Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 13-14 (17.2.1922)
- Date
- 1922-02-17
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2652410-2652422--14694-2673089- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Minsk 1× ep/1000754
- Odesa 1× ep/1000834
- Riga 1× ep/1000826
OCR text
.;1 Seite 80 widmen. Sie arbeiten für den Zionismus mehr als acht Stunden täglich und sie können nicht daneben noch dem Achtstundentag des wirtschaftlichen Existenzkampfes genügen. Es ist selbstverständlich und unvermeidlich, daß bei einem solchen Apparat sich auch gewisse Nachteile des Bürokratismus geltend machen; es mag auch ein/eine Fälle geben, wo die Charakteristik des Artikclschreibcrs «!trifft, es mag Beamte geben, die ihre persönlichen Interessen vor die zionistischen stellen; so etwas ist in jedem Staat und in jeder Organisation der Fall, alter wir können auf Orund der allgemein nachprüfbaren Tatsachen wohl behaupten, daß diese unvermeidlichen Begleiterscheimmgen des Bürokratismus bei uns in einem unvergleichlich geringeren Maße auftreten als anderswo. Gleichwohl sollen sie bekämpft werden, und bei ihrer Bekämpfung im einzelnen Fall oder im System werden alle gutgesinnten objektiven Zionisten einig sein können, wofern ihnen nicht diese Einigkeit erschwert und unmöglieh gemacht wird durch Artikel von der Art des oben zitierten. Denn von Leuten, die solche Ansichten haben, kann eine Objektivität leider nicht erwartet werden. Ihre Forderung, daß man den zionistischen Beamten das Stimmrecht entzieht, ist in ihrer Allgemeinheit so absurd, daß an ein sachliches Interesse nicht zu glauben ist. Im ״L’Echo Sionistc“ selbst hat ein französischer Zionist, Dr. Fildcnnann, schon den schweren Vorwurf gegen die Opposition erhoben, daß sie mit ihrer Bchauptung, hinter der Leitung stünde niemand als eine Anzahl bezahlter Funktionäre, das Ansehen des Kongresses und damit der ganzen Bewegung untergrabe. Es ist schwer verständlich, daß eine Opposition, die doch die außenpolitische Lage des Zionismus kennt, den Mut aufbringt, mit solchen Mitteln zu arbeiten; sofern ihr überhaupt am gemeinsamen Ziele noch etwas gelegen ist. II. Wenn wir nun dazu übergehen, kurz, den sachlichen Gehalt der Forderungen zu prüfen, so ergibt sich aus den Resolutionen der holländischen Jahreskonferenz, den Acußerungen des Herrn Kann und dem bekannten Pro• gramm der Bi andeis-Gruppe als wichtigster Programmpunkt die Forderung, daß die Zionistische Organisation auf jede ökonomische Tätigkeit in Pa* lästina verzichte und den Aufbau des Landes der privaten Initiative überlasse. Allerdings scheint auch die Opposition einzusehen, daß die völlige Liquidierung der zionistischen Palästin larbei! nicht möglich ist, da sonst an ihre Stelle ein Vakuum träte. Sie verlangt daher zunächst eine ״Reform" der Palästinaarbeit, die, abgesehen von den rein persönlichen Forderungen, die in diesem Zusammenhang nicht bc* sprachen werden können, weil noch niemals ein konkreier Vorschlag seitens der Opposition gemacht worden ist, vor allem in dem Satz, zusammengefaßt ist, die ״unproduktiven Auslagen mögen nicht zugunsten der produktiveu eingeschränkt werden". Dieser Satz hat schon Weizmaiii» Anlaß gegeben, von einer ״Verflachung des Zionismus" zu sprechen. Er beweist, daß die (>pposition den Prozeß der Wiederaufrichtung einer nationalen Gemeinschaft — und speziell noch unter so ungewöhnlich komplizierten