Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 9 (31.1.1922)
- Date
- 1922-01-31
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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? f. >) Seite 56 andern l\11i!ik \o,•steilen könnten. Die Juden, die in amiern Ländern der Verfolgung ausgesetzt waren, könnten unmöglich jemals die Verfolger eines' amternt!Volkes werden. Für die britische Regierung stand, es auller Zweifel, daß sie niemals etwas derartiges zul.isscn würde. Wir haben uns bemüht, diese Politik durch- *niffilimi und wir!mhrn «J!ö gutcii Dienste der in Fwiisltna geborenen Juden beitem, um «ine Verbind!, gung /wischen den Arabern und uns zustandezubrlngeiL Dr. Weinnann besuchte den Emir Faisal im Juni 1919 ir» Ma.־u1, iiiid iver/.liclu• Beziehungen w.irden hcrgestellt. Wir glauben, daß alle Versprechung m. der Alliierten •n die Araber getreulich erfüllt worden sind. Ein, arabischer König sitzt in Mesopotamien, der Emir Ate dullaii in '1 ransjoidauicM, und flrdschas ist ein freies Land unter König Hussein. Wir fordern von den Arabein, daß sic unsere Ansprüche in Palästina, so wie sie durch die BalfourdckLaration zugestanden tmd in Sau Remo durch den Vertrag wn Sbvrcs bekräftigt sind, anerkennen. In Palüstüta, das eine viel geringere Einwohnerschaft per Quadratmeile hat als Syrien, ist Platz für eine viel größere Bevölkerung. . .“ Auf die Frage, ob er mit J a bo t in sk y s Forderung m seinem Briefe an die ״Times“, daß nur der. Juden gestattet werden solle, in Palästina Waffen zu tragen, übereinstimme, antwortete Dr. Eder: ״Die Juden haben niemals einen Angriff in diesem Lande gemacht, noch - soweit mir wenigstens bekannt ist - in irgendeinem andern Lande. Ich spreche natürlich von der jüngsten Geschichte. Ich glaube, Sie müssen den Unterschied anerkennen zwischen Waffen, die zum Zwecke des Angriffs, und solchen, die zum Zwecke der Verteidigung getragen werden.“ Mr. Luke: ״Jabotinskys Vorschlag ging weiter, als Waffen zur Verteidigung zu tragen.“ Dr. Eder: ״Ich stimme mit dieser Anschauung überein. Das Land brauchte eine Garnison. Wir fordern, daß den Juden gestattet wird, einen gewissen Teil zu nehmen an der Versorgung des Landes mit einer Garnison. Ein bis fünf Bataillone sollten aus Juden bestehen Wir haben der britischen Regierung einen Vorschlag unterbreitet, wonach eine solche Garnison viel billiger käme, als wenn sie ihre Soldaten hält. Aus jenem Grunde, teils wegen des Mandats, teils wegen der nationalen Heimstätte, halten wir es für unsere Pflicht, an der Verteidigung des Landes tcilzunehmcn.“ Mt. Stubbs: ״Wird vorgeschlagen, diese Truppe lediglicft für den Dienst in Palästina arauworben?“ Dr. Eder: ״Ja, ausgenommen unter ganz bcsonderen Bedingungen.“ Mr. Luke : ״Meinen Sie, daß es die Beziehungen zwischen den ,Parteien erleichtern wird, wenn die Araber hiervon ausgeschlossen werden?“ Dr. Eder: ״Ja.“ Elias Effcndi: ״Sofern sic nämlich mit Waffengewalt unterdrückt sind!“ Dr. Eiler: 1״. Der arabische Fellach will nicht Soldat sein und Waffen tragen. 2. Es würde sich zeigen, daß diese jüdische Truppe keinerlei Unterdrückung ausübte und vollkommen tolerant wäre.