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Jüdische Rundschau · 1921-12-23 · Heft 102-103 (23.12.1921) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 102-103 (23.12.1921)
Date
1921-12-23
Page
– (sequence 9)
Language
German
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!03 102/103 ,זא J U EDI SCHE RUNDSCHAU Seife 735 Wurzel gefaßt zu habe». Damals ״*!»»)״ den uns gemachten ZeiigcmwsMgm die Jttdui f,roUin Ik-qUOTiUchkcit«. als die Araber m , ״;״f langtnTg von Reise- «ml y.irv'nemluhihvwi nm , 0». ״ ,len Militärcisenbahnen infolge der T.itadu-, u. Zionist Commission «'״ der Verwaltung als *ur^J ' ,!;1 ״,ulen anerkannt war; wahrend 4lte Arairer kuir . '1,..1.. intfrik .111 die sie sich wegen!״Serien ^«rmitmädien mußten. [*esc ungleiche Behandlung war offenkundig nicht der Loh ler 41er ähmist! ('mnniission und war damals wahrscheinlith nicht zu » er- , en. Dodi sdiuf sie ein« .Mißstimmung von helfen , 1U׳r Ar.111er gegen die Kommission. Die weitere 1 atigkeil j 1׳mt die Ansprüche der Kommission scheinen diese .Will- . siimiiumg nicht zerstreut oder auch nur gemildertzu | fnlu'Ti und wenn wir hier den Gegenstand streifen, ן ס. <>vsel1icht dies, weil das den Arabern von der Ziemst ן (lomuiis'ioii eingeilößte Mißtrauen unserer Meinung nach ein beträchtlicher Faktor bei der Entstehung der Stirnmung gewesen ist, ohne die Exzesse in Jaffa wahr• •dieiniicli ,nicht siaugeftmdon liaben würden. Es scheint m>x eiall die Zionist Commission besser als irgendeine amlere nichtamtliche Körperschaft .oder Organisation in der Lage ge weset» wäre, die wichtige Funktion der Versöhnung der Araber avtsztiiiben und ihnen die in der l׳.aliour-l>eklaration enthaltene Politik annehmbar za machen oder wenigstens den Versuch dazu zu machen. Diese Aufgal«’ erfordert Takt lind Versöhnlichkeit in höchstem Malle, und wir sind tiber/eugt, daß. ein Teil der Energien ihr Zionist (1״mniissicin keinem richtigeren wertvolleren und wichtigeren Zweck hatte gewidmet werden können. Wir finden jedoch hei den Arnhem die UelK’iveugung, daß die Kommission entweder sie als!•inen ernstlich m Erwägung zu ziehenden Faktor zu ignorieren wünschte, 4xier aber dall sie ihre Interessen /um Vorteil der Juden bekämpft habe. Ein ungünstiger! j Eindruck wurde im Lande durch den Vorgang der f 1 Zionist Commission erzeugt, der seit April 1920 auffci gegeben wurde, dall sie nämlich den jüdischen Polizisten und den jüdischen Regierungsbeamten der niederen Grade Zuschüsse Ai ihren Gehältern zahlte. Wir liaben auch Beweise dafür, dall die Zionist Commission einen starken Druck auf einen großen jüdischen Landbesitzer in Rischen- Je-Zion übte, damit er jüdische Arbeiter an Stelle der Araber beschäftige, die auf seinem Besitz seit seiner Kinder/eit beschäftigt waren. Der Farmer wehrte sich, ־•" erzählte man uns, hartnäckig gegen diesen Druck, /!;rvH'hsi weil die Ersetzung 3er arabische» Arbeiter durch jüdische, die Araber abstoßen würde, ferner weil die cor» den jüdischen Arbeitern geforderte Bezahlung 1.ml die kurze Arbeitszeit, die sie zur Bedingung stelltet!,!