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Jüdische Rundschau · 1921-12-23 · Heft 102-103 (23.12.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 102-103 (23.12.1921)
Date
1921-12-23
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 732 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr, 102/103 V«• 10Ö Klciulictriebc,;111( denen 10;) Familien aiigcsicdclt werden, billiger als ein Großbetrieb, in dem 100 Arbeiter beschäftigt sind (verheiratete oder unverheiratete ist nebensächlich, da ja Kinder für die Arbeit überhaupt nicht, die Frau nur in sehr beschränktem Maße herangezogen werden sollen). Und da zeigt eine kleine Ueberlegung, dal! die Wage sich entschieden zugunsten des Großbctricbes neigt. Es ist billiger, einen Stall für 200 Kühe zu bauen, als!00 Ställe für je 2 Kühe. Es ist billiger, zwei oder drei Häuser für 100 Arbeiter zu bauen, als 100 Häuser für je 1 Arbeiter. Es ist billiger, ein oder zwei große Düngergruben (und man kann sie zweckmäßiger einrichten und ausnutzen) für einen Großbetrieb an zalegen, als 100 kleine Düngergruben für 100 Kleinbetriebe. Ich gebe im folgenden eine Gegenüberstellung des Bedarf« an totem Inventar, das Joffe für eine Familie angibt und dem Bedarf an totem Inventar eines Großbetriebes von 500 ha (nach Kraffts Betriebslehre), der mit 100 Arbeitern sehr intensiv bewirtschaftet werden kann Joffe. 1 Wagen ... Geschirr .. 1 Pflug für 4 Siedler 65 Frcs. . . * **% י י 400 Frcs. ״ 100 ״ 16 .. 40 <>5 1 Drillmaschine und Walze für 8 Siedler 80 Frcs. . . ... . . , , . 10 1 Egge.. 50 n 1 komb. Handkultivator u. Handdrillmaschiue 60 Handgeräte . . ........... ♦ . «Ml , 40 Hausgeräte . ... . , 200 tt 981 Frcs. mal 100 =9 ־S100 Frcs. Kraff t Hausgeräte . .... , . .... . 5500 M. 3(1 Wagen samt Geschirr zu 300 M. . . . ..10800 ID 40 Pflüge zu 50 M.. •. 2000 >1» 30 Eggen zu 60 M. . . .. . .... 1 800 n 5 Walzen zu 120 M. .. 600 5 Kultivatoren zu 80 M. . ... 400 S Pferdehacken zu 100 M. .... 8U0 5 Häufelpflüge zu 50 M. ....... . . ., 250 tt 20 Pferdegeschirre zu 40 M. . . .' 800 4<1 Gdisengescliirrc zu 80 M. . . . .. .... 320 10 wollene Decken zu 10 M.. .. . . 100 1 Häcksler für Kraftbefrieb. ... 360 1 Wurzelschneider .. . 120 1 Schrotmühle für Kraftbetrieb . . . .. . 410 1 Oelkuchcnbreclier .. ..... 180 1 Futterdämpfer ... tt Stallampen, Ketten u. div. Stallgeräte ... 1600 ״ 2 Getreidereinigungsmaschinen zu 300 M. . 600 ״ 200 Fruehtsäcke zu 1,40 Ai. 280 ״ 3 Sackwagen zu 24 M. .. 72 ״ Siebe, Fruclitmassc, Frucht schaufeln, Gabeln, Rechen usw. . . .. «■«.1• «.#•׳ . t 350 ״ 2 Drillmaschinen zu 450 Ai . . .. 000 ״ 3 Mähmaschinen zu 700 M...2100 ״ 3 Pferderechen zu 200 Ai . . .'.. 600 ״ 1 Dampfdrcschmaschine mit 8 HP.-Lokomob. 