Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVI (1921)
- Issue
- Heft 63 (9.8.1921)
- Date
- 1921-08-09
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 452 JUED ISCHE RUNDSCHAU Nr. 63 mäßigen Branclieiiverband oder Einzelbetrieb durch Kre• ditentzug maßregeln zu können. Damit also wäre die Frage privaiwirtschaftliehe oder geiiK-i»wir!scliaftliche Kolonisation beantwortet•. Wir werden uns die gu t e Sc i tc der e 11 ro- ין n i s c 11111 ׳ tt 11 d a in e r i k a n i s c 1t e n Kartell•• und Kon י u in v e r e i 11 s poii t ik von vorhinein zu eigen 111 .1 e 11 e 11, also nicht ili.r selbständiges all- Mähliches Werden «bwnrtci»; wir werden durch die sofortige Okkupation des zentralen Lanücskrcdit-lnstitutcs der palästincns t s c h c n Gesamtheit der Wirtscliaftsgc- Seilschaft von Ercz Israel ein Machtmittel in cJie Hand geben, um gegen jedes wucherische Element durch Kreditentzug und organisierten Boykott Vorgehen zu können. Dies wäre also die v o 1 k s w i rischuftliclic Organi sntiim, Verbleibt das Privatwirtschaftliehe Oiganisationsproblem: Untcrnchmcrbctrich oder Genossenschaft? Eine sozialistische (soll heißen: kollektivistische oder kommunistische) Arbeitsordnung kommt aus den oben angeführten politischen Gründen nicht in Betracht. Ebensowenig ein ausschließlich privutkapitalistischcs System. Denn erstens ist heute die Gesamtheit der palästinensischen Arbeiterschaft sozialistisch orientiert; sowohl Hapwl-Hazair wie auch die beiden Poale-Zion- Parteien verlangen von der Zionistischen Organisation die ausschließliche Vergebung aller öffentlichen Arbeiten an landwirtschaftliche und gewerbliche Genossenschaften, verlangen ausreichende Kredite zur Förderung derselben. Ein Regieren gegen die Arbeiterschaft ist heute nicht mehr möglich und würde auch den Jisdmw in seiner Existenz gefährden: Man würde propagieren, denionstrieren, revoltieren, aber nicht arbeiten. Und im Zentrum unseres KoUmisationsproblcms steht die Arbeit. Aber, wenn wir von diesen politischen Erwägungen auch absehen, verbleibt ein g-ewichtiges ökonomisches Motiv zur weitgehendsten Einführung des Genossenschaftssystenis: Wo die klassischen Vorbedingttttgen jeglicher genossenschaftlicher Produktion: Kredit, Diszipli-n, Absatz ausreichend gegeben •waren, da übertraf der genossenschaftliche Betrieb jeden privatkapitali.stisehen an Produktivität und Rentabilität. Die kapitalbesitzemlen Elemente werden von’ der Zentralbank die!andesüblichen Zinsen für ihre Guthaben erhalten; wenn sie als Genossen in den Genossenschaftcn Mitarbeiten, werden sie sclbstverständlieh den Gehalt und die Gewinnbeteiligung des Produktionslcitcrs oder eines niedrigeren Arbeitsplatzes beziehen, ihre persönliche Qualifikation vorausgesetzt. Dazu kommt noch das Fehlen jeglichen l ,nt miehmerrisikos, Unverschuldete Verluste werden vom Branchcnvcrband (dem ״Genossenschaftsring‘1) dem einzelnen Betriebe ahgettommen, da Einkauf tiud Verkauf auf Rechnung des Brnnehenvcrhandes erfolgt, analog der Praxis der ntodernen Produktions- und Kctriebskadelle. Also das Kapital wird vollauf befriedigt, die persönliche Arbeit eines jeden ihrem Marktpreise nach honoriert werden. Mit dieser vorläufigen Lösung wird aber auch die Arbeiterschaft aller Parteien einverstanden sein: denn die genossenschaftliche Arbeit wird das wirksamste