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Jüdische Rundschau · 1921-12-16 · Heft 100 (16.12.1921) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 100 (16.12.1921)
Date
1921-12-16
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 718 J U E Dl SC H i£ RUNDSCHAU Nr. 100 Die Sicbenbürger ui Am jüngsten P.irRit.ig der S i e 1> 111 ׳ h ii r!׳; e r nisten wurde auch über die in Ausführung I1e^>riflcne Aktion zur Gründung der Sicheubürger Kolonie in Patastina llerichl erstattet. Der für die Kolonie erforderliche Hexten wurde der Siebenbürger A c 1111 s a - Genossenschaft vom Nntionalfomls /.ur Verfügung ge* stellt. Die Reihenfolge der Auswanderung der Acliusa- Mitglieder wird von der Direktion der Genossenschaft den Erfordernissen mul den Möglichkeiten entsprechend festgesetzt, Bis /u dein Zeitpunkt, da sämtliche Mitglieder nach Palästina ausgewandert sein werden es sind hiertür drei bis vier Jahre in Aussicht genommen — wird die Bewirtschaftung auf genossenschaftlicher Basis geführt, tiic endgültige Wirtschaftsform wird dann die Vollversammlung der Kolonisten in Palästina seihst heschlichen. Die Mitglieder der Genossenschaft zahlen 200 Lei Einschreibegebühr, und der Preis einer Aktie beträgt 2000 Lei, der anrh in Teilzahlungen geleistet werden kann. Die Gesellschaft hat in ihr Programm auch die Errichtung von Industrieanlagen sowie den Exporthandel zwischen Palästina mul Siebenbürgen aufgenommen. Den imbcmittcltcn Mitgliedern verhilft die Gesellschaft zu einer ihren Fälligkeiten entsprechenden Existenz, in Palästina. Da die Gesellschaft sofort an die Ausführung ihres Programms schreiten wollte, ersuchte sie die Leitung des Nationalfonds um die sofortige Zuweisung eines Teiles der für die Sicbenbürger Kolonie in Aussicht genommenen Bodenfläche. So hat die Cie- Seilschaft 1(10(1 Dunum Boden bereits in ewige Pacht übernommen und ihre ersten Pioniere nach Palästina entsendet. Von nun ab werden in kurzen Intervallen großem Auswauderertransporte aus Siebenbürgen nach Palästina abgeheu. 4• ז, m I ו & Ü Bfeas UotUnor Zionlatlaoba VoralnlfUinil. ßorlln O יי » T«lapb»01 Uitutrum «SU/15 * l*״«l«h»okko»to Ko. 1*08 Ilttrlio NW 7, KB«»rav#rw»h״nt; dsr ti 7, V. nebr»l«rho I׳»»»fc»H• 80• iC«ltarJ»»er»*t» der B. Z. T, Dragonar* »trslo SS (Huf). — Goftffaot Uonttg, Mlttwoeli 8ממ Donner*t»K von 6-1# Ohr. — l׳»»t »118 Zoltunn»004 ״ UonaUWia clor Wolt lio«an au». — i.uikonftüto'19 (Ur tiabrtUch« Ao^ontgeiiholtoa. — Hohräiaoha I#0br8rr»rmittlu*g. — Troöpßakt *Uor Frouitd® dor hobrlUaohen BprsoLo. Eiolrltt tret 8ama»boaJ, (tan 17. Dossabar »Laad« 7 ütw BUrnohl JnB»»8K0m»>t1aä«iaft, DraffOBar»•» '11 B«f|>reshaae »Biaowahlirr Capital au 8«» Tciifli. »band■ 8 tjbr AaUeroräantllah« 0a«rr»l»״T»«m1»l»׳>K. •In«*t«ltat durck Xiaforal von Ciabiiut ltnolluiühar Bl1r*«kU»aw«*•»!. Ziomtltlictier JageadTerata nerll», Im Bank®»•»*! da» ״Ekeln jotd", X’oUdamer Str B, aboail* 7 Uiir Hall Karton »um l*r<>l«o von 13.50 Mk. Intel. Stoaor Im Büro dar B.Z.V., bot band,!