י ihm tmmöglidi gemaeht haben würde, seine Farm mit Nutzet» zu bewirtschaften. Des ferneren hat der von der Kommission ausgeübte isicr angeblich ausgeübte Einfluß aut die Gesetzgebung und .mf.die W'alil von Regienutgsheamten (gelegentlich mich auf die Wiedereinsetzung von elurcli die Regierung entlassenen Beamten) nicht dazu beigetragen, das AlilK trau«», mit dem ihr die Araber begegnen, zu mildern, eiche keine ähnliche Körperschaft haben, die für sie erneu gkichartigcn Einfluß ausüben könnte. Es liegt u/iä ftu; zn sagen, dall die wirkliche oder vermeint-!:die Eiligkeit der Zionist Commission illegitim war "der ist; doch könnet» wir sagen, dall unserer Meinung nach die Auflassung der Kommission von ihren Aufgaben end II, 11i;n1isseu eher eine aufreizende als eine versöhnhdic Wirkung auf die arabische Bevölkerung von Pa- I.Kiina geübt hat mal so eine der beitragenden Ursachen der Unruhen war, die der Gegenstand unserer Untersachtmg sind. . Es m wichtig, dall man sieh eiessen bcw'uilt wird, *lall alles das, was von Zionisten und ihren Anhängern m Europa über den Zionismus geschrieben wird, von dm palästinensischen Arabern gelesen und erörtert wird, und zwar nicht nur. in den Städten, sondern auch in den landbczirkeo. 30 führte ein Zeuge aus Tulkcram, der im Laufe <ler Untersuchung über Cbislerai) vor an» erschien, als ein Beispiel literarischer Provokation die folgende Stelle aus einem Buche von H. Sidchotham .,England und Palästina“ an*): ״Es ist wünschenswert, die jüdische Einwanderung mit allen Mitteln ztr fordern und gleichzeitig die Ein- Wanderung von Arabern zu behindern .. Das Buch, asis dem diese Stelle zitiert wurde, war bereits ir.1 Jahre 1018 erschienen; aber unsere Aufmerksamkeit wurde auf amlere nicht weniger aufreizende Behauptungen gelenkt, die sich in zionistischen Ver- «ifientlicJiiiiigen seit den Unruhen, wahrend der Zeit unserer Untersuchungen vorfanden. So sagt der ״Jewish Chrome!(•׳‘ Nr. '2721־» vom 20. Mai 1921 in einem Leitartikel: ״Daher liegt der waJtrc Schlüssel der palästinensischen Inge darin, daß man den Juden als solchen jene Rechte und Privilegien in Palästina gibt, die die Juden instandsetzen, es so jüdisch m machen, wie England englisch;׳der wie Kanada kanadisch ist. Das ist die einzige verminftige oder eigentlich mögliche Bedeutung eines jüuisdien nationalen I leiines, und es ist iminoglich tiir di׳• Jinlen, cs zu errichten, wenn den Juden nicht der ‘-haraktcr einer Staatsivation zuerkannt ist.“ Ferner beschreibt ״Palestine“, das offizielle Organ ׳■'cs britischen PaJästinakomitecs, in der Nummer vom j. jimi 1921 hei der Behandlung der Frage der jüdischen!»Wanderung Palästina als ein ״ödes, verlassenes Land“.! ׳lese parsk-lhmg stimmt kaum mit der Tatsache überein, 1׳all die Dichte der derzeitigen Bevölkerung Palästinas [vielt zionistischen Ziffern etwa 75 auf die Quadratmcilc K'tr.igt־'). Am 14, Mai erschien in den ״Times“ ein >net von Mr.. W. Jabotinsky, einem Mitglmle der Exe- Kutive der Zionistischcn Organisation, in welchem er ׳orderte, daß mit Rücksicht auf die Unruhen in Jaffa ׳wr Juden das Privilegium des Militärdienstes in Pall- ' ■1»a haben, die Araber aber von dem Rechte, Waffen ץ׳ "agen, ausgeschlossen sein sollten. Mai» muß in '״estem Maße Verständnis für die natürliche und ge- Essays über die Wieder- IS18ct“2»t“l־s ״״ n״‘״״ sa- >1 SM» S. 24 10. ״Sfcn Während «lie‘ Araber einen umständliche» mul rechtferti;׳tc Empörung liaben, die unter den Juden infolge der arabischen .Angnife auf ihre Glaubensgenossen in Jaffa und in den Kolonien, die 90 grundlos überfallen wurden, entstanden ist. Andererseits sind Aeußerunget» wie die zitierten nicht geeignet, zur Wiederaufnahme freiiiKlIicher Bezielmngen zwischen Arabern und Juden beizutragen. Etwa gleichzeitig erschien das ״Keren IIajessod-liook“, ein von den Leitern des Palästina-Gründtmgsfoiiils herausgegebencr Band. In dem Kapitel dieses