Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 8 (27.1.1922)
- Date
- 1922-01-27
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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i /% Nr. 8 J U EDI SCH E RUNDSCHAU fMr. 8 Seite 53 P* Toten. ÖJI.irtigcn torbeit jn Schichten ten. Und öist ihm [enteil - f die aus esc Jahre Ken. im!rat. tft denen izwungcn ' ihn ab, i Ständen Izufflgen. Gemein- Slidi gehält die ikeit ein. Ige Mitte tsaufgabe egenüber ocli eine June Kaallen be• n Bitter• vor Zeit enste zu (wohnten - selbst-!rschließ• icidungsgebracht nächste«;trunken, fhängcr, »kr sich |9 ohne pder als konnte F |c sein" feehwebt tektürc, Ire, so andere sigkeit t sein Leute, einiger lumm« d, die haben »jevvski Justiz :r der ichildert beit der |>chwer• im den (b Seele ir. Und intdeckt ln Volk ich be- Wundert ikskraft af ließen, »en, wie Undetcn die mit! Outen Ipn sich jlt dem Unterste a kann ickanntjt auch, Iür die Gefühl ve r• h auch “-Buch ional«־ Bes Naleben, fehler I 15"י׳; Ind ist, ir- und jur zu• iNatio• |ieht er National Idcndc: sich• |d des ardem willen Es üt Berglowaken nichts als einen unkultivierten Bauern zu sehen. Aber der Tscheche, der die Slowaken als zu seinem Volk gehörig empfindet, läßt sich von der niederen, uns tierisch anmutenden Lebensweise eines solchen Dorfmcnschcn nicht abscii recken — und er entdeckt naive Malereien in der dumpfen Hütte, zauberhafte Melodien, rührende Verse . .. (Man vcigleiche dazu die empörende Art, «י der sich der ״gebildete“ Westjude über ״den verlausten schmutzigen“ Kaftanjuden äußert Der Kaf-!aisjude ist vom Westjuden lange nicht so weit entfernt, äußere Lebenshaltung anbelangt, wie der Dorf- Slowake im weißen Pelzmantel vom tschechischen lnjclligenzler. Wie viel Kraft und Anregung aber zieht die tschechische Intelligenz, der tschechische Künstler vcrsiändniswillig aus dem elementaren Antrieb Ostmllircns, der Slowakei — während der ״vornehme" Wcstjirde sich höchstens auf ״Philanthropie“ cinläßt, die *) notwendige Auffüllung seiner Instinkte durch die ungebrochene Seel« des Ostens dagegen ablchnt, angst* lieh darauf bedacht, den nationalen Zusammenhang nicht etwa zu stärken, nein: zu verleugnen, zu zerreißen.) (Fortsetzung folgt) Hebräische Lehrbücher Der Mangel an entsprechenden Lehrbüchern er- Schwede bisher ungemein eine gedeihliche pädagogische Tätigkeit an den Schulen in Ercz-lsrael. um dem abmhclfcn, hat der Leiter des Erzichungsdcparfcmcnts der zionistischen Exekutive, Dr. Lu r j e, Vorbereitungen zur Herausgabe von Lehrbüchern eingcleitct. Noch im Laufe dieses Jahres werden vom Erzichungsdepartement folgende Lehrbücher herausgegeben werden:' 1. Geschiente der hebräischen Literatur, bearbeitet vom Dichter J, Fichmann und Dr. Z1 froni. 2. Lehrbuch der Poetik, bearbeitet vom Dichter A. 1)1 rasch. 3. Lesebuch der hebräischen Literatur, zusammengestellt von R a w 11 i t z k i, Sch. B e n * Z i o n und J. Fichmann. 4. Lehrbuch der Oeographie, von Dr. J. Bogrätsch o w. 5. Mineralogie, bearbeitet nach S. Schmidt von Swerdalow. 6. Lehrbuch der allgemeinen Geschichte (Mittelalter and Neuzeit), von R u b 1 n s o 11 n. 7. Lehrbuch der jüdischen Geschichte iür höhere Klassen, von Dr. S i m c h o n i. >ev Büro! Berlin•« Zloalatiaoti• V»r«fnl!