Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 5 (17.1.1922)
- Date
- 1922-01-17
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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; I Seite 0י Kolonisationsprobleme Landwirtschaftlicher Klein- oder Großbetrieb in Palästina Von W. Paul Albert. Köln. Der in Nr. 102/103 erschienene Aufsatz von Oka über palästinensische Kolonisationsproblcmc bedarf meiner Ansicht nach einer sehr deutlichen Klarstellung darüber, welches die tatsächlichen Licht- und Schattenseiten des Klein* und Großbetrietes sind, damit man die dort genogenen Schlüsse auf ihre Richtigkeit und praktische Anwendung beurteilen kann. Vor allem ist dabei jedesmal die spezielle Lage des jüdischen Volkes zu berücksichtigen, denn, wie 1«f t c In!*einer Iwuleitiiiig zu ikWiehaw*-־ Owdim «u.«'!. können dieselben Wugi, die bei einem anderen Volke ein Problem lösten, bei dem jüdischen Volke, zur Lösung des gleichen Problems angewandt, Gift und Verderben bringen. Dali dies de: Verfasser des Aufsatzes außer acht gelassen hat, ist ein Hauptgrund der Trugschlüsse, wie in nachfolgendem zu zeigen versucht werden soll. Die Verpflanzung der aus ״Kraft“ zitierten Form des Großbetriebes nach Palästina ist einmal aus Ökoiiomischen und dann;11 > national-jüdischen Gründen undurchführbar, selbst wenn inan versuchen wollte, ihn den dortigen Verhältnissen ״anzupassen“. Sehen wir uns zum Beweis diejenigen Dinge des Großbetriebes an, auf die es hier aiikomint; zunächst die Arbeiter. Die Angaben aus ״Kraft“ sind Friedensdaten, und wir müssen daher auch mit Vorkriegsverhältnissen antworten, wenn wir fragen, wer waren die Arbeiter des deutschen Großbetriebes? Nun, es war ein niemals seßhaftes und mit dem Boden verwurzeltes Element, sondern zumeist (bis 50 °/0) polnische Arbeiter, deren Lage auf einem sehr tiefen wirtschaftlichen Niveau stand, und von denen jährlich eine Anzahl durch Abwanderung in die Industrieetädtc ihr Los zu bessern versuchten und so das städtische Proletariat vermehrten. Der deutsche Großbetrieb konnte damals schon, obgleich die Gesetzgebung durch Schutzzolle usw. alles tat, um ihn gewinnbringend zu gestaiten, nur billigste Arbeitskräfte beschäftigen, die, wie der Kleinbauer noch heute arbeitet, eine Arbeitszeit von 14—16 Stunden täglich während des größten Teiles des j all res zu leisten hatten. Daß solche Arbeiter in Palästina aber höchstens der Araber stellen wird, ist klar. Ein jüdischer Großbetrieb 'könnte aber auch beim besten Willen keine jüdischen Arbeiter anstelle!! (vor- .w,gesetzt, daß bei solchen;Aussichten und den kürperliehen Fähigkeiten unserer Leute überhaupt ein Angebot vorhanden wäre), da die mangelhaften Marktverhältnisse lind die noch lange nicht ausgebautc Agrarschutzgesctzgebung das Ihrige tun,!um seine Existenz sowieso! fragwürdig zu machen. Dazu kommt folgendes: Derjenige Produktionszweig, dem der Großbetrieb größeren Nutzen abringt als der Kleinbetrieb, ist, wie von allen Praktikern und Theoretikern anerkannt wird, der Körneranbau, weil dieser die wenigste individuelle Arbeit verlangt, dagegen den fast unbegrenzten Gebrauch aller Arbeitsmaschinen gestattet. Bei deutschen Großbetrieben ist dies in doppeltem Maße der Fall, da mau hier erstens an die weiten ebenen Flächen des norddeutschen Tieflandes denkt und dabei ferner berücksichtigt, daß Deutschland bei stärkstem Getreideanbau trotz allem in Friedenszeiten noch zirka »/.