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Jüdische Rundschau · 1921-09-13 · Heft 73 (13.9.1921) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 73 (13.9.1921)
Date
1921-09-13
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Die Frage, du viel erhebt ist nun• Was haben wir unter diesen Verhütni«rn’ zu tun um imlischcn Einwanderern »n möglichst JX z־w Ji, *» “״•*״ .*»** י* ״״‘""׳ז־״ג רן,d3ß wjr b4i ׳...ו:״; vx/irtsi-haftsolitik in Palästina nicht darauf zu rechnen Sen «Lf Wenfalls nur zum kleinsten Teile dann ״•!״!״;,ן, daß die Einwanderer so wie m den anderen Einw.-iiukrungsländern durch den Handel ihre Fvictcnz finden werden. Vielmehr können wir nur dann bn fen daß sie sieh in Palästina ernähren können, wenn ci. J'rodii/emen, sei cs in der Landwirtschaft, sei es 1״ der Industrie, sei es in öffentlichen Arbeiten und im Verkehrswesen werden. Wenn auf diese Weise neue Produzenten vorhanden sind, die für ihre Produkte oder für ihre Arbeit Absatz haben, dann wird mit diesen Produzenten auch immer ein neuer Prozentsatz von Handlern und ebenso von Angehörigen freier Berufe 111s Land kommen können. Bevor ich mm dazu übergehe, Ihnen zu sagen, wie ich mir unsere wirtschaftliche Arbeit in der Zukunft denke, will ich darauf eingehen, was in der Zeit, seitdem 111 Palästina durch Einsetzung der Zivilverwaltiing und den Amtsantritt Herbert Samuels eine freie Wirtschaftliehe Tätigkeit möglich wurde, geschehen ist. Seit dieser Zeit ist ungefähr ein Jahr verflossen. Es war für die Arbeit in Palästina ein unerhört schwere s Jahr. Wenn das letzte Jnlir nicht ganz als verloren zu betrachten ist, sondern einige wichtige Posten in seiner Krcditscitc hat, so ist das die Folge außergewöhnlicher Anstrengungen und Umstände. Ich sehe zwei große Kreditposten: Die Li.iwandening von mehreren 1000 Chaluzim und der Erwerb großer Bo d e n f 1 ä c h e n in Stadt und Land. Die Einwanderung so vieler für Palästina begeisterter und zu einem gewissen Teile für Palästina «)!•gebildeter junger Leute ist eine gewaltige Verstärkung unserer Position. Allerdings müssen wir immer wieder uns klarmachen, daß diese jungen Leute mir zum kleinen Teile bisher eine dauernde lkschäftigimg gefunden haben. Sie sind in der Hauptsache bei den öffentlichen Arbeiten beschäftigt. Das ist nur eine vorübergehende Tätigkeit und wir werden diese wertvollen Men selten verlieren, wenn wir ihnen nicht in Land- Wirtschaft, im Bauwesen und der Industrie dauernde Existenzmöglichkeiten erschließen. Der Kauf von Boden hat uns SO000 Dunatn erstklassigen landwirtschaftlichen Boden gebracht. Etwa die Hälfte dieses Bodens ist vom J. N.-F. erworben, die •uulcrc liälfte von der P. L. D. C. für sich selbst oder für private Gesellschaften. Sie wissen, welche Zwistigkeiten sich an diesen Kauf anschlossen. Ich kann an dieser Stelle nur das wiederholen, was ich in dieser bis zum Uebcrüruß breitgetretenen Sache schon so oft gesagt hatte: der Kauf bot dem J. N.-F. die einzige Möglichkeit, unter besten Zahlungsbedingungen erst- Massigen Boden in großen Flächen zu bekommen, durch weldtc eine systematische Kolonisation überhaupt erst möglich wird. Es wäre eine unverzeihliche Unterlassung der Vertretung des j. N.