Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 70 (2.9.1921)
- Date
- 1921-09-02
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 70 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 507 NationVoraussetzungderMitgliedschaft von Binjan Haarez und ist dessen Lei» tung bereit, dies allgemein bekannt* 11״ ,geben, um alle falschen Vorstellungen zu zerstreuen? ln dem Wahlaufruf von Binjan Haarez zum Kongreß heißt es zwar: ״Keine Sorge um den nationalen Oedanken! Erez-israd kann aus innerster Notwendigkeit nur national sein, aus welchen Motiven auch immer die Mitarbeit der Diaspora jeden sich hcrlciten mag. Der Wille zur Mitarbeit steht uns höher als ,Oesinmniggstüchtigkcit"‘. Aber diese Versicherung trifft gar nicht das Problem, 11m das es sich liier handelt" und das den Streitpunkt zwischen uns und Binjan Haarez bildet. Es ist wohl zu unterscheiden zwischen der Frage, ob ״die nationale Grundlage in Ert׳/.-Israel bereits soweit gesichert ist, daß sie durch die Teilnahme von Nichtzionisten nicht erschüttert werden Kami’* (An• inorkung des ״Mitteilungsblattes des Binjan Haarez‘‘ zum niederländischen Memorandum, Seite 23) und der Frage, ob die Arbeitsfähigkeit und dauernde Wirksamkeit der Zionistischen Organisation in der Dia• spora nicht durch die Aufgabe ihres nationalen Örund• Prinzips völlig untergraben wird. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen oder ein durch seine andauernde Wiederholung kaum noch als unabsichtlich anzuerken• nendes Mißverständnis, wenn ״Binjan Haarez" die Frage sr» stellt, als handle cs sich nur darum, die Nichtzionisten zur Mitarbeit heranzuziehen oder nicht. Das ist nicht die Frage. Der nationale Zionismus ha♦ immer wieder erklärt, daß er nichts mehr wünscht als die Teilnahme der Nichtzionisten am Aufbau von Palästina und hat sich zwecks Erreichung dieses Zieles zu allen nur irgendwie möglichen Zugeständnissen, wie es z. B. die Einräumung der Majorität an die .Nichtzionisten in der Verwaltung des Keren Hajessod ist, bereit erklärt. Den strittigen Punkt bildet mir der Preis, den wir und den ״Binjan Haarez" oder die heutige Führung der holländischen Zionistenföderation für diese Mitarbeit der Nichtzionisten zahlen will. ״Binjan Haarez" will selbst den höchsten Preis dafür zahlen: die Preisgabe des nationalen Gedankens. (Wenigstens nach allgemeiner Ansicht, die noch keine endgültige und offizielle Widerlegung erfahren hat.) Wir aber wissen, was die eigentliche, die tiefste Kraft des Zionisimis ist, der wir alles, alle unsere politischen Erfolge in der jüdischen und nichtjüdischen Welt, die innere Stärke unserer anfangs so kleinen Organisation, die Achtung und den Respekt vor unserem Wollen verdanken; uir wissen, was die rätselhaft durch die Jahrtausende v.irkcnde Macht der jüdischen Geschichte ist, die uns am Leben hielt; wir wissen, was die Besonderheit der zionistischen Bewegung vor den anderen jüdischen Palästina-Aktionen ausmacht, was das Geheimnis der im jüdischen Volke einzig dastchenden zionistischen Aktivität, jenes starken ideellen Antriebs ist, durch den wir allen anderen jüdischen Parteien, mögen diese noch so mächtig an •Menschen, Geld und politischem Einfluß sein, von vornherein überlegen sind: die nationale Idee. Ich spreche nicht davon, daß wir, die wir unter dem übermächtigen Zwange dieser Idee stehen, der um so gewattiger ist, je weniger imperialistisch und je mehr mcnschhcitüch dieses