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Jüdische Rundschau · 1921-12-10 · Heft 101 (10.12.1921) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 101 (10.12.1921)
Date
1921-12-10
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. iOl JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 123 T ן Öl!);ich« tßliel, B 17. B mit de!) einen de!! : UiKt ar.i- ' pro ehe r kt, 1 1:1- und trifft (Beil oder »beit oren I zu erne H'ri- Vcrüelt. aus tu Ul drei eii!. Jen. ecr. II di len in», len- :rieche bean/ •nn md ne» eniert irei!nd reu (l'll in-!de •m Uli :111 er lenn eu en 1מ m 1t. Tk- 11, IV fi er 1c r- •n le 11!r ts 1• t, 5 h 1, a> r h r ־1 lt e s d it y!» j;1 t mehr .!Is auch dieses Max Wollsteiner zum 50. Geburtstag (20. Dezember!921) Die Sammlungen <״' den Jüdischen Nationalfuiuls sind in Deutschland aus kleinste״ Autaiiuen liervorgegafigcn. Wir waren einmal troh, jede Woche in der Jüdischen Rundschau“ BeUa״e von hundert Mark ausweisen /u könii.'ii. und Resultat konnte sehr oft nur durch künstliche Nachhilfe er/ielt werden. Von diesen kleinen Anfängen führt, selbst wenn man die Geldcutweriimg beriieksiehtigt, noch ein weiter VMeg bis nt Jen stattlichen Natioualfonds-Ausweiseii, die Woche für Woche in der ״Jüdischen Rundschau erselieiiH'it. Gewiß ist diese Entwicklung in erster k'rihe ein Ergebnis der Tatsache, daß der Zionismus in Deutschland in diesen 20 Jahren sielt stark ausgedehnt hat und daß der nationale Gedanke in l aubilden von Zionisten intensiver geworden ist. Line jede Entwicklung wird aber von einzelnen Personen getragen, mul es bedarf immer wieder der hingebenden Arbeit von einzelnen, um noch so starke Entwickliingslemienzeii zu praktischen Resultaten zu fuhren. Für den Nationalfonds hat dies Verdienst in Deutschland in allererster Reihe unser Freund Max Wollsteiner. Seit siebzehn Jahren stellt Max Wollsteiner an der Spit/e der Nationalfonds- Kommission de!׳ /ioiiistischen Vereinigung für I ):11t.sel1l.111d. Ohne jede Unterbrechung widmet er diese lange Reihe von Jahren hindurch die gesanite freie Zeit, die ihm sein anstrengender Beruf hilft, dem Jüdischen Nationalfonds mul der Z.i.inistiselieii Vereinigung für Deutschland. Selbst in den wenigen Wochen der Erholung, die er sich gönnte, wurde ihm jahrelang• jeder einzelne Eingang für den Nationalfonds uaehgesandt, da er niemandem auch nur für kurze Zeit die Veraiitwortimg für die finanzielle (jehtiruii^Nutnseres Volksscl1.it/es anvcrirauen wollte. Daneben war Max Wollsteiner noch mehr als sieben Jahre Schatzmeister der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und fand immer noch Zeit, sich auch dieser recht undankbaren Aufgabe zu widmen. In seiner Eigenschaft als Leiter der Nationalfonds-Arbeit in Deutschland ist er überdies seit 17 Jahren Mitglied des (ieseliiiftsfülirenden Ausschusses der Zionistisehen Vereinigung fiir Deutschland und nimmt an dessen Arbeiten regen Anteil. So hat Max Wollsteiner von dem Augenblick an, in dem er in die jüdische nationale Bewegung eingetreten ist, in vorbildlicher Weise gezeigt, welches Mali von Arbeit nun auch neben seinem Beruf dem Zionismus widmen kann. Die zionistische Oeffcntlichkeit in Deiit-ehl.iiul wird gern die