-F. in Palästina gewesen, wenn sie die Möglichkeit nicht benützt oder durch langes Warten und Zaudern aufs Spiel gesetzt hätte, Audi alle Versuche mit intensiver Kultur auf bewässertem Boden haben erst durch diese Käufe eine reale Basis bekommen, denn erst durch sie verfügen wir über große Flächen leicht bewässerbaren Bodens in guter Verkehrsläge. Alles in allem können wir sagen, daß die im letzten Jahre envorbenen Böden uns für eine Reihe von Jahren mit Boden versorgt haben, so daß wir viel mehr als bisher imstande sind, eine vernünftige Preis- Politik zu treiben und übertriebene Preisfordcrungcn zurückzuweisen. Außer den von zionistischen Gesellschaften crw׳orbenen Boden ist der jüdische Besitz auch dadurch vermehrt worden, daß die palästinensische Regierung das grofle Sumpf- und Dünengebiet zwischen Sichrou Jacob und Atnlith der I. C. A. auf langjährige Pacht überließ. Die I.C. A wird dieses Gebiet durch großzügige Entsumpfungsarbeiten der Kultur erschließen. Die Mittel dafür sind von dem größten Freunde Palästinas, dem Baron Edmund von Rothschild zur Verfügung gestellt worden, der damit aufs neue seine unausiöschliehe Liebe zu Palästina bewiesen hat, der wir schon so viel verdanken. ln unseren Kreisen ist vielfach die Meinung ausgesprochen worden, daß wir große Flächen Regierungsland erhalten und dadurch allein unseren Bodenbedarf befriedigen können. Diese Hoffnung ist trügerisch. So weit das Regierungsland in Palästina für Landwirtschaft braudibar ist, ist es mit wenigen Ausnahmen bereits heute bearbeitet und die Auseinandersetzung mit den jetzigen Pächtern ist außerordentlich schwierig. Soweit das Regierungsland nodi nicht bearbeitet ist, besteht es aus Sümpfen und Sanddünen, welche für die Bearbeitung untauglich sind. Es wird für uns immer nötig sein, wenn wir guten Boden haben wollen, diesen im Wege des Kaufes zu erwerben. Auch hierbei ergeben sich große Schwierigkeiten dadurch, daß wir, um die arabisehen Fellachen nicht von der Scholle zu treiben, uns m der Regel darauf beschränken, Boden von Großgrundbesitzern zu kaufen, denen es möglich ist, den jetzigen Pächtern anderen Boden zu geben. — Wir haben ferner damit zu rechnen, daß im ״Heiligen Lande“ viele Rcligionsgenossenschaften als Käufer von Boden auftreten, daß die aus Amerika mit Geld zurückkehrenden Christliehen Araber ihr Geld mit Vorliebe im Boden, anlegem und dadurch die Preise in die Höhe treiben. Wir haben hier im Kleinen dasselbe Schauspiel vor uns, das wir vor dem Krieg bereits im Großen im Libanon sehen konnten, wo die aus Amerika mit Geld zurückkchrcmlen Libanesen durch ihre Käufe die Bodenprcisc so in die llölie getrieben haben, daß hier der schlechte Gebügslioden erheblich teurer war, als der viel bessere Boden des angrenzenden Vilajels Bayruth. Der Bodenerwerb wird aus allen diesen Gründen für uns immer eine sehr schwierige Sache sein. Vielleicht wird er später einmal dadurch erleichtert werden, daß cs uns gelingt, durch die Benützung des Jordnnwassers große Flächen Palästinas zu bewässern und bewässerten Boden gegen unbewässerten ,Boden auszutauschen. Aber vorläufig liegt diese Möglichkeit noch in der Ferne. Was Boden in den Städten anbelangt, so hat der jüdische Besitz durch große Käufe der Palestine Land Development Company einen solchen Zuwachs erfahren, daß jetzt in und bei den Städten Jerusalem, Jaffa, Haifa, Tiberias Bauplätze für etwa 12000 neue Häuser vorhanden sind. Das deckt den Bedarf für geraume Zeit und damit wird zugleich der Spekulation in städtischem Boden ein wirksamer Riegel vorgeschoben. Ich will, wenn ich von den Kreditposten des vergangenen Jahres spreche, noch einen Posten erwähnen: die Gründung der' Arbeiterbank. Diese Bank, au welcher sich die Zionistische