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Jüdische Rundschau · 1921-08-19 · Heft 66 (19.8.1921) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 66 (19.8.1921)
Date
1921-08-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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J U EDI SCH E RUNDSCHAU Nr. 69 Seite 474 ך,־* ״.״ו y01‘׳r’ f י־" l: 1 ך""! «ק־"• ^vl I \ ^", ך־--׳ /T׳ | ■ V«/ -ן#ז > ' Das Parlament des jüdisclieo Volkes Von Dr. Oskar Epstein. Lieber kur/ oder lang wird das Parlament Palästinas ja doch zur Wirklichkeit werden. Schmer/- voll und bilter müssen wir, die wir alte Zukunftshof{- nung auf Erez-Israel setzen, cs empfinden, daß entsprechend den gegenwärtigen tBevölkcrungsvcrhältnissen die jüdischen Vertreter in diesem Parlament nur eine kleine Minderheit bilden werden. Die Assepliat tUniwcliarim (also die Vertretung der pnkisiineiisischen Judenheil) kamt deshalb kein ausreichendes Gegengewicht bilden, weil sie doch die Vertretung derselben Minderheit Palästinas ist, die bereits im Pariament Gcsnintpakistinas ihre Abgeordneten sitzen hat. Hätte man der Tatsache Rechnung tragen wollen, daß die gegenwärtige jüdische Minderheit durch die Bulfour- Deklaration und San Rcmo da/u bestimmt ist, die zukünftige Majorität des Landes zu werden, so hätte mau darauf schon hei ihrer Zusammensetzung Rücksicht nehmen müssen. Das Judentum der Diaspora hätte' nach demselben Prinzip Delegierte ins Parlament Palästinas wählen müssen, nach dem man B, im Parlament der tschechoslowakischen Republik den tschechischen Legioniiren in Serbien Mandate reserviert hat. Da aber eine solche Berücksichtigung der zukünftigen Einwohnerschaft Palästinas vielleicht überhaupt nicht, sicher aber nicht in vollem Maße statthaben wird, so können wir ein wirksames Gegengewicht gegen die unseren Bestrcbtin- .gen wahrscheinlich feindliche Majorität des zukünftigen palästinensischen Parlamentes nur durch eine festgefügte und auf fester Grundlage ruhende Vertretung d e s gesamten jüdischen Volkes schaffen. Daß ein alljüdischcr Kongreß jenes feste Gefüge und jene feste Grundlage nicht besitzen kann, feuchtet wohl ohne weiteres ein. So bleibt denn nur der eine Weg, den Zionistischen Kongreß, diese größte Schöpfung Iler/ls, zu jenem politisch wirksamen und staatsbildenden Faktor auszubauen, den wir heute und in Zukunft unbedingt haben müssen. Der Zionistische Kongreß leidet bei seiner heutigen Struktur an drei Hauptfehlern, die ihn nicht zu seiner vollen Bedeutung kommen lassen. Diese sind: 1. Die allzu kurze Mandatsdauer; 2. die hastige Durchführung der Waiden; 3, die Unbestimmtheit der Wählerschaft. Alle drei Fehler sind nur drei verschiedene Seiten desselben Grundühcls; des vorwiegend demonstrativen Charakters der zionistischen Kongresse, Solange der Ziotüsmus eine werbende und erweckende Partei war, war das ebenso wie bei Parteien anderer Völker ganz natiirlieh. Heute aber, da der Zionismus immer deutlicher das ganze jüdische Volk darstdlt, soweit es nach dem dumpfen Traume der Assimilation zu neuem Leben erwacht, muß der Kongreß zumindest mit derselben Sorgfalt aufgebaut sein, wie staatliche Parlamente. Die Mandatsdaucr muß schon deshalb mehrere Jahre betragen, damit der Kongreß nicht Delegierte umfasse, die ihre ganze Kenntnis der Tatsachen aus dem Bericht der Exekutive schöpfen, die ihnen