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Jüdische Rundschau · 1921-08-26 · Heft 68 (26.8.1921) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 68 (26.8.1921)
Date
1921-08-26
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Seite 487 hätte ührer th ätzt ünem olelie Bank 1 des Jriinowen dort stieß lackiaien verchen Haieine tkter ♦ war ie 11, war igte Ilten licht!Ibst iteruns ion, iteri um, ihre ieal idle und ׳eu/. iest ß1'■ ich- ־11: ־!tn itig ige, 6en dch «m in n er- SI1Z ׳Uli -di he ler ge ־» 1er Jrne Jrrht Us ISlie ־.te iack lane itlg an an >n cn es :rer er' td f* ürm ai ir ,0 tn tr 1t d 1• i- 1. ׳< if n 1- T I* R e ־1 r v i 9 n e Nr. 138 frenndsdiahliclies Zusammenarbeiten dann mügwird. Aber auch diese Hoffnung wurde ge- Hie Gegensätze waren zu tief. Es zeigte sich, Meinungsverschiedenheiten auf allen Gebieten die Mack technische daß ein!idl sein t,tuscht. daß die .״-- , , . der Arbeit, nicht nur bezüglich der Verwendung der Gelder in Palästina, sondern auch bezüglich der Mctlioden der Sammlung und Propaganda in der Diaspora, «.ich hei jedem Schritte zeigten und das Direktorium die Wahl hatte, in jedem Fall Herrn Simon naehzugcbcii ״der aber zurückzutreten. Die Kooptation von Cowcn als Direktor war ein unbedeutendes Detail. Die Unmogüchkeit der Zusammenarbeit kam daher, daß Simon und de Liane sich als allmächtige Diktatoren fühlten, die die Aufgabe hatten, den ״Urandcisplan duvehzuführen. Die Exekutive muß homogen sein, und der Keren Hajessod muß mit ihr Zusammenarbeiten. Daher war der einzige Ausweg für Simon und de Lteinc, entweder ein neues Direktorium zw bilden oder zurückzutreten. Die Gründe ihres Rücktritts, mit solchem Nachdruck auseinaiulersotzt, sind Einzelheiten, die den wahren Tatbestand nur 1 crsehieieni können. Es war unvermeidlich, d a ß die beiden Diktatoren, die der Welt- Organisation durch die Bra ndc is g rtt p pe a 11 f g e z w 1111 g c 11 \v orilcn war e n, in ihrer M i ssion seil eitern mußten. Sie waren völlig isoliert, ohne Anhang, weder in Europa noch in Palästina, noch, wie sich schließlich zeigte, in Amerika. Ihre Vorschläge der Einschränkung unseres Sduilwcrks, der Einschränkung der Immigration als beste Antwort auf die Bedürfnisse unserer Palästinaarbeit, ihre Prinzipien landwirtschaftlicher Kolonisation, die in der Theorie wichtig, aber in der Praxis phantastisch sind, weil sie nicht mit den Tatsachen unseres Mcnschenmaterials rechnen, ■ diese Vorschläge waren tuiaimelunbar für die Mitarbeiter von Simon und de Liane. Daher mußte -ich die Zusammenarbeit früher oder später als tmtttiv lieh Herausstellen. Soweit Europa in Betracht kommt, waren Simon und tic Liane weniger als eine Minorität, -1e standen allein und waren sich offenbar der Unutögüchkeit bewußt, eine Unterstützung ihrer Ansichten zu fimlen. t ,Mer diesen Umständen war es ein männlicher LMscliDf!, die Agonie nicht unnötig zu verlängern, souderu ah/ntivten. Bezüglich des Keren Hajessod in Amerika widerlegt das Memorandum der Leitung die eiii/elnas Behauptungen der amerikanischen Minorität. Die Po- Schlüsse der Londoner Konferenz., daß der Fonds Spcnden und Anlagen vereinigen soll, wurden einstimmig in Anwesenheit der Amerikaner angenommen. Sic sind rechtskräftig, und jede Landcsorganisation hat sie durchzuführen. Vor allem mußte die Exekutive, die von derselben Konferenz eingesetzt war, für die Durchführung sorgen. Niemand hat die Autonomie der Landesorgamsation in bezug auf die Sammelmcthoden bestritten, aber die wesentlichen ürundziige des Keren I iajessod Bonn tun durch keine Landcsorganisation