׳•, seines Bedarfs an Gctreide importieren mußte; Palästina jedoch zeigt gerade die entgegengesetzten Verhältnisse. Wenige geeignete große Flächen, keine Getreideunterbilaoz infolge dünner Bevölkerung und auch *keine große Aussicht auf erfolgreichen Export, da ,der anschließende Hauran mit seinem billigen Getreide ein in der ersten Zeit nicht zu schlagender Konkurrent sein wird. Ueber Getreideexport aus Palästina sagt der von Trietsch zitierte Verfasser der Schrift ״La Syrie ag'rioole“, Wcdawars: ״Getreideanbau für den Export nicht nur unlohnciid. sondern( ruinös.“ Dies sind also die Aussichten für den nach Palästina verpflanzten deutschen Großbetrieb. Eine Betrachtung, ob Kwuzotli oder Kommunale oder Staatsbetriebe geeignet wären, erübrigt sich daher, da ein solcher Betrieb die Wirtschaft ja niemals rentabler als die Privatinitative zu gestalten vermag. Obwohl der Gegcnbcweisfühnuig mit diesen ökonomischen Gesichtspunkten völlig Genüge geleistet ist, müssen wir noch kurz den jüdischen Standpunkt berühren, und auch hier mag die Einleitung von Joffe ziliert weiden, daß jede ökonomische Frage bei uns unlösbar verknüpft ist mit dem Problem unserer nationalen Wiedergeburt. Es ist klar, daß eines der Hauptnvomente dieser nationalen Wiedergeburt die endgültige Ansicdlung auf eigener Scholle, die neue Verwurzelung mit dem alten Boden ist. Der!auf Saisonarbeiter angewiesene Großbetrieb ist nicht in der Lage, dies zu begünstigen. Die ״zwei Häuser für 100 Arbeiter“, von denen Oka spricht, bedeuten auch hier gerade das Entgegengesetzte von dem, was erstrebenswert ist. Unter welchen Umständen hier die für jede nationale Wiedergeburt a priori notwendige gesunde Familienbikhmg stattfinden still, erscheint rätselhaft. Im Zusammenhang hiermit mag ein weiterer Trugscliluß Okas fcstgestellt werden. Unter Zugrundelegung der von ihm zitierten Zahlen 63 IW) Goldfrank für 100 Familien und 40642 Goldmark für 100 Arbeiter muß darauf hingewiesen werden, daß zu׳- nächst die Zahl von 100 Arbeitern für einen deutschen 500 ha Betrieb in der Praxis bei weitem zu hoch ist. 60 bis 80 ist hier die äußerste Orenze, wobei noch der Satz zu beachten ist, je mehr Maschinenarbeit, desto wenige!׳ Handarbeit. Von dieser Zahl, im Durchschnitt JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 5 Nr. also 70, ist mindestens die Hälfte unverheiratet, da es teils jugendliche Arbeiter sind, teils der Lolin keine Familienbildung ermöglicht. Heiraten sie aber, dann nehmen sie meist eine Magd zur Frau, die als volle Arbeitskraft auf dem Hofe weiterarbeitet und so in der Zahl 70 enthalten ist. Nimmt man aller trotzdem an, daß doch ein Teil bei der Lohnarbeit einen eigenen Herd gründet, so greift man in der Behauptung hoch, wenn man annimmt, daß der existenzfähige Großbetrieb! die Existenz von 100 Arbeitern einschließlich ihrer Frauen ermöglicht. Die Joffcschc Kleinsiedlung aber mit einem Aufwand von 681 Goldfrank für totes Inventar — um dies als Vcrgieichsmaßstab bcizutochaltcn — verlangt und gibt zwei Leuten nicht nur Arbeit und Existenzmöglichkeit unter denselben ökonomischen Vcrhältnissen, in denen das Bestehen des Großbetriebes fraglich erscheint, .teimlern sie gibt ancli in natürlicher! Form den Hinten fltf 1«»1־ni.!de FwmilUUgfßßdiWig, ItesoeiU »teil über die Verhältnisse in Palästina, so verschiebt