Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 84-85 (21.10.1921)
- Date
- 1921-10-21
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. S4/85 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 605 Und die Zeitschrift war für mich schon erledigt —;:'s icii d״s nächste lilatt wie ziii'äilig unibla'.terte, und uh las mit noch größerem Staunen den ersten Aulsatz: ״Wie sich die Christen /um Zionismus verhalten“, von Archimandrit Seriban. Also nur das Programm war verfehlt. Der Inhalt!ich sich hören. Und mit großer Betriedigung las ich das Bekenntnis, das freie, uner/wungem: Bekenntnis eines hohen Würdenträgers der rutniinisehen Kirche. Es ist ein stolzer Akt der Manneswürde, der ihn gestehen Iaht, daß auch er noch im Jahre MIO, als in Paris die ״Gesellschaft der Freunde des heiligen Landes“ gegründet wurde, ein Gegner des Zionismus war. Aber seither änderte sich seine Anschauung. ״Und indem ich darüber urteile“, heiltt es in seinem Aufsatz, ״glaube ich, daß mau keine ehrlichen Motive finden kann, die neuerliche Niederlassung der Juden in ihrer Heimat /u verhindern. Es kann niemand bezweifeln, dali es ihre Heimat ist. Nicht nach dem Recht gewalttätiger Eroberung, sondern nach dem höheren Rechte seelischer Verbundenheit. Und wenn nach fast zwei Jahrtausenden die Juden noch dorthin streben, so muß dieses Streben geehrt und unterstützt werden. Ich glaube, dieses Streben wird an Stelle von Feind• Schaft, Annäherung und Freundschaft zwischen Juden und Christen hervorrufen.“ Wir gratulieren Herrn Archimandrit Serihan zu seinem Walirheilsmiit und wünschen ihm, er möge von seinen Stammes- und Glaubensgenossen verstanden werden und seine Anschauungen mögen unter dem rutniinisehen Volke, unseren Mitbürgern, die Verbreitung׳ fiuden, die sie verdienen. I n g e L Eine außerordentliche Konferenz der Poale-Zion in Wien Die poafe-zionistische Partei hielt liier eine mehrtägige außerordentliche Beratung ab, an der die sieben Mitglieder des palästinensischen und europäischen Sekivtariats und einzelne Parteiführer aus Amerika, Palastina, Polen, Ostgalizien und Oesterreich, sowie ein Delegierter aus Deutschland zu iiil'ormationszweckeu teilnahmen. Die Konferenz, behandelte in erster Reihe die Fragen der Palästina-Arbeit und beschloß ein Budget von 35 000 Pf und Sterling zu Zwecken der städtischen und ländlichen Kolonisation wie für kulturelle und |X)iitiscl1e Arbeit. Diesen Betrag wird die Poalc-Zioit willst durch ihren Palästina-Arheiterfonds, teils bar, teils m Gestalt von Werkzeugen und Maschinen, aul'bringeii. I >ic Konferenz billigte den Vorschlag der amerikanischen Delegierten, die amerikanische Werkz.eughcscliaffungsakiion in eine ständige Institution um/mvandeln. Von dem Budget wurden!5 000 Pfund Sterling für fandwirtschaftliche Koojtcrativeu (k'wu/oth), 2000 Pfund Sterling für die Boruchow-Kolonie and eine gewisse Summe für Arbeitcrkrankcnhäuscr in 1,.iliistinn reserviert. ln bezug auf die Arabenragc nahm die Konferenz eine Resolution an, demgemäß die jüdische Arbeiterschaff sich für ein Zusammenarbeiten mit den arabischen Arbeitern für gemeinsame Klassenintcressen der beiden Proletariat(! nusspricht. Die Konferenz nahm die Berichte der poalc-zionistisehcn Delegierten zum