Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 70 (2.9.1921)
- Date
- 1921-09-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 504 JU EPISCHE KUNPSCH A U _ ___ ......Nr. 70 lassen mulUc, mmmclir fast aussclilicßlicli auf kleinwcir.c Sammlungen durch liüdisen u.w. zimickgeworfen ist. Jeden Calls darf werden, daft cs keine Organisation dieser Art wcldu׳ mit relativ so geringen Spesen ihr Auslangen findet. Würden wir mehr große Spenden bekommen, so wäre der Prozentsatz der Spesen sogleich entsprechend hcrabgedrüekt. Was da«! Vermögen des J. N.-I*’. nnlangt, so läHt sich dies heute, bevor die genaue kaufmännische Neuciusdiät/ung aller unserer Besitzungen in Ercz-IsraeJ durdigefühit und dann die Bilanz aufgestellt ist, nicht nngeben, betragt aber ganz gewiß mehr als 500 000 Pfund. Einen wichtigen Punkt der Tagesordnung wird das Referat über die ״Lnndsmaiinscliaffliche Kolonisntion“ bilden. 1 in ״llaolam“ stand kürzlich zu lesen, daß es zwei Kategorien von Kolonisten gebe: auf der einen Seite Arbeiter ohne Geld und auf der anderen Leute mit Geld, die aber nicht arbeiten wollen. Also müsse man bei der Kolonisierung als das kleinere Uebel die Arbeiter ohne Geld vorziehen, denen allein das von der Gesamtheit gesammelte Geld gebühre. Diese Antidiese stimmt aber nicht. Wir sind überzeugt, daß es eine Möglichkeit gibt, diese zwei Gruppen, selbst wenn es wirklich kein Zwischending gäbe, zum Wohl beider Teile zusamnienzutassen. Wir machen Ihnen gewisse Vorschläge, überprüfen Sie dieselben gewissenhaft und fassen Sie dann Ihre Entschließungen. Nach kurzer Geschäftsordmuigsclebatte ergänzt Agr. Ing. Ettingcr den Bericht der N.-F.-Verwaltung, insbesondere bezüglich der Farmen und Baumpflanzungen. Agronom Dyk übt an der N.-F.-Arbeit in Palästina scharfe Krilik, die von Bruck (Palästina) fortgesetzt wird, ebenso, zu Beginn der Nachmittagssilzimg von Dr. Weisel (Wien) und Stern (Agram). Auf die Angriffe erwidert Bor! Katz.cnclson (Palästina), Rahb. Ztotnik (Montreal, Kanada), M. Ussischkin, Dr. Boden 11 cimcr und Ing. Ettingcr. Am zweiten Bcratungstage (Montag) eröffnet Dr. Schachtel die Sitzung um 10 Uhr vormittags. Dr. Granowsky (Haag) ergänzt das an die Delegierten schriftlich verteilte Referat über Landsmannschaftliehe Kolonisation. Es soll in Erez-lsracl keine ״englische“ oder ״deutsche“ Kolonie entstehen, sondern es werden Siedlungen von Juden aus den einzelnen Landern sein, die durch ihre nahen Beziehungen in kompakten Massen aus dem Ausvvanderungslnmle nach Erez-lsracl gehen, um sich dort durch die nivellierende Wirkung der Schule, Sprache und dc'r gemeinsamen Interessen der jüdischen Heimat mit der übrigen Judcnhcit zu verschmelzen. Bei Heranziehung des Privatkapitals kann eine Frage, und zwar die Arbeiterfrage, Schwierigkeilen machen. Wir glauben, daß unsere Vorschläge sowie die Tatsache, daß die ganze Kolonisation atil N.-F.-Boden geschehen soll, der Organisation die Möglichkeit bieten, die jüdische Arbeit zu sichern und das Aufsteigen der in den Siedlungen zu verwendenden jiidischeu Arbeiter zu garantieren. Die schwere Aufgabe der Kapitalbeschaffung kann nur durch Zusammenarbeit der großen Kapitalskategorien erfolgen: des nationalen und privaten Kapitals. Es wäre verfehlt, sich auf eine dieser Kategorien zu beschränken, da dann dem Aulbauwerk größere Summen entzogen würden. Die Landsmannschaftiidie Kolonisation bildet die Organisationsform, die die Benutzung beider Kategorien ermöglicht. Das Pri* vafkapit.il werden die Siedlergesellschaften, das nationale die Fonds der Zionistischen Organisation, in unserem Falle speziell der j.N.