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Jüdische Rundschau · 1921-12-09 · Heft 98 (9.12.1921) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 98 (9.12.1921)
Date
1921-12-09
Page
– (sequence 5)
Language
German
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T \V1r ich;• , ob jnter innff־ Gcimeo Wer Wer; von Opfer leite*!.׳freist• HJRmsr.i-IK RUNDSCHAU SeMe 703 Nr. öö US c (Fortaetaung.) der hinter ck1«־ Posten stand, und ein zweiter Araber, der das Gewehr eines Soldaten ergriffen hatte, wurde schwer verwundet. Die Truppen erwiderten das Feuer, wodurch ein Araber verwundet wurde, wahrend ein weiterer Araber infolge eines Angriffes auf den Wacht- Posten im Stadtviertel Menschieh verwundet wurde. Seither sind weitere Verluste nicht bekannt geworden, und heute juchmittags war die Stadt ruhig.“ ... Um 9 Uhr vormittags ain 7. Juli wurde ein Jude ׳ ״ן•'״;'׳,1' ״,,! ,ן,,,,.״ ־־־־Automobil i Ln der Hauptstraße von Ajami, einer der 1 lauptverkehrs. Pery-kiiox-Go e m,,gH1;. n, der 111,^'"^,der v rden! *<lcm der Stadt etwa halbwegs zwischen dem Haupt. *,!1."" ״*l N! Platz und dem Einwandererhaus, erschossen. Im Zu. npater 1 ve sc " י Hcrwif׳ von i «unmeuhang mit dieser Mordtat wurde ein Araber ver. Am selben Tage v‘ Kompanie' R׳iJl1tor Hochland- < haftet, aber wegen Mangels an Beweisen י freigelassca C r e i g י i * * e in J a f f '* vom 4. Al a i נ *. Frühmorgens am Mittwoch, dem •L Mai, sollte fine n״mne vou 15t) Einwanderern ans bicherhettsgi muien?0Äf״“ nach Tcl-Awiw gebracht werde״. »pter a iniinelte sich eine erregte Menge mit dem I Dt/t- . £"׳״״״ eine Gescliichte von zwei Kindern um, d e von L Jurien ermordet worden seien. Die Menge strömte ׳ die Iknisirostralk־ hinunter, um durch die deutsche Korn-; nach Tcl-Awiw zu gehen, wurde aber von Major; Wellington von einer . Infanterie abgelöst und wurde am nächsten tage mit der Bestimmung nach Aegypten in Marsch gesetzt. Die Per Vorfall muß viele Zeugen gehabt haben; und die Tatsache, einti keine Aussagen erzielt werden konnten, ävm"Ttiäo 1g,r1׳) F A kehrte nach St1raf11־u»! die ‘N« UebtrWIinwtf dei Mörders möglich gemacht Abteilung der 1(1. Jliuaih kutrte ״au! tiratuH! , 1)״ "״ןן״ן VjÄ|) w||, tm> lk,mit für eine Stimmung, welche m heut« noch schwer macht, Verbrechern den Prozeß zu machen, wenn die zurtiek, Die Maschtiu'itgowcitrleitle ttttJ die Uhitu von» Kegimetit Herzog von Wellington hatten «clnViT« Slra* nazett dutYlvgentacltt, du sic Utuädtlidt 72 Stunden nahezu ohne Schlaf Dienst gemach! hatten. Es ist zu hemerken, daß die Infanterie größtenteils aus jungen Soldaten bestand, und sie sowie die Maschinengewehrlerne wurden von einer unruhigen Bevölkerung in einem Zustand immer erneuter Aufregung gehalten. Ihre im allgemeinen gute Stimmung wahrend dieser anforde- , .... . rimgsreichen t'age lieferte einen überzeugenden Beweis j veröffentlicht wurden. von ihrer ausgezeichneten Qualität und Disziplin. Mitt- '. ' ־־ wodi Abend ‘kam S. M. S. ״Calypso“ an und landete lAmnerstng früh 50 Mann, die das Stadtviertel Alt- Jaffa besetzten. Als diese ereignisreiche Woche sich ihrem Ende näherte, hörten unmittelbare Störungen des Friedens auf, aber die öffentliche Unruhe war noch keineswegs zu Ende. Die Feindseligkeit der Araber zeigte sieh iu ihrer Weigerung, den Juden Lebensmittel zu verkaufen. her auf die Kolonie zukomrnen sehen. Daraufhin *>׳$«• sich die Kolonisten von Kefar Saba und En Cliai gemeinsain nach Petach Tikwah zurück. Derselbe Zeuge ►-}1fL daß die Araber von Abu Kischk