•«״kow, llr«1m״r«tr. 41 (Bankor» t|l%| und an dnr Abondk»■»״. Die Maawirio, Jud.-pal. Reise- 0. Transport- 0. KL b. 11. bittet m*s um Abdruck folgender Mitteilung: ״Bedauerliche Vorkoni 1111üs,e der letzten Zeit m Verbiiulung mit Beschwerden über unsere Tätigkeit in [/. Uiöina veranlassen uns, das unsere Dienste in Anspruch nehmende Publikum daran! aufmerksam zu machet dati The Pafesline-Express-Co. Ltd., Jerusalem, und der«» Filialen in Jaffa und Haifa nicht mit um identisch ist, sondern nur als unsere Vertreterin in Palästina fungierte und wir jede Verantwortung für deren Geschäftsgebahren ablehnen.“ hojrdalatr. Sonnt»[׳, don 18. Dar.ombor abend» 8 Uhr JtUraol1t-4u*on8«om״ln»cl1an, Pr«eonor«tr»*»o i£i Edikiuati I*»vy: l'arUeUaei: da« Vottragaarkl«» ftkot da» JMItcka G.b«t. naclimitUg« 3—4 Uhr MIaraelil-JairandRamtlaaclitrtl O*mora hclilur (Bab» Kama) unt. r Jj.-if.i.&K v״a Harro Xäd m nn d 1,0 ״y io d •r Svn״«■ n« ״Ado«» Jankanvr", Blunjan•«»«‘.״. Die Hungerkatastrophe in Rußland and die Notlage der Jüdischen Kolonien Das Berliner Büro der Gesellschaft ״OKI “ schreibt uns: Die Chcrsmier und Jckatcriiioslawcr Kolonien, aus 'M Siedlungen bestehend, zählen int gegenwärtigen Augen* blicke ungefähr IOOCOO einheimische und zugewanderte Personen und migefähr 70 020 Deßjatinen Anbaufläche. Personen und ungefähr 70 020 Dessi.üiu Anbaufläche, Diese Kolonien, von denen viele einen fast jaiirlnmderte* Ir.iigen He.daiid hinter sich luhen, machten im Verlaufe ihrer Entwicklung verschiedenartige Krise« durch, die teil• weise wirtscha»liehe;׳ Nanu׳, teilweise van den Lebens, hedingungen der Kolonien selbst hervargvrufen waren, Oie Ursachen der Krisen lagen einerseits in den feind* seligen Maßnahmen der zaristischen Regierung, andererseits in den vielen Schwierigkeiten, die sich den kleinstädtischen Juden bei ihrem' Ucbergange zu den ungewohnten Beschäftigungen und ihrem Versetztwerden in ganz neue Verhältnisse boten. Alle diese Hirnlernisse und Hemmnisse jedoch wurden von den Kolonien glücklich überwunden, so daß sie in letzter Zeit wohlgeordnete landwirtschaftliche Siedlungen bildeten, in denen Feldwirtschaft und Gartenkul'.ur in hoher Blüte standen. Die Chersouer und JekatcrinasUnver Kolonien bildeten von jeher und bis auf den heutigen Tag wahre Mustersclmlen jüdischer landwirtschaftlicher Kolmii» wierung für sämtliche Einwanderung»!,ander, so daß man kaum einen Flock des von Juden besetzten landwirtschriftlichen Bodens auf dem Erdrund finden wird, der unter seinen Bewohnern keine Auswanderer aus den, südrussischen Kolonie!! zählen sollte. Einige der über, secisch-on jüdischen landwirtschaftlichen Siedlungen, und zwar die bedeutendsten, wie beispielsweise die argentini-, sehen Kolonien, bestehen vornehmlich aus Ghersonschen und Jekaterin-oslawer Kolonisten. Viele