sich da* Verhältnis noch weiter zugunsten des Kleinbctricbes, denn eines darf bei ihm nicht vergessen werden: er produziert zunächst für sieh. Eine kleine Gruppe von ihnen zusammengenommen im ,Verband mit der nötigen Heim- und Kleinindustrie nähert sich der in der Schrift von Thüncn skizzierten Zelle vom ״isolierten Staate“, d. h. er ist von der Umwelt fast unabhängig, während der Großbetrieb mit dein Urbcrschuß einzelner Produkte von der Marktlage stets abhängig bleibt. Wie liegen demgegenüber die Verhältnisse des Weinbauern der Joffeschen Siedlung? Daß dem na׳- tionalen Erfordernis entsprochen!wird, erscheint klar. Hier ist die Möglichkeit gegeben, noch das heutige Geschlecht in des Wortes bester Bedeutung seßhaft zu machen und so im Laufe der Generationen einen Volkskern zu schaffen, der dem anderer Nationen vollkommen gleichwertig sein wird. (Man vergleiche Dänemark, das typische Land des KlciugnuKlbcsitzcs mit seinen gesunden sozialen und ökonomischen Verhält»- nissen. Selbst angenommen, die Ansicdlung des Kleinbauern sei wesentlich teurer, so muß doch darauf hingewiesen werden, daß nicht die Quantität, sondern die Qualität des neuen Ansiedlers wesentlich ist für die endgültige Verwirklichung des Zionismus. Außerdem beweist die soziale Schichtung der jüdischen Masse im Osten, daß der Typus des kleinen, selbständigen Mannes, sei er nun Handwerker oder Händler — oder wie in Zukunft Landmann — der natürliche und charakteristische jüdische Typ äst, an dem auch Palästina oder irgend ein künstlicher Eingriff nichts ändern wird. Di«• beiden anderen wichtigsten sozialen .Schichten des ״Kn» pitaüstcn und Proletariers“ sind bei uns Juden, besonders vom psychologischen Standpunkt aus, nicht so scharf geschieden wie bei anderen Völkern, der Ueber״ gang von der einen zur anderen Schicht vollzieht sich nur in kleinsten Abstufungen. Wollen wir also in Palästina große landwirtschaftliche Siedlungen erfolgreich vor• bereiten, 80 gilt es die Sicdlungsform zu schaffen, die dem jüdischen Typ entspricht. Hier Großbetrieb in irgendeiner Form propagieren,!heißt die Psyche der jür dischen Masse verkennen. Zu den ökonomischen Gesichtspunkten ist folgendes zu sagen. Die Marktanpassungsfähigkcit eines landwirtschaftlichcn Betriebes ist überhaupt eine sehr geringe, und die Fähigkeit sinkt, je größer, d. h, schwerer beweglich der Betrieb ist, da die Produktionse periode der Hauptproduktc Körner und Fleisch (Milchbedarf ist meist konstant) sich zumindest über mehrere Monate erstreckt und in dieser Zeit sich die Marktlage schon wieder geändert haben kaum Dieser Mangel aber ist für den Kleinbetrieb unwesentlich, da er nur zum geringen Teil für den Markt produziert. Ausgleichcnd und damit auf den Markt cinwirkcnd ist der Händler und. wie dies in Deutschland in hervorragender und für Palästina beispielgebender Form vorhanden ist, die Genossenschaft, d. 11, die Produzenten-, Ein- und Vcrkaufs-Genossenschaft. Die Behauptung ,von Oka, daß die Organisierung von Konsum und Produktion die Anpassungsfähigkeit unwirksam macht,!die ja allerdings, wie oben erwähnt, ׳kaum vorhanden und kaum notwendig ist, dürfte!allein durch den Hinweis auf die deutschen Raiffeisen-Genossenschaften und ihre Kriegs- Bilanzen hinfällig werden. Diese haben bei der Zwangsbcvvirtschaftung durch ihr Auftreten als Sclbstkäufer cs ermöglicht, daß der kleine Landwirt die