Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1922-01-20 · Heft 6 (20.1.1922) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVII (1922)
Issue
Heft 6 (20.1.1922)
Date
1922-01-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2652410-2652416--14638-2673027
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 30 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. ö Nr.' ךז־ t רץ «r «» , ר1־.! סן׳/ ו ן ר -■r סי־יץ TTD s <ייזד7*ךך א׳.! Die erste Konferenz der hetiräischca Gymnasien in Litauen (S|>eziaII1ericl1t der ״Jüdischen Ruiidseh.wi“) Durch die juitroualjiidisdic Bewegung: ermöglicht, von den Palästinaerfahrurigen ermuntert, durch die poii• tisdxai Verhältnisse des Lindes begünstigt, \ח0י Elternkreisen angeregt und durch hingebungsvolle Arbeit der Lehrer beseelt, entwickelt sich das höhere hebräische Schulwesen — zum Teil leider auf Rechnung des arg damiede rliegenden Volksschulwesens — im am abhängigen Litauen zu großer Blüte. Wir besitzen heute hier im Luide zehn liebräisdie Gymnasien und Progymnasien mit zirka 100 Lehrern und über 3000 Schülern. Nach drei Jahren schweren Ringens mit inneren und äußeren Hindernissen versammelten sieh Lehrer, Eltern und Schüler zu einer Konferenz, in Mariampol (20.12.2t bis 1.1.22), der Stadt, die den ״Bdior“ (Erstling) der hebräischen Gymnasien beherbergt. Vorgreifend möchte ich unterstrcidien, wie reibusigslos, ja hamionisch die aus dem Osten und Westen gekommenen Erzieher (darunter manche Namen, die im deutschen Zionismus schönen Klang haben, wie Moses Calvary und Max Mayer) auf das gemein- ■rnme Ziel hin gearbeitet hatten. Drei Fragen beschäftigten die Geister: eine programmatische — was ist und avas soll der ideelle Gehalt des hebräischen Gymnasiums sein; eine juristischc — wer ist sozusagen der Eigentümer der Schule, und schließlich eine pädagogische — vervvaltnngsteclmische — unter wessen organisatorischer und pädagogischer Aufsicht sollen unsere Schulen stehen. Zur ersten Frage wurden folgende Ausführungen gemacht: Das heutige hebräische Gymnasium hat noch keinen eigenen Charakter, es ist vielmehr ein Abklatsch des russisehen, bzvv, deutschen Gymnasiums (allerdings mit hebräisclier Unterrichtssprache) mit Hinzufiigung literarisch.historischer Fächer. Europäischer ״Huinanismus“ und ״Realismus•‘ gedeihen nicht auf jüdi- -ehern!»den. Unsere Schule krankt au dem Mangel an einer Grundidee. Diese haben wir nicht von den Fremden zu entlehnen. Sie ist uns durdi das Wesen unseres Volkes, sein Werden und Sein gegeben. Die Verqirickung unserer Literatur mit derjenigen der Völker auf dem Gange der Wehkultur, unsere alles überdauernde Geschichte, der der Haucli der Ewigkeit entströmt, - das sind die Wegweiser unseres Humanismus, der zugleich ״jüdisch“ und ״allgemcin-menschlieh“ ist. Daraus ergeben sidb mehrere programmatische und methodische Konsequenzen, die hier aufzuzählcn nicht am Platze scheint. Dieser Gedanke birgt aber in sich eine Gefahr, der rechtzeitig vorgebeugt werden muß Wir wollen keine nach Archäologie riechende Wissenschaft des Judentums treiben, sondern das lebendige J udentum erlernen und erfassen. Deshalb wird Ln unserem Lehrplane die Gegenwart ganz besonders berücksichtigt: zunächst unsere neue