“ Nach Besprechung der Stellung der jüdischen und arabischen Elemente in der Verwaltung fuhr Dr. Eder fort: ״Das arabische Volk ist von seinen Führern in diesem Lande daran gewöhnt worden, nicht» anderes z.u respektieren als Gewalt. Solange sie glauben, daß die Juden nur die Gerechtigkeit auf ihrer Seite haben, aber keine Waffen, sehen sie als geeignete Objekte für Mord und Plünderung an.“ Aref Pascha; ״Wo war bei den letzten Vorgangen die Gerechtigkeit der Juden?“ Dr. Eder: ״Gäbe es eine bewaffnete jüdische Mach! dann wurden die Araber die Juden respektieren. J U EPISCH E RUNDSCHAU und dies würde zur Besserung der Beziehungen zwischen uns beitragen.“ Vorsitzender: ״Sie glauben wohl nicht, daß die Araber zugeben würden, daß auf diese Weise etwas gebessert wird." Dr, Eder: ״Die Juden wurden angegriffen, dir Airtlur nicht. Die Juden bildern einfach, daß man ihnen m'stuUei, sieb zu seltut/eu. Es Dt ja eine Tatsache, daß die arabische Plolizei den heftigsten Anteil an dem׳ Angriff genommen hat.“ Mr. Luke: ״Glauben Sic nicht, daß ein besseres Gefühl nur durch eine gemeinsame Truppe herbeigeführt werden kamt?“ Dr. Eder: ״Das war der ‘Plan, der vorgclcglj wurde. Idi war in der Tat damit einverstanden. Der eine Plan wurde abgelehnt, und wir blieben ohne alles. Die Araber haben Widerstand geleistet.“ Die UnverlragUchea Von Max Brod. (Schluß.) II. Der Wert des Nationalen liegt nicht in der Haßkomponente gegen das Andcrsnationalc, die es naturgemäß zu erzeugen geneigt ist. Diese Naturneigung zu bekämpfen ist ja in unseren Kreisen längst populäres Schlagwort geworden. Doch diese negative ״Verbcsserung des Nationalen“ genügt nicht. Man kann vielmehr auch ganz positiv feslstcllen, ob eine bestimmte nationale Bewegung Wert hat oder nicht. Eine wertvolle Nationalbcwegung erkennt man nicht nur daran, daß sie nach außen bin keinen Haß erzeugt, sondern auch daran, daß sie den in der gemeinsamen Nation Verbundenen gegenseitige Liebe, gegenseitigen Verständniswillen bringt, daß sie den Blick für das Sympathische der eigenen Volksgenossen weitet, daß sic wesenhafte Werte dort erkennen läßt, wo der Fremde, der Gleichgültige, nur Verfall und Tiefstand wnhrniinmt, daß sie Leben und Lcheiisinöglicbkcit sogar noch im ״Totenhaus“ entdeckt. -■ Es wird mir ängstlich zumute, wenn ich diese neue Forme! des Nationalismus auf unser Judentum, ja nur auf unsere jüdisch-nationale Bewegung anwenden möchte. Idt will durchaus nicht sagen, daß meine Beobach־ tungen definitiv sind. — Auch andere Nationen zanken sich in ihren Privatstuben. Neulich las ich, daß die russischen Emigranten in Prag nicht dazu gebracht werden können, eine einheitliche Vertretung zu bilden, wiewohl die tschechoslowakische Regierung darauf drängt. Einen Augenblick lang erfüllte mich Stolz auf mein Volk, dessen entnervendes Emigrantentum nun doch bald 2000 Jahre dauert und;, das trotz allen Parteiungen seine Zusammengehörigkeit in der primitiven Form der Gcmcinde (Kultusgcmeinde) bis auf unsere Zeit ziemlich unversehrt erhalten konnte. Alles wurde unter uns Juden schon bestritten. Die Gemeinde nicht. Welch tiefer nationaler Instinkt, welch ein elementares Lebenwollcn indes diesen Russen, die noch vor kurzem im gemeinsamen Staatswesen miteinander gelebt haben, die gemeinsame Erinnerung so wenig hilft. Schon in der ersten Generation zerfallen sic. Wir aber wahren seit Jahrtausenden im Exil unseren natürlichen Zusammenhalt. Es mag also sein, daß in den tiefen Schichten unseres