Instmment zur Emanzipation der Arbeiterschaft vom Kapital werden. Denn ,!Her Gewinn, der nach Abzug von;Löhnen, Q häFera und Zinsen verbleibt, wird ausschließlich zur ,,Amortisation“ des investierten Kapitals und zur ״Akkumulation“ von neuen Produktionsmitteln Verwender werden. Damit wäre ein friedliches Mittel zur Lösung der sozialen Frage in Palästina gegeben. Nicht nur politische, sondern vor allem -- und das gibt den Ansschlag — ökonomische Gründe verlangen die genossenschaftliche Produktionsform, nur sie allein ist inratandc, angesichts der heutigen, internationalen Arbcitsnniust des Proletariats für höchstaugcspannte und höchstqualifizkrte Arbeit zu garantieren. Ich wiederhole: von der Ergiebigkeit der nationalen Arbeit in E r e z Israel hängt alles — aber auch wirklich alles ab. Mit ihr steht und fällt der Zionismus. €1״״Ä *• 1 V ü Im ״llaolam“ schreibt Mosche Smilanski im Verlauf seiner Artikelserie über Palästina, über die Probleine der Verteidigung und der Araberfrage. Fr betont zunächst, daß ein großer Unter• schied bestellt zwischen den früheren Uebertällca, die es in Palästina stets gegeben hat, und den let/ten Ueberfälien. Die früheren waren gelegentlich und plötzlieh, die letzten sind vorbereitet und organisiert. Bei den früheren Uebcriii 11111־ kam man mit Stöcken und Messern, und die anführeuden Scheichs waren an der Spitze der Angreifer. Damals genügte eine Gruppe berittener Kolonisten, um die Angreifer zu vertreiben, und die Scheichs wurden entweder durch die Verteidiger oder durch die türkischen Gendarmen beschossen und verloren die Lust zu weiteren Ueberfälien. Bei den letzten Ueberfälien kamen aber Tausende, bewaffnet mit Feuerwaffen, und ihre Führer standen nicht mehr an der Spitze, sondern sitzen verborgen bei einem Glas Tee, spüren nicht die Unannehmlichkeit des Gefechts und erhalten .nachher noch Acmter und Würden, damit sie 'Ruhe halten und beruhigend wirken. ■HIUnUIliraHIBBIIBBIBIIIIIIIIllNIlWB m 1s n יי 1 Täglich i ES n ■ bringt den einzig offiziellen ■ | Bericht \ ט über den * M * S XII. Zionistenkongreß S § die vom Kongreßbüro herausgegebene S r* gy •O-!Mg Sie enthält in jeder Nummer den ausführlichen Bericht über alle Verhandlungen und Veranstalhingen des vorhergehenden Tages und wird bereits mit den Frühzügen direkt an die Besteller versandt. Sie bietet daher die schnellste und zuverlässigste Berichterstattung über den Karlsbader Kongreß. Abonnements auf die Gesamtausgabe (8—10 Nummern) zum Preise von Kc. 25.— (Mk. 25.—) sind unter Einsendung des Betrages aufzugeben an das Büro des XII. Zionistenkongresses, Karlsbad, Schützenhaus, oder an die Administration der Jüdischen liundschaa, 015, Sächsische StP. 8 Die polnische Regierung ist überrascht .. Die Polnische Telegraphenagentur veröffentlicht fol-' gendes offizielles Gommunique: ״In den letzten Tagen sollen auf den Stationen der Linie ,Warschau—Sosrnowice Fälle von Ausschreitungen demobilisierter Soldaten gegen jüdische Passagiere vorgcloommen sein. Wenn die Untersuchungen, welche von dea Zivil- und Militärbehörden sofort .■ut׳׳oordnct wurden, nachdem sieh die Gerüchte über die Ausschreitungen verbreitet hatten, diese• bestätigen, sn werde« strenge Ver- Ordnungen erlassen weiden, um solche Vorfälle zu vermeiden und die Schuldigen zu bestrafen.