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Jüdische Rundschau · 1921-11-25 · Heft 94 (25.11.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 94 (25.11.1921)
Date
1921-11-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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sic selbst ja auch' nach' dem1 jetzigen Statut ein Teil ist. Das bedeutet, daß die Exekutive während der Tagung des Actions-Comites gleichsam an Zahl vergrößert wird, oder umgekehrt, daß das Aclioi»- Cosnite die Exekutive darstcllt, jedoch nur von Zeit Zeit tagt und inzwischen die Führung der Geschäfte dem kleineren »Kollegium überläßt, welches' hierzu vom Kongreß gewählt wurde, aber im Prinzip auch nur ein Teil des Actions-Comites ist, welches während seiner Tagungen die volle Exekutivgcwalt ausiibi Die Verkehrtheit des Beschlusses, der Exekufive das Stimmrecht im Actions-Coniitc zu nehmen und aus dem Aelions-Comitd eine Körperschaft zti machen, die die legislative Gewalt des Kongresses und die Exekutivgewalt der Exekutive alle drei Monate auf einige Tage in sich vereinigt ־— diese Verkehrtheit ist von zahlreichen sachverständigen Kongrelklelcgierten, insbesondere auch von dein Berichlcrstallcr der Organisationskommission, längst eingesehen worden. Auf diesen schweren Mangel des neuen Statuts soll liier öffentlich hingewiesen werden, damit so» schnell wie möglich Abhilfe geschaffen wird. Ein Wort noch zum Schluß: In dem oben erwähnten Artikel des Herrn Hirtdes in der ״Jiidischen Rundschau“ vom 11. November wird großer Nachdruck darauf gelegt, daß die Kräfte innerhalb der Zionistischen Organisation ins Gleichgewicht gebracht, daß die Parteien, unser Parlament, unsere Regierung, und wie sonst unsere Einrichtungen jetzt nach größeren Vorbildern genannt werden mögen, ihre gcscliäftsordnungsmäßige Verfassung erhalten, kurz, daß das parlamentarische System in Anlehnung an bekannte Beispiele möglichst konsequent durchgeführt wird. Aber Herr Hindes, der ganz logisch zur Forderung eines ständigen Parlaments kommt, sollte bedenken, daß die Wirklichkeit einigermaßen anders aussieht als sein schönes Programm. Alles, was wir schaffen, ist nur Notbehelf, bestenfalls eine Vorstufe zu dem parlamentarisch geregelten Leben des künftigen jüdischen Gemeinwesens. Noch sind wir unterwegs, «och sind wir sozusagen eine wandernde und kämpfende Truppe. Für eine solche gelten andere Regeln, als für ein territorial geeintes staatlich organisiertes Volle. Daruin sollten wir uns wohl hüten, Formen nachzuahmen, denen der lnhalt fehlt, darum sollten wir nicht von Parlamentskommissionen reden, wo wir die Vorhut eines Heercszuges brauchen, und sollten nicht nach Kontrollkörjierschaften rufen, während wir Kämpfe auszu fechten haben. Was wir brauchen, ist nicht K011trolle der Exekutive durch Kommissionen und Parlainenlslidiörden, sondern enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Exekutive mit den Vertretern der zionistischen Verbünde. Wie man die Einrichlungen nennt, die wir für unsere Zwecke zu schaffen haben, und ob diese Einrichtungen juristisch mit den Einrichtungen anderer Völker verglichen werden können, ist recht gleichgültig. Mir will scheinen, ais brauchten wir unseren Kongreß (den man ein Parlament nennen mag), als brauchten wir eine starke und leistungsfähige Exekutive (die man nach Gefallen als Regierung bezeichnen mag) und als brauchten wir zur Herstellung des Zusammenliangcs ein Adions-Comitö, das die Exekutive mit den zionistischen Führern in allen Ländern mögliehst eng verknüpft (welches man nennen mag, wie es einem gefällt). Unsere Notwendigkeiten gilt es, im Auge zu behalten, und nicht diese Not- Wendigkeiten einem Spiel mit übernommenen Formen zu -opfern. Von der Wclthiffszentral e Am 15. November sind die Vertreter der Exekutiv- Komitees der jüdischen Welthilfs-Konfercnz, Herr Advokat Angelo Sulam aus Venedig und Schriftsteller Nachum Herrin an aus Paris nach Bukarest abgereist. Die Delegation hat die Hilfsaktion für die jüdischen Flüchtlinge in Bessarabien zu organisieren, die im Zusammenhang mit dem