ein paar Tage vor der Kongrcßcröffming übergeben wird. Auch daß die Delegierten einander persönlich bereits vor den Sitzungen kennen, ist für den Erfolg der Verhandlungen wichtig, wie schon bei der letzten Jahrcskoufcreiu deutlich zu sehen war. ich schlage als Mandatsdauer sieben Jahre vor. Die Schekelzahler der Landesorganisation einer Föderation hätten aber jederzeit das Recht, falls cs 50 0/0 von ihnen verlangen, die sofortige Neuwahl der auf sie entfallenden Delegierten zu fordern. Dana könnte auch die Wahl der Delegierten in einer viel ernsteren und daher auch erziehlicheren Weise erfolgen. Wenn die Wahlen, wie jetzt, nur für eine zehntägige Session erfolgen, so kann eine griindliehe Information der Wähler durch die Wahl- Parteien auch dam» nicht erfolgen, wenn die Wahlen nicht wie diesmal gerade in der aEcrungcschicktesten Zeit erfolgen, da ein großer Teil der Wähler ganz unerreichbar ist. Denn es darf nicht vergessen werden, daß bei der notwendigen Kompliziertheit unseres Organisationsmcchanisinus Ort und Zeit einer Kongreß- Session bis zum letzten Augenblick unbestimmt bleibt und die Waiden infolgedessen immer im letzten Augenblick erfolgen müssen. Die Unbestimmtheit de r Wählerschaft wird dadurch behoben: werden müssen, daß die Schekeisammlung mit größerem Ernst betrieben wird. Die Zahl der Schekel wird sieh dadurch gewiß nicht ändern, aber viele, die heute keinen Schekel zahlen, weil sie das nicht für wichtig genug ludtcn, werden ihn bezahlen und viele, die ihn bis 'jetzt gezahlt haben, werden ausscheidcn. Die Organisatkm wird ebenso, wie sie eine Bestätigung über das erhaltene Geld ausstellt, von jedem Schekelzahler ihrerseits eine Bestätigung fordern müssen, daß er das Baseler Programm in einer vom Kongreß fcstzustellenden Interpretation versteht und anerkennt Die Schekelzahler- Verzeichnisse müssen dann übrigens auch als Grunde läge für die so wichtige und so vernachlässigte Innen- Propaganda dienen. Die Sessionen des Kongresses müßten bezüglich des Ortes und der Zeit mit der Einschränkung, daß sie spätestens alle zwei Jahre zu erfolgen haben und daß der Kongreß selbst Direktiven geben kann, der Exekutive überlassen werden. Zwischen den Sessionen würde von Zeit zu Zeit ein Ständiger Ausschuß des Kongresses zusammentreten, Der XII. Zionistische Kongreß kann freilich mir j mehr, als für eine kurze Session gewählt, erscheinen. Er würde aber seine Bedeutung um vieles erhöhen, wenn er durch Anpassung des vorgeschlagenen Organisationsstatutes an die hier vorgebrachten Grundsätze eine neue Art von Kongreß und Organisation schaffen würde, die zusammen mit der notwendigen Föderalisiemug die zionistische Schlagkraft bilden könnten, die die wichtigste Voraussetzung unserer natioaalen Zukunft ist. Zu diesem Zwecke müßte Kislew und Teweth 56S2 die Sehekelaktion durchgeführt werden. Schewat und Adar müßten den Kongrcßvorbcrcitungen gewidmet sein, im Nissan müßten die Wahlen nun ersten Ständigen Zionistenkongreß stattfinden. Um die Scliejie'zahl in den sechs wahllosen Jahren nicht sinken zu lassen, müßte festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die Delegierten bei Verringerung de*׳ Sdiekel/ahl die Mandate verlieren. Bei Erhöhung der Sdiekel/alil müßten Ergäiizimgxwahleu stattflnden. KongreBgedan&en Von Dr. J. Krön stein, Berlin. Zwei miteinander vielfach