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Jüdische Rundschau · 1921-11-11 · Heft 90 (11.11.1921) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 90 (11.11.1921)
Date
1921-11-11
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 640 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 60 den Opfern der gegeneinander gehetzten Völker zu profitieren. Die Juden müssen sich hüten, darauf liincinzufallen. Die prinzipielle Stellung zum arabisehen Volke hat der Kongreß richtig formuliert, indem er sie folgendermaßen zusanunenfaßte: ״Die feindliche Haltung der durch gewissenlose! Elemente verhetzten Teile der arabischen Bevölkerung Palästinas, die in blutigen Gewalttaten zum Ausbruch gekommen ist, kann weder unsere Entschlossenheit zur Errichtung des jüdisch-nationalen Heimes schwäche», noch unseren Willen, m i t dem arabischen Volk in einem Verhältnis der Eintracht und d c r ge gc!1 se it i ge n Achtung zu 1 c 1)cn und im Bunde mit ihm die g e m c i n s a 111 e Wo h n s t ii 11 0 zu einem blühenden Gemeinwesen zu machen, dessen Ausbau jede m seiner Völker eine ungestörte nationale Entwicklung sichert. Die zwei grollen semitischen Volker, die schon einmal das Band gemeinsamer kultureller Schöpfung verknüpfte, werden auch in der ' Stunde ihrer nationalen Wiedergeburt ihre Lebensintercsscn zu gemeinschaftlichem- Werk zu vereinige« verstehen.“ Auch nach den Ereignissen vom 2. November müssen wir diese unsere prinzipielle Erklärung wiederholen und dürfen uns auch durch Trauer und Empörung nicht irre machen lassen. Aller״ dings wünschen wir auch, daß der Beschluß des Kongresses, der die Exekutive auHordert, ihre Bemißlungen um eine aufrichtig« Verständigung mit dem arabischen Volke in erhö 111em Maß e'Tortzusctzen, sobald als möglich realisiert wird. Bisher ist wohl seit dein Kongreß noch zu wenig Zeit verstrichen, um schon an die Durchführung der Kongreßhcsclilüssc denken zu können. Aber die schwierige und verwickelte Situation und die Gefahr, in der der Jischuvr dauernd schwebt, erlaubt cs nicht, diese vom Kongrell geforderte Arbeit, die ohnedies nicht über Nacht im vollen Ausmaß entfaltet werden kann, länger nufzuschicbcn. Selbstverständlich ist, daß gerade in diesem Augenblick alles unterbleiben muß, was das Verhältnis zu den Arabern vcrschärfen könnte und der arabischen Delegation in Washington billigen Agitationsstoff böte. Wir sehen immer wieder, daß Palästina heute ein Pulverfaß ist; die Explosionsgefahr kann nicht beseitigt werden, indem man neues Pulver in das Faß schüttet. Wir sind überzeugt, daß die Exekutive Mittel und Wege finden wird, um den ausgesprochenen Willen des Kongresses und die Beschlüsse ihrem Geiste gemäß durchzuführen. Die Leitung wird hierbei die ganze Partei geschlossen hinter sich haben. Gerade in diesem Augenblick aber tut Einheit und Geschlossenheit der Partei besonders not. Und für uns gibt cs nur den einen Weg: Alles daran zu setzen, um nach Palästina gesundes Leben zu tragen, wirtschaftliche Erstarkung, die nicht nur die jüdische Gemeinschaft dort, sondern das ganze Land zu einem gesunden Körper macht, der soziale Krankheitskeitne, wie es die überhitzten nationalen Gegensätze sind, auszusctieiden vermag. R. W. Berichte ßber arabische Huldigung für General Storrs Jerusalem. (J, C. B.) Es wird hier ein offizicllcs Dementi veröffentlicht, betreffs der Gerüchte, daß gelegentlich der Unruhen in Jerusalem am 2. November die Araber General Ronald Storrs, den Gouverneur von Jerusalem, auf den Schultern davontrugerv. Ein Bericht hierüber ist auch im ״Haarez“ gedruckt worden. Die Gerüchte waren weit verbreitet und halten einen sehr schmerzlichen Eindruck in jüdischen Kreisen hervorgerufen. Wiedererscheinen einer antisemitischen, arabischen Zeitung Damaskus, 30. Oktober. (J.C.B.) Nach kurzer Unterbrechung begann die arabische Zeitung ״Alif Ba“ wieder zu erscheinen. Das Blatt teilt seinen Lesern in Palästina mit, daß cs das Postdebut für Palästina wieder erhalten hat und