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Jüdische Rundschau · 1922-01-27 · Heft 8 (27.1.1922) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 8 (27.1.1922)
Date
1922-01-27
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Söiie 52 J U EDI SC!11 Eü N DSC H A u t. I, J «1* mm gemeinsamen Wohl führend erscheint Prlnlipieil aber sind es Subjekte eines permanenten gegen- *citigcn Kampfes, weil sic gesonderte Interessen-Sphären vertreten. Ebenso sind zwei sich gegenüber;,tvhciuie Nationalitäten, die in einer Staatsgcmcinschaft vcrschmolzen sind. Parteien i!n ureigeritliclieu Sinne des Worte». Hier liegt notwendigerweise jeder Partei ein gewisser Egoismus zugrunde. Sie duldet das Vorhandensein der gegnerischen Partei, gestattet eine gemeinsame Arbeit nur, insofern dies ihren eigenen Interessen, als dienlich erscheint, bekämpft die Existenz der gegncrischcii Partei von dem Momente an, wo diese ihr ah ihren Interessen feindlich erscheint. Im übrigen kennen Intcressen-Pirteien nicht einzig auf Grund von materiellen Streitigke ten entstehen. Auch geistige Güter kennen Parteibildungen auslösen, und auch hier werden es grundsätzlich Intercsscn-Parteien sein, auch hier wird der Interessen-Egoismus der Grundpfeiler aller Tätigkeit setn Es gibt aber auch Parteien von anderer Natur und anderem Wesen. Ein Teil einer Gemeinschaft hat einen Weg entdeckt, der nach seinem Glauben zum W o 111 der Gesamtheit führ. Er ruft die Gesamtheit, mit ihm diesen Weg zu betre cn. Noch mehr, er nimmt selbstlos auf sich die undankbare, jedenfalls sehr schwierige Aufgäbe, diesen Weg als Pionier, als Erster zu betreten, uni zwar nicht etwa, um das Wohl für sich allein in Anspruch zu nehmen, sondern durchaus nur, um des Weg zu bahnen, ihn Jür die Gesamtheit gangbar zu machen. Es liegt auf der Hand, daß hier kein Sonderintercsse dieses Teiles verfolgt wird, und schon deshalb allein von keinem Partei-Egoismus die Rede sein kann. Und nun geschieht eines von den beiden: Entweder folgt die Gesamtheit diesem Ruf, betritt den angezeigten Weg, und dann haben wir es mit einer kollektiven Tat der Gemeinschaft zu tun; das Partei-Moment wird nun ganz ausgeschaltet, es gibt keine Gegen-Partei. Oder aber, die Gemeinschaft weigert sich, diesem Ruf zu folgen, andere Teile tun sich zusammen, um jenen Teil zu bekämpfen, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten, ihm Steine auf seinen Weg zu legen und mit allen Mitteln seinen Erfolg zu verhindern. In diesem Falle entsteht die Partei. Aber die erste Gruppe wird zur Partei nicht durch ihre Interessen, sondern gerade durch 'das scharfe Entgcgenvvirken der anderen. Aber auch in diesem Falle kann diese Partei nicht eine Partei des lnteresscn-Egoismus werden, weil das Objekt ihrer Bestrebunngen immer doch das Wohl der Gesamtheit bleibt und es ihr von vornherein klar sein muß, daß das Gdingen ihrer Unternehmung nicht ihr als Partei, sondern der Gesamtheit zugute käme, auch denen, die sie jetzt bekämpfen. Eine solche Partei müßte es als ihr höchstes Glück erachten, wenn immer mehr und mehr Teile der Gemeinschaft denselben Weg betreten, wie sie, dieselben Werte schaffen wie sie, und somit ihr zum allgemeinen Wohlc beitragen. Der grundsätzliche Unterschied zwischen diesen zwei Arten von Parteibildung liegt auf der Hand. Er soll nicht außer acht gelassen werden. Wenn man der ״Interessen- Partei“ hier und da Engherzigkeit und Egoismus vorwerfen kann, darf dieser