Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 13-14 (17.2.1922)
- Date
- 1922-02-17
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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I 13/14 | Nr. 13/14 6rtz-I8rael Wiener t Sejm klrcifs ikun. bnzeit 1 Sejm «ztg.'׳) >geord■ »> über t Sejm• tidcl. hingen n be- *n als 'arteten Kxlingi Welche ld An• Ir sei. ie pol• >doxcn d den' rksam• Wollen, *stören tn tat de. stellt lusend chulen 1• Er chulen tcrium Politik und haben, resens dnisse Kloxie | auch Polen hbiner a jer , daß t der tristi• Sehen, sntum haben •*8 י 1 die t Remalen faran, t der jhkeit j Öenfluß nden, Verleuen »ssen Auf eiten l die hnen eiten eben fang rcteT irtct. i die isen. ' mit tulcn t , ״1 ו;daß ster- 2!r iweHen Tapng der Aisefath Haniwclurim Die zweite Tagung der Assefath Haniw• charim, die im Frühling vorigen Jahres stattfinden ^Ute, und infolge der Ereignisse in Palästina mehrere Male verschoben werden mußte, ist endgültig für den 24. Schwath (22. Februar) festgesetzt. Uebcr die Auf• gaben dieser Tagung schreibt Schwarz in ״Haare/.“, daß im Gegensatz zur ersten Tagung, die einen deklarativen Charakter trug, die jetzige Tagung sich von jeder Manifestation und Deklaration fcmlialtcn müßte, um sich ausschließlich mit der praktischen Arbeit des Ansbaus der Selbstverwaltung in Palästina zu bcschäftigCn. Die hochgespannten Hoffnungen, zu denen die e5tcn Monate der Regierung von Samuel Anlaß gegeben haben, bestimmten die Haltung׳• der ersten Tagung. Aber diese Hoffnungen haben sich als über• trieben erwiesen. Die Stimmung in Palästina ist jetzt grundverschieden von der Stimmung vor ungefähr einem Jahre. Dagegen, macht sich immer mehr der starke Wille bemerkbar, praktische Arbeit in Palästina zu leisten. Die jetzige Tagung muß diese Stimmung ausnützen und die Kräfte für die praktische Arbeit vereinigen, um auch der Diaspora ein Beispiel der schwunglosen, aber unermüdlichen Tätigkeit in Palästina zu zeigen. Es muß alles getan werden, um die innere Autonomie in Palästina auszubauen. Das Wichtigste ist die Organisation der Gemeinden, für deren Anerkennung bei der Regierung eine günstigere Stimmung vorhanden ist. Regelung des Gerichtswesens Jerusalem, 7. Februar. (J. C. B.) In den letzten Tagen hat das Rcgierungsgericht für Erbschaften und Familienangelegenheiten eine neue Organisation bekommen. Das Gericht hat aufgehört, Regierungsgericht zu sein, und wurde eine islamitische religiöse Institution; ein oberster Rat wird durch islamitische Wähler gewählt und dieser allein hat das Recht, die Beamten des Gerichtes zu ernennen, und ist auch die oberste Aufsichtsbehörde des Gerichtes. Dies bedeutet eine wesentliche Ausgestaltung der Autonomie der isla* mitischcn Gemeinden. Bisher wurden auch jüdische Erbschaftsprozesse vor dieses Gericht gebracht; nun hat gelegentlich eines solchen Prozesses zwischen jüdischen Parteien der Justizsekretär Palästinas erklärt, daß dieser Prozeß vor das Rabbinergericht ge• höre. Die gesetzliche Regelung der Angelegenheit ist noch nicht erfolgt Die erste Gartenstadt Jerusalem, 8. Februar. (J.C. B.) Nordwestlich von Jaffa, rechts von der Straße Jaffa — Sichern, wird auf dem Bode!! des arabischen Dorfes Sclcme, der vor dem Kriege gekauft worden ist, die erste jüdische Gartenstadt errichtet werden. Zu Chanukka fand auf einem Hügel der Ansiedhrog, auf dem der Sage nach Hjikanor von den Hasmonäcrn geschlagen wurde, eine Pflanzung von Bäumen durch die Gartenstadtvcrcinigung statt. Jüdische Arbeiter sind derzeit mit Pflanzungen und der Vorbereitung des Bodens beschädigt und errichten Baracken für die dort lebenden Arbeiter. (Nach einer Mutmaßung Dr. Zifronis ist das arabische Dorf Sclemc mit dem im Hasmonäer-Buch erwähnten Dorfe Kfar-Schalem Identisch.) Verstreute jüdische Siedlungen Jerusalem, 