Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 70 (2.9.1921)
- Date
- 1921-09-02
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 508 J UE Dl SCH E RUNDSCHAU Nr. 70 Brief aas Rumänien (Von unserem Korrespondenten.) Bukarest, 10, August 10;! i. Viele bcbmrpleii, daß die gegenwärtige Regieruni׳ Rumäniens kein« Politiker habe und doch beweinen die Tatsache» das Cicgeutcit. Sic hat dieser Tage einen Akt äußerster Klugheit begangen. Sie hat M. Oastcr cuigcladen, in seine Heimat ziirüek/ukomme», den sie vor 3ü Jahren als einen der hervorragendste!» rumiinischeu Philologen zusammen mit einer Reihe jüdischer Intellektueller des Rindes ,verwiesen hat. Er sollte liier einige Vorträge in seinem Fach halte». Nur jüdische Verleumder können behaupten, daß Herr Oastcr erst in zweiter Linie oder überhaupt nielit als Philolog ins Land gebracht wurde, )11 erster Reihe um seine hekannte Stellungnahme;um J1ulc»p1«>l>h־m :1U'./mmt/cn, um dem erstaunten Volke aus dem Auslände die Kunde zu bringen, daß es ihm in Rumänien gut gehe, daß es glücklich sei, daß es nie, besonders nicht während des Krieges,;111 irgendwelchen Unterdrückungen zu leidrn halle, daß es vertrauensvoll zu seiner Regierung auf• blicken ■möge, die ihm allein das Paradies auf Erden verschalte» könne, daß der Zionismus bankrott ist, daß dessen Führer sich au den vom Volke geV.|»eudeic!* Summen bereichern, usw. Und Herr Oastcr wurde von Zcitungsreporlem überfallen, Liberale und ,andera Judenfreunde haben seine Interviews nach allen Ridituugcn breitgetrrtcii und im Interesse — des jüdischen Volkes — ausgeiiützt. Wiederum mir böse Zungen konnten zweifeln, daß das jüdische Volk philologische Vorträge gerade in dem Moment nötig habe, wo Herr LMckensen als Vertreter der Vülkerliga nach Rumänien geschickt wurde, um die Lage der Minoritäten im Lande zu studiere». Um die Situation ganz klarzulegcn, habe idi mid» auch als Interviewer bei Oastcr anmehten lassen und will ihm folgende Frage vorlegen: 1. Als Sie bei Herr» lorga zu Tische geladen waren, waren die Speisen — wie es sich für einen Repräseiic tarnten des jüdischen Klerus gebührt, und wie man mir berichtet hat — koscher, haben Sie siel» überzeugt, daß auch das üesdrirr gekoschert wurde? 2. Hat die Unitmea Evrciior pamanteui׳ — zu deutsch die i'.״J111.en!lüdvtigen — liu'e Anwesenheit im Luide in Entreprise genommen? 3. Ist cs wahr, daß bei ihrer letzte» Augcnopcratk»! die Acrzte einen unverzeihlichen Fehler gemacht haben; statt Ihnen die Augen zu öffnen und den Mund zu schließe», bähen sie Ihnen die Augen geschlossen und de» Mund geöffnet? » Am Sonntag, den 14. August fand iin Saale des ZkMiistcnlicimos eine Beratung von Ingenieure» und Arciiitekte» von Bukarest matt. Obgleich diese Beratung in Eile ciuhcrufea worden war — in Anbetracht des nahenden Kongresses und der Tagung jüdischer Ingenieure und Architekten vor dem Kongreß i!1 Karlsbad -י hatten sich tiotzdem markaute Persönlichkeiten der technischen Kreise eilige* funden. Als einer der Initiatoren eröffnet Ing. Ernst Loewy die Sitzung und erklärt den Anwesenden den Zweck der Beratung: Gründung eines *Verbandes jüdischer lngeuicure, Architekten und Angehöriger i1lu»!ieI1ttf Berufe in Orollrimiäiiicii für die llk\H'ctlscltc und praktische Ik'teillgimi; am Aiilluiuwerke Palästina*;. in.׳. Loewy berichtet weder über ähnliche Verbände, die in anderen Ländern bereits bestellen und über die Forderungen, die der deutsche Verband dem Kongreß vorlegen wird und welche im Prinzip eine Kontrolle der organisierten jüdische» Teclmikcrsehaft über die für technische Unternehmungen zu verwendendem Beträge des Keren 1 lajessod verlangen Nach einer lebhaften Debatte, in der alle Redner die Notwendigkeit eines derartigen Verbandes betonten, wurden foW gende Beschlüsse einstimmig gefaßt: 1. Gründung eines Verbandes jüdischer Ingenieure, Architekten und Techniker für den Aufbau Palästina^ in tlioßrumäiiien. 