Vorwurf aber nicht der ״Gesamtwohi-Partei“ zuteil werden. Zu welcher Art von Parteien gehört der Zionismus? Die Antwort auf diese Frage steht von vornherein fest. Trotzdem wollen wir noch, einige Tat- Sachen in Erinnerung bringen. Als Herzl den ersten Baseler Kongreß einberief, war er keineswegs als ״Partei“־Kongreß ־ gedacht Im Gegenteil: seine Idee war, einen allgemein-jüdi sehen Kongreß abzuhaUen, auf dem die Frage wegen Errichtung eines nationalen Heims für das Judenvolk erst geprüft und eventuell eine dazu geeignete Organisation geschaffen werden sollte. Erst durch das sonderbare Verhalten der jüdischen Gruppen, ganz he.sondcrs des offiziellen Judentums, ist dieser Kongreß zu einem Partei-Kongreß und die Organisation zu einer Partei-Organisation geworden. Auch weiterhin blieb die Bestrebung der Zionisten, ihre Sache zur allgemeinen Volkssache zu machen, autrecht. Bei Redaktion des Programms wurde sorgfältig darauf geachtet, daß es Jedermann möglich sein solllte, der Organisation beizutreten. Kein Eingriff in die politische, religiöse und sonstige Gesinnung des ein- /einen wurde gemacht, im Gegenteil: cs wurde hier die größte Freiheit gelassen, sagen wir cs gleich -־- nach unseren heutigen Auffassungen eine viel zu weitgehende, beinahe bis zur Vertuschung des Grundgcdankens. Was verlangt wurde, war lediglich die laue Anerkennung der Notwendigkeit, ״eine öffentlich-recht• lieh gesicherte Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“ zu schaffen. Man nannte sich ״Organisation“ und nicht ״Partei“, um den Gedanken von einer gc* schiossencn politischen Partei mit einer festen Partei- Disziplin fernzuhaltcn. Man knüpfte das Wahlrecht zum Kongreß an die minimalste Mitglied-Leistung, den damals eine Mark betragenden Schekel, um auch in dieser Beziehung den Beitritt jedermann zu ermögliehen. Hat man sich vielleicht gegen irgend einen Einfluß, gegen irgend einen führenden Einfluß von neuen Männern verschlossen? Ach, du lieber üottl Wir gingen ja diesbezüglich 90 weit, wie keine Partei, keine Organisation, kein Volk in der Welt! Ein Mann, der irgendwelche Persönlichkeit darstcllt, brauchte nur zum Kongresse zu kommen, und wir haben ihn schon auf den hervorragendsten Platz gestellt, ihm eine Führerrolle anvertraut. Wir waren unerhört leichtfertig, nicht allein ״Kibudim“, sondern geradezu Verantwortung*- Nr. H jNr1 .töWÄ '״Aber ׳ i Volk | 1׳ uns tic [' inensek Malere rühren! Art, Ü verlaus t.injud« was ä viowak!eiliger die t» verstär, mäiirtJ Vestju iso ״o ungebr; lieh da etwa a vollste Posten nn Neulinge zu verteilen, von denen wir oft gar nichts betreffs ihrer jüdischen Gesinnung wußten. Nein, der Vorwurf der Verschlossenheit, des Partei- Egoismus, der Eifersucht gegenüber Neulingen, kann den Zionisten sSelierlicii' 'nicht ־gemacht werden. Wir waren sehr zuvorkommend, allzu ״liberal“. Wir sind es zum Teil noch bis heute . . . Unsere Türen stehen breit offen, und am leid!testen und am schnellsten macht bei uns Karrieic derjenige, der von draußen tieu hercinkonimt .... Und wie ist es mit der Freigabe der Palästina- Aufbauarbeit au jeden Juden, der sie nur mitmachen will? Allen Gegnern, Kritikern und Nörglern zum Trotz proklamierte der Zionisten-Kongrcß selbst, daß Palästina nicht das» MonojKd irgend einer Partei oder Organisation, auch nicht der zionistischen, sein kann. Es wird das breiteste Feld für die sogenannte Privatinitiative gelassen, und auch das wichtigste Institut der