Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 13-14 (17.2.1922)
- Date
- 1922-02-17
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 82 JUEDISCHE RUNDSCHAU Spredisaal (Oboe Verantwortung der Redaktion.) ״Unsurc“ arabische Frage Von Eugen Hoefllch. An dieser Stelle polemisierte letzthin ein Mitglied der Exekutive gegen programmatische ״Acußerungcn zur arabischen Frage, die wir in letzter Zeit so häufig im Juden', in den ,Freien Zionistischen Blättern‘ und and! in der Jüdischen Rundschau‘ lesen“, gegen Versuche einer kleinen, auf dem Boden des Zionismus stehenden Gruppe, die Araberfrage (und soweit cs den Schreiber dieser Zeilen betrifft, auch die diesem Komplex eng zugehörige ״pa ו asiatische“ Frage) mit mehr Liebe zu lösen, als sie ein Parteiprogramm fordern kann. Der Polemisierende sprach nicht im eigenen Namen; das ist sicher, denn seine Problemstellung und Beantwortung ist für den offiziellen Vertreter einer politischen Parteimajorifiit typisch: er ist Symptom, Sprachrohr einer Majorität, die, wie jede Mehrheit, schwerfällig sein muß im Umlernen wie im Wciterlcrncn. Dies sei nicht als Vorwurf gedacht, denn dies ist das Naturgesetz einer jeden Majorität. Er sprach mit dem ihm eigenen Tem* perament, das aber, lieft er ihm auch noch so sehr die Zügel schießen, jener kleinen Minorität kaum den Wind, der zu den Sternen der Zukunft führt, aus den Segeln nehmen kann. Dazu kam cs zu wenig aus der Sponfanität, zu sehr aus der Kalkulation. Es würde sich er• übrigen, auf eine Polemik, die wahrlidi nichts Neues sagt — neu ist ja nicht einmal der Versuch, mit eia paar Witzen eine Weltanschauung töten zu wollen — zu antworten, doch wenn zwischen den Zeilen eines Leitartikels eines offiziellen z.ionistischcn Organs, sieben Spalten lang, Herrn Jabotinskys Legionen marschieren, dann muß auch der Friedfertige vermelden: Es tötet kein Jabotinsky und kein offizieller Zorn eine Idee, und 09 kann der politische Machtwahn ein liebevolles verständiges Werben um die arabische Freundschaft nicht abwenden, selbst wenn er großmütig im Augenblick von Gewaltanwendung abzusehen geneigt ist (wie ja stets das lächerliche, groteske Waffenklirren hinter fremden Bajonetten vom Schreibtisch in Europa aus bemäntclt wird). Nur ein paar Worte seien dem gestattet, gegen dessen Aufsatz ״Ein anderer Weg“ sich die Polemik in erster Linie zu wenden schien. Es sei ihm gestattet, nochmals zu betonen, daß es ihm und wahrscheinlich auch seinen Freunden durchaus unwichtig ist, die Priori• tat für sielt in Anspruch' zu nehmen, die ״asiatischen Affinitäten“ (Max Brod) gefunden zu haben. Viel wichtiger aber scheint der Inhalt dieser Frage, das trotz allen Polemiken immer und immer neu zu betonende Bewußtsein der unerhört engen Zusamtncugehörigkeit des jüdischen mit dem arabisehen Volke und weiterhin mit allen Völk e r 11 «I 0 n M o r g 1• 111 (111 tl e ». An dieser 'I nlsaelic kann nichts ändern, auch keine exzessiv westlich orientierte zionistische Politik, die zwischen Europa und Asien lavieren möchte; es kann Levantinismus in Politik und Kultur propagiert werden, aber das heißt dann nicht mehr Judentum, sondern Hellenismus, und ein neuer Hellenismus wird einen neuen Bar Kocliba finden, einen Bar Kocliba, der nicht von Gallipoli kommt, vor Tseharnaknie Mulitrciberlcgionen mit dem Mögen David auf dem Kleid ins Feuer der türkischen Batterien treibt, um dann zu Petljura zu reiten. Wie der neue Hellenismus, der offiziell propagierte Annäherungsversuch an die Machtideale des Westens heute in anderer Methode wirkt, ebenso wird der heutige Makkabäergeist andere Formen finden, und eine dieser Formen ist die des Bundes mit den Blutsverwandten. Nicht im Zeichen der Macht aber, sondern im Zeichen des verständigen Herzens. Das Judentum ist uns ■eine der Emanationen des! asiatischen Geistes. Daraus