Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1921-10-14 · Heft 82-83 (14.10.1921) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 82-83 (14.10.1921)
Date
1921-10-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2652316-2652390--14408-2672228
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite SSS jOEDlSCIID Eli tJDSC HAU Zionistische Partei! Kgeo Die Organisülions!fs״cn ou! den E\0ngrc3 Von Dr. Arnold Barth. Der XII. Kongreß war ein ausgesprochener Orgnnisieriingskongrcß. Während der Dauer seiner Verhandlungcn wurde es den Teilnehmern nicht bewußt, aber wenn wir rückschauend prüfen, was der Kongreß gebracht und was er nicht gebracht hat, so können wir sagen, daß das absolut Positive, was uns die Tagung gegeben hat, die eingehende Beschäftigung mit den Organisationsfragen im weitesten Sinne gewesen ist, und daß' die Schaffung positiver Programme auf allen Oebieten zurückgetreten ist hinter dem Streben nach der Schaffung solcher Organisationsformen, durch die die Arbeit während der Dauer der kongreßloscn Zeit so reibungslos wie möglich vor sich gehen kann, und durch die die natürliche Entwicklung neuer Inhalte gewälirleistet wird, weil ein Kampf gegen veraltete oder erst in der Entwicklung begriffene und deshalb unzulängliche Formen nicht mehr erforderlich sein wird. Das gilt"sowohl von der Beschäftigung mit dem Schicksal der Bewegung überhaupt, wie auch von allen Eimclfragcn, wobei auf die charakteristischen Beispiele der Ergebnisse der Keren Hajessod-Kommission und der Immigr.itions-Kommission hingewiesen sein möge. Es lohnt darum wohl, will man die Ergebnisse des Kongresses erfassen, sich mit den Organisationsfragen zu befassen, die den Kongreß beschäftigten, auch wenn anerkannt wird, daß in den letzten Jahren des Zionismus wir manchmal an einer Ucberschätzung des rein Organisatorischen gelitten haben. Die nachstehenden Bctrachtungen sollen daher begrenzt blcibca auf die Organisationsprogramme der Bewegung im allgemeinen, während die Behandlung der Organisationsfragen, die von den Spczialkommissionen zu lösen waren, im Zusammenhang mit den sonstigen Ergebnissen dieser Kommissionen dargestellt werden muß. I. Das große Problem, vor dem wir zunächst standen, war, für unsere Bewegung eine Form zu schaffen, die unserer heutigen zahlenmäßigen und inneren Bedeutung entspricht, die nicht zu eng ist, um irgend etwas Lebendiges in uns zu erdrücken, und nicht so weit, als daß eine Beherrschung der Massen für die Zwecke der Bewegung erschwert werden könnte. In früherer Zeit konnte die Organisierung der zionistischen Bewegung der Organisierung irgendeines Vereins gleichen. In heutiger Zeit kann sie das nicht mehr, weil die Art unserer Anhänger zu vielgestaltig geworden, die Ideale, denen die Einzelnen im Zionismus nachstreben, zu verschiedenartig, die Beweggründe, durch die sic in die Organisation gebracht wurden, zu ungleich und die Arbeiten, die sie darum in der Organisation und durch die Organisation leisten wollen, zu unterschiedlich sind. Dieser neuen Gestalt des Zionismus suchte ein Antrag gerecht zu werden, der die Aufhebung des Schekels als eine Vorbedingung für die Zugehörig״ keit zur Organisation forderte. Zur Zeit des werdenden Zionismus war es richtig, jedem, der sich Zionist nennen wollte, bevor man ihm die