öffentlichen Aufbauarbeit der Keren Hajessod, wird derart konstruiert, daß aucii Nicht-Zionisten und Gar-nlcht-Zionisten an ihm Anteil nehmen und auf seine Leitung Einfluß gewinnen können. Der Keren Hajessod ist absolut au kein Partei-Programm, an keine Gesinnung gebunden. Die Idee der ״offenen Türe“ in Palästina wird auch von berufenster Seite, von der zionistischen Leitung, unaufhörlich in öffentlichen Versammlungen und ln der Presse wiederholt. Wo sind sie nun, alle die jüdischen Notabel« die offiziellen und nichtolfiziclien Führer des Judenvolkes, die nidit/ionistbchen Politiker, Parteiideoiogen, Männer der Tat, sie alle, die stets über unsere ״Parteilichkeit“ klagten, warum kommen sie nicht, warum nehmen sie nicht die Arbeit in ihre Hände, warum greifen sic nicht zu dem Einfluß und der Führung, die ihnen freigestellt sind? Ja, einzelne, ganz vereinzelte Männer von Ernst, Ehre und Treue kommen allmählich; die nehmen gar keinen Anstoß an der angeblichen ״Parteilichkeit“ der Zionisten. Jene aber, die fortwährend über diese Parteilichkcit Klage führen, die von iitrer Bereitwilligkeit zur Arbeit vorplausehen, wenn die hören Zionisten sic nur zulicßcu, jene sieben immer noClt in der Ferne, kriti* siereit und nörgeln; und inzwischen setzen sie sich mit anderen, ausgesprochen engherzigen, ausgesprochen intoleranten Parteimäuuern breit zu Tische. Wollen wir also einmal aufrichtig sein. Lassen wir das Märdien von der zionistischen Parteilichkeit und Intoleranz. Unsere Gegner möchten am liebsten die Zionisten mit ״ihrem'.‘ Palästina ganz aus der Welt schaffen. Der Zionismus»( ihnen zu groß gewachsen, daß sie es wagen könnten, ihn einfach zu verneinen, und nun sind die Zionisten zu schlecht .... idi will noch ein Wort von Herzl in Erinnerung bringen, das ich momentan nicht wörtlich, sondern bloß dem Sinne nadi zitieren kann: Der Zionismus ist ein Schiff, das unterwegs nach Palästina an jedem Hafen hält, um neue Mitreisende aufzunchmen. Wir heißen jeden neueinsteigenden Passagier herzliehst willkommen, nehmen ihn gutmütig in unsere Gesellschaft auf, räumen ihm sofort alle Reditc ein, und nie wollen wir ihn den blässesten Schein eines Vorwurfes unsererseits erkennen lassen, daß er so verspätet angelangt ist, daß er uns eine so lange und gerade die schwierigste Zeit auf seine Mitreise warten ließ. Wir waren, wenige an der Zahl, wir hatten mit Riffen und unsichtbaren Meeresklippen sdiwcr zu kämpfen, bis wir unser armes Schiff ins Freie durchgdenkt haben. Das soll aber vergessen werden, davon soll keine Erwähnung getan werden. Ihr alle, Neuangekommene, Ihr seid uns willkommen! Out, daß Ihr endlich gekommen seid; wir werden von nun ab mit Euch alle Leiden und Freuden teilen! Wenn aber die Neuangekommenen, oder, noch mehr, die erst kommen möchten, schon damit beginnen wollen, die im Kampfe und in der Arbeit Ergrauten über Bord zu .werfen —: begreifen sic, daß man sich eo etwas doch nicht gefallen lassen kann . . .? Die Unverträglichen Von Max B r o d. i. An die zionistischen Ortsgruppen und Vertrauensleute! o Wir haben bisher noch keine Schekelblock• für 5682 ausgeben können, da sie ans von der Exekutive noch niciit zugcsieilt wordea sind, Die Ausgabe der Blocks wird demnächst erfolgen. Wir fordern hierdurch alle Ortsgruppen, sowie dl« Mlsrachi- und Ifapoel-Hazair-Grappta dazu auf, die zweite Rate der Landesbeitrlgc unverzüglich an ans abzuführen. Wir beabsichtigen, der hohen Portoipcsen halber, diejenigen Gruppen, die alt der Zahlung der BeKrlge im Rückstände sind, in einer der ulchitca Nummern der ״Jüdischen RamSschaa“ öffentlich m mahnen, hoffen aber, daß diese Publikation durch rechtzeitige Einsendung der Beiträge überflüssig werden wird. Et •lud flr das 2; Halbfahr 1921 abzuführen: Für Vollmitglieder 10.