Verhältnissen wie der jüdischen — als etwas der Begründung eines industriellen oder koinmcrziehen Unternehmens Analoges ansieht (wobei ausgcsprachen werden muß, daß hier kein Ton der Gering- Schätzung heraus- oder hmcingehört werden soll). IX-1 bekannte Bericht der Rcorganisationskotninission hat in dieser Hinsicht den Anfang gemacht. Die Einschränkung gewisser Ausgaben (das Wort ״unproduktiv" lehnen wir als unzutreffend ab) ist längst von allen Seiten als notwendig erkannt worden; vielleicht ist es erforderlich, die eine oder andere Institution abzubaucn, die in der Krise der Kriegsjahre und in der folgenden Uobergangszeit entstehen mußte, vielleicht wird man auch auf Grund de! gemachten Erfahrungen manche Einrichtungen korrigieren müssen; auf diese Einzclfragen kann hier nicht eingegangen werden, zu ihrer sachlichen Diskussion wird sich jedes zionistische Forum stets bereit finden. Abc! diese Einzclfragen haben nichts zu tun mit der Grund* anschauung. Unsere Grundanschauung ist, daß die Zio* nistischc Organisation vor allem diejenigen Funktionen beim Aufbau zu erfüllen hat, die im Interesse def Gemeinschaft und des nationalen Charakters der Siedlung liegen. Sie ist der Sachwalter des nationalcn Interesses. Darum kann sie durch keine private Initiative ersetzt werden. Private Unternehmungen können auf viele Einrichtungen verzichten, die im natio• nalcn Interesse unerläßlich sind. Die Durchführung öffentlieber Arbeiten, die Sanierung, die Einwanderertürsorge, Arbeitsbeschaffung, das Schul- und Bildungswesen, die Sorge für den hebräischen Charakter des jischttw, das landwirtschaftliche Versuchswesen im weitesten Sinne, das alles sind Arbeiten, die nur die Organisation machen kann und die außer ihr höchstens ein großer Philanthrop madien könnte, dessen Methoden wir wahrscheinlich nicht billigen würden, niemals aber ein kapitalistischer Unternehmen Angesichts dieser Tatsache ist cs nicht einzusehen, warum die so geartete Tätigkeit der Zionistischen Organisation die Tätigkeit der Privatinitiative hemmt. Gerade dadurch, daß die Organisation diese unbedingt notwendige, aber freilich im privalwirtschaftlichcn Simir unrentable (nicht aber ״unproduktive") Arbeit auf sich nimmt, wäre ja der Privatinitiative das ganze weite Feld rentabler Unternehmungen freigegeben. Leider hat die Privatinitiative davon bisher keinen Gebrauch gemacht. Es ist ein unverständlicher Widerspruch, der mir ans einem gewissen Raisonncment erklärt werden kann, daß die Opposition verlangt, der Aufbau müsse durch Privat- Initiative erfolgen und gleichzeitig, die Zionistische Organisation müsse die ״unproduktive“ Arbeit aufgeben und ״produktive“ Arbeit, d. h. also wohl Privatwirtschaft- JUED1SCHE RUNDSCHAU _ _ lieh rentable Unternehmungen, betreiben. Von offizieller zionistischer Seite ist immer wieder die Privatinitiative angeregt und gerufen worden (wir erinnern nur an die Tätigkeit Dr. Ruppins); sie ist leider bisher nicht gckommen. Nunmehr hat, wie es scheint, wenigstens die amerikanische Gruppe der Opposition cingcschcn, daß die bisherige Art des Kritisierens ungerecht und im wahrsten Sinne ״unproduktiv" ist, und ist dazu übergegangen, nach ihren Prinzipien zu.arbcitcn. Der ״Paicstine Development Council“, len die Hrandcis-Ortippc nach der Convention in Cleveland gegründet hat, ist ein solcher Anfang. Seine materiellen Resultate sind bisher minimal, selbst wenn die Nachricht