ergeben sielt Folgerungen, die nur der Tagespoütiker übersehen kann, weil er über sie hinweg an die Macht dieses Tages appellieren muß. Wenn mm auch heute — rein politisch — die Einheit Asiens auf den ersten Blick nicht erkenntlich ist, ist sie dennoch vorhanden, tiefer fundiert, als daß sie der Streit des Tages, jener Streit, den Europas Politik direkt oder indirekt entfachte, zerreißen könnte. (Wer übrigens ein wenig informiert ist, wird aus mannigfachen Berichten der letzten Jahre manches finden, was die all• asiatische Einigungstendenz — auch auf nichtbelschcwistischer Basis — bestätigt.) ״Ganz Asien ist eins!“ Mit diesem lapidaren Satze hebt die Schrift des berufenen Anwaltes Asiens, des Japaners K. Okakura, an. Gehört das Judentum zu dieser Einheit oder nicht, das ist die Frage, die beantwortet werden muß, ehe man zu Judentum und zur Araberfrage überhaupt Stclhing nehmen darf, will man mehr als levamiui :ehe Politik treiben*). Gehört es aber dazu, hat mail cs erkannt, dann heißt cs, die Konsequenzen ziehen, dann heißt es, die — einstweilen — kulturellen Fäden knüpfen, erneuern und festhalten. — An drei Polen brach unabhängig voneinander der gleiche Gedanke auf: in Japan, in Indien und im Judentum keimt die panasiatischc Idee — gleichgültig, ob als Reaktion auf den unerträgliehen westlichen Druck oder ob als natürliches Rcvoiutionsergebnis — und beginnt seine Kreise zu erweitern; heißt es nicht, den Oeist der Revolution mit Traktätchen *) Man müßte hier eigentlich auch über Dr. Klausners Aufsatz zur Araberfrage sprechen, um einige Unrichtigkeiten nachzuweisen, doch müßte dann die Replik zu einem eigenen Aufsatz werden und das scheint hier nicht nötig zu sein. Nr. 13/14 aus der Sotinlagsschulc erschlagen wollen, heißt cs nicht arge Kurzsichtigkeit beweisen, wenn mail jetzt noch das erschütternde Erkennen und die stammelnde Wiedergabe einer der größten Ideen und ihre Anwendung auf das Judentum mit einem Leitartikel voll ״selbstgefälligem Tietsiuu“ und ein paar hämischen Bemerkungen abtun will? Heißt das nicht, die Kraft einer einem aus der europäischen Rüstkammer genommenen Partcidogma adäquaten Mentalität überschätzen, heißt das nicht, die junge und doch uralte Revolution des offenen Herzens unterseliätzen? Der Schreiber der Polemik protestiert gegen unsere Art, die Araberfrage zu betrachten. Das ist sein Recht, denn die Verteidigung selbst einer abgetanen Idee — und das ist seine Art der Araberfrage ja noch lange nicht — ist ihr gutes Recht, die Wahl der Vertcidigungsmittcl aber ist eine Angelegenheit von allgemeinem Interesse. Schlagworte müssen erschlagen werden, denn sie sind ein Verteidigungsmittel, das schließlich die Eigenen schlägt; das Schlagwort Ercz-Israc! muß reduziert werden in dem Augenblick, da man erkennt, daß cs nur ein jüdisch- . .—...~——׳״£ נבבםב בית הועד .העברי בברלין 11 10) כשעה. Februar) כיום א כ״אשבט לפני הצהרים באולם MeMcrsaal Külheuorntrasse 88, am Potsdamer Plati אספת זכרוך לם. י. ברדיצבסקי ז״ל פתיחה: מנגינה(צ׳לו בלוית פסנתח - פליכם רוברט מגדלסון הנואמים: ביאליק. בעל־טחשבות. ברנפלד. ויסלבסקי״קלינמך מחיר הכניסה 10 מרק, לחברי בית הועד 6 מרק. arabisches Palästina geben kann, daß Palästina nur ein Nationalitätenstaat, nicht ein Nationalstaat werden kamt. Das zu sagen ist im Augenblick so unpopulär, wie die Forderung eines autonomen jüdisch-arabischen Palästinas im Rahmen seines groüaslatischen Staatsganzen. Der Arzt, der schneidet, um zu heilen, ist gleichfalls unpopulär. Man kann uns steinigen, die Richtigkeit der auf jüdischer Ethik fundierten idcc erschlägt aber weder der Stein noch der Leitartikel. Wir wissen uns eins mit den gewaltigen Bcwegungen des Ostens, die keine künstlich entfachten, nationalistischen (im Gegensatz zu nationalen) Zwistigkeiten stören können. Unsere Stellung zur Araberfrage ist also leicht erkenntlich, ln