Bewußtseins, unterbewußt fast, ein nlljiidischer Nationalismus der echten Art, ein solch Dostojewskisches Vcrstehcnwollcn selbst des verworfensten Stammcsgenossen schlummert. — In Erscheinung aber tritt etwas ganz anderes. Und die dominierende Erscheinung unseres Nr. 0 I -J. n jüdischen öffentlichen Lebens ist nicht der Verstelle!, wollende - sondern der Unverträgliche! | etwa Viel, viel habe idt über diese Tatsache nachgedacht, |;üdi» Sie hat mich einen großen Ted meiner Nerven gekostet I ilnte Selbst im Kreise der Zionisten, der Gesinnung«. | manl genossen - als״ in dem wahrlich engen Kreise, in | st I dein glvidt« C‘lesi1111H11|f und Liebe vorausgesetzt wriilm! f- <■!»« uimte selbst In dienern Kreise■, Ja gerade In tln», f len treten jene überreizten, feindselig oder doch kalt gc. | Hass stimmten Naturen auf, die nicht etwa entlegene Ab- I;irten der Gesinnung zu verstehen bestrebt sind, nein, I Sech im Gegenteil, die auf die nur um eine Nuance ab Frag weichende Gesinnung zu lauem scheinen, um den Träger ן.'auf eines solchen Nuaneen-Unterscfiieds mit unversöhnlich. I kund stem Haß zu verfolgen. I und Bekannt ist in unseren Kreisen der Typus des ״Her- I Mich ausschmeißers“. ״- Er wirkt wie ein Sprengstoff. Wenn I; Blüh er in eine Gesellschaft, einen Verein, eine Organisation I auf kommt, ruht er nicht früher, als bis er einen nach I Unk' dem andern hinaiisgcekelt hat. Er betrachtet cs als! Bczb Lebensaufgabe, dem Einzelnen zu beweisen, daß sic . '•um keine Zionisten sind und daß sic keine Existcn/be- Beb( rechtigung haben. Welch ein Glück, wenn man dieses oder jenes Mitglied zum Austritt zwingt. In letzterem Fall, so möchte man glauben, folgt nun erhöhte Tätigkeit des ״Herauisdimcißcrs“, verstärktes Verantwortlichkeit*• gefüllt für den ,gereinigten“ Verein. Aber gar keine Spur: nachdem der ״I lerausschmcißer“ den Verein dezimiert hat, kümmert er sich nicht etwa um neue Blutzufuhr, sondern läßt ihn ruhig cingchcn. Sein Interesse ist erschöpft. Er hat sich ausgctobi. Nebenbei bemerkt: Dem Typus des jüdischen ״Her• aussdimeißers“ entspricht auf literarischem Gebiet der Mcrunterreißer“. Der polemisierende und nichts als polemisierende Schriftsteller. Im Osten ist es;;an? ebenso wie im Westen. Ein Verleger, der in diesen Dingen große Erfahrung hat, erzählte mir: Es gibt keinen hebräischen Schriftsteller, von dem nicht alle anderen behaupteten, er könne nicht hebräisch. Neulich erschien in Wien eine jüdische Zeitschrift Das erste Heft er• öffnet׳■ der Herausgeber mit einem ״Angriff“ gegea die westjiklisdu־n Schriftsteller, Buber, Bergmann und mich. Angcckelt legte ich das Blatt weg. Oibt es tatsächlich nichts Wesentlicheres als die Widitigtuerci de» jüdischen Literaten mit seinen ״Angriffen“? Aehad Haan! greift an, Berdyeewski greift an. Immer wieder ist c» ein aufsehenerregender Angriff, mit dem die schriftstellerische Laufbahn beginnt. Bewundernd verfolgt das jü• dische Publikum die Preßfehden jüdischer Journalisten in Berlin und Wien. ״Wen hat er diesmal angegriffen?