Organisation mit 40000 Pfund und die Arbeiter vorläufig mit 10000 Pfund beteiligten, soll den Arbeitern in Palästina die Möglichkeit geben, im Wege genossenschaftlichen Zusammenschlusses große Arbeiten jeder Art in Akkord zu übernehmen. Die Arbeiterbank hat bereits bei den öffentlichen Arbeiten, welche die Arbeiter bei der Regierung übernommen haben, eine wichtige Rolle gespielt und wird hoffentlich das Instrument werden, das den Arbeitern erlaubt, sich mit guten technischen Hilfsmitteln auszurüsten und bei allen größeren Arbeiten, die mit der Erschließung des Landes im Zusammenhang stehen, erfolgreich konkurrieren. Schließlich will ich an dieser Stelle auch anführen, daß die Verhandlungen des Ingenieur Ruthenberg für eine Konzession zur Benützung des Audjn für die Kraftgewinnung dem Abschluß nahe sind. Mit den Arbeiten zur Durchführung dieser Konzession kann schon in nächster Zeit begonnen werden. Ich möchte mm dazu übergehen, Ihnen zu sagen, wie ich mir unsere Arbeit in der Zukunft vorstelle und beginne mit der Landwirtschaft. Ich war mir bewußt, als wir die wirtschaftliche Tätigkeit in Palästina begannen, daß cs eine schwierige Arbeit sein und daß der landwirtschaftliche Teil am schwierigsten sein würde. Aber die Wirklichkeit hat ineine Erwartungen noch übertroffen. Nicht nur, daß wir die Kolonisation mit Menschen machen müssen, welche seit Jahrtausenden der Landwirtschaft entwöhnt sind, nicht nur, daß es Zeit dauert, bis sich die Einwanderer den klimatischen Verhältnissen Palästinas anpassen, nicht mir, daß wir keinerlei Institute für Agrarkredit hatten, das Schwierigste ist, daß die Landwirtschaftliehe Produktion eine schwere Konkurrenz im Inlande und Auslände zu bestehen hat. Das gilt für alle Zweige der landwirtschaftlichen Produktion. Der arabische Fellache mit seinem Fleiß, seiner jahrhundertelangen Er■ fahrung und seiner Anspruchslosigkeit kann allenfalls im Kampfe mit dieser Konkurrenz aus dem Weizenbau eine kümmerliche Existenz ziehen. Fiir den Juden mit seiner mangelnden landwirtschaftlichen Erfahrung und seinem europäischen ״Standard of life“ ist dies last unmöglich. Nehmen wir statt des Getreidebaues die Viehzucht und den Gemüsebau, so haben wir die Kon kurrenz Aegyptens, das durch den Nil Bewässerung und Düngung in einem sonst nirgends auf der Welt vorkommenden Maße hat und in dem die natürlichen Bedingungen fiir den Anbau von Grünflitter und Gemüse viel günstiger sind als in Palästina, wo das Wasser mit wenigen Ausnahmen überall erst durch Pumpwerke nutz• bar gemacht werden kann und eine besondere Düngung des Bodens notwendig ist. Bei anderen Kulturen, so z. B. bei der Baumwolle, beim Anbau von Sesam, von Oliven und Mandeln macht sich störend bemerkbar, daß für viele Arbeiten, wie z. B. das Jäten des Unkrautes, das Pflücken der Früchte die billige Arbeit von Frauen und Kindern genügt, und daß diese billige Arbeit zwar bei den Arabern, aber nicht bei den Juden vorhanden ist, weil hier die jüdischen Kinder die Schulen besuchen und besuchen müssen. Die Aufzählung der Schwierigkeiten, die ich hiermit gebe, ist durchaus nicht erschöpfend, aber sie wird ge niigen, um Urnen von neuem zu zeigen, was Sie ja schon zu wiederholten Malen gehört haben. Daß die Schaffung rentabler landwirtschaftlicher Betriebe das schwerste ist, was wir vor uns haben. Es kann daher nicht wundernchmen, wenn wir in der landwirtschaftlichen Kolonisation in Palästina bisher noch nicht zu abschließenden günstigen Resultaten