jüdische iandwirtsdiaftliciie Arbeiter und künftige jüdische Farmer vrliiclten in den Kolonien ihre landwirtschaftliche Ausbildung, Die Kolonien bildeten von jeher und bilden heute noch den Anziehungspunkt für die umgebende städtische Bevölkerung — ja in den letzten Jahren in einem ganz besonders hervorragenden Maße, denn die Beschäftigung mit Landwirtschaft überhaupt und Garten- Wirtschaft im besonderen ist für die Bevölkerung Sowjetnifjlatids die Grundlage der ,Existenz. Seit «lern Jahre P)1S jedoch begann sich <1ie Lage der Kolonien in raschem fempo zu verschlimmern. 1 in Jahre 1018 erlitten sie grausame Pogrome, die unzählige Menschenleben dahin rafften, viel lebendes und rotes Inventar und viele Saaten vernichteten. Einige Kolonien im Gouvernement Jekateränoslaw wunden total ausgeplii»» der, und ihre Bevölkerung wurde getötet, in diesem Jahre wurden die Kolonien von einer vollständigen Mißenite heimgesucht. I )urcli den Mangel an Vorräten» wurde die Mißernte zu einer wahren Katastroplie. Die eingetretene Lebensmittel not, das Fehlen von Sämereien und Futter zwingen die Bevölkerung der Kolonien zur Auswanderung Die Kolonisten verlassen in dichten Scliarcji dic־ heimatlichen Dörfer, Sollten in allernächster Zukunft!;eine energischen Maßnahmen zur Steuerung der Not ergriffen werden, so droht unseren ältesten und bewährtesten Siedlungen ein restloser Untergang. Der* artige Zustände bürden allen jüdischen Organisationen und gesellschaftlichen Kreisen gebieterisch die ׳Pflicht auf, außerordentliche Hilfs- und Abvvehnualircgehi rasch zu treffen. Diese Maßregeln müssen den üblichen Rahmen um! Lehensmittelspenden überschreiten. Sie müssen dazu bestimmt sein, die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Kolonisten zu befriedigen und solche Bedingungen ins Leben ^x rufen, die die Kolonisten vom Verlassen ihrer Siedlungen abbaltcii sollen. *־?. darL eb.c׳“ ״cht außer acht gelassen werden, es, «ach euvwi Zusammenbruch der südnissisclicn nisten, der jüdiÄf Sid diese Siedlungen wieder י™ ״ 1 . ,«,.״1וו/1עו probte iand wirf scluifilTehe Sta r dlhdf aJ ־״״ bringen. Infolgedessen ״mß ־־ “-d ־ ‘ zurücto‘• ף L4׳ij■! ■« Ü׳f .I' . t r , ■ . Moutag. doü 19. Do/^mlmr •bosd« Vkr Gemoro Sphlur (Synhculrot») uutcr Lmiaog von Herrn Kibatmuna. filHnid* 8 Uhr pünktlich Yertreteitdrsätnmluu? <I<*r 11. V.t im Sil/a1n1^«aimmor I Jo• Ut-brervoroimUmt*•»«, Aloxoudcrjjlütje. T&g 0 u o r J n n n j?: I. l׳;j11t׳i»nKe. *J.!)«•NChlu•• ühftr tli« A nwl^llun{; «Iß״» ioit«w;<Un htokret&r« (lioricht \00 li״rrn De Öobwiu). U. Bericht von Horm Dr. Stein •rt über dio bUhertge Arbeit dor 04tiu׳iortkommisMion. 4. Ver«rhiedoo״«. Hjo Sif/nnig 1•^ fur «110 Mitglloder dar 31. 7* V. dtlnittllcb. Dieu*teg, den HÜ.!)«.׳ornber «boiiJ■ öH Uhr 51tsr»chbJ0CA«dpf*mrl»*cbaft, X>regnner»tr. ,A.׳• Sit.t r ו e d K 1» penotoint ״Xtef-r IUg*403. Mittwoch, don ‘21 U001/׳ub0r Gruppe 01t. Dor Grupponabond fällt wegon dor Anweie&heit von Horrn J*rof. Ur. Wcir.m!