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Jüdische Rundschau · 1921-08-16 · Heft 65 (16.8.1921) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVI (1921)
Issue
Heft 65 (16.8.1921)
Date
1921-08-16
Page
– (sequence 7)
Language
German
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־''׳—ץ' Nr. 65___ Nationalfonds gebracht werden könnte, da er in Wirk-!ichkeit der Kolonisationsfonds ist, der den Jüdischen Nationalfonds in seiner Funktion, den Boden des Landes für das jüdische Volk zu erwerben, zu ergänzen hat. Letzteres hätte den ungeheuren Vorteil, die seit 13 Jahren at!so,'bildete Sammlerorganisation des Jüdischen Nationaltonds auch für die Zwecke des Keren Hnjessod nutzhar zu machen. Es könnte dann durch Vereinbarung zwischen dem Nationalfonds und dem Keren Hajcssod eine Scheidung /.wischen den Sanimclmethoden für beide Fonds erfolgen und diese für beide zweckmäßig ausgestaltet werden. Es ergibt sieh aus diesem Charakter des Fonds audt ohne weiteres, daß die Sammlung für diesen Fonds unmöglich zeitlich beschränkt werden kann und solange dauern muß, bis das Ziel der jüdischen Kolonisation in Palästina erreicht worden ist und das ganze verkäufliche Land in den Besitz des jüdischen j Volkes gelangt ist.; Mit Hilfe dieses großen Spendenfonds des Keren j 1 iajessod, für den die Maasserverpflädittmg unter den I durch die persönlichen Umstände gebotenen Einschnitt- ן kungen gelten soll, könnte die Grundlage für folgende j zwei Einrichtungen getroffen werden: 1. Eine große V 1 ״ k s a n 1 e i h e für die Einrichtung j aller Anstalten, die mit staatlicher Hilfe zu schaffen j wären, wenn die nationale Heimstätte schon bestünde.! Ich denke an Häfen, Wasserwerke, Entwässerimgsj anlagen, Kraftwerke, Straßen, Eisenbahnen, Museen,; Schulgebäude und dergleichen, ich habe früher und I an anderen Stellen dargetan, daß diese Anleihe später i vom Staat übernommen werden muß und demnach die j Amortisation und Rückzahlung gesichert ist. Die Zahlung 1 der Zinsen für diese Volksanleihe wäre durch eine j Garantie des Keren Hajcssod und vielleicht anderer fittau- I ziviler Institute der Zionistischen Organisation zu sichern, j 2. Die zweite Aufgabe des Keren Hajcssod wäre j die Beteiligung an allen gemeinnützigen Zwecken dienenj den, für die Arbeitsbeschaffung notwendigen privaten | V n t e r n e 11 m 11 n g e n oder Institute n der Zioj nistischen Organisation. Ich denke hierbei an Arbeiter- I und Hypothekenbanken, Erwerbs- und Wirtschaftsgenosscnschnften jeder Art und alle derartigen Ver- I eie.igungen. Es ist heute noch nicht zu spät, den von mir angedeuteten Weg zu beschreiten und hierdurch auch j eine Möglichkeit zu schaffen, bewährten Zionisten in j verschiedenen Ländern wieder mit der Organisation zu I verknüpfen, für die der Mangel an Voraussicht bet j der Einrichtung des Keren Hajcssod ein Cirujvd get wesen ist, sich von der Arbeit zurückzu/ichcn. Ich wende midi nun zu einer weiteren Frage, die der Kongreß zu entscheiden hat, die Verlegung des Ha 11 p t b ii r 11 » ״ n 11 damit des Sitzes 11 e s J ü d i s e h eu N n t i o 11:11 f o n d s nach E r e z - Israel. lieber den Grundsatz selbst dürfte kein I Zweifel obwalten. A!ie Einrichtungen unserer Weltj Organisation müssen ihren Silz, in Erez.