gekommen sind. Es ist aber falsch, wenn, wie cs in letzter Zeit vielfach geschehen ist, die Schuld dafür dem Umstande zugeschrieben wird, daß die Zionistische Organisation ihre Versuche nicht auf dem System der Einzelkolonisation, sondern auf dem der Gruppenkolonisation (Kwuzoth) aufgebaut hat. Der Beweis uafiir liegt darin, daß die Einzelkolonisten in den gaiiläischen Kolonicn in keiner Weise bessere Erträge hatten als die Kwuzoth und daß auch die Pflanzungskolonisten in Judäa unter fortgesetzten Absatzkrisen zu leiden haben. Die Vorwürfe gegen die Unrentabilität und die Def i z i t e der Kwuzoth gehen übrigens meistens von Betriebe insgesamt 226000 Pfund Sterling investiert wurden. Octtingcr sagt darüber: Zirka 69 °/0 dieses Betrages, und zwar 154 968 Pfund Sterling wurden für Boden, Ameliorationen, Gebäude, Inventar und für Vorberatungen für das nächste Arbcitsjahr verausgabt oder stellte Getreide und bares Geld in der Kasse dar. Zirka 10,5 <0/י des Gesamtbetrages, 24 301 Pfund Sterling figurierten als Schuld verschiedener Institutionen, wie z. B. des Waad Hagirah, welcher gegen Kriegsende in Galiläa arbeitete, die Ernten, der Kwuzoth in der Zeit der Not verwendete, dafür aber keine volle Zahlung leistete. Zirka 20,5 % gleich 46 914 Pfund Sterling stellen Verluste dar. Die Verluste sind in folgende Kategorien einzutcilen: Pfd.Strlg. 1. Verluste der Okkupation®- und Administrationsperiode. 8.303.2 2. Kriegsscliäden, deren Ersatz von der Regierung gefordert werden.11.177.6 3. Kursverluste. 7.873.3 4. Verluste durch den Ucberfall in Obcrgaliläa 8.669.9 5. Verluste der Kwuzoth selbst. 10.890.7 46.919.7 Nur 11 000 Pfund Sterling, d. h. 5 °;0׳ des investierten Betrages sind also eigentliche Betriebsverluste. Aber diese Verluste sind zehnmal wettgemacht durch die landwirtschaftliche Erfahrung, die sich Hunderte von Arbeitern in den Farmen angeeignet haben. Ich will dabei gar nicht in Rechnung stellen, was es für unsere politische Position zu bedeuten gehabt hat, daß wir durch die Farmen so viele Siedlungen in Palästina mehr hatten, und welch großen Anteil die Farmen während des Krieges an der Aufrechterhaltung der Ausdauer und des Mutes der palästinensischen Bevölkerung, der sie in der schlimmsten Hungerzcit Getreide geben konnten, gehabt haben. Daß wir im Beginne der landwirtschaftlichen Kolonisation nicht die Einzelkolonisation nach dem Muster der I. C. A. machten, war übrigens, von allem anderen ahgesehen, schon darin begründet, daß wir dazu nicht das nötige Geld hatten. Wir waren nicht imstande, wie es nötig gewesen wäre, für soundsoviele Kolonisten auf einmal Häuser zu bauen und sic mit dem nötigen Inventar auszurüsten. Wir hatten jährlich nur ganz kleine Betrüge zur Verfügung, die vielleicht dazu ausgereicht hätten, zehn Kolonisten jedes Jahr nach dem Muster der I. C. A anzusicdeln. Aber es bedarf wohl keiner Ausführung, das es unmöglich gewesen wäre, die gesamten Gelder der Zionistischen Organisation für eine so geringe Zahl von Menschen zu verwenden. Die Farmen gaben uns die Möglichkeit, sofort eine größere Zahl von Arbeitern in die Landwirtschaft hineinzubringen. Allerdings mußten wir, da wir bei der Gründüng der Farmen nur das notwendigste an Gebäuden und Inventar beistellen konnten, in den folgenden Jahren weitere Beträge zur Komplettierung der Wirtschaft aufwenden. Wir waren infolge der Finanziellen Situation nicht zur einmaligen kompletten Ausgestaltung imstande, sondern mußten gewissermaßen