־on*, Bt>rlla 0 18, ftaylabtr, I?•Wyhooi Sanirain ftfHi/15 Poataßhoakironto Ko. UM Borllu NW 7, Kaaaanvanraltnn« dar B. £, V. , Oratrooar- •trtl• 49 (Hoi), — (Jortlfuat Mont»«, Ulllwoob and סין«* n r 11 f >00 5—10 Ohr. — Cut •II« hal'r*i>oh«״ Ealtunftao and Unnatahalt• d»r Will 1101480 aaa, — A«»kan(u*t«lta far h»br«Uoh# XDgalagtahaUan. - Truifpnnlt« ollnr Fraund• dar kabrilaohoa 8pracba. Eintritt < r t. Sonnabend, dxn Sfi. Jan״ar aband« 8 Ohr HanoCI-ltaaalr. Im Holm. Ltnlanatra!• 191 Tortr»f von Br lob Br•■• ri ,Zar Laadoakamla Xlarachl-Jaf.a<I|׳*ra»lB«at1•(•. im Holm, Draawnaratr. 89 Babbinar Dt. Liabat maaa: ״n-aoraehaag Kapital •■• dr■• Taaaeb•• בית־הועד העברי בברלין. Qattniaiin-Saal. Zatiatrilabau•, Ualow.tr, 104 (am NnllendarfplaU) בשעה •/«י* ירצה הד״ר m .בטוצאי־שבת ב״ח טבת (״״״״ז טורצינר על: "משה" הקהל מתבקש לבוא בדיוק. Sonnt•;, d»n 'ZU, Januar •b-nd• H Obr HIaiarlil-Jarradfraialaarhaf•, Im R«lm, rtrattnnantr *9 Kdmond L »y 1 ״Vaitrafatrkla• Uber da• Jödl.cli« 0*b«t" U d»n 8 .J ,i.nar ab»sda B Uhr O-tJOdlaeNa G'appa d, U. Z, V, in dar KomHtoral Kaallar, Sovd *lat00 ־׳ Voruag da• H«1rn llvlr.kianr Mo••• Waldmanoi ״Da• ffaadar uaiatar V0U*exlitaa1 "• KlararM.Jaraadraraflaachar», (m Hi lm, Dra([0n*ratr. 99, ■bda.b'/, übt Hrhlar (Synhodron) antar LalttiBf on tiarrn Ka h n» man n Dl״na!a1r. dan 81. Januar ab.'nd« 8 Uhr TaitraUrtanaaaanaa( d«r B. Z, ia dar J&dlaehan Oa,u0iuda, Ho.anairata 9/4 T »*•lordBunji 1, Kinn■9 .•*״ Barlobt dar Oa'ladankommi'al’ n- 8. liarloht dar Natlonairond.komm a-lon, 4. Hakraikr. 6. Itiidan* von awal nauan Umargruppnn d»r B Z. V, 8, V«r- ••biadanoi. — 4)1• Siutuug 1-t lUr •11• Uttglladar dar 1). Z. V, ß (1*1111 811, Mittwoch, dan 1 Foliranr •band• 8 Uhr Ura!1pa Ott, ira Sitaunitaaaal dar Union•«.!•, Grnlfawalder Btr 994 Vortrag da« Voraitaandan dar Zionl-tlarhan V«r״lnlgu1 ■g far ßouttchland, H rrn!1 ׳> hta.nwalt V •11 i * llo «> n •11 ö t h (1 bar da« Tbumai ״Dar Avfbaa dar •laalltlacb•■ WaltOrgaalaalioa' Uonnaratag, dan 9 Fabru.ir ab"nda 8 Ubr (trapp• X’ard. tiiteaiiaad, ta dar Aal■ do• SopbUnaymnaalnma, W«׳inm״ia1aralr. 15. Vortrag Ton Harro R»bb l»r. KmllUaayi ״Tkradar Htral ■ad ■•1■• Bcd-mtua« (11 da* nlttlin dalaata■•" .בית־הועד העברי בברלין Onttmann-Saal, Zahnftritubaua, Bttlowatr. 104 (am Naltondarfpl■(•) יתחיל ,sv. ג) בשעה. f•!ביום ה׳ לשבוע הבא ר׳ שבט (״!חי ח. נ. ב י א ל י ק את נטחור נאומיו על הנושא "השניות בישראל" הקהל טחבקש לבוא בדיוק. Bonntag, dan 19, Zabruar abandi Rrhaafrrhtaa dar Faehtaraabafk da« i. T*T ״Bar Enehba", Im Saal Uauiacho• Opnrnhaua Itaatauranß, Hlamarokatr. 84(17, »oruuaten mit i'rai*varliilung and gai-lllgiim Halrkmuirnaain. Momag, dan IS. FWuar ■bandl 8 Uhr 0!«ppa CharlotUibtrt. Im flraSan Cltan1■•>•) ׳ dar riynagog• Faianena'raäa Vortrag d.a Harm ttahbmar Ui, Emil l,*vy, Naharaa wird noch liakanat gagaoou. Pnläsünabcv/egang unter den Karäern In Konstantinopcl aus der Krim eingeg.ingenen Nachachten zufolge macht sich unter den dort lebenden Karäern das Bestreben bemerkbar, nach Palästina juszuwandern. Sic haben sich an die in Konstantinopei lebenden reichen Karäcr, die rechtzeitig die Krim verlassen kitten, mit der Bitte gewandt, Verhandlungen mit der Zionistischen Organisation wegen ihrer