Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVII (1922)
- Issue
- Heft 4 (13.1.1922)
- Date
- 1922-01-13
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2651273-2652410-2652414--14622-2673009- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 22 JUEDISCHE RUNDSCHAU‘ Nr. 4 Rcgr&ßtm׳gsalK11d für den Zionistcnführcr Dr. Welzmann gebeten, nvitzirtcilcn, daß der Zentral-yercin in melir als zwei Jahrzehnte langer Tätigkeit für die ,unbeirrte Pflege deutscher Gesinnung‘ unter den jüdischen Deutschen eingetreten ist und aus diesem Grunde die jüdisch-nationalen und zionistischen He- Strebungen, besonders aber die Inanspruchnahme der jüdischen Jugend für außerdem sehe Ziele und Auf- ן gaben, auf das nachdrücklichste ablclmt und stets bekämpft hat. - Der Erfolg dieser jahrzclmtclangen Bekämpfung liegt nur, wie die Tatsachen bcweisen und wie auch 'jener zionistische Bcgrülhingsabend auf das deutlichste gezeigt hat, nicht auf der Seite des Zcntral-Vercins.“ Man sieht, weiche bedauerlichen Folgen Naumanns Gründung selwn gehabt hat. Es beginnt förmlich ein Wettrennen im assimilatorischen Lager um den Preis der Würdelosigkeit Diese Methode wird jedenfalls nicht den Erfolg haben, ,das Ansehen des Judentums zu erhöhen. Diese bedauerliche ,demoralisierende Wirkung ist wahrscheinlich die einzige reale Wirkung des Verband cs nationaldcutschcr Juden. Der ״Israelit“ hat es für nötig gehalten, anläßlich des Besuches Dr. Weizmanns in Deutschland nicht nur die Zionisten zu schmähen, sondern auch diejenigen; jüdischen Kreise, die sich trotz ihrer abweichenden Ge- ׳•innung genügend vorurteilslos erwiesen, uin ein zweitellos geschichtliches Verdienst um die jüdische Sache und eine in unserer Zeit vcrgleichslose hingebende Tatkraft nn Dienste des Judentums anzuerkennen. Besonders scharf wirft der ״Israelit“ den Führern der Berliner Jüdischen Gemeinde vor, daß sic aus ״politi-eiier Naivität“ sicli;min Werkzeug des Zionismus hergegeben haben, indem sie, ohne selbst den nationalen Charakter des Judentums anzuerkennen, Weizmanns Verdienste gewürdigt hätten. Auch dem Reichskanzler und dem Reichspräsidenten nimmt das Agudah-Organ, indem' es ihnen gleichzeitig entschuldigend auf die Schulter klopft, übel, daß sic offenbar ״die Wirkung auf die Stellung der deutschen Judcnheit in keiner Weise erwogen“ haben, als sic Weizmann empfingen. Damit hat sich der ״Israelit“ neben den Grafen Rcvcntlow gestellt, der der einzige gewesen ist, der in der Berliner Presse den Besuch Weizmanns zu maßlosen Ausfällen benützt hat. Graf Rcvcntlow schrieb in seinem Artikel ״Hoher Besuch beim Kanzler“ von Weizmanns triumphalem Einzug in dem von seinen Rassegenossen ruinierten Berlin. Er meint, daß Dr. Weizmann, nachdem er sein Ziel, die Niederwerfung Deutschlands, erreicht hat, mit dem Kanzler zufrieden sein kann. Der ״Israelit“ meint, daß Weizmann mit dem von der Beweglichkeit der zionistischen Vorstandsmitglieder überrumpelten Gcnicindcvorstand zufrieden sein kann. Es ist traurig, daß das Agudnh- Organ sich auf dieses Niveau begeben bat. Der ״Israelit“ zitiert noch eine Stelle aus Weizmanns Wiener Rede, worin gesagt ist, daß auch andere jüdische Organisationen an der Jcwish Agency tcilnehmeii können, wenn sie entsprechende materielle Opfer für den Aufbau Palästinas zu bringen