Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 8 (27.1.1922)
- Date
- 1922-01-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 50 JUEDiSCHE RUNDSCHAU Brief aus Litauen Wir bringen den nachstehende« interessanten ' Bericht über die die Juden angehenden poütischen Hauptfragen Litauens. Inzwischen ist die Situation allerdings durch den Rücktritt des litauischen Gesamtkabinetts, derzufolge auch Dr. Solowcitschik aus der Regierung ausscheidet, noch komplizierter geworden. Der vorliegende Brief ist offenbar noch vor der Demission abgefaßt. Red. d. ״jiul. Rdsch.“. Der Kownoer Korrespondent der J. P. Z. berichtet: Am 10. Januar nahm der Gründimgssejm seine Sitzungen wieder auf. Die bevorstehende' Session ist von außerordentlicher Bedeutung, da sic die Gcscize über die Staatsverfassung, die Agrarreform und die Staats- Universität zu behandeln und anzunehmen haben wird, welche Gesetze geeignet sind, dem ganzen politischen, ökonomischen und kulturellen Leben Litauens eine neue Wendung zu geben. Es sind fast drei Jahre verstrichen, seit Litauen als unabhängiger Staat existiert und dennoch entbehrt cs noch jeder Verfassung, liauptsachlich aus dem Grunde, weil man vorerst auf die Vereinigung des Kownoer und Wilnacr Litauen harren wollte. Nicht nur Litauen als solches, das wahrend1 der letzten drei Jahre sieh aus einer freien, demokralisdi?n Republik zu einein 1nllitäfi«clw1 Poli»eistaat ntil «einem immer mehr wachsenden Anti*emI. ז i s m 119 entwickelt hat, hat dadurch gelitten, sondern ganz besonders die Juden. Ganz ungeachtet dessen, daß alle reaktionären Stimmungen und Verordnungen, wie Pässeverordnung, Quarantäne in Abeli usw. in erster Reihe die jüdischen Interessen berühren, konnten bisher die jüdischen nationalen Rechte, für die ein so hartnackiger Kampf geführt wurde, auf keiner juristischen Grundlage festgelegt werden. Die rechtliche Basis hierfür war nur das Gesetz über die Kompetenz der jüdischen Ocmeindcräte und die Waiden in diese, wonach den' Gemeinderäten das Recht der Besteuerung der jüdischen Bevölkerung erteilt wurde. Das war aber auch alles, und nur dank der regen, unermüdlichen und cinfiußreichen Tätigkeit des Ministers für jüdische Angelegenheilen, Solo wcitschik, und des Präsidenten des jüdischen Nationalrats, Rosenbaum, einerseits und der politischen Situation, zufolge welcher die Litauer im Zusammenhang mit der Wilnacr Frage immer wieder die Prinzipien der Miiidcrheitsrcchtc proklamieren mußten, andererseits, konnten das jüdische Ministerium und der Nationalrat, der nicht einmal juristische Persönlichkeit besitzt, bestehen, und man mußte mit ihnen rechnen. Es ist also jetzt die höchste Zeit, dies alles endlich auf sichere Grundlage zu stellen. Die Verfassung wird die Rechte der Bürger und Nationalitäten wahren müssen, und ein spezielles Kapitel über die Rechte der Minoritäten soll der Verfassung einverleibt werden. Dieses Kapitel ist ■schon von den betreffenden jüdischen Instanzen ausgearbeitet worden und gelangt zur Behandlung in dem Verfassungsairsschuß des Sejm, wo es der Minister für jüdische Angelcgenheiten zu unterstützen haben wird. Es ist zu) hoffen, daß mit Hilfe der litauischen Sozialdemokratie und der konsequenten Demokraten die jüdischen Rechte im Gesetz werden festgelcgt werden können, Rechte auf nationale Selbstverwaltung und Legalisierung des Nationalrates, und erst dann wird die nationale Arbeit in Litauen einen ganz anderen Charakter und Schwung annelirnen können. Das andere wichtige Gesetz, das jetzt in dritter Lesung steht, ist die Frage der Agrarreform. Unmittelbar gegen die Juden ist zwar kein Paragraph! dieses Gesetzes gerichtet, aber dessen Tendenzen, die in zweiter Lesung immer mehr zum Vorschein kamen, «■1 .!