Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 80 (7.10.1921)
- Date
- 1921-10-07
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2652316-2652388--14386-2672204- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 582 J U E DI SC IIZ R U ND Sa1__AU Nr. 80 Hem Kongreß die inülievoile und wenig dankbare Funktion des Budgctrefenenlcn innc hatte. Halperfl ist im deutschen Zionismus wohlbekannt; seine großen Kenntnisse und Erfahrungen auf Wirtschaftliebem Gebiete und sein allseits anerkannter klarer Blick lassen an seinen Eintritt in die Leitung der Aufbauarbeit große Hoffnungen knüpfen. Unter seiner Aegide hat der Kongreß zum erstenmal ein umfangreiches Budget für die Palästinaarbeit aufgestellt. Es enthält das Minimum dessen, was in den kommenden Jahren geleistet werden muß und erfordert doch kolossale Anstrengungen. Die Hälfte der Exekutive bleibt in Eondon. Sic ist durch zwei neue Männer erweitert worden. Von ihnen ist Leo Motzkin eine altbckannte, treue Figur der Zionistenkongresse und ein oft auf schwierigem Posten bewährter Arbeiter. In den letzten Jahren hat er mit unermüdlicher Tatkraft unter schwierigen Verhältnissen die Arbeiten des Komitees der jüdischen Delegationen gcleitet. Jetzt wird er zu neuem, verantwortungsvollen Posten berufen. Der andere neue Mann ist Soloweitschik, bisher Minister für jüdische Angelegenlicitcn in Litauen. Soloweitschik ist der grollen zionistischen Öffentlichkeit bisher nur dem Namen nach bekannt. Er war diesmal zum erstenmal bei einem Zionistenkongreß. Aber seine Leistungen für das litauische Judentum, seine außerordentlichen Talente und die grollen politischen und organisatorisehen Fälligkeiten, die er in seiner bisherigen Stillung bewiesen hat, sind Anlaß genug, um seinen Eintritt in die Exekutive der Zionistischen Welt- Organisation, die gerade in diesem Augenblick alle ihre besten Männer braucht, freudig zu begrüßen. Beide neuen Männer werden wohl erst ihre gegenwärtigen Geschäfte liquidieren müssen, bevor sie die Arbeit in London antreten können. Als der schwerste Mangel der neuen Leitung muß es angesehen werden, daß in der palästinensisclien Exekutive kein eigentlicher Repräsentant der politischen Arbeit sitzt. Die Notwendigkeit einer solchen Vertretung wurde auch beim Kongreß lebhaft empfunden, cs gelang jedoch diesmal noch nicht, einen befriedigenden Ausweg zu finden. Weizmann oder Sokolow hätten zu ständigem Aufenthalt nach Jerusalem gehen müssen; doch schien beiden der gegenwärtige Stand ihrer europäischen Arbeit diesen Schritt nicht zu gestatten. Zweifellos ist ein großer Teil der Schwierigkeiten in Palästina, der Spannung zwischen Juden und Arabern einerseits, zwischen den Juden und dem Oberkomrnissär andererseits?uf den Mangel politischer Arbeit in Palästina zurückzuführen. Die Leitung wird einen Weg suchen müssen, um diesem Mangel abzuhelfen. Durch diesen Kongreß ist der erste Schritt zur Verlegung des Schwerpunktes der Leitung nach Palästina getan worden, wohin auch die Leitung des Nationalfonds zu übertragen beschlossen wurde. Diese Entwicklung ist konsequent weiterzuführen, indem auch der politische Schwerpunkt, wenn auch naturgemäß langsam, immer mehr nach Palästina rückt. Die neue Leitung bedarf der vertrauensvollen Unterstützung der ganzen Organisation, des ganzen Volkes. Sie braucht,' um die vom Kongreß bej scldor.senc Arbeit durchführen ra können, vor allent ן dir Bereitstellung der erforderlichen Mittel. Diese ן Mittel aufzubringen und die Organisation wieder ן in einen lebendigen Organismus zu verwandeln, der j der sichtbare Träger der beginnenden Entwicklung ן in Palästina ist, sind die Aufgaben, die jetzt von den einzelnen Teilen der Organisation im Einvernehmen mit der Leitung in Angriff genommen werden müssen. Ihre Durchführung wird eine wirksamere Unterstützung der neuen Leitung sein als viele Worte der Begrüßung und Versicherungen der Loyalität. R- W. Bialik über den XII. Zionistenlcongreß Einem Mitarbeiter des Warschauer ״Najcn H .1 j n t“ gegenüber machte der Dichter Chajim Nachman