Nationalgcfühl gerichtet ist, es ebensowenig aufgeben können, wie mau seine Seele nicht aufgeben kann, und daß wir niemals zugcstchen können, daß irgendwelche philanthropische Palästinafreunde dieselben Zionisten sein sollen wie wir. Die Stunde ist so ernst und das Schicksal des Zionismus steht so sehr auf dem Spiel, daß niemand ein Recht hat, Berücksichtigung seelischer Bekenntnisse und Bedürfnisse zu verlangen. Der Kongreß, der jetzt die ungeheure Verantwortung dafür trägt, was in den nächsten Jahren und das heißt wohl auch in aosehbarer Zukunft aus Palästina wird, hat ganz kühl uni ruhig zu prüfen: Sind die Hoffnungen auf die angeblich sonst unter keinen Umständen zu er! ang e n d c Mithilfe der Nichtzionisten und die bisher von ihnen erhaltenen fragwürdigen Versprechungen die Hingabe der stärksten Kraft im Zionismus wert, der nationalen, die nicht nur die Zionisten 7u allen Opfern, sondern auch die Welt und die Nichtzionisten in ihren Bann gezwungen hat? Seele hin, Nationalgcfühl her — tlH׳r (bleiben wir nur beim eiskalten Kalkül der ErfolgjKiIjtiker 1) ist ein großes X, eine dunkle Unbekannte einer fünfundzwanzigjährigen, um nicht zu sagen, zweitausendjährigen Realität, einer tausendfältig spürbaren und fühlbaren Macht vorzuziehen? Wäre jemand, der das täte, ganz ״geschäftlich" gesprochen, etwas anderes als ein Hasardeur? Einer dazu, der um die Zukunft seines Volkes würfelt? Ich kann doch verstehen, daß jemand bereit ist, seine Seele zu verkaufen, so unfaßbar das auch ist; vielleicht ist das heute häufiger, als sie bewahren. Nicht mehr begreifen kann ich aber, daß emer nidit nur dazu bereit ist, sondern noch obendrein sich um den Preis foppen lassen könnte. Haben wir denn noch eine zweite Seele, um das Spiel von neuem wagen zu können, wenn das erste schlecht ausfiel? Und dann: wir brauchen uns doch nicht immer wieder das gleiche vorzuspiegeln und einzureden. Bisher hat sich noch immer jene große Unbekannte, das Portemonnaie der Nichtzionisten, als unnahbar erwiesen, allen Liebes- Werbungen zum Trotz, und soweit ist es nicht mehr unbekannt. Will die Zionistische Organisation wieder dort beginnen, wo Theodor Herzl vor fünfundzwanzig jahten anfing und — scheiterte? Und was scheint aussichtsvoller, sich mit gebundenen Händen und der Quelle unserer Kraft beraubt, den ״Philistern" auf Gnade und Ungnade zu überliefern oder zu ihnen mit dem , Zwange unserer sittlichen Forderung und dem Drucke I der großen demokratischen Oeffentiichkeit zu kommen,! die nocli immer — das war eine der genialstem Erkenntnisse Theodor Hcrzls die Reichen gezwungen hat, den Beutel zu öffnen Keiner Konzession würde das sonst gelingen, denn die wenigsten Reichen geben, vveil sie von vornherein wollen, sondern nur, weil sie daun irgendwie müssen. Der Xli. Zionistenkongreß, der erste nach Verwirküehung unserer politischen Hoffnungen, sieht sich — welche Ironie' -־ vor die Frage gestellt, ob er die Zionistisch*!:tisation, das Werk Theodor Hcrzls, der nicht Hpfer der zionistischen Idee, sondern׳ ihres real ״rklichungsmittels war, in Stücke schlngen lassen ״der nicht. Dies und nichts anderes ist das Problem, das uns von ״Binjan Haarez" und den amerikanischen Sczcssionistcn 80 sehr trennt: Soll die Zionistische Organisation bleiben, was sie war und was sie zu ihren großen Erfolgen befähigt hat, der Träger des nationa 1 cn und des Palästinagedankens im jüdischen Volke, der Ausdruck