-F. stellen. Die Landsmannschaftliehe Kolonisation wird so große Kapitalien für Palästina mobilisieren, Leute in den verschiedenen Galuthländern zu Siedlergcscllschaftcn Zusammenschlüßen und die Aufbringung größerer Mittel für den Bodenerwerb durch den J. N.-F. sichern. II. Weltkonfercnz der Hitachduth Sonntag, den 2S. August, um 11 Uhr vormittags, wurde in Karlsbad (Briiish-Hotel) die II. Wcltkonfercnz ן der Hitachduth eröffnet. An der Konferenz nehmen <10 Delegierte aus Palästiaa, Polen, Rußland, Ukraine, Ostgali/icn, Litauen, Lettland, Wcstgaüzicn, Rumänien, Siebenbürgen, Oesterreich, Deutschland, Tscbechoslowaket, Belgien u. a. teil. Im Namen des Waad Poel der Hitachduth eröffne!« Chawer Sprinzak (Palästina) die Konferenz mit einer kurzen Ansprache. Er wies auf die Schwierigkeiten hin, die sich der Hilachdutli während der 17 Monate ihres Bestandes cntgcgenstellten und die es verursacht haben, daß die Hitachduth nur einen kleinen Teil ihrer Aufgaben verwirklichen konnte. Trotzdem hat sic bcdeutendes geleistet, wie die Einleitung und Organisierung der Alijali. Der jetzigen Konferenz harren zwei wichtige Aufgaben: Die Festsetzung unseres Programms «ml unserer Arbeit sowie die Bestimmung unserer Haltung auf dem Xll. Kongreß. Nach' der Begrüßung der Konferenz sciteiw Chawer F r i e d m :1 u 11 im Namen der zionistisch-sozialistischen Partei Zc'ire-Zion in Rußt a n d, wurde das Präsidium gewählt, das aus den Chawerün Kaplan, Dr. Kaznctson und Sprinzak besteht Ins Sekretariat wurden die Chawerim H c 11 i s c h und Schürer gewählt. Außer der Pcrmancnzkomniissvon, welche sich außer aus dem Präsidium aus je einem Vertreter der Landsmannschaftcn zusammensetzt, wurden folgende Konimissionen gewählt: Für Politik (Vorsitzender Dr. Buber), Emigration (Vorsitzender Dr. Tartakower), Kolonisation, Organisationsfragen sowie Finanzen und Finanz- Bistltutionea, In' der weiten Sitzung erstattete Kaplan den Rechenschaftsbericht des Waad Pbel des Wcltvcibandcs für die Zeit seit der Prager Konferenz, der von Sprinzak durch den Bericht über die Arbeit in Palästina ergänzt wurde. Kaplan führte airs: Die HitachduUi hatte sich zwei dringliche Aufgaben gestellt: die Organisierung der Alijali und die Einigung der Arbeitergruppen im Zionis- Mus. Das erste gelang: Wir brachten Tausende von Chaiuzim ins Land und führten, überhaupt den Gedanken der Alijali in die zionistische Bewegung in seiner ganzen Wichtigkeit ein und verschafften ihm die Öffentliche Anerkennung, die er heute allgemein besitzt Die zweite Aufgabe wurde nicht so glücklich gelöst. Unsere fciniguiigsbestrchuiigcn wurden von anderer Seite durchkreuzt. Trotzdem sind wir wenigstens in Palästina zur Schaffung der Gesamtorganisation der jüdischen Arbeiter in Haifa gekommen. Die ganze Arbeit war durch äußere und organisatorische Hindernisse erschwert, msbesonde re haben wir uns der inneren Arbeit weniger widmen