Buches, das der politischen Lage gewidmet ist, findet die Enttäuschung darüber Ausdruck, daß ,,das vitalste aller Kochte in ähnlichen Fällen — aas Recht der ZionisfiscJien Oiganisatioi», durch gesetzlich gesicherte Mittel ihre» Einfluß auf die Wahl geeigneter ,Kandidaten für diesen allerwiditigslen Posten (nämlich da» des High tjommissioners in Palästina) geltend zu machen“, in dein Mamtatsentwurf nicht enflialtcn ist. Bevor die Kommission Dr. Eder, den stellvertrctenr den Vorsitzenden der Zionist Commission, einveniahni, war iJir nicht be.k.umt, bis׳ zu welchem -Maße solche Meinungsäußerungen, wie die oben zitierten, von verantwortliehen Zionisten autorisiert seien. Dr. Eder war ein sehr lehrreicher Zeuge. Er war ganz ruhig im Auftreten und frei von jedem Wunsche, Meinungen ausztidrücken, die für die Araber verletzend sein konnten. Doch als wir ilu» über gewisse wesentliche Fragen befragten, war er in der Darstellung seiner Auflassung des zionistischen Ideals durchaus freimütig. Er ließ an der Auffassung des ״nationalen Heims“, wie sie von j dein Staatssekretär und dem High Comuiissioncr vertreten wird, kein gutes Haar. Seiner Meinung nach kann es in Palästina nur ein einziges nationales Heim geben, niiinlid! ein jüdisches, mul keine Gleichheit im Zusammenleben zwischen Juden und Arabern, sondern ein jüdisches Uehcrgewicht, sobald nur die Zahl dieser Rasse genügend angcwadisen sei. Er lehnte es ab, das Wort ״Herrschaft“ an/uwenden, und wählte ״Ucbcrgewicht“. Als stellvertretender Vorsitzender der Zionist Commission drückte Dr. Eder verniutlidi in allen Punkten die offizielle zionistische Auffassung aus wenn es eine solche gibt, und seine Erklärungen sind daher überaus wichtig. Bei Dr, Eder gibt es keine Zweideutigkeit; er sagte ganz deutlich, die Juden sollten das Recht haben, Waffen zu tragen, die Araber aber nicht, und er erklärte, dall er überzeugt sei, diese Unterscheidung würde zur Verbesserung der arabisch-jüdischen Beziehun• gen beitragen. Er meinte, bezüglich der Ernennung des High Conunissioncrs für Palästina sollte die Zionistische Organisation entweder das Recht erhalten, Einwände gegen die Wahl der britischen Regierung zu erheben oder eine Liste ihrer eigenen Kandidaten zur Auswahl vor/ulege». Wir enthalten uns eines Kommentars seiner Meinung, weil die Erftrtcriuiij der aufgeworfenen Fragen nicht unsere Sache ist, doch ist es für unseren Bericht wichtig, daß der stellvertretende Vorsitzende der Zionist Commission im Namen der Jude!» dieselben Forderungen stellt, die der jetzigen Unruhe zugrunticliegen und die sich merklich von der erklärten Politik des Staatssekretärs und des High Commissioiicrs für Palästina unterscheiden. Es ist vielleicht als ein Beispiel der verschiedenen Art, in der Juden und Araber dieselben Fragen betrachten, erwähnenswert, dal! arabische Zeugen die Regierung von Palästina;ds eine /äonistisehe• Regierung hiustelleii, wahrem! Dr. Eder sie als eine arabische Verwaltung brandmarkt. Die Haitun״ verantwortlicher Zionisten, wie oben dargelegt, ist nidit nebensächlich, da sic eine der Entstchungsiirsachen der jetzigen arabischen Mißstimmung ist. Sie beruht vivlleiefu auf der Gewohnheit, Palästina als ״ein ödes, verlassenes Land“ zu betrachten, das nur spärlich und von einer Bevölkerung ohne nationale Traditionen bewohnt ist, wo politische Experimente ohne die Gefahr einer lokal«! Opposition durchgeführt werden können. Eine solche Auffassung weicht beträchtlich von dem Geiste 41er