— M., fflr Jugendmltgllcder 2,50 M., für Mlsrachi- und Hapoel-Hazslr-Mitglieder 6,— M. Wir richten ferner an alle Zionisten, die an Orten wohnen, an denen keine Ortsgruppen bestehen, die Bitte die LandcsbeitrAgc flr 192t und 1922 mit Je 40,— Mumgehend clnzaichickeB. Zionistische Vereinigung für Dentschland Berlin W 15 Slcfajlsche Stf. 8 JroitMkAokkonUi Berlin •001. Bnokkoato: Nntiomlhnnk für l>ouU«bl»ncJ., Utin^Kau• XsrfliraUa׳ ••Mn Ul. Idi las vor kurzem: Dostojewski ״Aus einem Tot« haus". — Was ist das Erg reitende dieses einzigartige[ Buches? Der Dichter, zu langjähriger Zwangsarbeit j! Sibirien verurteilt, lernt dort die untersten Schichtet seines Volkes, das russische Verbrechertum kennen. U,׳.. aus dieser dauernden intimen Berührung erwächst ihnichts Uebies, kein Abscheu, kein Ekel; im Gegenteil -| die tiefe Liebe und Kenntnis alles Volkhaften, die ai* Dostojewskis Gesamtwerk spricht, wäre ohne diese Jahn der sibirischen Gefangenschaft unmöglidi gewesen. R Zuchthaus hat Dostojewski sein Volk lieben gelernt. Er beschreibt die Mörder und Betrüger, mit denn ganz eng zusammcnzulcbcn ihn das Schicksal gezwungt; hat. — Sie sperret! sich zunächst gegen ihn ah betrachten ihn unfreundlich, da er den gebildeten Ständet angehört. Suchen ihm allerlei Unangenehmes zuzufügtr, Es wird ihm schwer, sich im notgedrungenen Oemeir, schaftslcben mit ihnen zurechtzufinden. Sdiließiich gt■ lingt es, nach mannigfachen Kränkungen. Er hält di• richtige Mitte zwischen Reserve und Vertraulichkeit ei: Offenkundig ist er sehr stolz darauf, diese richtige Mitt! gefunden zu haben. Als keine geringe Lebensaufgalx betrachtet er cs, sich diesem ״Auswurf“ gcgcniibe! richtig zu benehmen. Schließlich bildet sich doch ei» Art von Kameradschaft heraus. Eine sehr seltsame K! meradschaft freilich, die Dostojewski folgendermaßen b« schreibt (und man achte sehr, wie jede Spur von Bitte: keit bei dieser Beschreibung fehlt): ״Nach kurzer Ze: suchten sie mir denn auch schon gewisse Dienste r. erweisen. Sie zeigten mir, wie man die ungewohnt« Fesseln am bequemsten trage, verschafften mir — selb;! verständlich für mein Oeld — einen kleinen verschließ baren Kasten, damit ich die mir gelieferten Kleidungs stiieke und meine eigene Wäsche, die ich mitgebradr hatte, sicher unterbringen könne. Doch schon am uächster Tage hatten sie mir dieselbe gestohlen und vertrunken' Einer von ihnen wurde später mein ergebener Anhänger doch hinderte ihn das durchaus nicht, mich bei jeder sie bietenden Gelegenheit zu bestehlen. Er tat es ohnt das geringste Bedenken, fast sogar unbewußt oder ak wäre es geradezu seine Pflicht gewesen, und man könnt: ihm unmöglich böse sein.