Ucbersiedlung nach Palästina anzuknüpfen. Zusammenschluß der amerikanischen Juden ge£cn die fremdenfeindliche Gesetzgebung. Die Vorsteher der führenden jüdischen Organisationen in Amerika bereiten eine vereinigte Aktion gegen die vom Kongrcßrnitgfied john so 11, Senator William King und anderen betriebene frerndcnfeindlichc Gesetzgebung vor. Zu diesem Zwecke wurde ein aus dem American Jcwish | Miuwooh, 4•■ 94. F.bruar »baod»8üh» Committee, der ״Ilias“, dem Orden ״Brith Abraham“ er«pp» w»ak, and dem Kongreß der amerikanischen Juden bestehendes 1 ״ t Im Onttmaonaaal d*• Z*ha*ra1ahan•»•, BBiowair,!04 vereinigtes Komitee gebildet und ein Subkomitee zur 1 Tortrag d•■ Harro jmia. luu.ki, ״r.u..1..1.«,r ff,up9nu> Mitarbeit mit den Vertretungen aller anderen diese Geretzgebimg bekämpfenden Gruppen, gewählt. Die jüdi• sehen Repräsentanten wollen sich nicht an das Komitee des Repräsentantenhauses wenden, sie werden vor dem Untersuchungsausschuß des Senats erscheinen und dort ihre Vorstellungen machen. Einer Mitteilung des jüdisdien Kongreßmitgliedes Sigel an das Jcwish Correspondcncc Bureau z.ufolge beschloß der Vorsitzende der unwamlerungskommission, Johnson, solange keine weitcren Verhöre vorzunehmen, bis der Senat mit dem Komitee des Repräsentantenhauses über den Charakter der neuen Fremdengcsct/gebung irgendwie übereingekommen ist. Adoptierung ostjüdischer Pogromwaisen durch italienische Juden. Das hiesige Rabbinat erhielt von der Vcreinigung der italienischen Juden '41 Rom ein Schreiber, wonach diese Vereinigung bereit ist, '!eh am Hilfswerk für die Pogromopfer zu beteiligen w!d ferner eine Anzahl jüdischer Waisenkinder aus den i’ogromgebicten zu adoptieren. Gründung einer Musikgcscllschaft ln Jerusalem, ■n Jerusalem ist eine internationale Musikgesellschaft gegründet worden, an deren Spitze der englische Ge- •ehrte Dnnby steht, ,Die Gesellschaft veranstaltet intime wd öffentliche Koikzcrte. Der erste Abend fand am W. Dezember v, J. statt. Der Aufführung gingen eine fische!und eine hcbräisdic Eröffnungsrede voran. (, Verfassungsänderung Jrn Board ot Deputier. Die den 2<J. 1L M. anberaumte Sitzung des Board of l)cputic9 wird sich vornehmlich mit der Verfassung»• •mäsion dieser Körperschaft der englisclicn Juden befassen, um sic den neuen Verhältnissen anzupassen und ',!c erforderlichen Reformen durdizuführen. Wie verlautet,!011 auch die Wahl eines neuen Vorsitzenden für das »achste Jahr zur Diskussion stehen. Prosclytcn aus Rußland nach Palästina. Eine benächtliche Gruppe Kubaner Kosaken, die zum Judentum '•vertraten, ist in Batum eingetroffen, um die Weiterreise ,fach Palästina anzutreten und sich dort als Kolonisten!,lederzulassen. Sie begründeten hier einen Verein, um die? Rußland noch zurückgebliebenen Mitglieder ihres Bun- ״es herüber zu bringen und sammeln einen Fonds zur frlcichtcrung der Weiterwandenmg nach Palästina. U״ C. B.) ״ . amerikanischer Bhchof ,als Keren Hajessod• Volontär. Wie aus San Antonia in Texas gemeldet ס׳י׳י, hat sich der dortige Bisclkaf Johnson, der eine n '!?^1e Autorität auf dem Gebiete ded־ kirchliclien ueschidite ist, freiwillig zur Mitarbeit für den Keren ™!essod gemeldet und tot sogleich energisch an die Arbeit gegangen. CJ.CB.) ״ rUbrkltchar Kladarfart«• TT«•*, Habaoataatanak• 1% bat Ead«k Montag—Frettaz raa 10-l Ubr. Maldangai ■a Fraa Dr. Boaaa■ barg, Aa«abar!c0r Straia 17 (Btainyl. 