autorisierten zionistischen Politik ab, wie sie in den erklärten Absichten des Staatssekretärs und der Landesregierung nicdergelegt ist. Viel könnte unserer l'ebentcugung nach geschehen, um die bestehende Feindschaft zwischen den ,Rassen m liesänftigen, wenn verantwortliche Personen von beiden Seifen sich darauf einigen könnten, die zwischen ihnen schwebenden Fragen ruhig zu diskutieren auf der Grund* läge, daß die Araber impheile die erklärte Politik der Regierung mit Bezug auf das jüdische nationale Heim;!!»nehmet» und daß die zionistischen Führer alle darüber hinausgehender» Ansprüche aufgeben und /urückwcisetu Den Einwanderern sollte beigebracht werden, daß sie, wie berechtigt auch immer ihre historischen und reitgiösen Ansprüche seien, schließlich doch ein Heim in einem heute weit überwiegend arabischen Land suchen und dall es ihnen gezieme, eine besonnene Haltung der Bevölkerung gegenüber auzunehmen, in deren Mitte sie in Frieden und Freundschaft zu leben wünschen müssen. Die arabischen Notabebt andererseits sollten den Arabern klartnachcn, daß sie in keinem ,Falle für Mordtat, Gewalttätigkeit m»d Plünderung Nachsicht zu exwarten haben S c h 1 ti II b e in e rk 11 ng. Vielleicht wird man glauben, daß die auf die Zeugenverhöre verwendete Zeit und Mühe außer jedem Vor- Hältnis zu dem Ergebnis steht, das in diesem Bericht dargelcgt ist. Wir wollten den Strom der Zeugen nicht cpdämmcn und lieber allen, die zu uns kamen, um sich Gehör zu verschaffe», die Möglichkeit geben, sich offen auszusprechen, als eine Partei unter dem Eindrücke lassen, daß sie nicht die billige Möglichkeit hatte, ihre Meinung vor der Konjmission darziilegen. Wir könne» diesen Bericht nicht schließen, ohne unsere Dankbarkeit dein Bürgermeister und Stadtrat von Jaffa auszudrücken, die uns in freundlicher Weise einen Ratun für unsere Sitzungen zur Verfügung gestellt haben Schließlich wünschen wir unsere wärmste Ajserkennung für die Dienste unseres Sekretärs Mr. Bryant auszudrücken, dessen Gewandhcit in der Behandlung der umfangreichen Arbeiten, die mit der Untersuchung zusa1mne»hingen, über jedes Lob erhaben war Wir fügen anhangsweise bei; a) ein Rüsutne unserer Schlußfolgerungen zur Bequemlichkeit der Regierung, das aber nur im Zusammenhang mit dem ganzen Text deä Berichtes als Au»- druck unserer Auffassung zu betrachten ist; b) einen Plan von Jaffa8); c) eine- Tabelle mit der ärztlichen Statistik über die in» Laufe der Unruhen entstandenen und von den Amtsärzten behandelten Ve!beste; d) das wörtliche Protokoll‘; über die Zeugenaussage• und corpora delicti (besonders abgesandt). Thos. W. H a y c t a f t, Vorsitzender. J. N. Stubba Mitglieder; H. C. Luke. 10. August 192t Anhang A. Resume. Die Hauptur.saehcn der Exzesse in Jaffa und der folgenden Gewalttätigkeiten war eine Mißstimmung unter den Arabern über die Juden und emc Feindseligkeit gegen sie aus politische» und wirtschaftlichen Gründen und in» Zusammenhang mit der jüdischen Einwanderung und mit deren Auffassung von 41er zionistischen Politik, wie sie nach jüdischen Vertretern beurteilt wurde. Die unmittelbare Ursache der Exzesse in Jaffa am I. Mai war eine nicht bewilligte Demonstration bol sehewistisdier Juden und deren darauffolgender Zusammenstoß mit einer behördlich bewilligten Demonstration der jüdischen Arbeiterpartei. Der Rassenkampf wurde von den Arabern begönne» und entwickelte sich rasch zu einem Konflikt von großer Heftigkeit zwischen Arabern tuid Jude», in weichem die arabische