Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 7 (24.1.1922)
- Date
- 1922-01-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2651273-2652410-2652417--14645-2673035- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 42 \ J U£131 SCH B nUKDSCHXD. Nr. 7 Nr. Regterungslandesl Die Sache ist einfach uner• klärlich, und die Aufklärungen, die Ussischkin, Eder, Yellin und Kalvarisky im Waad Leumi ge* geben haben, haben die Interpellanten nicht befriedigen können. Daß eine so wichtige Sache ohne Anhörung der Juden vorgenommen werden konnte, ist ein neuer Beweis für die Schwäche der politischen Position in Palästina. Auch im Falle Storrs, dessen Rücktritt bekanntlich von allen jüdischen Stellen gefordert wurde, ohne daß diese Forderung Erfolg gehabt hätte, hat sich diese Schwäche gezeigt. Der Waad Leumi hat diese Tatsache als einen der Hauptgründe angesehen, die Einberufung der Assefath Haniwcharim zu beschleunigen, damit die Vertretung des gesamten Jischuw vor aller Welt ihre Wünsche und Beschwerden Vorbringen könne. U. E. muß aber die ausschlaggebende politische Wirkung nicht vom Jischuw ausgehen, sondern von der Zionisfi- •chen Weltorganisation. Zionistische Arbeit in Rumänien (Von unserem Korrespondenten) Bukarest, 18. Januar. Die Aktion für den Keren Hajessod verspricht d ink der intensiven Arbeit der Zionistischen Föderation recht günstige Ergebnisse zu zeitigen. Das System der Instruktoren, die das ganze Land bereisten,’ Versammlungen abhieltcn und die eigentliche Arbeit den lokalen Komitees überließen, hat hierzulande, im Gegen* *atz zu Beßarabien, keine Erfolge gebradit, obwohl man e» ein halbes Jahr praktiziert hat. Die Zionistische Föderation wendet eine andere Art der Arbeit an. infletT« sie ihr ganzes At1g>itmrtfk auf »itlig* w«nigg Örit» konzentriert, und dort die Aktion bis zu Ende führt. Begonnen hat inan mit Jassy, wo ein Sekretär der Föderation sich etwa zwei Monate aufgehalten hat Anfangs Dezember fand ein Meeting im größten Saale der Stadt — lm Zirkus Sidoli — statt, wie es Jassy noch nie gesehen hat Alle Schichten der 33 000 Seelen zählenden jüdischen Bevölkerung der Stadt waren er- *chiencn, um an der von Generaldirektor Waditel geleiteten Versammlung tcilzunchincn. Der Saal mit seinen Logen und Galerien war so überfüllt, daß viele von den Gekommenen auf der Straße bleiben mußten. Als Vertreter der Föderation waren die Herren Bankdirektor A. Bernhardt, Mitglied des Actions-Comites, und Herr Advokat M. Weissmann gekommen, um die Versammlung mit dem Keren Hajessod und der Maasserpflicht bekannt zu machen. Nach ihnen sprach noch eine Reihe von Vertretern der verschiedenen Organisationen. Noch am selben Tage schritt man zur Zusammen- Stellung des großen Keren Hajessod-Komitees für die ganze Stadt, und da erlebte man die schöne Tatsadie, daß sich die Führer sämtlicher Gruppierungen, Organi- *ationen, Gesellschaften und Komitees bereitwilligst in den Dienst der Sache stellten. Es geschah das erstemal, daß eine derartige Solidarität zum Ausdruck kam. Hierauf begann die eigentliche Arbeit. Man organi- *ierte in allen Stadtteilen Versammlungen, worauf sich Rayonskomitees bildeten. In den Synagogen forderten die Rabbiner bei allen Oottesdicnsten zur Maasserpflicht »uf. Um aber dasjenige Publikum, das