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Jüdische Rundschau · 1921-08-30 · Heft 69 (30.8.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 69 (30.8.1921)
Date
1921-08-30
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 496 jUEDlSCHE RUNDSCHAU Nr. 69 Rundschau R. W., Berlin, 2S. August. Dr, M:1\ Kol len sch er veröffentlicht eine Broschüre ״B i 11 ja״ H;1,1 re 1, ein Won an den XII. Zio- •itistenkongreß". Die Broschüre fallt die unser!» Lesern bekannten Gedanke»;; itn,s;e des Binjan Maare/ in übersichtlicher Form nisuranien, Sie ist klar und ernst geschrieben und soll offenbar zur Grundlage einer Partei׳• bildung auf dem Kongreß dienen. Von unserem Stand-!milkt aus könnten wir es nur l>cg־rüBcn, wenn dieser Plan verwirklicht wird, denn wir halten das I a n d sm a nn sc ha f t liehe System tü r da s U nglück unserer Kongresse, Wohl haben die /ionistischet» L.imleeorgaiiisntioiH'u als die für die praktische Arbeit u:k׳r!ülSik1!׳c11 Tcrritoi in!verbände wichtige Aufgalten /u löset», auf dem Kongreß aber, wo einmal in vielen Jahren Zionisten aus der gan/eit Welt zusammenkommen, dürfte es keilte ״Partei“ der deutschen oder der polnischen oder amerikanischen Zionisten gehen, sondern hier müßte es nach sachlichen Grundsiit/en gebildete Gruppierungen gehen. Nur dann könnte der Kongreß aurii!11 der kiir/.en Zeit seiner Tagung fruchtbare Arbeit leisten, und nur auf׳ diese Weise könnten auch die leider auf jeden! Kongreß eine ungebührliche Rolle spielenden rein persönlichen Reibereien zurückgedrängt werden. Wir würden einen Zusammenschluß der Bin ja!» Maarcz-tirnppe schon deswegen begrüßen, weil dadurch auch die andere lirtippe gezwungen würde, sielt nach prinzipielle!! Uesiditspunkte!» zu organisieren. Sachlich braucht nicht gesagt zu werden, daß wir in den meisten Punkten anderer Ansicht sind, ats •Dr. Kollenseher, Sein Cmmdgcdnnkc, daß der Zionismus in die nicht auf Palästina gerichtete jüdische Tätigkeit seiner Anhänger nichts drein/ureJcu hat, scheint uns vui'ig unannehmbar und würde uns auf eine trat wicklungsstufe zurückwerfen, die der Zionismus mit grüßen Schmerzen endlich überwunden hat. Den Schluß der Broschüre bilde! das Kongrcllprogramin des Üinjan Haare/, welches als Wahlauf ruf hereits in der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlieht war. Eine der wichtigsten Fragen, die der Kongreß lösen muH, ist die Finanzierung 11er A1 i j a h. Die Leitung darf die Augen nicht vor der Tatsache zudrücken, daß die meisten Einwanderer, vor allem die, die zwei starke Arme, und entschlossenen Mut mitbringen, das Geld zur Ucbcrfahrt nicht haben. Wollen wir auf ihre Ein׳- Wanderung verzichten? Sic werden das Land aufhanen. Durch Ignorieren kann man das Problem nicht lösen. Es heißt immer: Die Landesverbände müssen dieses Geld autbringen. Die Lamlcsvc! blinde aber sammeln für Koren Majessod, und e-. ist ein Selbstbetrug, wenn man aus einer Sammlung zwei tüncht und dann incüit, die Exekutive habe nichts ״gegeben“. Wenn man in alle״ Länder!» den Keren Ali ja 11 etabliert, so wird die Exekutive eben weniger Keren Majessod bekommen. Der Effekt ist derselbe, nur wird durch die doppelte Sammlung Regie verschwendet und außerdem die Öcl’Lntliehkeit verwirrt. Dem» die Oeffcntlichkeit versteht, jeden׳• falls in unser!! Ländern und im Osten, unter Keren Majessod Einwanderung. Darum treten wir dafür ein, die Alijah, unter strenger Kontrolle der Arbeitsabteihingen der Palästmaümter, aus dem Keren Majessod zu finanzieren. Wird dies abgelchnt, dann müssen wir die Konsequenzen ziehen und einen beträchtlichen Teil unserer Anstrengungen auf den Keren Alijah kou/entriereu, Denn die Mittel für di« Alijah müsse!» heschafft werden * Julius Berger veröffentlich! eine Broschüre ״Die Organisation der zionistischen Finanzaktionen“, welche die aus dem Leiten geschöpften Erfahrungen des letzten Jahres Keren 1 lajcssod-Arheit für die zukünftiger» Aktionen