Mehrheit, die im allgemeinen im Angriff w;u׳, den größte» Teil der Verluste herheiführte. , Der Ausbruch war nicht überlegri noch erwartet, uml keine Seite war auf ilu» vorbereitet; aber die allgemeine Stimmung bewirkte, daß hei irgendeiner Provokation durch irgendwelche Jude» leicht ein Konflikt entstehen konnte. Die Masse der Juden ist gegen den Bolschewisrmi« uml war für die bolschewistischem Demonstration nicht verantwortlich. Als die Unruhen begonnen hatten, entwickelte sich ein bereits vörhamienes judenfeindliches Gefidil zu einem antijürlisdieii Exzeß. Ein Großteil der mohammedanische» und christlichen Bevölkerung fand ihn verzeihlich, obgleich sie die Gewalttätigkeiten nidit förderte. Während ein Teil der gebildeten Araber den Pöbel autgehet/t zu haben scheint, unterstützten die Notabeln beider ■Seiten, wie auch immer sonst ihre Neigungen waren, die Be- Förden bei der Beilegung der Unruhen. E>ie Polizisten waren mit wenigen Ausnahmen halb geschult und unfähig, in vielen Fället» gleichgültig und in manchen Fällen Führer oder Teilnehmer der Gewalttätigkeiten. Die Halt»mg der Tmp!«■» war durchaus vorzüglich. Die Angriffe auf fünf jüdische landwirtschaftlidi« Kolonien entstanden iiifolgt• der Erregung der Araber durch Berichte über die Tötung von Arabern durd» Juden in jaffte In zwei Fällen wurden unbegrün<Jet» Erzählungen von Provokationen geglaubt und wirkten mit, ohne daß irgendwelche Schritte unternommen w׳ord1־n wären, um ihre Richtigkeit festzustellen. Bei diesen Angriffen gab es wenig jüdische und viel arabische Verluste, hauptsächlich infolge de» Gr»- greifens der Truppen. Dieses Resume ist notwendigerweise zu sehr a*. sammengedrängt, als daß es als Ausdruck der Schluß׳- folgcruogen der Kommission betrachtet werden könnte, außer wenn es im Zusammenhang mit den Berichte« gelesen wird. Anhang B. נ) Nicht reproduziert, Aerztlich e Statistik. Araber Juden Datum O ז t gevergevertötet wutidet tötet wund et 1921 l. Mai Jaffa .... 3 34 27 104 ״ .2 ,» . . . 10 11 13 26 ״ .3 1 4 3 4 5• Petach Tikwah 14 0 4 12 Jahudieh . . 14 15 0 0 ״ .6 Rcchoboth . . 3 5 0 0 Chederah . , 3 4 ß 0 ticsarntzahl. . 48 73 47 ־־־־145 Dies ergibt eine Summe um <־׳> Toten 48 ׳Araber iiikI 47 Juden - uikI 219 Verwundet«», davon 7'J Aralx und 14(1 Juden. Die tätlich Verwuivletcu sind unter dt Rubrik ״Getötet“ angefülirt. Die Ziffern umfassen di Fälle, die in ilen verschiedenen Spitälern behände wurden. Außerdem wurde eine beträchtliche Anzahl m leichteren Wunden in den verschiedenen Kliniken un Ambulatorien behandelt, über die keine genaue Au Stellung vorhanden ist. Der leitende Amtsarzt schätzt die Gesamtzahl d< vor» den Amtsärzten behandelten Fälle auf 385, danmU 95 Tote und 290 Verwundete. Ferner ist Ix־ kan nt, da der Beduinenstamm Abu Kischk etwa 20 Leichen sein« Anhänger vom Ramie von Petach Tikuah am 5. M, wegbrachte, Nr. 4 Der High Commisstoner für Palästina an den Staatssekretär für die Kolonien Regierungsgebätide Jerusalem, 25. Äugtet 192 Mein Herr! ich hatte die Ehre, ihnen am 8. Juli den vorläufig( Bericht׳־) der Untcrsuchungskommissiot» über die 0 ruhe!» in Jaffa und Umgebung zu überreichen, welch׳ de« Angriff auf die jüdische Kolonie Chederah b handelte, und am 16. August 1921 übermittelte ich d< cndguiligen Bcncht der Kommission«), Dese Berichte stellen eine umfassende und impart< ׳sehe Uebersicht der unglüddidren Vorfälle dar, weld *) Nicht abged ruckt, *) Nr. 2. «) Nr. 3.

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