äußere Tatsache, daß .Max VolUmm! den SO. Geburtstag feiert, zum Anlaß nehmen, um dem unermüdlichen Arbeiter für den Jüdischen Nationalfonds zu danken und dem Wunsch Aus druck zu geben, daß er in dieser seiner Tätigkeit noch viele Jahre hindurch dem Zionismtis dienen möge. Der jüdische Nationalfonds wird im nächsten Monat das Jubiläum seines zwanzigjährigen Be- Vom Chanukk&h-ßfichertisch Zu Chanukka gibt es viel zu schenken. Von Büchern 1: ' ״Jüdischen Verlages•־, die in letzter Zeit erschienen '!!ni, eignen sieh natürlich fiir jedes Haus, das sie icicii nicht besitzt, vor allem Herz.ls zionistische Schritten. Jedem der Iu־h1siischen ,Sprache Kundigen kann man kein schöneres Geschenk machen als den hebräischen Ach an H :um, der bekanntlich in vier Bänden vom ״Jüdischen Verlag•‘ neu aufgelegt und von Acliad Haam selbst eiiigcleiU't wurde. Dieses Burli, das Standardwork des neuen hebräischen Stils, muß jeder Hebräisch* lernende gelesen haben, cs ist daher auch für Stu* di er ende, die die Sprache noch nicht voll beherrschen, zu empfehlen. y<m zionistischen Büchern ist ferner Adolf Böhms * mschichtc des Zionismus (״Die zionistische Bewegung“, läl. I u. II, Welt-Verlag, Berlin) zu nennen, das in unserem Blatte schon gewürdigt wurde. Es ist das i.nzige Kompendium des Zionismus, zugleich die erste hinreißend geschriebene ideengeschichtliche Darstellung. Von einzelnen zionistischen Autoren ist Moses Hess «11 Welt-Verlag erschienen, wenn auch zunächst nur mit s• 11•׳,׳ sozialistischen Schriften, die hier demnächst auslülirlich besprochen werden; dazu eine hochinteressante Monographie von Theodor Zlocisti, die ein Stück Geistes- ÜtV'hichte des IT Jahrhunderts bietet. Das aufsehenerregende jüdische Buch der Saison kt Max Brods ״Heidentum, Christentum, Judentum“ (Kurt Wolff, München). Bei der Entrevue in Lana hat, *ic die Zeitungren berichten, Präsident Masaryk dein Ffäsidentcn Hainisch dieses Buch gezeigt mit den *Triei» ״Das müssen Sie lesen“. Von Max Brod er- 'jüticn außerdem (bei Rowohlt) ״Die Erlöserin“, ein *י«tärengcsprach, das eine jüdische Hetäre mit Welt- *'rlösungsplänen zur Hauptperson hat, und das ״Buch der Liebe“ (Gedichte, bei Kurt Wolff). Reinstes und edelstes Menschentum atmen die nach- K<la*enen Schriften Gustav Landauers, deren aus- ’wirliche Würdigung noch folgen soll. Diese Bücher י««! wärmstens empfohlen. Ehe gesammelten Aufsätze ״*/er werdende Mensch“ (Kiepcnnauer, Potsdam) ent- “jdten aUch Aufsätze zur ludenfrage. Ein besonderes Meisterwerk ist der zweibändige ״Shakespeare“ stdicus feiern können. Er hat sic 11 in der jüdischen Welt unzählige• Freunde erworben, die ilun in unermüdlicher Kleinarbeit Jalu für Jahr steigende Summen Zufuhren. Tausende von Zionisten haben sieh gewöhnt, bei ernsten und freudigen Anlässen ihres persönlichen Lebens, an nationuleii Gedenktagen aller Art, immer wieder des Nationalfonds zu gedenken, und sie alle tun dies in dem Bewußtsein, daß unsere Zukunft in Palästina in allererster Reihe davon abhängt, daß es dem Jüdischeu Nationalfonds gelingt, den Boden Palästinas zu erwerben und der Gesamtheit des jüdischen Volkes zu sichern. Wenn wir zum '20. Dezember 1021 unserem Freunde Max Wollsteiner unseren Glückwunsch