unseres nationalen Lebenswillens, die präexistierende Form unserer künftigen nationalen Selbständigkeit, oder soll sic sich in eine amorphe Palästinaorganisation nach Art der A. J. K. O., des Berliner ״Esra“, des Wiener ״Jüdischen Koloni sati ons vc rei n s“ oder ähnlicher totgeborener Gebilde verwandeln? Diese Frage hat der Kongreß zu entscheiden. Neuer Weg oder — Scheideweg Von Rudolf Seiden, Mödling. Wir bringen nachstehenden Artikel, der über Vorgänge in der österreichischen Partei berichtet, obwohl er u. E. in den entscheidenden Punkten dem Problem keineswegs gerecht wird. — D. Red. Es ist allbekannt, daß das־ Baseler Programm, um vollinhaltlich gültig zu sein, am Karlsbader Kongreß wird umredigicrt werden müssen, denn die Forderung ״Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk eine öffentlich-rechtliche gesicherte Heimstätte in Palästina" ist ja durch die Friedenskonferenz von San Reino und mit der Uchcrnalitne des Mandats über Palästina durch England -- was in allernächster Zeit offiziell erfolgen wird — erfüllt worden. Es wäre nun wünschenswert und notwendig ־-- allerdings sind darüber die Meinungen verschieden ־ wenn am Kongreß bei dieser Gelegenheit eine neue Definition des Begriffs Zionismus und eine präzise Zusammen- Stellung der zu bewältigenden Aufgaben der Zionistischen Organisationen gegeben würde. Wenn wir die Tätigkeit der Zionistischen Organ:- sationen im Osten und im Westen vergleichen, werden wir finden, daß sie sehr verschieden ist; was nicht so sehr damit zusniinncnhängt, daß die Massen im Osten zufolge ihrer andersgearteten politischen Lage, rechtliehen Stellung, sozialen Schichtung und religiösen Anschauitng sowie ihrer spezifischen Kultur einen anders gearteten Zionismus betreiben müssen, als beispielsweise die Juden Englands, sondern vielmehr durch die Dehnbarkeit des Begriffs Zionismus und — wir müssen einmal aufrichtig sprechen können — die oft durch Ehrgeiz und Eitelkeit einiger Führer bedingte Auslegung der ״Aufgaben“ unserer Bewegung ermöglich* wird. Vor kurzem (and in Mödling der erste Provinztag der zionistischen Ortsgruppen Oesterreichs statt. Er hat gezeigt, daß die Erfolge der zionistischen Bewegung in der Provinz, verglichen mit den entsprechenden in Wien, in vieler Hinsicht außerordentlich groll sind. Woran dies liegt, soll hier nicht untersucht werden. Der Provinztag hat auch sehr interessante Anregungen ‘gebracht und Forderungen aufgestellt. Hier soll nur auf die beiden letzten Absätze einer Resolution, die mit den Stimmen a Iler Delegierten angenommen wurde, eingegangen werde», da sie von größter Wichtigkeit für eine Neuorientierung im Zionismus werden können: ״i>ic österreichische Landcsorganisution hat alle Zionisten ohne Unterschied ihrer politisehen, religiösen und sozialen Ans c h a u u!1 g e n zu' um fassen, die innerhalb der Lande‘*• grenzen wohnen und den Schekel und den Landesbeitrag entrichten," ״Bestrebungen und Aufgaben, welche nicht im Bereiche des zionistischen Programms liegen, können zwar den Gesinnungsgenossen durch Schaffung geeigneter Orga n i sa tio nsformen, niemals aber durch die Zionistische Lande» Organisation als solche angebahnt und durchgeführt werden. Daher können die in öffentliche Körperschäften entsendeten Mandate nur als Vertreter ihrer Wählcrgnippe, nicht aber als Vertreter der Zionistischen Organisat i <0 n gelten." Diese zwei Forderungen können, nicht nur ins Statut