Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 66 (19.8.1921)
- Date
- 1921-08-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 472 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 66 jetzt das ״amerikanische“ Brot. Sollte man ihm nicht ״jüdisches“ Brot anhieteu? liier kommt vielleicht die schwerste, die peinlichste Einwendung. Die Atmosphäre ist in Rußland, wie es scheint, so tief vergütet, dall dieses Brot mit Mali und Verachtet»}; empfangen weiden |,;11111 tmd nicht als ״jüdisches“, solidem als ״jidinvskj“ Brot be/eieltuet. Der erste Schritt zur Versöhnung kamt somit!cid» mir schwer, sondern bitter und demütigend sein. Es lieht al'er uns, dem Volke, das sieh das älteste der Kultur■ völher nennt, das sich ״Uottesvolk“ nennt, ob, auch diese äußerliche Demütigung an! sich zn nehmen - die ersten zu sein, die dem Verfolger in Not die brüderliche Hand reichen. Und zwar mit erhobenem Haupt, im Beuiißtscin, dal! wir diesen Schritt nicht tun, um um Gnade zu bitten, sondern um der leidenden Menschheit willen, um des Friedens willen. Ehen deshalb darf aber diese Hilfe nicht von den vi isdiiedenrii ״I lofjmhm“ des vnssisehen Volkes und der russischen Parteien, gehören sie!11111 dem bolschewistisehen oder dem .uitibolschewistisebe» Laf;er an, und nicht von der russischen Jmlenheit gegeben werden, sauder!» von dem jüdischen Volke. In dieser Aktion müssen, vielleicht zum erslcii Male, das jüdische und das russische Volk frei einander gcgeuühersteheit, ohne Vermittler, von weichen man nicht weiß, welchem von beiden Vülkern sie angeboren. Damit wird eitle neue Periode der jüdisch-russischen!Beziehungen inauguriert — ohne Lügen und ohne Masken. Damit wird aber das jüdische Volk beweisen, daß cs seine Fordenmg in dem Bunde der Völker .■lulgenommen zu sein, nicht einseitig versteht, daß es schon heute und schon hier ein Volk, ein gecimcs Volk ist, das willens und int Stande ist, an denjenigen internationalen Aktionen, die von Liebe und Brüderlichkeit diktiert sind und Opfer erheischen, sich zu beteiligen, 11ml das sieh als Volk fühlt und da mach handelt, auch wenn es als solches noch nichl ״anerkannt“' ist. Es ist deshalb die Pi licht der Körperschaften, die den nationalen Willen des jüdischen Volkes vertreten, diese Aktion unter jüdischer Flagge za organisieren und sich dabei von der U11gew׳uhuHeit der Aufgabe und ihrer evtl, Aufnahme in •einem Teile der jüdischen und der niclitjiidisrhc» Welt nicht nbscbrecken zu lassen. Eine Rede W. Deedes' Ober das Verhältnis zwischen Juden und Arabern Nur gegenseitige Annäherung kann die Schwierigkeiten iiberbriieken ״Jewisli Chronicle“ bringt Einzelheiten über einen Besuch, den Herr W, De cd cs, Zivilsekretär der palästiiiensisclicii Verwaltung, Risclioii-Io-Zron abstattete. Er wurde von den Kolonisten offiziell empfangen und sagte in seiner Erwiderung auf eine kurze Begrüßungsrede des Vorsitzenden der Kolonicvmvaltimg, Herrn! Mcy erowitzi unter anderem folgendes: ״ln den letzten Wochen habe ich• viele Kolonien gesellen und hatte Gelegenheit, die Landstraßen zu sehen, an denen die Uliahi/iin arbeiten, tmd ich habe besonderes Vergnügen