verquickte, aber ihrem Wesen nach ganz verschiedene Fragen stehen jetzt itu uvonistisclicii Vordergrund; Die Richtung der nat i o n a I e 11 Gegenwartsarbeit in der Diaspora und die Methode des wirtschaftlichen Aufbaues Palästinas. l־ur die erste Frage ist der Weltkongreß nur begrenzt zuständig. Die nationale Arbeit in der Diaspora richtet sieii ganz nach den Verhältnisse» des betretfenden Landes, Ein Streit, wie er zwischen dem Nationalen Einheitsblock und üinjan Haarez geführt wird, wäre beispielsweise in Ifojcn infolge des intensiven, ursprünglichen Nationalbcwußtseins der dortigen Judenheit gegenstnndsfos. Und in Frankreich oder Italien ist der Streit über die nationale Betätigung in der Diaspora aus dein entgegengesetzten Grande wohl ausgeschlossen; weil dort die Assimilation soweit vorgeschritten ist, daß jene Betätigung kaum im netuicnswerten Um lange durcligetuhrt werden kann. Das nationale Problem ist akut nur für Deutsch-!and und vielleicht Amerika. Es ist eine innere Angelegenheit dieser Länder, über die der Weltkongreß keine radikale Entscheidung zu fällen hat. Ob verjieinend oder bejahend würde diese unheilvoll sein. Sollte der Kongreß das weitgehende Bekenntnis zum nationalen Judentum, die darauf gerichtete Tätigkeit in der Diaspora als nicht zum Bestandteil des Zionismus gehörend bezeichnen, so wäre diese — kaum denkbare — Entscheidung ein schwerer Schlag für den nationalen Gedanken. Wird aber der Kongreß erklären, daß der Zionismus ohne das radikal-nationale, in der Diaspora zu betätigende Bewußtsein undenkbar ist, 90 wird die Folge hiervon die Abspaltung von wertvollen Bestandteilen unserer Partei sein; ein Ereignis, das immer bedauernswert ist, ganz besonders im gegebenen Augenblick. Einerseits wollen Zionisten die gesamte Judenheit unter dem Banner des palästinensischen Aufbaues vereinen; und andererseits werden die unter diesem Banner bereits stehenden Zionisten nur deshalb ausgcstoßen, weil sie in der Diaspora kein National-judenitum treiben wollen! Der nach außen gerichtete Aufruf an die Einigkeit und die Unduldsamkeit nach innen passen entschieden nicht zusammen. Der Kongreß muß ein für allemal erklären: Zionist ist■ jeder, der das Basler Programm anerkennt, also die Errichtung einer Heimstätte für das jüdische Volk ' in Palästina und als ejus der Mittel hierzu — eine gewisse Stärkung des jüdischnatioualcn Bewußtscins anstrebt. Die darüber hinausgehenden Bestrebungen zum nationalen Leben in der Diaspora sind in höchstem Maße erwünscht, aber nicht Bedingung. Die Meinungsverschiedenheit hierüber bildet eine innere Angelegenheit eines jeden Landes und kann gegebenenfalls durch Bildung verschiedener Föderationen innerhalb dieses Landes ausgctragoii werden. Jede solche Föderat io» ist ein vollberechtigtes Mitglied der Weltorganisation, Dadurch, daß das Problem der nationalen Diaspora von der Tagesordnung des Kongresses rasch verschwindct. wird er in der Lage sein, seine ganzen Kräfte dem Aulbau Palästinas zu widmen. Auen hierüber ist ein Streit entstanden, in dessen Mittelpunkt der Begriff ״Produktivität“ steht. 