Bialik die folgenden Bemerkungen über seine Eindrücke: Der Kongreß macht auf mich den Eindruck, als hätten sich zwei liebe gute Freunde nach langen Jahren der Trennung wicdcrgcselien. Es lut sich bei ihnen so viel Wichtiges angcsammclt, daß sie einander erzählen, einander fragen wollen, sie haben so viel miteinander zu besprechen, daß sic — hilflos dastehen und schweigen oder über das Wetter sprechen. Sie wollen alles besprechen, alic9 voneinander wissen, alles einander mitteilen, und das ist unmöglich; 90 stellt man da und schweigt oder redet über nebcnsädiliche Dinge. Auf dem Kongreß redet man sehr viel. Es sdicint aber, daß es nicht das Grundsätzliche ist, dadl man nicht das wirkliche jüdische Wort hört, welches in solcher Stunde gesagt werden muß. Es sclicint, daß man nur den Schaum von oben abnimmt, aber der Grund bleibt unberührt. Der Kongreß madht daher auf mich eher den Eindruck eines Vofkongresscs. Der wirkliche Zionistenkongreß wird erst kommen. Sie sehen ja: Das Große und Wichtige, weshalb der Kongreß einberufen, wurde, die neue Lage, in welcher das jüdische Volk sidi befindet, das wird liier fast gar nicht berührt. Man hat sich schon daran gewöhnt und nimmt cs als natürliche Tatsache hin. Anderenseits war auf dem Kongreß nicht der richtige Aus* druck der schrecklichen Lage zu hören, in welcher sich große Teile unseres Volkes, hauptsädüich in Rußbnd, befinden. Dafür fehlte diesmal die Löwcnstimmc Max׳ Nondaus. Der Kongreß hatte wold eine Anzahl von interessanten Momenten, aber cs waren keine feierliehen Momente, keine Momente, in denen der Geist der Heiligkeit zu spüren wart; Das kommt vielleicht daher, •laß wir alle bereits gewachsen sind, daß wir uns geändert haben und die Zeit sich geändert hat, daß v.ir älter, wochentägiger, praktischer geworden sind. Da ist der Einfluß jener schrecklichen Ereignisse zu spüren, welche wir erlebt haben; nach dein Krieg, den Revolutionen, den Pogromen, ist cs schwer, etwas zu finden, das auf uns starken, crsciüitterndcn Eindruck machen könnte. Wir müssen jetzt sehr viel arbeiten. Der Weg ist für uns frei. Wir müssen nach Palästina so viel Juden als möglich bringen und müssen die riesigen Summen bekommen, die dazu nötig sind. Natürlich ist diese Aufgabe unendlich schwer. Wir sind nicht sicher, ob es uns gelingen wird, bei unseren Volksgenossen den kolossalen Enthusiasmus hmvrzu׳■ rufen, welcher notwendig ist, damit das jüdische Volk den Ernst unserer Lage begreife und bereit sei, die schweren Opfer zu bringen, welche wir von der Gesamtheit des Volkes imd von jedem einzelnen liesondm fordern, HauptsäcWich wenden sich jetzt unsere lilicko auf amerikanische Judentum, dem angesichts dta geschaffenen Verhältnisse die größte Rolle beim Aufbau unseres Landes Zufällen wird. Ich bin sicher daß die amerikanischen Zionisten ihre Pflidit erfüllen werden und daß das amerikanische Judentum das Glück zu den ersten Erbauern des jüdischen Hcinej zu gehören, nicht von sidi weisen wird. Die Brandeis. Gruppe hat einen großen. Fehler begangen, daß s:e nicht zum Kongreß gekommen ist. Aber sie wall diesen Fclücr wieder dadurch gutmadien können, daß sie wirk, lieh für Palästina zu arbeiten beginnt; mag es nach ihren Prinzipien, nach ihrem Verstand und nach ihren Methoden sein, aber arbeiten soll sie. Brande! j und seine Anhänger werden große Leistungen, konkrete reale Werke sduffen müssen, denn sonst wird es keine Entschuldigung geben für das, was sie getan haben, und das Volk wird iluien ilire Handlungsweise nie verzeihen. Idi blicke mit großem Vertrauen in die Zukunft, der Zionismus macht jetzt eine Krise durch, eine schwere Krise, er wird sic aber überstellen, wie er schon mehrinals schwere Zeiten überstanden hat. Letzten Endes sind wir doch »in gegenwärtigen Moment unserem Ziele vir!, viel nälier als früher. Und nur das ist maßgebend, und niemals darf man dies vergessen. Wir schroten unserem Ziele entgegen. Die Losung der Stunde ist: Da» jüdische Volk muß wieder die Arbeit beginne». Was die Araber and Syrier vom Völkerbund verlangen Der syrisch-palästinensische Kongreß, welcher äugenblichlich in Genf unter dem Vorsitz von Emir Lutfallah stattfmdet, liat unter die Mitglieder des Völkerbundes Flugschriften verteilt, die ihre Forderungen betreffs Palästina und Syrien enthalten, und hat sich auch offiziell an den Völkerbund wegen Erwägung dieser Frage gewandt. Ehe Hauptpunkte ihrer Forderungen sind: 1. Aufhebung des Beschlusses, nach dem die Mandate über Palästina und Syrien Großbritannien und Frankreich übertragen werden sollen. 