-lsracl haben, j Es fragt sich nur. ob die Zeit hierfür schon reif ist.! Dies bejahe ich aus voller Ueberzeuguug, und zwar! für alle Zweige unserer Jüdischen Nationalfonds-Verwal-! tung, sowohl was den Landerwerb und die Landesverj waltung, als die Propaganda betrifft. Degen die Verj legi mg der Landcsvcrwa'tung nach Palästina wird wohl j auch selbst von Gegnern der Verlegung im ganzen! kein ernstlicher Entwand erhoben. j Es ist auch völlig klar, daß der Kauf von Ländereien, 1 die Vorbereitung des Bodens für die Bewirtschaftung und die Verpachtung desselben zweckmäßig mir im Lande selbst entschieden weiden können. Ei:1 großer Teil j de; Schwierigkeiten, die sich in dieser Hinsicht bisher zeigten, ist darauf zuriiekzuführen, daß die Nationalfondsverwaltinig sich nicht in Palästina befand und daher diese Dinge vom grünen Tisch auf Grund der Vorschlüge der palästinensischen Vertretung entschieden werden mußten. Die Verständigung mit der palästinensisdien allgemeinen Verwaltung wird durch die Verlegung wesentlich erleichtert. Vor allem fallen die staud'gen Reibungen weg, die sich durch die zeitraubende und vielfach mißverständliche Korrespondenz, über diese Fr.age ergeben haben. Durch die Zusammenfassung des Hauptbüros mit der bisherigen palästinensischen Verwaltung des Jüdischen Nationalfonds wird auch eine Vereinfachung und Verbilligung der Arbeit erzielt. Zu gewissen Bedenken gibt nur die Verlegung des Sitzes der Propaganda Veranlassung. Man könnte einwenden, London oder Haag sei den Massen der Zionistischen Organisation näher. Die Korrespondenz mit den Sammeistcllen sei von Palästina aus wesentlich ersdtwert. Alles dies wird aber bei weitem durch die moralische Bedeutung der Verlegung der Sainmelorgauisation nach Erez-lsrael aufgewogen. Die Propaganda- Schriften können unmittelbar auf der eigenen Erfahrung der Verfasser im Lande aufgebaut und nach Bedürfnis der Sammlung einleuchtender begründet werden. Die Sammelorganisation des Jüdischen Nationalfonds ist seitdem ich im Jahre 1907 die Leitung derselben übernoiimien habe, dezentralisiert worden, ln allen [.ändern befinden sich nunmehr Sammeistcllen, die heute schon mehr oder weniger selbständig arbeiten. An diesem Verhältnis wird durch die Verlegung des Hauptbüos nichts geändert. Wichtig ist es aber, daß diese Sammelstellen künftig ihre Anregungen unmittelbar von Palästina aus erlangen. Schließlich und nicht das unwichtigste ist die Tatsache, daß die Beamten des Jüdis'dien Nationalfonds durch die Arbeit im Lande selbst nützliche Anregungen für die Ausgestaltung des Nationalfonds und die zweckmäßige Verwendung seiner Mittel erhalten. Durch ihre eigene Erfahrung können sie dazu beitragen, das garize Kolonisationswerk neu zu beleben. Ich trage daher nicht das geringste Bedenken, eindring- JUEDISCHE RUNDSCHAU lieh die Verlegung des Sitzes des Hauptbüros nach Ercz- Israel zu befürworten. Lediglich eine Konsequenz dieser Tatsache ist die Notwendigkeit, daß die Mehrheit des Direktoriums ihren Wohnsitz in Erez-lsrael haben muß, damit auch das Direktorium die Verwaltung aus unmittelbarer Anschatiung führen kann. Nur so kann es die Verantwortung für seine große Aufgabe in der Zukunft trägem Zuletzt mochte ich noch einige wichtige Fragen der Organisation berühren, worin ich einige Erfahrung zu besitzen