486341 odar •d d»a Caltafdoaaraat dar B. Z V״ Baydalatraüa 8 (Z.antr. bdli/15). Habt. Sylalaanbaaltta« Rard-Waal. Aaoaatdaagaa •Ind ■a riobtaa an Fraa SSaa ory, Um 1in [«tr. 7 odsr an da• Kaltardcaeiaat dar B. Z V,, Haydalatrala l) nabrSlaeho« BpMaMhatlUag 884. Jadaa UUtwooh naoHm. 8—8 b«l Barg, Lnlannatnr IL. — Anmeldung and Anakünlt« bal. Frl. Laote taob, TompolKof, Droihandakr. 45 (Hadrian 891) oder Im Kaiturdaaornat dar 11. Z. V,, 8»yd«Utra8• 0 (Zontram 8614/18). iD Wir eriuehen unsere Gemeindomitglieder, die Anmoidung zum üazzosbezug in der Zeit vom SO. Januar bis 6. Februar d. J. bei einem der ziivelinscnen Händler vorznnelunon. deren Namen S11 ftllnn Gemeinde-Synngngen beknont ccuiaeht sind. Der Klei 11 Verkaufspreis b« rii׳;t bei roehtzeitigor Aniiieldnnv fdr Mazzns in 6-Pfnnd- oder lÜ-Pmnd-liollen 9 50 Mk, für d«B Pfand, Dir Mazro« in I’fuml-Paekuniren und für gema'.ilene Mnzz.os 10.— Mk. je Pfund. Bei ve re p ü t, e t e r A11 /!!!11111 ׳ n ןן bestellt keine Gewähr fUr Belieternng und Ein* haltnng obiger Preise. Berlin, den 17. Januar 1922■ Vorstand d. Jüdischen ©omelnde. An die zionistischen Ortsgruppen and Vertrauensleute! Wir richten an alle Schriftführer der Ortsgruppe» und an alle Vertrauensleute die dringende Bitte, über alle Veranstaltungen der Gruppen kurze Berichte an die ״Jüdische Rundschau“ zu schicken. Es ist unbedingt »otwendig, daß die ״Jüdische Rundschau“, wie früher, ein Bild von dem zionistischen Leben in den einzelnen Oruppen gibt Zionistische Vereinigung fC,r Deutschland. Sind die Orlsgruppenbeiträge zu hoch? Wir erhalten in der letzten Zeit häufig Anfrage» von Gruppen, wie sie sich denjenigen Mitgliedern gegetv über verhalten sollen, die aus pekuniären Oründen die entsprechend den heutigen Vcrlüiltnissai wesentlich erhöhten Mitgiiedsbeiträgc nicht zahlen könnea Wir veröffentlichen daher nachstehend ein Rundschreiben, das die Berliner Zionistische Vereinigung vor kurzem an ihre Mitglieder versandt hat. Das Zirkular hat fotgenden Wortlaut: Es Ist ein Irrtum unserer Mitglieder, wenn sie glauben, daß von der Zahlung des Norrn.11hcitr.7ges die Mitgliedschaft zur B. Z. V. unbedingt abhängig ist. Viele Zuschriften zeigen uns, daß man in weiten Kreisen dieser Ansicht ist, und man folgert daraus, daß sich der B. Z. V. nur Gesinmuigsgcnosscn aiischließen können, deren finanziell• Lage größere Ausgaben gestattet. Dem gegenüber stellen wir fest: Die zionistische Bewegung Ist eine Volksbewegung. Jeder, der auf dem Boden dieser Bewegung steht, der sich also zu einem lebendigen jüdischen Volke bekenn! und dem Baseler Programm gemäß für Palästina als nationale Heimstätte eintritt, kurz: jeder Zionist kann und 9011 der B. Z. V. als der Opganisation aller iu Berlin ansässigen Zionisten amgehören, gleichgültig, ob er in der Lage ist, Beitragzuzahlenodcrnicht. Die B. Z. V. erhebt daher, von diesem durchaus sozialcn Gesichtspunkt ausgehend, keine festen Beiträge, sondern nur einen Normalbeitrag. (Ein solcher ist nötig, um einen Etat aufstcllen zu können.) Dies besagt: Jeder soll seinen persönlichen Verhältnissen