XII. Zionisten- Kongreß entgegen und billigte ihr Zusammengehen mit vier Zeire-Zion*Partei. Eine weitere Resolution weist sowohl mit Rücksicht auf die am Kongreß erzielten Erfolge als auch mit Rücksicht auf die uuvcrwirklichtcn Erwartungen, auf die Notwendigkeit einer starken sozialistischeu Vertretung am Zionistenkongreß hin. Die jKiale-zkmistisehen Parteien in allen Ländern wurden Zeitiin als Dichter des Chassidismus Ein Wort zu seinem 50jährigen Jubiläum Von Simon Ernst, Jaffa.!11 unserer stürmisch bewegten und für das jüdische Volk so schicksalschweren Zeit ist maiidie Pflicht, der nationalen literarischen Größen zu gedenken, versäumt worden. So viel ich zu sehen Gelegenheit hatte, ist das deutsche Judentum mit dem Schaffen des in Warschau lebenden bedeutenden hebräischen Dichtcrphilosophcn Hillcl Zeitiin durchaus ungenügend vertraut. Da mag der Versuch gerechtfertigt sein, anläßlich seines Jubiläums, in nur wenigen Zeilen an die markantesten Qiarakterzügc dieses Schaffens zu erinnern. Zeitiin ist ein Perlenfischer im tiefen Meer des Chassidismus. Es gibt wohl größere oder jedenfalls bekauntere Dichter dieser eigentümlichen Blüte der urwachsig jüdischen Mystik: so Perez., Bcrdic/cwski, Martin Huber, bei niemandem aber ist der Chassidismus zum wahren Seelengrund, ״Jcssod hanefeseh“, emporgewachsen, für niemand ist er so sehr Ziel und Sehnsucht des gesamten literarischen Wirkens geworden wie iür Zeitiin, Bei Perez z. B. ist die rein ästhetische Betrachtung vorherrschend. Dieser Dichter nimmt cs eigentlich nicht ernst mit der keuschen Unmittelbarkeit der chassidisdivn Gottrunkcnheit. Für ihn ist die inystisehe Religiosität ein schillerndes Farbenspiel, an dem sich sein beschauendes Auge weidet. Ganz anders ist das Verhalten Zeitl'ms, für den die Grundpfeiler des chassidischcn Glaubens stark genug in der tiefsten Wirklichkcit der Seele verankert sind, um jetzt noch ein stolzes Gebäude der modernen Weltanschauung zu tragen. Und während Martin Buber dem Herocnkultus im Chassidismus in Gestalt des Baa! Schern und des Rabbi Nachman huldigt,י grübelt Zeitiin den auf den ersten Blick verworrenen Gedankengängen eines heiligen ״Hari“ (Jzcha!k Lurie) und ״Ramak“ (Mosche Cordeviera; «ach, in der ahnungsvollen Suche nach verborgenen Befaufgclordert, die Ke r e n - H a j c ssod - A r b c i t tatkralligst zu unterstützen. Dem Beitritt S. Kaplansky s zmn zionistischen Wirtschaftsrat wurde zugestimmt, ebenso wurde der Beschluß bestätigt, die Heehalu/.-Bewegimg aktiv zu unterstützen und an den Palästina-Acmtcm, insbesondere au deren Arbcitcrabtcihmgcu, sich zu beteiiigen. Bei den Neuwahlen zum Verband sbi'm> blieb das palästinensische Sekretariat unverändert, ln das europäiselie Sekretariat wurden die Herren R u base h o w, Locker, Dr. Sokal mit dem Sitze in Wien, lngenicur Reiß mit dem Sitze in Lemberg und Ingenieur Kaplansky mit den! Sitze in London gewählt. Letzterer als Vertreter der Poale-Zion-Föderation bei der zionistischen Exekutive und der englischen Labour Party. B. Katznelson hat sieh im Zusammenhang mit der Errichtung der Arbeiterbank in Palästina nach Amerika begeben. Vom Jüdischen Nationalfonds 'Die N. F.