive er Zionistischen Organisation und das Direktorium des iuKaicmeth zu dessen 20jährigen Bestandsh ,5“.1ל an die Juden aller Länder erlassen hat a,s Jubiläumsjahr muß auch ein Jahr vermehrter Einnmen und vermehrter Arbeit unserer Volksschatzes '»׳erden. BcfÜkc? yy) ו־/!*•>•*/ ן וי'. ■ Ic w י»: n C Brief an die Redaktion 3(1*01 Berlins* Eloniitlaobt Yei-oinfgang׳, Berlin O 19« Steyä&lste. 0 TtUpbotn tontraa &U4/1& » Ponteahtekkonto Wo. 11006 Berlin NW 7, Kftgscnvcrw<nng; der 8. E. V. liebralftrhe LcstbAlie dn« KallurdcserBftti der B. 2, Dragoner* «tr&S• 23 (Hof)• — 005f;not Montag, Hfttwoeh end Don• p * r * t a g von 6—10־ Ulir. — Ftut be)n Eeitmigsa und Monit.hoft• dar Wok H e1»״ an». — Au»honft»»t»ll# ffir hebtllioli• Ang«leg«ol1»ltaa. — Tr*ilporkt all» freund» der h»brileoh«n Sprache. Kln t r 111 trat. Mittwoch, den 29. Februar abond» 8 ühr Urappe 0*t, In den Dnlomalnn ISItaun^iElmmor) Grelfewnlder Str. Sin Vortrag von Herrn Btudlcnrat Dr. Mlobaeliet ״Jekob ffeeieraiaae Wäg ale Deutscher and Jade“ On»p« Weit ■ad Cbarlottcaburg, Im Onttmemuaal da* ZaKnlratabnnsn», Bülowetr. 10t Oetfentllrher Tortregnebend Vortrag de« Herrn Jollna Kallekli ״Palletlat ta der Weltpolltlk“ בית הועד העברי ביום ה׳ נ״ח שבט 81 לפברואר) בשעה .9» בערב. ירצה באולמו הקבוע של בית״הועד Guttmanneaol, llttlow.tr. 101 (am KoUendorfplati) מר ברוך קרופניק על המשא: פשוטת של תחיה• אחרי ההרצאה ונוחים. Donnomfag, den 23. Febrnar abend■ 81/, Uhr Bllararhi-Jogcadiemclrucbaft, (m Helm. Dreroner.tr 22 Siegfried Kppeniteini ״Seeror Itaegadol roa Biellk“ Sonnabend, den 25. Februar abend« 8 Uk> Ulrrechf-degändgemelaicbert, im Helm, Dretrnneretr. 2*3 Dr. L1 b 0 r m » n m ״Beipreehnag aatgewlhlterKapUelaaid.Teaaeh“ IlepoH-naieTr, Im Helm. LlniemtraSe 191, abend« 8 Uhr BogrUßungaabond für Chawer Dr. lerael Helohert. Montag, don 27. Febriler 20. StiriangifMt der Harmonia Im K. I. V. Ball, Kabarett KinleBkaiten M. 85.—. KinleB nnr gegen Kinladang. Mittwoob, den 1. Miin abend« 1/,9 Uli» Q rappe Äoiclnrit, in der Konditorei Xioehau (Proree) Altonaer St'n.ee 84. Vortrng von IIerrn Pr. Hermann Sonn ״Die Aaerlebten dar chemlichen Indnrtrle la PalSeUaa“ Onippe Ort, ln den tfnloneklen, Grelfewaldor Str. 229. abond* 8 Uhr Vortreg von Herrn Wornar Bloobt ״Du Weieade! Blee-Wel•«“ Donneret ep:, don 2 Märe abend■ 8 Uh» Oinppe Charlottenberg, Im 8tt*ong«»aal der Synagoge, Faeanenrtr. Vortrag de« Horm ttabblner Dr. Emil Lary. ״KoBierratlre• Jgdeatam“ Donnor-tag, den 9. M&ra abend« 8 Uhr G nippe Charlotlenbarg, Im Sltconguaal der Synagogo, Fneanonetr. Vortrag von lltrin Dr. Metel, Goneraleekretftr der Jadlaohtn Gemeindet ״Joe der Vorgeiehlchta dea Zloalrmnr“ Dleoatag, den H. Mitra , Voranneiget Gruppe Charlottenbarg, lm Saal doe Opemhanr- Rertauranti, BDmaroketraSe 84/87. FarlmbeU, אMicro« wird nooh bekannt gogoben. Der Blbelknre der Gruppe Nordrreit findet joden Montag Abond um b Uhr in der Wohnung von Uerra Dr. Liebermann, '111111• Wardenberg-SireSo 11, «tatt. Hebratrcber hlndergertea Reet, Hohenataalenetr. 12, bol Eadek Montag—frolleg von 10—1 Chr. Meldnngon an frag Dr. Boaanbarg, Aagebnrger StraEo 17 (Gtelnpl. 1G031) oder an dei Koltar• denernat der B. Z. V״ Seydelctrele 8 (Zcntz. 8311/18). Bebr. gplelaarhmlttig Hord-Welt. Anmeldnngen alnd an rlohtea an Fran Zamory, Le-iineetr. 