מס aas. Landcskonftrcni des Hapoel-HazsTr | Der Hapoel-Ha/air in Deutschland hat auf den ׳4׳.,,! und 27. Dezember eine Landeskonferenz inch Berlin einj berufen. Die Konferenz hat folgende Tagesorümaa״: j 1. Beridit des Waid. '2. Die Arbeit des Hap.1e!־lia/jür 1 in Deutsdiland. (Referenten; Bluinberg und Baer.) 3. Die Lage der palästinensischen Arbeiterschaft. (Reit• reut: A rl o so ro 1 f.) 4. Pi ogramnifragen. 5. Arlieiterbank und ״Arbeit“. 0. Wahl des zentralen Waad. Die Konferenz findet in den Räumen des Kartells Jüdischer V e rb i n d un ge n, ,Kurfürsten- Straße 150, statt. Ebendort ist am 25. L'ezeinL-r, abends 81g Uhr, eine CIruurkkahfcier der Berliner Gruppe als Begrüliung?abend für die auswärtigen Gäste. Alk■ die Landeskonferenz betreffende Korrespondenz ist r\ richten an Dr. Baer, A I b r c e h t - A c h 1!!e - Straße 58 ביודהועד העבי־י בברלין. 22.1 לח. דצמבר) בשעה 8 בערב, בדיוק, עורך Der ״Bund jüdischer Akademiker• (B. J. A.) bereitet für die Zelt vom 23. bis 28. Dezember in Halber stadt seinen Bundestag vor. Wie bekamt, ist der B. J. A. die einzige Organisation der jüdiscliu; Akademiker auf der Basis des g es e t z c s t reu <• r» Judentums, der c־. im La,ne von fast /'.sei jah,- zehnten gelungen ist, die gesetzesireuen Studenten a’icr liumbicrbraa, Taaaatilenitr, 7. העברית בברלין. קשים לביא לאספה זו. ביום בית־הועד אספה מכוננת באולם סדר היום: העבודה כל העברים וחובבי שפת־עבר מת 8u11uta£, don ]>uxamlx׳r naolimiUnte• Cי/« L'b Utuj>j׳u 0>l, iiu Lulirervoroinaliau■», Ataxa»»darpl.ta eiiaaukkalibail Mitwirkonio: Kräal-in Xlymont, Krau Krim Frankal, Eintritt Mk. 11»xkl. &t,nu«r. — Vmvor»׳ouf: BZV, Koydel- •traaa» 8, Poa»aoh Ki'iwol, Hone Kömga-tr Ü8 (Kg«t, ISW). 50% da- Ku»i1j.;üwii11,« lliuasoa.dam JUli״c)1״n Natiuiiallond« au Mlttaroeli, don iS Dwmbor ab«nd> 8 t'br UI»r*ct1l-JugcnJsom.in.111־ft, im Ilaatauract Barfar, Uonattr. 8 CbinakViilifolar ICarlon i Mk. 5,— sind im Zoutrnlbüro du» Uittaohl, Mo&bijoopl. I (Noriion U6H) erhkltlioti ilittsvooli, don £8. Doaoiubor aband« 8 Cbr (Irappt Jiordwrt', i׳n Hastanrant I’rank«, Brückenallao eO ChannCkau-Kptclaband I.icl,tun1:u1ul,׳n, Vortrilg«. Bpiol und Tanz. _ _(Uii.r» wi,U0mm1׳li I Donuar«tn!׳, dm 20. Dozamlier aband» 8'/4 Uhr Uiappa SSd, im 0.1'״ Nissler, MnriUplalz. 1. Stuck. Vortrayasyklu». III. Vortrag: I•r. lir 111 Wöllstein; _״l>lo 111110 de» HI״J»»1 II.«r. 1",_ Bonnoratog, don äM Dot-mher nbanila 8 Ohr Urappe 8»>d, iw Urailon Saul doa Iloatauranta Hararland, N״o» Frliolriol.str bS C 1׳ »nutkah frier . K»»trodo, Anzftndon drr Cbanukkalilicbte, wHlirond dor Kaffoetafol Vorirlian horvorrogondor jddlaohor Künttlas. AnacblioSond Ball. Kintritt jpld. Btouor .1.— Mit._ Sonntag, d׳n 1. Januar nm-bmittag« 55^׳ Uhz Ulador-C11a»1»kkah-F<!