weder Versainmlungen noch die Beihäuser besucht, auch zu erfassen, wurden mehrmals wöchentlich literarische Abende veranstaltet, im Verlaufe derer der Aufbau Palästinas zur Sprache kam, und in der Diskussion wurde das Publikum mit dem Maasserprinzip bekanntgemachL Broschüren wurden nicht nur an einzelne Personen versandt, sondern überall verteilt, wo sich Menschen Jüdische Geschichte 1. Bemerkungen zu Dubnow, Die neueste Oe- *chichte des jüdischen Volkes 1789 bis 1914 (Band l/Il, Berlin — Jüdischer Verlag) Von Dr. Raphael Strauß, München Vor dem zweifellos bedeutendsten Geschichtsschreiber der Juden, Heinrich Graetz, stammt das Wort, die jüdische Geschichte sei nichts weiter als eine ״Kette von Ver* folgungen und von literarischen Ereignissen“. Dieses Wort — das wohl auch nur als Bonmot gedacht war — ist fatsch. Richtig aber ist, daß die jüdische Geschichte von der Wissenschaft nur als Kette von Leiden und Literaturereignissen behandelt werden kann. Ein Beispiel erläutere das: Es gibt eine ״Geschichte des niederen Volkes in Deutschland", die ähnlich ein Mosaikgebilde ist wie die jüdische Geschichte. Aber was steht in diesem Geschichtswerk? Lauter Dinge, die die meisten Historiker vom Fleh als ÖcscbitliiswiisciWcIiÄft gar nicht *nerkcnn&n, die auf den Grenzen der Geschichte der Soziologie und der Dichtung liegen. Selbst vom niederen Volk unserer eigenen Gegenwart wissen wir oder wüßten wir *ehr wenig zu sagen, wenn es nicht Gewerkschaften und Organisationen des vulgus gäbe, die an Stelle der Individuen, die sie vertreten, aktiv In die Oeschichtc eingreifen. Aus früheren Zeiten aber kann man vom niederen Volk an historisch feststehenden Dingen nur wenig Einzelzüge berichten. Dem niederen Volk in der sozialen Schichtung entsprechen die zurückgedrängten und enterbten Völker in lebenden Nationen. Auch sie scheinen ״Geschichte“ nur Jn einem geringen Grade zu haben. Das würde uns sofort deutlich, wenn wir uns vorzustellen versuchten, ansanuncln, wo sie warten müssen and schon am diesem Grunde etwas lesen wollen. Neben Restaurant^ Caffs, Raseurstuben, übersah man auch die Wartezimmer von Rechtsanwälten und Aerzten nicht. Parallel hiermit ging die Besteuerung; zuer*t de* großen und dann der kleinen Komitees. Und erst als all dies beendet war, konnte der Sekretär der Zionistischen Föderation, Herr Maghid, die Stadt verlassen, es den Komitee* überlassend, die Besteuerung der Massen durchzuführen. Au der Spitze der Arbeit stehen die Herren Generaldirektoren Wachtel und Weinrauch und Direktor Mendelsohn. Von Jassy begab sich Herr Maghid nach Bacau, um dort die Arbeit ln derselben Weise durchzuführen. Zu gleicher Zeit wird die Arbeit an zwei anderen Orten vorbereitet ln Bukarest selbst wird zuerst alle« erforderliehe Material gesammelt, um im Frühjahr mit der Aktion energisch zu beginnen. Am 17. und 18. Dezember fand in Czernowitz im Anschluß an die Jahrcskonfcrenz der Zionistischen Organisation der Bukowina eine Konferenz der Palästinaämter Oroß-Rumänicns statt, an welcher die Aemtcr von Czernowitz und Bukarest und der Merkas llechaluz von Kischinau und Czernowitz vertreten waren. Es wurden wichtige Beschlüsse in bezug auf die künftige Arbeit gefaßt, von denen wir hier nur folgende erwähnen wollen, ln Anlehnung an den