2. Konstituierung eines vorbereitender» Komitcs aus den Herren Ing. Maltcnsky, Ing. Sommer und Ing. Loewy zwecks Ausarbeitung der Statuten und Einberufung eines Kongresses aller Kollegen des ganzen Landes. 3. Anschluß im Prinzip an die Forderungen des deutschen Verbandes und Vertretung dieser Prinzipien und der neuen Ortsgruppe Bukarest auf dem Ingenieur-Kongreß in Karlsbad seitens der Herren Ing. Kaauier, Wechsler und Ing. Ernst Loewy. Ingel Scharfe Proteste der rumänischen Judenbeit gegen Dr. Gaster. Die gesamte jüdische Presse Großvumäniens, insbesondere der Bukowina, wendet sich in schärfster Weise gegen den Vorstoß Dr. Oastcrs wider die nationalen Minderheitsrechte der Juden in Rumänien. Dr. Oastcr erklärte nämlich in einem Interview mit dem Redakteur des ״Czcrnowitzer Morgcnblattes“, daß sich die Juden Rumäniens nicht als Nationalität, sondern als rumänische Staatsbürger mosaischer Konfession einrichten sollen und daß daher der im hriedensvertrage vorgesehene nationale Minoritätenschutz nicht notig sei. Auch die jüdischakademischen Verbindungen aller Schattierungen veröffentlicher» überaus scharfe Proteste gegen die ungebetene Einmengung Dr. Qasters zum Schade» der Jude». Juden iiod Chßsaren Aus Klausenburg ft» Ncu-kirmänie» wird über eine dort statlgchabte Uriiiwlungsversammlung des Bundes der mapyaip.chc» Minderheit in N-cit-Rnmäiiien berichtet. Khich berühmte» Mustern machen die Magyaren in Rumänien selbstverständlich die größten Anstrengungen, um die jüdische Bevölkerung als Bestandteil der magyarischen Nationalität aiis/ugehcu und dadurch die Minderheit sziftcrii zugunsten des UngarUims zu erhöhen. l)jt־ rimiüiiisiiie Statistik will die in Siebenbürgen wohnenden 180 (Jüü Juden natürlich nicht zu den Magyaren zählen. Cs ist nun außerordentlich pikant und dürfte, namentlich für die Leser dieses Blattes nach der eingehenden Beschäftigung mit der Geschichte der Chasnrcn einen besonderen Reiz haben zu erfahren, dal) sieh die Magyaren in Ncii-Rumänie» auf ihre lausen.ljäbrige Brmlersdiaft und Diutsverwamlscliaft mit den alten Chasaren berufen, um die Juden für sich reklamieren zu können. Es stehe gar nicht fest, daß die heutiger» Juden vor» Abraham, Jizchak und Jacob und nicht von den Chasareii abstammten, es sei also möglich., daß sie nur der Konfession, nicht aber der Nationalität nach Juden seiet». Schade ist nur, dal) man in Ungarn selbst, wo die Magyaren die Macht in Händen haben, von dieser kühnen historischen Argumentation nicht das geringste wissen will. (״Israelit.“) Die Juden in Georgien Vor kurzem weilte» in Warsd1.au der Präsident des georgische» Parlamentes, ehemaliger Abgeordneter der russischen Duma, T schclic 1 d s e, und Minister des Addieren der georgischen Republik, k a m 1 s c h w i 11 i, die nach der Besetzung Georgiens durch die Botschewiki das Land verlassen mußte». Sie stattete» dem jüdisehen Schriftstcllervcrcii» einen Bcsuclt ab, um die jü- Bische Presse über die Lage in Georgien zit informicrct». Tsclschcidse gab einen Uebeiblkk über die Gcschichte Georgiens, seine geographische» und ethnographischen Verhältnisse. Im Jahre 1918 wurde in Georgien die unabhängige Republik erklärt. Unter der sozialistische» Regierung winsle» radikalste Reformen riiirehgd'ührt. Der gesamte Boden wurde den Großgnindhesitzern ahgcnoiiiinci» und nach bestimmten Normen in vollständiger Ordnung unter die Landbevölkern»״ verteilt, so daß Georgien bald eine» großen wirtschaftliche» Aufschwung nahm. An den Kämpfen zwischen Deniki» und den anderen antibolschcwistisehe» Armeen und den Bolschewik» beteiligte sich Gcorgie» nicht. Es wahrte vollständige Neutralität. Im Januar 1921 jedoch mußte Georgien nach heldenhaftem