“ Nachdem sich diese Vorfälle nun seit zwei fahren dauernd wiederholen, wird die polnische Regierung endlieh aufmerksam und reibt sich die Augen . . . Der Bericht dir Reorganisationskoiamlssion ist, wie wir bereits mehrfach mitgeteilt haben, in deiilscher Sprache vollinhaltlich im ״jüd. Volksblatt“, Mährisdt-Ostrau erschienen und ton dort zum Preise von 5 Kc zu beziehen. wärtig auf Seite der Regierung, gegen die Klubs; morgen kann es aber umgekehrt sei״. Die Mehrzahl der unteren Schichten steht also außerhalb des Einflusses der Jdulii, Dagegen gehorcht ihnen das niedere Volk in den Städten und’ der Straßenpobel. Bei der! meisten Demomtr.i- (ioneil besteht die Hälfte der Demonstranten aus halb, wüchsigen Kimlern bis zum 13. Jahre. In den Durlem gehen init den Klubs die Arbeiter und Tagdöhner, die nicht seihst Boden besitzen. Auf die Frage nach der Ursache des Ausbruchs der letzten arabischen Bewegung antwortet Smilanski, es gebe zwei Ursachen: das Verhalten der Regierung und unsere eigene Untätigkeit. Nach der Besetzung durch die Engländer waren die Araber fest überzeugt, daß die Balfour-Deklaration ernst zu nehmen ist. Erst allmählich wurde dieser Glaube in ihnen erschüttert, und zwar vor allem durch das Verhalten gewisser englischer Funktionäre. Sir Herbert Samuel madite dann den großen Fehler, daß er die größten Schreier durch Verfeihung von Aemtern zu beruhigen suchte. Das machte den Eindruck, als ob gerade die ruhigen 11ml loyalen Elemente als Stieikinder behandelt werden, während die größten Hetzer belohnt werden, und war natürlich ein Ansporn zu weiterer antizionistischer Tätigkeit. Die zionistischc Untätigkeit aber hat auch jene Araber enttäuscht, welche uns günstig gesinnt waren und vom Zionismus die Wohlfahrt des Landes erhofft hatten. Smilanski kommt zu dem Resultat, daß höchstens die Hälfte der arabischen Bevölkerung gegen uns ist und meint, daß wir vor allem drei Dinge beobachten müssen, tun zu einem modus vivendi zu kommen. Erstens müssen wir den Arabern zeigen, daß wir nicht vogeltrei sind und uns zu verteidigen wissen, wenn man uns angreift, zweitens müssen wir sofort mit größter aufbauender Tätigkeit beginnen, und drittens müssen wir uns bemühen, einen Weg zu jenen Teilen der arabi• sehen Bevölkerung zu finden, welche uns günstig gestimmt sind. ») Die institute ist wirksame Konkurrenz ausländischer Kredit- ״*■,׳־.,wenigstens m der ersten wirtschaftlich unsicheren Kolomsatwmszeit, kaum zu befürchten. BBBBBBHIBIlBIBaaSBIBaBiBBHBIBIMBBBBaaBaMB■■■■(■■■ Smilanski betont daun, daß ebenso wie der Unterschied des Angriffs ist, auch der Unterschied der Ver- U'idigiiiig sein müsse. Er zeigt, daß beim Uebcrfall auf Petaeli-1 ikwah lö junge Leute, von denen ein Teil zwei Jahre lang in der jüdischen Legion gedient hat, die Kolonie gerettet haben. Aehnlich war cs in Rcchoboth. Dagegen wurden Klar Saba und Kfar Melel vollkommen zerstört, nicht etwa weil cs nur kleine Punkte sind, sondern weil keine kundige Verteidigung da war. Aus diesen Erfahrungen leitet der Verfasser die Erkenntnis ab, daß der beste Verteidigungswille nichts nützt, wenn keine Uebung und Erfahrung vorhanden ist, und wenn man nicht weiß, wie inan Schützengräben anlegt und aus dem ',׳'erborgeneu schießt. Der Jischmv ist in eine neue Periode eingetreten: Er muß jetzt sich zu schützen verstehen und die