Evakuationsdekret der rumänischen Regierung in eine besondere Notlage geraten sind. normy-ueicni zur Niedermetzelung der ungarischen Juden. Wie«, 18. Nov. ().C.B.) Einer Budapcster düng des hiesigen ״Abend“ zufolge erklärte der iüdi Abgeordnete Dr. Vaszoni, daß der ungarische Ban fülircr Oberleutnant Hcjjas im Besitze eines eigenhä geschriebenen Befehls Horthys ist, die Juden Ung lucdcrzumelzdn. Teilweise Zusammenarbeit von Joint und in Polen. Der Joint-Direktor, Mr. Landcsco, traf dem Direktor der!ca, Dr. Meierson, «in Uebc kommen, betreffend die Erhaltung der jüdischen F werkcrsauUen in Polen, demzufolge die lei die Lei und das Budget dieser Schulen übernimmt. Der signierte 25 000 Dollar für die Eröffnung und Ne richtung dieser Schuten, die demnädist in die waitung der lea übergehen werden. Dr. Tschcrnowitz über Kongreß und Misrachi Herr Rabbiner Dr. Chain! T s c h e r n o w i t z, chemaliger Rektor der Odessacr Jcschiwah (Hochschule für! Wissenschaft des Judentums), der unter dem Namen j Raw Zair grundlegende Werke über Wesen und Geschichte d«s jüdischen Rechtes sowie eine Artikelserie über die Lage und insbesondere das kulturelle Leben in Palästina, wo er längere Zeit lebte, schrieb, hat nach dem Karlsbader Zionistcnkongreß seinen Austritt aus der MisracUi-Orgauisaüon erklärt. Dieser Schritt des bekannten Rabbiners, der in weiten Kreisen Aufsehen ercregte, vcrnnkiiitc unseren Mitarbeiter, Herrn Dr. Tschcrrvowitz über die Gründe seines Austritts aus dem Misrachi zu befragen. Herr I)r. T»chcrnowitz äußerte sich darauf folgendermaßen: ״Ich Italic den Zionismus stets mehr ais eint־ religiösc Bewegung aufgefaßt. Die ganze Bewegung ist für mich das sehnsüchtige Streben des jüdischen Volke!», sich selbst wiederzufinden; darin drückt sich die EuropaniüdigkeiS der Juden und ihr Drang nach einem neuen, nicht von europäisch-fremden, sondern von rc'.igiös-nationalen• Elementen bestimmten Leben aus. Ich bin nicht der von liberalen Rabbinern in Deutschland vertretenen Ansicht über eine Mission der Juden in Europa. Vielmehr glaube ich, daß unser Zusammengehen mit der curopüischen Weit zu Ende ist, unsere Stellung in Europa ist erschüttert, wir müssen nach dem Osten, unscrin historischen Ursprung, zurückkehren, um eigene Werke zu schaffen. Hier haben wir keinen Platz für unser Schaffen, und unsere Werke können hier keinen Erfolg haben. Dies ist für mich das Wesen des Zionismus. Darum hat mich der Misrachi angelockt, weil ich hier ein besolideres Verständnis für die religiösen Probleme zu finden glaubte. Besonders im deutschen Misrachi habe ich ein Streben nach Vertiefung, ein Suchen nach geistigen lnhalten gefunden. Wie ich überhaupt den deutschen Zionismus besonders hochschätze, weil deutsche Juden erst einen Kampf durchmachen müssen, um Zionisten zu werden, und weil sich daher dort der stärkste Idealismus zeigt, — so fühlte ich mich gerade vom deutschen Misrachi besonders angezogen. Ich hin also zmn Misrachi gekommen als zu einer religiös-ethischen Bewegung, die nichts mit Politik zu tun hat. Ihr Sinn ist, daß Palästina aufgebaut wird nach dein alten jüdischen Geist. Wir sind nicht imstande, eine neue Kultur zu schaffen, ohne sie auf der Basis unserer alten Kultur aufzubaucn. Heute ist unsere Welt- .׳msdiauung europäisiert, woher sollten wir die rechten nationalen Formen nehmen, wenn nicht aus unserer eigenen Vergangenheit? Dann werden sich im Laufe der Zeit von selbst die natürlichen Formen für ein neues nationales Leben herausbilden. Mit diesen Anschauungen kam Ich nach Karlsbad zttin Kongreß. Dort aber hat sich herausgestellt, daß der Misrachi nach meiner Ansicht mehr eine politische Partei ist als eine religiöse. Uebcrhaupt hat der Misrachi, offenbar unter der Einwirkung ■der starken Agitation der Agudas Jlsroel und Schlumc-Emunc Jisroel, einen starken Ruck nach rechts genommen. Besonders die Leitung des Misrachi ist erfüllt von dieser Agudas Jisroel- Stimmung, d. h. sie vertritt den Standpunkt der Trennungsorthodoxic innerhalb des Zionismus. Das hat auf mich einen schlechten Eindruck