unterwegs ihr Vieh, das sie mithatten, raubten und 20 Stück, weg führten. Als Kefar Saba am 6. Mai besucht wurde, wurde festgestellt, daß zwei Häuser verbrannt und die übr.gmi ihrer Dächer, Fenster und Türen beraubt waren. Ein Haus war gänzlich zerstört samt Brunnen und Pumpwerk, und die Pflanzungen waren stark beschädigt. Ein gleichzeitiger Besuch in En Chai ergab, daß diese Kolonie zerstört war. Der Angriff auf Petach Tikwah. Petach Tikwah (arabisch Mulebbis) ist «nc .große jüdische Kolonie, etwa sieben Meilen nordöstlich roa Jaffa, östlich der Land st raffe von Jaffa mich Nablus. Sie war angeblich eine» der kostspieligsten Expcrimeitl* (lei Baron« HotlmdtiHl, aber nach dem Ergebnis Iw* trachtet nt et eine schölte landwirtschaftliche Kobmu mit 25 Göü Dunatn unter Arbeit, mit Orangen* und Mai► i **Zur!ic'it der Vorbereitung diese« Berichtes führen i delpnanzungen, Oliven• und! die Gerichte noch Nachforschungen über einzelne Fidle,! dehnten Getreidefelder, Wiesen und We.len £. ►»; die mit den Unruhen Zusammenhängen, und daher kann j ß}1.‘^,L.Eu,ka|^P,t״״!1 ״,o , ,Juu i keine vollständige Uebcrsicht gegeben werden, iusbe- 1 sondere da die Erkenntnisse der Militärgerichte nicht U e be r f a 11 auf Kefar Saba und En Chai. In ihren gefährlichsten Aeußcnmgcn, die einen vor-! 3500 Seelen. «!räuchern. Die Häuser sind gut gebaut und bilden ein stattliches Dorf. Die Einwohner lebten in gute* Beziehungen zu den Türken und zu ihren arabischen Nachbarn und wurden vor der britischen Besetzung niemals gestört. Die Bevölkerung beläuft sich auf etwa nliergelwnden Zusammenbruch der Zivilrcgierting mit sich brachten, kann man die Exzesse von Jaffa als auf die Wellen öffentlicher Gewalttätigkeit beschränkt 1», welche am 1. Mai gewisse Teile der Stadt Jaffa durchsüömten. Während des folgenden Tages wurden viele Gewalttätigkeiten begangen, am Dienstag . . , schon in geringerem Maße; und in weiterem Sinne Die allgemeine Lage hatte sich gebessert, aber J!;arm man sanen, daß die Exzesse in Jaffa erst am mt Mimimmg war oltenkundig _ noch immer bedrohlich.! 3. Mai nachmittag.; zu Ende waren. 1'' " “י.י״- ...1..״..!! . ' •- ' '■־'• *..ן Aber die an diesen drei Tagen in Jaffa vorgej failenei» Unruhen wirkten sich in anderen Richtungen Die allgemeine Unruhe hatte sich auf das Laad rings־ um ausgebreitet, und bis Freitag Abend gab cs arabische Angriffe auf fünf jüdische Landgemeinden. Alle Parteien erwarteten von der Regierung eine deutliche Erklärung ihrer Politik. Oberst' ilvro'n sagte: ״Was Am 5. Mai war Rittmeister A. R. Hudson vom 8. indischen Kavallerieregiment mit einer Schwadron voa etwa 90 Reitern auf dem Marsch von Djeniti nach Jaffa über Petach Tikwah. z\uf kurze Distanz folgte ihr* Leutnant Vickers mit einer zweiten Schwadron desselben Regimentes. Etwa zwei Meilen von Petach Tikwah kamen Rittmeister Hudson zwei Reiter entgegen, die ihm meldeten, die Kolonie sei von einer größeren Masse bewaffneter Araber angegriffen, viele Juden seien ge״ tötet, ihre Verteidigung sei zusammengcbrochea und alle Juden hatten sich in die Kolonie zurückgcAgen. aus. Ihre Folge״ im Kreise Samaria in einer so großen ( Nach einem Ritt von etwa P,״• Meilen kamen de an t Entfernung wie Nablus im Nordosten und der judenj einen Punkt etwa 400 Yards von einem kleinen Hügel, ' feindliche Ueher fall auf die. Kolonie Chederah, »las i1״ I auf welchem ein Packhaus stand. Rittmeister Hudson. ׳.sie mohammedanische Bevölkerung betrittt, so wünschte j Kreise Phönizin liegt, sind bereits in unserem vorläufigen sie dringend eine Erklärung über die _Frage der Ein- Bericht über »len Zwischenfall von Chederah dargcstellt Wanderung zu erhalten. Ich erhielt dies-■ Information ן worden. Iin Kreise Jaffa wurden weitere vier jüdische von beiden 1 artmen, ».ns heißt von den Notahein hier Kolonien angegriffen. Die politische Unruhe, die lange und von Herrn Di/engotf, dom^ Bürgermeister von Ielxcit unter den Arabern gärte und sic auf jede wirk- Avviw.