eine Kolonisation auf Ratenzahlungen betreiben. Da wir aber damals vor der Alternative standen, entweder diese Kolonisation oder gar keine Kolonisation zu beginnen, so bin ich bis heute der festen Ucberzeugung, daß die Kolonisation, wie wir sie begonnen haben, mit allen ihren Mängeln, doch für unsere Sache der beste mögliche Weg gewesen ist. Es ist also rn. E. eine Verschiebung der Sachlage, wenn man die bisherigen unbefriedigenden Resultate der landwirtschaftlichen Kolonisation auf die soziale Form, in welcher die landwirtschaftlichen Betriebe geführt wurden, zurückführen will. Es ist nicht die soziale oder reahtliche Form, welche an der Wurzel dieses Problems steht, sondern cs ist die Frage der landwirtschaftlichen Eignung der Menschen und die Frage der Rentabilität der palästinensischen Landwirtschaft überhaupt. Was die Ausbildung der Menschen für die Landwirtschaft anbetrifft, so haben wir dafür leider bisher sehr wenig getan. In Palästina bestand dafür vor dem Kriege die einzige Schule Mikwch Israel. Ich habe auf dem Wiener Kongresse, als wegen der Defizite unserer Farmen, die damals wenige tausend Pfund betrugen, Anklagen eihoben wurden, darauf hingewiesen, daß unsere Farmen die wichtige Aufgabe erfüllen, unseren jungen Leuten die landwirtschaftliche Ausbildung zu geben, die sie sonst in Palästina nicht bekommen können. Ich habe wörtlich gesagt: ״Ich verstehe nicht, wie man glauben kann, daß eine so gigantische Aufgabe, wie es die Heranbildung von städtischen Juden zur Landwirtschaft ist, ohne solche Erziehungsstätten und ohne unsere Mithilfe gelöst werden kann. Wollten wir systematisch Vorgehen, so müssen wir Dutzende landwirtschaftlicher Schulen und Lehrfarmen gründen; wenn wir es nicht tun, 90 ist es nicht deshalb, weil es nicht nötig ist, sondern weil der Mangel an Mitteln uns zur Beschränkung zwingt“ Ich kann dies heute nur mit allem Nachdruck wiederholen. Wir müssen eine gewisse Anzahl von Farmen in Palästina haben, die, sei es in der Form von Lehrfarmen oder Schulen, dem Einwanderer die Möglichkeit geben, sieh in der Landwirtschaft auszubiklen. Wir müssen auch, einer falschen Voraussetzung aus. Sie bezeichnen alle I da diese Möglichkeit für die nächsten Jahre noch immer Beträge, welche jährlich von der Zionistischen Organi- | hinter dem Bedarf Zurückbleiben wird, in Enron.! «״lehn sation für die Kwuzoth ausgegeben wurden, als Defizite, während diese Beträge nur zum kleinen Teile zur Deckung von Defiziten, zum weitaus größten Teile aber zur Anschaffung neuen Inventars und zur Komplettierung des Betriebes ausgegeben wurden, also nicht verloren sind. Der Ihnen gedruckt vorliegende Bericht zeigt Ihnen, daß in der ganzen Zeit von 1908 bis Ende 1920 seitens des J. N.-F. und aller sonstigen •zionistischen Gesellschaften in unsere landwirtschaftlichen Zurückbleiben wird, in Europa solche Ausbildungsmöglichkciten schaffen. Zwar kann die Aus׳• bildung in Europa nicht ganz die palästinensische Ausbildüng ersetzen, weil die Verhältnisse Palästinas in vieler Bc- Ziehung andere sind; aber immerhin gibt die Ausbildung m Europa dem Einwanderer einen erheblichen Vorsprung vor dem gänzlich unausgebildeten Einwanderer. Ich begrüße deshalb aufs wärmste die Bewegung, die sich besonders in Deutschland zeigt, die jungen Leute schon vor ihrer Auswanderung ״ach Palästina mit der Land- III! IIIMUIIU1IIIII1II11LL-LJ« -UI 1 ...,..-,.,:;,,,,..״ן;.,,,״.״,■,.,.....

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