Berechtigung gab, diesen Namen zu führen, die Abgabe eines kleinen Opfers abzufordern, um ihm dadurch ins Bewußtsein zu rufen, daß er sich einer Organisation anschließe, einer Organisation, die auf Beiträge angewiesen ist, denn Theilhabers soeben erschienene ״Herzlworte“ freudig zu begrüßen. Auf Oft Seiten etwa dreihundert glücklich aiisgewiililte Kernworte Herzls bietend, setzen sie den zionistischen Leser immer wieder in Erstaunen über Herzls ungeheure, wahrhaftig nicht mit dem Schlagwort ״Feuilletonismus‘' abzutuende Vielseitigkeit, über «einen tiefen menschlichen und scharfen politischen Bück auch in außerjüdischen Dingen, und geben so eine energische Anregung, auch die anderen Schriftwerke des Meisters, insbesondere das ״Palais Bourbon“ (nach Herzls eigener Ansicht sein bestes Buch!), die ״Philosophischen Erzählungen", das ״Buch der Narrheit“ kennen zu lernen. Dann wieder geben sie ihm liebe Erinnerung an das große Erlebnis, als er zuerst des toten Führers jüdische Schriften und Reden in sich aufnehmen, an ihrer fast biblischen Wucht und Geschlossenheit sich erfreuen und erheben durfte, ihr leise und edel im Untergründe strömendes Pathos die Seele erglühen ließ. Wie kleinlich und töricht ist solchem Buch gegenüber der Ei ח wand, der jüdische Teil enthalte zu viele Aussprüche, die schon Gemeinplätze geworden seien! (Ein Urteil, das an Güte dem ehrwürdigen Quartaner- ״Witz“ vergleichbar ist, im Schiller ständen zu viele Zitate.) Ob freilich eine Auswahl von Herzl-Aussprüchcn auch dem Nichtzionisten und Nichtjuden, dem der Name Herzls noch nichts besagt, ein Bild von Herzls Größe und Eigenart zu geben vermag, können wir nicht beurteilen. Für den Zionisten jedenfalls ist das neue Buch eine wirkliche Festgabe. Die Ausstattung des Buches verdient besonders hervorgehoben zu werden. Der von Mcnachem Birnbaum entworfene Einband ist außergewöhnlich geschmackvoll. Das gilt sowohl von der auf schwarzen Untergrund gepreßten Qoidschrift des Buchrückens wie von den Deckelsciten, die —■ aus Papier hcrgestclit — wie Sämischleder anzuschcn und anzufühlen sind. In bibtio- S“"v״b“״"v־r'“ “־»«*■׳־•“״״ ״ Leistung Wann werden die Tagebücher erschdßcn? Cottr&a Kaiser, wie jede andere, die von ihren Mitglieder:; Abgaben fordert. Ueber dieses Stadium sollten wir hinaus sein. Wir sollten heute reif dafür sein, anzuerkennen, daß die Organisation für uns etwas Nebrisxichiidu's, ein notwendiges Ucbel ist, daß aber der Sinn des Zionismus nicht darin liegt, daß wir eine Organisation sind, sondern der, daß wir die Vorwegnalune des jüdischen Gemeinwesens sind, und daß demgemäß der Zionismus überhaupt keine ״Mitglieder“ kennt, sondern nur Bü rger eines jüdischen Gemeinwesens. Es gibt wenige Staaten in der Welt — und jedenfalls sind cs nirgends die fortgeschrittensten —, in denen die Ausübung der Bürgerrechte abhängig gemacht wird von der Erfüllung der Bürgerpflichten. Eines ist so selbstverständlich wie das andere, und man beschämt seine eigenen Bürger nicht dadurch, daß man die wenigen Ausnahmefälle, in denen ein Bürger zur Erfüllung seiner Pflichten nur durch die Drohung mit der Entziehung dieser Rechte angehalten werden kann, dadurch als Regel erscheinen läßt, daß man diese Drohung in der Verfassung verankert. Wir sollten reif dafür sein, in unserer Verfassting