“ Dieser Satz ״man konnte ihm unmöglich böse *an' ist das geheime Leitmotiv des ganzen Buches, schweb׳ unsichtbar über jedem Kapitel und macht die Lektüre, die sonst das Unerfreulichste von der Welt wäre, k bezaubernd. Dabei ist doch Dostojewski alles ander; als ein Schönfärber. Mit äußerster Rücksichtslosigke! schildert er die Ungeheuer von Menschen, die sein ״Ostrogg“ (Arbeitshaus) beherbergt. Da gibt es Leute, die grundlos ihre Frau totgcprügclt, die wegen einiger Groschen den Vater erschlagen haben. Auch ganz dumme Kerle, die gar nicht wissen, weshalb sic da sind, die nichts als ihre alte militärische Ordnung im Kopf habe# u, s. f. Es ist ein ergreifender Zug, daß Dostojewski nur sehr tastend, vorbehaltsvoll gegen die strenge Justiz polemisiert, keine billigen Lorbeeren als Ankläger de! Ankläger sucht - nur als unendlich traurig schildert er die Notwendigkeit der Strafe, die Verdorbenheit de! menschlichen Natur und wenn einer der Schwer vcrbrcciicr stirbt, und die Fußketten klirren um der. abgemagerten Leichnam, dann weint des Dichters Seele und gedenkt der Mutter, die diesen Elenden gebar. Und wenn die Verbreciicr Theater spielen, dann entdeck! er ihr enormes Talent, den im ganzen russischen Voll verbreiteten Thcatcrinstinkt. Und wenn sie sich be• saufen und wenn es Prügel gibt: auch dann bewundert Dostojewski einiges an dieser unverbrauchten Volkskrait Und nun gar die kleinen rührenden Züge, die cinflicikn Wie sie einander in schwierigen Lagen beispringen, wie sie mit Tieren umgehen, wie sie einen verwundetes Adler pflegen . . . Ein paar polnische Adlige, die mit im Lager sind, wollen allerdings von all dem Outer nichts sehen. ״Diese Banditen" fluchen sie, halten sid! abseits. Der Russe Dostojewski aber lebt mit de® russischen Volk, obwohl cs ja tatsächlich die unters« Schicht seines Volkes ist, mit der er hier leben kann Man fühlt sein Entsetzen, wenn er die neue Bekam•• Schaft eines Brandstifters macht, doch man fühlt auA wie er bis ins tiefste Erschauern das Gefühl für A menschliche Würde des Sträflings behält, das GcfuW für Gemeinschaft, Blutsverbundenheit, aus dem v < r ständniswillige Liebe hervorwächst .... Als ich dieses furchtbare, irritierende und doch aud mit unsagbarer Schlichtheit trostreiche ״Totenhaus"-Bui las, formte sich in mir ein neuer Begriff des National*• mus: Nationalismus *= Verständniswillen. Worin liegt der menschliche, sittliche Wert des N> tionalismus? — Der Nationalist kann lieber* wo der N i ch t n a t io n a 1 c nichts als Fehle' und Verbrechen bemerkt. Wo der Pole sLsche Banditen“ sieht und für alles weitere blind W dort findet der Russe: volkstümliches Schauspieleru״i Improvisationstalcnt, helles strahlendes Genie, nur » fällig in der Hülle eines 'Mädchenschänders. Der Natie nalist ist von vornherein vcrständniswillig. Daher sieht <־' mehr als der national Gleichgültige, als der nation« Gehässige. Dcfth das scheint mir das Entscheidend Haß und Gleichgültigkeit verdunkeln, Liebe aber «tt* und sicht richtig. Der Nationalismus weitet also das Blickfeld de; einzelnen für die natürlichen Werte, die ihm vorti־"׳ verschlossen waren. Um dieser Entdeckerfunktion wilk" wirkt der Nationalismus seelisch bereichernd. — Es ü1 ja sehr einfach und naheliegend, Im schmutzigen Bert׳ D« schwer Täiißk zuhclfe zionisti Heraus Nk departi vom t Z Ha ra 3. gestellt F ich. 1 4. sjratt 5. Swer 6. und N 7. Klasse: in nehten Karl ,lUSZUV lebend lassen der Zi nach I z. die fr der ffl reiten glied . bctricl '1:111 Com in und d verein׳ Mitart setzge sclicn des R Unten ihre ג sehen spondi tinwa teren Komit : der! . nekoti i. a itaiiei der S ׳•« R01 sich 1; und f; i'ogro a in J< - « ׳«hrte und i n 1) 2‘״iis V > ':ז־ d Uepuj revisk fassen die er soll 1 , «achs- P •rächt ubertr «ach uiedci; « Ru ' (iM 11 ־ d'U-ic;1>׳ C. ״ E VOiö|; ,״rinl,!׳' btkaa , ״chc! ״•'*;es i Ar bei

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