-Weltkonfcrenz in Karlsbad. — Der National fonds auf dem XU. Zionistenkongrcß. — Verlegung der Verwaltung und des Hauptbüros nach Erez-Isracl. — Die N. F. - A u s s t e 11 u 11 g beim K o n g r e ß. — Weitere Landcrwerbungcii. - Beginn der Arbeiten im Eniek. N. F.-A k t io ne n im Monat T i s c h r i, — Einnahmen Januar bis S c p t e m her 1021. Die vom '28. bis '30. August in Karlsbad abgelialtcne Wcltkonferenz des J. N. F., die in dieser Form zum erstenmal statt fand, hat während ihrer dreitägigen Verhandlungen eine Fülle sachlicher Arbeit geleistet. Außer dem Direktorium, der N. F.-Verwaltuug in Erez- Israel und dem Hauptbüro waren etwa 30 Sammclstellen teils durch die Vorsitzenden und Mitglieder der Landeskommissionen, teils durch die leitenden Sekretäre bei der Konferenz vertreten. Die Verwaltung des J. N. F. hatte einen Bericht vorbereitet, der sowohl im allgemeinen Rechenschaft»■ bericht der Exekutive an den Kongreß enthalten war, wie auch als Separat abd ruck den Konferenzteilnehmern überreicht wurde. Dieser Bericht, der die gesamte Tätigkeit des J. N. F. vom XI, bis zmn XII. Kongreß, also für die letzten acht Jahre behandelte, führte zu einer lebhaften Aussprache, die den ganzen ersten Tag in Anspruch nahm. Am zweiten Tag konzentrierte sich das Hauptinteresse der Konferenz auf die Frage der landsmannschaftliche!)Kolonisation und den A ttshau der N. F.-Organisation durch Schaffung einer Konstitution. Die von den Referenten zu diesen beiden Punkten vorgclcgten Thesen wurden mit entsprechenden Abänderungen von der Konferenz angenommen. Am dritten Verhandlungsta״' beschäftigte man sich in der Hauptsache mit der Propaganda, wobei von den Vertretern der Saimnelstellen wertvolle Anregungen gegeben wurden. Auf dem Kongreß selbst trat die wachsende Bedcutung des J. N. F. stark in Erscheinung. In der Sitzung von Dienstag, den 6. September, erstattete Prof. Warbürg sein Referat, dem gleichfalls der von der Verwallung des j, N, F. Iicrausgegebcnc Bericht als Grundläge diente. Mit besonderer Genugtuung konnte Prof. Warburg in seinem Referat hervorheben, daß der J. N. F. einen der stärksten Aktivposten der Zionistischen Organisation darstcllt. Unter den aus dem Kongreß hervorgegangenen Kommissionen befand sich auch eine spezielle N.!־'.-Kommission, die sich in mehreren Sitzungen mit den Beschlüssen und Resolutionen befaßte, die vor der N. F.-WeUkonfcren/ angenommen wurden. Nartums dieser Kommission unterbreitete Prof. Warburg er.11 Kong rell folgende Anträge: 1. Das Hauptbüro des NatiouulfoiKls ist so rasch als möglich nach Erez-Israel zu verlegen. 2. Zwei bis vier Mitglieder des Direktoriums des Natiolialfonds hallen ihren Wohnsitz in Erez-Israel. 3. Der Kongreß nimmt die Beschlüsse der ersten Welt- ( konicrenz des Nationalfonds in bezug auf den inneren Ausbau der Natioiudfonds-Organixation zur Kenntnis.! 4. Der Kongreß begrüß» das Prinzip laiukmaniischuft- ן licher Kolonisation auf dem Boden des National- 1 fonds. \ 5. Der Kongreß begrüßt den Kam' von ländlichen und städtischen Böden, die der Nationalfonds in letzter Zeit in Erez-Isracl durchgeführt bat. 6. Der N'ationalforvds darf in Hinkunft keinerlei I>arlohen gewähren, sondern hat alle ihm zur Vertilgung stehenden Mittel ausschließlich zum Kauf von Boden, dessen Amelioration und Aufforstung zu verwenden. 