Kongreßbeschluß betreff■ der Organisierung der Palästinaämter wurde beschlossen, eine Landespalastina-Amtskommission zu schaffen, welche aus je einem Vertreter der Acmter von Bukarest, Czernowitz und Klausenburg und je einem Vertreter der Hechaluz-Organisationen von Kischinau und Czernowitz bestehen soll. Diese Landeskommission hat zwei Büros, eine» in Czernowitz für Emigrationsangelegenheiten und eines in Bukarest für Vorwiegend kolonisatorische Tlligkeil, ln Ai'ßfltraeHl »kr iminef wridanjjrvivher Wintenil#» Paiasiinawanderung über Rumänien soll ln Galat* eia Hafenamt errichtet werden. Der 7. Dezember war für die Galatzer Judenheit ein Festtag. Der erste direkte Dampfer Galatz— Jaffa sollte abgehen. Es war ein Anblick, den niemand von den vielen Zuschauern, d e trotz der frühen Morgenstunde am Abfahrtsplatz erschienen waren, •0 bald vergossen wird. Ucber 300 Passagiere waren an Bord, unter ihnen 180 Chaluzim. Ein erhebender Moment war es, als nach dem letzten Abfahrtssignal die Chaluzim die Hatikwah intonierten und der Dampfer unter einem brausenden Hcdad der am Ufer Stehenden langsam in der Feme verschwand. Vor etwa zehn Tagen ist der Dampfer zurückgekommen und wartet in Constanza, um am 1. Februar wieder nach Jaffa abzugehen. Es ist ein Lastschiff von 1600 Register-Tonnen, das Möglichkeit bietet, Passagiere aufzunehmen; und wenn bereits bei der ersten Fahrt zwei Küchen an Bord für letztere zur Verfügung gestellt wurden, so 6011en jetzt längs der Seitenwände de* Schiffes auch noch Pritschen aus Brettern hergestelit werden, auf denen die Reisenden bequem ihr Nachtlager finden, ■werden. Da Rumänien immer mehr das Durchrciseland für die Palästinawanderer wird, hofft man, den Dampfer regelmäßig alle Monate abgehen lassen zu können. Der Fahrpreis ist durchaus mäßig und beträgt etwa 1200 Lei bis Jaffa und könnte bei regelmäßigem Verkehr noch ermäßigt werden. Das Palästinanrat der Zionistischen Föderation für Rumänien, Bukarest, Strada Ljpscani 90, erteilt allen Interessenten bereitwilligst jede Auskunft. Ein Ereignis, dessen große Bedeutung noch nicht genügend abgeschätzt werden kann, dessen Folgen sich erst an der immer intensiver werdenden zionistischen Arbeit erkennen lassen werden, war für die rumänischen Zionisten der Besuch Kurt Blumcnfelds. Schon lange vermochte niemand ln diesem Maße die Herzen seiner Zuhörer und 6einer Umgebung so rasch zu gees wollte jemand eine Geschichte der Zigeuner schreiben. Die Pariavölker führen keine Kriege, sic treffen keine politischen Entscheidungen, ihr Kulturcinfluß ist nicht ln dem Maße unmittelbar sichtbar als der der Nationen größerer Gattung. Dies alles gilt auch von den Juden, und hier kommt noch hinzu, daß diese Nation überdies kein Land hatte. Deutsche Geschichte ist aber in der Hauptsache der Bericht dessen, was sich mit deutschem Lande abgespielt hat. Das Land ist der Rahmen, der das geschichtliche Bild zusammenfaßt und erat richtig hervortreten läßt Die jüdische Geschichte ermangelt dieses Rahmens. Sie ermangelt ebenso wie die Geschichte aller ״Paria* Völker“ und -Massen der historischen Beleuchtung, ohne die Vergangenes im Dunkeln bleibt Beikommen kann man deshalb der jüdischen Geschichte in der Diaspora nur von ihrer Peripherie, wo die Aktivität der unabhängigeren