erklärt bei dieser Gelegenheit, daß die Redaktion cs sich zur Hauptaufgabe stellte, die Balfour-Deklaration aufzuheben und die Schaffung eines nationalen Heimes für die Juden in Palästina zu bekämpfen. Lord Robert Cecll an das jüdische Volk London, 5. Nov. (J.C.B.) Anläßlich di vierten Jahrestages der Balfour-Deklaration, erhic jewish Corrcspondence Bureau von Lord Robe Ge eil folgende Botschaft an das jüdische Vol d'r £!?' ^ückwüusche zum vierten Jahresta; der Balfour-Deklaration. Mögen Weisheit ur den der^ife d1e,F™cl1^ vom Baume samme' ״j־n def Elfer. und der Genius der Zionisten v vier Jahren so erfolgreich pflanzten" Louis Marshai! über das Hilfswerk ] in Europa Louis Marshall, der Präsident des American Jewish Committee führte in seiner Begrüßungsansprache anläßlich der Beratung der jüdischen Philanthropen Amerikas in Chikago 11. a. folgendes aus: Seit Ausbruch des Krieges haben die amerikanischen Juden 47 Millionen Dollar aufgebracht, und man kann wohl sagen, daß sie weitere 20 Millionen an ihre Verwandten in Europa gesandt haben, so daß die amerikanisehe Jmlcnhcit insgesamt 63 bis 70 Millionen Dollar für Hilfszwecke übermittelt hat. Es sind jetzt sieben Jahre, dal) die amerikanische Judenheit ihr I lilfswerk auf einer breiten Basis inauguriert hat. Während drei aufeinanderfolgenden Jahren verwüstete der Krieg die Herzen der osteuropäischen Ghettos. Der sogenannte Ansicdhmgsrayon itn zaristischen Rußland war Schauplatz all der Kämpfe und die acht Millionen Juden wurden durch den Krieg im Osten aufs ärgste mitgenommen. Der Krieg hat 5 Millionen Juden ökonomisch ruiniert und 3 Millionen Juden an den Bettelstab gebracht, so daß sie mehr oder weniger noch jahrelang auf unsere Hilfe angewiesen bleiben. Wenn wir aiincluncmi, daß die jährliehe Dnrchsclmittssummc, die wir während der letzten sieben Jahre für HiHszwcckc gespendet haben, K> Millioucn Dollar beträgt und. weiter annehmen, daß 3 Milliunu» Juden im Oster» unsere Unterstützungen empfingen, betrug unsere Spende pro Kopf und Jahr 3,33 Dollar. Man muß jedoch berücksichtigen, daß die während der letzten sichen Jahre für llilfszwecke aufgebrachter» 70 Millionen nicht ganz für die Hilfe an Notleidend« im Osten verwendet werden konnten. Das ״J. D. C.“ hat Hunderte von Beamten und Vertretern in allen Teilen Ost- und Zentraleiiropas und viele Büros zu unterhalten. Zumindest ü—7 % des *»esannnclien Geldes mußten für die Aufbringung und Verteilung verwendet werden, so daß eine beträchtliche Summe von diesen 70 Millionen in Abzug gebracht werden muß. Das Geldüberwcisungsbüro des ״Joint" hat sich als kostspieliges Unternehmen erwiesen zufolge des rapiden Sturzes der polnischen Mark und der jüdische Spender in Amerika war der Verlusttragende. Seitdem große Summen für kulturelle Zwecke verwendet werden, muß das Central Relief Committee und das ״People’s Relief Committe c“ 33 % seiner Gelder für den Unterhalt von Schulen und anderer kultureller Zwecke verausgaben, wieder Millionen, die gleichfalls von den 70 Millionen, die wir für Hilfszwecke gesammelt haben, die hauptsächlich für lirotverteilung, Medikamente und Obdach bcstimmt waren, in Abzug zu bringen sind. Wir besitzen keine statistischen Tabellen, aber wir können wohl sagen, daß nicht mehr als 50 Millionen Dollar für sofortige Hilfe, d. h. für Suppenkiichcn, Obdach, Kleidung und Unterstützung an einzelne verwendet wurden. Es ist eine beträchtliche Summe, aber da Millionen Menschen die Empfänger dieser Unterstützung sind, ist der Betrag, der den einzelnen zugute kommt, nur ein geringer. Wenn wir auch stolz sein dürfen auf unsere große Aktion, die wir auf dem Felde der Hilfe geleistet haben, so haben wir nicht einen einzigen Moment das Recht für uns in Anspruch zu nehmen, die osteuropäische Judenheit seit Ausbruch des Krieges versorgt zu haben. Im besten Fall können wir sagen, daß wir eine Million Menschen einige Monate in» Jahre gespeist und gekleidet haben. Der größte Teil des Jahres und der größte Teil der