7. Der Kongreß bestätigt die von der Londoner Jahres- Konferenz M20 beschlossenen Thesen, durch die der Natioiuüffonds zum Träger der jüdischen Boden- Politik in Stadt und Land Erez-Israel bestimmt wird, , Der erste Antrag wurde mit Überwiegender Mehrheit auch vom Kongreß angenommen, die anderen sind dem Adions-Comite zur weiterer» Behandlung überwiesen worden. Somit ist der von zwei Direktoriumssitzungen und der Wcltkonferenz einstimmig gefaßte Beschluß, wegen der U e be r s i cd 1 u ng des Hauptbüros des J. N. F. nach Jerusalem auch wm Kongreß i־estätigt worden. Neben der Weltkoniereiiz und den Verhandlungen über den N. F. auf dem Kongreß hat auch die während des Kongresses veranstaltete und von Tausenden besuchte N. F.-'Au s s t e 11 u 11g ein starkes Interesse für den J. N. F. hervorgenifen. Durch graphische und statistische Darstellungen, Bilder und Karten, sowie Bücher, Broschüren, Flugblätter uml Sanimeimittcl dcrverschiedensien Art bot die Ausstellung ein imposantes Bild vom Siedlungswerk in Erez-Israel und der Sammeltätigkeit des J. N, F. in der Diaspora. Das N. F.-Direktorium hat vor und während des Kongresses eine Reihe von Sitzungen abgehaltco. Unter den gefaßten Beschlüssen seien erwähnt eine Erhöhung der für Bodcoküufc i!1 Jeru-alem bereits trüber bewilligten Summe von 10000 auf 15 000 ägyptische Pfund; die Erwerbung von 12.50 Dunam zur Erwcitcrung des Bodenareals in Mcrchawjah und der Ankauf eines städtischen Terrains in Haifa zur Errichtung des Bcth-Am. Ferner wurden für die ersten Amelioricrungsarbeiten im Emck 15 000 ägyptische Pfund bewilligt und das Budget der Pflanzungen für das Jahr 5SS2 in Höhe von 11000 ägyptische ih'umi genehmigt, wobei der Betrag von 3000 ägyp. Pfund als Einnahme au» den Frochtbaumpflanzungen in Abzug kommt Nachdem die Eintragung der Emek-Ländcrcicn ins Grundbuch durchgcführt und der Boden offiziell in Besitz genommen ist, kann nunmehr mit den Amelionerungsarbeiten begonnen werden. Die erste Phase dieser Arbeiten besteht in einer tujwigraphiscbcu Aufnahme der Ländereien und die Ausarbeitung eines Bewässerung»- planes. Diese /Arbeiten wurden unter Leitung des Ing. P. Ruthen borg in Angriff genommen. Den N. F.-Wcltkonferenz. und der Zionistenkongrell haben einmütig die neue, großzügige Tätigkeit des J. N. F. in Erez-Israel gmgeheißen und durch ihre Beschlüsse seine wichtige Rolle als Träger der jüdischen Bodenpoiitik in Stadt und Land hervorgehoben. Von der Be- , ■ ■ ■ -- - '---׳ 1■ 1.1» , 1■ . sten Wahrheiten. Zeitiin ist der geborene Gottsucher. Für ihn ist die jüdische Mystik nicht ein Mittel zu irgend einem Belehrungs- oder Verschöncrungszwcck, sondern das heilige Wunderland, wonach er sich mit riesenhafter Anspannung der Diditerfliigel hinaufschwingt. Zeitiin ist ein rein hebräischer Schriftsteller. Seine Hauptwerke, die noch einer Uebersetzimg harren, sind; ,,Das Gute und Böse“, eine schwungvolle Geschichte der moralischen Weltanschauungen, ״Rabbi Nachman aus Rra/Iau“, ״ein prosaisches Hohelied der chassidischcn Seele, von einem Modernen andächtig abgdaiischt“. ״Gedanken und Lieder“, eine Aphorisniensammlung, in denen die verschieden sten Probleme nicht etwa zur scheinbar logischen Hirnlösung gelangen, sondern gerade in ihrem ewigen Sinn