8. Februar. (J. C. B.) In letzter Zeit •st die Aufmerksamkeit der palästinensischen Presse auf ewige kleine jüdische Siedlungen in arabischen Orten gerichtet Eine kleine jüdische Siedlung von 80 Seelen, ™״t größten Teil sephandischen Juden, besteht z, B. j? Bet-Schaan, die meisten sind Händler. Nach den Ereignissen des Mai mußten sie den Ort verlassen, doch Slnd sie nachher auf Befehl der Regierung zurückgekehrt wd gehen heute unbehelligt ihrem Berufe nach. In Ermangelung einer Schule des Waad Hnschitmch gehe« nie Kinder in die arabische Regierungsschule We Jerusalemer Handelskammer selbständig ln der letzten Sitzung der Jerusalemer Handelsammer erklärte der Gouverneur von Jerusalem: Die •ammer habe seit ihrem Bestehen so gute Erfolge gedaß die Regierung entschlossen sei, dieser In» uitution einen selbständigen Charakter zu ^rlcihcn. Er persönlich lege deshalb das Amt des orsitzenden nieder und schlage der Versammlung vor, i,ren Vorstand nach eigenem Ermessen zu wählen. Im '•eiteren Verlauf seiner Ansprache betonte der Gouerneur, daß die allgemeine ökonomische Krise Jen!- saiem fast gar nicht berührt habe. Im Gegensatz zu en meisten ägyptisthen Städten sei in Jerusalem kein |!״z'f»cr Bankrottfall verzeichnet worden. Die ul״! a• *n<*us*ric entwickle sich außerordentlich günstig, na die bevorstehende Touristensaison verspreche einen ״«sonders günstigen Geschäftsgang. In ihrer nächsten ״ zung wird die Handelskammer drei Vorsitzende wählen, 1 t ’L'*en t*rc• 'n Jeiusalem vertretenen Religionen an- | ktnorcn u״d einander regelmäßig ablösen sollen. (Ziko.) Ueberlaaiang von Boden tn jaden Dem Jerusalemer ״EI Sabah" wird aus Tul Kcrcm ^Weilt, daß 20000 Dunam der Sanddünen bei Tul I an /ucJe״ zum Preise von 5 £ pro Dunam zu . «!gen Zahlungsbedingungen verkauft worden sind JUEP1SCHE RUNDSCHAU Rcdaslcrcnf' der CcL"11fcr? Wie der ״Doar Hajom“ aus sicherer Quelle erfahren haben will, soll bei der palästinensischen zionistischen Exekutive bezüglich der Lohnfrage eine Beamtcnversamm- 11mg stattgefunden haben, die beschlossen hat, der Exekutive vorzuschlagen, ihre bisherigen Gehälter um 30״;» zu reduzieren. Seite 81 Ussischkin und Dr. Ettinger besuchten die Kolonie Naclilath Jchudah. Unter den dort neugeschaffenen Werken ist vor allem der soeben vollendete Bau von 26 Ställen zu erwähnen, die teilweise aus Beton, teilweise aus Steinen durch eine von den Kolonieeinwohnern selbst gebildete Gruppe ausgeführt worden sind, Diese Methode der eigenen Arbeitsausführung hat große Vorzüge gegenüber derjenigen, die die Arbeiten durch fremde Unternehmer machen läßt, indem die Arbeiten besser ausgeführt werden, die Kolonisten den Gewinn des Unternehmers für sich behalten und dabei auch die nötigen Batrkeimtnisse erwerben, so daß! sie auch später in der Lage sind, cventl. notwendige Reparaturen selbst auszuführen. — In Nachlath Jchudah soll jetzt die Tabakkultur gefördert werden. — Die landwirtschaftliche Abteilung gewährte der Kolonie ein Darlehen von 5b0 £ zwecks Errichtung einer Milch• Wirtschaft. Die Kolonie besitzt bereits 45 Kühe bester Rasse, von denen ein Teil mit Hilfe erwähnten Darlehens erworben wurde. Die Milchprodukte werden In Rischon-lc-Zkm abgesetzt. Der Wiederaufbau der zerstörten Kolonien Die Kolonisten der anläßlich des Angriffes auf Petach- Tikwah zerstörten Kolonien K’farSaba und Ein• Hai hielten am 10. Januar eine Konferenz ab, in welcher über die Möglichkeit des Wiederaufbaues und des wirkungsvollen Schutzes dieser Kolonien beraten wurde. An der Versammlung nahmen auch Vertreter der amerikanischen ״Achusa“ teil, welche im der Nachbarschaft dieser Kolonien׳ eigene Siedlungen besitzt, ferner in Vertretung des Oou• verneurs von Jaffa Herr Frankl, der Polizeidistrikts• kommandant von Jaffa Major Wainright und Direktor Ettinger vom Kolonisationsdepartement der