Kampf vor den bolschewistischen Armee» kapitulieren, die zusumme» mit de» Kwnalistei» Georgien angriffeu und die Wirtschaft des Landes vernichteten. Uamischwifü berichtete, daß in Georgien zurzeit zirka 40 030 Jude» wohnen, deren wirtschaftliche Lage bis zum Einfall der Bolschewik! glänzend war. In Georgien gab cs keinen Antisemitismus und keine Nationalitätenfrage. Während des Krieges und während der bolschewistischen Unruhen flüchteten sich viele Juden aus Südrußland »ach Georgien, wo sie Schatz und Unterkunft fanden. Auch bestand dort eine Zionistische Organisation und rnelireiü Clialtt/imvcrhändc. Judenverfolgungen kannte man in Georgien überhaupt nicht. In der Regierung und unter den hohe» Beamte» waten viele Juden. De ,׳!»gesessene jüdische Bevölkerung Georgiens spricht georgisch und etwa*: h e h r fi 1* s c ie Jiddisch kt Juden vollständig unbekannt. Sie sind streng religiös. Die später eingewanderte» Juden sprechen russisch oder jiddisch und sind weniger religiös. In den Städten, wohnen sic in kompakten Massen, In Tiflis gibt cs auch ein jüdisches Gymnasium. י״&׳״ד. ׳ 0ref ne ם Die Gemdndtwahlcn in Palästina J c r u 8 a le m , 21. August. (J.C.B.) Die Regieruug hat für de» 25. d. M. ein Meeting christlicher und mohammedanischer Notabcln einberufen, um ihren Rat in bezug auf die projektierten Gemeinderats״ wählen und die Frage der Erziehung in den Mittelschulen eiitzuholen. (Aus dieser Meldung läßt siel» entnehmen, daß die jüdische Bevölkerung Palästinas sich von den projektierten Munizipalwahlcn fernhält, da sie ihnen vor Ratifizierung des Mandats die Legitimität abspricht) Die Aussperrung der Telegraphisten Jerusalem. (J. C. B.) Die entlassenen jüdischen Telephonisten ,und Telegraphisten hielten unter dem Vorsitz des Sekretärs des Waad Leumi eine Ver- Sammlung ab und wählten einen SicbcncraussctmQ, um über die zu unternehmenden Schritte in dieser Augelegenheit Beschluß zu fassen. In das Komitee wurde ein Vertreter der Arbeiter, Ben-Zvvi, und ein Vertreter des Waad Leumi, Mr. Heitmann, gewählt. Bautätigkeit in Tel-Awiw Jerusalem, 23. August. (J.C. B.) In Tel- K w i w werden jetzt 5 dreistöckige, 21 zweistöckige und 50 einstöckige Häuser gebaut, von weichen bisher, l dreistückiges und 10 einstöckige fertlggcstc.lt sind und dem־, nächst für Wohnzwecke übergeben werden. Reifeprüfung im hebräischen Gymnasium Jaffa. (j.C, B.) Bei den diesjährigen Reifeprüf Ltngen im hiesigen hebräischen Gymnasium, die im hüb,di dekorierten .Saale der Anstalt statt fanden, erhielte* 21 Kandidaten, durtmlcr 13 von de!» humanistischen ״tMj S von den realistischen Kursen ihre Abiturienicnzeugni׳.׳* L'iftdieast Ramleh Bagdad. Eine amtliche .¥(,*!. du»;: besagt: Die i'iiliaheu I.uftsti'eitkräftc haben וח« neue» L u f t <1 io » s i von Ramleh in I* a 1 ü s ן j ״ a nach Bagdad eingerichtet. Her Weg führt über die arabische Wüste. Der neue Flugdienst bedeutet eia■ Erweiterung des bereits bestehende» Verkehrs zwisdu Kairo un i R a m i e h. Die Wasserversorgung Jerusalems. De ־;■ ן. lüs'tinensisehe Rcgierimg hat eine Kommi-.siou ernannt deren Iicmiuitere Aufgabe die W.tv.ervcrM« ׳׳«!!״ Jcj rus.ilcms sei» soll.!Xe Kommission, der u, a," (ieiK-ial S;orrs als Vorsitzender mul mehrere hervorragende TeclV niker angehüren, hofft, ihre Arbeiten im Lude de! Sommers zum Abschluß zu bringen; das Ziel dieser Arbeit ist die Versorgung der Stadt mit 200;» Kubß. rueter Wasser (während die gegenwärtige Vcrsors. nur 1000 Kubikmeter erreicht). Chaluzhn als Wasserträger. I» J e r u s a I e m I!,! sieh eine Gruppe von Chalu/.im /.us;»m!i1engeschk>>.