geändert werden. Daher konnte der Beschluß von Buffaki nicht geduldet werben. Es wird nochmals betont, da ft der 'Keren Hajessod nicht ein Appell für Spenden oder Anlagen ist, sondern ein Versuch, eine freiwUlige Selbst- Besteuerung durch/ufiihreii, die auf dem Maasscr beruht. Die Haltung der früheren amerikanischen Leitung in dieser Frage hängt offenbar zusammen mit ihrer tintcr- Schätzung der nationalen Bewegung und der Macht der Klee. i>er <ledaukc einer Besteuerung der Zionisten! der ganzen Welt durch den Kongreß, dieser Ausdruck einer jüdischen Weltbewegung, steht im Widerspruch mit ihrer Denkungsart. Es muß ein für allemal gesagt werden, daß eine solche Denkungsart nicht zur Führersehaft im Zionismus befähigt. Solange die Herzt’sch-c Tradition lebt, wird kein Versuch, derartige Tendenzen in der Organisation zur Geltung zu bringen, geduldet werden. Die Bedingung, weiche Mack als Garantie für riebtige Verwendung unserer Fonds bezeichnet, war in Wirküchkeit die Forderung, daß die in Amerika aufgebrachten Gelder der gemeinsamen Verfügung der Weltorganisation und der amerikanischen Landcsorganisation unterliegen, d. h. aber ein Vetorecht der amerikanischen Föderation gegen jede Verwendung der in Amerika aufgebrachten Gelder, die Uuterordnung der zentralen Aufbauarbeit unter den Willen einer Landcsorganisation. Dies war der Grund iür den Abbruch der Verhandln!!- gen, nachdem Weizmam! bereit gewesen war, auf die erste Bedingung, Sammlung eines Spendenfonds, einzugehen. Die Convention in Clevcland hat gezeigt, daß die Brandeis-Gruppe in A 111 0 r i k a ebenso isoliert dasteht, wie ihre zwei Vertreter in Europa. Die Delcgation hat es vermieden, auch nur in die Debatten cin/ugreifen, obwohl sie dazu aufgefordert wurde. Der Wahlapparat war in de» Händen von Mack und de Haas. Trotzdem wurde das Vertrauensvotum für die Leitung Hrandeis-Mack mit zwei Drittel Majorität abgelehut. Ihr: Resolution für die Errichtung des Keren Hajessod in Amerika erhielt eine sechsfache Majorität. Es hat sich gezeigt, daß es keine Differenz zwischen amerikanischen, europäischen und palästinensischen Zionismus gibt. Die amerikanische Kontroverse war in Wirklichkeit eia Kampf der amerikanischen Zionisten gegen ihre frühere Leitung. Die• ganze jüdische Presse war der Ansicht, daß eine Fortsetzung des Systems Brandcis-Mack zu weiterer «Stagnation und völliger Auflösung führen würde. Die Tätigkeit der Delegation in Amerika bedeutet einen haspiellosen Aufschwung tles Zionismus. Es hat sieh ge- ׳eigt, daß die von Mack so sehr gewünschte Beleb״!!״ der Lamiesorgaiiisationcn auch durch eine von der seiui* gen verschiedenen Methode möglich ist. Die Exekutive selbst ist weit entfernt davon, die gegenwärtigen Zustände im Zionismus kritiklos gutzuheißen. Zweifellos bedarf die durch den Krieg und •'die damit zusammenhängenden Katastrophen erschütterte Grganisation eines gründlichen Neuaufbaus, der Zufuhr irischen Blutes und der Anpassung ihrer Methoden an die neuen Aufgaben in Palästina. Die Exekutive ist einmütig der Ansicht, daß die gegenw artigen Kolonisationsmethoden einer Revision bedürften. Viele Vorschläge der Rcor■ e.anisationskoinmission sind wertvoll und werden dem J U E Dl SC H ER UNDSCHA U__ Kongreß vorgclegt werden. Dasselbe gilt für gewisse Vorschläge der Brandeis-Mack-Gruppe. , Die Prinzipien der Exekutive. Es gibt aber eine Anzahl von Punkten in dem amerikanischen Memorandum, welche die gegenwärtige Exekutive mit Entschiedenheit zurückweist. 