des Unlösbaren dichterisch und philosophisch durchleuchtet bleiben. Dies, um nur die hauptsächlichen Werke zu nennen, in denen der heutige Prophet des Cbassidismus zu 1ms redet. Kami denn aber ein moderner Mensch, der etwas von dem zersetzenden Kritikgeist der Zeit angenommen hat, noch die Naivität eines Chassiden, und sei cs auch in noch so verfeinerter Form, bewahren? Nun, darin gerade offenbart sich vor uns die Tragik, die den vulkanischen Hintergrund der Zcitlinschen Romantik des Chassidismus bildet. Sein Glaube quillt nicht mehr unmittelbar aus der kindlich genialen Seele eines Baal Schein hervor. Wie glücklich wäre aber der Dichterdenker, wenn er das heutige Wissen mit den dunklen Ahnungen und den Irrfahrten der uralten Zadikim in eine schöne spontane Harmonie bringen könnte! Was er sicher weiß, ist die klägliche Unzulänglichkeit des Wissens, das den Begriff der Heiligkeit nur ins Seminar zum Studium der Kulturgeschichte verweist. Zeitiin kann sich nicht in der Welt zurcchtfindcn, ohne daß auf den Pol der Heiligkeit der ganz, c Mensch unverrüekbar gerichtet ist. Was für die chassidischcn Mystiker aber eine Selbstverständlichkeit eines gläubigen Gemütes war, ist für ihn Offenbarung in Sturm und Wind, wo ein düsterer Himmel der Zweifel von Blitzstrahlen einer unaussprechlichen Gewißheit durchzuckt wird. Und wenn der Chassid durch berauschenden Tanz vor dem Herrn sich in den erstrebten Zustand der Verzückung versetzt, bleibt es dem modernen Schriftsteller nur übrig, diese leibliche Rhythmik in die Melodie der schwangvollen Wortapotheose des Tanzes inn/usetzen. Einige wesentliche Motive aus Mariin Bubcrs wohlbekannten Werken klingen uns hier in ganz, persönlicher Einkleidung entgegen. Diese sicherlich unzureichenden Striche mögen mir dazu helfen, das Interesse für den originellen hebräischen Diditerphilosophen in weiteren Kreisen wachzurufca. Der Streit um Rahels Grab Vor einiger Zeit wandte sich das palästinensisch Ohcrrabbinat an die Gemeinde von Bethlehem mit dt Bitte, die Bewilligung für die Vornahme einiger Rcpar; turen am Grabe Rahels zu erteilen. Die Gemeinde ga dazu ursprünglich ihre Bewilligung, zog sie jedoch n־(c einigen Wochen in einem Schreiben an Rabbi Jacob Me־i zurück, mit der Motivierung, daß Rahels Grab als heiligt Ort atfen Konfessionen gehöre. Die Oberrabbiiit hatten mm mit dem High Commissioner eine Bcsprechtinj der ihnen zusagte, Experten zu entsenden, um die No wendigkeit von Reparaturen festzustellen. Falls solch nötig sind, werden sie gemacht werden. Was das Mer tum, die Zugehörigkeit des Grabe:; betrifft, so wert demnächst nach Palästina eine Kommission komme zwecks Anstellung von Untersuchungen über die heiligt Orte, die auch über Rahels Grab beschließen wird. Im ״Doar Hajom“ vom 27. Septem her veröifentlic! nun A. Alma! iah einen Leitartikel über diese jetzt * brennende Frage. Da die Araber Rahels Grab als j lud disches Besitztum nicht anerkennen und es den h einfach absprccher* wollen, weist Almaliah auf G historischer Daten nach, daß nodi vor mehr als Jahren, uml zwar 1615, als Mahmud Pascha zum G verneur von Jerusalem proklamiert wurde, zu dessen; <ler Jischub im heiligen Lande sich zu entwickeln gann, er die gerechten Forderungen der Juden anerkan