bereit sind. Auch diese Aeußcrung verdreht der ״Israelit“ s!0 unsinnig und beniitzt die Kennzeichnung] der jcwish Agency als ״erste legale Zelle des jüdischen Volkes als juristische Einheit“ durch Dr. Weizmann als Argument, um die Liberalen von der Beteiligung an der Paläslinaarbeit abziischrccken. Man siebt daraus, wie ehrlich cs mit der geheuchelten Palästinalicbc der Agudas Jisrwel bestellt ist. Ginge es ihr wirklich um den Aufbau Palästinas, müßte sic ebenso wie der Zionisinus alte Kräfte willkommen heißen, die in der gegenwärtigen schwierigen Situation die Lösung des ökonomischen Problems fördern können. Statt dessen betrachtet sie. indem sie zuerst selbst vergebliche Anstrengungen gemacht hat, ohne irgendwelche auf Leistungen beruhende Legitimation die Jcwish Agency an sich zu reißen, offenbar als ihre Aufgabe, andere Kreise gegen die Mitarbeit ,הוו Aufbau Palästinas aufzuhetzen. Frankreich und der Zionismus Erklärungen Briands ״Suivd.iy Times“ veröffentlichten seinerzeit Nachrichten über die Absicht Frankreichs, das Mandat über Palästina für sieh zu verlangen. Wie ״Temps“ meldet, erklärte Briand wahrend seines Aufenthalts in London auf &inc diesbezügliche Anfrage, daß diese Gerüchte aus der Luft gegriffen seien. Frankreich respektiere das Uehcreinkommen von San Reim! über das englische Mandat zwecks Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina, und er bezcichncte alle Gerüchte, die das Gegenteil behaupten, als böswillige Erfindungen. Briand beteuerte ferner Frankreichs Sympathie für den Zionismus, für die cs einen Beweis in der syrischen Grenzfrage zugunsten der wirfseliaftlichen Zukunft Palästinas geliefert habe. Er gab auch seiner Befriedigung über die zwischen Sir Herbert Samuel und dem General Gouraud bestehenden vortrefflichen Beziehungen Ausdruck. Bei der bevorstehenden Erörterung der Mandatsfrage vor dem Völfcerbund werde Frankreich Englands palästinensisches Mandat unterstützen und für die jüdische nationale Heimstiitte eintreten. Dann kam Briand auf die Juden im allgemeinen Zu sprechen und hob dabei die wichtige Rolle hervor, die Frankreich in den Verhandlungen über die nationalen Minderheitsrechte gespielt habe. Frankreich habe dabei die Notwendigkeiten der jüdischen Minderheiten in Polen, Rumänien usw. stets vor Äugen gehabt; ein Gesetz, das ihnen die volle Ausübung ihrer Bürgerrechte sichert. Aus der hebräischen Bewegung Auf den Trümmern des durch den Krieg fast vollständig verwüsteten Kulturlebens des russischen Judenlums ist ein neues Kulturwcrk entstanden, das an Bcdcultmg und Ausdehnung von ungeahntem Wert nicht nur für das Ostjudentum ist. Unter ungeheuren* schreckliehen Lebens- und Arbeitsbedingungen der jüdischen Massen, unter gewaltigen Anstrengungen aller jüdischen Lehrkräfte sind im Osten die ersten Unterrichts- und Erziehungsanstalten geschaffen worden, die sich iin Verlaufe der letzten Jahre zu einem Schulnctz entwickelt halien. Abgesehen von Litauen, wo die Bedingungen ganz anders liegen, bestehen in Polen allein unter der Leitung der ״Tarbuth“ (Organisation zur Förderung der hebräischen Sprache und Kultur) über 300 Erz i e J1 u n g s a n s t a 11 e n mit 30 000 Schülern, denen eine allgemeine und jüdische Bildung, maischliehe und nationale Erziehung geboten wird. Diese Bewegung ist jung