■!!■-■י ■- .!l. ■jj a-.uiau.■« . »■11■ j-ggjagg8ea»agag1!18ai Tür ins Unmögliche“, .,Die verwandelte Welt“, ״Die neue Wirklichkeit“, schon diese vier Titel sind ein Programm, ein innerer Zusammenhang). Ein Traum, in dem der blinde Dichter Baum eine Weltordnung der Bünden entwirft und dies mit einem höchsten Realismus, seiner bis ins letzte, in beiläufige Geste und zufälliges Wort getragenen psychologischen Vertiefung und Treue. Und diese des äußerlichen Ort- und Augensinns beraubten, sruf die innere Welt der Tbife uni der Zeit angewiesenen Menschen werden durch diese Veränderung stiller und harmonischer, einfacher und wahrer. Acußerlichkeiten fallen als bedeutungslos fort, Bedürfnislosigkeit erlaubt eine sozialistische Neuordnung in kleinen, in sich geschlossenen. Gruppen (denn wer kann noch reisen?), eine neue harmonische Menschheit entsteht. Bis in sie die Gewalt der Sehenden einbricht. Aber dies ganze Bild ist nur ein Traum, aus dem der Träumende aber wunderbar gestärkt zu neuem, unendlichem Leben erwacht Das jüngste Budi Baums: ״Die neue Wirkt i c h k e i t" ist das einzige, worin wirklich der Krieg vorkommt. Das Schicksal eines Kriegsblinden, der aus trüber Verzweiflung den Weg in werktätig-freudige Sicherheit und neuen Frieden findet. Und dieser selbst gebaluite Weg erhöbt zugleich seine ganze Persönlichkeit, gibt ihr neue Möglichkeiten, führt sie zu neuen Wirklichkeiten. Hier in diesem realistischen Blindenroman des Alltags und der Einfachheit, ferne aller Schwärmerei, erwacht wieder das, was wir an Baum vor sechs Jahren gekannt und geliebt haben: der Mensch, der trotz seiner Blindheit so fest wie nur irgendein Lebender sdrlicht uftd gütig die Welt und das Leben der kleinen Menschar ln Liebe umfaßt Und wir warten der Werke, die die Durdidringung des Oskar Baum von 1910 und des von 1920 uns geben wird. Hans Kohn. berühren sehr stark die jüdischen Interessen. Die guten Aussichten, die die Juden vor einem Jahre in bezug auf die Bodenverteilung und den mit dieser verbünd euer! Ucbcrgang zur Landwirtschaft hatten, sind fast spurlos verschwunden. Es genügt nur an einige Momente zu erinnern. 1919 votierte der Sejm ein Gesetz, laut welchem alle Soldaten der litauischen Armee ein Recht auf Boden erhalten. Tausende von jüdische Soldaten hatten davon Vorteil ziehen können, aber 1920 bei der zweiten Lesung erhielt das Gesetz eine ״Verbesserung", daß nur diejenigen Soldaten, die sich audi bisher mit Landwirtschaft befaßt haben, dieses Recht auf Boden haben, womit aus den ״Erdberechtigten“ alle Juden auf einen Schlag ausgeschlossen worden waren. Des weiteren w׳ar im ursprünglichen Gesetz vorgesehen, daß alle Obst- und Gemüsegärtner das Recht auf bis sechs Hektar Boden erhalten, was für die ,jüdische Land׳- Wirtschaft außerordentlich wichtig war, da bis zirka 45 Prozent der jüdischen Landwirte in Litauen Oärtner sind und intensive Kultur betreiben. In der zweiten Lesung wurde nun unter verschiedensten Vorwänden