“ -״ man muß nur das hämische, schadenfrohe Gesicht sehen, rnit der diese neugierige Frage gestellt wird, um die Geister lind Instinkte zu erkennen, auf die diese Art von ״Schaffen“ rechnet. Sehr treffend bemerk! Hans B1 ii h c r in seinem neuen, bedeutsamen Werk ״Die Aristie des Jesus von Nazareth“: ״Man hat so oft vom Judenhaß gesprochen, der gegen die anderen Völker geht; aber dieser Haß ist sekundär und entstammt einer unerwiderten Liebe. (?) Ursprünglich aber und ganz im Vordergründe ist beim Juden der Haß gegen sich selbst und seinesgleichen. Auch die stärksten Aeußcrunge» von Haß, die die Germanen untereinander haben und die stets irgendeinen Nachklang des Gegenteils in sich bergen, schrumpfen zusammen vor dem Haß, den ein Jude gegen den anderen haben kann ... Zu erinnern ist hierbei an die Fehden, welche die jüdischen Literaten untereinander auszutragen pflegen. Man wird zugeben müssen, daß das, was von diesem Oeschlechte auf dem Gebiete des Hasses geleistet wird und sich durch einen besonderen Ton und eine besondere Farbe auszeichnct, keine Parallele bei den germanischen Völker* bat . . . Der Judenhaß rnit seiner besonderen Giftig keit . . . Wenn man große germanische Hasser, wir Jüdische Geschichte H. HIstory of tlie Jcws ln Russin and Poland trom ihc carlicst tiines untif tlie present day bv S. M.. Dubnow, translated fromlhe Russian by J. Fricdlaendcr. 1kl. i—111 Philadephia. The Jewish Publication Society of America 1914—1920. Während und kurz nach der Beendigung des Krieges hat die Jewish Publication Society of America in Phiiadelphia die dreibändige ,Geschichte der Juden in Polen und Rußland“ aus der Feder S. M. Dubnows erscheinen lassen. Die Originalarbcit war russisch geschrieben und bestand •eil.* aus einigen in Dubnows ״Allgemeiner Geschichte des jüdischen Volkes“ eingestreuten Abschnitten, teils aus Aufsätzen, die in der Zeitschrift ״Jcwrcjskaja Starina“ erschienen sind, endlieh aus gänzlich neu bearbeiteten Partien, die sich besonders auf die Zeit Nikolaus II. beziehen. Professor J. Fricdländer, der bekannte, im Vorjahre in der Ukraine ermordete Gelehrte, hat Dubnows Arbeit ins Englische übersetzt und dabei von der ihm seitens des Autors zugestandenen Freiheit der Acnderungen weitgehenden Gebrauch gemacht, indem er nicht nur erklärende Anmerkungen, die ihm für den englischen Leserkreis notwendig erschienen, bciiügtc, sondern auch überall dort, wo es sich ufn die Beleuchtung der Beziehungen zwischen Amerika und Rußland handelt, umfangreiche Ergänzungen vornahm. Infolge dieser Ergänzungen hat Fricdlaendcr auch die Disposition und den Umfang der einzelnen Kapitel Acnderungen unterworfen und in den Hinzufügungen eine möglichst weitgehende stilistische Anpassung an den Originaltext versucht. ׳ Diese Entstehungsgeschichte muß man stell vor Augen halten, wenn man zu einem Urteil über Dubnows Arbeit gelangen will. Denn jeden in der Lektüre großer Gc- «awn M KpggsiMi schichtswcrkc Bewanderten muß es einigermaßen befremden, wenn plötzlich der Fluß der Erzählung etwa durch einen ausführlichen Bericht über ein Protestmeeting gegen die Judenpogrome unterbrochen wird. Aber man kommt über diese Kuriositäten und die eine völlige Unkenntnis des ganzen Lebens der Ostjuden bei den! Leser voraussetzenden Noten leichter hinweg, wenn man sich eben vergegenwärtigt, daß sie ihre Entstehung den eigentümlichen Verhältnissen in Amerika, auf die das Werk abgestinunt sein sollte, verdanken. Daß eine Geschichte der Juden in Polen und Rußland von Dubnow keiner besonderen Rechtfertigung und Empfehlung bedarf, wie Friedlaender in der