zionistischen Exekutive. Herr Frankl erklärte namens der Regierung, daß diese den Willen habe, den Kolo* nisten heim Wiederaufbau ihrer zugrunde gerichteten Kolonien beizustchen, und weise zu diesem Zwecke den Betrag von 2000 ägyptischen Pfund an, der hauptsächlich zur Rettung der Pflanzungen vor völligem Untergang ver• wendet werden soll. Major Wainright versicherte die Anwesenden gleichfalls der Anteilnahme der Regierung an ihrem schweren Los und versprach die Errichtung einer ״Spezialpolizei“, sobald die Kolonisten wieder in ihr Heim zurückkehren. Zur Durchführung der erforder• liehen Arbeiten wurde ein Arbeitskomitee eingesetzt. Der Zinsfuß in PalisSina Die Banken in Palästina berechnen zurzeit laut ״Haarcz" bei sicheren Warenkrediten folgende Zinsen: Die ״Anglo-Egyptian-Bank“ 8 °/0, ״Anclo-Palcstinc Co.“ 8—9 0,0, ״Banco di Roma" 9>/4 #/0 und die ״Ottomanische Bank" 8 0;o. Der ״Crödit Lyonnais“ erteilt keine Warenkredite, sondern nur Darlehen gegen Bürgschaft auf 6—7 «,0׳. Auch die ״Anglo-Egyptian-Bank“ gewährt Darlehen gegen Bürgschaft bei Berechnung von ungefähr 7 0/0. Das jüdische Acrztewcscn in Palästina. Nach einer amtlichen Statistik hat die Zahl der jüdischen Aerztc in Palästina in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Während im Jahre 1911 nur 35 jüdische Aerzte gezählt wurden, gibt die Statistik für 1922 über 150 an. Interessant ist die Ortsstatistik, aus der hervor■ geht, daß sich in Jerusalem 43 jüdische Aerzte, darunter 21 Zionisten befinden; in Jaffa sind 46 Personen gemeldet, die eine ärztliche Praxis ausüben, in Judäa 19, in Haifa und Samaria 17. Der!Rest verteilt sich auf die einzelnen jüdischen Siedlungen. (Zilro.) Südafrikanische ßaugescllschaft für Palästina. Unter der Firma ״Südafrikanische Ballgesellschaft für Palästina" wurde in Johannesburg!Südafrika) von etwa 20 prominenten Juden ein Akticnnntemchmcn ins Leben gerufen, welches in Palästina Arbeite!hätiser, Fabrik; gebäude und Untcrkunftsräume für öffentliche Institu! tionen errichten soll. Die Idee einer solchen Gesellschaft begegnete in den Kreisen der südafrikanischen Juden lebhafter Zustimmung, so daß mit einer schnellen Aufbringung des auf 100 000 Pfund! Sterling festgesetzten Grundkapitals zu rechnen ist. Ein ansehnlicher Teil dieser Summe ist bereits gesichert. Direkte Schiffsverbindung zwischen England und Palästina. ״Doar Hajom“ will aus Kreisen der ״Cunaid! Line“ erfahren haben, daß die Aufnahme eines direkten, Schiffsverkehrs von England nach Palästina geplant sei, und zwar soll cs sich hierbei •um Fracht- und Passagier• dienst handeln. (Ziko.) Neue Industrien in Jaffa. Langsam entwickeln sich durch die neuen ,Einwanderer auch neue Zweige in Industrie und Handel. Dr. Ja u rin aus Hamburg erätfnete in Jaffa eine , Dampfwäschcrei mit modernen Maschinen. Er gedenkt auch in Jerusalem eine Filiale zu eröffnen. Die Herren Trupp und MärgoJin haben eine Fabrik für raffinierten Spiritus eröffnet. Es ist der Versuch der Begründung einer für Palästina ganz neuem Industrie, deren Rohstoffe im Lande selbst gewonnen werden. An der Unternehmung ist auch Najditsch interessiert. Eine ״Hirarn"-Fl|iale in Sichern. Die Palestine Company ״Hiram“ Ltd, hat neuerdings eine Agentur in Sichern eröffnet. Die Vertretung wurde der Firma Munik Abdu & Sons übertragen. (Ziko.) Palästinensischer Orangenexport nach England. Im Laufe des Dezember wunden insgesamt 120000 Kisten Grangen von Palästina nach England exportiert. (Ziko.) Dem Andenken Tschienows (17. Sch’wat 1918 - 17. Sch’wat 1922.) Vier Jahre sind bereits verflossen. Das Gefühl der Verbitterung und der Niedergeschlagenheit ist dahin; dahin ist die traurige Nachdenklichkeit der ersten Gedenktage. Das unmittelbare schmerzliche Gefühl der Schwere des Verlustes hat seine Schärfe verloren. Wir haben uns ln das Schicksal gefügt