fruchtbar machen will Wir veröffentlichen an anderer Stelle einen Abschnitt aus der Broschüre, die schon darum bedeutsam ist, weil sic sich nicht auf die technische Frage der Geldaufbringtmg beschränkt, sondern deren Zusammenhang mit einer lebendigen zionistischen Bewegung nachweist. Berger kommt zu konkreten Vorschlägen über die Veranlnitliehuug der gesamten Geklauibringung innerhalb der Zionistischen Organisation. Wir hoffen, daß seine Vorschlüge beim Kongreß Beachtung finden werden, und jedenfalls die darin enthalten«» Grundgedanken für die künftige Arbeit richtunggebend sein werden. Soeben erscheint der 2, Baud der Geschichte «1 e s Z i o u!m u s von Adolf B ö 11 m. Dieser Baud behandelt die Entwicklung der zionistische!» Bewegung vom Tode Itcr/Is bis zun! Ausbruch des Weltkrieges, und hat überdies einen Anhang, der die kurze Uobersicht der Entwicklung vom Ausbruch des Weltkrieges bk zur Gegenwart gibt. Böhm hat es sich zum Ziele gesetzt, niiclit int strengen Sin!» eine ״Geschichte“ und noch weniger ein ״Handbuch“ des Zionismus zu schreiben, vielmehr wollte er in das Wesen und Werden der Bewegung einführen und die Leser seines ■Buches den lebendigen Fluß der heute noch i!» vollem Gang bcfmdlichen Bewegung empfinden lassen. Vielleicht ist geiade darum Böhms Buch unseres Erachtens die einzige bKher übcriiaupt existierende brauchbare GescWdite des Zionismus und das einzig brauchbare Handbuch des Zionlsmus geworden, hs ist heute vielleicht noch tüdrt m» der /eit, eia großes wissenschaftliches Qcschichtswcrk f o סי־־־־• j ^׳;*־״״ filier den Zwitisiiitis zu schreiben: aber was dringend notwendig ist, ist ein Mittel, der heuteatifwachseivdi-1» GeneraikV!» einen b!!th!ick in die Entwicklung der /iouistisehci» Bewegung zu verschaffen, die )teilte noch zum großen Teil völlig iminiorinicrhi Außenwelt über das Wesen tun! Werden des Zionismus aufzuklären, die ganze Fülle des geistigen Kräitesjncls, den Reichtum der Erscheimmgsfonnvln, die elementare Gewalt der zionistischen Ideengeschiehte mit ihrer ganze!» werbenden Kraft auf die jüdische Oeffentiichkeit wirken zu lassen. Diese Aufgabe hat Böhm gelöst. Der vorliegende zweite Teil überragt noch den ersten an Darstellung«׳- Kraft und systematischem Geschick. Das überaus sehwie-!•;ge Problem der Systematik eines Stoffes, der die versehicdeiiarligste!» Gebiete umfaßt, Politik, Kolonisation, theoretische Entwicklung, geistige Strömungen usw., ist von Böhm so gelöst worden, daß der Leser wirklich einen Einblick in die verschiedenen Quellen de־r jü- (]!scheu Wiedergeburt eriiiilt. Es ist leider im Augen׳■ blick nicht möglich, sich mit dem Werk eingehend ausein,•linier zu setzen. Wir hehallen uns daher eine itusiührlkiiere Würdigung vor, wollten aber doch nicht unterlassen, schon heute gerade angesichts des ZioniMcukongrcsscs auf diese bedeutsame Neuerscheinung aufmerksam zu machen. Karlsbad als Kongreßstadt Der ״Wiener Mnigcuzcituug" wird aus Karlsbad unter anderem geschrieben: Das äußere Bild Karlsbads wird ganz, vom Kongreß beherrscht. In allen Straßen sicht man die Träger des hübschen, in den jüdischen Farben gehaltenen Kongreßabzeicheits, auf den Bahnhöfen sorgen starke Abteilungen der zionistischen Jugend, Blauweiße usw. für die Ankummlinge, denen eine große blau-weiße Fahne die Auskunfiskanzlei anzeigt. Im Schützeuhmis, wo sich■ der Kongreß etabliert hat, herrscht regstes Leben. Die tschechische Postdircktion hat ein eigenes Postamt errichtet, das einen hebräischen Stempel führt lind schon jetzt in Tätigkeit ist. Die Stadtgemeinde hat auf die Eiiihrhiing der Liistbarkcitssteucr bei den Kongrcliveranstaltuiigen verzichtet, für die Behandlung der Pässe ist von der politischen Behörde das sorgsamste Entgegenkommen angeordnet worden. Alle großen Hotels haben NalionaUondsbüdisen aufgestellt, wie denn überhaupt die Bevölkerung den Kongreßgästen mit viel Achtung begegnet.