Völker sich an ihr geltend macht. Die jüdische Geschichte wird erst sichtbar, wo nn der Peripherie der Nation Wechselwirkungen mit den anderen, politisch entwickelteren Nationen iileii zeigen. Wime ״WechselWirkungen“ waren seit dem späteren Mittelalter bei den Juden Europas aber sehr einseitiger Art; sie erschöpften sich ganz ־ in der passiven Rolle des Verfolgt- und in der Aufklämngszeit des Schikaniertwerdens. Ein anderes Guckloch aber in die große Verscldossenheit unterdrückter Völker ist deren geistiges Leben, das sich in ihrer Literatur offenbart. Aus ihren Märchen wissen wir sogar über die Eskimos vergangener Jahrhunderte dies und jenes. Bei den Juden spielt diese Fensterscheibe bei dem Umfang ihrer Literatur sogar die größte Rolle. ״Verfolgungen“ — d. h. die ״Wechselwirkung4‘ zwischen der infolge Unfreiheit unterdrückten jüdischen und den anderen Nationen und Literatur — darin erschöpft sich nicht etwa die jüdische Geschichte, aber winnen und «itzureiBen, wie et Blumcnfeld gelungen j* Leider war er nur auf der Durchreise ia Aitrumlniq,' sein eigentlicher Besuch galt Siebenbürgen und de Bukowina; doch versprach er uns, im Februar wieder» zukommen, und dann hoffen wir, ihn einige Zeit bei uc, zu halten, um von ihm soviel alt möglich zu lern« Der Verband jüdischer Frauen für Kulturaufgaba; hat sich ein großes Ziel für die nächste Zukunft זן steckt, und zwar die Anlage einer Farm in der Nähr Bukarests zur Ausbildung von jungen Leuten beiderlei Geschlechts für Hauswirtschaft, Viehhaltung und Ot müsebau. Da* Palästtnaamt der Zionistisdicn Föderativ hat sich zur Verfügung gestellt, um di« technisch!; Durchführung zu erleichtern. Die Verhandlungen eil:’ Grundeigentümern sind bereits im Gange, und, ohne dal man noch eine Propaganda begonnen hätte, ist bereit« cii größerer Geldbetrag gesammelt worden. Die Farm 80] mustergültig eingerichtet werden und der Verband hofft,! auf diese Weise das seinige zur Aufbauarbeit Palästina([ beizutragen. j: Der vor wenigen Wochen definitiv konstituierte Verl band der Ingenieure und Architekten für den Aufbau P! lästinas verspricht ein bedeutendes Glied der zionistisboj Institutionen zu werden. Die bisher daselbst gehalten«, Vorträge: ״Industrielle Möglichkeiten" (Ing. Göttlich),• ״Probleme der Kolonisation“ (Ing. Spierer) und die Be-j handlung der Konzession an Ruthenberg haben d«! Verband direkt mit der eigentlichen Arbeit in Fühlun! gebracht und sollen eine Reihe praktischer Untemris, muiigen zeitigen, von denen wir hier die Anlage ciao, vorstädtischen Siedlung bei Jaffa und die Organisten!!!{ einer Studienreise nach Palästina im Frühjahr erwähn«; wollen. ן Die Herren lug. Kanner und Loewy benutzten ihn Anwesenheit in Czernowitz anläßlich der Landeskonferenz tun aiiph dort eine Sektion des Ingcnieur-Veibände* * gHinätft, d«r sieh Mt di»»* Weil• fi'«»* ftUdMnki' erstrecken wird. Diese Gründung ist um so leichte»J vor sich gegangen, als die Herren Ing. Dr. Reine»[ und Spindler schon seit längerer Zeit dafür arbeitete! [ I ■ g e I. [ Lord Reading and Montagtic nicht zarQckgetrcta t Leut« und 8 Ei iS utapas E alten äuget Hwtiti der p uw d 1. w, um 2. W m % So te< 4. V m I tiefe! Inge* die .j ludet Euro; Estin ahsel jüdift Fern! Wir «-he« tienet i (teß schul ist nach *ad Fach Wir haben in Nr. 5 unseres Blatte* eine Nachricht lordt über den Rücktritt von Lord Reading und Montag!»