aussprechen, so wollen wir damit das Versprechen verbinden, in seinem Geiste jederzeit für die Erlösung des palästinensischen Bodens zu arbeiten und dem Jüdischen Nationalfonds als dem Träger unserer Bodenpolitik in Palästina neue Freunde und neue Mittel zu/.ufüliren. Dr. Arthur H a n t k e. Aus dem Kaukasus Eiu Mitglied des Hapoel-Ilazair, das vor einigen Monaten T i f I i s verlassen hat, erzählt folgendes aus dem zionistischen Lehen im Kaukasus: ״Seitdem Georgien von den anderen Staaten des Kaukasus getrennt winde, besieht dort ein Büro der Zeire-Zion mit Ortsgruppen in Bat um, Stic hum, Kntais und Tiflis, in denen mehrere hundert Genossen organisiert sind, darunter viele sogenannte ,Bergjuden*. Es bestellen dort mehrere hebräische Kurse, sowie hebräische Schulen, die aber, wie überall, an dem Mangel an guten Lehr- Iniciiern leiden. Man mußte daher einen Lehrer nach Ko n s t a 111 i 11 ין ס e I entsenden, um von dort hebräische Bücher zu bekommen. Die zionistische Arbeit kann nicht auf legalem Wege geführt werden. Es bestellt in der Nähe von Batuni eine F'arm des Clialtiz unter dem Namen ״Landwirtschaftliche Kommune“, an der 20 Genossen sich in der Landwirtschaft ausbilden. Das Klima ist dem Palästinas sehr ähnlich, sogar Malaria gibt es dort. Dank der ständige״ Schilfalirtsverhindung zwischen Batuni und Koiistantiiiopei bietet Datum eine bequeme Auswaiiderungsgclegenhei! nach Palästina. Es fehlt aber an Mitteln 111 der Nähe von Soelimn arbeiten 15 Clialuzim in einem Gemüsegarten. Der einzige Vertreter der Entente in Soehuni, der italienische Konsul, wollte bis vor kurzem keine Visen nach Konstantinopcl erteilen, ln der letzten Zeit hat er auf Bewerben des Wand Haaliah angetnngeii, Visen zu erteilen, wodurch die Emigration wieder ermöglicht wird. Interessante Einzelheiten erzählt der Genosse über die Lage der Juden in Dagestan. Die jüdische komuuiiustische Partei versucht die Bergjuden unter ihre Gewalt zu bekommen. Aus allen üemeindeversanmiluiigcn werden die Zionisten herausgedrängt. Die Komtmmistett beschlossen, in den jüdischen Schulen Georgiens die ״Muttersprache“, d. i. die sogenannte ״Tatspradu׳“ (ein Gemisch von Georgisch, Tarturiseh und 1 lebräisch) ein/ufiilircii. Sie imißten aber zuerst für diese Sprache ein Alphabet und eine Grammatik erfinden, die die Sprache bis jetzt ■lieht besitzt. Die Zionisten haben aus Rußland 50 hebräische Lehrer gebracht, mit deren Hilfe eine Reihe von Schulen eröffnet wurde, die sehr gut besucht sind. Die Schulen sind privat, da sie von der Regierung mein unterstützt werden. (bei Rüttelt B!,;K'mtig), die Vorträge Landauers über dk\ einzelnen Dramen. Bei Kurt Wolff, 'München, erseinen seine Uebcrtragiing von Walt Whiim.ms Gesängen mul Inschriften und bei Karl Schnabel, Berlin, sein Meister Eykliart. Heinrich Heines Werke erschienen in einer neuen, sorgfältig bearbeiteten mul gut gedruckten Volksausgabc im Verlag Hesse ft Becker in Leipzig, her- 1״’״''gegeben von Paul Beyer, der auch die einleitende Biographie schrieb, Karl Qtien/el, Karl Wcgener. Die Ausgabe ist in 12 Teile gegliedert und in 5 Bände gebunden, mit 2 Bildern mul einem Faksimile verseilen 111K1 hat alle Vorzüge der bekannten Klassikerausgaben