der österreichischen Zionistischen Organisation, sondern, allgemein gefaßt, ins zionistische Programm aufgenommen, wie gesagt, eine Neuorientieru1\g in der zionistischen Bewegung bewirken. Leider wurde aber bei Aufnahme der Liste der Delegierten zum Kongreß kein Provinzvcrtrcter aufgestellt, so daO cs fraglich erscheint, ob dieser Antrag am Kongreß eingebracht, respektive mit genügendem Nachdruck wird vertreten werden, zumal sich schon heute bei einigen Österreich:־ sehen einflußreichen Zionisten eine Gegnerschaft bemerkhar' machen soll. Aber auch für den Fall, daß ein diesbezüglicher Antrag dem Kongreß nicht vorgelcgt wird, werdet', die Verfechter dieses neuen Programms nicht verstummen, und ihre Idee immer wieder und bei jeder Gelegenheit, und zunächst am kommenden ״Parteitag“ in Wien, propagieren. Und eins ist gewiß: daß die Zahl der diesen heuen Weg gehenden Gesinnung» genossen sehr groß ist; nicht nur ln Oesterreich, sottdem auch im weiten Auslande, insbesondere ln jenen Staaten, tn denen die Lande spoliiik einen Großteil des zionistischen Programms ausfüllt Wir wollen untersuchen, worin die Neuerungen, die die Erfüllung obiger Forderungen mit sich bringt, für die Bewegung in Oesterreich liegen. Zunächst — auf Details kann ich hier nicht eingeiKin —• darin, daß der Kreis der Zionisten bedeutend erweitert wird. Denn — das müssen wohl auch di« Gegner dieses Programms eilige st dien — die Waiden üis Parlament, in den Landtag und Gcmcinderat haben die Zahl der organisieren Zionisten, zumal Telativ genommen, nicht vergrößert. Wenn sieh die ״Zionistische Partei" nie aktiv an den Wahlen beteiligt hätte, wäre sie nie in Konflikt gekommen rn't den jüdischen Sozialdemokraten und Demokraten; und sie hätte nie den Ruf ״bourgeois“ zu sein, erhalten können. Da aber die ״jüdischnationalen“ Mandatare mit Recht als die Vertreter der ״Zionistischen Organisation" angesehen werden, konnte diese Verwirrung entstellen, Es war «in Fehler, daß am Parteitag vom Jahre 1919 die ״Jüdisehnationale Partei" aufgelöst und mit dem .,Verein Zion“ zur ״Zionistischen Partei" fusioniert wurde. Der Fehler muß sobald als möglich wieder gut gemacht werden: Es gibt keine Zionistische Partei; es gibt nur eine Zionistische Organisation; neben dieser muß jeder Zionist — je nach seiner Anschauung — einer Partei angehören können; der jüdischnationalen, der demokratischen oder der sozialdemokratischen usw. Was will denn der Zionismus, unser Zionismus? Er will einzig Palästinakolonisation betreiben und was unbedingt dazu gehört. Landespolitik zu treiben kann wohl Sache einer bestimmten Gruppe im Zionismus als notwendig erscheinen, aber sic darf nicht — und in Oesterreich ist sie es seit Auflösung des National- Vereins — eine Hauptaufgabe unserer Organisation seia (Weil wir keine Partei sind, dürfen wir nur von Landesbeitrag und Delegiertentag, nie aber von Partei- Steuer und Parteitag Sprechern) ״Die Diaspora läuft uns nicht davon, aber Palästina kann für das Judentum für ewig verloren sein, wenn wir nicht jetzt alle Kräfte auf es konzentrieren.