9400 ״ Summa 40012 G o 1 d m a r k. Diese Tabelle zeigt deutlich, wieviel billiger die Errichtung von Großbetrieben ist. Aber wir müssen neben den zukünftigen und den finanziellen Erwägungen vor allem volkswirtschaftliche Gesichtspunkte in Betracht ziehen, d, 11. wir müssen untersuchen, welcher Betricbskategorie der größere Anteil bei der Volksernährung zukommt. Von Professor Hansen, Königsberg, angcstcllte Untersuchungen über die Leistungen von Klein- und Großbetrieb für die Kriegswirtschaft, die er auch unter diesem Titel veröffentlicht hat, geben endlich die nötigen sachlichen Unterlagen für den bis jetzt so unfruchtbaren Streit: Kleinbetrieb oder Großbetrieb? Professor Hansen kommt auf Grund eingehender und genauer statistischer Erhebungen zu folgenden Resultatcn: ״Die Großbetriebe haben mit alleiniger Ausnahme des Heues an pflanzlichen Erzeugnissen erheblich meh! abgeliefcrt als die Kleinbetriebe. Sie übertreffen diese je Hektar Ackerland um 128 kg Brotgetreide, 207,8 kg Getreide überhaupt und 162,1 kg Speise■ kartoffcln, zu welchen noch 184 kg Brcnnercikartoffclr hiiizukommcn. Endlich haben die Großbetriebe 23,6 kj Stroh mehr aufgebracht. Allen diesen erheblichen Mehr leistungen gegenüber bleiben sic einzig und allein mi 32,9 kg Heu im Rückstände, eine Tatsache, die jenci großen Mehrleistungen gegenüber überhaupt nicht in Gewicht fällt ln der Ablieferung von Vieh stehen die Groß betriebe den Kleinbetrieben gegenüber zurück. Di׳ letzteren haben je Hektar landwirtschaftlich be nutzte Fläche 39,5, die ersteren 34,3 kg, d. h. 5,2 k! oder 13 0/0 weniger aufgebracht Dagegen sind di Großbetriebe wieder mit mehr alsdcr doppcl t e n Ablieferungsmenge an Butter im Vorsprung.1 Und bei einer Gesamtbetrachtung kommt er z folgendem Ergebnis: ׳ ״A״ tierischen Erzeugnissen hat die Mehrablicfc Eiern seitens der Kleinbetriebe gcrad BuWcrCau«:ugkichen.<,'|,0rS^rUn^’ Oroßb*tricbc ״ Daß rin Aufbauplan, der den Großbetrieb in erster Reihe berücksichtigt, auch auf das private Kapital, dessen Ausbleiben bei der kleiubetrieblidien Methode doch nur allzu verständlich ist, einen höheren Anreiz ausüben würde, soll nicht unerwähnt bleiben. Auf welche Weise der Großbetrieb national be- Wirtsdmftet weiden kann, genau auszufüliren, ist hier nicht der Ort. Ich möchte aber, wenn auch nur schlagwortmäßig, die Richtung zeigen. Kwuzoth,» kommunale und Staatsbetriebe sind verschiedene mögliche Formen. Jßbotidaffys Verhandlungen mit Pctljuras Vertreter Uebcr die Verhandlungen, die Jabotinsky in Karlsbad mit Pctljuras Vertreter. Slawinskyj, geführt hat, ist bereits viel diskutiert ■worden. Verschiedene Zeitungen veröffentlichten den Text des Berichtes Slawiuskyjs über diese Verhandlungen, den wir zur Intormation unserer Leser im folgenden wiedergeben: Slawiuskyjs Bericht. Ukrainische Volksrepublik. Außerordentliche diplomatische Mission in der Tschechoslowakei. Prag, 16. September 1921. Die Beziehungen zu den Zionisten. Wie ich bereits berichtet habe, haben in Prag Ende Juli die Vorbcreitimgssitz.ungen des Zentral-Exekutivkomitees (Sitzung des großen Actions-Comitcs) für den Kongreß statigefunden. Unter den Zionisicnfiihrem war der bei uns bekannte W. J. Jabotinsky, gegenwiirtig Mitglied des Zentral-Exckutivkomitees und Chef seines Informationsdienstes — unter seiner Aegide stehen 450 Tageszeitungen —, mit welchem ich zwei Zusammenluinfte lwttc. Als alte gute Freunde haben wir prinzipiell die Frage behandelt, wie man die verdorbene jüdische öffentliche Meinung betreffend des Ukraincrtums verbessern könnte. Ich gab ihm das ganze Alaterial, das wir