Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1921-12-02 · Heft 96 (2.12.1921) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 96 (2.12.1921)
Date
1921-12-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2651273-2652316-2652402--14518-2672350
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

I Seite 68ü JUCD13CHC RUNDSCHAU Nr. yj?er 11110? *קך*ץ 0«״V/: Nervosität in Jerasakm London, 25, Nov. (J.C. B.) Zufolge den Mit« teilungcn der Zionistischen Exekutive Palästinas, entstand am S. November eine neuerliche Panik in gar« Jerusalem. Sämtliche Gesclüiftc haben plötzlich gesperrt und sowohl Juden wie Araber bewegten sich erschreckt iiber die Straßen, da un ko n t roll i er bar c Gerüchte den Ausbruch ne «er Unruhen ankündigten. Die Straßen wurden jedoch bald von Militär und itolizei besetzt, worauf die Panik aufhörte. Es wurde ermittelt, daß der am 2. November verwundete Führer der nrabischen Banden am S. d. AL seinen Wunden er«, legen ist und aus diesem Anlässe arabische Flugblätter verteilt wurden, in denen die Araber zur Schließung ihrer Läden und zur Teilnahme am Leichenzuge aufgefordert wurden. Bei dieser Gelegenheit wurden einige Jude« verprügelt und beraubt, ״Pa* lestinc“ erfährt, daß der Beerdigung der Mufti, der Bürgermeister, sowie der Präsident des palästinensischen Kongresses beigewohnt haben. Zunahme der Bautätigkeit in Palästina J erusalcm, 21. Nov. (J. C, B.) Die Bautätig« keit in Palästina nimmt ständig zu. Die Zionist Commission erhält fortwährend aus Jerusalem, Haifa, Tiberias und aus anderen Städten Darlchensansu» cheti zu Bauzwecken. D;e Bauunternehmer selbst sind bereit, mindestens •10»/« der Baukosten sofort zu investieren. Jaffa — oder vielmehr Tcl-Awiw steht diesbezüglich an erster Stelle. Hier wird der Bau einer großen Anzahl von Häusern fertiggcstellt Die vom Keren Hajessod geschaffene Hypothekenbank ist soeben im Begriffe, mit verschiedenen Gruppen Verträge über den Bau von 200 kleineren Hausern abzuschließen. Diese werden längs des Strandes und der A11 enb y-S t ra ße, die von Tcl-Awiw zur See führt, aufgelührt werden, ln den nächsten Monaten wird die Fertigstellung einer großen Anzahl von Bauten cinschl. Fabriken erwartet. Beseitigung der Arbeitslosigkeit in Palästina Jerusalem, 26. Nov. (J.C. B.) ln Tel* Awiw hat im Beisein Ussischkins dne Beratung stattgefunden, in ,welcher die Frage der teilweisen Arbeitslosigkeit besprochen wurde. Man erwartet, daß durch die bevorstehende große Hauserbautätigkeit die Lage eine bedeutende Erleichterung erfahren werde. Drahtlose Telegraphie in Palästina Gemäß einem Bericht der Jewish Telegraphie Agency will die Londoner Alarco ni-G cs a 11 schuft in Palästina eine drahtlose Station einrichtca Die Gesellschaft hat sich bereits mit jüdischen Organisationen! und englischen Kaufleuten in Verbindung gesetzt, um ihre Meinung über die kaufmännischen Möglidikeitea des Projektes zu erfahren. — Eine drahtlose Telegraphen- Station in Palästina würde nicht nur eine Verbesserung