Literatur. dann Volkskunde usu׳. Daß auch Palast» na zu seinem Recht kommt, ist selbstverständlidi. Es liegt auf der Hand, daß diese ״Grundidee“ *sich den örtlichen Verhältnissen anzupassen hat. Wir wollen ja nicht moderne Jeschiwa-Jünger erziehen, sondem Menschen, die für Realitäten Gefühl hahen und mit dem Leben verknüpft sind. Hier beginnt der Bereich der realistischen Fächer (und Mathematik), einerseits. der durch die lokalen Verhältnisse (litauische .Sprache, Literatur und Geschichte, Staatsbürgerkunde) bedingte;! Fächer andererseits. Wir leiden ferner an Vielsprachigkeit. Auch dieses Uebel muß bekämpft werden; es wurde vorgescliiagen, die Zahl der obligatorisdien Fremdsprachen auf zwei zir reduzieren! litauisch und deutsch. Zur Regelung der juristischen Fragen boten sidi vier Möglichkeiten. Nach der noch nicht verabschiedeten Verfassung können Schulen von der Regierung (in Uehersetzung auf unsere staatsrechtliche Stellung als Minderhcitsnation: etwa das Ministerium für jüdische Auge- Icgenheiteii bzw. der jüdische Nationalrat), den Organeu der Selbstverwaltung (also Gemeinderäten), Gesellschäften tmd Privatpersonen gegründet werden. Wegen der durch die Kräfteverhältnisse der Parteien den Organen der nationalen Autonomie Ln Kulturangelcgenheiten auferlegten Neutralität ist nicht zu erwarten, daß sie die Initiative ergreifen werden. Schulen zu eröffnen bzw schon bestellende zu übernehmen. Ebensowenig kam» hier — aus anderen Gründen — die Privatinitiative eingreifen. Es bleiben also nur speziell zu diesem Zwecke zu gründende Gesellschaften, die ein abgeschlossern es Biklungsidcal verfolgen. In der Konferenz stoßen hier zwei Standpunkte aufeinander; der ״Konsum“standp1mkt, der die Eltern ipso jure zu Mitgliedern der Schulgesellsdvaft machen wollte und alle anderen Personen fernzuhalten beabsichtigte und der nationalpädagogische Standpunkt, der das Eigentumsrecht auf die Schule einer auf bestimmtem Erziehungsideal fußenden Gesellschaft übertrug. Der letzte Standpunkt lut auch, den Sieg davongetragen. Wenig Diskussionen rief die dritte Frage hervor, nämlich, welchem höheren Organe unterstehen wir. In organisatorisch-technischer Hinsicht unterwerfen wir uns natürlich den Organen der nationalen Autonomie, dagegen für die pädagogische Aufsicht und zur Vereinheitlichung der vereinzelten Anstrengungen auf ■unserem Gebiete wund® ein von uns gewählter Merkas (Zentrale) bestellt, an dessen Spitze der aus seiner Tätigkeit in G rodito und Charkow gut bekaimie’ Pädagoge Dr. Tscharno steht. Vor dem Merkas steht eine Reibe wichtiger Aufgaben, die durch die Konferenz und die fruchtbaren Kommissionssitzungen der Fachmänner genau formuliert worden sind. Wir brauchen Programme, Lehrer, Bücher. Ein Teil dieser Aufgaben wird der neugewählte Merkas — nur auf sich selbst angewiesen — kaum imstande sein, restlos zu bewältigen. Im Bunde aber mit den in Palästina und anderswo in der Diaspora aufstrebenden pädagogischen Kräften wird er seiner Aufgabe Herr wenden. Möge seine Tätigkeit zum Segen nicht nur für das litauische Judentum allein sein! R. schon Verirauensleufel Wir machen hierdurch darauf aufmerksam, daß wir eine vierseitige Sondornummor d, ״•Jüdischen Rundschau“, die unter »öderem die Rede von Professor Welzmann in der öffentlichen Versammlung am 31. Dezember, Mitteilungen über den Aufenthalt von Dr. Weltmann In Berlin usw, sowie eine Karte des jüdischen Palästina enthält, herausgegeben haben. Wir bieten den Ortsgruppen den Sonderdruck, der sich vorzüglich für Propagandszwecke eignet, bei Abnahme von 100 Exemplaren weit unter dem Selbstkostenpreise für 30 Pfennig pro Exemplar und Portoersatz an. Bestellungen können nur erledigt werden, —— wenn sie uns sofort zugehen. ■׳■»■—■■ Zionistische Vereinigung für Deutschland Sächsische Straße 8. Die ״Tarbuth“* Konferenz In Warschau (Schluß aus Nr. 5.) Die fünfte Sitzung der ״Tarbuth“-Konfcrenz war der Erörterung der rechtlichen Lage des jüdischeu Schulwesens in Polen gewidmet. Die Delegierten aus der Provinz klagtet! über Verfolgungen und Schikauen seitens der polnischen Behörden. Schulgebäude werden requiriert, jüdische Schulen geschlossen, und das ganze Verhalten der Provinzbehörden geht darauf aus, die Entwicklung des jüdischen Schulwesens, das mit so großer Mühe und unter so großen Opfern ohne jeglidhe Unterstützung seitens der Regierung aufgebaut ist, zu verhindern. Der Grundton all dieser Klagen war aber der, daß die jüdische Ocffentlichkcit fest entschlossen ist, trotz aller Schwierigkeiten die jüdiscltc Schule weiter auszubauen und die durch die polnische Verfassung garantierten Möglichkeiten restlos auszutnitzen. Ein ausfülufiches Referat über dieses Thema hielt Dr. Thon, der diesmal mit Rücksicht auf die Anwesenheit des Regierungsvertreters polnisch sprach. Er erörterte ausführlich die betreffenden Stellen aus der polnischen Verfassung und begründete die Forderungen der Juden nach eigenen Schulen, Die Berechtigung allein genüge aber nicht, sic müsse auch von den polnischcri Behörden in die Praxis umgesetzt werden. Er führte Klage über die unerltörtea Schikanen der polnischen Schulhehörden gegen die jüdischen Schulen. So werden z. B. jüdische Schulen geschlossen, weif die Räumlichkeitei! angeblich für Schulzwccke ungeeignet seien, um kurz nach der Scfiließung in denselben!Räumen eine pol - 11 i s c 11 e Schule zu eröffnen. Er schloß mit der Ver- Sicherung, daß die Juden Polens mdit aufhören werden, auf der Durchführung ihrer aus der Verfassung rtsulticreudeu Forderungen zu bestehen. ״Das jüdische Volk hat im Verlaufe seiner Geschichte verschiedene Sprachen gesprochen, hat aber nie aufgeliört, seine nationale Sprache, die das festeste Bindeglied zwischen allen Juden der Weh darstcllt, zu pflegen.“ Die Sitzung schloß mit einem Referat des Dr. K1 u in c 1 über die materielle Lage der hebräischen Schulen, Die sechste Sitzung begann mit einem Referat des Leiters des S t y b c 1 - Verlages, des hebräischen Sdiriftsteiler« F. La chowcr, über den Stand der hebräischen Literatur. Referent wies auf die Wichtigkeit der Pflege der hebräischen Literatur außerhalb der Schule hin, denn wenn es unmöglich ist, in der Daspora eine vollkommene hebräische Atmosplvärc zu schaffen, so können wir doch in der Literatur ein geistiges Zentrum für die hebräische Bewegung finden. Er wies ferner auf die Wichtigkeit der wissenschaftliche» Arbeit auf dem Gebiete der 1hebräischen Kultur hin, che in Westcuropa