und einzig in ihrer Art. Sie verfügt noch über keine Erfahrungen, wurzelt nicht tief in der Tradition wie der im Abstcrben begriffene Chcdcr. Unsicher ist die' materielle Lage der Lehrer, aber noch schwieriger sind die inneren geistigen Kämpfe, die die Lehrer beim Ausbau der neuen hebräischen Schulen nusziifcchtcn haben. Eine Fülle von Problemen allgemein menschlichen und jüdisch nationalen Charakters steilen vor den Trägem dieses neuen Kulturwerkes, denen die meisten Lehrer kaum gewachsen sein dürften. Es wurde nie mit einer solchen Möglichkeit in absehbarer Zeit gerechnet. Die Forderungen der Zionisten nach hebräischer Erziehung waren zu schwach, da wir selbst nicht wagten, an die rasche Erfüllung unserer Forderimgen zu glauben. Dieses neue Schulwerk fand keine vorgebildctcn Lehrer vor, keine Lehrbücher und Lehrmittel, keine Lehrpläne, in denen das beste aus unserer Tradition mit den Forderungen der Neuzeit in Einklang, gebracht wird. Die zahlreichen Schulen sind spontan und einzeln entstanden und arbeiten bis jetzt ziemlich isoliert. Es entstand daher das Bedürfnis nach einem organisatorischen Zusammenschluß aller hebräischen Kulturinstitutionen zwecks besserer Ausnutzung der vorhandenen Kräfte, um für die Zukunft Vorsorge zu treffen, damit das ganze Gebäude aus Mangel an einer festen Grundlage nicht zusammenstürzt. ln Warschau tagt jetzt die ״Tarbuth“- Konferenz, die erste hebräische Kulturkonferenz, die nicht mehr über die Notwendigkeit des Hebräischen spricht oder es propagiert, sondern über praktische Fragen berät und praktische Arbeit leistet. Aus der nachfolgenden Tagesordnung der Konferenz ist zu ersehen, welche Fülle von Problemen diese Konferenz zu lösen hat. Am Mittwoch, den 4. Januar, wird die Konferenz von Dr. Thon im Zentral-Theater eröffnet, worauf Prof. Schneurson und Herr Guttmann Referate über die neue Erziehung halten werden. Nach Vornähme der Wahlen finden die Debatten über dieses widitige grundlegende Thema statt. Es werden verschicdcnc Kommissionen ernannt, die über spezielle Fragen ihr Gutachten abzugeben haben. Am. Nachmittag referieren Dr. Thon und flordon über die rechtliehe Lage der hebräischen Schulen in Polen und Dr. Klumcl über deren finanzielle Lage. Am Freitag spricht Pinchas Schiffmann über die Verbreitung der hebräischen Sprache und Kultur außerhalb der Schule. Ferner werden Referate über Fachbildung, Lehrerausbildung und Herausgabe von Lehrbüchern gehalten Am Sonnabend berichtet F. Lachower über die Lage der hebräischen Literatur, während Dr. Thon die in Polen besonders heikle Frage der aschkenasisehen oder 8 c ph a rd i s che n Aussprache in den neuen Schulen behandelt. Dr. R. Lewin referiert über die Form der ״Tnrbuth“־Orgnnisation und am Sonnlag, den fl. Januar, wird die Konferenz nach Annahme von Beschlüssen und Vornahme von Wahlen geschlossen. Während diese Zeilen, bei deren Abfassung nur die Tagesordnung vorlag, in Druck gehen, ist die Konferenz selbst schon vorüber. Uebcr ihren Verlauf werden wir eingehend berichten. Aehnlich ist die ,Lage auch in Litauen, mit dein einzigen. Unterschied, «Laß während in Polen die Regicrung die nationale Bewegung unterdrückt, die litauisdic Regierung sic fördert. Die äußeren Umstände sind in Litauen unvergleichlich günstiger als in Polen. Das erleichtert aber durchaus nicht die schwierige innere Lage. In Litauen, wo cs im Gegensatz. 