*t, 11a Gnttmenn-Saal, Biilowatr■. JtM. Kaboro» wird noch bokannt K«_cbon. Voranzaigo: (ituppo Süd Endo •Ivnuar I,itorarl»ch0r Abend; ״flrnnt and Humor Is JDdlichor Dlchtong’‘. Ansohli>'»-«n׳i gi nolligou Hoi.nmmounoin mit Tanz and künstUuischon Vö.tril^en. Näheres w!t׳l nocl: bekannt pogob*■!:. Dobralaci a> Ktailrrgarlaa Wr.t, »oboaataataast, X1L bui Zadak Uontag—FroitaR von 10- 1 Ohr Meldungen an Pran Dr. Bonnbarg, Augaburgor Straflo 17 (Stoinpb l;CzU> oilar an da« Knltardotornat dar R 71. V., 8«ydol«tra»» 11 (Zoatr- Btfli/15). llobr. HplaUaekmlUag Sori-W««l. Anmuldaagsu •lud an riohtaa an ProQ Simory, L0*sin1!»tr, 7 Odor an da» KaUurdeicrntt der B. 71. V., BaydolstraSa 8■ Rokrilftbor Hnlrlaarluairta» KCd. Joden Mittwoch nachm. 4—6 bol Bo:g, Laiaonular 11. U-aUn MHinocb, «1.» 28. llrioaibtr. AnnioiJüuc und Aurktlufto lioi Frl. Luoie Tuch, Tompolhnt, Droibnndatr. 45 (büilring;Ul) oder im Knlmnlorornat der h. Z. V״ Sovdairska " IZontnim BdXt 16) 1. Versorgung mitlein bis 2. Versorgung daß Siedlungen aktUui, für vollzi dien; die Ktd־mi־«*־ tfcsellselia fttidse Hilfs- Kolonisten sich, nach folgoivdcm Plane iüclisdi-poHusdieii Riditungeii zu organisieren. Mehr (.03 Akademiker haben sich ilv.u;mgesd’.'.osscn. Ex kürzlich wurden an den Universitäten Wie» und Lr- ' langen neue Bundesvereinigun״en iiegiündet. Der jetzt geplante und m. G. H. an den Cinnukkahtage/i sirtitin.leiide Bundestag soll nicht n;1r die von aiien Teilen des Reiches herbei eilenden Bnndeshrüder zu gemeinsamer Beratung und zum geselligen Beis-nnmenscm vereinen; er sull darüber hinaus sich in den Dienst der jüdischen Wissenschaft stellen. Es sollen eine Reihe von Themata aus den verschiedensten Gebieten der jüdischen Wissenschalt zur Verhandlung gelange.׳;. Ein talmuciisches, Gr, rcligiaiHphilosophisches, ein naturwisscusdiaftiidies;•!U ein Juristisches Thema sind in Aasdeht ge.;., ,;;.;en u;;;i durcli glückliche Wahl geeigneter Referenten, sowie durch gründliche wissenschaftliche Vorarleitei» i;1 den Bundes- Vereinigungen ist die Hoffnung begründet, dali die wissenschaftlichc Tagung als ein N'ov.im des jüdischwissenschaftlichen Lebens, einen der jikttscheu Wissenschaft und des 11. J.A. würdigen Verf:״,i nimmt, dali vor allem die junge StmleUtengeiveratio.1 Belebung und Anregung zu weiterer selbstiivJiger wisse׳;- schaitliehcr Arbeit im Sinne unserer Tau roh erhält. Es werden sprechen: Dr. Meier MunV- Berlin: ״Die zehn Sfirotli als Fundament jüdischer VCh 11ansdtauung“; Dr. Oskar W o 1 i s b e r״- Berlin: 1״ Neovitalismas“; Dr. Eduard B i b e r f e I d- Berlin; ״Psdiat uni Drasch“; Dr. Maikus Cohn-Basel; ״U•.. Ucberwindung des Rechts als Idee des jüdischen Rechts- Systems“. Wie die geschäftlichen Verhandlungen werden auch die wissenschaftlichen nicht öffentlich 'sein. Kur eine kleine Anzahl ZuJalikarten fiir besonders Inte,״- essierte sind bei sofortiger Anmeldung beim Bandev Präsidium (Berlin N 24, Oranienburger Str. 39) zu haben. Unser Gesinnungsgenosse, Regier, mgsrat Han, Goslar, teilt uns mit, daß er *mit‘dem 15. Dezember eine auf drei Monate berechnete Urlau’osreise nach Amerika angetreten hat. Er bittet deshalb Ortsgruppen, Vereine usw. freundiiehst von Anfragen wegen Vorträgen für den Winter mul sonstigen' zionistischen Angclcgenheiten Abstand zu nehmen. der Kolonienbevölkerung mit Lebenszur Ernte des Jahres 1922. mit Sämereien. 