Zwangswirt- Schaft nicht nur ohne Schäden zu nehmen aushielt, sondern die einzelnen Sparvereine (Uutcroigaaiisation der Railfcisrn-Genosscnsehaft) gingen aus dieser Zeit gestärkt hervor. Der Betriebszweig aber, der von der Kleinbauern- Wirtschaft am intensivsten betrieben werden kann und and! wird, ist die Viehzucht, weil liier individuellste und sorgfältigste Arbeit notwendig ist und diese beim Lohnarbeiter selten vorausgesetzt werden kana Zum Beweis mag angeführt Werden, daß sich die weitaus größte Zahl der Mitglieder der deutschen Viehzuchtvereine, aus Besitzern unter 100 ha zusammensetzt. Dieser Betriebszweig aber und alles was mit ihm zusammenhängt — vom intensiven Futterbau bis zur hausindustricmäßigen Käsebcreilung — ist nicht nur in Palästina, sondern ,im ganzen vorderen Orient sehr ausdchmmgsr fähig; er verlangt in allen Stadien Arbeitsleistungen, die der Wirtschaft der Xlcinbauernfamiiie und der jüdischen insbesondere durchaus günstig liegen. Zum Beispiel Hackarbeit bei Futterpflanzen, Milchvcrarbcihimg, sorgfältige Vichpficgc usw. Daß dabei Octrekle, soweit cs *he Fruchtfolgc erfordert und cs zu eigenem Bedarf benötigt wird, gebaut wird, ist ebenso selbstverständlich, wie daß der Großbetrieb in gewissem Umfang Vieh׳• zucht treiben wird. 41» diesem Zusammenhang ,muß das Zitat von PnJ fessor Hansen erwähnt werden, das leicht geeignet!!/ i bei Laien falsche Vorstellungen zu erwecken. Der Strc!*! wer vom Standpunkt der Volkswirtschaft im Kriege nu: j geleistet hat, ist noch nicht entschieden und wird ane 1 meiner Ansicht nach nie entschieden werden könne; Tatsache ist, daß die Theoretiker teils diese, teils je,־» P Ansicht vertreten. Ich erinnere nur daran, daß im Frö}.;i״״ua jahr 1621 üi der ״Frankfurter Zeitung“ einige Artikel eine'; Freiburger Gelehrten erschienen sind, die auch an Har,' j. von statistischem Material das Gegenteil von dem weisen, was Professor ,Hansen beweist Da es sidi 1t; naben statistische Erhebungen während des Krieges handch>%! iilile bedenke man folgendes, Wieviel setzte ein ostpreuV. giied» scher Rittergutsbesitzer, der x. B. 1006 ha in einer schwad t 1 bevölkerten Gegend bearbeitet, an Privatleute, Vu;!,»ließt wrtmlte, *Freunde während des Krieges ab und wievit!גייס I WDteß ויייז Kit!!!«' 1' 1* im iudustrieliäf« HhHt'1l«1»:,;N'rJ־ diu 10 ha bearbeit«», an Private ab5• Zweifellos enorm«'! fj1!!! Wert unterschiede auf gleichem Bodenkomplex, die keia* ,'[vel Statistik erfassen konnte; ganz abgesehen davon, da: gcchi 100 Bauernfamilien eine bei weitem größere Kopfzaf, jtudit darstellcn, als ein Rittergutsbesitzer mit Familie une bner Arbeiterfamilien.! 1 , Auch die anderen, den Juden zusagenden landwin) ן schaftlichcn Erwerbsquellen wie Gemüsebau; Obstb«/ j1״mJ Geflügelzucht, Bienenzucht, Seidenraupenzucht usw.! ן hören alle in die Domäne des Kleinbetriebes; da sit! wesei obgleich selten Haupterwerb, doch durchaus Individuel’ | 1 betrieben werden müssen, ein Moment, das »wohl Jofi!! «rstei wie auch Soskin voll berücksichtigen. j jührll׳ Es wären leicht noch weitere Trugschlüsse aufo weisen, wie z. B. daß an ״Stelle des Marktes der 01; gewä ganisierte Konsum tritt“ oder ״daß die innere Kolonist; tion europäischer Staaten reaktionäre Politik ist“ 1• f a. in., doch geht dies über den Rahmen dieses Artikel‘ 1 '■ hinaus. Aber eines muß noch fcstgchalten werden: ׳**י, i, stellt sich Oka