2m Polen mehr Gymnasien gibt, während cs in Polen mehr Volksschulen gibt, sind die Fragen der Lehrerausbildung, der Lehrbücher, des Lehrprogramms usw. noch, viel brennender als in Polen. Auch in Litauen arbeiteten bis jetzt sämtliche Schulen ziemlich isoliert. Oft nahmen sich die hebräischen ,Gymnasien gegenseitig ihre Lehrer weg. Wir wollen hoffen, daß auf der zurzeit in Litauen tagenden Konferenz der hebräischen Gymnasien ein Einvernehmen erzielt werden wird, das ihre schwere Aufgabe erleichtern und ihre Arbeit einheitlich gestalten wird. lieber den Stand der hebräischen Erziehung in Ostgalizien schreibt das Lcntbergcr ״TogWatt“: Die Frage der Gründung hebräischer Schulen in Ostgaliz.ic.n hat in der letzten Zeit an Aktualität gewonnen. Der alte Glieder hat aus verschiedenen■ Orunden im Laufe des Krieges seine Existenz cingcbüßt Die alten Melamdim sind allmählich ausgestorbea, Nachwuchs ist nicht vorhanden, außerdem hat der Typus der modernen hebräischen Schule beträchtlich dazu boigetragen, daß N der Glieder immer mehr nn Ansehen bei den Elter« und an Anziehungskraft bei den Kindern emgebüßt hat. The Gründung neuer hebräischer Schulen war aber mit großen Schwierigkeiten verbunden. Zunächst macht siiti der Mangel an modern geschulten hebräische» Lehr• krähen fühlbar, außerdem fehlt es aber speziell in Ostgalizien an einer rechtlichen Grundlage für die neuen Schulen. Die polnischen Behörden versagten auch denjenigen Schulen die Existenzberechtigung, die von den Ocstcrrcidiern legalisiert waren. Der jüdische Volk» und Mittelscliulverciri in Lemberg, der zunächst mir lokalen Charakter hatte, nahm sich dieser Frage an. Es ist ihm nach großen Bemühungen geklingen, die Bewilligung zu erlangen, in ganz Ostgalizien hebräische Volksschulen und hebräische Kurse gründen zu dürfet^ und zwar genügt .die Anmeldung bei der Schulbehörde, daß bestimmte Herren au einem bestimmten Ort cina hebräische Schule oder einen Kursus eröffnet haben. Somit sind alle rechtlichen Hindernisse beseitigt, und die hebräische Erziehung kann in ungeahntem Maße durch die Schulen gepflegt werden. Leider wird die günstige Lage von der Provinz nicht voll ausgenutzt. Dieselbe# inneren Schwierigkeiten, unter denen die Schulen in Litauen 11ml!1«len zu leiden haben, sind auch hier das Haupthindernis für die Verbreitung der hebräischen Kultur. Der Lembcrger Volks- und Mittclschulvercia beabsichtigt, Inspektoren in die Provinz zu entsenden, um die Eröffnung von hebräischen Schulen in die Wege zu leiten. md ‘ Wie; Ges׳ l geb< | setz l rimf : : der! bad; i Fon; { Acti ז seid j Oru j: des; ־. und! \ Pun I? ge® I 4 Zef Die Wahlen in den Wilnaer Sejm Warschau. Uebcr Einladung der polnischen Regicrung sind nach Warschau die Führer der Wilnaer Judenschaft Dr. Wigodski, Dr. Schabad und Rais• biner Rubinstein zwecks Besprechung der jüdischcn Stellungnahme zu den Wilnaer Wahlen nach Warschau gekommen. Am .7. Januar farxl im Außenministeriinn enei Konferenz statt, an der außer den Obenerwähnten Außenminister Skirmunt, Innenminister Dovnarowicz und der ,Leiter der Ministerialkanzlei Oielzynski tcilnahmcn. Die Vertreter der Regierung erörterten die Frage der Anteilnahme der Juden an den Wahlen, respektive die