“ Darin liegt unsere Anschauung vom Zionismus: Nur Pa 1 ä s t i 11 a koloni - s a t i o n. Wer sich erstens zum Judenvolk bekennt und zweitens am Aufbau Palästinas mitwirken will — da׳- durch, daß er hinübergeht nach Erez-israel, oder dadurch, daß er für und nach seinen besten Kräften arbeitet und von seinem Habe soviel als er entbehren kann, opfert — der ist Zionist. Der Jüdische Nationalfondä und der Keren Hajessod, die beiden wichtigsten lnstrumente unserer Organisation für den Wiederaufbau, bekennen sich ja, wenn auch nicht offiziell, zu diesem Zionismus: sic können cs nun offen tun Zionist sein, und dabei nicht ״jüdischnational" im Sinne der Partei des Abgeordneten Stricker und seiner Genossen Ist sehr gut möglich. Wir sind Angehörige der jüdischen Nation — auch wenn wir aus Ueberzeugung anders-bürgerlich oder sozialdemokratisch', orthodox oder konfessionslos sind. Und wir sind Zionisten, wenn wir, Angehörige der jüdischen Nation, bereit sind, in irgendeiner Form m i t zua rbei t en am Aufbau Zions! Darin liegt der große Unterschied zwischen unserem Zionismus und dem off» ziehen österreichischen, polnischen usw., und darin liegt zugleich die Verwandtschaft mit dem deutsehen, englischen usw. Entweder wird dieser jüngere Zionismus (zunächst in Oesterreich) der offizielle — oder wir sind am Scheidewege angelangt; dann werden wrr als ״Neuzionisten“ direkt und einzig auf Palästina lossteuem — die ״Natk» naljüdischcn“ werden im bisherigen Zickzack weitersegeln, die Kräfte zersplitternd und vergeudend. Das Judentum in der Diaspora hat durch Jahrhunderte ohne eigene Vertretung, ohne ״Landespolitik“ gelebt; es kann wohl noch einige Jahre ohne sie bestehen; aber es hat Jahrhunderte lang auf Palästina gewartet, und dieses kann nicht noch einige Jahre auf es warten. Einzig in den Kultusgemeinden des Galuth wollen wir uns betätigen; diesbezüglich beschloß der Provinztag: ״Die Landes»rbeit hat sich in erster Linie die Umwandlung der israelitischen Kultusgemeinden in jüdische Volksgemeinden und deren organisatorische Zusammenfassung zum Ziele zu setzen und auf dieser Basis die vollständige Erlangung nationaler, religiöser, politischer und wirtschaftlicher Gleichberechtigung der Juden in ihren Wohnsitzen zu erstreben." Ja, wenn die Kultusgcmeindcn zu Volksgemeinden geworden sein werden, dann wird dies ein Beweis dafür sein, daß der Zionismus eine wahre Volksbewegung ist und dann erst wird eine Vertretung durch die Repräsentanten dieser Judengetneinden Erfolge bei jeglichcr berechtigter Intervention haben müssen, denn dam wird sie sagen können, daß hinter ihr das gesamte ludetihtm und nicht soundsoviel tausend Wähler stehen. Und erst dann wird der Antisemitismus nicht die Orgien feiern können, als er es in unseren Tagen tut; inwieweit die aktive Beteiligung der Juden als Partei an den Wahlen daran schuld trägt, kann hier nicht ausgeführt werden; es gehört auch gar nicht hierher. Der Kongreß könnte, der Parteitag wird Klärung in diese Frage bringen: muß es ein Scheideweg sein, den wir jetzt gehen? Abtransport ukrainischer Heimloser nach Argentin fcn. ln Kons tan tinopel-Ga lata werden von verschiedenen jüdischen Gesellschaften Arrangements zwecks Uebcrfiihrung von 400 ukrainisch-jüdischen Heimloser aus Beßarabien über Konstantinopel nach Argentauen getraoffen, Man hofft, demnächst viel größere Transporte ukrainischer Flüchtlinge nach Argentinien schaffen zu können. ,, ״״״»״־«•י™* aus vrcorgien. wie der Vorsitzende des zron Z. K in Gc0f.giea.Dr. Streicher, detn Palastsnaamt 40 Konstantbopeä mitteilt, erklärten die Sowtttbenorden Georgiens ihre Bereitwüügkert, einer Anzahl von Personen die Ausreise nach Pawill:gungen seitens der uiteraßlierten Vertreter in Georgien •eien, nach' Konstantkiopel einrefee» tu dürfen,