des genannten Verlages, Die ״Memoiren des Herrn Schnabelcwopski“ hat der Verlag Paul Cassirer mit entzückenden Zeichnungen von Julius Pa,sein in einer prachtvoll gedruckten Ausgabe lieraiisgebracht. Bei Paul Cassirer erschien auch die neue Novelle der Else Laskcr-Schülcr, dieser jüdischesten Dichterin unserer Tage, der ״Rabbiner von Barcelona“. Die• Gesamtausgabe der Werke dieser Dichterin ist eine der schönsten Gaben dieses Verlages. Gottfried Keller, dieser bodenständige kerndeutsche Dichter, kann auch für Juden ein Erzieher sein. Seine Werke erschienen jüngst in einer van Max Zollinger im Verein mit Heinz Arnelung und Karl Polheim ׳besorgten Ausgabe Sn 10 Teilen (5 Bänden) bei Bong ik Co., Berlin, im Rahmen der riihmliclist bekannten Goldenen Klassikerbibliothek. Die vorzügliche Ausgabe bringt außer den gesammelten Werken noch eine Sammlung nachgelassener Dichtungen und Auf- Sätze. Der andere Pol: Dostojewski. Von seinem Tagebuch erschien der erste Band (1873), herausgegeben luw überfragen von Alexander Eliasberg, im Musarion- Verlag Ln München. Wladimir Salowjeft's Schrift ״Die nationale Frage im Lichte der Sittlichkeit“ er• schien im Drei Masken-Verlag, München. . Karl Wolfskehls gesammelte Dichtungen, enthaltend auch seine jüdischen Gedichte, sind bei Georg Ikmdi, Berlin, herausgekommen. Ebendort auch Friedrich GundoIf t großes Buch über George, daß das Phänomen George geistig und künstlerisch deutet. T, Errichtung de» Agrikultur-Instituts Jerusalem, 12. Dez. In UelHTc1nstimmung m׳t dem Kongreübcsehhiß schreitet die zionistische Exekutive an die Errichtung eine■, In-utut-- fur hndwirtschaltliche Forschung in Jerusalem. Als Leiter der einzeineii Abteilungen sind in Aussicht genommen: Professor Warhurg als Chef dos Instituts und Leiter der Abteilung für Botanik, Agronom I. Wilkansky, t.eiter der Versuchsstation für das Farmweseii, Dr. Bod e 11 he int e r für Insektenkunde, I )r. Treidel tür Che m i e , ebenso Ingenieur M. W i 11 i k , Dr. Fein e 1 und l)r. Reichert für Pilanzenkunde lind schließlich Ingenieur-Agronom Zemach als Redakteur der Puhlikationen des Instituts'. Professor Warhurg dürfte im nächsten Frühjahr nach Palästina übersiedeln und die Leifung des Instituts, w'eldies vorläufig in der Abteilung für Kolonisation der palästinensischen Exekutive untergebracht ist und dann seinerzeit eine Abteilung der Universität in Jerusalem bilden soll, übernehmen. Schon nn Vorjahre wurden in Be n s c 11 e m 1• 11. M e r c h a w! a und Daganiali Versuchsstationen errichtet, deren Arbeiten unter der Leitung VVilkanskvs standen. In Merchawja übernahm das Institut tausend Dutt am Boden von der Regierung für Vcrsuchs/wecke, und binnen kurzem dürfte eine ähnliche Versuchsstation in Berscheba errichtet werden. (״W. Morgztg.") Die Aufforstung Jerusalem, II. Dez. (J. G. B.) Der High Commissioiier ernannte ein Komitee zur Ausarbeitung von Vorschlägen und Plänen für die Aufforstung der Dü ne u und Küsten Palästinas. Dem Komitee gehören nebst einem Regierungsvertreter twd dem Leiter des /׳.io- 11 i s t i s c h e!1 Kolonisation samtes, Ingenieur Ettingcr, eiu Jude, ein Mohammedaner und ein Christ an. Die ״Shemen Ltd.“ Wie aus Haifa berichtet wird, will die ״S 11 e 111 e 11 Ltd.