und mit dem Gedanken abgefunden, daß Tschlenow nicht mehr unter uns weilt Ein beklemmendes Gefühl der Verwaistheit der erdrückenden Leere bemächtigte sich unser. Tschlenow hört auf, Leben zu sein; er wird Tür uns Geschichte. Dies gibt uns aber die Möglichkeit, ihn aufmerksamer und klarer zu beobachten, als das in den ersten Jahrestagen der Fall war, da wir noch ganz von dem erdrückenden Bewußtsein des unersetzlichen Verlustes erfüllt waren. Das Rätsel der Persönlichkeit Tschienows, das Geheimnis seiner Anziehungskraft, das Wunder seines bezaubernden Einflusses, den er auf alle, die mit ihm In Berührung kamen, ausübte, zieht uns mehr an denn je. Wie ist dieser Einfluß Tschienows zu erklären? Worin bestand seine eigentümliche Kraft, die ihn zu einem der wahrhaft unbestrittenen Führer gemacht hat? Kein Volkstribun und keine publizistische Größe, kein Denker und kein Schöpfer neuer Ideen, kein neuer Pfadweiser und kein glänzender Organisator — stand Tschlenow doch Im Mittelpunkt unserer Bewegung, ihr natürlichcr Führer. Dieser Platz innerhalb des Zionismus war ihm sicher, hauptsächlich infolge der seltenen und wertvollen Eigenschäften, die in Volksbewegungen von weit größerer Bedeutung sind als das Talent eines Redners, Politikers oder Denkers. Tschlenow besaß die seltene Eigenschaft des synthetischen Schaffens. Man nannte ihn den ״Friedensstiftcr“, und das war richtig. Die ״Friedensliebe" Tschienows hatte jedoch nichts mit jenem sentimentalen spießbürgerlichen Opportunismus gemeinsam, der, des berüchtigten Burgfriedens wegen, prinzipienlos und feige Wahrheit mit Lüge, Hohes mit Niedrigem vermengt Tschlenow konnte unerbittlich konsequent sein, im hochsten Sinne dieses Wortes. Bei der Uganda-Frage hatte er den Mut, die 125 Neinsager aus dem Kongreßsaal zu führen. Tschlenow war kein Eklektiker; seine Friedensliebe war Immer Synthese, ein harmonischer Zusammenklang der Gegensätze. Seine Synthese war nie formalistisch oder rationalistisch. Sie folgte aus dem ganzen synthetischen Wesen Tschienows, das alle Oegensätze in sich aufnahm und sie in seinem Ocistcslaboratorium zu einer inneren organischen Verbindung verarbeitete. Anders konnte Tschlenow die Lebenserscheinungen nicht auffassen. Er war die Synthese selbst, und es ist durchaus kein Zufall, daß er cs war, der die Helsingforser Konferenz leitete, die wiederum die Epoche des synthetischen Zionismus cröffncte. Tschlenow hielt die einleitende Programmrede. Mit seiner ganzen Persönlichkeit symbolisierte Tschlenow jenen synthetischen Weg, den der Zionismus seit 1906 beschritten hat. tn unseren Tagen, in denen die Gegensätze innerhalb unserer Bewegung mit besonderer Heftigkeit gegeneinander prallen, in denen, trotz der gewaltigen Fordcrungen der Stunde, welche die reibungslose Koordinierung aller Kräitc verlangt, die zentrifugalen Kräfte in drohendem Maße hervortreten, taucht das Andenken an Tschlenow mahnend und warnend vor unseren Augen empor. Er, der die Einheit der zionistischen Idee verkörpert, der mit seinem Leben und seinem Wirken die Möglichkeit und die Lebendigkeit einer organischen Koalition aller Ideen und Bestrebungen bewiesen hat, muß uns 4 Jahre nach seinem Tode als Vorbild und Lehrer der lebendigen Vereinigung aller zionistischen Kräfte dienen, die allein die Gewähr für die Realisierung unserer Bestrebungen bieten können. J. Schechtmann. Bücher-Elnlanf מ• גידעמאו: אידישע קולסורעעשיכטע אץ מיטלאלטער. , .8 250 פסח קאלאדני: גערטנעריי. .8 76 ה. ד. נאמבערג: די משפחה. .8 186 היסטארישע יוגנדביבליאטעק: י. קאלטאנוויטש: די לעצטע קנאים• .8 22. די לעצטע טעג פץ ירושלים .8 47, ב. דינאבירג: אויפן שוועל פץ מיטלאלטער. .8 16 .Klal“-Verlag, Berlin 1022, ersebieaen״ Sämtlich im ע• ני פרענק: העירונים והיהודים בפולץ. מסה היסטורי וורשה.1921 .8 164 הוצאת המשרד להוצאת ספרות ועחונוח שע״י ההסתדרות- הצונית בפולין.