entsprechend seinen Beitrag selbst bemessen: also entweder möglichst einen höheren als den Normalbeitrag oder nach Belieben einen geringeres! ak den Normalbeitrag oder auch, wenn nicht anders möglich, keinen Beitrag zahlen Niemand braucht daher au• pekuniären Gründen au»- zutreten. Jeder soll prüfen, ob er mehr als bisher zu zahlen in der Lage ist, um die Organisation zu stützen. Niemand soll sich der Beiträge wegen mahnen lassen; jede Mahnung, jede Korrespondenz verursacht gioße Unkosten Jeder soll uns seine Wünsche betr. Bcltragszah- Jung mittcilen. Wir werden jeden Wunsch bereitwilligst berücksichtigen. Die Kassen Verwaltung der B.Z. V. Die Berliner Zionistische Vereinigung teilt uns mit, daß sie mit dieser Versendung sehr gute Erfolge erzielt hat. Nur ein verhältnismäßig geringer Prozentsatz der Mitglieder hat von der Berechtigung, niedrigeren Beitrag zu zahlen, Gebrauch gemacht, während eine größere Anzahl von Mitgliedern sich verpflichtet habe, höhere Beiträge als den Normalbeitrag zu zahlen. Wir glauben daher, unseren Ortsgruppen das Vorgehen der Berliner Zionistischen Vereinigung zur Nachnahme empfehlen zu können. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Ost jüdische Gruppe der B. Z V. Am Montag, den 23. Januar, wurde im Cafö Kneller der Zyklus der von nun an allwöchentlich stattfindenden Vorträge der Ostjudengruppe der B. Z»V. mit einem Referat des Herrn Redakteurs Klein mann über ״Der Aufbau Palästinas“ eröffnet. Der Redner, welcher sich der Jargonsprache bediente, zeichnete in scharf umrissenen Zügen ein übersichtliches Bild des gesamten Fragenkomplexes, das unsere Stellung zu Palästina, sowollt in politischer, staatsrechtlicher, als auch in wirtscliaftlichcr Hinficht beleuchtete. Die anwesenden Mitglieder und Gäste folgten den glänzenden Ausführungen des Referenten sehr aufmerksam und beteiligten sich lebhaft an der anschließenden Diskussion. Eine Anzahl von neuen Mitgliedern konnte an diesem Abend für die Oruppc gewonnen werden. Die Orupne hat vorläufig (bis zur Eröffnung eines eigenen Heimes) ihre Zusammenkünfte jeden Montagabend im Cafö Kneller, Scydelstr. 30. Am Montag, den 30. Januar, spricht Herr Redakteur Moses Wald mann über das Thema: ״Das Wunder unserer Volksexistenz“. Alle Ostjuden werden gebeten, an diesem Abend zu erscheinen. Zionistischer Gruppenverband Obmchlesien tagt Sonntag, den 5. Februar, nachmittags 2 Uhr, in Bcuthen, O.-S., im Jüdischen Oemeindehau», Schlcßhausstraße 6. 1. Referat R.-A. Wundcriich-Oppein: Organisation!- fragen in Oberschlesien mit Rücksicht auf die politisdien und territorialen Veränderungen. 2. Referat von Otto Lehmann-Berlin über Koren Hajessod‘ und lokale Arbeit. Die Vertreter der Ortsgruppen werden dazu eingeladen. Oäste willkommen Der Vorstand. I. A,: Dr. Dobrzynski, Mitteilungen des Palästina-Amtes Für einen jungen Studenten der Ingenieurschule ln Altenburg (S.-A.) wird eine sedismonatliche Volontärstelle ln einer elektrotechnischen oder anderen Fabrik gesucht. Meldungen an das Palästinaamt, Berlin, Sächsische Str. 8. Jüdisches Arbeitsamt Wir suchen dringend eine Stelle für einen Handelshochschüler mit Obcrsckundarcifc, der schon ein Jahr Bankpraxis lut und der polnischen unä russischen Sprache mächtig ist