'Dieses Wort müssen die beiden Parteien eindeutig auslegen, soll nicht der Streit eine Spiegelfechterei sein. Deshalb sei folgendes bemerkt: Produktivität ist Ertragsfähigkeit; der Ertrag kann aber verschiedener Beschaffenheit sein. Der soziale Ertrag ist eine allgemeine nicht in einer Geldsumme auszudrückender Hebung des materiellen und geistigen Wohlstandes der Gesellschaft; der Wirtschaftliehe Ertrag bedeutet, daß durch die gemachte Aufwendung Vermögenswerte geschaffen sind! die einen höhere» Geldwert haben als jene. Der wirtschaftliche Ertrag ist ein sofortiger, falls er verhältnismäßig kurze Zeit (höchstens 2—5 Jahre) nach der Bin verursachenden Aufwendung in Erscheinung tritt; ist der Zeitraum länger (wie beispielsweise bei Aufforstung), 90 liegt eine «ufgesdrobene wirtschaftliche Ertragsfähigkcit vor. Anstatt von ״unproduktiven" und ״produktiven“ muß also von sozialen und wirtschaftlichen Aufwcndungen gesprochen werden; bei den letzterenist zu unterscheiden ob die Ertragsfähigkeit eine sofortige oder eine autgesdvohene ist. Durch die Klarlegung des Grundbegriffes wird gleich die Problemstellung vertieft und zergliedert Den Grundriß des wirtschaftlichen Aufbaus Palästinas entwerfen heißt folgende Fragen zu beantworten: 1. Nach welchen Gesichtspunkten dürfen die verfügbaren Gelder zwischen sozialen, ״sofortigen" Wirtschaftlichen und ״aufgeschobenen" wirtschaftlichen Auf- Wendungen verteilt werden? 2. Welche Aufwendungen innerhalb jeder dieser drei Grappa» sind zurzeit die wichtigsten? 3. Nach welchem Verfahren darf die Verausgabung der für jede der drei Gruppen bestimmten Gelder statt'• finden? Ein reiches Material zur Beantwortung dieser drei Fragen ist »n dem Bericht der Rcorganisatsoiiskommissioi» enthalten, von der״ ja die Krise, die zu heilen der Kongreß berufen ist, ausgegangen ist Dieser Bericht ״eint den hierauf erteilten Antworten vor» Dr. Ruppiti und Ussisdikin ist eine der ergreifendsten zionistischen Urkünden. Männer, die mit glühenden Herzen dem heiligen Ziele ergeben sind, ringen miteinander, weil sie ״her die Mittel nicht einig sind. Lender hat Herr Ussisdikin in seiner Antwort die persönüclie Note zu stark liervortreten lassen, indem er immer wieder die Behauptung aufstellt; ״Soweit die erwähnten Mißstände tatsächlich bestehen, haben hieran nur die Mitglieder der Rcorganisationskommission schuld“. Es ist zu!!offen, daß die zweckja die sinukm• Frage der Schuld iür die Vergangenheit aut dem Kongreß nicht einmal gestellt sein wird, daß die ganze Aufmerk• «wmkeit lediglich dem gewidmet sein muß, wie inan es in Zukunft besser machen muß. Der grundlegende Gesichtspunkt der Reorganisation־;• kommissKHi ist die Schaffung einer sich selbst erhaltenden jüdischen Gemeinschaft in Palästina. Hieraus entwickeln sich folgende Grundsätze: 1. Die Ausgabe*» m ü s s e 11 sich nach den Einnahmen richten, damit die die Selbständig, keit des Siediungswerkes bedrohenden Fehlbeträge ntög. liehst vermieden werden. Demnach müssen alle Ausgaben, die sicii nicht in Geldform bezahlt machen (also die ״sozialen“ Ausgaben) möglichst eingeschränkt werden. Zwischen Spenden und Darlehen »st streng zu unterscheiden. 