1. Die Auflösung der Z i o n i sti s ch e 11 Organisation in eine Anzahl unabhängiger Landes- Organisationen, die Degradierung des Kongresses zu einer beratenden Körperschaft, die Umbildung der zionistischen Exekutive in eine Vermittlungsstelle ohne jede Macht und ohne Geld, die Uebergabe der Führung an Menschen ohne zionistische Tradition, — all diese Forderungen werden niemals von der Exekutive angenommen werden. 2. Die Exekutive verlangt kein Disziplinarrccht und Befchlsgewnlt, aber der Kongreß ist die oberste Instanz für alle diejenigen, die sich als Zionisten bezeichnen. Der Kongreß hat das Recht, von ihnen Opfer an Menschen und Geld zu verlangen und die RichtUi.'־״• der zionistisehen Tätigkeit festzusetzen. Innerhalb dei Entscheidungen des Kongresses hat die Exekutive den Anspruch auf bereitwillige Unterstützung und eine freiwillige, eiserne Disziplin der zionistischen Welt. ■■■■■■■■■ H a II u ■HU ■■■■■■■■■■■■■■■■MH■■■*■ 8 Täglich bringt den einzig offiziellen Bericht über den XII. Zionistenkongreß die vom Kongreßbüro herausgegebene Sic enthält in jeder Nummer den ausführlichen ■ Bericht über alle Verhandlungen und Veranstal- | tungen des vorhergehenden Tages und wird be- 1 reits mit den Frühzügen direkt an die Besteller jjj versandt. Sie bietet aaber die * schnellste) und zuverlässigste > 19 Berichterstattung über den Karlsbader Kongreß. 5 Abonnements auf die Oesamtausgabe (S—10 g Nummern) 7.utn Preise von Ke. 25.— (Mk. 25,—) S sind unter Einsendung des Betrages aufzugeben 2 an das Büro des XII, Zionistenkongresses, Karlsbad, Schützenhaus, oder an die Administration der Jüdischen Bandsto, BIS, Sächsische Str.B ■ ■ ■ ■ u BtaaaansnBBuiiBnMeBRBaiitiaaNaaBaBBiiaBaoaBanauH D. Die Autonomie der La nd eso rg a n i - nt io neu wurde niemals geleugnet. Sogar die Frage selbständiger •Unternehmungen irgendeiner Lnndesorgaiiisation in Palästina kann in befriedigender Weise gelöst Werden. Aber solche landsmaunschaftlichc Untcrnelimuugen können nur begonnen werden, nachdem die o m Kongreß beschlossenen Gelder an die Zentrale abge führt sind. Der Keren Hajessod kommt zuerst, nur dann können die Föderationen auf ihre eigene Rechnung auch noch arbeiten. 4. Die Finanzpolitik der Exekutive mu ß den itrcngstcnökouomischcnRcgeln entsprechen. Aber dieses Ziel kann nicht dadurch erreicht werden, daß mail der Exekutive alle Mittel entzieht und sie der Kontrolle verschiedener Lamiesorgaiiisationcn unterwirft. Es kann nur erreicht werden durch die Wahl einer Exekulive, die das Vertrauen des Kongresses besitzt, ln wenigen Wochen wird de/ Kongreß die Möglichkeit haben, eine Exekutive zu wählen, die das Vertrauen der zionistischen Massen besitzt. Aber die einmal gewählte Exekutive muß moralische und finan- /ielle ,Macht haben -- moralische Macht, die Ent- Scheidungen des Kongresses durchzusctzcn, finanzielle Marin, die Aufbauarbeit in Palästina zu führen, Kon- Zessionen von der Regierung zu übernehmen, Verträge mit anderen Gesellschaften zu schließen usw. 5. Nirgends ist das Bedürfnis nach der Mitarbeit von Fächle nt en, die in Landwirtschaft, Industrie und Finanzwesen Erfahrung besitzen, dringender empfunden worden, als in den Kreisen der Exekutive. Jede Anstrengung wird gemacht und wird weiterhin gemacht werden, um solche neue Kräfte zu finden. Aber die Bewegung hat schon bitter dafür zahlen müssen, daß zuweilen politischer Rang, soziale Stellung oder finanzielle Bedeutung der Ergebenheit zur zionistischen Idee vorangestellt worden sind. Dieser Fehler darf nicht wieder gemacht werden. ü. Die Privatinitiative ist die HauptqucLie der ökonomischen Entwicklung und die Aufgabe des Zionismus beim Wiederaufbau Palästinas ist, den Weg zu bahnen für freie und ungehinderte Entwicklung iiidividuclier jüdischer Unturneninitnge! 