2. Sofort aus Palästina und Syrien die britischen und französischen Garnisonen zurückzuziehen, die gegenwärtig dort stationiert sind. 3. Die Ikaltour-Deklaration zu annullieren. Es bestellt keine Hoffnung für die Araber, daß der Völkerbund ihre Forderungen erwägen wird, obgleich zu erwarten ist, daß während der Beratung der Mandate ihr Standpunkt von Vertretern verschiedener ostcuropäisdier Staaten zum Ausdruck gebracht wird. (j. C. B.) ״Daily Telegraph“ gegen die arabische Delegation London. (Jüd Gorr.-Büro.) ln einer Besprechung der erfolgreichen Kandidatur Emir Faisuls auf den mesopotamischen Thron wendet sich der ״Daily Telegraph" gegen die jetzt in London weilende arabische Delegation, die nicht eine angemessene Interpretierung der Balfour-Dcklaration, sondern ihre vollständige Abschaffung verlangt. Das Blatt richtet an die arabische Delegation eine Warnung, sie möge eine weniger Intransigente Haltung eimichmen und fügt hinzu, daß seinen Informationen gemäß die britische Regierung keine Absicht habe, solchen extremen Forderungen nachrugeben. Zwei Bücher über den Zionismus 1. Während bis vor noch kurzer Zeit die über Zio- »isinus informierende allgemeine Literatur fast ausschließlich dem Gesichtspunkte der Agitation ihre Entstellung verdankte, mehren sich jetzt die Versuche, in analytisch-kritischer oder praginatisdier Art eine Dar- Stellung des gesamten Komplexes der zionistischen Ideologie zu gehen und denen, die ernsthaft bemüht »uul, einen tieferen Einblick in die zionistische Gedanken• weit zu gewinnen, zu einer ersten Orientierung zu ver- Helfen. Nachdem der Unterzeichnete gemeinsam mit Walter Prcuß, einer Anregung des Präsidiums des K. 1. V. folgend, einen ersten Versuch unternahm, in knappster Darstellung den immer umfangreicher wer■ dendea Stoff zu systematisieren, ist uns durch das Wert von Adolf Böhm (dessen zweiter Band liier demnächs! eine Besprechung linden wird) eine großangelcgte Dar Stellung der zionistischen Entwicklung übergeben wor den. Und schon wieder ist von einem Buche zu bc richten, als dessen Verfasser der uns aus bedeutsamer Aufsätzen 1m ״Juden" bekannte Abraham Schlesingc׳ zeichnet ), ״Einfühntng in den Zionismus“ betitelt, wi; die Schrift ״ein Versuch sein, die zionistische Idcologi! darzustellen und eine allgemein zugängliche Orientieruni über den Zionismus in seiner Totalität zu bieten“. Di Darstellung ist streng sachlich-lehrhaft, verzichtet au äußere Wirkung und enthält sich fast ausschließlich de e1|rencn Stellungnahme. Für diejenigen, die bei der Ar Kündigung annahmen, die Schritt würde die von Schic ״rMWr'e, ,”J u,i)cn“ vertretenen Anschauungen z größerer Systematik ausbaucn und sich im letzten örun!] SLS1,™ ״יer״» ״ ,«• km&ä vSS sic msoiem eine Ucberraschun! Ucbtr den Aufbau des Buches ist folgendes zu q-mei & teilt sich in drei Abschnitte umf ein^n Anhfn ״Programme und widitigc Dokumente“. Im ersten Ä schnitt wird in denkbarster Kürze die vorzionistiscl M Sajide״. Der zweite Abschnitt nennt “ ) Dr, Abraham Schlcsutgcr; Einführung in den 71 fusmus, I. Kau ff mann VeriagT Frankfurt TI Einzdformen des modernen Zionismus“ und bringt in seinem ersten Kapitel eine Darstellung der Hcrzlschcn Auffassung, die bekanntlich bis zum 7. bzw. 8. Kongreß die herrschende in der Zionistischen Organisation war und erst mit dem Rücktritt WolSfsohns der ״synthetisehen" weichen mußte. In dem zweiten Kapitel werden als ״freie Formen*‘ die Strömungen dargcstcllt, die durch die Namen Achad Haam, Buhcr und Klatzkin am besten gekennzeichnet werden. Das dritte Kapitel