können, weil unsere ganzen, ohnehin gering«! Kräfte in den Dienst der erwähnten zionistischen Hauptaufgaben gestellt wurden. — Sprinzak führt aus, daß alle unsere Kräfte in Palästina durch die Arbeit für die Aliiah und dusch die sich überstürzenden Ereignisse in Palästina absorbiert wurden. Deshalb blieb leider keine Zeit, sich der ebenfalls sehr notwendigen ideologischen, programmatischen und der organisatorischen Arbeit zu widmen. Und doch hat sich innerhalb der Geschehnisse die!»otenz der 1 litacluluth erwiesen und bewährt An der Debatte beteiligten sich; Jasky (Rumänien), Balogowsky (Litauen), Landauer (Deutschland), Baschirawker (Bukowinn), Dr, Kaz.nelson (Polen) U. a. Dr. Tartakower erstattete den Finanzbericht. Das Schlußwort hatten Kaplan und Sprinzak. Hierauf ging die Konferenz zum zweiten!,unkt der Tagesotdnung (Kongreßlragen) 'über. Die Beratung wurde durch ein Referat von Dr. Martin Buber über die zionistische Politik, insbesondere die Araberfragc, cingek'itct. Den zweiten Teil dieses Referates erstattete Dr. Buber am zweiten Konferenztag (dritte Sitzung). Die Konferenz des ״Hechaluz‘‘ Am Montag, den 29. d. M., um 7 Uhr abends, wurde die Wcltkonfcrenz des ״Hechaluz“ eröflnct, an der Rußland, Polen, Rumänien, Litauen, Lettland, Konstantiiiopel, Oesterreich, Italien, die Tschechoslowakei, Ostgalizien und Palästina vertreten waren. Die Eröffmmgsrcdc hielt Chawer Salman Ru bas cito w. Er schilderte die schwere Lage, in der sich die Hechaluzbeweg;::!,; gegenwärtig befindet und den großen Wert der Zusammenkunft der Chawerim in dieser Stunde. Br wies auf die Notwendigkeit der Schaffung einer festen Hcchaluzorganisation hin, die der großen zionistisehen Arbeit vorangehen sollte. Ins Präsidium wurden gewählt: Gotz, Smitezfcy, Zabludowski, Lcvvinsohn und Cliaim Schon־. In der ersten Sitzung erstatteten die Vertreter der verschiedenen Länder Bericht über die Tätigkeit der Landesverbände. Als erster spricht der Vertreter Rumäniens. Die Chaluzbcwcgung entwickelte sich dort erst in der letzten Zeit, als der Strom der ukrainischen Chaiuzim stärker wurde und die örtlichen Zionisten auf die Alijali aufmerksam gemacht hatten, worauf in Bcssarnbien und Rumänien eine Organisation zur Vorbereitung von Chaiuzim für Erez-lsracl geschallen wurde. Der Hechaluz in Rumänien stieß auf verschiedene Schwierigkeiten. Er mußte sich selbst seine finanziellen und juristischen Mittel für den Transport vom Menschen durch Länder beschaffen, die Chaiuzim aus der Ukraine nicht gern aufnehmea Die Zionistische Organisation hat ihnen wenig Hilfe geleistet Im ganzen haben sich 1500 Mann ein tragen lassen, von denen bisher 600 transportiert werden konnten. 5 0/0 von ihnen waren verheiratet, 20 °/0 qualifizierte Arbeiter, 80 ״/« hebräisch sprechende. Als zweiter Redner sprach Gotz-Litauen. Der litauische Hechaluz entstand aus der russischen Chaluzbewegung. Die Vorbereitung von produktiven Arbeitern für Palästina stieß in der ersten Zeit auf große Schwierigkeiten, da die jüdischen Grundbesitzer Clialuzim nicht beschäftigen wollten, denen sie die schwere tasviwirtschriftliche Arbeit nicht zutrauten. Nachdem siel! aber die Chaiuzim bewährt hatten, wird diese Schwierigkeit überwunden werden können. Unter dem Einfluß