besitzen; außerdem verfielen wir auf den Gedanken, eine jüdische Gendarmerie zu gründen. Atn 1. September begann der zionistische Kongreß in Karlsbad. Ich war zweimal in Karlsbad, am 2930' ״. und 31. August, ferner am 3. und 4. September. Die erste Kontcrenz mit ,Jabotinsky hatte ich am 30• August in Anwesenheit unseres Berliner Gesandten R. Stockyj; weitere Konfcrenzen fanden am 3. und 4. September statt, ohne ihn. Wir behandelten die Frage der Taktik unter den Mitgliedern des Kongresses; ich übergab ihm meine Begrüßung, welche auch am ersten Tage des Kongresses vorgelesen wurde und einen sehr guten Eindruck auf den ganzen Kongreß machte. Meine Begrüßung und unsere Konferenzen haben schon den einen guten Erfolg gezeitigt, daß sic eine Aktion verhindert haben, die sehr unangenehm für die ukrainische Volksrepublik werden konnte, und zwar: Eine große Gruppe von osteuropäischen, englischen und amerikanischen Zionisten wollte bei der Frage über die Pogroine in der Ukraine die Regierung und die Armee der ukrainischen Volksrepublik als die Hauptschuldigen bezeichnen. Sie beriefen sich hierbei hauptsächlich auf die Informationen der;,Ukranska Propor“ und anderer galizischcr Zeitungen, indem sie darauf hinwiesen, daß dies doch das eigene Urteil von Ukrainern sei. Die Aktion dieser Gruppe wurde durch meine und Jabotinskys Erklärungen und Informationen niedergeschlagen. Vom 31. August bis 3. September dauerten die Bemiihungcnj einen Ausgleich zu finden zwischen, meiner 1!nd Jabotinskys Meinung über die jüdische Gendarmerie und zwischen den zionistischen Gruppen. Wir kamen zu dem Beschluß: Die Angelegenheit der jüdischen Gendarmerie und die Verhandlungen mit der ukrainischen Volksrepublik übernimmt eine besondere Organisation, die außerhalb der Zionistischen Organisation steht, da die Zionistische Organisation eine allweltliche ist, in welcher sich auch Gruppen befinden, die dem Kommunismus nahestehen. Die Organisation trägt die Vorbereitungskosten; mit dem Moment aber, wo die jüdische Gendarmerie das Territorium der Ukraine betritt, wird die ukrainische Volksrepublik die Kosten decken. Unsere Abmachung kristallisierte sich in einem prinzipiellen Projekt, das von mir und Jabotinsky unterschrieben wurde. An der letzten Konferenz, wo das Projekt perfekt wurde, hat unter anderen auch der englische Colonel Patterson teilgenommen, der sich wann für die Sache einsetzte und seine ganze Hilfe zusagte — er ist eine einflußreiche Person im־ englischen Kriegsuna Außen amt. Was im Projekt nicht angeführt ist, ist noch außerdem die Meinung, welche von den zionistischen Führern ausgedrüekt wurde: Wir müssen die ukrainischen Juden und die Ukrainer fest verbinden, es sei zum Glück oder Unglück. Wenn also auch aus dem Projekt keine große Sache entstehen sollte, so kann man nicht achtlos an den moralischen Folgen für das Zusammenleben beider Völker Vorbeigehen. Die weiteren Sitzungen in dieser Frage werden geführt werden von den Führern der erwähnten Organisation (wahrscheinlich wird cs Temkin sein) und den verantwortlichen Vertretern der ukrainischen Volksrepublik. M. SI a w i n s k y j. Abkommen. B. zu 825/111. Ucbcrsetzung: Am 4. September (11. St.) 1921 in der Stadt Karlsbad Im Hotel Oiympic- Palast-I lotcL wurde zwischen den untengefertigten Maxim Antonowitsch Slawinskyj und Wladimir Eugenowitsch Jabotinsky eine prinzipielle liebereinstimmung bezüglich nachstehender Bedingungen erzielt: 1. Beim I leere der ukrainischen Volksrepublik wird provisorisch im Verbände der ukrainischen Staats- Gendarmerie eine jüdische Gendarmerie begründet mit der Spczialaufgabc, die jüdische Bevölkerung in den von den Truppen der ukrainischen Volksrepublik eroberten Staaten zu beschützen. 2. Die jüdische Gendarmerie nimmt an den militärischen Aktionen keinen Anteil. 3. Die jüdische Gendarmerie wird von einer besoiy. deren jüdischen Organisation /!!;am.ncngesteiii unter der Verantwortung dieser Organisationen, wobei zu bemerken is). daß Kommunisten nicht!11 die jüdische Gendarmerie eingestellt werden dürfen. 4. An die Spitze der jüdischen Gendarmerie wird a* Jude gestellt im Einvernehmen mit der oben erwähnten Organisation und dem Oberkommando der Armee der ukrainischen Volksrepublik■. 5. Der Kommandant der jüdischen Gendarmerie untersteht in Angelegcnhcitendcr;dlgeinrinenOixlnmigdem Kommandanten der ukrainischen Gendarmerie, in An- Gelegenheit der oben angeführten speziellen Aufgabe der jüdischen Gendarmerie hat er das Recht des unmittelbaren Vortrages beim Che! des Gene ruh stabes, dem zur Zeit militärisch-kriegerischer Ereig. nissc die gesamte Gendarmerie unterstellt, oder bei einer anderen Person, der die Gendarmerie unterstehen sollte. 6. Die Funktionäre der jüdischen Gendarmerie habt» alle Rechte der ukrainischen Gendarmerie und sie verantworten für ihre Handlungen nach dem Gesetze gleich der ukrainischen Gendarmerie. 7. Die jüdische Gendarmerie, nickt gemeinsam mit der ukrainischen Gendarmerie unmittelbar hinter der Armee der ukrainischen Volksrepublik in der Etappe vor, indem sie ihre spezielle Aufgabe unverzüglich nach der Einnahme von Ortschaften mit jüdischer Bevölkerung durch die Truppen der ukrainischen Volksrepublik durchführt. Die territorialen und anderweitig bestimmbaren Funktionen werden nach einem rechtzeitig ausgenrbeiteten Plane in die Tal umgesetzt, der Plan wird vom Kommandanten der jüdischen Gendarmerie ausgearbeitet und vom Generalstab bestätigt, ln den Grenzen des erwähntes Planes ist die Tätigkeit der jüdischen Gendarmerie autonom. Ergänzung: Das Oberkommando der Armee der ukrainisches Volksrepublik wiederholt seinen Befehl von der unbedingten Unzulässigkeit irgendwelcher Repressalien gegenüber der christlichen und jüdischen Bevölkerung, Mögen diese Repressalien nocli bis zum Eintreffen der Truppe■ der ukrainischen Volksrepublik vorgekommen sein. Alle diese Ausschreitungen werden von dem militärischen Kriegsgericht abgeurteilt werden, in welchem nach Maglichkeit Vertreter der christlichen und jüdischen Bevölko rung sich befinden mögen. Die Gefertigten verpflichten sich, alle Mittel imvorzüglich in Anwendung zu bringen — jeder in seiner Einflußsphäre — um diesen Plan praktisch zu verwirkliehen, die technischen Details werden Gegenstand weiterer Vereinbarungen bilden. Maxim Slawinskyj. Wolodymyr Jabotinsky. Uebereinstimmend: M. Slawinskyj. Bestätigt für den Chef der Direktorialkanzlci (unleserlich). 