der geschäftlichen Möglichkeiten des Landes bedeuten, sondern auch Palästina zum Nachrichtetuentrum für den nahen Osten machen. (Ziko.) Sanitäre Maßregeln in Palästina ln allen Städten Palästinas wurde folgende Kundmaclumg veröffentlicht: 1. Nach Palästina findet keinen Einlaß, wer geisteskrank ist, an Epilepsie, Krätze, Syphilis, Tuber* kulose, infektiösen oder entstellenden Hautkrankheiten leidet, wer an anderen Krankheiten oder körperlichen Schwiichezuständcn leidet, welche nach der Ansicht des revidierenden Arztes ihren Träger unfähig machen, sich zu erhalten. Ausgenommen sind in diesem Falle Per- 90nc», welche den Nachweis genügender Mittel zum Lebensunterhalt erbringen oder für wetche in dieser Beziehung Garantie einer verantwortlichen Person oder Organisation geleistet wird. 2. Wer an einer vorübergehenden I.nfek* tions oder Geschlechtskrankheit, abge* sehen von den oben angeführten, leidet, wird zwangs* weise in einem Spital isoliert (wobei die Kosten aus eigenem oder aus den Mitteln einer verantwortlichen Per* 90n oder Organisation zu trage« sind), bis er völlig geheilt ist uml die Berührung rait ihm keine Gefahr der Ansteckung mehr mit sieh bringt. 3. Das Gesundheitsamt hat das Recht, von allen Reisenden und Touristen ohne Ausnahme den Nachweis zu fordern, daß sic innerhalb der letzten sieben Jahre vor ihrer Anwesenheit im Lande wirksam gegen Pocken geimpft wurden. Nötigenfalls ist das Amt berechtigt, den Reisenden Serum gegen Cholera oder Meningi* t>s emzuimpien. 4. Jeder Einwanderer, der nach Palästina kommt, muß sich der Pockenimpfung unterziehen; vom Amtsarzt hängt cs ab, ob auch die anderen oben erwähnten Impiungcn vorgenommen, werden. 5. Alle Einwanderer und Touristen ’ werden gehalten, unter der Aufsicht von Aerzte“ oder in med,״״.scher Behandlung *> lange zu bleiben bis es £־imLfUrrel״S ־ד!״״ N5!'Kenfa״» sie 2 Büx•; Borllßor Zioni.ti.ch!. Yor*taieor>z, Botlla 0 10, tkyMot*. 8 T*101,h»1w Zentrum UOU/lfi Poitmhsokltoato No. «MQJ Butlln NW 7, Ka»*#n»»rw»ltung d*r B. Z. V. IUbrühfh• I.iseliall« 10* Ealtorä*1er»»ts «i«r B, Z. V, r>r»tjon»r- »CraS* US (Huf)• — OottUaat üontag, MtlSwooh and Don* ntrit•( von 6—10 Uhr. — Fant allo hetiriUohon ZottasRan and Uonatiboft» ilor Walt Iio,״oa *us, — Atukun(t*«tella fltr I10br»l»cha A»a«10|tanl1«sttfln. — HoUriÜreJi* Ii«hrerr»rsnUtlang. — Tr«K'jm»kt aller Froumio dor hebrJUachaa BpraoUo. Slolrltt lr»L Montair, d»n 5.!)**»mbos• •Sand« V,0 Uh* U1a»p8 Ch»rlaUeab«r<r, In Jonnyt Konditorei, VentBMtiitraB* Ortalllcaa UeUiBa.(*ula Dteaatae, du» ft Dexemhar *band» Uhr Clraatio 89d, Im der B Z. V« Hayrl«l»tr li V״r;r«(;״,yklu1: ״Oeicklrbta aid Kotwlrkl«•* de» Z Ultimo» *ad »tlaer BarUUn“. Vortr«* von llorru l)r, Uoeweaeteini ״Von Maral bla aamXiI KongreS*‘ Mittwooh, San 7. D-a-mbor abend» 8 Uhr Oron>» Ott, in 40* Uaioniülen Grelfewaliler ßtr. 273 (SitanngiaaU pk) Vortrag von IJorm Wornar Ko.olio: ״Dia aaiauhllchiltUio landolrtaobaltllaha Oraadlaga la Pallallaa" Donaaratig, das S Deaemher abiada S Uir Urappa Walt, in dar Aula doa Warnar-Stottana-Uanlgyannaaina», Jüobua* taufe 11» trofi• 47/48 Uiit»1ta>4 Vertrag von Harr* R«g4erangerat nana Ooalui ״Dia Jade» la der daaurtaaa Bepabllk" Einlritt aur Uoekang dar Unkoitrn il— lik. HonnabsnS. den 10. Daaambar abenda b*.