den Grundsatz zu vertreten, daß jeder, der sich als Bürger unseres werdenden jüdischen Gemeinwesens betrachten will, jeder, der bereit ist, am Aufbau dieses Gemeinwesens mitziiwirken, Zionist ist Das bedeutet nicht eine Preisgabe des nationalen Gedankens. Der erste Satz des Basler Programms ist auch heute noch selbstverständliche Grundlage des Zionisinus, und wer anerkennt, daß das Gemeinwesen, das in Erez-lsrael erstehen soll, ein Gemeinwesen für das gesamte jüdische Volk sein soll, und wer auch schon im Gallith sich diesem jüdischen Gemeinwesen seelisch zugehörig fühlt, beweist sein Nationalbewußtsein zur Genüge. Aber nur dieses Bewußtsein und nur der Wille, an der Erreichung unserer Ziele als Bürger mitzuarbeiten, dürfte heute mehr Voraussetzung für die Zugehörigkeit zum Zionismus sein. Die Zahlung von Abgaben (nicht einer für alle gleichen Abgabe, sondern einer nach Einkommen und Vermögen gestaffelten Selbstbesteuerung) ist Folge, aber nicht Voraussetzung des Bürgerrechts Demgemäß ging ein grundlegender Antrag dahin, unter zVufhebung des Schekels als einer Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur Zionistischen Organisation aitszusprechen, daß jeder als Zionist anzuschcn sei, der durch Nameiisunterschrift erklärt, daß er das Basler Programin als für ihn verbindlich anerkennt Der Antrag hatte neben dieser grundlegenden prinzipidleii Bedeutung noch eine zweite, praktische. Wird der Schekel, wie bisher, als Grundlage fiir die Finanziening der Organisation benutzt, so muß er über die Höhe einer kleinen Anerkennungsgebühr hinausgehen. Er müßte — das wäre durchaus folgerichtig — beispiclsweise in Deutschland 10 Mark mindestens betragen. Man vergesse aber nicht, daß 10 M. ein Betrag ist, der zwei bis drei Mittagessen in einer Volksküche bcdeutet und daß überall in Westeuropa und Amerika es von Flüchtlingen aus den Ostländern wimmelt, die nicht einmal das Geld für ein nächstes Mittagessen in einer Volksküche haben. Wir haben keinerlei Recht, all diese Persönlichkeiten, unter denen sich gewiß viele gute Zionisten befinden, durch unsere finanzielle Forderung einfach aus der Organisation auszuschließen. Der Antrag wurde in der Kommission mit großer Majorität abgclchnt Wenn das Abstimmungsergebnis nach den Acußcrungen derer beurteilt werden darf, die sich vorher zu diesem Punkte geäußert hatten, so ist cs im wesentlichen auf finanzielle Bedenken zurückzufiihrcn. Die Gegner des Antrages waren der Meinung, jüdische Literaturgeschichte Einen lang empfundenen Mange! an einer von Juden und für Juden geschriebenen, kurzgefaßten Geschichte der jüdischen Literatur hat der ״Jüdische Verlag“ durch die Herausgabe der ״Jüdischen Literatur“ von Simon Bern fehl behoben. Das Werk von Karpeles ist längst vergriffen, in seinem biblischen Teil gänzlich veraltet und unbrauchbar und entspricht seiner ganzen Anläge na di unseren heutigen Anforderungen nicht mehr. Bcrnfeld ist einer der besten Kenner unserer vielsprachigen Literatur, und als Systematiker und Popularisator der Bibelwissenschaft rühmlich bekannt. Das Buch ist auf Grund der neuesten Forschungen auf diesem Gebiete geschrieben, jedoch hält sich der Verfasser fern von jeder überspannten Bibelkritik, so daß es mit gutem Gewissen auch als Lehrbuch für unsere Schulen empfohlen werden kann. Es