Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 15 (21.2.1922)
- Date
- 1922-02-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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j H. ... iV Seite 90 JUEDISCHE RUNDSCHAU An die ostjudisclien Studierenden Die ostjudisclien Studierenden werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Trist /ur Einreichung von Imniatrikulationsgesucher» ain 10, Marz ablauft. Geplante Schulgründung Es wird beabsichtigt, hier in Berlin ein jüdis c 11 e s (hebräisches) Gymnasium — für Knaben und Mädchen, von Sexta aufsteigend — zu gründen. In dieser Anstalt soll das Lehrziel der allgemeinen höheren Schulen mit einer starken Pflege des Hebräischen verbunden werden. Eltern, die den Wunsch haben, ihre Kinder in einer solchen Schule ausbilden zu lassen, werden gebeten, möglichst umgehend mit Herrn Dr, Lie hernuinn, Beim NW, Tile-Wardenbergstr, 11, sich schriftlich in Verbindung zu setzen. Abendkurse des Verbandes der Oitjuden Elis.ibcthstr. 57758, nahe Alexandcrplatz, im Königstädtischen Gymnasium, Hof 1 Tr,, Zimmer Nr. 12. Englisch: Montag und Mittwoch von 7—8'/s Uhr für Anfänger, von 810 ~3/י Uhr für Fortgeschrittene. Hebräisch: Montag und Mittwoch von 7»/3—tP/8 Uhr für Fortgeschrittene, von 8'/a—9Va Uhr für Anfänger. Deut seit: Dienstag und Donnerstag von 7 0 Uhr. Rechnen: Dienstag und Donnerstag von 9 10 Uhr. Talmud: Dienstag von 71/2—'9‘/j Uhr im Hause des Talmud-Tlioravcreins, Linicnstr, 19, vorn 1 Tr. Anmeldungen werden an allen Unterrichtsabenden Elisabethstr. 57/58 entgegengenommen. Schulgeld 20 M. monatlich. Kartell Jüdischer Verbindungen Das Präsidium bittet die Btmdcsbrüdcr, ihm jede Adressenänderung, die noch bis zum 1. März erfolgt, sofort mitzuteilen, damit die Angaben für das neu* erscheinende K. J. V.-Adrcßbuch demgemäß berichtigt werden. Jüdisches Arbeitsamt. Das Jüdische Arbeitsamt übernimmt für die bei ihm gemeldeten jüdischer» Fluchtlinge Aushilfsarbeit an in: Adrcssensdircibcn, Drucksachcnfaizen, Botengänge machen, Teppichklopfcn und sonstigen Hausarbeiten. 1 DU Ortsgruppen Nürnberg. Am Montag, den 13. Februar, sprach Herr Karl Glaser auf einer vom Verein ״Tsehtioh“ in Fürth tinberuirnen Versammlung über ״Der Kampf um die Gleichberechtigung der Juden". Er zeigte, daß die in Fürth beabsichtigte völlige Entrechtung der Ostjuden bei der» Gcmcimlcwahlcn nur dadurch möglid* geworden sei, daß diese seihst den Zusammenhang untereiivandcr und mit den aufbauenden Kräften im deutschen Judentum verloren hätten. Damit hätten sic als politischen Faktor sicli selbst ausgcschaltet. Der Anschluß an die Zionistische Organisation sei für alle diejenigen eine Notwendigkeit, die die Zukunft unseres Volkes in Palästina und die Erhaltung unserer Ocmeiiischuft in der Diaspora zu sichern wünschen. Der Redner ging eingehend auf das Problem der Ostjuden in Westeuropa ein, wies nach, wie stark sie selbst von der Assimilation in besonders häßlicher Form bedroht seien und wie nötig ihnen daher die Pflege jüdischer Zusammenhänge und die Einstellung auf ein großes jüdisches Ziel sei. _ Nr■ U Nach dem Vortrag traten zwei der Anwesw.y. dein Misrachi, fünf der Zionistischen Ortsgruppe N(״ bcrg-Fürth bei. Die Propaganda für das Alxuuun des ״Jüdischen Echo“ ergab 15 Meldungen. Nürnberg. Am Donnerstag, den 25. Januar, spr> in außerordentlich gut besuchter Vcrxammliuig im g!,.. Saal des Kulturvereiiis Hcir Dr, Naittim Goldman: Murnau über ״Palästina, das Werk der juden“. Der Redner suchte aus der jüdischen Gesch«: und der besonderen seelische 1» Einstellung des jüdist!