glaube. Die Einrichtung des Kongresses hat sieh bewährt. Einzelne Bestimmungen in dieser Richtung sind wohl verbesserungsbedürftig. Dies ist aber von keiner erhebliehen Bedeutung Seite 469 worden sind. Vielleicht liegen aber auch schwere Mängel der Organisation vor, die einer ernsten Prüfung bcdürfen. Wenn diese Zeilen dazu beitragen, uns zur Erkenntttis dieser Mängel und auf den rechten Weg zu führen, haben sic ihren Zweck erfüllt. Oberhof i. Th., August 1921. Die Abstinenz der Opposition Sfmoa and de Lieme kommen nicht? Das Jüdische Korrespondenzbüro in London verbreitet folgende Mitteilung: Wie jetzt bekannt wird, werden die früheren Mit- Auf dem Kongreß beruht die Exekutive, d. h. die j Rheder der Zionistischen Exekutive, Julius Simon und Zentralverwaltung der Organisation, ferner die Kontro'iim tanz und die Legislative der jüdischen Wcltorg.mi- I sation. lieber die Exekutive des Actions-Comites und j d:0 sogenannte Jahreskonfenenz ist einiges zu bemerken, j Die Exekutive soll möglichst aus Fachleuten zusammen- I gesetzt sein, die ails Leiter eines Ressorts dienen. Ihre Zathl muß sich daher nach der Entwicklung der Bewej guitg und dein Charakter der Arbeitseinteilung richten, j Wichtig sind das politische, das finanzielle, das organij **torische, das kolonisatorische und Propaganda-Ressort, j ,Die Rcssortchefs müssen sich gegenseitig vertreten. Die politische und Finanzkontrolle ist vom Actians-Comite .aiuszuüben. Es ist klar, daiß dies vom Actions-Oornite in seiner jetzigen Gestalt nicht gescheiten kann. Die Schöpfung des gegenwärtigen Actions-Comites mit seinen 68 Mitgliedern war ein Mißgriff, bei dem die geschiehtlicke Entwicklung völlig!außer acht gelassen worden war. Vi\׳;e Jahre hat die Einrichtung bestanden, daß das Actions-Gomitc aius Vertretern vor, Landsmannschaften und Fcdenutionen zusammengesetzt war. Schließlich war es nötig, von diesem Prinzip abzugehen, weil die Körper- «sdvaift durch die große Zahl ihrer Mitglieder völlig [vtiiidhmgsunfähig geworden war. An die Stelle der bislterigen Zusammensetzung des Actions-Comites beschloß der X. Kongreß die Wahl von 23--25 Mitgliedern ohne Rücksicht a!uf Zugehörigkeit zu Landsmannschaften und Federationen nach dem Grundsatz der persönlichen Eignun״, langjähriger Erfahrung und der Möglichkeit, die Mitglieder häufig zusammenberufen zu können. Von diesem bewährten Grundsatz ist die Jahreskonferenz, abgewichen und zu dem früheren verfehlten Prinzip j zurüickgckehrt. Hierdurch wurde natürlich auch die 1 Jalireskonfercnz überflüssig, die als Zwischenglied zwischen Actions-Gomite und Kongreß geschaffen war. Diese Einrichtung der Jahreskonferenz hatte sielt gleichfalls bewährt, es wäre nur notwendig gewesen, sic sowohl nach der Art ihrer Zusammensetzung als nach iltren Kom!>etenzen weiter zweckentsprechend auszugestalten. Sie mußte folgerichtig zu einer Art Senat oiler Oberhaus des Kongresses aiwgcbaut werden. Dies ist auch in dem Mofivenbericht zum Organisationsstatut des X. Kongresses schon genügend dargetan worden. Dieser Senat soll neben dem Kongreß der Gesetzgebung! der Legislative der Organisation dienen, und zwar ge- | mcinschnftlich mit dem Kongreß während dessen Tagung j und selbständig außerhalb des Kongresses, wenn der I Kongreß nicht z.usammenberiifcn werden