Vorrede zum 1. Bande betont, kann nicht bestritten werden. Ist cs doch Dubnows Vorarbeiten in erster Linie zu verdanken, daß wir auf diesem bis vor wenigen Dezennien fast völlig unbebauten Gebiete der jüdischen Historiographie um ein kolossales Stück vorwärts gekommen und heute wenigstens die wichtigsten Etappen der Entwicklang zu verfolgen imstande sind. Dubnow hat nicht allein in zahllosen russisch und hebräisch geschriebenen Abhandiungen mit emsigem Sammlcrfleiß ein unentbehrliches Material zusammengetragen und an der Orümlung der verdienstvollen jüdisch-ethnographischen Gesellschaft in Petersburg den Loewcnantcil genommen, sondern auch andere Geschichtsforscher direkt und indirekt zu intensivstcr Beschäftigung mit dem gleichen Gegenstände angc* regt. Auf solche Weise hat die stattliche Reihe dieser Gelehrten uns den Unterbau geliefert, auf dem schon ein, wenn auch nicht vollkommen ausgestattetes, aber doch brauchbares Gebäude einer synthetischen Darstellung der jüdischen Geschichte in Polen-Rußland errichtet werden kann. Und gewiß ist keiner berufener zu dieser Aufgabe als Dubnow selbst Allerdings mit einer Einschränkung. Man muß sich mit dem Historiographen Dubnow überhaupt abfinden können. Lind das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Das vorliegende Werk ist von Ericdlacndcr» Zusätze« abgesehen, echter Dubnow mit allen Vorzügen und Män gcln. Wie in seinen anderen historischen Arbeiten erweist er sich auch in diesem Werke als der hervor• ragende Gelehrte, dessen souveräne Materialbeherrschung von geistvoller Kombinationsgahc, glücklichem Griff i" der Synthese, interessanter Darsteilungskunst begleitet wird. Seine Stärke ist die Synthese. Er besitzt genügenden Ucbcrblick, um den Stoff zu meistern und au׳• hoher Perspektive die wesentlichen Entwicklungsprozess« in großen Linien zu schauen. Und so entrollt er vor de« Augen des Lesers das wechselvolle Bild von den Of• schicken der Juden in den Gegenden des Schwarzen Meeres, im Kaukasus und auf der Krim bis zu dem geschichtlichen Auftreten der polnisch-litauischen Juden• heit, von deren mit der Blüte des Polenreiches parallele״ politischem und geistigem Aufstieg bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts, von dem gleichfalls im Einklänge mit dem Sinken der polnischen Macht sich vollziehenden Abstieg der Judcnhcit, von den schon vor den Tei• Iungen spürbaren, dodi erst nach denselben zur recliten Auswirkung gelangenden Folgen der Einmischung des moskauischcn Geistes in die jüdischen Verhältnisse-, und unter dem russischen Zarismus von dem Wechsel zwischen schwächlichen Emanzipations-vcrsuchcn und entschiedene: Reaktion sowie den damit gleichförmig verlaufenden inneren Strömungen. An die bis zum Jahre 1911 reichende Darstellung schließt sich dann ein Ueberblick über die Lage der russischen Judenheit am Vorabend des Welt־ krieges. innerhalb dieser klar und scharf herausgearbeiteten Disposition werden die Einzelereignisse mit der alle Dubnowschen Werke auszcichncnden reifen Erzählung»׳ kunst dargestellt, allerdings, wie schon erwähnt, bi»• weiten unliebsam unterbrochen, durch die etwas unvermitt! setzt rühn Dub Misn Inde Man, wert Das deut Dim! Keg! 1913 rage grür beni hnnt (191 Kurf der Dub »che des' *ud »tätl kein , lass! Dub der «he . *ähl : der eine , dies , si׳te