׳, Ub» Ciapp* SU, in d-s Kammer» lilaa (Oraamantanaaal),?alloarar btraBe 1/4!Erks BrIla-AUUnoe-Strat») Ua-iktllieliar Absud Vortrag daaHarrn Kart: ״JOdliaha Umlk". Mitarlrkasda: HarrBroek, Frau K.1r.tolu, Barr Obarkautor Oroalob Kiratai■, Or. Wraaawiki, Krl. £114 Kura ßonnoratng, daa 29. Daaambar Urappt Üori, in UavutUntU Faitablen, Naao FrladrSakitr. 85 Cbaaukkab-riall H»brll«cW kladorgartaa Waat, nobanataafaaafcr. 42, bei Ztdak Montag—Froltag von 10-1 Uhr. Meldangan an Frau Dr. Ko •anbare, Augnbuurf;« Stroäa 17 (StslapU UKU) oder an daa Kalt«(• deroraat dar II. Z. V״ SaydoUtraßa 8 (Zoutr, 6614/US). Bebr. HplalnarbnUtag Nord-Waat. Anmolduogaa sind aa rloktan an Fron Zam ory, Lo««ln״»tr. 7 odtr aa da« Kaltardazaraat du B. Z. V., Hoydolatrafio 8. Bakrltaehar Rplataaahulttag SSd. An«a«ldaBg»n •lod aa rloktan aa Frl. Ll.iboth Ulraobbarg. öroSbaeraoitreßa M (Nollandor! 81S7) 04ar an daa Kvltnrdeaenmt dar B. 2. V-, geydalatraüa 3. (Zontram Ed 11/151. gun 01]!n1 ßietop ßrlasoroff ״Dl» antatahends J UdI-rlia IlnlmitäUe (eammoanaalth) la FaUttlaa“. B. MootsB, den 12. Doaambar, abanda 8 Uhr, Im ״Ti-rgartanliof“ (Bht. Tlargartonl ״Dia nlrtaahartlleksa Fra*ea deaJBdiichea dlacbaw“. 4. kl01,tu.״, da» 12. Dacatnbnr, abanda 8 Uhr, im Klaioaa Stal dor Sopbiomala, ilophlooalr. 1" ״D(aA1kaltarbana*aaK“ (aaagoaomiaan politiaoha Fragoo). KinttiU M. pro Abend, Ilkr JageadmitgUader L— M. Nixho Aloanndarplot«,, EliaakatbatraBa 57/5S ira KdaigatAdtiaahan Oyranaalam 1 Trapp», f.lmmor Nr, IS. Engliaoht Moot«a, ab-mia 7—*kj lihr, <IAr Vortgaaahrlttana and SElttwoot, abouda 8^—10, ihr Anftmoar. Hobrkiuoht Montag, abanda lyi-k'A M> Anfkngar, und Uittvroab, abanda SPJ-VkJ iür Port g•aehrittaaa. 1)» a 110 k; Dioaatag 7—8 abaada, Dvnnaratag 7—® abanda für Fortgoanbrltto»•. It a o b n o n! Dianatag 8—16 abanda, Donnaratag 7—8 abanda {dr Fottgoaohrittsne. Oaograpkloi Daanaratag 8—10 abaada. T al m a d : Diomtag, oacbinittnit* von F!'d—10 «׳ל Uhr, Linlan- (trat« 18 in Tatnnd-Tkarahan*. Die erste Synagoge in TeI־Awiw Am 10. November wurde in Tel-Awiw die Feier der Grundsteinlegung zu einer Synagoge begangen. Die Synagoge wird auf dem Allenby-Platz crricFitet und verspricht eines der schönsten Gebäude von Tel-Awiw zu weiden. Aus Jerusalem wohnten der Feier Ussisch» kin und Rabbiner Kuk bei. In dm Festreden wurde iiervorgeliobcn, dnß die Erriditung von Gebäuden, die dem Frieden und der Eintracht dienen, unsere beste Antwort auf die arabischen Ausschreitungen Ist. Es wurden nadi der Zahl der Jüdischen Stämme zwölf Grundsteine gelegt. Außcaiem wurde ein Benjamin- Stein zur Erinnerung an Dr. Herzl gelegt. Viele Pri» vatpersoncr» und Institutionen erwarben einzelne Steine, die in Ui rem Namen in das Fundament eingebaut werde«. Die