Palüstiii.19 drang in die Arbeit der Chaiuzim das genossenschuf Uiche Element ein. Fast die ganze Clnluzimvor. bereilung trägt jetzt einen genossenschaftlichen. Chanikter. Die Kwuzah wird als die beste Erziehungsanstalt für Palästina betrachtet. Es bestehen landwirtschaftliche Genossenschaften und städtische Haixiwerkcrgcnosseu• schäften. Die wichtigste Frage für die Chaiuzim in Litauen ist die Auswandeamgsfrage, zumal Litauen zu einem Durchwamleningszentrum auch für die russischen Chaiuzim geworden ist, Alte Mittel and bis zum Augen• blick vom Hechaluz allein aufgebracht worden. Redner fordert, daß man die Chaiuzim dieser Gcldvorge enthebt, damit sie sieh der Vorbereitung für Palästina widmen können. Der Vertreter Polens schildert die Arbeit und das Wachsen der polnischen Chaiuzim, die jetzt 4500 Mann zählen. Für die fachmännische Vorbereitung wurde dort sehr viel geleistet. Die Chahizlm in ,Polen sind verpflichtet, mindestens ein Jahr in einer Genossenschaft zu arbeiten, damit sie sich an die Arbeit gewöhnen. 1700 Mann sind jetzt m Chafuzgenosscnschaftcn beschäl tigt. Den Chaiuzim gehören jetzt fünf Farmen, drei Gärten, vier Tischlereien, drei Schlossereien. Im ganzen sind in den Werkstätten 207 Mann ■untergebrächt, die über eigene Arbeitsgeräte ■und Arbeitstiere verfügen. An Kulturlnstitufkmen bestehen beim Hechaluz k» Polen 22Gruppen für Hebräisch mit 763 Schülern, neun Kurse für Palästinakundc, «in Kurs für Geschichte mit 22 Teilnehmern. Im ganzen <*!*] zirka 84 0/0 aller Mitglieder mit produktiver Arbeit bc. sch iftigf. 400 Mitglieder arbeiten׳ bereits seit einem Jahre, •ISO seit drei Jahren und 641 über drei Jahre, Im ganzen besteh«! zirka 100 Ortsgruppen des Hechaluz Nach Palästina sind im Jahre 1020 957 Mann ausg<s wandert, darunter 400 aus Polen und der Rest ans ,1!*. dem! Ländern, iu! Jahre 1921 sind zirka 1500 Chaiuzim nach Palästina ausgewandert Weitere 750 sind reisefertig. Die ganze Arbeit ist von des Chaiuzim aus eige- 11er! Mitteln organisiert und geleitet worden. Nach dem Friedensschluß von Riga bietet sich ein großes Arbcitsfcld in den zu Polen geschlagener» Teilen Ruf,. Lands und der Ukraine Die Kooperativen haben sich sehr gut bewährt. Die landwirtschaftliche Arbeit der Chaiuzim ist die einzige in Polen, so daß die ״Ort“ gezwungen war, für unsere Armen eine große Summe zu bewilligen, was uns die Möglichkeit geben wird, die Arbeit zu erweitern. Bei der Auswanderung machte sich der Mangel au ,Mitteln störend bemerkbar. Zu diesem Zwecke wurde eine Spar- und "Lcihgenossenschaft gegründet, und jedes Mitglied ist verpflichtet, 10 % seiiics Einkommens an diese Kasse abzutühreu, um im Laufe eines Jahres die Hälfte der Reisekosten zu sparen. Die andere Hallte wird ihm dann vorgeschosscn, um! er ist verpflichtet, sic nach seiner Unterbringung in Pa. lästina zurückzuerstatien. Es wurde auch der Versuch gemacht, für den Hechaluz ein besonderes Programm airszunrbeiten, das ihn zu einer unabhängigen, unpartciischen Organisation charakterisiert, in der alle pro•!!aktiven Arbeiter in der zionistischen Bewegung ver. einigt sind, die bereit sind, so schnell als mir möglich, nach Palästina zu siedeln und ein produktives Lebta ohne Ausbeutung fremder Kräfte zu führen. Allweltlicher