ז Was hier besonders ins Auge fällt, Ist die vollständige Teilnahmslosigkeit der Juden gegenüber dem Kongreß. Man stelle sielt vor, daß zur Zeit des ״rieehiselien I rei'hciNk.uupfcs irgendwo ein Exil, etwa in Triest, ein griechisehor Natkmalkougrcß einberufen worden wäre. Welche I.eülersduiftlidikcit, welches brctinciule Interesse hätte sieh da ergeben! In der weitgestreckten Tschechoslowakei bleibt das Judentum kühl und fremd zur Idee seiner Freiheit tind seiner Zukunft. Die allabendlich stnttfindendcu Versammlungen der Karls׳- Lader zionistischen Ortsgruppe, die unter der Vorbildliehen Leitung des Badearztes Dr. Walter Kohncr stellt, sind stark besucht, aber mir \־o!1 auswärtigen Zionisten, die sich in langen Debatten mit den Probienten des Kongresses aitseinandcrset/eo. Wie schon berichtet, werden in der Zeit des Kongrosses auch Versammlungen des Nationalfonds, ein all weltlicher S t u d e 111 e n k o 1! g r c ß , eine M i s - r,1 ch i-Konf c re 11 z und eine Beratung der jüdischen T11 r 11 e r s c ii;1 f t stattfinden. Unmittelbar nach dem’ Kongreß wird das Ko in i t e e d e r j iid i s c h e n D e 1 c ־ gationen zu einer Beratung zusummentreten. Am Sonntag findet beim Jägerhaus ein $ ch a u tu r ne n der jüdischen Tnrnerschaft statt, dem ein Umzug der Turner mit J n b 01 i 11 s k y und Oberst Patterson durch die Stadt vovangeht, wobei eine jüdische Legion sfall ne (!) an der Spitze getragen werden wird*). In einigen Zimmern des Koiigrcßhauses ist eine äußerst instruktive Ausstellung des National- Fonds untergebraeht. Sie ist jetzt noch im Werden, bietet aber heute schon eine Fülle des Bemerkenswerten. Die Ausstellung bringt ein umfangreiches statistisches ׳Material in guten graphischen Darstellungen. Die gesnmte Flora Palästinas wird in trefflich präparierten; Exemplaren vorgeführt. Entzückend sind die Original- Bilder sämtlicher in Palästina gedeihender Kulturpflanzen, unter denen besonders die von einem Maler der Bezalc.1- Schule ausgeführten Abbildungen der etwa zwanzig Ormigeiisortei! in Blatt, Blüte 1111;i Frucht ״uffidUm. In den Gängen des Kongreßhnuses hat der NatiouaUöwls künstlerisch misgcführte Photographie» seiner Farmen aiigebraelit. Diese Ausstellung, die von dem Vorsitzende!» der palästinensischen Nationalfondsstclie, Agronomen O e 11 i!1 ge r, und dem Sekretär Dr. R u pp i n 6 , Herrn , Gläser, arrangiert worden ist, wird den hier versammdten Kommissären des Nationalfonds viele Anregungen bringen, ln einem Kino wird ein Palästina-Film, vorgeführt, der das Leben und Arbeiten unserer Chaluzün schildert. E.s erübrigt sich noch zu erwähne!!!, daß auch die KuStusgmeinde-Rcpriisentanz' dem Zionismus ihre Gastfreimdsdinft beweist. Sk hat das vom Kongreßbüro für . *) Wenn sich diese Ankündigung bewahrheitet, so ist das ein ausgesprochener Unfug, der im Interesse des ernsten Charakters des Kongresses lieber hätte unterbleiben sollen. — A. d Red״ d. ,Jüd. Rdscb." Masscnquariicrc aiigcsproclume I lo׳-piz, das fast leersteht, für den Betrag von 10 Kronen per Kopf bewilligt, während private Unterkünfte für 5 Krone!» angebaten waren. Erst die Hinsprache der zionistischen Vertreter Dr. Robert Neubauer und Dr. Kar! Stiaßny ermäßigte den Preis um die Hälfte. Die Offiziellen sind eben hier genau so, wie anderswo. Weiter wird der ״Morge11/eifung“ vom 27. Aug. aus Karlsbad telegraphiert: Bisher zählt man: 120 Misrachi, 80 IX'Icgierte der verschiedenen Arbeiterparteien, darunter 50 Finpoül-Hazair und 10 Zeire-Zktri. Im Kongreßgebätule, das heute die strengste Sabbatruhe hielt, hat der Dienst abends begonnen. Die Zahl der Kongrcßgäste wächst stündlich. Es sind zahlreiche Besucher aus Kanada und Südafrika eilige troffen. Alle jüdische!» Hotels und Speisewirtschaften haben die• blau-weiße Fahne gehißt. Das Straücnbild ist sehr bewegt und die hebräische Sprache tritt sehr stark heraus. Unter allen Delegierten werden selbstverständlich die Arbeiten des Kongresses lebhaft erörtert. Zu einer