kann. Die Zahl . seiner Mitglieder muß auf ein Maximum beschränkt! werden, mn die Verhandlungen zu erleichtern. Einen i wesentlichen Vorteil würde es auch darstellen, wenn in der Mitglicderzahl eine gewisse Kontinuität herrschen I würde, die dadurch erzielt wird, daß die Mitglieder; auf längere Zeit oder auf Lebensdauer ernannt werden.; Als Höchstzahl des Senats denke ich mir nach dein ■ Muster der. Großen Jsnnhedrin 70 Mitglieder. Die Zusammensetzimg soll zu 3/צ durch Ernennung seitens der 1 LaudcsorganisatUmcu und Federationen, zu 1/3 durch; Wahl lebenslänglicher Mitglieder seitens des Kongresses 1 erfolgen. Als solche kommen Personen in Frage, die : längere Jahre dem Actions-Comite angehört haben und; sonstige Personen, die sich hervorragende Verdienste I um die Zionistische Organisation erworben haben. Dieser Senat sollte regelmäßig gleichzeitig mit dem Kongreß tagen, jedes für die Organisation verbindliche Gesetz; soll nur durch Mehrheitsbeschluß beider Körperschaften! zustande kommen. Nach der bei anderen Parlamenten | üblichen Regel soll zunächst der Kongreß und dann 1 der Senat über die Beschlüsse entscheiden. Ergibt sich | ein Widerspruch, so kann auf Antrag der Leitung eine 1 Beratung und Abstimmung durch die beiden vereinigten j Körperschaften erfolgen. | Nach diesem Plan hätten wir künftig 1. eine Leitung, die aus 5—10 Ressortchefs besteht; 2. ein Actions-Comite־, das aus 23 Mitgliedern, die : vom Kongreß zu wählen sind, besteht und die Kontrolle 1 der Leitung in Hinsicht auf Politik und Finanzen der; Bewegung ausübt. Die Mitglieder des Actions-Comites; sollen demnach mit den Mitgliedern des Jüdischen Natio- : riajfionds und des Council des J. C. T. identisch' sein; 1 3. ein Senat von 70 Mitgliedern, wovon 3/3 durch ן die Landesorganisationen und Federationen V3 lebens- 1 länglich vom Kongreß zu wählen sind. Der Senat bildet das Oberhaus der Bewegung und gemeinsam mit der Leitung und dein Großen Actions-Comitö den kleinen Kongreß im Falle der Verhinderung der Einberufung des allgemeinen Zionistenkongresses. Eine Sehlußbemerkung möge mir noch gestattet sein. Auf dem diesjährigen Kongreß werden viele der älteren Zionisten fehlen, die zum Teil die Organisation und den Kongreß geschaffen haben, und Jahre hindurch treue Mitarbeiter Herzls gewesen sind. Es ist dies kein bloßer Zufall. Diese Tatsache läßt vielmehr auf Fehler der Leitung schließen, die bisher nicht erkennbar gede L ie in e , welche die Amerikanischen Anschauungen der Exekutive vertraten, am Zionistenkongreß in Karlsbad nicht teilnehmen. Herr De Lieme hat das Mandat, welches ihm angeboten wurde, abgelehrit. Auch Julius Simon, der an den früheren Kongressen eine hervorragende Rolle spielte, wird beim kommenden Kongreß nicht Delegierter sein. Er wird aber wahrscheinlich an den Versammlungen der Direktoren der Zionistischen Banken, welche gleichzeitig in Karlsbad abgehalten werden, teilnehmcn. Von der sogenannten ״politischen Opposition“ wird der Kongreß Max Nordau und Alexander Marmorck vermissen. Dr. Nordau w׳ird nicht anwesend sein, weil sein schlechter Gesundheitszustand seine Aerzte veranlaßt hat, ihm jede Teilnahme am aktiven politischen Leben zu untersagen. Nordau steht in extremer Opposition zur gegenwärtigen zionistischen Leitung. Auch Dr. Marmorek