Notleidenden mußte unbekleidet, ungesättigt und ohne Medikamente gelassen werden, und ohne das große Hilfswerk der russischen Juden in der» ersten Kriegsjahren und die Kooperation der englischen, südafrikanisehen, französischen, italienischen und deutschen Juden an diesem Hilfswerk, hätten Zchntausende vor Hunger stcrben müssen. Die jüdische Gemeinde von Moskau, obwohl klein an Zahl, hat in den ersten Kriegsjnhren 5 Millionen Dollar für Hilfszwecke aufgebracht Andere Wohlfahrtsvereine Rußlands haben ähnliches geleistet. Auch die deutsche Judenheit blieb den Leiden der Ost- Juden g1'|:e11tibrr nicht gleichgültig. Einige Jahre hindurch waren die polnischen und litauischen Juden von der Hilfe der deutschen Judenheit abhängig. Während der Zeit, da die amerikanischen Juden keine Verbindung mit den Juden Polens hatten, fiel es der deutschen Judenheit zu, unsere Brüder im Osten vor dem Hungertod zu bewahren. Das große amerikanische jüdische Hilfswerk in Polen und Litauen wurde nach dem Waffenstillstand begonnen und in Rußland und Ukraine haben wir gerade jetzt mit der Organisierung unseres Hilfswerkes begonnen, weil wir bisher keinen Zugang zu diesen Ländern hatten. Die Juden Zentralcuropas jedoch hatten mit den Juden in Sowjetrußland Verbindung und durch diese mit den Juden in der Ukraine. Und die Verbindungsmöglichkeiten haben dazu geführt, daß sie die Hauptbürde der russischukrainischen Hilfe zu tragen hatten. Wir müssen diese Tatsache besonders erwähnen, da zahlreiche Juden Amcrikas glauben, daß die 7 Millionen pauperisierter Juden des Ostens, von denen zumindest 3 Millionen Juden au? unsere Hilfe angewiesen waren, während der letzten sieben Jahre die Pensionäre der amerikanischen Judenheit gewesen sind. Dieses konnte nicht der Fall sein, weil die umfangreichen Summen nicht genügtet», auch nur eine Million Pogrom- und Kriegswaisen während dreier Monate zu ernähren. Es ist wahr, daß wir amerikanischen Juden viel Generosität und philanthropischen Geist entfaltet haben. Wir brauchen nur den Namen des zu uns gehörenden Julius Rosen wald zu nennen, der 1917 eine Million Dollar auf einmal für jüdische Hilfszwecke gespendet hat und seither fortfuhr, in der gleichen edlen Weise zu spenden. Aber es ist nicht wahr, daß die amerikanischcn Juden allein siel» ausgezeichnet haben auf dem Felde des HJtswerkes. Die englische Judenheit hat ihr Teil gegeben und proportioneil mehr gegeben, S1S die amerikanische. Desgleichen waren die Juden anderer anglo-sächsischcn Länder sich ihrer Pflicht gegenüber den Juden Osteuropas bewußt, ebenso haben auch die d cut. sehen, französischen, italienischen Juden, wie auch die Juden Hollands, der Schweiz und Belgiens ihre Pflicht erfüllt und umfangreiche Summen für Hilfe bcrcitgcstcllt Es war die Zusammenarbeit der Gcsamtjudcnheit der Welt, welche die Ostjuden vor völliger Vernichtun״ gerettet hat. * Wir amerikanischen Juden haben nicht mehr gegeben, als die Juden anderer Länder, aber wir haben mehr gegeben als alle anderen ethnischen Gruppe!! Amerikas für ihre Stammesverwandten zusammen gegeben haben. Z. B. haben die Juden Chicagos mehr ge• geben für jüdische Hilfszwecke als die deutsche Qcmcindc Chicagos für deutsche Hilfszwecke, obzwar mehr Deutsche in Chicago leben als Juden. Die Polen in Chicago haben verschiedene Versuche >rt'. macht, ein Hilfswerk für Polen zu organisieren, ebenso die Armenier, die Ungarn, die Litauer usw., aber all diese Gruppen zusammen haben nicht so viel während all dieser sieben Jahre aufgebracht, wie die Judenlieit Chicagos in einem Jahre; aber während wir viel wohl• tätiger sind als viele unserer Nachbarn in diesem Lande, sind wir nicht wohltätiger als die Juden anderer Länder. Wir haben nur unsere Pflicht getan, ebenso wie die Juden überall in der Welt. Jetzt, da wir neuerdinjj mit einer 14 Millionen-Dollar-Hilfskampagne cinsctzcn ist cs gut, in Erinnerung zu rufen, daß auch die ver• schiedcncn jüdischen Gemeinden in Europa nicht schlafen. Die Juden in England