einheitlichen Anschauung über die zukünftige Leitung und über das Präsidium des Kongresses konnte man noch nicht gelangen. Es sind Bestrebungen in! Zuge, noch vor der Eröffnung des Kongresses eine B« spreehung der hervorragendsten Persönlichkeiten aus allen Parteien zustande zu bringen, um eine glatte Abwicklung des Programms zu sieheru. Iri herrscht die Meinung vor, daß der Kongreß ohne sonderliche Zwischen fälle voriibergehen wird. Julius Simon kommt zum Kongreß ״Jcwish Chronicle“ veröffentlicht den nachstehen׳- den Brief von Julius Simon: ״Es ist nicht meine Gewohnheit, Erklärungen in der Presse abzugcbcu. ich habe niemals meine Sache in der Presse vertreten, seitdem ich eine verantwortliehe Stellung in der Zionistischen Organisation innetvibe, weder vor, noch nach dem Kriege, weder als ich Mitglieil der Exekutive war, noch als ich dieses Amt nicterlegte. Ich bewahrte Schweigen allen Unterstellungen, die gegen mich und meinen Kollegen während unserer Amtsperiode und nachher laut geworden sind. Ich habe stets zu den zuständigen zionistischen Körperschaften gesprechen, wenn idt etwas zu sagen hatte. Des ist auch jetzt meine Absicht, denn ich fahre zum Zion i s t c n k ה ס g r c ß nach Karlsbad, sowie ich zu den vorhergehenden Kongresse!» gekommen hin, trotz <l״r von einem Korresjxvndeit/Büro verbreitete!» gegenteiligen Nachricht. In der Denkschrift der Zionistischen Exekutive ist jedoch ei!» Punkt, welcher an derselben Stelle, wo er erschienen ist, rkhtiggcsteltt werden muß. td» stelle fest,daß cs Dr. W e i z m a n n und nicht Justice Brandeis war, welcher auf meinem Eintritt in die Exekutive bestand, und daß Dr. Weizinann die Notwendigkeit meiner Teilnahme so dringend empfand, daß er mir auseinandersetzte, er müsse seine eigene /Annahme eines Amtes von der meinen abhängig machen, ich war niemals der amerikanische Kandidat, ln Wahrheit liabe ich den amerikanischen. Führern zinn Schlüsse der Jahrcskonfercj« gesagt, daß ich midi entschlossen habe, das Amt anztuielmien, weh ich mich des Vertrauens der europäischen Zionisten sicher fühle, jedoch nicht dessen der Amerikaner.'־ Wir haben sofort, als die Meldung des j. C. B., daß ן Simon und de Lieinc nicht zum Kongreß kommen, I durch die Presse!.׳inziert wurde, unsere starken Zweifel an der Richtigkeit der Meldung ausgesprochen. Es ist erfreulich, daß der Brief Julius Simons uns in dk־ Lage versetzt, unsere damals ausgesprochene Vermutung nun־׳ mehr als Gewißheit zu wiederholen. Julius! Simon wird dem Kongreß die Rechenschaft nicht verweigern; tu»d auch de Liimtc erklärt in einer Zuschrift an den ״Joxtsehe Wächter", daß er zum Kongreß kommen wird. Bedauerlich scheint uns die in Simons Briefe ausgcsprochcnc Geringschätzung der zionistischer» Presse und der zionistischen öffentlichen Meinung. In einer so deinokräuselt aufgebauten und so stark von der öffentlichen Meinung abhängigen Organisation wie der unseren ist es eben für die leitenden und verantwortlichen Person• lichkcitm unerläßlich, den Kontakt mit der zionistischen Oeffentiichkeit hcrzustellen, sonst leisten sie selbst nur jenen ״Unterstellungen" Vorschub, übet die sich Simon i!» seinem Briefe beschwert. Amerikanische Forderungen London, 25. August (J.C. B.) Wie aus New York berichtet wird, )tat eine Versammlung der gewählten Delegierten zum Zionistenkongreß beschlossen, unter anderem folgende zwei Hauptforderungen am Kon׳• groß zu vertreten: 1. U e b e r s ied fun g des Hauptquartiers der Äoiustischcn Organisation, von London!»:ich Palästina, 2. Vergrößerung der Zionistischen Exekutive von 5 auf 9 Mitglieder. , , . * חוו׳י‘•"• *־־ :־»» UIU VWIÄ JLSl, DUliiltll n und Mr Gonheim gezeichneter Aufruf dt Keren rlajessod-Komitees i!» Amerika fordert die gesanv der Vereinigten Staaten zur Einschaltung ein! ripnC״Jewn־׳maj€t?s0“^l0cf1e ",ährend der herannahe! aCQ großen jüdischen Feiertage auf.

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