wahr sein sollte, daß die erste halbe Million Dollar bereits eingczahlt ist. Denn man muß bedenken, daß es sich hier nicht um Spenden handelt und nicht um Anlagen, die mit dem Odium der ״schlechten zionistischen Verwaltung in Palästina" belaste* sind, sondern um sogenannte produktive Anlagen, um ein Zinsen und vielleicht sogar Dividenden bringendes Kapital, das nach de!» von der Brandcisgruppc propagierten Anschauungen viel lejditcr für Pulustüüa aal haben ist als Gelder für eien!Keren Hajessod. Jeder Zkmist wird die Tätigkeit dieses Council mit Freuden begrüßen, nur kann vom /ionistischon Standpunkt «io* mais anerkannt weiden, daß die Beteiligung an solchen Unternehmungen von der Leistung für Keren Hajessod befreit, wird doch der Keren Hajessod audv von de!» Juden Palästinas verlangt und auch von denen, die Leben uml Arbeitskraft vollständig in den Dienst dcsl Aulbaus steilem. Er ist ■eine T1.1־tionalc Steuer, die für den Aufbau Palästinas unerläßlich ist. Wenn dalicar die Arbeit für solche private Gründungen mit einer Agitation gegen den Keren Hajessod verbunden wird, dann muß sie auf das energischeste bekämpft werden, Sonst aber ist sic zu begrüßen, wofern sic sich den nationalcn Interessen untcrordnct und nicht Privatprofit 90 hoch stellt, daß sie ihm nationale Positionen opfert statt solche zu schaffen. Es ist nicht einzusehen, warum die Herren Kann und Genossen, die doch den Kreisen des Privatkapitals nahestehen, noch nicht die Initiative ergriffen liabcn, von der sie 9» viel raten. Das wäre eine Tat, die jedermann respektiere!» würde, ihre jetzige Kritik aber kam» nicht ernst gcnommen werden, besonders wenn nicht Di re Zeichnungen für den Kate!» 1 lajessodl vorheigegamgen sind. Vor kurzem meldete eine Nachricht, daß in einer Sitzung, des amerikanische!» ״Palcstmc IkcvvVopment Council" ein Brief Dr. Marinoreks vorlag, in denn er die Leitung' heftig angreift und einen Weltkongreß der zionistischen Opposition» vorschingt. Es entbehrt nicht der Pikanter!«, daß gerade dieser enragierteste Vorkämpfer des JudensGatsgedaiikcns, der Führer der sich selbst so nennenden ״politischen Zionisten“, mit Jener Gruppe konspirieret! will, die offiziell verkündet wissen wollte, daß die Zeit der Politik vorbei ist und der Zionismus zu einer Art Föderation von lokalen Gesellschaften ä la ״Palcstine Development Council" umgevvandeit werden müsse. Es scheint, daß die Amerikaner Herrn Marmorck eine gute Antwort erteilt haben; sie nehmen den Gedanken des Weltkongresses auf, aber mir unter der Beüinguivg, daß dieser Kongreß keinerlei Kanipfhandlung gegen die Zionistische Organisation unternimmt, sondern siel» lediglieh auf die Beratung und Vorbereitung praktischer Arbeit in Palästina beschränkt. Eine solche Konferenz wäre wahrscheinlich zwar keil» weltbewegendes Ereignis, wie es siel! Herr Dr. Marmorck »uvl vielleicht auch andere Herren in den verschiedensten Ländern wünschen, aber er könnte Nützliches leisten und verschiedene״ Gruppen*, die ehrliche Arbeit tun, wollen, Anregungen geben. Es wird sich zeigen, ob die Entwicklung wirklich diesen Weg nimmt. Vielleicht werden die Herren auch aJlmählich eüiscltcn, daß selbst die Privatinitiative nur dann Erfolg haben kann, jwem» es eine starke Zionistische Organisation und einen s t a rken Keren Hajessod gibt. Die destruktive Arbeit, die von ihnen seit Zwei Jahren geleistet wird, hat allerdings hart an den Rand