2. Der Geist der Selbsthilfe* und U ת - abhängigkeit muß bei den Siedlern entwickelt werde 11. Jede Siedlung muß nicht mit voller Ausrüstung, sondern mit dem zum Leben uni zur vernünftigen ßetriebsführung notwendigen Minimum begründet werden; und die Vervollständigung des lnventars und Lebensunterhaltes muß das Ergebnis der eigenen Arbeit der Siedler sein. Der Kongreß wird also darüber zu entscheiden haben, ob das ״jüdische Nationalheim, iür das wir kämpfen keine künstlich ernährte, von auswärts erhaltene Pflanze sein darf“. Wird das bejaht, 90 ist es schwer zu begreifen, wie dieser Zweck ohne eine ordnungsmiäßige Budgetw irtschaft und ohne die weitgellendste Anregung des individuellen Wirtschaftsiriebes zu verwirklichen ist. Eine Gemeinschaft kan» doch mir dann sich selbst erhalten, wenn ihre Ausgaben auf die Dauer nicht höher als ihre Einnahmen sind und wenn jedes einzelne Mitglied bestimmt weiß, daß es über kurz oder lang auf eigenen Füßen stehen muß. Die durch die Rcorganisationskommission darge• stellte Richtung kann als ״wirtschaftlich-individualistischc“ bezeichnet werden; denn sie gibt der wirtschaftüchen Belebung Palästinas den Vorrang war allen Formen der sozialen Betätigung (Schulen, Politik und sie behauptet, daß die Wirtschaft auf das Individuum gestellt sein muß. Die andere Richtung, also die ״palttisch-gemeinschaftliche“ hält dagegen die politische Betätigung als überaus wichtig, in vollem Umfang unentbehrlich und sie hat gewisse Neigungen zu einer gemeinwirtscliaft'.ich-beamtenmäßigcn Wirtschaft von Organisatwns wegen. Zwischen diesen beiden Richtungen den Ausgleich zu finden, ist die Aufgabe des Kongresses. Und ich glaube, daß der Ausgleich nicht in einer schillernd unbestimmten Formel bestehen kann, sondern in einer Tat und in einem WillensentschUiß. Die Tat ist die Wahl einer Leitung, in der die beiden Richtungen cmsprechend ihrer Stimmzahl auf dem Kongreß vertreten sind; und der Willensentschluß ist die gegenseitige Bereitschaft der Gewählten zu Zugeständnissen in der praktischen Arbeit. Wenn die Streitigkeiten über die nationale Arbeit .in der Diaspora durch die Formel: ״Jeder möge nach seiner Fasson selig werden“ beiseite geschoben werde», wenn der wirtschaftliche Aufbau der palästinensischen Siedlung einer Leitung anvertraut sein wird, die nicht allein die Mehrheit der Stimmzettel, sondern den Willen der Gesamtbewegung verkörpert und gewillt ist, ihre sachlichen Mcinimgsunterschjede duldsam und ohne Persönlichkcitsmotive zu schlichten — so wird der XII. Kongreß der erste Kongreß sein, auf dem der Wille zur Eroberung Palästinas aus der eigenen Kraft des jüdischen Volkes in .eine sich immer schneller entwickelnde Tat umgesetzt ist Nicht Einheit tut uns not, sondern Einigkeit; wohl brauchen wir Politik, aber nur als ein — untergoordnetes — Mittel der Wirtschaft. Die größte Gefahr für unsere Bewegung sind nicht die arabischen Pogromgelüste, sondern ist die Unrcntabilität der 1 and Wirt sch ältlichen Betriebe. Deshalb muß unsere Leitung ein Koalition sministerium der Wirtschaft sein. Kongreßspende Die Ko n g re ö spende des Nationalfonds gibt all denen, die am Kongreß nicht selbst teil nehmen können, eine willkommene Gelegenheit, den Kongreß durch ein Glückwunschtelegramm zu begrüßen. Die Namen aller Spender, die den Betrag von 10 Mark bei der Zentrale oder 'dem Natfonalfonds-Kommissar als Kongreßspende cinzahlen, werde» von der Zentrale in einer gemeinsamen Adresse nach Karlsbad weitergegebe». Jeder Zionist hat also die Möglichkeit, durch Begrüßung des Kongresses gleichzeitig dem jüdischen Volksschatz zu dienen und den Landerwerbsfonds zu vermehren. Zionisten 1 Beteiligt Euch an der Wongreßspentje des Jüdischen Nationaifoads!

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