Verteidigung muH vorher vorbereitet und organisiert sein. Bei aller Siedlungsarbeit muß man die Bedürfnisse der Verteidigung in Rechnung ziehen. Im nächsten Artikel beschäftigt sielt Smilanski mit der Araberfrage. Er wirft die Frage auf, wer die Schöpfer der neuen arabischen Bewegung sind und findet darauf folgende Antwort: Sic rekrutieren sich aus zwei Elementen; das erste sind die Effcndis, welche verstimmt sind darüber, daß ihre Hauptcinnahmcquclle aus der Türkenzeit, die Steuerpacht, ebenso aufgehört hat, ׳ wie die in den ungeordneten Verhältnissen möglichen ' großen Spekulationsgewinne. Das zweite Element ist die arabische Intelligenz, welche zum größten Teil in Paris studiert hat und sowohl England als auch dem Zionismus feindlich gesinnt ist. Sie haben Verbindungen mit der Intelligenz in Aegypten, und unter ihnen gibt es sehr begabte Männer, deren Nationalgefühl durch den allgemeinen Umsturz, in der Welt angefacht worden ist. Sie haben auch von der europäischen Welt gelernt, daß Pogrome zur Kultur gehören. Nun pflegt man bei 1ms zu sagen, daß ein Maschinengewehr oder Bestechung die arabische Bewegung nicderschlagen könne. Dies gilt vielleicht für die ersterc Kategorie, bei der zweiten aber muH man einen anderen Weg suchen. Unsere Gegner gruppieren sich um die moslemischchristlichen Klubs, aber ein großer Teil der oberen Schichten stellt außerhalb der Klubs und hat nicht Teil an der Gegnerschaft gegen England und dem Zionismtis. Dies sind die persönlichen Gegner der ersteren; ferner eine Anzahl Indifferenter; aber auch eine Gruppe von Leuten, die den Zionismus aus innerer Ucberz.eugung für ein Glück des Landes halten. Die unteren Schichten in Palästina setzen sich ungefähr folgendermaßen zusammen: auf dem Lande: etwa 50 000 Beduinen, die im Süden wohne«, und Flalbbeduincn, die über das ganze Land zerstreut sind; etwa 50000 Aegypler, deren Mehrzahl vom Tagelohn lebt; etwa KJüiMM) Fellachen. Auch unter der Stadt bevölkerung gibt es etwa 100 000 Fellachen und Halbfellachen und 125000 Effemlis, Kaufleute, Beamte usw. Die landwirtschaftlieli tätigen Fellachen im Dorf und in der Stadt stehen in ihrer überwiegenden Majorität außerhalb der Bewegung; sie beteiligten sich auch nicht an den Ucberfällen auf die Juden; Im Gegenteil, in einzelnen Fällen kamen sic den Juden zu Hilfe, Die Beduinen stehen immer auf Seite dessen, der mehr Geld gibt, gegen- Die jüdischen Ingenieure und die Aufbauarbeit des Keren Hajessod Unter der Uebcrschrift ״Zentralämter oder Privat- Wirtschaft“ veröffentlicht Herr Dr. J. Kronstein in der Nr. 56 der ״Jüd. Rundschau“ einen Aufsatz, der sich gegen die in unserem Aufsatz in der Nr. 51 der ״Jütl. Rundschau“ unter der gleichen Ucbersclvrift wie die dieseT Entgegnung enthaltenen Tendenzen wendet. Ohne uns aut lange polemische Auscinandersctam- gen einzulassen, möchten wir bloß feststellen, daß unsere durch Herrn Dr. Kronstein angefochteten Forderungen dadurch veranlaßt worden waren, daß von der! Leitung der Zionistischen Organisation angekündigt wurde, daß ein Teil der Gelder des Keren Hajessod für sogenannte unrentable Arbeiten vor! allgemeinem Interesse, wie Entwässerung, Bewässerung usw. ver• wendet werden soll. Gerade, weil dabei kein Privatmann um sein Geld zu zitlern hatte, sondern weil es sielt um öffentliche Gelder handelte, sahen