ei!»cr!Krise geführt, die von äußeren Feinden des Zionismus in dieser Schärfe niemals hätte herauf beschworen worden können. Diel politische und finanzielle Kraft der Organisation im entscheidenden Augenblick systematisch zu untergrabe»»! und dann der Organisation mangelnde praktische Erfol;p» vorzuvverfen, ist keine ehrliche Opposition. Es wäre notwendig, daß endlich eine Reinigung der Atmosphäre vorgenommen wird. Der Worte sind genug gewechselt; wir hoffen, bald Taten zu sehen; und wenn auf beiden Seiten positive Taten feigen, so wand vielleicht in spätester Zeit manch bittere Stunde vergessen werden können. R. W, Nr. 13/14 i'l Nr polin Das Gesetz Über die Gleichstellung der Juden Warschau, 10. Febr. (Tel. der ״Wienct Morpfcnzcitung".) Der Ministerrat hat im Sejm das vor» ihn» entworfene Oesetzesprojekt, betreif! Abschaffung der Rech t s b es ch r ä n k un gen für die Juden, die noch aus der Zarcnzei! stammen, cingebraclit. Die jüdische Schulfrage im polnischen Sejm Warschau, 10. Februar. (Tel. der ״W. Mgztjr״! Im Zusammenhang mit der letzten Rode des Abgcord• ncten Schipper über das jüdische Schulwesen, ubr! die bereits gemeldet wurde, hat in der gestrigen Sejm Sitzung der jüdisch-orthodoxe Abgeordnete Mendt! soh» in einer längeren Rede Schippers Ausführung'« hinsichtlich der niditreligiösen jüdischen Schulen bt■ kämpft und das nichtreligiöse jüdische Schulwesen al! zerstörende Arbeit bezeichnet. Die orthodoxen Partei« betrachten de!» Glieder als die heiligste und unbedingt notwendige jüdische Erziehungsinstitution, ohne wcldit eine Erziehung der jüdischen Kinder zu Juden und An hängern der alten jüdischen Traditio!» undenkbar sei. Redner drückt seine Uebcrzeugung aus, daß die pol■!rische Regierung die Anschauungen der orthodoxer judcnlieit bezüglich des Chedcr beherzige!» und der! Meinungen der Gegner des (Dieder keine A»»fmerksam, keit schenke!» werde. Die Gegner des Chedcrs wolkr, die Grundlagen der Existenz des Judentums zerstören und er hoffe, daß die Regierung dieses Attentat auf das orthodoxe Judentum nicht gestatten werde, Der Vizeminister für Unterricht und Bildung stellt in seiner Antwortnote fest, daß unter den tausend nichtpolnischcn Schulen ungefähr 500 jüdische Schule,׳ mit nichtpolnischcr Unterrichtssprache bestehen. E versichert, daß die Regierung den jüdische!» Schult« freundlich gegcnüberstchc. Das Unterrichtsministerium sei nur bestrebt, von der Schule jedwede Parteioolitil fernzuhaltcn. Die ״Zusammenarbeit" zwischen ״Aguda" und Regierung ii» Polen, die sich oft, wie wir berichtet haben in direkten Denunziationen des hebräischen Schulwesen geäußert hat, verfolgt den Zweck, durch Zugeständnis» an die polnische Regierung die Macht der Orthodoxie über die jüdischen Gemeinden zu verstärken, was auch aus den Resolutionen der Rabbinerkonferenz in Po1« deutlich hervorgeht. Auf dieses Bestreben der Rabbintr geht der Sejm-Abgeordnete G r ü 1» b a u in im ״Najf! Hajnt“ ausführlich ein. Er weist darauf hin, daß bereits die erste Rahbinerkonfcrcnz, die während der Zarenherrschaft in Polen abgehalten wurde, bei der zarist!