12. November 1921. Die Dokumente sprechen eine beredte Sprache und richten sich selbst. Es wäre nicht nötig, etwas hinzuzufügen, wenn nicht die von Jabotinsky veröffentlichte Erklärung der Sache noch eine andere 'Wendung gegeben hätte. Denn statt einzuschen, daß ihn Te.nperament und Phantasie zu einem schweren politischen Fehler verführt hat, hält Jabotinsky an der Anschauung fest, daß dies ein gangbarer Weg war. Darum muß folgendes klar gesagt sein: 1. Gewiß muß alles getan werden, uin Juden vor Pogromen zu schützen. Wenn Jabotinsky der Ansicht ־war, daß der von ihm betretene Weg ein wirklich seriöser sei, dann mußte er, statt sich mit dem Abschluß von Vercinbarungen von politischem Demonstrationswert zu Ixgniigcn, an die Organisierung des Selbstschutzes schreiten. Aus dem Bericht Slawiuskyjs geht aber hervor, daß die ganze Angelegenheit eine Aktion der ukrainischen Propaganda ist, die cs bisher immer verstanden hat, die von Ukrainern veranstalteten Pogrome anderen in die Sehuhr zu schieben und ein großes Interesse daran hatte, nicht seitens einer Körperschaft wie der Zionistenkongreß vor der Welt angeklagt zu werden. Das einzige praktische 1frgebnis der Verhandlungen ist dieser Effekt tendenziöser Propaganda, zu der Jabotinsky die Hand geboten bat 2. Der — sicherlich ungewollte — Eindruck der Verhnndlungen, den offenbar auch Slawinskyj hatte, ist der. daß die Zionistische Organisation sich politisch in irgendeiner Form für die Sache Pctljuras, d, h. also für den Kampf gegen Sowjetrußland, einsetzt. Nidit der Privatmann Jabotinsky, sondern der ״Chef des zionistischen Informa tionsdienstes“, der über 450 Tageblätter (?) gebietet, ist der Vertragspartner Slawinskyj*. Angesichts dieser doch evidenten Sachlage ist die Erklärung Jabotinskys, daß er sich sein ״privates“ Verhalten nidit vorschreiben lasse, eine Ungeheuerlichkeit, die auch einem gewöhnlichen Zionisten, der nicht Mitglied der Exekutive ist, nicht verziehen werden könnte. Dieser Schein einer politischen Verbindung mit Pe 1111־ ra, nota bene hinter dem Rücken der Exekutive, ist aber nidit nur int krasseste!» Widerspruch mit den Anschauungen und Gefühlen der überwältigenden Mehrheit der Zionisten, die die Tage von Proskurow nicht so schnell vergessen, sondern er ist auch eine Durchkreuzung der zionistischen Politik, die stets ihre Neutralität gewahrt hat, und eine schwere Schädigung der zionistischen Interessen innerhalb und außerhalb Rußlands. 3. Der Sdiritt Jabotinskys ist also nicht nur von geradezu verblüffender Naivität, sondern auch von schweren politischen und moralischen Folgen, deren Kosten die Zionistische Organisation zu zahlen hat. Di« besten Intentionen, an denen niemand zwei fett, können, diesen Effekt des selbstherrlichen Vorgehens nidit wettmachen. , 4. Uebcr die Frage der ״Disziplin“ wurde in diesem Blatte schon gesprochen. Obwohl wir grundsätzlich der Ansicht sind, daß Zionismus das ganze jüdische Lebe» 1 umfaßt, so ist es doch denkbar, daß ein leitender Zioni»*

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