“ Er halte bereits auf Oruiul seiner allgemeinen [ |jche exkr vermeintliche Provokation leicht reagieren ließ, Wlinacht einen Beicht enassen, »laß vorlautig Reine j war überall gleich. Aber die unmittelbare Ursache des Einwanderer in jatta .gelandet weruen sollten. Sams-! Ueberfalles auf die jüdischen landwirtschaftlicher tag, den 14. Mai trim, bestätigte ein Telegramm der , jonie« war, daß man an übertriebene Gerüchte über Regierung die zeitweise Einwanderungssperre, jind als j die Ermordung von Arabern durch Juden glaubte. Ob die Araber wußten, daß in Jaffa mehr Juden als Araber kannt gemacht wurde, wurde es mit Jubel begrüßt. Die Verhältnisse beruhigten sich dann weiter, aber der Boykott, welcher gegenseitig geworden war, dauerte an, Samstag kam auf die Bitte des High (lommissiunera Musa Kiasim Pascha, ein hervorragender Führer der Mo-!tantmedaner in Palästina, aus Jerusalem, um die Lage kennen zu lernen. Am selben Tage berichtete er Oberst Byron, daß seiner Meinung nach normale Bedingungen m drei oder vier Tagen wieder hergcstcllt werden konnten, riet aber von unmittelbarem Vorgehen gegen H'ae Personen, die den Boykott propagierten, ab. Trotz- *!<!.! entschloß sieh Oberst Byron, der der Meinung war, die dauernde Unruhe sei größtenteils auf die Hetzereien einiger Mohammedaner und Gunsten zugetötet wunden (und aller Wahrscheinlichkeit nach wußten sie von den Einzelheiten wenig oder nichts), »las war unserer Meinung nach nicht die Hauptfrage. Es genügte ihnen, daß Juden Araber getötet hattea Aus der chronologischen Reihenfolge dieser Ereignisse ist kein Schluß zu ziehen. Was von Bedeutung ist, das ist die Raschheit, mit der sie auf die Exzesse in Jaffa folgten. Die jüdische landwirtschaftliche Kolonie Kefar Saba liegt etwa 14 Meilen nordöstlich von Jaffa, die gröfiere Kolonie Petach Tikwah etwa auf dem halben Wege dahin. Etwa drei Meilen nördlich liegt das arabische Dorf Kalkilieh, und das kleine arabische Dorf Kefar Saba i liegt zwischen der jüdischen Kolonie des gleichen Na .«uw/uführen, Montag, den 16. Mai, zutn Eingreifen. ן niens und Kalkilieh. Einer ihrer Er ordnete an, sieben Araber iu Präventivhaft zu nehmen und nach Jerusalem zu schaffen. Gleichzeitig hatte er Anlaß zu der Annahme, daß da; Verhalten gewisser Juden dem öffentlichen Frieden nachteilig s;ei, «her aus Erwägungen, die ihm wichtig schienen, zögerte «־, sie sogleich wegscliaffen zu lassen. Am 18. Mai jixioch wurden drei der letzteren verhaftet und nach Jerusalem gebracht. ״Von dieser Z >. an, sagt Oberst Byron, begannen sich die Läden zu öffnen, und die Stadt wurde von Tag zu Tag normaler.