1, die durch Privatkapital unterstützt werden und ihren angemessenen Go wenn gesichert haben. Aber cs wäre Blindheit, an/;:־ nehmen tlaß der Weg schon geebnet ist und daß der Aufbau unserer Hwmstütte von nun an beinahe gänzlich der Privatinitiative überlassen werden kann. 1>as jüdische Volk auf der ganzen Welt muß zum Verständnis dafür erzogen werden, daß noch für viele kommeiitle Jahre große finanzielle Opfer für Palästina gefordert werden werden, die moralischen, aber nidit materiellen Gewinn bringen. 7. Der Zionismus hjitle niemals die Absicht, m i t der Loyalität die jeder jüdische Staatsbürger seinem Heimatsland schuldet in Widerspruch zu geraten; und es ist bedauerlich, daß ein unvorsichtiger Satz kt Macks Memorandum die Existenz solcher Absichten anzunchmen scheint. Aber ein loyaler Staatsbürger muß ebenso furchtlos wie lqyal sein; Im Bewußtsein der Reinheit seiner Absichten, sein!.1׳ Ergebenheit nun Staatv darf er nidit der Pression ungerechter Verdächtigungen nadigeben, noch darf er seihst sich durch antisemitische Verleumdung einsdiüditem Lassen Das ,,gemeinsame Band von Rasse, Religion,_ Kuh*1 r und Tradition, die ruhmreiche Vergangenheit, die Autgaben der Gegenwart, die Hoffnungen für die Zukunit*‘ dies sind Merkmale einer wirklichen nationalen Einheit, die ihren Ausdruck finden muß in einheitlichen nailo- 11-alcn Insttittutroncn. Dies ist das oberste Prinzip, welches unsere Politik bezüglich des Kongresses der Exekutive des Keren Hajessod, der zionistischen Banken und in Bezug auf den ganzem Charakter der einheitlichen nationalen Bewegung leiten muß. Für diese Prinzipien steht die gegenwärtige Exekutive ein und darüber kann es kein Kompromiß geben. Lord Readings Eingreifen Aus den Vorwürfen des amerikanischen Memo rar»- duins greift die Exekutive den einen Punkt, der das Eingreifen Lord Readings bei der Jahreskonferenz betrifft, gesondert heraus und erwidert darauf folgendes: Die amerikanische Erklärung beschuldigt Dr, Wcizmann, daß er den Brandcis-Pian übcrlcgterweise zum ״Zerschellen“ brachte, indem er zu Sir Alfred Mond ging ״mit voller Mißachtung des Vertrauens, das Herr Brandeis ihm geschenkt hatte“, indem er Sir Alfred Mond und anderen einen entstellten Bericht der Situation gab, und indem er den Plan im Pcrmancnzkomilce angriff, nachdem er zuvor erklärt hatte, zu W Prozent mit ihm übcrcinzustimmcn. Was sind die Tatsachen? 1. Eines Tages während der Londoner Konferenz legte Herr Brandeis seine Anschauungen einer kleinen Gruppe dar (Wcizmann, Sokolow, Nuiüitsch und Simon). Biese Anschauungen über die Zukunft des Zionismus waren auf zwei allgemeine Prinzipien beschränk!: Auf . der einen Seite sollte das Vollgewieht der zionistischen Anstrengungen auf die w i r t s c h a f 11 i c ii c E1» v- Wicklung Palästinas konzentriert werden, und auf der anderen Seite sollte ein Versuch gemacht werden, die Unterstützung führender N i e ii t zi o ni s ז e n, insbesondere britischer Juden, zu gewinnen. Diese Prinzipien fanden bei den Anwesenden volle Zustimmung. Tatsache ist, daß nicht wenig, besonder־ seitens Dr. Wcizmanns, getan worden war, um die Unter- Stützung führender englischer Juden zu gewinnen. Lord Reading war schon im Dezember 1!) 19 angegangen worden, im besonderen war aber Sir;Alfred!Mond mit Dr. Wcizmann lange vor der Londoner Konferenz in häufiger Verbindung. Herr Brandeis drückte bei dieser Gelegenheit auch mancherlei Kritik an herrschenden Methoden aus, die auch von seinen Hörern voli geteilt wurde. 