liier in Rischon-!e-Zion empfuiulen, das ich als Symbol der kommenden nationalen Heimstätte betrachte. Ich glaube, daß die Grundlage des ״Nationalen Heims“ im Boden und nicht in der Industrie zu suchen ist, um! ich glaube, daß im Laufe der Zeit die Kolonien sich vermehren tmd entwickeln werden. Ich hörte die Worte des Herrn Meyerowitz mit besonderem Interesse, da er eine der bestinfarniierteu Persönlichkeiten in bezug auf die Entwiekhutjjsutögiichkeiten des Landes ist. Was die politische Lage anbetrifft, so muß ich erwidern, daß ich alle gegenwärtigen Faktoren als natürliche Erscheinungen betrachte. Obgleich ich wünschte, daß die Verhältnisse andere wären, so beunruhigen sie mich nicht; und da die Ursachen mich nicht erschrecken, sw hoffe ich, daß die Schwierigkeiten aUmähl ich z.u ü b e r - winden sind. Unsere Regierung ist für den Frieden des ganzen Landes und für die Wohlfahrt aller seiner Bewohner, unabhängig von Glauben und Nationalität, besorgt, und Sie dürfen sicher sein, daß die britische Regierung alle ihre Kräfte darauf konzentriert. Sicherheit und Ordnung aufreehtzueihalleii. Aller Sic selbst 111 ii s s c 11 Iteli e 11, <1 i e S c h w i e r i g k eiten zu ü b c r b r ii e k e n , welche Sie von Ihren N a c h - Dar 11 trennen. Die Beziehungen zwischen Ihnen und Ihren Nachbarn sollten keine Zeichen eines Bruches zeigen, sondern sollten auf der Grund- I a g e g e g e n s c i t i g e r A 11 n ä h e r u 11 g u n d V e r - stand nisses geführt werden. Die Verwaltung hat alle möglichen Schritte unternommen, tun das Gefühl der Sicherheit im Lande wiederherzustellen, da sie fest überzeugt ist, daß vonsciten der Kolonisten keine Veraniassung zu einem Angriff gegeben werden wird, und aus diesem (Krümle wird die Regierung sie beschützen, lind was fordert die Regierung von Ihnen? Daß Sie alle Ihnen auferlegten Bedingungen erfüllen werden, daß wir uns vollständig auf Sie ver- Lassen können, und daß Sie Ihrerseits der Regierung volles Vertrauen schenken. Wir unsererseits sind überzeugt, daß Sie allen Ihren Verpflichtungen nachkommen werden in dem Gedanken, daß das Ziel der Regierung Ihre und des ganzen Landes Wohlfahrt ist. Es gibt verschiedene Wege, das gewünschte Ziel zu erreichen, und alle Wege dienen diesem Zwecke. Aber es ist nicht *u ««Pattern. Es ist besser, daß Punkt konzentriert werden, *'-,ln, alle Schwierig1* unsere Kräfte auf einen und dann werden wir imstande Kelten z« überwinden. Arabische Ucberfälle Wie uns ein l.eser ans der Kolonie M e 1t a cli e in i a (früher Milchatnia) schreibt, ist diese־ Kolonie am 16. Juli von etwa 20—30 bewaffneten Beduinen überfallen worden. Die Angreifer haben das ganze Vieh der Kolonie geraubt und ins Ostjordanland weggeführt, im ganzen 160 Stück. Dadurch ist die Lage der kleinen Kolonie außerordentlich schwierig geworden. Die Kolonisten hoffen jedoch, daß die Behörden ihre Pflicht tun werden und den Beraubten zur Wiedererlangung ihres Eigentums verhelfen werden. Das Gemeindewahlrecht in Palästina L o 11 d o n , U. August. (J.C.B,) Aus Jerusalem wird gemeldet: In der jüngsten Sitzung des palästiivensisehen Regierungsrates wurde der