3. Versorgung mit Futter für das• Vieh. 4. Versorgung mit dem nötigen landwirtschaftlichen Inventar. Zur Verwirklichung all dieser Maßregeln hat die Gesellschaft ״ORT“ die nötigen Schritte unternommen, indem sic die entsprechenden Verhandlungen mit den westeuropäischen und amerikanischen Organisationen anknüpfte. _ Einige^ dieser Organisationen haben schon die erforderlichen Beträge assigniert. Andererseits verhaudelt die Gesellschaft mit den .örtlichen Ausschüssen in Rußland, wie mit den Vertretern der Sawjelregierung zwecks Regelung verschiedener formaler Bedingungen, und Transportfragcn. Es sind bereits in dieser Beziehung viele greifbare Resultate erzielt und Wege zur erfolg» reichen Durchführung der unternommenen Schritte an» gebahnt worden. Die Gesellsdiaft hofft, daß cs ihr bei eener tätigen Mitwirkung seitens der Presse, der jüdischen gesellschaftlichen Kreise, sowie privater Personen ge» iingen wird, die geplante Hilfsaktion, wenn nicht!» vollem Umfange, so doch in einem erheblichen Maße zu verwirklichen. Der erste Transport von Sämereien wird bereits in den nächsten Wochen abgehen. Vortrag, ln der ״E w e r“ - Buchhandlung, Kne-cbeckstr. 51 55 (zwischen Kuriürstendamm and l.iet?;■:■- burger Str.), hält Dr. Fritz Kahn, dessen Buch ״l)k Juden als Rasse und Kulturvolk“ viel ׳Beachtung findet, am Sonntag, den 18. Dezember, ID;., Uhr vormittag-, einen Vortrag ״Judentum und Weltkultur in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“. Eintrittskarten von b bis 20 M. sind in der ״EweF‘-Bud1hand!u:1g erhältUch. K Warnung Jeder zionistische Arbeitgeber wird davor gewarnt, dem ehemaligen Hilfsarbeiter der B. Z. V., Leo Rosenborg, auch nur irgendeine Stellung zu übertragen, da dieser auf jeder Stelle Schwindel und Unterschlagungen betreibt. Berichtijjusig. der Zionistcnsteuer-Statistik* für November (Nr. 07 ״J. K.“l iiielefeld •1(;0 (anstatt 310־) M., Breslau 2330 (a:1statt 2850) M., N'ordhartsen lallt ganz fort, da die 500 M. . für Landesbeitragc bestimmt sind, Stuttgart 5745 (anstatt 5070) M. Bildung einer Palilstina-Touristen-Gescllscliaft in Amerika, ln New York wurde eine amerikanische T;c• ristengeseilschalt zum grappenweuvn Besuche Palästinagebildet. Die erste Gruppe bereitet sich zur Abreise für die r cOach-Feiertage vor. Die Bildtu-׳• der Gesell- 5 > crfo.gte auf Grund wiederholter Einladungen N. Herbert,Samuels an die amerikanischen Juden, die Fortschritte m der Entwicklung des Landes an Orl und Stelle zu studieren.

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