dieser Punkt gestrichen. Auch die ganze jtidischc Milchwirtschaft geht einer traurigen Zukunft entgegen, weil die in der Nähe der Städte befindlichen Weiden und Wiesen jetzt parzelliert und unter dia Bauern verteilt werden und das Gesetz nicht die Rechte der Städte und Städtchen Auf ^SiApitWft und Wiesen wahrt, Für alle die erwähnten Ausbesserungen wird nun die jüdische Sejmfraktion zu kämpfen haben, wobei sie in manchen Fragen, wie die der Weiden, auch von seiten anderer daran interessierten Gruppen Unter- Stützung finden wird. Im allgemeinen aber hegt man in jüdischen Kreisen nur wenig Hoffnung auf erfolgreiche Durchsetzung der jüdischen Forderungen. Die ehemaligen guten Aussichten der Agrarisierung der jüdischen Massen sind zunichte gemacht worden. Das dritte Gesetz betrifft die Universität. Dem Gesetze nach wird in Litauen eine Staatsuniversität, die alle Fakultäten enthält, mit Litauisch als Untere richtssprachc, eröffnet. Es ist vorgesehen, daß der Universität auch eine J u d a i c a - A b t e i I u n g angeglicdert wird, wo semitische Sprachenkunde, Hebräisch, Jiddisch, jüdische Kulturgeschichte, Geschichte, Literatur usw. vorgetragen würden. Auch um diese Frage wird ein Kampf entstellen, da gewisse litauische Kreise die Universität statt als reine Wissenschaftsstätte als katholische Universität ausbnucn möchten. Anknüpfend daran ist noch zu erwähnen, daß man sich in Kowno bereits seit langem bestrebt, eine speziell jüdische Universität mit allen Abteilungen zu schaffen. Die nötigen Vorbereitungen sind durchgeführt, und diese Universität konnte am 10. Januar mit zirka 100 Hörem und Hörerinnen eröffnet werden. Die Vorlesungen werden in Jiddisch und zuin Teil auch in Hebräisch abgchaltca Diese Universität — ״Jüdische Kurse für höhere Bildung“ — besteht vorderhand aus | einer mathematischen, naturwissenschaftlichen und humanistischcn Abteilung, welch letztere eine reidie Zahl von Judaicafächern umfaßt. Lektoren sind u. a. Dr. Solowcitsehik für alte jüdische Geschichte, Dr. Rosenbäum für taimudisehes und Staatsrecht und noch zahlreiche andere jüdische Gelehrte und Schriftsteller. Zur finanziellen und wissenschaftlichen Unterstützung der Kurse hat sich auch in Berlin, mit Prof. Einstein und Prof. Schur an der Spitze, ein Kuratorrum gebildet, das 300000 M. zur Verfügung stellen will, sobald Litauen selbst 200000 M. aufgebracht haben wird, welche Summe für die erste Zeit nötig ist. (75 000 M. sind in Litauen von einzelnen Mäzenen schon bereitgestelit worden.) Man erwartet auch das Eintreffen von Dubnow und Dr. Steinberg aus Petersburg. Der Minderheitenschutz Die Kommission für Minderheitsfragen, die der Welt* verband der Völkerbundsvereinc eingesetzt hat, versendet über ihre erste Tagung, die am 10. und 20. Januar in Brüssel stattfand, folgenden Bericht: ״Den Vorsitz führte Sir Willoughby Dickinson, früheres Untcrhausmitglicd. Vertreten waren: Deutschland durch den Grafen Bernstorff, Belgien durch Senator Lafontaine, Frankreich durch Professor Aulard, weiterhin Argentinien, Griechenland, Polen, die Schweiz, die Tschechoslowakei und Ungarn. Für die Frage der Minderheiten in der Tschechoslowakei und Polen, Oesterreidi, Ungarn, Rumänien und Jugoslawien wurden Unterausschüsse eingesetzt Die Art der Verhandlungen eröffnet die besten Aussichten, auf die künftigen Be- Schlüsse. Eine zweite