Familie Tschlenows in Palästina Jerusalem, 21. Nov. (). C. R.) In Ausführung des Beschlusses der jüdischen Kolonialbank, einen Betrag von 3000 engl. Pfund für den Bau eines Hauses für die hinterblicbene Familie des verstorbenen Zionistenführers, Tsclilcnow, zu bewilligen, soll im Frühling in Haifa mit dem Bau dieses Hauses begonnen werden. Die Familie Tsddcnow befindet sich bereits seit dem 1. November in Haifa Döisdclorf. Sämtlidie Redner betonten unter großem Beifall den Kampf gegen das Unrcdit de» jetzig«, Gemeindestatuts, welches den, ausländischen Juden das passive Wahlrecht versagt. Wenn jeder seine Pflicht tut, 90 wird der Wählt*- die Erwartung rechtfertigen, daß eine stattliche Zahl aus der jüdisch-demokratischen Liste und mit ihnen eia jüdischerer und demokratischerer Geist in die Gemeinde» Stube einziehen wird. Oemeindewahlen in Düsseldorf Am 4. Dezember finde« nun endlich auch in Düsseldorf Repräsentantenwahlcn nach gleichem und geheimem Proportionalwahlrecht statt. Der. Vorstand und ein Teil der Repräsentanten, die ihre Mandate dem_ bisherigen Drciklassenwahirecht verdanken, haben es für gut befunden, im Amt zu bleiben! Nach vergehliehen Vcrsuclien der sogenannten Liberalen, mit den Orthodoxen ein Kompromiß zu schließen, haben die Zionisten mit den Orthodoxen, den Ostjuden und den mit der herrschenden Richtung unzufriedenen demokratisch gesinnten Liberalen sich zu einem Wahlbiock mit gemeinsamer Liste zusammcngeschiossen. Eine Wählerversatniulung dieser jüdisch-demokratischen Partei hatte vollen Erfolg. Ansprachen hielten R.*A. Dr. Gott- I i c b - Düsscidorf, Dr. Orün eb er g- Elberfeld, R.-A. Dr. Ep st ein. Duisburg und Verleger Thalheimer- Die neue Nationalfonds - Aktion Die diesjährigen Einnahmen des Nationaitonds bleiben weit hinter dem Kontingent zurück, das auf die deutsche SammcBtclte für 1621 entfällt. Das Hauptbüto des Nationalfoiuis verlangt daher mit Recht von den deutschen Ortsgruppen noch in diesem Jahre eine letzte großzügige Anstrengung, damit der Rückstand zu einem Teil aufgeholt und wenigstens die recht bt» schcidcne Summe von 2 Millionen Mark erreicht wird. Die rechte Gelegenheit hierzu bietet die von der Na* tionalfoixlskommisskm für Deutschland beschlossene A k - tion für eine Chanukka 11- Landspende. Es ist Ehrenpflicht aller Ortsgruppen bzw. aller Nationalfonds, Vertrauensleute, zu Chamikkali Veranstaltungen und Sammlungen in großem Rahmen durchzuführen, was 1®j m leichter gelingen, wird, als gerade Ciianukkah da» traditionelle Fest für derartige Aktionen ist. Bei ge« schickten Vorbereitung werden sich weiteste jüdische Kreise daran beteiligen, zumal für die Aufgaben des NationaJfonds — wie das recht erfreuliche Rosc'1haschanah-Ergcbnis beweist — heute in allen jüdischen Lagern großes Interesse zu finden ist. Die Frage der Nationalfonds-Einnahmcn ist heute in Deutschland nicht mehr eine Propagandafrage, sondern hängt lediglich von der Arbeitsfreudigkeit unserer Mitarbeiter ab. Wir müssen verlangen, daß jeder