gemacht. Vielleicht ist auch dies eine Notwendigkeit, weil der Misrachi heute nicht mehr bloß eine Idee, sondern weil er eine Frage der Verwirklichung ist. Da haben sich, ebenso wie im Zionismus, auch innerhalb des Misrachi die Richtungen differenziert, denn der Misrachi, dessen verbindender Gedanke nur der der Religionstreue ist, kann kein einlieitiiches Gebilde sein. Ich z, B. teile nicht die extrem- ■orthodoxe Auffassung des Judentums. Die Leitung aber!tat nur die extreme rechte Richtung vertreten und hat den verschiedenen Strömungen nicht Rechnung getragen. Innerhalb der Misrachi-Fraktion hat sich eine ganz komische Situation ergeben, weil die Rabbonim die Liberalen und Linken waren, während die BalbaUim die extremen Rechten waren. Da ist z. B. der berühmte Klausenburger Raw Glaser, ein Gaon und einer von den ältesten Taimide Chachamim, ganz unbeachtet geblieben, weil er zum ״Linken“ gestempelt wurde und ,,nicht genügend fromm" war. Der Przemysler Raw Sclunclkcs sagte einmal in der Fraktion, man solle doch auch die Rabbiner zu Wort kommen lassen und die Balbattim sollen nicht frömmer sein wollen als die Rabbiner. Die Balbattim waren die Hüter der Thora, und die Rabbiner waren die Apilcorsim. Ich bin überzeugt, daß die meisten Mitglieder der Fraktion eigentlich unserer Ansicht waren, aber unsere Richtung war nicht auf Kampf eingestellt. Ich vertrete die Ansicht, daß der Misrachi als solcher nur mit rein religiösen Dingen zu tun hat, in politischen Fragen oder in wirtschaftlichen kann jeder einzelne seine Anschauung haben. Hätte man gewußt, daß der Misracli nur eine religiöse Partei ist und | keine politische, dann hätte er mehr Erfolg gehabt. Uebcrhaupt liat auf mich die Teilung in Parteien und die Durchführung dieses Prinzips auf dem Kongreß einen sehr schlechten, Eindruck gemacht. Bei Abstimmiingcn stimmten die Fraktionsmitgliedcr geschlossen auf ein Zeichen der Führer, oft ohne genau zu wissen, ura was cs sich handelt, und es schien, als ob nur Hände, da wären und keine Menschen. Bei einer solchen Meth-ode hätten 23 Leute mit entsprechender Rollenverteilung den ganzen Kongreß ersetzen können. Denn der Kampf der Parteien war nur ein quantitativer, oft entschied ein bloßer Zufall, man hafte keine Möglichkeit, sich auszu Sprechern sondern alles war Diktatur. Einen solchen Parteizwang dürfte cs vor allem im Misrachi nicht geben, der keine einheitliche politische Gruppe ist Ich habe deshalb gefordert, daß die Frage der Stellung de» Mi*. raclii zum Kongreß auf die Tagesordnung der Misrachi- Wcifkonferciu gesetzt wird, welche vor dem Kongre'8 in Karlsbad stattfand. Das Präsidium hat jedoch üiCsf Frage zur Besprechung auf der Konferenz nicht lassen, sondern erst nach dem Kongreß wollte man damit beschäftigen. Da habe ich erkürt, daß ich solches Vorgehen nicht mit.mache. Misrachi ist eine Vereinigung religiöser Juden, die das Basler Programm angenommen haben, aber in::er!1al!j des Misrachi sind die Parteien noch nicht differenziert Der Misrachi hat auf seine Fahne geschrieben: Ercz-lsraej leam Israel al pi Thorath Israel. (Erez Israel dem Volke * Israel nach der Thora Israels.) Ich fasse alle diese ■ drei Dinge anders auf und bin vor allein der Ansicht, ׳ daß im gegenwärtigen Moment Ercz-israei die drin- 1 gendste und erste Frage ist. Altes andere wird 1 kommen. Um des Landes willen aber muß jetzt das ganze ' Volk Zusammenstößen. Der Misrachi wird im Laufe der nächsten Zeit wahrscheinlich an Zahl zunehmen. Die Mehrheit der Juden ist religiös und wenn diese Masse# zum Zionismus kommen, dann wird diese Partei ״f ׳ stärkt werden. Das ist allerdings das Verdienst ü« Zionismus. Aber qualitativ wird der Misrachi ׳;». schwächt Werdens sein Rahmen wird gelockert werden, weil verschiedene Schichten des Volkes darin Platz finde» müssen und die Differenzierung■ innerhalb der Partei anfangen wird. Ich hin auch überzeugt, daß die heutige Richtung nicht die siegende bleiben wird. Die Richtung die ich vertrete, ist besonders unter den Rabbinern[ wie schon erwähnt, sehr stark und aucli unter viele» gemäßigten Misrachistcn, für die die ״Taura“ der Agudas Isroel nicht מסגי ist.