• sehen Regierung ihre Anerkennung um das Versprechen, mit den revolutionären Elementen im Judentum zu kämpfen, erkaufen wollten. Die Zeiten haben sich geändert, aber die Rabbiner sind dieselben gc blieben. Sie wollen jetzt ihre Anerkennung und dir Anerkennung des Chedcr bei der polnischen Rc■ gicrung durch die Bekämpfung der jüdisch-national« Bewegung erkaufen. Die Gemeinden dachten nicht daran, die Orthodoxie zurückzudrängen. Aber die Macht d« Rabbiner maß ausschließlich von ihrer Persönlichkeit ausgehen und nicht mit Hilfe der Regierung den 0e• meinden aufgezwungen werden. Der geringe Einfluß der Rabbiner auf das Lehen der jüdischen Gemeinden, über den sich die Rabbiner beklagen, ist auf den Ve!• fall des Rabbinates zuriickzuführcH, das sich den neuen lebendigen Bewegungen im Judentum nicht anzupas«״ verstehe. Zur char sollte. ,Male 24. S» gaben daß I rative» jeder um 81 Ausba ״en. ׳ ersten gegeb Tagur triebe» grund׳ Jahre. Wille leisten nutzer einige loset», Ls m» in Pa ganisa der R Citaucn Eine Jüdische Kulturkonfcrcnz In Sowjeiruüland Riga, 8. Febr (J. C, B.) Dem Moskauer ״Eines“ zufolge, fand vor kurzen» in Ninoiz.e eine tmparfeilsche jüdische Konferenz statt, die sid» mit der Erörtcrung von wichtigen kulturellen und wirtschaftlichen Fragen der podolischcn Judenschaft befaßte. An der Konferenz nahmen 76 Delegierte teil, die sich aus 35 Arbeitem, 18 Beamten, 15 Lehrern und aus 8 Mitgliedern verschiedener konfessioneller Institutionen zusammensetzten. Davon waren 20 Kommunisten, 4!*oalc-Zionisten, 4 Mitglieder der jüdisch-sozialistischen Partei ״Bund", 3 Mitglieder der vereinigten jüdischen Sozialisten, 5 Zionisten, 1 Sozialrevolutionär und 32 Unparteiische. Den» ״Emcs" zufolge wurden sämtliche von den Kommunisten vorgcschiagcnen Resolutionen, trotz der antikommunistischen Mehrhcli, einstimmig angcnommen. Jüdische Autonomie in Litauen K o »v!1 0, 10. Februar. (Tel. der ״W. Mgztg.") Au! Antrag des Ministeriums für jüdische Angelegenheit« hat die Regierung beschlossen, die Rabbiner in dir Kategorie der Staatsbeamten einzureihen und ihn« die Gehälter aus Staatsgcldcrn zu bezahlen. Das jüdische Ministerium hat an alle jüdischen 0r• meinden ein Zirkular über die Führung der jüdische״ Matrikclbiicher erlassen, da bekanntlich die R! gicrung auf Orund der vom jüdischen Ministerium an» gearbeiteten Projekte, die jüdischen Gemeinden mit de Führung derselben betraut hat. Die Matriketbüche! werden laut Erlaß des jüdischen Ministeriums in lila״• Ischer, hebräischer mul jüdischer Sprache geführt. Am 11> .1־. M. beginnt hier die Tagung der zweite״ jüdischen Ocmcindekonfcrcnz. Vom jüdisch« Nationalrat sind bereits Vorbereitungen zum Empfahl der Delegierten getroffen uwdei» und auch Vcrtrct« ausländischer jüdischer Körperschaften werden erwart« Rußland Wie aus Odessa berichtet wird, haben dort die Kommunisten die Abteilung der .,ORT" geschlosst״• ebenso die jüdischen landwirtschaftlichen Schulen, **•' der Ausrede, daß die jüdischen Studenten dieser Schul•״ sich zur Reise nach Palästina vorbereitem Laut Berichten aus Warschau haben die Juden *J Minsk gegen die Verordnung der Sowjctbehördcn, d״ in den jüdischen Schulen bloß in russischer Sprache unter• richtet »vcnlcn soll, protestiert. (J. P. Z.) J' Tagen Famili komm• zu sei I n 911 Wähle Rcamt oberst tine v mitisd Erb*!nun h jüdisch daß d höre, noch * 1 Je ■ von J j « ird ( ,der v» ’ j ü d i s Chanu der Sa wurde, stadtve mit P| »chäftij Arbeit! arabisc wähnt» J»!st die : einige Bericht /״m | in Be! Ereign ' sind si and g Erman, die Ki DU In kämme Kamm» zeitigt, ,üitutio '׳erleih! Vorsitz;hrcn י "eitere vtrnem : salen» den m<;' ״ z i! fokale;1«ui di־ }Eesond! l!zun1;!die de gehört» ■ . Oe!r.er<H I ■Änstig 1:4