-;c», um eine Reihe von Häusern mit Was,er zu versorge»,!!;« sie aus einer Benachbarten Quelle in die Häuser schaffet* Diese Gruppe benötigt einen Kredit von 00 Pfund, um sich mit Gefäßen zur Wasserbet'örderung zu versehen, Korkfabrikation. Die seit einige!» Jahien i» Jaffa bestehende Werkstatt zur Bearbeitung von Kork ho)/ wurde durch das Eintreten von neuen Teilhabern be> deutend erweitert Die Werkstatt wird jetzt imstasie sein, Pfropfe» für die Wein-Industrie, sowie zu Medizi:,ä und anderen Zwecken zu liefern. Sie bestellt aus 25 Mi• schiner» und beschäftigt 40 Arbeiter. Die Eröffnung einer Knopffabrik. Die Herren Wolfstein (Polen) und Adler (Amerika) haben in Jen» salem eine Werkstatt für die Anfertigung von verschiedcncn Knöpfen aus Blech, Knochen, Stof! usw. eröffnet. Die Arbeit wird vorläufig durch Handmaschinen gemacht. Mit der Entwicklung der Werkstatt sollen größere Maschine» und mehr Arueiter beschäftigt werden. Sprecbsaal (Ohne Verantwortung der Redaktion.) Sehr geehrte Redaktion! Wir bitten um Aufnahme der folgende!» Zeilen, In einer in Nr. '(>7 der ״Jüdi ,dien Rundschau“ verüffcntlichten Zuschrift erklärt Herr William Pcrlis. Haifa, zurzeit Berlin, cs entspreche nicht de» T .11 s a c It e 11, daß in dem von ihm mit unterschriebe/*» Briefe mehrerer palästinensischer Gesinnungsgenossm behauptet worden sei, ״daß die bisher gesammelten Gtr'..kr des Keren Hajessod entgegen den Bestimmungen der Londoner Jahreskonferenz verwendet wurden und ,1.11) die Gelder des Kereu Hajes.1״ für laufende Ausgaben verwendet wurde», obwohl die Verwendungszwecke noch nicht festgelegt seien.“ Er erhebt damit gegen Bir.jan Haare/, den Vorwurf, den genannte» Brief falsch zitiert zu haben. Dieser Vorsvurf zwingt uns, den betreffenden Passus des Briefes im Wortlaut zu veröffentlichen. Fr Lautet: 2״. Zur Sache: Wir bekämpfen in keiner Weise die Idee des Ke!eit I lajessod. Wir halte» dessen IXudiführung im Sinne der Beschlüsse der Londoner Jahreskoufereit/. für durchaus geboten, Wogegen wir lediglieh Einspruch erheben, ist, daß die bisher gesammelte!) Gelder des Keren Hajessod entgegen diese» wichtig-.‘,«» Bestimmungen bereits verwendet wurden. 3. Wir verurteilen die Verwendung von Geldern des Keren Hajessod für laufende Ausgaben, so lange diese Organisation nicht ausgebaut, dessen Verwendungszwecke nicht festgelegt und die Verwendung dieser Mittel ira Sinne der Spender nicht gewährleistet ist,“ Nach dieser Fest Stellung ergibt sich für jede» nicht begriffsstutzigen Leser der zwingende Schluß, daß Herrn Pcrlis seit seiner Rückkehr nach Deutschland sein Gcdächtnis im Stiche gelassen hat. Wir erwarten deshalb von ihm, tl.it) ei* »:teil Einsichtnahme in das von ihm mit unterschriebe ne Schreiben, das ja an zalilreiche Gesinnungsgenossen verschickt worden ist, an gleicher Stehe den gegen uns unvorsichtig erhobene״ Vorwurf zurücknimmt. Mit den schärfsten Worten müssen wir aber Ver- Wahrung ein!egen gegen die Behauptung des 1! ־" Pcrlis, wir hätten das Schreibe!» zum Ausgangspunkt c.r«er Agitation gegen die Sammlungen des Keren Hajes*U und den Keren Hajessod als solchen überhaupt gemäß''' Diese Behauptung ist in allen Einzel• beiten frei erfunden, und hier kann niangi'׳• haftes Gedächtnis nicht zur Entschuldigung hera»״ezo,ött werden. Zunächst stellen wir fest, daß der Brief zuerst nicht von uns, sondern von Dr. Hantke veröffentlicht warden ist, der gerade die von Herrn Pcrlis und Ge»o><a erhobenen und jetzt von Herrn Pcrlis bestrittenen Vorwürfe aufs schärfste zurückgewiesen hat. Wir haben : auf den Brief erst später zurückgegriffen, und zwar in; der Kritik des Keren Hajessod, für die uns der Brief! des Herrn Pcrlis und Genosse!» eine der Unterlagen ge־ liefert hat. Niemals aber haben wir, »vie cs Herr Pcrlis behauptet, gegen den Keren Hajessod als solchen agitiert und gerade Herr Pcrlis sollte mit Rücksicht auf den von »hin mit Unterzeichneten Brief der letzte sein, der diesen Vorwurf erhebt. Hochachtungsvoll mit Zionsgruß Dr. Kolienscher. r . >ג ר־־א —י' m׳t t LHC-; MMid tlUHi, t