“, deren Kapitalien in Höhe von zirka •100 000 £ vornehmlich in Aegypten investiert sind, jetzt auch u! Palästina 250 000 £ anlegett. Die Gesellschaft hat bereits mit dem Bau einer eigenen Fabrik in H a i t a , aut dem Wege nach Akka, begonnen und will in Palästina fol- Kendi‘ Geschäftszweige fördern: Fabrikation \ou (Men verschiedener Art, .Seitenfabrikation aus Oliven und Sesainabfällen, Reinigung von Gelen und Tulgtabrihatiou. Es soll auch versucht werden, neue Oelbauuiwurzeln, wie Rizinusöl usw׳,, eiu/uluhreii und zu zucltteil, ebenso neue Svsatnpflanzimgen. Au Her der Fabrik eröffnet die ״Silenten Ltd.“ noch eine Abteilung für den Verkauf von .Maschinen aller Art. Die Fabrik soll neben den Facharbeitern gegen 200 Arbeiter beschäftigen und dürfte innerhalb eines Jahres fertig werden. Fabrikation von Zigaretten-Schachtefn und Kisten Die in Palästina bestehenden Tabakuivi Zigarrettenfabriken sind bis jetzt gezwungen, die nötigen Kisten und Schachteln aus Aegvpten zu beziehen; Palästina bietet daher eine günstige Möglichkeit zur Herstellung von Zigarretten schachteln und Kisten für die dortige Zigarrettenindustrie. Nährere Einzelheiten .sind im Ikpartement für Handel und Industrie in Palästina zu erfahren. Chemische Abteilung der Universität Jerusalem Seitens der zionistischen Leitung wurden Schritte unternommen, um an der Universität Jerusalem ein chemisches Institut als Teil der Universität zu eröffnen, wofür ein Betrag von 20 000 C bewilligt wurde. Mr. Kadooric aus China, der schon mehrere größere Spenden für Palästina gegeben hat, versprach, das Gebäude für dieses Institut auf eigene Kosten zu errichten. Mr. Rosen hl tun aus Brighton hat für dieses Institut 1000 £ himerlassen. Dr. W e i z 111.111!1 hat diesem Insritut seine eigene Bibliothek' und sein vollständig ausgerüstetes Laboratorium, die vor dem Kriege eineiPWert von 8000 £ hatten, zur Verfügung gestellt. Die Schulgelder Die Gesamtsumme, die von jüdischen Eltern fur den Unterricht ihrer Kinder in den hebräischen Schulen Palästinas gezahlt wurde, hat im Jahre 1021 den Betrag von 20 000 ägyptischen Pfund überschritten. Zu diesem Betrag trägt Jerusalem •1276,521 Pfund hei, Jaffa 8231,810, Haifa 2S58.215, alle anderen Städte mit den jüdischen Kolonien 5036,421 Pfund. Die Eingänge an Schulgeld im' laufenden Jahre übersteigen die von 102(1 bereits um 6810 ägyptische Pfund. Schulgebäude Die Palästina-Exekutive beabsichtigt, mit den von! Kongresse für Schulgebäude bewilligten Summen folgende Gebäude zu errichten: 1. Erweiterungsbau der Schule in Rischon-Ie-Zion, 2. eine Schule in Ejrt-Ganim, 3. eine Schule in Kastinna, 4. ein großes Gebäude für das Gymnasium in Jerusalem, wofür von den Zionisten Galiziens vor dein Kriege 3600 £ gesammelt wurden, 3 ein Schulgebäude in Tibcrias für 300 Schüler, 6. ein Gebäude für die misrachistischc Schule Tachkcmoni in Jaffa, für die bereits ein Terrain gekauft wurde die palästinensischen Müller in diesem Jahre mr kurze Zeit gearbeitet .Das eingeführte Mehl wird für 74 bis 8 Piaster pro Rottel verkauft; seit September 1920 bedeutet dies einen Preissturz 4f4 Toaster pro Rottej" I i f

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