geleistet wird. Im Osten sei man geneigt, diese , Arbeit geringzuschätzen, während man dort in Wirklichkcit für die Pflege des Hebräischen sehr wenig tue. Es sei ein trauriges Zeichen, daß eine Bevölkerung von einigen Millionen Juden keine tägliche Zeitung oder zumindest eine Wochenschrift!unterhalten könne. Die Literatur wird jedoch nicht nach der Presse beurteilt. Die im vorigen Jahrhundert berühmt gewordene skandinavische Literatur hatte auch eine sehr unbedeutende Presse. Eine Literatur wird nach der Zahl und nach dem Wert ihrer Schriftsteller beurteilt. In dieser ß©• Ziehung ist es um die hebräische Literatur viel besser bestellt als um die hebräische Presse. Die hebräische Literatur entwickelt sidi in einer bestimmten RidUung. Der spczifisdvjüdisdse Geist Rnctet bis jetzt seine stärksten und kernigsten Ausdrude in der hebräisch». Sprache. Nirgends fänden die vcrsdiiedensten IW gimgci» 1111 Judentum einen so dcutlidicn WideifwM w! in den W erken von Ach ad Haam, Berdiil sehcvvski, Hurwitz usw. Der jüdische Gern•, finde seinen wahren Ausdruck nur in seiner national». Sprache. Es wäre falsch zu bdiaupten, die bebräi^dj Literatur verdanke ihre Existenz einigen Mäzcnea St wird ausschließlich von Künstlern genährt, die nid-, von Mäzenen gezüchtet werden können. Die Mä/er, können nur ihre Existenz erleichtern und die Entwirf; lung ihrer Talente begünstigen. Eine Literatur, die ist m den letzter» Jahren Männern wie Bialik, Acha Haam, Berti itschcwski schenkte, kam» nicht ai dem Untergang geweiht .־»•»gesprochen werden. In 4' hebräischer» Literatur macht sich in der letzt«» Zt . eine Neigung zu großen Romanen bemerkbar, wahren;' bis jetzt die kleine Novelle vorherrschte. Man muß ab.׳ ln das hebräische Leben mehr Bewegung hincinbringa' um die Entwicklung neuer Talente zu fördern. Dj,’;׳ liebräisdie Verlagswesen muß ausgebaut werden. Zu•' zeit besteht mir ein Verlag, der ununterbrochen der hebräischen Markt wertvolle Bücher zuführt. De' Stybel-Vcrlag hat sidi um die hebräische Kult. ein großes Verdienst erworben, indem er die »Meiste ‘ werke der europäischen Literatur in liebräisdier Ucbe‘ Setzung ficrausgab. Rehr wenig wird auf dem Gehic! der Wissenschaft in hebräischer Spradie geleistet. Bi: jetzt besitzen wir in hebräischer Sprache kein einzige*' wissenschattlidies Werk über die Bibel oder übt jüdische Geschichte. De hebräische Literatur wir: sidi nur dann günstig entwickeln können, wenn sie voa hebräischen Gedanken befruchtet wird; Lebhafte Debatten rief die Frage ״Scpfiardisc; oder Aschkenasisch“ hervor. Hauptreferent wa: Dr. Thon, der auf dem Standpunkt steht, daß de scphardischcn Aussprache der Vorrang gebührt. It soldten Fragen müssen wir uns nach Palästina rid, teil, wo die scphardisdie Aussprache, die auch histo risch die richtigere sei, allgemein verbreitet ist. Rvferr׳ stellt die Forderung auf, daß man in allen hebräische Schulen der Diaspora die sephnrdischc Aussprache e» führt. Dagegen wendet sidi der Korreferent, der he bräisdie Dichter Jakow Kahan, der ein eifriger Ver feditcr der asclikenasi sehen Aussprache ist. Du Echtheit der sepliardi sehen Aussprache sei sehr zwei kl haft tmd ihre Einführung in die Schulen würde die jung! Generation um den Genuß der neuhebraisdien Poei bringen, die auf asdikenasischer Metrik aufgebaut k; Kahan meint, man sollte die aschkenasische Aussprach als die literarische betraditen, während die sepäi!