zionistischer Studentenkongreß ErsterTag. Am 28. August, 11 Uhr vormittags, wurde der Alhvcltliche zionistische Studcnienkongreö eröffnet. Es waren 50 Delegierte aus der Tschechoslowakei, Deutsch- Land, Holland, Schweiz, Amerika, Frankreich, Elsaß, Rumänien, Polen, Rußland und ungefähr tbcnsoviele Gäste erschienen, Ing. Bawly (Holland) eröffnet hebräisch ן und begrüßt Delegierte und Gäste. Als Vertreter des Misrachi begrüßt Mosche Gu 11 m a n n die Versammlung, Im Namen der tschechoslowakischen Zionisten richtet Chain! Kugel einen Appell zu ernster Arbeit an die Studentenschaft und skizziert die Aufgaben und Ziele der Konferenz. Im Namen des Volksvereins Zion-Karlsbad begrüßt Herr Richard Steiner mit herzlichen Worten die Versammlung, Hierauf wurde der Antra״ des vorbereitenden Aus- Schusses, das Präsidium wie folgt zu wählen, einstimm(p angenommen: Ing. Bawly (Holland), Ing. Hein (Brünn), Dr. K i w e (Wien), Kiingcr (Wien), 01 i t z k >־ (Berlin) und Hirsch (Prag). Auf Aufforderung des Vorsitzenden Bawly entsandte jede Landesorganisation ein Mitglied in den Studentenausschuß. Hierauf übernahm Dr. Kiwc den Vorsitz und erteilte Ing. Bawly das Wort zum Rechenschaft!• bericht. Bawly erinnert an die Londoner Tagung und an ihre wichtigsten Programmpirnlctc: Gründung und Förderung einer Organisation von Studenten und Studierten zur Vorbereitung auf Palästina und zum Aufbau des Landes, kulturelle und fachliche Ausbildung der Akademiker und Förderung der Berufsumschichtung. Die auf dem Kongreß gewählte Exekutive begann ihre Arbeit ohne Mitglieder und ohne Geld. Alle Versuche dieser Haager Exekutive, mit den zionistischen Studcntervvcrbänden in Kontakt za! kommen, scheiterten an der Laxheit, mit der die Zuschriften der Leitung tob den einzelnen Verbänden behandelt wurden. Aus diesen Gründen konnte auch eine geplante statistische Aufnahme der Chaiuzim in Mitteleuropa nicht durchgeführt werden, Versuche beim allgemeinen Studentenkongreß (Konföderation) ir. Prag, März 1921, eine Vertretung jüdischnatioaaler Swdenten zu erwirken, scheiterten an dein Statut der Kosföderation, die territoriale, nicht nationale Gruppen umfaßt Veranstaltungen: Vorläufig sind laut Mitteilung des Karlsbader Büros folgende Veranstaltungen anLiöiid! des Kongresses ge־ plant: Sonnabend, 3. September: Vormittags 10 Uhr Fcstgottesdienst (Synagoge); abends SV» Uhr M־׳r tlng (EtabL Weber). Sonntag, 4. September: Nachmittags 2 Uhr Turnfest (Etabl. Jägerhaus), abends 8 Uhr Ko!• zert des Hatoah-Grchcsters aus Wien (Kuriuu* Saal), Montag, 5. September: Abends &!/f Uhr Vortrag von Dr. Martin Buber über ״Nationalismus“ (Kurhaus-Saal), Dienstag, den 6. September, abends 8 Uhr: Ren• tationsabend Lia Rosen: Biblisches Programm. Mittwoch, den 7. September, abends 8 Uhr: Vortrag Dr. Max Brotl: Heidentum, Christentum, Judentum. Donnerstag, 8. September: Nachmittags 3 Uhr Sportfest (Sportplatz des Jüdischen Sportvereins), abends 8!/j Uhr hebräisches Meeting (Kurhaus-Saal)• Sonnabend, 1(X September: Abends 8:/s Uhr Meeting (Etabl Weber). Diese Liste der Veranstaltungen ist noch nicht vollständig Und wird in späteren Mitteilungen etgänzt werden. Nähere Angaben bezüglich der Preise der einzelnen Veranstaltungen usw. werden ebenfalls spater erfolgen.