“ Im Laufe des Monates ließ die Regierung eine Anzahl Mitglieder der M. P.S. verhaften, und 15 nichtpalästinensische Juden, die nachweislich zu der Gruppe gehört hatten, wurden aus Palästina ausgewiesen. im Laufe des Juni gab es noch gelegentlich Aus- Brüche, die bewiesen, daß die Leidenschaften noch nicht »dlli.SC beruhigt waren. Am 13. Juni lief ein Araber m einen jüdischen Laden iu Mcnschich Amok, tötete zwei Juden und verwundete einige. Der Araber wurde ver. haftet und von einer ärztlichen Kommission als gtistes. gestört festgestellt. Gewisse Elemente der arabischen Bevölkerung, instxsondere die Bootsleute, nahmen der Landung von Juden in Jaffa gegenüber, auch wenn sie nicht zu den Einwanderern gehörten, eine gewalttätige Haltung ein, «ml mehrere jüdische Passagiere waren genötigt, sich in anderen Häfen an Land setzen zu fassen. Diese Haltung gipfelte am 30. Juni in einem ernstlichen Zwischenfall, der in einem von der Regierung ausgegebenen Bericht folgendermaßen @argestellt wird: ״Am 30. Juni kam ein Schiff an, welches zehn palästinensische Juden aus Beirut brachte. Der kom. mandierendc Offizier in Jaffa, wo noch das Standrecht ■n Kraft ist, war von dein liigh Gomnussioner angewiesen worden,^ die Landung der Passagiere zu sichern, aber «wbei nicht mehr als unbedingt notwendig Gewalt zu gebrauchen. Demgemäß wurden die Zugänge zum Hafen mit Posten besetzt. Der Oberstkommandierende be. achtet, daß die Passagiere ohne Zwischenfall gelandet wurde«, eis aber die Wache in ihr Quartier zurück, marschierte, griffen die Araber plötzlich einen der Posten (11 (»Cr M'iflf» zl*e CfnzUivlnf'/ao «tu h«aL»: k'-L.״.״.. ...fl •1 >_ ältesten Kolonisten berichtete uns, daß Kefar Saba vor 13 Jahren durch etwa 20 Personen mit Hilfe des Barons EdmomJ de Rothschild gegründet worden sei, daß die Kolonie vor dem Kriege 21 Wohnhäuser und 5003 Dunam in Arbeit hatte, daß die Türken während des Krieges so viel Bäume für militärische Zwecke abschlugen und aus. rodeten, daß jetzt nur 1000 Dunam bearbeitet würden. Das Dorf hatte in der Kampfzone gelegen und viele der Häuser waren zerstört, größtenteils aber seit dem Kriege wieder erbaut worden. Am Abend des 2. Mai gab es einen Alarm wegen eines arabischen Angriffes. Fünf Araber, die an diesem Abend eines der Häuser besuchten, gaben einige Schüsse ab, doch ohne üble Folgen, und zweifellos war es bei der ganzen Sache nur auf eine Panik abgesehen. Ueber die Vorgänge in Kefar Sab4 liegt keine Aussage außer dem Zeugnis der Kolonisten vor, und wir möchten die Vorgänge mit den Worten des oben erwähnten Zeugen wiedergeben: ״Dienstag, den 3. Mai früh, kamen die arabischen Arbeiter wie gewöhnlich zur Arbeit. Nachdem sic ein paar Stunden gearbeitet hatten, kehrten sie in die Häuser zurück, gaben ihre Werkzeuge ab und begaben sich nach ihren Dörfern. Ich fragte einen meiner Arbeiter aus Kalkilieh: ״Warum läßt Du die Arbeit liegen und gehst in Dein Dorf?“ Er antwortete mir: ״Gestern abends war in unserem Dorfe eine große Versammlung, und man beschloß, Jaffa und auf dein Wege dortliin Kefar Saba anzugreifen. Wir warten nur auf den Be- Schluß von Jaffa, Tirch und Miska.“ Er sagte, die Arbeiter hätten sich um den Beschluß der Mehrheit nicht gekümmert und seien wie gewöhnlich zur Arbeit gekommen, aber nach ein paar Stunden seien Boten aus Kalkilieh gekommen, uin sie ins Dorf zurückzu, rufen. Er fügte hinzu, der Arbeiter habe ihm geraten, nach Petach Tikwah zu gehen; er wolle auf sein Eigen, tum Acht geben. Die Kolonisten verließen in Aufregung ihr Dorf und kamen nach der kleinen Kolonie En Chai, die aus vier Häusern besteht, nachdem sie einige Reiter zur Beobachtung des Dorfes zurückgelassen hatten. Während l? dcr Nähe des Stadtplatzes an, wobei Schüsse auf den j sie in En Chai waren, kam die Patrouille herüber י *osten abgegeben wurden. Einer dieser Schüsse, der! und berichtete ihnen, sie hätte eine große Menschen, *on dem Dach eines Hauses kam, tötete einen