Entwurf der Rej gimiiig für die Mtmizipalwaltleti in Palästina in Bern- 1 ttutg gezogen, wobei es zu ernsten Meinung*-! Verschiedenheiten zwischen den arabischen und j jüdischen Beiräten gekommen ist, Die Araber ver- I langten die Bindung des Wahlrechtes an ein Minimum j von S 't e ti e r! e i s t u 11 g e 11, die Zuerkcmumg der ׳ Wahlberechtigung bloß an die ehemaligen ottomanischen; Untertanen, bzw. an diejenigen Palästinenser, die bereits vor dem Krieg in Palästina gewohnt haben. Die jüdischat Vertreter op|xjuierten scharf diesem Standpunkt und forderten ein allgemeines Wahlrecht ohne Rücksicht auf die Grolle der Besteuerung und auf die bisherige Wohnzelt in Palästina. Maßgebend sei einzig und allein der Wille dos Wählers, in Palästina ständigen! Wohnsitz zu ncliim-n. Da zwischen beiden Standpunkten üi be/ng auf die Bürgerschaftsfrage eine Einigung nicht 1 zu er/•Vien war, wurde die Frage bis zum Erscheinen I eines speziellen Gesetzes über die Einbürgerung in J Palästina vertagt. Die Ankunft der Chaluzim in Jaffa Jerusalem, 10. August (J.C.B,). ln den letzten Ta ge u landeten in Jaffa •100 Clwlii/im ohne jeglichen Zwischenfall. Kleine Nachrichten Wie der Korrespondent des ״Jewish Guardian“ aus Jerusalem vom 31. Juli meldet, ist Herr Harry Sacher plöt/M-clt nach l.onilmt ahherufen worden tmd hat das Land bereits verlassen. Auch Mr. Horace Samuel lut ebenfalls Palästina verlassen tmd einen Urlaub angetreten. Mr. N'ormaim Bentwich, der Justizdicf Palästinas, ist nach London berufen worden, um au einer Konferenz im Kolonialministerium teilzundmicu. Fr fährt mit seiner Gattin diese Woche von Palästina ab. Auch l)r. Eder, der gegenwärtige Chef der Zionist Commissicm, begibt sieh zum Zioiwstenkongreß nach Karlsbad, wo auch die übrigen Mitglieder der Kommission sein werden. Die stellvertretende Leitung der Kornnussiou übernimmt Leonhard Stein, welcher bereits in Jerusalem eingetrofien ist. Am •1. Juli fand in Haifa die Rekrutierung für d a s palästinensische Arbeiter- Batat Hon statt. Ucber 200 Manu sind dazu erschienen. Die palästinensische Regierung war durch Mr. Hy am- «son vertreten, die Zionist Commission durch Dr. Ed e r. Von 203 Erschienenen wurden 141 Mann für tauglich erklärt. Am 7. August sind weitere •11 Arbeiter dazugekommen. Trotzdem die jüdische Arbeiterorganisation erst in letzter Stunde von der Entscheidung der Militärbehöiden Kenntnis erhalten lud, konnte sic dennoch eine beträchtliche Anzahl von Arbeitern in kurzer Zeit hcistctlen. Die Leute sind aus den bestehenden Genossen- Schäften ausgewählt. Jerusalem, 10. August (J.C.B,), Der arabische Anführer des scinerzeitigen Angriffes ״egen die jüdischen Kolonien, Abu Kishk, wurde vom hiesigen Gerichte zu 10 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Jerusalem, 10. August (J.C.B.). Der hiesige Gouverneur entließ plötzlich 100 jüdische Telegraphistut, die an den öffentlichen Arbeiten der Regiert! 