wäre zu wünschen, daß der Verfasser, der selber ein glänzender hebräischer Stilist ist, dieses Buch möglichst bald in hebräischer Sprache erscheinen läßt, damit unsere Schulen endlich ein bratidibares Lehrbuch in die Hände bekommen und nicht gezwungen sind, nach Notizen von Lehrern zu lernen, die nicht auf der Höhe sein können, Eine gewisse Trockenheit der Darstellung wird dabei allerdings in Kauf genommen werden müssen. Es ist mehr eine Geschichte der Bücher, als der Literaturtypen und Riehtungen. Leider beabsichtigt Bernfeld, das Buch mit dem XVIII. Jahrhundert abzusdiließcn. In richtiger Erkenntnis der Tatsache, daß die neuhebräische Literatur für uns von aktuellem Interesse sein muß, gab der ״Jüdische Verlag“ zugleich mit dem Bcrnfcldschen Buche auch das Buch von Dr. Joseph Klausner: ״Geschichte der neuhebräischen Literatur“ in der Uebcrtragung von Hans Kohn heraus. Ob die Wahl des zweiten Buches glücklieh war, ist mehr als fraglich. Ich will hier auf den Inhalt dieses Werkes, das zu einer anderen Zeit und für ein anderes Publikum geschrieben wurde, nicht näher eingehen. Das ״Buch“ ist eine im Jahre 1900 (1) ia Nr. 83 83 daß im gegenwärtigen Moment, in dem der Rcrtn p!5jessod vor dem Verdacht geschützt werden müsse, diene er mit zur Bestreitung der rein organi<«tori* 11fa Aufgaben der zionistischen Bewegung, inan nidtt tric'iten Herzens auf ein Mittel verzichten dürfe, das, nach den Eingängen dieses Jahres zu urteilen, ansreichcn durfte um alle organisatorischen Ausgaben zu decken. ’ Ich halte diese Entscheidung für falsch. Ich glaube daß diese praktischen Gesichtspunkte nicht dazu fuhren dürften, das Gewicht der beiden dargclegteri Gründe zu überwiegen. Ich sehe in der Ablehnung aber nur eine Vertagung bis zu einer Zeit, in der unsere Finanzwirtschuft soweit bekräftigt sein wird, daß wir uns der wirksamen Durchführung einer geregelten, der Würde eines Gemeinwesens entsprechenden Selbstbestciierun, widmen können, und hoffe, daß es vielleicht auf dem nächsten Kongreß schon Zeit «in wird, diesen Antra״ wieder aufzunehmen. Nachdem somit der Schekel weiter als Grund!, für die Finanzgebarung der Organisation anfrechterhaife» war, mußte dafür gesorgt werden, daß seine Eingang auch in kongreßlosen Zeiten sichergestellt sind.* geschah dadurch, daß bei der Schaffung des Zentralrates, einer Körperschaft, über die unten noch ni sprechen sein wird, und die der früheren Jahreskonferenz etwa entspricht, die Delegierung der Mitglieder abhängi׳» gemacht wurde nicht von der Schckelzahl, die auf dem Kongreß vertreten war, sondern von derjenigen Schekelzahl, die während des kongreßlosen Jahres auf• gebracht wind. Dieses Mittel wird hoffentlich mich sä!1 Landsmannschaften oder Föderationen dazu führen, in der kongreßloscn Zeit die Arbeit für die Aufbringung des Schekels nicht hintanzustellen. b II. Nachdem so die grundlegendste Veränderung unserer Organisation gescheitert war, konnten radikale Reformplane an einem anderen Punkte einsetzen. Dieser Punkt war die Einteilung der Weltorganisation m Unterverbände. Bisher beruht, wie kaum rekapituliert zu wer• den braucht, diese Teilung auf der Gliederung in Landesverbände und Sondcrverbändc. War man mit dem Schreiber dieses der Meinung, daß eine grundsätzliche Umgestaltung erforderlich sei, so war der