wir uns ge• nötigt, bei der Verwendung der Gelder des Keren 111• jessod für solche Zwecke eine Kontrolle durch 11 »v interessierte und sachverständige Oeffeiitlielikeit vor• nehmen zu lassen. Und gerade weil wir rms nicht um einen Privatmann zu kümmern brauchten, der sein Geld auf das Gutachten eines Vertrauensmannes hin einä: :t und dabei auch Itc re ii» fallen kann, sondern, weil wir uns dämm kümmerten, daß die öffentlichen Gelder nur in solche Unternehmungen eingelegt werden sollen, für deren Ausführbarkeit die beste technische Lösung gerade gut genug ist und die nur auf Grund eines öffentlichen Ausschreiheus und Wettbewerbes gefunden werden kann, traten wir für diese letzte Forderung ein. Und schließlieh, gerade weil die Privatunternehmer ihr eigenes Interesse dem allgemeinen Interesse roraiistellcn, schiltgen wir ein technisclies Zentralamt vor, daß umgekehrt das allgemeine Interesse dein Privatintcresse voranstellt Zur Bemhigung des Herrn Dr. Kronstein können wir noch verraten, daß ein solches Zentralamt durchaus kein Experiment, sondern eine uralte Einrichtung ist, die in allen Kulturstaaten unter dem Namen ’ Banpolizei, Ministerium für öffentliche Arbeiten und dergl zu finden ist. Wenn auch diese Behörden in schwer• fälliger bürokratischer Art arbeiten, so braucht das nicht ein Grund zu sein, um das ganze System dieser Behörden j über den Haufen zu werfen; man braucht bloß den | Bürokratismus auszumerzen, und diese Aufgabe ist nicht einmal 90 schwer, wie sie vielleicht im ersten Augenblick erscheint. Es liegt zum Beispiel gar kein Grund vor, weswegen die Beamten nicht genau unter denselben Bedingungen angestellt werden, wie die Privataugcstel!• ten. Ebenso wie es für diese eine Rente für Arbeits• unfähige und eine Arbeitslosenunterstützung gibt oder geben sollte, könnte es diese auch für die Beamten geben. Diese würden sich dann nicht mehr in dem Gefühl ihrer lebenslänglichen Sicherheit wiegen und .würden ebenso absetzbar sein, xvic man den unfähigen An• gestellten kündigen kann. Der Bürokratismus ist bis jetzt dadurch großgczüchtet worden, daß man ihnen durch den Namen Beamten eine in den Augen der Mitmenschen höhere gesellschaftliche Stellung gab, wo• durch sich der Staat berechtigt fühlte, dies noch in*> fern auszunutzen, daß er ihnen kleine Gehälter gab tmä sie auf ihre spätere Reute verwies. Die höhere’ gesellschaftlichc Shilling könnte für sich allein genügen, uni bei sonst gleichen Anstdhmgsbcdingungen den Beamten leistungsfähiger als den Angestellten werden zu lassen. Aber das ist nur ein Mittel, um den Bürokratismus auszurotten. Es gibt auch andere Möglichkeiten, die aut rein verwaltungstechnüschem Gebiete liegen worauf aber hier nicht mehr eingegangen wcrxlen soll. Im übrigen sind die Behauptungen des Herrn I>r. Krönstein über den Bürokratismus der technischen Acmter nicht ganz zutreffend. Gerade in technischer Hinsicht haben die Behörden off Mustergültiges geleistet und für die Pnvatrndustrie Anhaltspunkte und Richtlinien £C8Cn.׳lffc1U Wenn man diese Gedinkatgänge verfolgt, so bleibt cs einem unverständlich, wie» Herr Dr. Kronstein es '®™^Enngen konnte, unserem Verbände persönliche "‘01£ve, “e* . «19erer Stellungnahme gegenüber dem Ru theabergsehen Projekt zu unterschieben, Wir er• klare» uns dies nur dadurch, daß Herr Dr. Kronstein