behandelt die ״selbständig organisierten Formen (M i s r a c h i, Po a 1 e ־ Z i o n, 11 a p o c I -11 a z a 1 r), das vierte Kapitel kennzeichnet ״die gegenwärtige Hauptform“, für die der Autor den Namen ״der allgemeine Voikszionismus“ prägt. Die wesentlichsten Gesichtspunkte der einzelnen Systeme werden an Hand der Quellen mit eingehender Zitierung vorgeführt. Der letzte Abschnitt des Buches bringt eine ״vergleichende Betrachtung der Einzdformen“. Diese vergleichende Betrachtung, von der ich dem Leser später einige Kostproben bieten will, zeigt zur Evidenz, daß eine scharf abgrenzende Gruppierung der vom Autor dargestellten sogenannten ״Einzeltormen“ ein unmögliches Beginnen ist Vor allem eins: Man kann wohl Lehren bestimmter zionistischer Denker zur Dar- Stellung bringen und typische Unterscheidungsmerkmale aufzeigen, man kann aber nicht angesichts der geistigen Leistung eines Buber von einer Bewegung sprechen, die man ״ncumystisclicn Religiositätszionismus" nennt, augesichts der Klatzkinschcn Theorien eine Strömung hervorzaubern, der man den (unschönen) Namen ״formalistlscher Zionismus“ gibt. Solche Bewegungen existieren nicht und können auch nicht existieren. Wahrend die in Föderationen organisierten Gruppen (Misrachi usw.) ihre Dascinsmöglidikeit aus der Tatsache hcrleitcn, daß sie bestimmte Sondernde vertreten und durch konkrete politische Forderungen auf die Tätigkeit der Zionistischen Organisation Einfluß gewinnen wollen, beschränken sich die ״freien Formen“ auf rein theoretische Differcnzierungen. Wenn jemand im Sinne Klatzkins die Konstituenten der jüdischen Nationalität lediglich in Land und Sprache erblickt und von der sdilicüliclicn Auflösung der jüdischen Galuthcxistcnz überzeugt ist, so liegt für ihn I ketnertd Anlaß vor, eine Föderation der ״Formalisten“ zu gründen (wie es Schlesinger tatsächlich vorschlägt), sondern er wird seine zionistisch-politische Haltung nach Gesichtspunkten orientieren, die seiner Auffassung von dem Aufbau des jüdischen Palästina entsprechen. Ein ״Formalist“ kann ebensogut auf dem Standpunkt der Brandcis-Qruppe stehen, wie dem der heutigen Mehrheit, er kann dem Hnpocl-Haza'ir oder den Poalc-Zion anjgehören. Es bedeutet also eine Verkennung, wenn Schicsinger den ״formalistischen Zionismus“ 2. B. in der Frage der Erziehung in Gegensatz zu bringen sucht zu den ״allgemeinen Zionisten“, zum Hapoel-Haza'ir usw., und es wirkt etwas komisch, wenn er sich darüber wundert, daß er eine klare Stellungnahme des ״formalistischen Zionismus“ sowie des ״neumystischen Religiositätszionismus“ zur Palästinaarbeit und zur Organisationsfrage nicht erkennen kann. Das kommt eben daher, daß es sich hier um Ideologien und um keine politischen Bewegungen handelt Der ״neumystische Rcligiositätszionist“ Martin Buber hat sich z, "ß. dem Hapocl-Hazai'r angcsclilossen, weil er trotz der mannig• faltigen theoretischen Auffassungen, die dort herrschen, dessen politischen Grundgedanken anerkennt, und « denkt sicher nicht daran, eine ״ncumystischc“ Föderation innerhalb der Zionistischen Organisation zu gründen. Es kann nicht ausbleiben, daß bei der ״vergleichen• den Betrachtung der Einzeltormen“ die merkwürdigsten Gruppierungen sidi finden. Einige Beispiele. Bei der Frage der ״besonderen Beschattcnheit der nationalen Notlage" unterscheidet Schlesinger im wesentlichen zwei Hauptmeinungen. ״Nach der ersten Meinung besteht die Not in dem Zerfall des nationalen Ich, der historisdien, nationalen Kultur oder kuinirsdiöp.'crischen Urkraft des jüdischen Volkes, die dessen nationales Lebensprinzip bedeuten. Die Problemstellung ist also geistig und kulturell orientiert" Hierzu rechnet der Antor den ״geistigen", den ״neumystischeu“ und den ״formalistisehen“ Zionismus, letzteren, weil dieser ״die nationale Not in der drohenden Vollassimilation . . . oder einem noch schlimmeren nur schattenhaften Weitervegetiere» der Judenhcit . . erblickt Der zweiten ״typische» Auffassung“, die ״unter der nationalen Not des jüdi- »dien Volkes die Gesamtheit aller jener Gemeinschaft»-