2. Bei dem gleichen oder einem späteren Zusammen»- treffen berichtete Herr brandeis, daß er ünterredunge־!» mit Lord Reading gehabt habe, der sein lutere־se au der Ftagc ausgedruckt hätte und, 1 lerrn Brandeis zufolge, Versuche 111 a che, um g e e i g neu׳1 ־ e rsyn ai für die Bildung der z i o ni s t i s c 11 e n Exekutive zu finden. Diese liiiöriiiaü-au war etwas überraschend. Lord Reading erfreute sieii des vollsten Respekts der zionistischen Führer, tunte aber niemals irgendein praktisches Interesse an den Einzel-!leiten der zionistischen Arbeit gezeigt, uni so weniger an einer so internen Frage, wie der;Auswahl der Exekutive. Nichtsdestoweniger wurde gegen diese Besprcchungcn zwischen Herrn Brandeis und Lord Readin״ kein Bedenken erhoben, noch konnte es erhoben werden! und es ist nicht auf die Intervention von irgendeiner dritten Seite zu rück zu führen, daß sie absolut ohne Resultat blieb. , 3- Flerr Brandeis erwähnte noch bei zwei späteren Gelegenheiten Besprechungen mit Lord Readit»״•, aber cs kam kein bestimmter Plan für die Bildung der Exekutive heraus. Seine Berichte fülirten nicht weiter, als zu dem Wunsche, die Konferenz solle ein Komitee (die sogenannte Norninationskomniission, ].esxücnd aus den Herren Wcizmann, Sokolow׳ und Brandkus) wählen, das weitere Personen kooptieren sollte, um die Exekutive zu bilden, in dieser Beziehung wurden die Namen von Sir Alfred Mond und James de Rothschild erwähnt, aber es wurde keine Versicherung gegeben, ob sie eine Wahl annehmen würden. " “ 4. Das angebliche ,,Zerschcüeivhssen“ des Planes bestand offenbar darin, dalJ Dr, Weidmann w a hrend der Konferenz Sir Alfred Mond aufsuchte. Dr, Wcizmann ist mit Mond jahrelang in Verbindung gewesen. Dr. Wcizmann wußte schon vor der Konferenz ganz genau, daß Sir Alfred Mond nicht m die Exekutive emtreten konnte. Herr Brandeis hatte auch Kenntnis hiervon, da hei einem Lunch vor der Konferenz, an dem Mond, Wcizmann, Brandeis und Frankfurter tcilnahmen, Mond die Gründe klar auseinandergesetzt hatte, die cs ihm unmöglich macht e n, in die zionistische Exekutive einzutreten, wobei er gleichzeitig die Bildung eines ״Economic Council“ anregte als beste Form der praktischen Unterstützung, die er und seine Freunde geben könnten. Unter diesen Umständen ist es schwierig zu verstehen, welcher vernünftige Einwand dagegen "sein konnte, daß Dr. Weizmann mit Sir Alfred Mond eine Unterredung hatte, wie er sie immer zu haben pflegte, wenn es die zionistische Situation verlangte Es wäre etwas merkwürdig, seitens Herrn Brandeis anzunchmen. daß Dr. Wcizmann kein Recht haben sollte, ־englische Staatsmänner ohne seine Erlaubnis zu besuchen " 5 In der Unterhaltung Dr. Wcizmanns mit Sir Alfred Mond wurde vereinbart, daß Mond mit den, führenden Zionisten eines Abends während der Konferenz zu sammen sein sollte, um ehe zionistische Situation zu hesprechen. D!e Herren Brandeis und James de Rothschid wurden Ungeladen, aber der ersiere kam nicht Professor Frankfurter und Herr Ben Cohen, sernc Vero treter waren anwesend. Die Diskussion war‘ganz frd und often. Die Vertreter des Herrn BnmloK tL«,״ an den Unterhandlun״en teilnehmcn und hatten die Mö״- lichkeit, jede ״en stellte" Darstellung zu korrigieren die Dr^Wazma״״ oder irgend jemand sonst versucht haben sollte. 7» klar, daß nichts vorhanden war, was zum ״Zerschellen hatte gehracht werden können, so daß es nicht in Frage kommt, daß Dr. Weizmann etwas zum Zerschellen gebracht hätte. irgend

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