• dische ihre Existenz als Dialekt weiterführen könne Nach heftigen Debatten wurde beschlossen, die aschken»; sisdtc Aussprache beizubehalten, jedoch sollten diel Schüler der höheren Klassen die sephardisehe Ausl Sprache üben. Die Sitzung schloß mit einem Rete»׳ des Herrn Chaim Grünberg über das hebräisch Theater. י Die letzten zwei Sitzungen waren mit den Debatte/ über die Organisatiorisform der ״Tarbuth“ ausgefüllt Es wurde die Frage aufgeworfen, ob die ״Tarbuth“ na־ rein hcbräisdve Schulen umfassen soll oder auch sonstig»! Schulen, in denen auch hebräisch unterrichtet wirdj Ferner ob die ״Tarbuth“ selbständig oder in Anlehnung an eine andere Organisation, z. B. die Zionistische. ׳זג, beiten soll. Die Ausschließlichkeit der rein hebräisch«. Schulen und die Selbständigkeit der ״Tarbuth“ wurtit! mit Begeisterung beschlossen, Große Aufregung ris der Antrag des Bialistokcr Delegierten Schwiff ha \or, wonach in den höheren Klassen der ״Tarbuti!‘j Schulen jiddische Sprache und Literatur unterrichter werden sollen. Der Antrag wurde unter großem Lire! zur Abstimmung gebracht und mit der Acniicrung attgfj nornmen, daß der Unterricht des Jiddischen an einzeln«; Schulen als nicht obligatorisches Fach cingr־; führt werden kann. Vor Schluß der Tagung legt! Chaim Grüstbcrg feierlichen Protest gegen <k; Vergewaltigung der Ivcbrüisclten Sprache in Rußland; ein. Er schilderte die unerhörten Schikanen, die da;׳ Hebräische Ln Rußland in> den letzten Jahren erfahr/ an welchen nicht die Zc n trat reg i.er u n g, so»; dem die jüdischen Kommunisten die Schuld tragc: 1 Tausende von Büchern und wertvolle*־ Manuskripten werden wie im Mittelalte(; verbrannt oder eingestampft. Alle heb»' sehen Schulen sind gezwungen, ein unterirdisches, ük; galcs Leben zu führen. Es entstand ein Typus vc« modernen, kleinen Maranen (Zwangsassimitanten). Tao. sende von jüdischen Kindern lernen in Keilet* hebräisch. Wohin die Hand der jüdischen Komm״■’ nisten jedoch nicht reicht, z. B. nach Turkestan, besteh*' hebräische Schulen, ein hebräisches Lehrerseminar, &'> von der Regierung subventioniert wird. De Regien:"-' hat sogar auf eigene Kosten hebräische Lchrbftclst' drucken lassen. Redner hofft, daß sich diese ZustänJ* in kurzem ändern werden. Wir werden bald die Mö?•! lichkcit erhalten, frei und ungehindert in Rußland «ן״ der Ukraine die liebräische Kultur zu entwickeln. EN׳ daarn werden die zurüdkgedrängten Energien zur vol׳'״ Entfaltung kommen. Nach dem Schlußwort von Dr. Tlion, in dem er d° sachlichen Charakter dieser fruchtbaren Tagung würdigt wurde die Tagung geschlossen. Ucbe fülle w a h Kok» Scboi י! I den I waru 1U13 I gewi den es dt Herr vorw gebe nicht merk wild, vor beid verei nicht r*‘B!»11 in d I־rw< sic S M־in. wala rein tkm. stuf! docl gesi lang ' seih m < eint reu, Nc!; Wä , 0er. | we! j Ara;tue WOJ j mi* , c 1» ־ j j vui | de« | ein i zw: 1 W| i 1 D> pä i pä; 1 tei; K» ■ «11 i sic J di»! or j zu 1 ze B: Li si 3S p pt h d k o n U \ :, h I e I! ti || e v c £ (

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.