führen dauernd eine Hilfskampagne. Der Londoner ״Jewish Chronide“ bringt nahezu jede Woche Hilfsappcllc. Die deutschen und ita'icni;c!1ca Juden rund ebenfalls sehr aktiv auf dein Gebiete des Hilfswerkes, selbst bis zum heutigen Tag, und die südafrikanische und australische Judenheit tut eben)ihr Teil. Sie sind in der letzten Zeit nicht in der 14 Millionen Dollar aufzubringen, weil sie numerisch v.d schwächer sind als wir, aber wir können wohl sagen, daß sic im Verhältnis ebenso viel wie die amerikanischen Juden gegeben haben. Dies bedeutet sogar einen großen Teil mehr als unser Beitrag, weil die Juden in den an• geführten Ländern nicht so wohlhabend sind wie di: amerikanischen. Wenn die d c »11 s c h c n Juden 10 C03 M. für Hilfszwecke geben, so bedeutet dies nach unserem Oelde mir 60 Dollar, aber dort sind 10 0)0 M. eine ver• hältnismäßig große Summe, weil eine Summe von 10000 Mark in Deutschland wJirschci.iTh die gleiche Kaufkraft besitzt, wie bei uns 30) Dollar. Wir haben jeden Grund, auf unser Hilfswerk stolz zu sein, und wir sind sicher, daß die Zukunft der jüdischen Geschichte uns Kredit geben wird für Pflichterfüllung auf dem Felde des Hilf»* werkes. Aber wir dürfen unsere Taten auf dem Gebiete des humanitären Werkes nicht übertreiben und die Leistungen anderer jüdischer Gruppen nicht unterschätzen. Wir haben alle nach Kräften unsere Pflicht getan und wir tun es alle bis zum heutigen Tag, weil siel» jeder Jude seiner Pflicht seinem Judentum gegenüber bewußt ist und weil wir alle die große Tradition haben, daß wir ein Volk von ״Rachmaniin b'nei Rachmanim“ sind. J. P. Z. Verschleppte palästinensische Antiquitäten Aus Jerusalem wird berichtet: In der am 27. Sc קtember abgehaltcnen 11. Sitzung des Regierungsbeirates stand ein von Professor J. Garstang unterbreitetes Memorandum über den Schutz historischer Altertümer in Palästina zur Beratung. Dr. Salem interpellierte, weshalb die Regierung noch kein Museum in Samaria errichtet habe. Samaria sei vom archäologischen Ge• sichtspunkt genau so wichtig wie Jerusalem. Eisen• berg stellte die Anfrage, ob es nicht möglich wäre, alle vor dem britischen Regime aus Palästina ans* geführten oder verschleppten historisch wichtigen Alter• tumsgegen«,fände wieder für Palästina wirück/uvcrlangen, oder, wenn dies unmöglich wäre, wenigstens die Erlaubnis zu erwirken, von diesen Gegenständen faksimiliertc Nachbildungen herzustcllen, um so die palästincnsischen Museen zu bereichern und historisch zu vervoilkommnen. Eisenberg zollte der Regierung volle Anerkennung für ihre bisherige Tätigkeit auf dem Ge• biet des Schutzes alter Kunstgegenstände und sprach die Hoffnung aus, daß es ihr gelingen werde, in dieser Weise forfzufahren und die ausgeführten Objekte in der einen oder anderen Form für Palästina zu retten. Namens der Regierung antwortete Professor Garstang, daß in allen archäologisch wichtigeren Distrikten Museen und Archive errichtet wurden. So bestehen bereits Archive in Tibcrias, Atlilit, Cäsarea, Askalon, Jerusalem und Akon. ln Samaria werde gleichfalls ein Museum er• richtet werden, sobald die Ausgrabungen dort ihre» Anfang nehmen. Im übrigen habe das Departement zum Schutze der Altertümer alle Vorkehrungen getroffen, damit die im Distrikt von Samaria vorhandenen historischen Denkmäier sichcrgcstctlt werden, ln Beantwortung der Anfrage Eisenbergs teilte Professor Garstang mit, daß die vor der britischen Okkupation aus Palästina fortgeschafften archäologisch wertvollen Gegenstände sieh im Konstantinopler Museum befinden. Es sei sehr bcdauertich, daß beim Abschluß des Friedensvertrags mit der Türkei nicht daran gedacht wurde, die Rückstellung dieser Objekte vertragsmäßig zu sichern. Er wäre dem Oberkommissär sehr dankbar, wenn er die maßgebenden Stellen von dem Wunsche der palästinensischen Be* völkerung in Kenntnis setzen und erreichen würde, daß diese historischen Schätze in das Land zurückgebracht werde«.

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