11g beschäftigt waren, ohne für diese Maßnahme irgendwelchen Grund auzugehen. Diese Massenentlas־sung jüdischer Arbeiter rief in den jüdischen Kreisen grolle Aufregung hervor. J e ru sa 1 e m , 10. August (J. C. B.). ln den nächsten Tagen gelangt vor dem Gericht in Haifa der erste große Prcsseproze ß gegen die jüdischen SchriftstcllerS. Pen und Dr. Glucksen zur Verhandlung, die beschuldigt werden, in der periodischen Zeitschrift ,,Chovvereth“ (?) einen Artikel veröffentlicht zu haben, in welchem ein Teil der Bevölkerung gegen den anderen aufgereizt wurde. Das Gericht sieht für solche Vwgehen die lebenslängliche Verbannung aus dem Lande oder 15 Jahre Gefängnis vor. Jerusalem, iö. August (J.C.B.;. Die Ottomanische Bank erhielt die Erlaubnis, ihre Jerusalemer Abteilung wieder zu eröffnen und bat hierauf ihre Tätigkeit bereits wieder aufgenommen. Wie wir mitgeteilt haben, hat ein Mitglied der arabischen Delegation in London Vertretern der Presse gegenüber die Bemerkung gemacht, daß die sefard»seiten Juden iu Palästina auf Seite der Araber stehen und der zionistischen Politik abgeneigt sind. Daraufhin ist folgendes Telegramm aus Jerusalem bei der Zionistischen Exekutive in London angelangti ״Die Sefardiin in Palästina protestieren energisch gegen dir Behauptung, sie stünden auf der Seih! der arahl sehen Delegation. Sie erklären sich völlig solidarisch mit den übrigen palästinensischen Juden in der Forderung nach Durchführung der Versprechungen bezüglich der Schaffung der jüdisch-nationalen Heimstille in Palästma. Die scfardischcu Organisationei; Palästinas haben vor einigen Wochen dein Ohcrkomlutssar einen Protest überreicht gegen die Anschauung daß .Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen und den übrigen palästinensischen Juden in dieser Frage bestehen.“ Die Depesche ist unterschrieben von dem sephardisehen Oberrabbiner Palästinas, Jacob Meir, dein Präsidenten der sepltardischen Gemeinde Jerusalem, Lupo, dem Präsidenten der allgemeinen sephardischen Organisation Palästinas, Dr. Isaak Levy, und dem Vizepräsidenten des Ausschusses der Jerusalemer Juden, Josef M o y - Bchas. Jahresbericht der palästinensischen Oricntgcscllschaft Die palästinensische Oricntgeseltsehaft, weldw im Januar 1620 in Jerusalem gegründet wurde, hat jetzt ihren ersten Jahresbericht veröffentlicht. Sie verdankt ihren Ursprung Professor Albert T. C l a y in Yale. Währemi seines Besuches in Palästina auf Veranlassung der amerikanischen Schule für Altertumsforschung tauchte der Gedanke an das Erfordernis einer solchen Gesell- Schaft in ihm auf, die an der Arbeit der vielen, an der Palästinaforschung interessierten Gesellschaften teilnehmen müsse. Bis dahin waren die verschiedenen Ge- Seilschaften unabhängig voneinander tätig ttnd wußten in vielen Fällen nichts“ von den Arbeiten der anderen, bis sie. die Resultate iu den Spalten der l'ach/eitmvgen lasen. Es wurde von Professor Clay eine Versa nun- .hm!; cinberuifen, auf welcher Vertreter der verschiedenen Organisationen einschließlich der Hebräischen Gesell► Schaft für Altertümer und der Kirchen anwesend waren► Hierauf wurde die Gesellschaft gegründet. Erster Vorsit/cmlcr war Pure L.;;;;ränge, jetzt bekleidet Professor Gerstrang dieses Amt. Schatzmeister ist l>r. Naliuin Sic lisch. Direktor B'ieser Ben Je hu da und David Jellin ist Mitglied des RcdaJctsoiucaasschusses. Die