7 oder an du KaHnrdeiamet det B. Z. V., BeydolatraEe 8. Bebrileebor RplelaacharlMlg 88d. Jeden Uittwooh naobm. B-t bol Berg, Lnleonnlor 11. — Anmeldung und Anikftnita bei, frt Laote Tooh, Tomrolhof, Drelbnndetr, 15 (SOdring 831) oder im Kaltnrdeiemat dar B< Z, v.! SeydeletraEe 8 (Zentrrüa Büll/U). Herr J. H. Kann, z. Z. Berlin, sendet uns folgendes Schreiben vom 19. Februar 1922 mit der Bitte um seine Veröffentlichung. Geehrte Redaktion! Ich hälfe das Vergnügen, Ihren Artikel zu lesen ״Die Opposition der Mißvergnügten“. Es wird darin mein Name erwähnt im Zusammenhang mit einigen Bemerkungen, die nicht ganz den Tatsachen entsprechen: 1. ich habe niemals einen Antrag gestellt auf Ersetzung der Zionistischen Organisation durch eine allgemeine Palästinaorganisation, 2. ich habe deshalb auch gar keine Vorstellung, daß in einer solchen Organisation imaginäre jüdische Finanziers maßgebend sein sollen, 3. ich gehöre keiner Gruppe in der Zionistischen Orga׳• nisation an. Ich bin einfach ein alter Zionist, der mit der heutigen Beamtenregierung aufräumen will Wenn Sic diejenigen, die ungefähr so denken wie ich, zu einer Gruppe von ״Mißvergnügten“ zusammenrechnen ■weiten, so kann ich Ihnen sagen, daß diese Gruppe viel größer ist, als Sie selber zu glauben scheinen. Hochachtungsvoll Ihr ergebener J. H. Kann. Zionistischer Gruppenverband für Nlederschlcsieo Der 2. Gruppenverbandstag in Waldenburg sah Vertreter aus nur fünf Städten Nicdcrschlesiens bei“ sammen, weil der Ort infolge der schlechten Eisenbahn- Verbindung nicht gut zu erreichen war. Die Aussprache am Vormittag beschäftigte sich im wesentlichen mit der Organisation des Keren Haiessod. Man erkannte die Pflicht jedes Zionisten, Maasser zu zahlen, widerspruchslos an. Die Frage, wie man sich den Nichtzionisten gegenüber verhalten solle, führte zu einem befriedigenden Ergebnis. Auch den Nicht-Zionisten muß cs ins Bewußtsein gebracht werden, daß der Aufbau Palästinas nicht nur eine zionistische, sondern eine allgemein jüdische Aufgabe ist. Am Nachmittag beschäftigte man sich mit den Fraget» interner Ortsgruppenarbeit, mit der Tätigkeit in den kleinen Ortsgruppen. Man kam bei diesem Punkte aber nach einer anregenden Anfrage von Herrn Dr. Nathan. Liegnitz, aus Zeitmangel leider zu keinem Schluß und nahm siel» deshalb vor, beim nächsten Gruppenverbandstagc, der Ende April in Görlitz stattfinden soll, diese Frage an erster Stelle zu besprechen und ihr mehr Zeit einzuräumen, als e9 dieses Mal möglich war. Geradc, daß man nicht fertig wurde, erweckte in alten das Bewußtsein, daß die Zusammenkunft der Ortsgruppenvertreter und der interessierten Gesinnung*■ genossen bei Gruppenverbandstagen eine Notwendigkeit ist. Der alte Vorstand wurde wiedergewähtt. Am Abend fand eine öffentliche Versammlung statt, an der außer den führenden Persönlichkeiten des Zentral- Vereins fast alte Mitglieder der dortigen Oemeinde teilnahmen. Es sprachen Dr. Hamburger, Dr. Marcu9 und Rechtsanwalt Jacobsohn. Resolutionen der holländischen Zionisten Der Niederländische Zioiustcnbtmd sendet uns die Resolutionen seiner Jahreskonferenz zum Abdruck. Da wir die wichtigsten bereits in Nr. 5 gebracht haben, verölfentliehen wir hier den Rest: Resolution bctr. Jabotlnsky. ״Die Jahrcskoitfercnz des Niederländischen Zionistenhuiulcs in sTIertogenboseli mißbilligt In schärfster Weise das eigenmächtige Vorgehen des Herrn Jabotinskv bei seiner Verhandlung mit Herrn Slavinsky und hält seinen R ü ck t rl tt ׳als Mitglied der Exekutive der Zionistischen Organisation für eine unabweisbare Forderung," Resolution betr. J. N.