hat sich im letzten Augenblick entschlossen, nicht zum Kongreß zu fahren. Dagegen wird Jean Fischer in Karlsbad erwartet. Er hat in letzter Zeit übrigens eine freundlichere Haltung zur Exekutive angenommen als seine Genossen in Paris. Eine Anzahl von osteuropäischen Zionisten, welche zur gegenwärtigen zionistischen Leitung in Opposition stehen, werden gleichfalls abw'esend bleiben. Unter ihnen ist Israel Rosoff, einer der führenden russischen Zionisten und Direktor der J. G T., weicher in vielen Punkten mit Justus Brandeis übereinstimtnt. Rosoff hat das Mandat, das ihm angctragen wurde, abgelehnt. Auch Meyer Grollmann, Herausgeber der ״Tribüne“, wird zu den Abwesenden gehören, infolge der Haltung, die die Gruppe der ״Tribüne“ zur gegenwärtigen Leitung eingenommen hat. (Es Ist abzuwarten, ob diese Nachrichten sich bestütigen. Wir halten es für möglich, daß die Genannten! Dclcgicrtcninnmlntc abgelchnt haben, weil sie als Mitglieder des Actions-Comites ohnedies ein Beratungsrecht besitzen. IM es gilt vor Allem für Simon und de Lieme, die es als alte Zionisten wohl kaum fertig bringen werden, dem Kongreß die Rechenschaft abzulegen, die sie ihm schulden. — A. d. R. d. ״J. R,“,) Wie das j. C. B. mitteilt, befinden sich bereits mehrere führende Zionisten in Karlsbad. Unter ihnen Ussischk i n, T emkin, James Rothschild. Auch Dr. W c i z m a n n wird Mitte August in Karlsbad erwartet und will die Zeit bis zum Kongreß zu einer kurzen dringend benötigten Erholung benutzen. Misrachisfische Kongreßforderungen Die Aiisrachiorganisation soll, der ״Jüd. Presse“ zufolge, beabsichtigen, auf dem Zionistenkongreß zu verlangen, daß der neuen Exekutive auch Misrachir Vertreter augehören. Wie es heißt, ist Rabbi Meir Berlin als Mjsrachivertreter auserschen. Außerdem soll verlangt werden, daß Prof. Pick zum Mitglied der Zionist Commission (Waad Hazirim) ernannt werde. Karten für Karlsbad zu vergeben! Die Zionistische Vereinigung■ für Deutschland kann noch eine größere/Anzahl von Steh- Platzkarten iür den zweiten Sitzungstag, sowie für den vierten bis neunten Sitzungstag des Kongresses abgeben. Auch einige Tribünen-Sitzplatzkarten für den vierten bis neunten Tag können noch zur Verfügung gestellt werden. Bewerbungen sofort, möglichst telegraphisch, an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Sächsische Straße S. Eine interaatiouale BuchaassteUung veranstaltet die ״Ewer“-Gesellschaft für Budh- und KuOsthandel m. b. H. in Berlin gemeinsam mit dem Jüdischen und Welt-Verlag anläßlich, des XU. Weltkongresscs der Zionisten in Karlsbad. Die Ausstellung wird eine vollständige Uebersicht über die wichtigsten literarischen Publikationen in hebräischer, jiddischer und russischer Sprache der letzten Jahre geben. Aus der deutschen, englischen und französischen Literatur werden auf der Ausstellung alle erreichbaren Werke vertreten sein, die sieh mit jüdischen Problemen befassen Ferner wird aus der deutschen Bü(Tierproduktion seit 1914 eine reiche Auswahl ausgestellt; von verschiedenen deutschen größten Verlagen werden Kollektivausstelkmgen ihrer Verlagswerke veranstaltet. Besonders zahlreich werden bibliographische Bücher und Luxusdrucke vertreten sein. Die Ausstellung ist frei zugänglich.

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