Vertrauensmann seine Pflicht gegenüber dem Nationalfonds uni damit gegenüber dem Aufbau Palästinas erfüllt. Unterlagen für die Veranstaltungen stellt die Zen» träte des Nationalfonds gern zur Verfügung; insbesondere sei auf ein wirkungsvolles Chanukkah-Festspid hingewiesen, das Frau Lina Wagner»Tauber verfaßt hat. Vorfrag David Kofgen ״Zur Erkenntnis des gegenwärtigen Zeitalters" Sonntag, 4. Dezember, Val2 Uhr vorm., ״E w e r“ - B u c h h a n d i u n g. Die ״Ewer“- BuchHandlung, BerlinW15, Knesebeckstr. 54/55 (zwischen Kurfürslen'damm und Lietzenburger Str.), macht aut den am Sonntag, den 4. Dezember, 1/»12 Uhr vorm., in ihren Räumen statt« findenden Vortrag des Philosophen und Soziologen David Koigcn aufmerksam. Von Koigen erscheinen jetzt im ״Juden“ Tagebuchblätter ״lm Wirbel der Gc* schichte“* die über seine Erlebnisse in Rußland be:idtten. Koigen, «in originaler jüdischer Denker, wie wir in der Gegenwart nur wenige besitzen, nimmt zwar nicht im zionistischen Sinne, aber doch positiv zum Judentum Stellung und wird sicherlich allgemein interessieren, Sein erster öffentlicher Vortrag am Sonntag in der ״Ewer“-Bud1handlung darf wohl als ein geistige» Ereignis von großer Bedeutung angesprochen werden. Die noch verfügbaren Karten (zum Preise von 25, 20, 15, 10V» M. und Stehkarten zu 5 M.) sind in der ״Ewer“-Buchhandiung erhältlich. Grappenverbandstag des Zionistischen Groppen* verbandes Nordwestdeutschland Sonntag, den 4. Dezember 1921 in Bremen Klubzimmer der Union, Brückenstraße (Wachstr.) Tagesordnung: 1. Gninpenverbandstagung 10>/a Uhr vormittags, al Begrüßung, b) Rückblick auf die Verbandsarbeit des letzten Jahres, c) Referat des Herrn Rechtsanwalt Felix Roscnbluth, Berlin, Vorsitzender der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, über die heutige Lage des Zionismus und die bevorstehende Arbeit, d) Aussprache über die Winterarbeit im Verband»• bezirk, c) Aussprache über Zionistensteuer und Keren Hajessod, 0 Neuwahlen zum Verbandsvorstand. 2. Abends 8Vj Uhr öffentliche Versammlung, Redner Herr Rechtsanwalt Felix Roscnbluth. Berlin, Vor* sitzender der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Wir bitten sämtliche Ortsgruppen und Vertrauensleute die Tagung zu besuchen, die in Hinsicht auf die Größe der bevorstehenden Wjnterarbeit von besonderer Bedeutung ist. Zionistischer Gruppenverband der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Der geschäftsführende Ausschuß I. A.: Alex Adler. Gedenktafeln für gefallene jüdische Kriegsteilnehmer. Die jüdische Gemeinde zu Berlin beabsichtigt, für die im Kriege gefallenen Gemeinücmitglicdcr Gedenktafeln zu errichten. Es ist in Aussicht genommen, die Tafeln evtl, in Ocmcindesynagogen anzubrmgen, wobei etwaigen Wünschen bezüglich einzelner Synagogen möglichst Rechmmg getragen werden soll. Sie bittet alle Augehörigen, Name, Alter, Todestag und Todesort dem Bauburo» Berlin, Rosenstr. 2/4, schriftlich mitzuteilen. 1 . » 1 < 1 » 1 i ו

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.