-F. ״Die Jahreskoiifcrcnz des N. Z, B. sieht sich in Anbctracht der Tatsache, daß die Aufgabe des J. N.-F. in der Erwerbung städtischen und ländlichen Bodens in Palästina zu unveräußerlichem Eigentum des jüdischen Volkes besteht, um somit eine systematische Bodenpolitik zu ermöglichen und der Bodenspekulation entgegen zu arbeiten, genötigt zu konstatieren, daß der J. N.-F. der Palestinc Land Development Company, einer privaten Ge- Seilschaft, deren Statuten keine solche Bestimmungen enthalten, sondern welche den Boden an Privatpersonen •wieder verkaufen kann, und! deren Zweck also keineswegs darin besteht, cter Spekulation entgegenzutreten, eine Anleihe von 35 000 £ bewilligt hat; in Anbetracht also der Tatsache, daß diese Anleihe mit den Statuten des J. N.-F. und dem Geiste, aus dem heraus sie geschaffen wohden sind, unvereinbar ist! spricht ihre schärfste Mißbilligung aus über das Vorgehen des J. N.-F.-Dircktoriums in dieser Sache; ersucht die Exekutive, Schritte zu unternehmen, welche geeignet sind, diese Anleihe rückgängig zu machen; beschließt diese Resolution zur Kenntnis der Exekutive, des j. N.-F.-Direktoriums!, der Landes- und Sonderverbände und aller J. ■N.-F.-Sammclstellen zu bringen.“ Zum Tode des Papstes. Die Zionistische Exekutive in Palästina hat dem Oberhaupt der katholischen Kirche in Jerusalem ihr Beileid zum Tode Benedikta XV. zum Ausdruck gcbradit. Vom hebräischen Klub (Beth-Waad) Die vom hebräischen Beth-Waad veranstaltete Oedächtnisfdcr für den vor kurzem verstorbenen Denker und Dichter AL J. Berdyczewski (Bin-Oorion) nahm einen überaus würdigen Verlauf. In einer längeren Ansprache analysierte B i a 1 i k dasjenige, was von Berdyczewski tmsleihlich Ist, die Unmenge von Gedanken, Anregungen, Parolen, eigenartigen ik’lcuchtiinrcii, Verallgemeinerungen, Paradoxen und Wahrheiten, die der Geist Bcrdyczcwskis ausstrahltc und die von unserer Literatur und unserem geistigen Leben nicht wegzudenken sind. Herr Kl e i n m a n n wies darauf hin, daß gerade Berdyczewski, der Kämpfer gegen das prophetische Judentum, in Wahrheit alle Merkmale eines Propheten in sich hatte. Dr. Bernfeld schilderte die Persönlichkeit Berdyczewskis auf Orund zahlreicher Gespräche mit ihm. Die Versammlung war gut besucht Wegen Mangel an Zeit wird noch manche vorgesehene Rede als Vortrag im hebräischen Klub an den nächsten Donnerstagen gehalten werden. Verein ״Jüdisches Genesungsheim״ Berlin Das jüdische Oenesungshelm in Lehnitz, das im Erwerbe stehenden Frauen und Mädchen Erholung und Kräftigung zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit gewähren will und seit über 20 Jahren als Wohliahrtsanstalt wirkt, wird am 24. April cf. J. eröffnet Da infolge der schweren Verhältnisse, unter denen das Helm wie alle Wohlfahrtscinrichtungen zurzeit zu leiden hat, das Haus nur in beschränktem Umfange und Voraussichtlieh nur für fünf Monate offen gehalten werden kann, Ist cbe möglichst frühzeitige Meldung■ für die Aufnähme erforderlich. (Berlin, Roscnstr. 2—4.) Wir bitten unsere Leser, die folgende Nummern entbclircn können, ans diese zur Ergänzung unserer Jahrgänge freundtickst überlasten za wollen. Porto wird auf Wunsch auf Abonnement verrechnet Von Jahrgang 1921: Nr. 44, 49, 61, 62, 64, 72, 73, 77, 80, 100, 101, 102/3. Von Jahrgang 1922: Nr. I. 2, 3. 4, 5, 6. Expedition der ״Jüdischen Rundschau".