«, I den für die indische Politik verantwortlichen Staat»[ betuu männern Englands, die beide Juden sind, veröffentlicht Wir Wir haben diese Meldung der ״Wiener Morgenzeitung“ ן Vard entnommen, welche sie als Pariser Telegramm gebracht, leute hat. Auch mehrere deutschnationale Blätter Berlins habe*' 4ukti die Nachricht gebracht Es stellt sich nun heraus, dal[ 4er die Nachricht falsch ist Offenbar beruht sie aut *«cht einer Mystifikation irgendeiner dunklen Quelle, bei da, י der Wunsch der Vater des Gedankens war. Vo■ dort äu scheint die Meldung in die genannten Organe flbc»! Uns« gegangen zu sein. heit* ■ ׳..׳— — -.. werd; ,, unab Keren Hajessod In Deutschland |fe ,׳ , sidil Dem in der vorigen Nummer unsere* Blatte* ver ju^t öffentlichten Aufruf schließen sich noch folgende Herni! geria an: Ti anno ver: Kommerzleurat Joseph Berliner,:; auch Königsberg i. Pr.: Gemeinderabbiner Dr. Reinbek;! aBzu! Lewin. {[j werd Infolge eines Versehens in der Druckerei sind W j m « gende Ungenauigkeiten unterlaufen. Es muß heißen:} 1 Allenstein: R.-A. Wistinetzki; Bamberg: Rabbiner Dt.I * schul Eckstein, Bankier Julius Wassermann; Coburg: Predig«; Auali Hirsch; Hauen: Prediger Emanuel Heitmann. i, —— es sind die einzigen Handhaben, durch die die jüdisch!' «1 1 Geschichte zugänglich wird. Und in diesem Sinne er•[ dem scheint das überscharf pointierte Bonmot Gractzens ge■; Lew rechtfertigt. Das gilt für die Juden des 19. Jahrhundert![ von nicht minder als für die des Mittelalters. Das wird um! *uha zum Erschrecken deutlich an der ersten großen — fa«'; « ( zu großen — Darstellung der jüdischen Geschichte »; ׳eich 19. Jahrhundert — das gedankenlose Machwerk vt'j «ad Martin Philippson zählt nicht mit, trotzdem die ״Gesell; [ Mea Schaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentum!“! 1«׳er« es herausgegeben hat, —׳ das wird uns an Dubnow׳' dörfl neuem Werke deutlich. י i 'bnei Das ganze Werk — mindestens drei dicke Binde! ־ J die behandelt die Geschichte der Emanzipation der Jude»; kooi d. h. mit anderen Worten, es handelt davon, was d*; Laue Deutschen, Oesterreichcr, Russen, Polen und alle ändert1! Sach Nationen mit ihren Juden gemacht haben. Und nur davon t*t handelt es kaum, was die Juden gesagt haben und g» j Staa schrieben haben; aber auch von diesem hatte das mci!“"; *Jau! — Wenigstens soweit es in diesem Wctk* zur Geltu#s! . Ul! kommt -־-» *uf die um«n«[j>*tion, d, 11, »ul an• IMm* . ״"‘4י der anderen zu den Juden direkten Bezug, und die RW ״’USS tigkeit de* Wortes von der ״Verfolgung“ — in dr* weiteren Sinne der Einwirkung von außen — und de*6י״ ׳ ״Literatur“ erfährt durch dieses umfangreiche Werk err'} efd* glänzende Bestätigung. |U(ß' Dieses Emanzipationszeitalter ist die widerwärtig**! 2em Epoche der jüdischen Geschichte. An den Juden wirf von der preußischen Regierung nicht minder als vo4;׳"® der österreichischen, von der polnischen so sehr als m!rt von der russischen in einer sinnlosen Weise herum׳ ■ gedoktert; denn es War doch nur eine staunenswert! Ratlosigkeit, die sie dazu verleitete, heute alle« zu ver •״* sprechen, um morgen nichts zu halten, heute — «׳* raf״ Friedrich Wilhelm III. von Preußen — die religiö«