einer großen Zahl von Einzeldarstellungen wurde sie übrigens von allen Seiten beleuchtet. Es ist von unserm Standpunkt au» also zur Polemik <l< r Mndttveieiner nichts weiter zu sagen, nur von neuem Protest gegen jeden nationalistischen Machtwahn cinzulcgcn, Sonderheit, wenn er sielt zionistisch gibt. Wir reichen stets von neuem dem Araber die Bruderhand und sind sicher, daß sie in nicht allzu ferner Zeit ergriffen werden wird. Diese Feststellung sei die Antwort auf eine Polemik, die nicht ins Schwarze traf. Sie beendet Replik wie Duplik, denn es ist unwesentlich, im Leitartikel einen Streit weiterzuspinnen, den nur die Tatsachen beenden können, jene Tatsachen, die nicht beschlossen werden können, die elementar auftreten, die plötzlich da sind. Mit ihnen zu rechnen, um nicht überrascht zu werden, ist die Pflicht des Politikers, sie vorauszuahnen die des Liebevollen, mag er Dichter oder ״politischer Feuilletonist“ genannt werden. Minderheitsschutz in Estland Riga, 7. Februar. (J.C. B.) Die in Estland lebenden nationalen Minoritäten haben im Zusammenhang mit der Aufforderung des Völkerbundes an die baltischen Staaten, ein Gesetz zur Gewährleistung der nationalen Minderheitsrechte in ihren Ländern auszuarbeiten, der cstländischcn Regierung eine diesbezügliche Petition überreicht, die von den Balten, Schweden, Russeti und Juden unterzeichnet ist. In dieser Petition fordern die nationalen Minderheiten die Bei- Ziehung ihrer Vertreter zur Ausarbeitung der diesbezügliehen Gesetze sowie die Aufnahme ihrer Vertreter in die estländische Delegation, die berufen ist, diese Gesetze der Völkerbundversammlung in Genf zu unterbreiten. Keren Hajessod in Südafrika Die letzte Landeskonferenz der südafrikanischen Zionisten war im wesentlichen von der Idcc des Keren Hajessod getragen. Als Vertreter des Keren Hajessod- Direktoriums war Dr. Sclunarja Lcwän in Johannesbürg cingetroffcn. Nach südafrikanischen Blättermcklungen wurden Dr. Lewin stürmische Ovationen dargebracht, die, wie ״Zionist Record“ meint, dem ״alten zionistischen Soldaten“ galten. Dasselbe Organ betont, daß die Landeskonferenz von Dr. Lcwins starker Persönlichkeit beherrscht war. Der Verlauf der Tagung habe gezeigt, daß die südafrikanischen Juden bereit seien, am Aufbau des jüdischen Palästina opferfreudig mitzuwirken. Die Konferenz, so schließt das Blatt, habe im Zeichen der Einigkeit und Kraft ihre Arbeit vollendet (Ziko.) Beschlüsse des Zionistentages Die am 25. und 26. Dezember v. J. stattgefundc-J Jahreskonferenz des Zionistenverbandes für Jugoslawe' nahm nach eingehender sachlicher Durchberatung q von der Resolutlonskommission cingebraeilten R^r tionen azi, die wir auszugsweise folgen lassen:! A. Organisation. An die Spitze der Ortsgruppen sollen l\:rsor<; gestellt werden, deren zionistische Eignung urid pj] ähnlicher Opicrwillcn in bezug auf Arbeit und f>j bringung materieller Opfer die volle Garantie bietg für eine ununterbrochene Betätigung und das Aufbrir.;•• der nötigen Mittel, sowohl für die Erfordernisse 0 zionistischen Weltorganisation und ihrer Zwecke, auch für diejenigen des Zionistenverbandes für Ju,-«j slawien, wobei der Beschluß des XII. Zkmiste11kongr«y absolut befolgt werden muß, wonach in der Zionistisch. Organisation ein Ehrenamt bloß jene Zio nisten bekleiden können, welche ihr* Pflicht dem Keren Hajessod gegenübe erfüllt haben. Den Ortsgruppen wird di« Pflicht auferiegt, 5p mit außerhalb der zionistischen Reihen stehenden p( sonen Ins Einvernehmen zu setzen zwecks Bildung v# Kuratorien fürdea Keren Hajessod, welch' das Gepräge «hier allgemeinen jüdischen Institution z geben ist Den Ortsgruppen wird ehe Pflicht auferlegL dowo dies in Verbindung mit anderen jüdischen Orga-, sationen möglich ist, die Jugendorganisationen zu fönkn ohne deren überflüssige Bevormundung, in Erwägt-, des Umstandes, daß die Jugendorganisationen in cts!, Reihe berufen sind, ihre eigene Orientierung in) disch-kulturellem Geiste zu finden. B. Keren Hajessod. 