Araber, I menge von Kalkilieh und dem Araberdorf Kefar Saba sagte uns, der Hügel sei von den Arabern besetzt ge. wesen. Nachdem er einen Zug zur Aufklärung nach dem Dorfe geschickt hatte, cröftnetc Rittmeister Hudsot» das Feuer aus seinen Hotcbkiss-Gevveliren und verjagte die Araber von dem Hügel. Er ging dam» vor, um ihnen den Rückzug ab/uscimeiden und sah den Horizont, wie er sagte, schwarz von Menschen — etwa 1000 bis chaftlichen Ko. j 2009, die sich zu Fuß und zu Pferde zurückzogen. Er kam in Fühlung mit einem Teil der Flüchtenden, unu etwa sechs von ihnen wurden crscliosscn. Bei dem Uebersclireiten des Hügels auf dem Wege nach dem Dorfe sah er etwa 15 Leichen von Arabern dort liegen. Während dieses Angriffes scheinen, obgleich viele von den Arabern mit Gewehren bewaffnet waren, nur vier Juden getötet, andere verwundet worden zu sein. Die Araber waren so dicht an das Dorf herangeUommen, daß die Häuser in der Umgebung geplündert waren und eine Frau durch Gewehrfeucr im Dorfe verwundet worden war. Die Schwadron Rittmeister Hudsons kam mit er. müdeten Pferden in Petach Tikwah an. Diese Schwadron war die Nacht vorher damit beschäftigt gewesen, einen Ueberfall in der Nähe von Tulkcram zu verhindern und war ruhebedürftig. Inzwischen war auch Leutnant Vickers mit seiner Schwadron angekommen, der »ifc weiteren Operationen übernahm. Frühmorgens an diesem Tage ritt Mr. Pcrez Pascal, einer der ersten Kolonisten und ein Führer der Gel ineinde, auf die Weide hinaus, um sein Vieh herein, zutreiben, da sein arabischer Hirt nicht wie gewöhnlich zur Arbeit erschienen war. Er sah, wie eine Menge von Arabern vom Bcduincttlager Abu Kischk her im Anmarsch war. Eine solche Bewegung war nicht un« erwartet. Mr. Pascal kehrte in das Dori zurück, wo er von einem Haus in beherrschender Lage aus sehen konnte, wie Araber die Furt des Andscha-Flusses durchwateten Er ritt sogleich nach Jaffa, wo er Major Knolles begegnete und berichtete ihm, was er gesehen hatte. Der letztere telephonierte mach Ramleh um einen Aeroplan und sandte ein Panzerauto unter Kommando von Leutnant Bradshaw nach Petadi Tikwah mit Mr. Pascal als Führer. Auf Grund der telephonischen Mel• duilff,-^es ^aJor9 knolles wurde sogleich ein Aeroplan F1>'״״ ent-endet, der Ramleh um 12,30 Uhr nachmittags verließ und Befehl erhielt, An- Sammlungen von Arabern bei Petach Tikwah durch De. nionstrationen aber nicht durch direkte Beschießung zu zerstreuen. Südlich des Dorfes sah er etwa 400 Araber von denen seiner Schätzung nach 20 Gewehre truircn' Er warf vier Bomben vor ihrer Front ab, und sie bts s‘c^ *1•tch dem Dorfe Jabudieh zu zerstreuen -Mr. rlyrui flog sodann über das Dorf und warf eine Me düng über das Gesehene ab. Bei Empfang der Meldung galoppierte Leutnant Vickers mit seinen Rätern den ■Weg ״ach Jahudieh entlang, wobei Mr. Blum ein Kolonist als Führer diente, der schon Rittmeister Hudson geführt batte. Sem Ziel war ein niedriger Hügel, der sich ostwest ich etwa 1200 Yards vom Rar^de der Kolonie entfernt hmzog. Der Aeroplan folgte und kreiste aber den Arabern, um der Kavallerie ihren StäS ort auizuzeigen; als die Kavallerie aber vorrückt? feuerte eme Gruppe der Flüchtlinge aus dem hohen Grase, worin sie uedmng suchten," eine unre״elm׳; ßi^e ״tCä ״״j**3*& defe Ä rts,tbe? gelotete und 17 vermin, od«■ ' £.b w<ltcre Tot.c ״!!entdeckt blieben ihr*» rv>r!״.^f2a4.'VWden. Unt* w'ev'el Verwundete nach mtm Dörfern entkamen, ist unbekannt Das» Panaeratrto 1

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