eventuelle Veröffentlidiung einer für Polen günstigen Deklaration der jüi dischcn Bevölkerung. Nach einer längeren Debatte wurde ' die Konferenz erfolglos geschlossen, da die jü-! dischcn Vertreter erklärten, daß sie sich zuerst mit der jüdischen politischen Kommission in Wilna telegraphisch ins Einvernehmen setzen müssen. Die Berttungen werden dcmnädis-t fortgesetzt. Re! Antisemitische Hetze in Wilna Die Wahlagitation der Nationaldemokratcn in Wiln» hat bereits stark eingesetzt und wird im Zeichen da rohester» Antisemitismus geführt. Auf allen Ver- Sammlungen wird in unverantwortlichster Weise gegen die Jurlen gehetzt. Wie ״Kurjer l*01ski“ meldet, wird du ״Wilnaer Komitee“ vom Sc j m m a r sch a 11 Trompczynski unterstützt, der dem Komitee aus den oberschlesischen Geldern 12 Millionen geliehen hat. Wie ״Sk)wo Polskie“ meldet, sei der gegenwärtige poinisdie Regierungschef in Wilna Meysztowicz jüdi• scher Abstammung. Seine Vorfahren sind im 18. Jahrhundert als ׳Frankisten zum Christentum übergetretea Auf diese ׳Weise erklärt ״Slowo Polskie" seine glänzenden Keiuitnisse der jüdischen Sprache. I ' Isrt;; mit I ׳! > j ren | ■ grü ״ : י; not 1! De bei die Si» sch trif Ve Fo ein ve! Vo da! nis fall K4 we Ein Vertreter der Trennungsorthodoxie j als Denunziant Die ״Wiener Morgenzeitung“ berichtet aus Ko w 1104 In der Parlamentskommission für Schul- und Bil-I thuigsangelegcnhciteu wird gegenwärtig slns Projekt <)« Gründung eines jüdischen ,Lehrerseminars mit einer he; bräisclicn und jüdischen ׳Abteilung, welches vom Min sterium für jüdische Angelegenheiten dem Parlam«» vorgelegt wurde, behandelt Um die Stellungnahme der jüdisch«» Parteien » diesem Projekt kennen rzu lernen, wurden von 11« Kommission Experten aus ׳dem Lager der Hebraisten Jiddischisten und Orthodox«! zur Einvernahme voigf laden. Während die Vertreter der Hebraisten und jW dischisten ihren Standpunkt sachlich klariegten» hielt 0 der Vertreter der Orthodoxen, N. P. Getz, für not 1 wendig, in einer längeren Rede zu beweisen, daß di!j Hebraisten und Jiddischisten s t a a t sge f äh rlicluj Elemente sind, deren!Forderungen von Staat, wegen abzulehnen sind. Er erklärte, daß die Jiddischistet; den Kreisen der Kulturliga, die stark bol sehe j wikisch gesinnt ist, angeboren. i>ie Hebraist»‘, dagegen kümmern sich ׳nur um Palästina 1sG hätten für das Land, in dem sie gegenwärtig wohn»! gar kein Interesse. j Zur Bekräftigung dieses ׳,Beweises führte er de»! Umstand an, daß der gegenwärtige jüdische Ministej Dr. Soloweitschik, der ׳ein Zionist ist, seine״[ Posten verläßt, um ׳nach London zu gehen und (Wj für den Zionismus zu arbeiten, da er für Litau»‘; kein Interesse habe. Getz, der zur Zaren»*1 i beim Wilnaer Gouvernement als ,,uczjonyi Jewrei“ (״Gj lehrtcr Jude“, Referent für jüdische Angelegenheit«11! eingestellt war, zahlt jetzt zu den Führernder A gu1׳ das Isroel in Litauen. Mit seiner Dcnuiuiati»! vor der Kommission!hat er aber wenig Glück gehab! da ihn der Vorsitzende jedesmal an seine Pflicht *!־', Experte erinnert und aufgefordert hat, nur zum ThcfT zu sprechen. Die gesamte jüdische Bevölkerung B: taucns ist über dieses unverantwortliche und denunä* torische Vorgehen empört. rat vo! Oe ein t>0 a« po zu m oh Be w» zu lio ha so au % w Pi MC Vf er w se 10 zi «c di gl tu VI 0 מ w « 0