“‘ Ucber die Kultur- und Schulfrage äußerte sich Dr. Tschertwwitz folgendermaßen: ״Mit dem Kompromiß, das der Misrachi geschlossen hat,, bin ich nicht einverstanden gewesen. ich habe die palästinensischen Schulen bekanntlich selber scharf t kritisiert, aber ich war immer der Ansicht, daß das stärkste Positive daran ihre Einheitlichkeit ist Wenn die zerstört wird, dann haben wir zweierlei Juien, fromme und nicht fromme. Dadurch untergraben wir unsere ganze Position. Die Einigung ist nur eine äußerliehe, ich aber möchte eine innerliche Einigung erzielen. Daß man in den allgemeinen Schulen auf die Tradition! verzichtet hat, halte ich vom Standpunkte der Wissenschaft für einen großen Fehler. In den sogenannten freiheitlichen Schulen wird in Wirklichkeit wenig gelernt, in den misrachistischen Schulen viel mehr, Die allgemeinen Schulen müssen sich in dieser Beziehung den misrachistischen nähern. Sie müssen melir jüdische Wissenschaft in ihr Programm aufnehmeu." Dr. Tschernowitz ist im übrigen sehr unzufrieden, daß der Kongreß den Kulturfragen so wenig Beachtung ge- 5 schenkt trat. ״Wahrscheinlich kommt das daher, weil der Kongreß ein praktischer sein sollte,“ — sagte er ironisch. ״Sein ,praktischer* Charakter zeigt sich vor allem darin, daß nicht über Kultur gesprochen wurde.“ Schließlich erörterte Dr. Tschernowitz noch seine Anschauungen über die Errichtung eines SynU citrions: ״Ich halte die Zeit für gekommen, wo das gat./c religiöse Leben, insbesondere im Galuth. einer Prüfung unterzogen werden muß. Um das religiöse Leben zu erhalten, muß es «ine Institution geben, die mit der nötigen Autorität ausgestattet ist, um es in gewisse Bahnen zu lenken. Auch das religiöse Judentum ist vom üolns beeinflußt und an die verschiedenen Völker assimiliert. Ein deutscher frommer Jude wird in gewisser Hinsicht in Rußland gar nicht als fromm gelten und umgekehrt. Die Starrheit der deutschen Orthodoxie kennt man bei uns nicht. Es macht den Eindruck, als ob dies eine Wirkung der Assimilation an den deutschen Mili• tarisimis ist. E9 gibt hier nur eine Uniformfrommigkeit, Die Frömmigkeit des östlichen Judentums dagegen ist innerlich und lebendig, sie nährt sich aus der spn* delndcn Quelle des Wissens der Thora und kar.a deshalb nicht erstarren. Es muß eine richtige Körperschaft entstehen, die das religiöse Leben erneuert auf nationaler Grundlage. Wenn wir nach Erez-israc! kommen״ müssen wir unsere nationale Religion voa den Goluselementen läutern. Das Synhedrion soll in Jerusalem seinen Sitz haben, aber vom ganzen Judentum anerkannt sein.“ Uebcr diese Frage sprach Herr Dr. Tschernowitz lange, es ist ein Lieblingsgedanke von ihm. Leider ist in diesem Zusammenhang nicht möglich, alle seine Gedanken darüber wiederzugeben. Vielleicht ein anderes mal. Zionistische Konferenzen in Belgien. Die Jahresleonferenz der belgischen Zionisten wurde für den 3. Dezember einberufen. Der Konferenz obliegt die Aufgabe, ein neues Landeskomitee zu wählen, das bereit wäre, in Uebcrcinstimmung mit den Beschlüssen des XII. 2io* nistenkongresses die Arbeit aufzunehmen. Es verlautet, daß die bisherigen Führer des belgischen Zionismus keine verantwortlichen Stellen in der neuen Föderation sfeitimc übernehmen werden, da sie gegen das Maasscr-Prinzip im Keren Hajessod sind. Eine Anklage gegen das Warschauer Palästinaamt. Die von den Polizeibehörden gegen das Palästinaamt erhobene Anklage wegen Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen des Sonritagsruhcgesctzes endete vor dem Zivilgcrichte mit einem Freispruche des Palästinaamtes. Zerstörung der Flüchtlingsbaracken In Krakau. Ir» der Nähe der Flüchtlingsbaracken brach ein Feuer aus, dns auch die Baracken vollständig zerstörte. Mangels von Wasser war die Rettungsarbeit äußerst erschwert- Fast sämtliche Flüchtlinge sind Juden. Ein Katheder für jüdische Literatur. An der weißrussischen Universität in Minsk wurde ein Kathede* für jüdische Literatur errichtet. --

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