'Den Beschluß des XI!. Zionistenkongresses in Kart, bad proklamierend, macht die Jahreskonferenz der Vt: waltung des Keren Hajessod für Jugoslawien zur Pflir unverzüglich ־zur Festsetzung eines von der Abgab des Maasscr freien Minimums zu schreiten. In Befolgung obiger Beschlüsse fordert die Jahr» konferenz: 1. Daß sich jeder Gesinnungsgenosse, weicht dazu von der Verwaltung des Keren Hajessod bestimr wird, in den ,Dienst des Keren Hajcsso stelle, nach den von der Verwaltung des Keren Hajes*, für Jugoslawien erhaltenen Direktiven. 2. Daß jeder organisierte Zionist, dessen Vermöge oder Einkommen, oder beides, das zu verlautbaren Minimum übersteigt, spätestens bis Ende Mi 1922 seine Maasserverpflichtung deklariere. 3. Daß überall, wo dies die Verhältnisse zulasso das Bestreben der Zionisten dahin gerichtet sein mö. daß die jüdischen Gemeinden und alle übrige jüdischen Korporationen ihr Einkommenmaasscr abgebet 4. Daß in den einzelnen Orten von Frauen, zw«» Einsammelns von Schmuck für den Kcr: Hajessod besondere jüdische Kuratorien gebildet wcttl« Welche durch Veimittlnng der Keren I h1jes>#xl.Verwalt®, mit der Jevvel-Vervvaltung in ,London in Verbind»,:, treten werden. C. Palästina-Arbeit. Der Verbandstag wird beauftragt, in Zukunft Chi luzim fa rmen mit nötiger Berücksichtigung « Immigrationsverhältnisse zu gründen, insbesondere m: Berücksichtigung der Möglichkeit harmonischer, facbj gemäßer Entwicklung der Chaluzim, wobei strengste, auf die Eignung der Farm, wie auch auf die ־physisch׳] und moralische Eignung der Chaluzim Bedacht zu nehme] ist; bis jedoch die bisherigen Farmen nicht liquidier sein werden und eine Möglichkeit der Auswanderer: für die vorhandenen Cluhi/im nicht geschaffen sein wir sind keine neuen Chalu/iinfarmen zu errichten. Dem Vcrbandsausschuß wird es zur Pflicht gemach: um jeden Preis die Auswanderung der schot ausgebildeten oder in Ausbildung stehenden Cb luzim zu ermöglichen. Der Verbandsausschuß soll gleichzeitig mit der fa* gemäßen Ausbildung für geistige Bildung der Chatuir insbesondere für deren Erlernung der hebräische: Sprache sorgen. Geplante Schulgründung Es wird beabsichtigt, hier in Berlin ein jüdi sches (hebräisches) Gymnasium — f•' Knaben und Mädchen, von Sexta aufsteigend —!• gründen. In dieser Anstalt soll das Lehrziel der *״ gemeinen höheren Schulen mit einer starken Pfl'i1 des Hebräischen verbunden werden. Eltern,& den Wunsch haben, •ihre Kinder in einer solche Schule aushilden zu lassen, werden gebeten, mögli^ umgehend mit Herrn Dr. Liebermann, Berlin N" Tile-Wardenbcrgstr. 11, sich schriftlich in Verbind«״! ■u setzen. I Bor Dole xiwoh wurde net. I ,;tätige uiigef .ersten rielbev .(Frank ״Bern! hing k ,,bsclill W׳clt-\ .«1 bei D Ad res» sofort ersehe werde D b. ü., vom 1 llelo Triest zogen ״Scmi vcrkch Damp führen Dauer Gültig 925.— Bri n (£ 32 preise T ri e bei dt bei d £ 5.1 .־.4 £ stehen D des J mittas de» | ra 1 v neben auf A «ctzur mit F und ' lad uni der t Frar , Büche , dort l garte» •’ tion-s 1. Bei luz-K< um 8 mm Ttrnoi ' MB« "*grnttl Abendkurse des Verbandes der Oifjuden Elisabethstr. 57/58, nahe Alcxanderplatz, im Ko»'*' städtischen Gymnasium, Hof 1 Tr., Zimmer Nr. 12. Englisch: Montag und Mittwoch von 7—8>/a Uhr:► Anfänger, von 8’/a—10 Uhr für Fortgeschritten, Hebräisch: Montag und Mittwoch von 7■/*—8‘/1 U für Fortgeschrittene, von 8»/*—9*/» Uhr für Aniänf■; Deutsch: Dienstag und Donnerstag von 7—9 0׳ Rechnen: Dienstag und Donnerstag von 9—10 U"; > Talmud: Dienstag von 7>/*—9נ/, Uhr im Hause Talmud-Thoravcrcins, Linienstr. 19, vom 1 Tr. Anmeldungen werden an allen Untcrrichtsaben* Elisabethstr. 57/58 entgegengenommen. Schulgeld 20 monatlich. -rliner