Tagung wird im April voraussichtlich in München stattfinden. Vertreter der Minderheiten werden eingeladen werden, das Material der Kommission durch persönliche Ausführungen vor ihr zu ergänzen." Chach&tn-B&schi ChoJIm Nacbam Botschafter in Amerika? Konstantinopler Gerüchte besagen, daß die türkische Regierung bei der amerikanischen um das Agröment für den Chacliam-Baschl von Konstantinopel, Rabbi Chajim Nach um, als Botschafter in Amerika nachgesucht hat Man nimmt an, daß die amerikanische Regierung gegen diese Ernennung keine Einwendungen erheben wird. Die amerikanische Kampagne für die Jüdische Atbeiterbnnk in Palästina New York, 19. Januar. (J.C. B.) In der hier im Manhattan Opcra-House stattgefundenen Massenversammlung zugunsten der jüdischen Arbeiterbank in Palästina vyurden einige Hundert Anteile abgesetzt, für welche 8000 Dollar bar eingezahlt wurden. Nr. 8 ן N Rabbiner-Konferenz in Warschau r“ ו 1 Am Montag, den 23. Januar, wurde in Warsdu,! eine Konferenz der polnischen Rabbiner eröffnet D,! Konferenz wird aller Wahrscheinlichkeit nach einen stü!'; j mischen Verlauf nehmen, da die Rabbiner gegen die 11״ ׳ vormundung seitens des Kultusministeriums Stcllu: jq0| nehmen wollen. Nähere Nachrichten stehen nodi au; tjcr Diese Konferenz ist, wie ״Moment“ bemerkt dt 11״s dritte Versudi, die Rabbiner Polens in eine Organ׳ Halb sation zu vereinigen. Der erste Versudi wurde v!!?cmi ungefähr zehn Jahren von 15 polnischen Rabbinern unter tatio nommen, Da aber die angesehensten Rabbiner Polen, Rabl ans Angst vor der russischen Polizei sich an dieser,, von Konferenz, die einen ausgesprodren professionellen Cht: u.1ch rakter tragen sollte, nicht beteiligten, verlief dieser Ver ' €jne such im Sande. Der zweite Versuch wurde im Jahn: gese 1915 während der deutschen Okkupation unternommen! disd Diesmal sollte die zu gründende Organisation nicht na! btfn die professionellen Interessen der Rabbiner wahrnehmen! als g sondern auch zu aktuellen Fragen der jüdischen Ocffentj Nab lidikcit Stellung nehmen, wie z. B. zur Frage der Vfri •rde fnüsMüg der jüdischen GeUieimlen. Die Inliiuioirii die*! l-'f Organisation waren die in Polen berüchtigten deutsch(־ ׳־ war Rabbiner Dr. Cohn und Dr. Caricbach, die du! und polnischen Rabbinern den Stempel der deutsche!{ licht Orthodoxie aufdrücken wollten. Dabei stützten sie siit Gebt nicht auf die innere Macht und das Vertrauen der polnische: Schü Rabbiner, sondern auf die Macht der deutschen Okka 1 die pationsbehörden, die sie zu Diktatoren über das religiös! : Prob Leben des polnischen Judentums machte. Die beider ן Nob erwähnten Rabbiner wohnten der Rabbinerkonferenz, zw« * für bloß als ״Gäste“ bei, hielten aber alle Fäden der 01■ j beso ganisation in ihren Händen. Als einige Rabbiner be 1 vori{ Erörterung der Gemeindeverfassung gegen die Bezcidr j für > nung der Juden als einer ״Religionsgemeinschaft“ pro den testierten, schlug Rabbiner Dr. Caricbach, wie einigt der Jahre später Genera! Hoffmann in Brest-Litowsk, erreg schic auf den Tisch und rief ״Juden sind kein Volk. Keim kürzl Regierung wird es jemals erlauben, daß innerhalb ihr« . öffei Grenzen eine zweite Nationalität existiere. Juden sind da« bloß eine Gemeinde, und die Rabbiner dürfen siet nicht durch Zeitungen beeinflussen lassen, denen sie dis Wort ,Volk‘ entnommen haben." Nur wenige polnisch( Rabbiner