vor, daß der Großbetrieb privates Kapital 1°^ heranzicht, wenn er schon sieben Zeilen tiefer mit Kw>| jäj1rt zoth, kommunalen ode Staatsbetrieben winkt. Kredit'läge würdig, würdig des privaten Kapitals, das im Landtjf ► * von solchen investiert wird, die selbst Palästina kaur.f: sehen werden, ist doch nicht ein Betrieb, für dessen Red I 1 tabilität keiner verantwortlich ist und sein kann, sonder:!, der י kreditwürdig ist zunächst der einzelne Mensch, zu der: e man das Vertrauen hat, daß er ein Fachmann und gute: Arbeiter ist und für seinen Wirkungskreis verantwort lieh gemacht werden kana Vor eingen Wochen berichtete der palästinensisd; ״HapoCH lnza'ir“, daß im Laufe des Oktober Jo!:• mit zirka 70 Arbeiterfamilien einen Teil des in Emil! Jcsrcel vom N.;F. erworbenen Terrain« okkupiert hat' tun dort seine Idee des Mosehaw Owdim zu verwirk! aj[jel liehen. Warten wir auf das Ergebnis und stören di: Vers Arbeit nicht dadurch, daß wir die öffentliche Meint»;' 1 durch zweifelhafte, oft an den Haaren hcrbcigeaogemj Gern Trugschlüsse dagegen stimmen wollea Hüten wir 1» fcn» davor, Galuthdingc ohne Prüfung ohne weiteres nad Erez-Israel zu verpflanzen.!Vor allem aber bedenken wi:, ' eines: Der Mosehaw Owdim ist aufgestellt worden a! Synthese europäischer Schulung und Erfahrung und pa lästinciisisclier Erfordernisse, Mosehaw Owdim ist auf gestellt worden von!Leuten, die das Land kennen un» die Bedürfnisse derer, die dorthin gehen, um als einfach Bauern im Lande der Väter wieder seßhaft zu werde: und die alte Scholle im Schweiße ihres Angesichts nn zu erwerben und das Land zu befreien. der Oirel Weit t;mn i!s 1 den Direl f. min den, in < Sitzu Jahreskonferenz der N.- F.-Vertrauensleatc in Deutschland Die Nationalfondskommission für Deutschland bcniv hierdurch auf Sonntag, den 29. Januar 1922, die j Jahreskonferenz der N.-F.-Vertraucn&lcate ן ein. Die Konferenz findet in den Räumen des Zu nistischcn Zentralbüros, Berlin W 15, Sächsische Sir. statt und beginnt vormittags!/*IO Uhr. Als Tage!1 Ordnung ist vorgesehen: 1. Begrüßungsansprache und Bericht des Vorsitzend!־ Max Wollstciner über die Ergebnisse des Jahn> 1921. 2. Referat von Dr. Albert Bär: Bisherige und küa tige N.-F.-Arbcit. in Palästina. 3. Referat von S. Welt z mann: Die diesjährige A beit in Deutschland. 4. Referat von Dr. J. Löwenheim: Die Briclmarkc: Sammclstelle des N.-F. 5. Debatte über die Referate. 6. Budget für 1922. 7. Abstimmung der Anträge. 8. Wahlen, Eventualia. Wir laden alle Vertrauensleute und Mitarbeiter dt' Nationalfonds zu dieser Konferenz ein und bitten um uff gehende diesbezügliche Mitteilung, insbesondere, ob dk Besorgung von Quartieren gewünscht wird Die von den Referenten in Aussicht genomment: Anträge werden den Vertrauensleuten rechtzeitig vor <k Konferenz zur Beratung in ihren Kommissionen zugelic: Die immer größeren Anforderungen, die der Aufl»- Palästinas an den Nationalfonds stellt, machen eine gehende Aussprache über die Arbeitwnöglichkcitcn u Deutschland dringend notwendig, wir rechnen daher n>i; zahlreicher Beteiligung der Vertrauensleute. Nationalfondskommission für Deutschland• Wolisteiner. frlied Ge 9« f:kat! <-mt des ־ zieh« wer] Verl he 9c .'.1h 1621 t;lic<!.chli iiied laut zem Stui Ver sie Al: den tagt ■»:iil nie! ven nur :an־ Voi Sitz mm ist wäl Mit '1 still (tu! : bl» Ort •lir!» : die ,uni itir tag . Vc ' Oot ’ eio wij da