Antrag nur natürlich, diese Unterteilung aufzugeben, die Wcltorganisation nur noch in Gruppen, die sich nach Ideen teilen, zu gliedern und zur Erfüllung bestimmter lokaler Aufgaben lediglich Zweckverbände aus den in jedem Lande vorhandenen Föderationen zu bilden. Es ist scharr wiederholt auf Tagungen gesagt worden, daß die Teilung der Organisation in Landesverbände ein ausgesprochenes Galuthprinzip ist, dessen Anwendung wir im Interesse einer Ueberwindung unserer Galtithcinstdlung zugunsten einer wirklichen Erez-Israd-Einstellung aufs stärkste anstreben müssen. Es war klar, daß einem solchen Antrag von seiten der Landesverbände schärfster Widerstand entgegengesetzt werden würde. Das entspricht — wir bitten den Ausdruck nicht falsch zu verstehen — dem Gesetz der Trägheit Was einmal als eine Einheit vorhanden ist, will sich nicht freiwillig auüösen, will nicht freiwillig seine Aufgaben an andere abtreten, nicht aus unsachlichen Motiven, sondern weil die natürliehe und subjektiv durchaus gerechtfertigte Besorgnis obwaltet, ob die Aufgaben, die diese Einheit bisher erfüllt hat, auch wirklich von den neuen, an ihre Stelle tretenden Einheiten werden erfüllt werden können. Gleichwohl ist der Antrag meiner Auffassung nach unbedingt gereclifferligf und muß •,״lang(• wiederhol( Werden, lus »»TI■— ""ו! "י■#*■»"'—IIןן■^^ןו^■—ן—«״wiוי■■ ווי■■ '—■■ו!■יו _ .111—■^^^ו^^ןו.ווון■^<יין■■ון—ןןו russischer Sprache geschriebene Broschüre. ״Die Neuhebräische Literatur des XIX. Jahrhunderts“, die dann 1916 um ein weiteres Kapitel ergänzt wurde, in das alle neuen Schriftsteller noch aufgenommen wurden. Dabei ist allerdings eine solche markante Persönlichkeit wie Agnon übersehen worden, während andere unbcdcutendc hinzugekommen sind. Dieselbe Broschüre hat dann der Verfasser selbst hebräisch herausgegeben, wobei natürlich vieles verbessert wurde. UnbegreiflicherweLse hat man die deutsche Uebersetzung nicht nach der hebräischen, sondern nach der russischen Ausgabe herstellen lassen, und das von einem UÜbersetzer, der de» Hebräischen anscheinend nidit mächtig ist. Nur 90 ist zu erklären, daß im Buche solche Verwechslung möglich ist wie die Uebersetzung von Bikkurey Haittim ״Die Kritik der Zeiten“, anstatt — ״Die reifen (Früchte) der Zeiten“ (S. 21). Der Uchersetzer hat בנזרי mit '13קי verwechselt und letzteres Wort falsch übersetzt Der Matmid von Biatik ist ein ״jeschibotbocher“ (S. 103), d h. ein Jcschiwabocher (im Rtisflsehen heißt Jeschiwah — Jcschibot). Schoineret Jawaw (Leviratsanwärterin — Ko hu schreibt übrigens ״lawaw“) übersetzt Kohn: der ״Wartende Schwager“ (S. 57). Auch sonst ist von der deutschen Gründlichkeit, in der die Westjuden den Ostjuden überlegen sein sollen, nichts zu merken. Jacob Kahan wird mit Kohert bezeichnet, aber im Register heißt et wieder Kahan. Im Verzeichnis der hebräischen Autoren figuriert auch ... Ibsen. Vielleicht ist es aber nur ein geistreich entstellter Name eines hebräisehen Schriftstellers, da fast alle hebräischen Wörter entstellt sind. Daß Literatur wissenschaftlich und von Fachleuten betrieben werden muß, ist selbstverständlich, daß aber auch die neuhebräische Literatur von Kennern behandelt werden muß, scheint noch nicht ganz selbstverständlich zu sein. Ch. Krupnik.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.