fügten sich den Machthabern. Der größit Teil hatte den Mut, gegen das Gemeindestatut mit seinen Zweikuriensystem, gegen die deutschen Kultusgemeindec und Rcligionsgesellschaften und gegen die beiden ungr■ betenen Vormünder zu protestieren. In der Schlußsitzung von der die Beglücker der polnischen Rabbiner ein! Niederlage fürchteten, beantragten Dr. Cohn und Dr Caricbach, alle Resolutionen einer Kommission u übergeben, wo sic bis zum heutigen Tag begraben! £len sind. So ging die zweite Rabbincrkonfercnz auseinander,i: ^nd ohne "irgendwelche Resolution zu fassen. p Nunmehr findet die dritte Konferenz der polninchei *°du Rabbiner statt Diesmal ist sie von der russischen Dru! Vorkriegszensur wie auch von der Vormundschaft der deutschen Rabbiner unabhängig. Red Esse Wes Rcgi Arbe vtrs׳ Vermischte Nachrichten Spaltung im ״Bund“ in Polen. In der jüdischsozialistischen Partei ״Bund" ist eine Spaltung einge treten. Mehrere Ortsgruppen in den größeren Städten deklarierten sidi als Anhänger der Dritten Internat» nale und traten aus der allgemeinen ״Bund“-Organisatie: aus, um sich als neue Partei des ״Kommunistischer Bund“ zu organisieren. Eine Konferenz der Agudas JisrocI ln Lemberg Vor einigen Tagen fand hier eine Konferenz der galt• zischen Äguda statt, die wie immer einen antizionistische• Verlauf genommen hat Einzelne Rabbiner beantragtes die Organisierung aller Chassidim im engeren Anschluß an die Agudas Jisroel. An der Konferenz nahm da Wiener Delegierte Wolf Pappenheim tciL Empfang einer jüdischen Abordnung beim Ober komniissär des Völkerbundes in Konstantinopel. De vor einigen Tagen in Konstantinopel cingctroffcnc Ober kommissär des Völkerbundes, Mr. Samuel Hornc, dcs«t Aufgabe die Hilfeleistung für die russischen Flucht• Jinge ist, empfing eine aus den Vertretern der Ica, Bnci Brith und der hiesigen ״Föderation russischer. für gegenseitige Hilfe“ bestehende Abordnung, die ih» ein ausführliches Memorandum über den Emst dfl jüdischen Flüchtlingsproblems überreichte. Der Ober- Kommissär informierte sieh bei dieser Gelegenheit über die eventuellen Hilfsvorschiäge, die ihm sowohl mündlÜ als auch schriftlich unterbreitet wurden. Die jüdisch: Abordnung appclicrtc an den Oberkommissär, insbf sondere für die Erleichterung der Ausreise vieler FlücM• linge nach Palästina und in die Länder des Westens Sorgt zu tragen, was ihnen bisher durch die ablehnende Halrrwi vcrsciiiedener Konsulate betreffend die Erteilung voj Paßvisen unmöglich gemacht wurde. Mr. Home hörte dit Wünsche der jüdischen Abordnung aufmerksam an und versprach sein möglichstes zur Unterstützung des Hi!5 Werkes der jüdischen Organisationen zu tun. Eine Anleihe der Frankfurter Israelitischen 0«־ mcindc. Die Lsraelitische Gemeinde in Frankfurt id bei der Regierung um Bewilligung einer fünfprozentize’[ ־״ ״ Anleihe von 12 Millionen Mark cingekommen. Die An- ן **' leihe, die seitens der Inhaber unkündbar ist, wird 102 0/0 mit_ 11/2 0/0 des ursprünglichen Kapitals nebd ‘יי rslosung oder Rückkauf, be des Org: Zahl jude weis eine men tegi Ptolfc neu Staa ״Kcr sehe Dr. nisti Amt amei Jahr des wurc die Del« Reha ״Ker die hatti V 01 Sena vors ä. 7 täre Prä! ersparten Zinsen durch Auslosung oder Rückkauf, bf ginnend am 1. April 1927, getilgt Ein Bankenkonsor tlum hat von dieser Anleihe bereits 9 MUlionen M«<* übernommen. fi?« tiet «che