Gesellschaft veröffentlicht Berichte über ihre Fortschritte, und man bemüht sich, neue Mitglieder zu werben, um den Tätigkeitsbereich erweitern zu können. Der jährliche Beitrag beträgt l äg. C, die lebenslangliebe Mitgliedschaft kostet 10 äg. £. Anmeldungen sind zu senden an Rev, Herbert IXmby, Nt. George’* Cathedral, Jerusalem. Ntue Pogrome im Bezirk von Eobruisk (Weißrußland) Das Komitee der jüdischen Deleg.ition e n erhielt aus authentischer Quelle eine־ Liste der Gegenden und der Opfer der im Monat Juli im Bezirk von Bo b rou i sk (Sowjet-Weißrußland) stattgefundenen Pogrom c In Kozlovitch: 3 Tote und 7 Verwundete; in Rotidobclka: 5 Tote: in Gloubokov itch: IS Tote und ö Verwundete; in Kadka; 4 Tote: in K h alo po tch i: 2 Tote; in Khatmitchi: 1 Toter; in Slovakovitch: ')Tote; in Zog alte: 2 Tote; in Bo n b 1t« v i c :1: 1 Tote,; iu Letchit/; 2 Tote; auf dem Wege zwischen Alousk und Bobrouisk: 3 Tot־e; auf dem Wege zwischen Slousk und Bob rou isk: 5 Tote N a m e n s 1 i s t e der Opfer: Kozlovitch: Tote: Aaron Kaplan, 75 Jahre alt; Joseph Perschitz, 05 Jahre alt; Isaak Tchcniiak, 45 Jahr ■ alt. Verwundete: Frau Tcherniak, 60 Jahre alt; Anna Gitcrmarm, 63 Jahre alt; Miriam (iourhitch, 47 Jahre alt; Frau Hourovitz, 60 Jahre alt; Jechoua Karahetnik, 65 Jahre alt; Aaron Hourowitz, 50 Jahre; ein kleines Mädchen ltela, 2' .׳ Jahre alt. Roudobelka: Tote: Joseph Pinkel, 23 Jahre alt; Sima Finkei, 24 Jahre alt; 1. Katznelsohn, 24 Jahre alt; Frau üatnon, 19 Jahre alt; Jacob Lifchitz, 59 Jahre alt. Gl o ti b a k o v i t c h: Tote: Israel Fundnmmski, 45 Jahre alt; seine Frau, 40 Jahre alt; seine Kinder, Salomo n »ml Rebekka, 14 und 6 Jahre alt; Aaron Jacob Foundansk, 25 Jahre alt; Kaja Foundansk, 27 Jahre alt; Guitel Foundansk, 22 Jahre alt; Rassia Golkine, 32 Jahre alt; Samuel Farberow, 50 Jahre alt; seine Frau Frouma, 45 laltre alt; ihr Sohn Zevi, 17 Jahre alt; Abraham llarberow, 45 Jahre alt; sein Sohn Mendel, ll) Jahre alt; seine Tochter Frede), 12 Jahre alt; N. Priborkiiie, <>0 Jahre alt; seine Frau, (>0 Jahre alt; ihr Soltn lsaac, 10 Jahre alt; I. Priborkiiie, 17 Jahre alt. V c r w 1111 - dete: Kaja Foundaminski, 15 Jahre alt; Zevi Foumlaniinski, 11 Jahre alt; Tcvi) Foundaminski, S Jahre alt; Elka Foundaminski, 55 Jahre alt; E. Farberow, 45 Jahre alt; Joseph Farberow, 10 Jahre alt. Kadka: Tote: Anna und Sarah Dvonkine; zwei Unbekannte. Kh alopi t cli i: Tote: 2; unbekannte Namen K h a r rn i t c h i: Tote: Markus Nodik, 55 Jahre alt. Slovakovitch: Tote: 9 Juden; unbekannte Namen, Dogolie: Tote: Samuel Levine, 31 Jahre alt; Jacob Aisenstadt, 55 Jahre alt. ßouhnovka: Tote; 4 Juden; unbekannte Namen Let c liitz: Tore: Jacob Schuhnan, 55 Jahre alt, Abraham Doubokhovski, 21 Jahre alt. Aul dem Wege zwischen Alousk und Bobrouisk: Tote: Aisik Palaye, 40 Jahre alt; Samuel Kleiner, 22 Jahre alt; N. Fintoucher, 28 Jahre alt. Auf dem Wege zwischen Slousk und Bobrouisk: Tote: 4 jüdische Fleischer; Namen unbekannt und David Dovolievitch. Die Zahl der Juden ln Mesopotamien. Laut der neuesten Statistik der tncs0)M>tnmRehen Bevölkerung be• tragt dl« Zahl der Juden Mesojwtamkm SöüUO.