•• Volkes, das er eine ״gläubige“ Nation nannte, , geistige Verbundenheit der Juden mit Palästina zuleilcn. Jetzt freilich sei die aufbauende Kraft (■ jüdischen Volkes scheinbar sch warb geworden, <; gläubige Optimismus erloschen, aber gerade alte א tioiicn können mir leben, wenn sie iiirer Richtung bleiben. Die Juden müs?׳׳n, wollen sic als Juden vu bestehen, den Mut, sich ihren Stammesgenossen in a! Welt verbunden zu fühlen, den Glauben an ihre Zukr durch Arbeit und Leistung wiederfinden. Die Ausführungen des Referenten machten ein außerordentlich großen Eindruck. Die Versammlung, t vom Keren f l a j c s sod -Ko m i t ee cinbcrufen u düritc die Weiterarbeit für diesen Fonds sehr erleid::»- haben.;JiUtU 3« Der, Wochonkalcndcr: Sonnabend, 23. Februar, 27. Sch't 5682, Misdipatim, Sabbatii Sch’k.ilim, Neuniotidverkte gimg (Adar), Nacht 6,18; Dienstag, 23. Fehn; 30. Sch’bat, 1. Tag Rosch Chodeseli, 1, Ncumondt: Mittwoch, 1. März, 1. Adar, 2. Ncumondtag, Schluß des redaktionellen Teils. r Statt Karten! Grote Wolff * Ist Karpt ץי־ V e r 10 b t e Elberfeld Erliotnngitr. 11. Köln a. Ith. Bismarckatr. (52. J ״<־■ Die glückliche Geburt ihres Stamm- *י' halte״ zeigen an Jacob SdilratrM und Frau F/Knxe, gob Htorn, Uerthtutea b. T r e y s a (Be*. Oassei) Cbanjisr,11011 ossor bi'ach’wat, den 12. Febr. 1922. Diu Geburt einer Tochter zeigen au i Dr. Frlix Schwabe u. Frau Grete, I Rah, Knoc.b. ^Hamburg, im Februar 1922. .. J. Geburt ר״^ססטוו r Wir zeigen die glückliche Sohnes Elia» August an Dr. Jusiu» Schloss u Frau Henny, gab. Frtcnkel. Frankfurt, a. M״ den 15. Februar 1922. ^^llrllrt(׳r.Hrlmm־Sw. Bö. OBkoratiansmalcp Aron Roschanski AusnilirungsEiuU.Sltibeii- und Dekorationsmalerei Berlin N, Oranienburger (11• von 2-3 Ztm1n*rn, pnrt. mii-r l. Kt<1g©, mit Kücho 0A. KüHtrtnbcuutKunjT• frtr Flüchtling«• ©i1«p-»Hr «ofort edor 1. Mora gfBiJtht IJorlin odvr Vorort. Anirolm*© mit I’r iBanprnh© an Wiener,Qlrt.-UcM01f«Ulft | Froim'vxutooatrMÜ« 10. 1 Wir suchen zum baldigen Eintritt einigo iücht. 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BroMh. 6L 16.—, gab. U. #a— *•*;יי«^־ז1?*|«יןי*י3וי'ל7ויו'ג3«:מ’י:מיייי?ז^*1י?:! Karlsbad, 1.-14. September 19211 Alle Referate / Die Bcgt iißongcn / Die j Erdß'imngsanspradten / Die General■ debaiie / Die Bcsthiinse / Die Wahlen | Herausgegeben vom ZENTRAXBÜRO DER ZIONIST. ORGANISATION! Vor dem umfangreichen Protokoll, da! tW in Vorbereitung befindet, erscheint hierein' j alles Wesentliche aus den Verhandlung" | enthaltende Zusammenstellung. Die ״£!!: politische Brdciitiingdiesc»Kongresses,^) I ersten nach der völkerrechtlichen A11e!i>£r nung der zirniistischen Ziele, macht dies** I llucti nicht nur für Zion isten u.Juden,sonde״ auch für Nichtjuden besonder* Interes»*1151 M. 24.—, bessere Ausgabe M. 36.״ Jüdischer Verla g G. m. b. # | Berlin NW 7 de tat Sp de ▼«matwwU, Redakteur: Hobelt Weltich, Berlin W, Jüdirche Rundi011ttu0.cn. b.JÖ, Berlin W 15. V.rantwartl. f, 4, lo.rratenlell: R, Druck vco Siegfried Bohoteca. BarUa490k60abeeg. Sagal Ab«.. Varw. JOdtach• Ruadmhau O. m. b. 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